Last day in August

Hat noch jemand das Gefühl, dass dieser Sommer eigentlich gar kein Sommer war? Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen Sommer hatten, an dem wir nicht tagelang das Klimapustegerät im Vormittagsbüro haben laufen lassen. Dieses Jahr staubt es vor sich hin und war allerhöchstens einmal im Einsatz. Der Sommer 2011 war also allenfalls so nana. Auch die Gewitter bekamen immer irgendwie die anderen ab! *hmpf hmpf hmpf*

Vielleicht wird ja der September golden-schön und beschert mehr Fotos.

Nächstes Jahr um diese Zeit – wenn alles gut geht und nach Plan verläuft – wandere ich durch Vancouver! Momentan bin ich total hin- und hergerissen zwischen „Oh, noch fast ein ganzes Jahr warten?!“ und „Wie, nicht mal mehr 12 Monate jetzt? Und ich habe noch nichts organisiert-Panik!“ Manchmal bin ich über meine eigene Courage, das Vorhaben durchzuziehen, selbst erstaunt. Aber ich werde keinen Rückzieher machen! Und bis dahin bekomme ich das auch mit dem blöden Knie hoffentlich geheilt. Die 4. Woche habe ich jetzt schon „Spass“ damit, und langsam reißt mir der Geduldsfaden.

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Filmdosen-Archäologie

Update: 29.08.2011

Die ersten beiden Filme sind vom Entwickeln zurück und enthielten:

PUR-Konzert in Leverkusen in der BayArena – lang lang ist’s her: (Erkennt sich jemand? 🙂 )

und natürlich Rügen-Urlaubsfotos. Der Sommer 2003 hat frappierende Ähnlichkeit mit dem von Zwanzigelf:

Miniaturenpark auf Rügen, wo Bazillus noch klein und niedlich war, aber da ziemlich genervt in die Landschaft guckt. 😛 Außerdem ein Foto von Trixi (die Getigerte *hach*) und Krümel aus jüngeren Jahren.

Weitere Filmdosen werden in den kommenden Wochen der Dunkelkammer zugeführt. Ich hoffe ja immer noch, dieses eine bestimmte Foto (Blutmond im Rapsfeld) wiederzufinden.

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Brennender Himmel – Yellow Sky

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Da kommt was

Nachdem ich ja am Freitag, also gestern, das erste richtig wirkliche Gewitter hier regelrecht verpennt habe, bekomme ich heute vielleicht eine nächste Chance, denn da kommt was:

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BFF’s Dosenwahnsinn

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Denkmalschutzbehördenalltagsvorstellung

Nachmittags schreibe ich desöfteren in Abwägungsunterlagen davon, dass bei Erdarbeiten eventuell ur- oder frühgeschichtliche Funde gemacht werden könnten und die darf man ja dann nicht einfach ignorieren und wieder zubuddeln; nein, man ist verpflichtet, sofort die zuständige Stelle bla bla bla anzurufen. So etwas schreib ich also ständig in die textlichen Festsetzungen der Planungsunterlagen, weil es eben so im Gesetz steht und hier ja nicht jeder machen kann, was er will. Und jedesmal, wenn ich diesen Hinweis in einer neuen Abwägung darniederschreibe, habe ich ein Bild im Kopf:

Donnerstag Nachmittag in der Denkmalschutzbehörde, ein angestaubter Bürokomplex, wo nur eine Kaffeemaschine funktioniert, der Fußboden knirscht, irgendwo ein altes Grammophon eine Schellackplatte wieder und wieder spielt, Kartons in allen Ecken stehen und die Zimmer mit Regalen vollgestopft sind. Alte Zeitungen stapeln sich und über allen liegt so ein anmoderter Hauch von Ewigkeit. Die Fenster sind klein und die Außenwand mit Efeu zugewachsen, als möchte es das Geheimnis des Hauses vor allzuviel Aufmerksamkeit und Neugier bewahren. Die Beamten hier haben Zeit, viel Zeit. Und mit Dingen aus einer anderen Zeit beschäftigen sie sich.

Die meisten sind eine Art Eigenbrödler, die nur widerwillig ihr Büro mit Kollegen teilen. Allein in ihren Bürozimmern hocken sie über früher gefundene Tonscherben und Glassplitter, wälzen Papier-Kataloge, während der Notebook-Monitor unbeachtet mit Google winkt; aber das mit dem Internet ist nichts für die Herren in den Cord-Anzügen mit den Ellbogenschonern und den Blechbrotbüchsen. Während sie sich ältere Funde mit der Lupe anschauen, murmeln sie ununterbrochen in sich hinein. Glücklich und zufrieden katalogisieren sie vor sich hin.

Das Telefon, ein klobiger grüner Klotz mit Wählscheibe aus den 50iger Jahren des letzten Jahrhunderts, dessen Telefonhörer noch schwer in der Hand liegt und sonst auf einer gigantischen Gabel schlummert, steht im Flur.

Plötzlich: Das Schellen des Telefons hallt durch die Flure. Erstarrt halten alle inne. Es ist DAS Telefon! Jemand muss an das Telefon gehen!

Minuten später nimmt der Dienstälteste ab, lauscht schweigend in den Hörer, nickt ein paar Mal. Dann erhöht sich seine Herzfrequenz. Sie haben etwas gefunden! „Wir schicken jemanden vorbei“, kann er gerade noch sagen, bevor er sich ans Herz fast und den Hörer auflegt. Er lässt sich auf den Bürodrehstuhl sinken. Neugierig treten die Kollegen näher. Es hat sich herumgesprochen, dass das Fundtelefon geklingelt hat. Es geht also wieder los. Neben dem Fundtelefon hängt ein Plan. Fein säuberlich und in akkuratester Handschrift sind die Namen der Mitarbeiter darauf notiert und welche Fundstellen sie derzeit bearbeiten. Wer würde zu dem neuen Fundort fahren?

Der Dienstführer nickt dem jungen Praktikanten zu, der – 30 Jahre jünger und ebenso viele Kilos leichter als die Eminenzen des Denkmalschutzes – sich sofort auf das Fahrrad schwingt, um die Bauarbeiter daran zu hindern, die gefundene winzige Scherbe auch nur anzuhauchen. Die Bagger stehen so lange still, bis sich die Denkmalschutzbeauftragten selbst ein Bild von dem Fund gemacht haben. Doch erst einmal drehen sie die Schelllackplatte auf dem Grammophon um, werfen die Kaffeemaschine an und diskutieren aus, wer am besten geeignet ist, aus seiner Bürohöhle hinaus in das 21. Jahrhundert zu kriechen.

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Knie ist back

Nacht vom 05.08.2011 zum 06.08.2011  auf der Fete am Lagerfeuer:

Alles ist schön, das Knie rostet ein.

Ab dann: Scheiße, ich hab Knie! Und zwar andauernd. Befürchte ernsthaft Amputation. Ernähre mich teilweise von Schmerztabletten. Dienstag früh morgens beim Arzt gewesen, Spritze bekommen, Hoffnung gepflanzt.

18.08.2011:

Die Arschspritze mit dem Duck-Doping am Montag hat genau 1 1/2 Tage lang angehalten. Jetzt ist alles wieder im Ar … Knie. Fuck! Ich hatte so gehofft, ich wäre damit durch, aber nein, so einfach kommt man einer Nervenentzündung wohl nicht davon. Schöne Schei …

Update 18.08.2011; 18.55 Uhr:

Ich glaube, es wird mehr und mehr zu „Ich habe Bein!“ Aua.

Update 23.08.2011:

Es wird besser. Amputation abgewendet – vorerst. Das Karniggel hüpft bald wieder.

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Sollte es wirklich?

Bekomme ich endlich das lang ersehnte Gewitter? Es grummelt bereits, es plätschert auch, ein paar Blitze zuckten auch schon! Gib mir mehr! Voll in  Gewitter-Extase!

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Michael Mittermeier in der Sinnkrise und geheimnisvolle Dosen

Guten Morgen, folks. Ihr wartet auf den Traumbericht, oder? Ihr sollt ihn bekommen, wenn er heute auch schon wieder seltsam ist und relativ kurz.

Wir waren bei Michael Mittermeier zu hause in seiner Abrisskommune. Herr Mittermeier hatte erstaunlicher Weise überhaupt keinen bayrischen Akzent mehr und sah ziemlich frustriert aus, als ich ihn mit Harald Schmidt verwechselte. Er ließ sich auf eine zerfledderte Couch fallen und fing an zu heulen, dass niemand mehr ihn sehen will. Jetzt tat mir der Mensch Leid, also nickte ich meiner Family, die bereits genervt die Augen verdrehte, kämpferisch zu und wir alle hockten uns zu Mittermeier auf das Sofa, während er meine mitgebrachten Tempotaschentücher schniefend vernichtete. Die verschwanden einfach in seiner Nase, ich glaube, er saugte sie ein. „Niemand wolle mehr seine Witze hören!“ jammerte er immer wieder und mir fiel dazu keine rechte Antwort ein, denn er hatte ja Recht, ich wollte seine Witze ja auch nicht mehr hören. Er jaulte weiter, dass er auch viel lieber Rechtsanwalt geworden wäre und ich betete innerlich ein DANKE , dass er es nicht geworden ist (am Ende wäre es nich mein Chef geworden und ich hätte ständig bayrisch geblökte Witze zu ertragen!).

Plötzlich kam meine Arbeitskollegin in den Raum, quietschte Herrn Mittermeier girlihaft an (obwohl sie schon weit über 60 ist!) und ließ sich ein Autogramm geben. Darauf hin erfuhr der Comdian eine erstaunliche Wandlung: Sein Akzent war wieder da, wir wurden unsichtbar und er führte die Groupi-Kollegin zum Enten füttern aus. Ich schüttelte nur den Kopf, war aber im Stillen froh, dem Sofa entkommen zu sein, denn das machte mittlerweile komische Geräusche, sie klangen wie Niesen und ich war mir sicher, dass das nicht gut gehen konnte und eine Schlagzeile: Familie von Mittermeiers Sofa eingesaugt! nicht gerade förderlich ist.

So, das war der Traum. Ich habe nicht gesagt, dass er logisch ist, oder überhaupt nur ein Hauch von Sinn drin sein muss. Wie der Mittermeier da reingestiefelt ist, weiß ich auch nicht; vielleicht ist er mit Joschka befreundet und wollte auch mal bei mir reinschneien.

 

Jetzt zu den geheimnisvollen Dosen:

Ich habe – wie sicherlich auch noch andere ca. 30 Mio. Deutsche – einen Nachtschrank. Mein Nachtschrank (was ist das für ein blödes Wort! Nachtschrank! Es ist auch bei Tage ein Schrank  und mutiert dann nicht zu einer Kommode oder zu einem Hocker!) Dieser Schrank also beherbergt so Dinge, wie die Acrylfarbtuben, die ich vor 5 Jahren gekauft habe, weil ich mir einbildete, ich könnte Aquarelle malen. Außerdem alte Fotos und Postkarten und Zeugs eben. Unter anderem auch ….

…. ca. 4 Mio. Fotodosen mit so Filmen drinnen, die noch entwickelt werden müssen.

Die Filme sind jetzt sicherlich gute 15 Jahre alt und ich habe selbstverständlich keinen Schimmer mehr, was auf ihnen drauf sein könnte. Genau so wenig weiß ich, ob solche alten Filme überhaupt noch entwickelt werden (können), aber das werde ich heute Spasses halber mal versuchen. Mit einer Dose. Und ich werde davon berichten, es sei denn, der Inhalt der Filme treibt mir die Schamesröte hinter die Ohren. Ihr dürft also gespannt sein. Ich bin es auch.

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70 Jahre Lilli Marleen

Heute Mittag, auf der Fahrt nach OL, habe ich, wie üblich NDR Info gehört (ja, ab und an ist mir nach Information). U. a. kam da ein „Mini-Beitrag“ über das Lied Lilli Marleen, vor 70 Jahren gesungen von Lale Anderson (Name könnte falsch geschrieben sein). Der Beitrag war sehr interessant, und ich hätte ihn gern noch einmal gehört.

Die kleinen Geschichten rund um das Lied, dass die Waffen im 2. Weltkrieg immer kurz vor 10 Uhr abends, wenn dieses Lied gespielt wurde von Radio Belgrad, für ein paar Minuten auf beiden Seiten schwiegen, weil Soldaten hüben wie drüben an der Front das Lied hören wollten; wie der Sender, als er versuchte, das Lilli Marleen aus dem Programm zu streichen, mit Protestbriefen von allen Fronten überschüttet wurde und so Lilli Marleen weiter jeden Abend an der Laterne singend wartete – und für 3 Minuten die Waffen verstummten; darüber, wie der Text abgewandelt und als Propaganda genutzt wurde und wie schließlich das Lied, in viele Sprachen übersetzt, die ganze Welt eroberte.

Der Text stammt von einem Hamburger Poeten, (man kann bestimmt wikipedien) der es bereits in den 1920er Jahren gedichtet hatte, als er in 2 Damen verliebt war – in eine Lilly und eine Marleen.

Schließlich wurde der Komponist, der den Text zu Lili Marleen vertonte, von Eisenhower als einziger Deutscher nach Kriegsende empfangen und geehrt, weil er den Allierten während des Krieges Freude bereitet hatte.

Warum ich das alles aufschreibe? Weil ich den Beitrag gern nachgehört und online gestellt hätte, weil es eine bewegende und spannende Geschichte war, die man teilen sollte. Aber ich konnte sie in der Mediathek des NDR nicht finden – und darüber bin ich traurig.

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Update aus dem Bett

Schöne neue Handy-Welt 😉

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Mission Rubber Ducks For Supernatural

Mission Gummienten für das Supernatural TV-Set in Kanada

oder

the day of the flying rubber duck.

Ich bin wahnsinnig, ich weiß, vielleicht auch ein bisschen verrückt und – da verrate ich kein Geheimnis – supernatural-süchtig. Klar mache ich bei der Aktion: „Send your Gummiente zu dem Pool von J2“ mit! Gab es da Zweifel? Aber hätte ich gewußt, in was ich mich da hineinstürze ..  aber der Reihe nach: Weiterlesen →

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I need a RUBBER DUCK

… oder sprich ein auffälliges Quietscheentchen, denn selbstverständlich mache ich bei der Aktion mit und schicke auch eine Gummiente zum Supernatural-Set.

Dann war da heute Morgen noch die Sache mit der Spritze in den Hintern, damit es meinem Knie bald besser geht. Warten wir es ab. Momentan habe ich aber nur Quietscheentchen im Kopf und was das für ein Preis sein könnte, den diejenigen bekommen, aus dessen Kontinent als ertes eine Gummiente im Supernatural-Pool rumplanscht.

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Hass-Montag

Es gibt ja so Tage, und Montage ganz besonders, die fängt man schon vor 7 Uhr an zu hassen. Quasi beim ersten Augenaufschlag, wobei man der festen Überzeugung war und dies auch beim Blute der heiligen Barbara beschwören könnte, dass man seine Glubschdingers erst vor 5 Minuten in der Absicht geschlossen hatte, wenigstens 6 Stunden Schlaf zu erhaschen. Was natürlich so nicht funktioniert, wenn einem selbst im Bett jede Bewegung weh tut, weil das höchst bescheuerte Knie der Meinung ist, Rabatz machen zu müssen. Und so ist es auch kein Wunder, dass ich heute Morgen völlig unausgeschlafen in die Dusche hinkte, unter selbiger fast ersoff und beim Zähne putzen einen leichten Würganfall verspürte. Der Tag würde sicherlich heiter werden. Bis jetzt hält sich dieser Montag auch großartig an sein Versprechen, mir das Leben schwer zu machen.

Im Büro selbst hatte man das Gefühl, es sei eine Bombe geplatzt, dabei war es nur Chef, der am Wochenende wieder einmal wütete und eine Diktat-Flut hinterließ. Kollegin kehrte aus dem Urlaub zurück und war entsprechend gelaunt. Ihre Fragerei, was mit meinem Knie los wäre, und ihre anschließende Diagnose: Du musst eben Abnehmen! (Ach was, da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen!) – alles nervte! Ich wollte schlicht nur noch töten. Auch Chef, der sich darüber zu amüsieren schien, wie ich durch das Büro hinkte. Natürlich fiel alles, wirklich ALLES, was ich in den Händen hielt, hinunter, Schriftsatztippfehler sah ich grundsätzlich erst, wenn ich schon 3 Seiten davon kopiert hatte und das Telefon … DAS TELEFON! Ich schwöre, irgendwann kille ich das Biest in Sammy-Art mit einer Eisenstange!

So hinkte und jaulte ich mich gequält durch den Vormittag und hoffte, dass es  nachmittags  besser werden würde. Na gut, ein bisschen besser geht es mir schon, hier ist es ruhiger und man lässt mich in Ruhe, nachdem ich nach der gefühlten 5 Millionsten Frage: Wieso humpelst du denn (immer noch)? nur noch zischte: Ich! habe! Knie!

Gerade hat es einen Schauer gegeben, den ich mit dem neu abgestaubten Handy vom Hubby auch brav geknipst habe, dessen Bild sich aber weigert, ins Twitteruniversum zu gleiten, egal, wie ich es versuche anzustellen. Passt auch ins Montags-Bild, wieso sollte mir das heute gelingen? Und gerade, als ich dachte: Schön, platschender großer Regen, du warst lange nicht mehr mit dem Schirm spazieren (denn ich liebe es, bei Regen mit dem Schirm zu spazieren, Knie hin oder her) – kam die Sonne wieder heraus, als wollte mir irgendjemand auf nicht sehr subtile Art und Weise mitteilen: Wie, du findest einen Grund, dich zu freuen? Den versauen wir dir aber sofort!

Außerdem habe ich jetzt doch einen Termin morgen früh bei meinem Hausarzt. 6 Uhr! Morgens! Ich bin jetzt schon bedient, aber anders geht es nun mal nicht! Das heißt, morgen um 5 Uhr aufstehen, das dumme Bein rasieren und dann im Wartezimmer hocken und hoffen, dass sich das alles nur als blöder Scherz raus stellt. Ich bin jetzt schon total begeistert!

Und dann habe ich ja neuerdings noch die moralische Verpflichtung, die neuen #Fringe-Folgen twitternd zu kommentieren. Eigentlich sollte ich mich darauf freuen, denn #Fringe und Twitter an einem Abend ist immer lustig, doch momentan fehlt mir sogar zur Vorfreude die Kraft. Außerdem – siehe weiter oben – wenn ich mich auf etwas freue, wird sofort in irgendeiner Art und Weise mit dem Gummihammer das kleine Pflänzchen Lächeln heute darnieder gehämmert; es kann also passieren, dass Pro7 (die Ar …!) heute Sendeausfall haben oder #Fringe absetzen, oder mein Internet zu hause abkackt oder was noch dazu geeignet ist, mich davon abzuhalten. Vielleicht schafft das ja auch schon die Katze, die ins Bett kotzt.

Na gut, na gut; ich gestehe: Nach Kaffee und diesem Blogmotzeintrag geht es mir ja schon ein bisschen besser, keine Sorge; es ist nur, dass ich eben wenig und schlecht geschlafen habe und mich eine Woche lang Knieschmerzen jetzt doch ein bisschen  panisch werden lassen. Habe aber bereits angekündigt, dass ich Vancouver auch an Krücken oder im Rollstuhl erleben und genießen werde! Basta! *trotzig guck*

Update um 19.30 Uhr

Es geht mir besser, so mental gesehen. Die Müdigkeit, den ganzen Tag bleischwer gespürt, ist fort, was bedeutet, ich werde doch nicht gleich im Bett verschwinden. Ich werde ein bisschen #Fringe gucken und dabei twittern. Aber nur eine Folge, 21.15 Uhr falle ich ins Bett, denn, wie ihr ja gelesen habt, muss ich morgen schon um 6 Uhr beim Doc sitzen.

Und hier ist noch ein Bild mit Sicht vom Kopiererstandort auf den BurgFirmenwassergraben – irgendwie spiegelt das perfekt meine heutige Stimmung wider:

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Ein ernstes Wort an Mr Sandmann

Was bitte schön war das denn? Das nennst du Traum? Traum? Ich bitte dich! Seit wann schwirrt in meinem Traum ein Joschka Fischer herum, der nicht nur nackt (NACKT! also BITTE! Wer will den schon nackt sehen?!?) in seiner Wohnung putzt. Überhaupt die Wohnung von dem Joschka: Sie war zwar altarchitektonisch, also hohe Wände, große Fenster, ziemlich verwinkelt, aber durchaus nett zu bewohnen, wenn er (also der Joschka) nicht so einen verqueren Inneneinrichtungsgeschmack gehabt hätte. Denn: Wo andere Menschen normalerweise Lampen, Kronleuchter oder Kerzen hängen haben, hatte der Joschka kahle Baumstämme hängen, an denen noch Äste und Zweige dran baumelten und in diesen hingen Masken aus Pappe, meistens weiß gehalten; und jene Masken (so finster sie teilweise guckten) küssten sich im Oberdeckengezweig!

Ich bitte euch!

Von den dort herumhüpfenden Emus schweige ich jetzt lieber, die hatten sowieso gerade ein Schnabel-Halten-Gelübbde abgelegt und trugen daher schwarz verschleierte Köpfe aber Miniröcke!

Warum ich in der Joschka-Wohnung war? Ich sollte dem Joschka eine CD überspielen. Auf der CD war ein Musikstück aus dem 15 Jahrhundert, entsprechend knisterte und rauschte es. Mitten drin nahm ich die CD aus dem Player, um zu schauen, wie lange sie noch braucht – ich versuchte das dämlicher Weise an den Rillen der CD zu erahnen.

Sehr geehrter Herr Sandmann,

auf welchem Drogentripp sind Sie eigentlich?

Ich sage doch jede Nacht klipp und deutlich und auch klar, wen ich gefälligst (möglichst nackt) in meinen Träumen haben will; und das ist bestimmt NICHT Joschka Fischer.

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