Die geschenkte

…  – wohl gemerkt: Nicht einmal erbettelte! – Zigarette schmeckte schon nicht mehr. Ich denke, das ist ein gutes Zeichen. Warum ich sie trotzdem geraucht habe? Aus Gewohnheit. Aber ich hätte auch nicht gemusst, es wäre okay geblieben. Der Vorsatz heißt ja auch: Ich kaufe keine Zigaretten mehr.

Allerdings muss ich zugeben: Auch wenn es keinen spürbaren körperlichen Entzug gibt (ich habe keine flatternden Finger oder muss mich mit Süßigkeiten ablenken), kreisen die Gedanken doch mehr um das Thema Rauchen, als vorher. Es ist eben ein Durchbrechen alter Gewohnheiten!

Veröffentlicht unter Rauchfrei | 1 Kommentar

Jonsdorf

Der Weg von den Zigeunerstiegen herunter:

Jonsdorf1 Jonsdorf2

Veröffentlicht unter Bilder | Kommentar hinterlassen

Die ersten 24 Stunden

… sind gleich vorbei, ohne dass ich eine Zigarette gehabt hätte. Ich gebe aber zu, ich denke daran, wie toll es jetzt wäre, einfach eine auf dem Balkon zu rauchen. Und das ist seltsam; denn es ist so: Je mehr ich mir sage: Denk einfach nicht dran! – um so mehr denke ich daran. Verflixt. Aber; nö … das wäre doch gelacht. Ich lenk mich einfach ab. Mit Kaffee und Fernsehen. Und überhaupt falle ich von einem komatösen Schlaf in den anderen, trotz Kaffee und Fernsehen. Die letzte Woche steckt mir tiefer in den Knochen, als ich zugeben wollte. An diesem Wochenende ist jedoch einfach nichts los und ich hänge faul herum, versuchend, nicht an das Rauchen zu denken.

Veröffentlicht unter Rauchfrei | Kommentar hinterlassen

Ich werde Rauchfrei!

Wie lange rauche ich jetzt schon? Seit ich in den Norden gezogen bin, auf jeden Fall; also seit 2003/2004. Gute 10 Jahre also wieder. (Erklärung: Als ich 16 – 18 Jahre alt war, hab ich auch geraucht. Aus reiner Neugier. Dann wurde ich schwanger und habe von einem Tag zum anderen 1989 aufgehört.)

Warum rauche ich? Meistens aus Langeweile, Nervosität, Gewohnheit, zur Ablenkung, nach dem Essen und weil eben andere auch rauchen.

Und wieso will ich jetzt damit aufhören? Ganz einfach! Ich muss Geld für die supernatural CON(s) sparen!
Wenn ich mal zusammenrechne: Pro Woche verpuffe ich ca. 1,5 Schachteln WEST SILVER für ca. 10 €. Das mal 52 Wochen macht im Jahr einen Betrag von 520,00 €, den ich einfach mal in die Luft blase. Hey, das ist ein JIB-Angel Pass!

Und deswegen ist jetzt damit Schluss! Rein aus ökonomischen Gründen heraus. Ich bin jetzt einfach mal zu geizig, Geld für die Raucherei auszugeben. Wie sich das auf meine Abnehmerei auswirken wird, wird sich zeigen. Auch, ob von nun an ein launisches Karniggel rumzickt und unleidlich ihren Mitmenschen tierisch und unausgeglichen auf den Keks geht.

Seit heute 15 Uhr habe ich keine Zigaretten mehr; und ich habe auch nicht vor, mir welche zu kaufen. Noch geht es mir gut, auch wenn ich merke, dass jetzt – zum Abend hin – so die Gewohnheiten herumbrüllen: Jetzt eben mal genüsslich eine auf dem Balkon durchziehen. Aber nö, ist nicht! Knuffel hat übrigens von der Aktion noch gar nichts bemerkt. Mal schauen, wann er erste Fragen stellt.

Veröffentlicht unter Rauchfrei | 2 Kommentare

AE-Con 5 im Mai 2014 und Vorsätze

Es hat mich geritten! Keine Ahnung, was genau es war, aber ich hatte heute das dringende Bedürfnis, für die als wirklich letzte Asylum Europe angekündigte supernatural Convention in Frankfurt im Mai 2014 ein ticket zu kaufen. Es ist so ein Bauchgefühl! Und auf seinen Bauch sollte man ja hören, oder? Also habe ich es flux geordert. Mir ist da so … also … irgendwas BIGges ist im Anmarsch, ich sag’s euch!

Das heißt, im nächsten Mai wird es also zwei Cons für mich geben, zuerst in FFM und 2 Wochen später in Rom! Woop! Das wird lustig. Und bis dahin krieg ich das finanziell bestimmt auch gewuppt; es darf jetzt eben nichts außer der Reihe mehr kommen; und vielleicht sollte ich mit dem Rauchen aufhören. Das spart in der Woche locker mal 10 Euronen. Yes, ich glaube, das mach ich. Weniger Aufhören mit dem Rauchen für supernatural! Das ist doch mal ein Plan, oder?! Die gesparten wöchentlichen 10 € schmeiß ich aufs Sparkonto. Das müssten dann – wenn ich nächste Woche damit loslege … *grob nachrechne* (1 Woche im August + 4 Sep. + 4 Okt. + 4 Nov. + 4 Dez. + 4 Jan. + 4 Feb. + 4 März + 4 April = 33 Wochen x 10 €) = 330 €. Woopa!

Veröffentlicht unter Blog, Supernatural | 5 Kommentare

Morgendlicher Zwischenbericht

Seit 3 Tagen nun arbeite ich „verkehrt herum“; d. h. ich muss morgens die lange Strecke nach OL absolvieren und bin erst nachmittags beim Anwalt. Das bedeutet leider auch, dass mein Wecker gut 50 Minuten eher mich jeden Morgen rausklingelt – und das für die nächsten 3,5 Wochen noch. Aber alles in allem ist es ein gutes Arbeiten. Nicht so apokalyptisch, wie mir angedeutet wurde.

Das Schönste ist jedoch, wenn ich so früh morgens nach OL mazda-e, sehe ich die wundervollsten Morgennebelbilder.

Heute zum Beispiel: Ein goldgelber großer Vollmond stand über einem Nebelfeld, während auf der anderen Seite die Sonne sich den Himmel zurückerkämpfte.

Morgenbild1

Morgenbild2

Leider habe ich ja nur die kleine NIKON für solche „Notfälle“ dabei; mit der großen CANON wären die Bilder sicher noch um einiges besser auf der Speicherkarte gelandet.

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | Kommentar hinterlassen

Schwarzer Sonntag

Kopfschmerzen – und die kamen nicht vom Alkohol, sondern von einer schlechten weil ungeschlafenen Nacht:

schwarzerSonntag

Dann hab ich den Sonntag mehr oder weniger verplempert und ärger mich am Ende über mich selbst. Und die Kopfschmerzen sind auch noch nicht weg!

Veröffentlicht unter Blog | Kommentar hinterlassen

Die Berge meiner Heimat

Berge_meiner_Heimat

Berge_meiner_Heimat2

Berge_meiner_Heimat3

Veröffentlicht unter Bilder | Kommentar hinterlassen

Das Haus meiner Oma

Oma-Haus

Das Haus meiner Oma – es steht noch! Es wird sogar daran gearbeitet, wie die bereits etwas neueren Fenster im rechten Erdgeschoss beweisen.

Ein oder zwei Sommer habe ich in diesem Haus verbracht, und es war immer aufregend und spannend und auch ein wenig unheimlich; wenn die Dielen knarrten und nachts, wenn ich in den übergroßen schweren und etwas muffig riechenden Bett lag, seltsame Schatten durch die kleinen Fenster huschten.

Die Toilette war eine schmale Stiege runter auf dem Hof; für Notfälle hatte Oma aber einen Klo-Stuhl. Für das morgendliche und abendliche Waschen stand eine kleine Schüssel und ein Krug mit Wasser bereit. Geheizt wurde über den großen Küchen- und den kleinen Kachelofen in der guten Wohnstube.

Die Nachbarin von meiner Oma, die im selben Haus wohnte, hatte einen Schäferhund, der ihr so treu ergeben war, dass sie ihn – als sie selbst nicht mehr so gut zu Fuß war – mit einem Körbchen und Geld los schickte, um die nötigsten Einkäufe zu erledigen. Als die Frau starb, ging auch einige Tage später der Hund vor Kummer ein.

Manchmal bin ich ganz alleine mit dem Fahrrad die ca. 23 km zu meiner Oma gefahren; einfach so.  Meistens jedoch war ich mit Vater dort. Dann trank er Kaffee und kümmerte sich ein wenig um das Nötigste im Haus, während ich Kakao bekam und mit Oma Mensch-Ärger-dich-nicht! spielen durfte.

Veröffentlicht unter Blog, Scherbenglanz | Kommentar hinterlassen

Freitags-Update

Die erste Arbeitswoche nach dem Urlaub liegt nun hinter mir. So weit – so gut.

Die nächsten Wochen werden sehr viel mehr anstrengend und kraftraubend, denn ich wechsel die Schichten. Das bedeutet, ich muss jetzt montags bis donnerstags schon um 5 aufstehen, um halbwegs pünktlich in OL die erste Schicht antreten zu können. Anschließend düse ich in das Anwaltsbüro und kämpfe dort die nächsten 5 Stunden gegen Aktenstapel und durch Formularlabyrinthe, bin dann aber trotzdem frühestens 19 Uhr zu hause, bevor ich mein work out starten kann. Zusammen sind das jetzt jeden Tag mindestens eine Stunde länger auf den beinen und Vollspeed. Nach den vier Wochen werde ich vermutlich urlaubsreif sein! Aber ich schaff das!

Heute war übrigens ein merkwürdiger Tag! Im Vormittagsbüro war ich allein und habe glaube ich ziemlich gut was wegtippen und aufräumen können. Das lief eigentlich ganz geschmeidig, auch wenn wie erwartet eine Überstunde dran gehängt werden musste, um halbwegs zufrieden ins Wochenende zu starten. Merkwürdig war der Tag insofern, dass mir die ganze Zeit schon nicht dieser alberne Zombie-Traum nicht aus den Kopf will. Der sitzt da fest wie ein Ohrwurm im Gehörgang. Wenn es wenigstens ein guter Traum gewesen wäre! Aber der war nur: merkwürdig! Baumelnde abgemagerte Zombieleichen hingen auf einer Art orientalischen Basar herum; neben Schrumpfköpfen und anderem Knochenzeugs. Ich lief über diesen Markt und hatte ein ungutes Gefühl. Was sich dann auch bestätigte – plötzlich stürmte eine Horde Zombies auf den Markt zu, alle schrien durcheinander und flüchteten kreuz und quer chaotisch und ohne Sinn und Verstand. Glaubt mir, Zombies sind nicht lahm! Im Gegenteil! Ich rannte jedenfalls um mein Leben. Und wo zum Henker waren Sam & Dean?! Eine Mütze mit Haaren dran, die vermutlich Helge Schneider gehörte, spielte auch eine Rolle; aber ich bekomme es gerade nicht mehr zusammengeflickt.

Und wen wundert es dann noch, das sich – verpeilt wie ich nach diesem albernen Traum war – erst einmal den morgendlichen Frühstücksbrei zu schwungvoll aus der Mikrowelle zerrte und damit die Hälfte senkrecht über die Küchenschränke verteilte. Außerdem war das T-Shirt auch nach dem 2. Mal noch immer verkehrt herum angezogen und im Büro angekommen stellte ich fest, dass die Milch alle war. Hmpf!

Aber wenigstens bin ich jetzt mit dem gröbsten Hausputz durch. Das Schlafzimmer benötigt noch einen Großangriff, aber den starte ich erst morgen. Jetzt muss ich mich motivieren, die Schwimmhalle aufzusuchen um eine 1 Stunde Schwimmen zu absolvieren.

Veröffentlicht unter Blog, Traumsequenzen | Kommentar hinterlassen

Kelchstein (in Oybin)

Derartige Felsformationen findet man im ganzen Zittauer Gebirge:  Felsen1

Felsen2

Für mich sehen diese hier aber auch heute noch eher aus wie „Nischel“ (Schädel, Köpfe). Und Alfred Hüttler möchte ich auch nicht heißen. *lach*

Felsen3

Veröffentlicht unter Bilder | Kommentar hinterlassen

Short Update after vacation

Der Montag war gar nicht so garstig, wie gestern Abend im Bett noch befürchtet. Natürlich habe ich nicht so recht geschlafen; habe mich herumgewälzt und in meinem Unterbewusstsein flüsterten ständig Stimmen: Was wird dich wohl erwarten? Wie viele Aktenberge werden sich türmen? Veränderungen? Hiobsbotschaften? Unerledigte Altlasten, die sich aufbäumen und mich am ersten Arbeitstag erschlagen werden?
Aber nichts von dem. Na gut, Aktenstapel, aber die hatte ich ja erwartet. Die sammeln sich immer, wenn ich mal ein paar Tage nicht im Büro bin.

Jedenfalls war dieser Montag dann gar nicht so garstig zu mir. Im Gegenteil – die Arbeit flutschte und mein „neuer“ schneller Vormittags-PC lebte auch noch und schnurrte vor Vergnügen, mich wieder zu haben. Ich glaube, mein Vormittags-Boss schnurrte auch ein bisschen; aber das hatte sicher noch andere Gründe. Im Nachmittagsbüro wartete meine Lieblingsarbeit auf mich: Synopsen – Synopsen – Synopsen. Yeah!

Der Feierabend kam dann auch pünktlich und mit ihm das zufriedene Gefühl, was geschafft zu haben; sogar vermisst worden zu sein.

Einziges Wehrmutströpfchen der letzten Tage: Durch das reichhaltige Frühstück (und zu oft auch noch reichhaltigeres Abendessen in diversen Gaststätten meiner alten Heimat, kombiniert mit Eiscreme und Kuchen über den Tag verteilt) habe ich seit Tagen ein schlechtes Gewissen – und trau mich nicht auf die Waage. Obwohl wir auch viel gelaufen und gewandert sind und die ungewohnten Höhenmeter Wadenschmerzen verursachten, habe ich das Gefühl, es ein bisschen zu gut mit dem Schlemmen gemeint zu haben. Und was war eigentlich mit dem Vorsatz passiert, während des 2wöchigen Urlaubes wenigstens jeden 2. Tag sich eine Stunde sportlich zu bewegen? Gut, am ersten Montag gab es die 40 km-Fahrradtour und am Dienstag war ich Schwimmen. Und dann? Nüx. Faul die Sommertage auf Balkon und im Bett oder vor dem Fernseher verbracht. Und nun trau ich mich eben nicht auf die Waage, aus Angst, sie schleudert mir erbarmungslos alle Kalorien- und Faulheitssünden der letzten Tage in Form einer giftigen „mehr-als-71-kg“-Anzeige entgegen.

Deswegen habe ich mit mir einen Deal geschlossen: Jetzt – back im Arbeitsalltag – wird wieder darauf geachtet, was ich wann esse. Und natürlich regelmäßig Sport! Am Sonnabend Morgen war ich Laufen, und gerade bin ich vom Ergometerchen gefallen. Und Ende August werde ich mich dann auch wieder auf die Waage stellen, versprochen! Eigentlich fühle ich mich aber gut, voller Energie, und alle neu angeschafften Hosen, Röcke, T-Shirts und Blusen passen noch und kneifen nicht. Das ist doch ein gutes Zeichen, oder? Also: Dranbleiben!

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog | Kommentar hinterlassen

Oybin

Oybin2 Oybin3 Oybin4 Oybin5 Oybin6 Oybin7 Oybin8 Oybin9 Oybin10 Oybin11 Oybin12 Oybin13 Oybin14 Oybin15 Oybin16 Oybin17 Oybin18

Veröffentlicht unter Bilder | 2 Kommentare

Blick vom Oybin

Oybin1

Die nächsten Einträge werden vom Zittauer Gebirge handeln – quasi mein Spielplatz, als ich Kind war. Ich liebte die Berge und die Felsen und die Wälder; und sie jetzt wiederzusehen, war überwältigend. Der Geruch der Fichten nach dem Sommerregen, das Zirpen der Grillen auf den Sommerwiesen, die Felsformationen …

Veröffentlicht unter Bilder, Scherbenglanz | Kommentar hinterlassen

Buchbergstrasse

Wie schon berichtet, wurden die 16 m² meines ehemaligen Jugendzimmers für einen 3-Personen-Haushalt bald zu klein. Moni war gut ein Jahr alt, als wir 1991 in der damals gerade neu gebauten Neubausiedlung eine Wohnung bekamen. Und so bezogen wir unsere ersten „richtigen“ 3-Zimmer in der Buchbergstraße in Großschönau.

Die Bäume damals waren noch ziemlich winzig, aber das Rauschen der Pappelallee vor dem Küchenfenster war wie Meeresrauschen und ich liebte es. Heute existiert nur noch der letzte Teil der Pappelallee, die meisten Pappeln wurden gefällt – warum auch immer.
Wir schauten direkt auf den Breiteberg. Die nächtlichen Gewitter über dem Feld waren wirklich sehenswert und werden mir unvergessen bleiben.

Buchberg1 Buchberg2 Buchberg3 Buchberg4 Buchberg5 Buchberg6 Buchberg7

Veröffentlicht unter Bilder, Blog, Scherbenglanz | Kommentar hinterlassen