Auf der Suche nach

… Frühling! Ich musste heute einfach raus, denn es roch und zwitscherte und strahlte nach Frühling! Warme 15 °C, da hielt es mich einfach nicht mehr zurück. Also Canon geschnappt und an der Weser entlang spaziert, auf der Suche nach Frühling.

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Zu blöd

… eine Slideshow zu installieren. An irgend was scheitere ich immer, jetzt wohl daran, dass ich keine Ahnung habe, wie ich PHP (was ist das überhaupt?) so hoch-pushe, dass meine zu niedrige PHP-was auch immer Version nicht mit den versuchten Slideshow-Plugins in Clinch liegt. Ich bekomme es nicht hin! Also gibts die Bilder vom ersten Frühling 2011 an der Weser eben wie gehabt – ohne Slideshow! *heul* Dabei wäre das so toll, wenn ich euch einfach bei KLICK eine Diashow hier präsentieren könnte.

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Muschel-Sterne

In dem schmalen Becken kräuselte sich die Wasseroberfläche und verzerrte das Abbild der Fotografie auf dessen Grund. Das Licht war diffus und scheinbar spiegelten sich tausende Kerzenstrahlen an den gefliesten blauen Mosaikwänden. Ich stand vor dem Becken, JMacLean neben mir. Schweigend warteten wir darauf, dass die Fotografie auf dem Grund deutlicher werden und ihr Geheimnis Preis geben würde. Sie tat es nach und nach. Ein Wesen wurde sichtbar, das den Körper einer Raupe hatte, aus dem unzählige Arme und Beine wuchsen. Die Fotografie veränderte sich und ich wusste nicht, ob es an dem bewegten Wasser lag, die mir eine optische Täuschung vorgaukelte, oder sich das Raupen-Wesen tatsächlich vor unseren Augen veränderte. Dann verbrannte die Fotografie unter dem Wasser, verkohlte vor unseren Augen und löste sich in schwarzes Wasser auf. Wir hatten eine Aufgabe erhalten; wir sollten das Wesen finden.

Noch bevor ich darüber nachdenken konnte, wo mit der Suche begonnen werden konnte, drehte ich mich um, und wie zuvor die Fotografie zerfloss in schwarzen Rauch, so zerfloss von einer Minute auf die andere auch der geflieste Raum mit den tausenden Kerzen. Ich stand ganz still und es beruhigte mich zu wissen, dass ich nicht allein war, auch wenn ich JMacLean neben mir nicht mehr sehen konnte, spürte ich ihre Anwesenheit.

Szenewechsel: Eine Häuserschlucht, Dunkelheit, Gaslaternen, die die Dunkelheit nur wenig bezwangen, sie scheinbar noch dichter machten. Kein Mensch war zu sehen. In meinen Händen hielt ich eine weitere Fotografie, die das schwarz-weiße Abbild einer Muschel zeigte. Ich schaute mich um, unschlüssig, in welche Richtung ich gehen sollte. Dann blickte ich nach oben. Über der schmalen steilen Häuserwand schimmerte ein nachtschwarzer Himmel, mit Sternen übersät. Die Sterne schienen zu schwimmen, wie eine Wolke aus Sardinen in einem dunkelblauen Meer. Eine Tür öffnete sich einen Spalt breit und ich trat – die Sternenwolke über mir hinter mich lassend – in einen winzigen schmalen Flur. Auch hier waren die Wände bedrückend eng, es gab nur Platz für einen Menschen. Die Wände waren mit Samt bespannt und mit Bildern behangen, die man nur erkannte, wenn man direkt vor ihnen stand. Gemälde mir fremder Personen, deren Augen mich feindselig anstarrten und mich verfolgten. Noch immer die Muschel-Fotografie in den Händen haltend, eilte ich durch den Flur, an dessen Ende eine Kerze schimmerte. Sie war mein Ziel. Doch so sehr ich auch auf sie hinsteuerte, desto weiter entfernte sie sich auch von mir. Verzweiflung wollte sich in mein Herz krallen und die bösen Augen in den Gemälden schienen mich zu verhöhnen. Also lief ich weiter, lief und lief, nicht nach rechts oder links schauend, immer dem Kerzenschein entgegen – und plötzlich sprengten sich die Wände auseinander, das Universum um mich herum zersplitterte ein weiteres Mal und erstaunt stellte ich fest, dass ich in dem Sternenmeer war, umgeben von Millionen Lichtern, die mich umschwärmten. Ich war in deren Mitte und sah in der Ferne, wie wir gemeinsam die Muschel formten, deren Fotografie ich in den Händen gehalten hatte.

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Japan

Sorge, Fassungslosigkeit, Hilflosigkeit. Warten auf Nachrichten von @wankoro. Hoffend, es ist nicht so schlimm, wie es die Fernsehbilder vermitteln. Verwundertes Kopf schütteln darüber, dass hier einfach Alltag weiter geschieht, während seine Welt erschüttert wurde/wird.

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Good night Update

Der Wind klopft stürmisch an die Fenster, zerrt noch wilder an den (noch) kahlen Bäumen und meine beiden Fell-Rabauken sitzen eingekuschelt neben mir auf dem Sofa und schauen gelangweilt. Manchmal jedoch, wenn der Sturm überhand nimmt, schauen sie auf, beobachten durch die Balkontürscheibe misstrauisch den flatternden Sichtschutz, drehen sich auf die andere Seite und pennen weiter.

Gestern um die Zeit ging es mir viel müder als heute. Heute ist es okay, obwohl der Tag heute um keinen Deut kürzer oder weniger anstrengend war. Vor allem die Nachmittage im Anwaltsbüro haben es in sich. Besonders dann, wenn man den Anspruch hat, so viel wie möglich so gut wie möglich zu erledigen. Gestern war ich danach erledigt, hatte meinen toten Punkt mehr als überschritten und fürchtete bereits eine ruhlose Nacht mit wenig Schlaf, die mich noch schneller in einen Zombie verwandeln würde. Wie immer in solchen Fällen ziehe ich mir dann eine Ladung #supernatural rein. Das bringt mich runter (es sei denn, es ist eine Folge, die mich emotional noch mehr aufwühlt). Die Nacht ging dann auch irgendwie und heute Abend – es ist kurz vor Schlafenszeit – fühle ich mich weit weniger kaputt, als noch gestern. Doch natürlich steckt mir die Woche – die Wochen ! – in den Knochen, ich merke es. Die Wochenenden könnte ich problemlos durchschlafend verbringen.

Es ist auch jetzt längst Zapfenstreich für mich, wollte nur noch Gute Nacht sagen.

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Mittwochs-Update

Status: müde

Laune: schwankend

Motivation: verschwunden

Haare: verwirrt

Gedanken: siehe Haare

Herz: #GREEN

Lichtblick: JiB

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Guten Morgen, Sunshine

Es gibt nichts zu bloggen! Außer:

  • HAPPY BIRTHDAY geliebtes Bazillchen *hugs* Geschenke gibt’s abends
  • heute scheint die Sonne und es duftet noch mehr als sonst nach Frühling
  • es geht mir gut (kann nicht nur der Herr Westernhagen singen!)
  • in weniger als 5 Wochen fliege ich nach Rom
  • bin ich gerade weniger müde am Morgen, als sonst
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Märchenwelten und ein Hauch Frühling

Habe einen verzauberten kleinen Garten in Bremerhaven gefunden, den ich von nun an sicher öfters besuchen werde.

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Der Teddybär

Vorwort: Das ist meine erste „öffentliche“ Geschichte, entstanden ist sie im Jahr 1994. Sie ist ein klein wenig auch Scherbenglanz.

Es war dunkel und kalt in der kleinen Kammer, die meinem jüngeren Bruder und mir als Kinderzimmer diente. Ich hatte mich in meine Bettdecke gekuschelt und lauschte, schon etwas schläfrig, den Geräuschen, die von der Straße durch das offene Fenster drangen. Aus dem Lokal unter unserem Zimmer hörte man dumpf Musik, Wortfetzen und Gelächter. Hin und wieder erhellten Lichter vorbeifahrender Autos für einige Augeblicke die Kammer und groteske Schatten tanzten dann über die Wände.

Es war eine dunkle Novembernacht, ich war zehn und ich fühlte mich unter meiner Decke geborgen.

Aus irgendeinem Grund wurde mein Bruder im Bett neben mir unruhig. Vielleicht, weil seine Bettdecke sich verheddert hatte, vielleicht störten ihn auch nur die Geräusche die von der nächtlichen Straße durch das geöffnete Fenster in unser Zimmer hineinwehten. Aufmerksam geworden richtete ich mich in meinem Bett auf und beobachtete, wie sich mein Bruder regelrecht in seine Wut hineinsteigerte und schließlich alles an einem alten, zerzausten Teddybären ausließ. Er zerrte erbarmungslos an den Ohren des Stoffbären, schlug mit seinen Fäusten auf ihn ein, beschimpfte und beleidigte ihn und versuchte sogar, eines der schwarzen Knopfaugen abzureißen. Schließlich warf er den Plüschbären verächtlich in eine Ecke, brachte sein Bett in Ordnung, drehte sich auf die andere Seite und schien den Vorfall bereits wieder vergessen zu haben.

Schweigend und verwirrt hatte ich dem plötzlichen Wutausbruch zugesehen. Nun schien wieder alles in Ordnung zu sein und so kuschelte ich mich tiefer in meine Decke und wollte den Vorfall ebenfalls vergessen. Seufzend schloss ich meine Augen.

Plötzlich hörte ich es: ein leises Wimmern aus der Ecke, in der der Teddy lag. Verwundert sah ich zu der kleinen jämmerlichen Bärengestalt hinüber. Je länger ich den Plüschbären anstarrte, um so deutlicher konnte ich seine Traurigkeit, Einsamkeit und Verzweiflung fast körperlich spüren. Er schluchzte und dicke Tränen kullerten über sein Bärengesicht, glitzerten in der Dunkelheit. Sein Fell war schmutzig und zerzaust, er war allein, er war hilflos und ihm war ganz bestimmt auch kalt. Seine schwarzen Knopfaugen schimmerten und blickten mich bekümmert an. Zaghaft hob er seine Tatze und flehte: ‚Hilf mir bitte, es ist so kalt hier!‘. Hoffnung flog über sein Bären-Gesicht.

Ich musste dem Teddybären helfen! Er brauchte mich jetzt. Und empfand ich nicht auch manchmal so wie er in diesem Augenblick? Unverstanden, allein, ausgestoßen?

„Ich komme kleiner Teddy“ flüsterte ich ihm zu und barfuß schlich ich über die kalten Fußbodenfliesen zu ihm hin, nahm ihn in meine Arme und drückte ihn fest an mich. Aneinandergeklammert huschten wir in mein Bett zurück. Tröstend streichelte ich das Plüschbärchen und sprach beruhigende Worte in sein Ohr. Erleichterung durchströmte und erwärmte mich und der Teddy brummte dankbar. Er hatte vor der kalten einsamen Nacht Zuflucht gefunden. Eng aneinandergeschmiegt schliefen wir ein und ich träumte in jener Nacht von einem kleinen weißen Teddybären mit schwarzen Knopfaugen.

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Zurück in die Sixties

Wer hätte das gedacht! Der Abend war supernett, lustig, entspannt und charmant. ChefChef hatte Geburtstag und lud ein, auf das Theaterschiff nach Bremen direkt an der Schlachte. Nach dem unverblogbaren „Zwischenfall“ verspürte ich nicht wirklich große Lust, aber das Essen war bestellt und eine passende Ausrede wollte mir partout nicht einfallen. Dann hatte ich auch noch eine schlimme weil so ziemlich schlaflose Nacht hinter mir und einen Sack voll Arbeit am Vormittag im Büro. Ich wandelte mehr tot als lebendig vom Kopierer zum Telefon, zur Kaffeemaschine und zurück zum PC. Am Nachmittag versuchte ich, wenigstens 2 Stunden Schlaf nachzuholen und ließ Haushalt einfach Haushalt sein. Doch es war nur ein Dämmern, Schlaf wollte sich nicht einstellen. Geduscht, geföhnt, gestylt und warm eingepackt schaffte ich es auch gerade noch rechtzeitig zum Treffpunkt. Was angenehm war: Es herrscht ja nun Alkoholverbot in Zügen und so kam es, dass entgegen sonst üblicher Praxis nicht bereits auf der knapp 1-stündigen Fahrt kräftig vorgeglüht wurde. Kann ich gut mit leben. Wir knabberten Oreos und After Eight und erzählten, erzählten, erzählten. So verging die Zeit schneller als gedacht. (Ich sah ihn nicht an). Wir liefen durch Bremen und ich bedauerte, die Kamera zu hause gelassen zu haben. Demnächst muss ich unbedingt doch mal einen fotografischen Ausflug nach Bremen machen.

Das Theaterschiff selbst ist eher unscheinbar und zumindest das Restaurant verdient die Note chaotisch. Unsere Liste mit den vorbestellten Essen war von dem dortigen Fax zwar ausgespuckt worden, dann säuberlich an eine Pinnwand geheftet und vergessen worden. Also bestellten wir a la kart und ließen die Vorspeisen weg, denn anschließend sollte es ja Theater geben. Ich hatte Folienkartoffeln mit Pfeffersteak. Ich lernte auch recht schnell, nicht auf die Pfefferkügelchen zu beißen, wollte ich nicht Gefahr laufen, dass mein aufgelegter Mascara mehr einem Massaker glich. Dann gab es den ersten Sex on the Beach für mich – der Abend konnte lustig werden. Er wurde lustig. Es begann bereits damit, dass ich nach dem Essen rauchen war. Wie nun üblich, stehen die Raucher im Kalten, vor allem, wenn sie – wie ich – aus Bequemlichkeit keine Jacke erst anziehen. In der Jacke, so wußte ich, waren diverse Feuerzeuge. Jacke hing brav über dem Stuhl im Nichtraucher-Restaurant. Also kramte ich in den Hosentaschen auf der Suche nach Feuer, bereits mitleidig beobachtet von einem Herrn mit Professoren-Schal um den Hals. Nach 1 Minute meines wohl verzweifelt anmutetenden Kramens im Inneren meiner Beinbekleidung bot er mir Feuer an. In dem Moment spürte ich jedoch etwas glattes in der Hand, lächelte, dankte artig für sein angebotenes Feuer, aber ich hätte gerade eben mein eigenes Feuerzeug doch gefunden – und hielt tripumphierend den vorsorglich mitgeschleiften Tampon an die Fluppe. *headdesk* Ich bekam dann Feuer von dem netten Herrn Professor gesponsert, dessen Blick Bände sprach und der gar nicht mehr aufhören konnte, zu grinsen. Vermutlich bekam ich in seiner Leute-Gehirn-Schublade jetzt den extra-durchgeknallt-Platz.

Ich hatte keinen großen Plan von dem, was da als Sixty Sixty angekündigt war und in dem kleinen Theater unter dem Restaurant stattfand. Der Raum war brechend voll, aber ich saß am Rand ziemlich weit vorn und man hatte eigentlich von überall gute Sicht. Und was soll ich sagen: Obwohl ich in den 60iger Jahren noch nicht in der genetischen Vorbereitung war, ja, sich meine Eltern noch nicht einmal kennengelernt hatten, war ich erstaunlich textsicher, bekam den lang gehegten Verdacht bestätigt, dass Winnetou und Old Shatterhand die ersten Brokeback Mountainer waren und die Käse Antje Drogen nimmt, zumindest aber ihre Hände zu lange in Palmolive gebadet hatte. Als dann auch noch die Pilzköpfe ein Intermezzo gaben, tobte quasi der Laden – zumindest unsere Reihe. Der 2. Sex on the Beach überlebte nur knapp das Erdbeben der Jubelrufe und die spontanen Yeah Yeah Yeah – Ausrufe. Pause. Zeit für eine Zigarette auf dem Oberdeck (diesmal mit richtigem Feuerzeug), wo unsere Azubine – 17 Jahr, blondes Haar – unschuldig und todernst fragte, wer die Boygroup von eben war. Mein Chef ging vor Lachen fast über die Reeling. Auch der 2. Teil der musikalischen Zeitreise in die geschauspielerte TV-Welt der 60iger Jahre war unterhaltsam, und alle kennen jetzt Else aus der ersten Reihe.

Mit einem Wort: Es war toll!

PS: Schweigende Übereinkunft getroffen. Diskretion auf beiden Seiten. Erscheint mir die diplomatischste Lösung. Sie könnte funktionieren, wenn ich nach dem 3. Sex on the Beach dem Alkohol für den Abend abschwöre.

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Geschützt: Das Unverblogbare

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Der neue Zahnarzt

2 Mal im Jahr habe ich einen Termin beim Zahnarzt. Zweimal im Jahr ist mir deswegen regelmäßig vorher schlecht. Ich gehe trotzdem hin, weil ich weiß, dass es durch Nicht-Hingehen nicht besser wird. Na gut, dann wäre mir vielleicht nicht schlecht, aber früher oder später würde ich mit Zahnruinen rumlaufen, die mich zwingen würden, das Lachen einzustellen, denn ich finde nichts abscheulicher als ungepflegte, kaputte Zähne. Igitt! Da ich also auch morgen noch herzhaft lachen und ebenso kraftvoll zubeißen möchte, nehme ich die unvermeidlichen Zahnarzt-Termine in Kauf und stelle mich der Herausforderung. Jedes Mal aufs Neue.

Habe ich jemals erzählt, woher meine fast panische Furcht vor Zahnärzten herrührt? Weiterlesen →

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I really wanna know

who is this guy and why could he avoid the bullets in #supernatural’s episode
The French Mistake?

Maybe a Traveler through time and universes?

Maybe a missing brother of Gabriel/Trickster?

Maybe another angel?

And the next question is: What does he hold in his hands?

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Der Traum im Traum

Trubel herrschte auf dem Marktplatz, der mit Menschen überfüllt war, die allen durcheinanderschrieen und von einem Ende des Platzes zum anderen drängten. Ich war mittendrin in dieser Menschenwoge, ausgeliefert und einer Panik nahe. Doch der Grund für meine Furcht war nicht, dass ich zwischen all diesen Menschen feststeckte. Meine Furcht bestand darin, abgedrängt zu werden von der schwarzen Laterne am Rand, in deren gleißendem Licht Unerhörtes geschah: Ein Kampf, Dean und Sam gegen eine Horde von Dämonen oder Engeln, der Unterschied war nicht mehr ganz erkennbar, alle trugen lange schwarze Ledermäntel. Aus der Entfernung konnte ich sehen, dass Cas blutend am Boden lag und Dean deswegen scheinbar völlig panisch noch wilder um sich schlug. Ich musste da hin, unbedingt, denn irgendwie kam es darauf an, dass ich dort war. Ich spürte diese unfassbare Gewissheit, dass ich durch die schreiende panische Menschenmenge hindurch zu der Laterne musste, wo Cas blutend am Boden lag und Dean und Sam kämpften, um die Übermacht der Angreifer abzuwehren. Und ich schaffte es. Als ich die Laterne erreichte, sah ich Deans Gesicht und sein erleichtertes Aufatmen, als hätte er auf mich gewartet. Ich berührte die Laterne und Dean, Sam und Cas verschwanden mit mir aus dem Gedränge und dem Kampf. Ein blauer Scherbenstrudel trug uns in ein Boot auf einem ruhigen See. Stille, Frieden umgab uns, als wir gemeinsam in dem Boot sanft durch ein grünes Paradies glitten. Sam kümmerte sich um den benommenen Cas; und Dean sah mich mit diesem Blick an, der mich erschauern lässt.

Dann wachte ich auf und fand mich in einer Reihe wartender Fans auf einer verschlungenen, eisernen Treppe wieder. Wir warteten auf Autogramme von Jensen und Jared, die auf der obersten Plattform saßen. Mir war schwindelig und ich verstand nicht, warum das Boot und der ruhige See so plötzlich verchwunden waren. Langsam wurde mir bewußt, dass ich geträumt haben musste. Nichts von dem Kampf auf dem Marktplatz und der Flucht durch den Scherbenstrudel in das Boot war passiert. Enttäuschung machte sich in mir breit, aber ich wollte mir nichts anmerken lassen. Der Traum hatte sich so real angefühlt, so echt. In der Realität dagegen war ich nur eine von vielen. Man schubste mich weiter nach oben, bald war ich an der Reihe, mir mein Autogramm abzuholen. Das Metall der eisernen Treppe kühlte meine Haut.

Aufregung machte sich breit und auch Furcht. Hätte es einen Weg gegeben, mich durch die wartende Fanschlange die eiserne Treppe wieder hinunter zu stehlen, ich hätte es getan, so wie ich mich energisch im Traum zu der Laterne durchgekämpft hatte. Aber das war in einem Traum gewesen – jetzt sah ich keine Chance, vor meiner eigenen Furcht davonzulaufen. Immer weiter drängte man mich nach oben; und dann stand ich vor ihm, wagte es nicht, in seine Augen zu schauen. Plötzlich hörte ich meinen Namen. Wer hatte meinen Namen gerufen? Erstaunt hob ich den Kopf und langsam wurde mir klar, dass ER meinen Namen kannte. Wieso kannte er meinen Namen? Ich hatte kein Ton gesagt und niemand schien meinen Namen zu kennen, wieso also rief er meinen Namen? Er stand auf und eilte, ein paar junge Mädchen sanft wegstoßend, auf mich zu. Auch Jared hatte mich jetzt entdeckt und brach seinerseits die Autogrammstunde an seinem Tisch ab. Schlagartig wurde es still auf der Plattform und auf der Treppe, wo noch immer unzählige Fans geduldig darauf warteten, an die Reihe zu kommen. Dean kam auf mich zu und nahm mich einfach in die Arme. „Thank you!“ flüsterte er nur immer wieder. Sam stand etwas hilflos daneben und lächelte schief. Dann fühlte ich etwas in meiner Hand, einen Zettel. Dean nickte mir zu und ließ mich das zusammengefaltete Papier öffnen. Ein Raunen ging durch die wartenden Fans und ich hörte die Fragen, was denn los sei und warum es nicht weiter gehen würde. Wieso herrschte so ein Trubel um eine kleine dicke hässliche unscheinbare Frau? Ich hörte die gehauchten Antworten, die wie Twitterzeilen durch die Luft wehten: Sie ist es, die Frau aus dem Traum! Dann blickte ich auf die Zeilen auf den Zettel und entdeckte auch da meinen Namen. Das Papier war sehr dünn und eng bedruckt, fast schien es aus einer dieser Bibeln mit den hauchzarten Pergamentseiten gerissen zu sein. Der Vers, in dem mein Name stand, schien eine Art Psalm zu sein. „Und du, Sabine, wirst finden, was deine Seele sucht.“ Das letzte was ich sah bevor ich auch aus diesem Traum aufwachte, wirklich aufwachte, waren Deans glückliche Augen.

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Geschützt: Darkness around my soul

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