Was ’ne Aufregung!

Es ist Montag. Schon den ganzen Tag lang. Aber was diesen typischen Montag zu einem besonderen macht (jedenfalls bisher) war die morgendliche Twitter-Spekulations-Aufregung über einen weiteren Surprise-Guest für die AEcon3 im Mai in Bad Verwilderungen. Natürlich weiß niemand was Genaues, aber die Gerüchte und Spekulationen schnappten über und ich schnappte mit. Was, wenn ER doch …
Nein! Nein! Nein! Ich muss mir jegliche Hoffnung darauf verbieten, denn ich kenne das Spiel: In dem Moment, wo ich mich gigantisch und mit Herzflattern auf etwas freue, wird es mir vermasselt. Also brauchte ich nur gefühlte 5 Stunden, um mich zu beruhigen und mir einzureden, dass DAS wohl nicht passieren wird … und doch kriegt man das winzige Pflänzchen Hoffnung einfach nicht tot! Sturr und harntäckig wie Unkraut es ist.

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Geschützt: Tag 74

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Blütenzeit

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Zucchini-Putenhack


Heute gab es das erste Mal Zucchini auf Karniggel-Kochart im Rahmen der Diät (selbstverständlich). Passt da auch perfekt hinein, denn eine Portion dieses köstlichen Schmauses hat alles zusammen genommen 198 kcal.

Und so wird’s gemacht: (Angaben pro Person)

100 g Putenhackfleisch (gibt es bei uns im Kaufland fertig verpackt an der SB-Theke zu kaufen) mit einer kleinen 1/2 Zwiebel anbraten und würzen (Salz, Kräuter und Curry).

Währenddessen die 300 g Zucchini waschen, halbieren, die Kerne ausschaben und in Gabelstückchen schnippeln. Dann zu dem Putenhackfleisch in die Pfanne geben und ca. 20 Minuten schmoren lassen. Immer brav ab und an umrühren. Zum Schluss einen 1/4 Apfel kleingeschnitten dazugeben und im offenen Topf/Pfanne noch etwas anbraten, mit Zitronensaft und Stevia löschen und abschmecken.

Bon appétit.

Wird es ganz bestimmt von nun an öfters bei uns geben.

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Geschützt: Tag 73

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Seifenblasen

Vater und Tochter standen auf dem hölzernen, offenen Balkon und blickten schweigend in den Garten hinaus. Vögel piepsten und zwitscherten und das Gras und die Blätter der Bäume tropften noch vom eben vorbeigehuschten Regenschauer. Sophie bestaunte die Intensität der Farben um sie herum und sog die würzige Luft ein. Dämmerung legte sich über das Dorf, den Garten und auf die beiden schweigenden Gestalten auf dem Balkon.

Nach einer Weile, weder Sophie noch ihr Vater hatten bisher ein Wort gesprochen, holte der Vater zwei Seifenblasenspender aus seiner Jackentasche hervor. Sophie strahlte, als er ihr einen davon gab; und gemeinsam bliesen sie Seifenblasen über Seifenblasen in den Hof. Kleine und große zarte Gebilde, bunt schimmernd. Immer mehr und mehr füllten die schillernden Kugeln den kleinen Hof unter ihnen und tanzten hinüber in den glitzernden Garten, funkelten in der Abendsonne und segelten sanft auf den noch vom Regen dampfenden Boden. Manche von ihnen zerplatzten nicht, sondern blieben an den Zweigen des alten Apfelbaumes hängen. Sophie lachte glucksend, als sie ihre Katze Muckel entdeckte, die verspielt nach den Blasen tatzte und versuchte, einige zu erhaschen. Ihr Vater schmunzelte. Sie bliesen weiter Seifenblasen in den Hinterhof, und fast schien es, als wäre bald kein Raum mehr, um alle zu fassen. Sophies Welt bestand in diesem Moment gänzlich aus Seifenblasen, Farben, Wind und Gefunkel und ihrem lächelnden Vater. Der Hof und der Garten verwandelten sich in eine glitzernde, schimmernde, sanfte Traumzauberwelt …

… und auch Jahre später spürt Sophie den Zauber, die Nähe und Geborgenheit des Augenblickes … und lächelt.

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Ghost/Bobby

Of Grave Importance 

Bin irgendwie zwiegespalten, was die letzte Folge betrifft. Ohne Frage, sie ist hervorragend, Lachen und Weinen wieder nah beieinander, Jim Beaver ist großartig, die beiden J2 sowieso – und trotzdem: Ich hoffte, dass das Wiedersehen zwischen Dean und Ghost/Bobby .. anders … verlaufen würde. Und dabei kann ich beide verstehen, sowohl Dean, der sich für Bobby gewünscht hätte, dass der mit seinem Reaper gegangen wäre, als seine Zeit gekommen war – und ich verstehe auch Bobby: Wie kann er „seine“ Jungs verlassen? Er ist mehr Vater für sie, als John es je gewesen war (sein konnte)! Aber sollte nicht gerade DEAN verstehen können, wieso Bobby nicht gehen konnte? Und war es nicht vor allem DEAN, der so sehr sich daran klammerte, dass die vielen kleinen Ghost-Zeichen der letzten Folgen von Bobby stammten?

Obwohl: Geniale neuen Möglichkeiten im Team Free Will: Die Winchesters, ein gefallener, wiedererweckter Engel, der für kurze Zeit fast Gott war, und ein Ghost … das hat Potenzial und noch warten ja die Levis mit ihrem Obermotz Dick Roman darauf, von Team Free Will vom Planeten gewischt zu werden, und zwar spektakulär … oder in der 8. Staffel …

Aber eigentlich möchte ich einfach nur Bobby in flesh and blood zurück – damit auch DEAN wieder happy sein kann.

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Geschützt: Tag 72

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… und dann

.. beging ich den Fehler, anzumerken, dass Hubby gerne auch das Gemüse würzen darf – und nicht nur warm machen. Fehler! Jetzt ist er beleidigt, denn er hat doch Schnittlauch drüber gestreut! *seufz*

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I tweet a lot!

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Geschützt: Tag 70

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Morgen

… gibt es mal wieder geschmortes Kraut zum Mittag. Weißkraut ist wirklich mein Lieblingskohl. Sehr vielseitig und auf alle Arten lecker. Neuerdings – ich bloggte bereits darüber, habe aber leider keine Bilder – gehört auch Wirsingkohl zu meinen Leibspeisen.
Aber morgen gibt es normales geschmortes Weißkraut – doch etwas anders, als die anderen Male (Abwechslung muss schließlich auch bei einer Diät sein) – nämlich süß-sauer und mit nur wenigen Putenfleischstückchen unterwandert.

Für diejenigen, die sich auch einmal daran versuchen wollen; es ist wirklich ganz einfach:

Vom Weißkohl die äußeren Blätter entfernen, den Rest in der gewünschten Menge in Gabel-geeignete Stückchen schnippel. Dazu kommen – je nach Geschmack – Apfelstückchen mit dazu. Um einen Protein-Anteil zu bekommen, habe ich ebenso klein geschnippeltes und bereits am Vortag vorgegrilltes Putenfleisch mit untergehoben. Nicht-Diätler können auch genau so gut kleine Schinkenwürfelchen (gibt’s schon fertig verpackt in jedem Supermarkt) nehmen. Das alles kommt in eine Pfanne (die gut beschichtet sein sollte, denn wir verzichten auf jegliches Öl oder Fett derzeit) und wird schön angebraten (ziemlich hohe Hitzestufe). Immer brav rühren, damit nichts zu sehr ansetzt. Nach etwa 10 Minuten, wenn es schon etwas bräunlich geworden ist, mit Zitronensaft ablöschen. Deckel drauf, die Hitze wird zurückgeschraubt und das Ganze noch etwas geschmort (ebenfalls ca. 10 Minuten etwa lang).  Zum Schluss mit Salz und – nach Geschmack – Stevia (oder eben Zucker) nachwürzen.

Ich mag diese Version so etwas süß-sauer.

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Und wenn wir alle zusammenziehen?

 Gestern war wieder MädelzKino-Abend – oder besser Nachmittag, denn der gewünschte Film [„Und wenn wir alle zusammenziehen?“] begann schon um 17 Uhr im Lieblingskino Casablanca in OL, was für mich immer ein wenig Stress bedeutet. Aber ich habe es noch rechtzeitig geschafft und war sehr gespannt, was mich wohl erwarten würde. Ein oder zwei Kritiken hatte ich bereits vorab im Radio darüber gehört, aber auf die muss man ja nicht immer etwas geben. Lieber sollte man sich selbst ein Bild machen.

Eine reine Komödie – so viel war mir jedenfalls klar – würde es sicher nicht werden, auch wenn man bei Pierre Richard natürlich sofort an den Großen Blonden mit dem Schwarzen Schuh denkt. Meine Güte ist das lange her! Und meine Güte ist Pierre Richard tatsächlich in die Jahre gekommen (Jahrgang 1934!) – und dabei liebenswürdig und ein klein bisschen auch tolpatschig geblieben.

Überragend aber spielte Jane Fonda neben Geraldine Chaplin, Claude Rich (den ich nicht kannte bisher) und einen eher etwas farblosen und bei diesen Filmgrößen schüchtern wirkenden Daniel Brühl.

Auch das Thema des Filmes hatte es in sich: Was, wenn man – jenseits der 65 / 70 Jahre – nicht in ein Altersheim abgeschoben werden möchte? Warum dann nicht einfach mit seinen Freunden zusammenziehen?

Zugegeben, der Film hatte auch einige lustige Momente, ist an manchen Stellen frivol offen und frech; aber den Grundtenor empfand ich eher als melancholisch, denn man ahnte, dass man das Unvermeidliche nicht aufhalten kann. So verschwieg Jeanne (Jane Fonda) ihrem Albert (Pierre Richard) nicht nur die zurückgekehrte Krebserkrankung, sondern auch die kurze Affaire zu ihrer beiden Freund Claude (Claude Rich) vor 40 Jahren. Albert rettete sich dann auch dankbar in seine Demenz, als er es doch herausfand. Auch Annie (Geraldine Chaplin) hat ihre Geheimnisse und steten Zwistigkeiten mit ihrem Ehemann und Aktivisten Jean (Guy Bedos).

Die eingefangenen Kamera-Bilder waren wunderbar poetisch. Als Jeannie dann stirbt, und die Freunde sich an ihrem Grab verabschieden, kullerten mir die Tränen.

Wie sagte es Jeanne (Jane Fonda) in dem Film treffend: „Da plant man alles im Voraus, man versichert sein Auto und man versichert sein Haus, aber man kümmert sich überhaupt nicht um seine letzten Jahre!“

„Und wenn wir alle zusammenziehen?“ hinterließ mich nachdenklich schmunzelnd und ich hoffe, dass ich – in meinen letzten Jahren – mit guten vertrauten Freunden leben und streiten kann und nicht in einem Altersheim versauern muss.

Hier gibt’s die offizielle Seite zum Film.

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