Winterspaziergang

Es war eine gute Entscheidung, die Couchschwerkraft zu überwinden und wenigstens für eine Stunde das Winterzauberland zu genießen.

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Der dritte …

…freie Freitag. Man kann sich durchaus an freie Freitage gewöhnen. Man schafft sein bisschen Haushalt, der in der Woche liegen geblieben ist, und hat dadurch das ganze Wochenende für sich.

Heute Nachmittag / Abend steht die Kanzlei-Weihnachtsfeier auf dem Programm. Nichts besonders Großartiges: Ein bisschen Weihnachtsmarkt (so man die 3 Stände auf dem N. Marktplatz überhaupt als Weihnachtsmarkt betiteln mag) und anschließend Essen gehen. Die Chefs bezahlen. Wird sicher lustig – wie jedes Jahr.

Das Wochenende will ich ruhig angehen: Ein wenig Fotografieren, denn die weiße Pracht an den Bäumen und der gefrorene Nebel sieht einfach umwerfend spektakulär aus – wenn man nicht Auto fahren muss. Die Abende dann bei Tee und Kerzen und Filmen gemeinsam mit Familie, vielleicht ein wenig am Blog basteln, den Scherbenglanz füllen, Lennie weiter schubsen, natürlich auch ein bisschen #GREEN anhimmeln – wonach mir eben sein wird. Alles ganz gemütlich und bei virtuellem Kaminfeuer. Macht es euch gemütlich.

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Winter

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Scherbenglanz

… ist der Name einer neuen Kategorie hier auf der Seite. Denn letzte Nacht kam mir der Gedanke dazu. Nein, eigentlich war der Gedanke schon lange da.

In meinem Kopf sind Erinnerungsstückchen wie winzige Mosaik-Bilder gespeichert, und manchmal treten sie aus dem Nebel heraus, werden klarer, füllen sich mit Farbe und Geruch und Stimmen – bevor sie wieder in den Erinnerungsbrei versinken. An diesen Erinnerungsbildern möchte ich euch teilhaben lassen. Es werden kurze Geschichten, Beschreibungen sein. Bin selbst neugierig darauf.

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Alkohol- und Drogenkontrolle

Tatort: B 211

Tatzeit: 18.30 Uhr (zirka)

Beteiligte: ein Leuchtgelb-Beamter (B) und ich (GK)

Ablauf:

Schon von Weitem sah ich es blinken. Toll (dachte ich) jetzt auch noch so ein blöder Unfall und eine gesperrte Straße. Dabei will ich doch nur nach hause. Aber brav wie ich bin, lenkte ich Audileinchen wie befohlen von der Straße und auf den kleinen Rastplatz, der vollgestellt war mit THW-Fahrzeugen, Polizeibejackten und einem Rettungswagen. Langsam tastete ich mich im Audi nach vorn und kurbelte neugierig das Fenster herunter (also ich ließ die Mechanik kurbeln).

B: Nabend. Alkohol- und Drogenkontrolle. Haben Sie Alkohol getrunken?

GK: Heute noch nicht, nein. (ich setze mein unschuldigstes Lächeln auf; hatte aber tatsächlich nichts getrunken).

B: Wieso haben Sie nichts getrunken?

(Er grinste bereits, ich grinste zurück)

GK: Ähm …. ich bin noch nicht dazu gekommen, mich zu betrinken.

B. Okay, haben Sie Drogen inhaliert?

GK: Definieren Sie bitte den Begriff „Droge“!

B: Rauschmittel, wie zum Beispiel Haschisch.

GK: Also ich habe nur eine Droge, Dean Winchester, die ziehe ich mir aber in jeder freien Minute rein!

Pause – Fragezeichen – Minus 3 Grad (ich saß im beheizten Audi LOL)

B: Das Zeug kenne ich nicht. Haben Sie sonst etwas genommen?

GK: Nö. Es sei denn, Rauchen zählt auch.

B: Nee, zählt nicht. Okay, Sie dürfen weiter fahren.

GK: Wie jetzt? Muss ich nicht auf einem Strich balancieren oder so was?

B (lachend): Nee, wir schicken doch keine Frauen auf dem Strich! Gute Fahrt und kommen Sie gut nach hause.

GK: Frohe Weihnachten.

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Das Glatteis, der Kinderpunsch und italienische Filme

Dichte weiße Flocken tantzten gestern Nachmittag vom Himmel in OL, und zwar reichlich davon. Zu reichlich. Innerhalb einer halben Stunde war es weiß draußen. Zugegeben, es sah sehr schön aus, und der geplante Weihnachtsmarktbesuch wäre dann so richtig stilecht in weiß, bei Minusgraden und heißem Glühwein. Na gut – kein Glühwein, schließlich muss ich Auto fahren. Dann eben Kinderpunsch. Durch das Radio trommelten die ersten Verkehrsausfälle und die Staumeldungen wurden länger und länger.

Wir beschlossen dann doch, das Abenteuer Weihnachtsmarkt zu wagen und schlitterten 25 Minuten lang fröhlich mit dem Auto durch den OL-Stau. Das hatte keinen Zweck; also Auto stehen lassen und zu Fuß an den Autoschlangen vorbei auf den Weihnachtsmarkt, und der empfing uns mit köstlichem Duft und entschädigte mit spendierten Kinderpunsch (ich liebe das Zeug).

Dann noch eben zu G., denn dort warteten die Männer al dente endlich darauf, gesehen zu werden. Ähm – dazu muss ich sagen: Ich bin 104 Zoll gewohnt, was uns G. jedoch als Fernseher präsentierte — schweigen wir höflich über den Mini-TV-Würfel. Die Männer al dente waren dann auch eher winzig; aber der Sound war großartig – wenn man italienische Musik mag. Ganz ehrlich: Der Film klang nach Komödie: Zwei Brüder, beide schwul, die Familie weiß nichts davon, der eine Bruder will sich outen und rausschmeißen lassen, doch der andere kommt ihm zuvor; Vater erleidet Herzinfarkt, schmeißt den schwulen Sohn kurzerhand raus und der andere (auch schwule Sohn) hat plötzlich eine Nudelfabrik am Hals, die er nie wollte und ist immer noch nicht geoutet. Klingt doch lustig, oder? Naja … es war nicht wirklich lustig, eher philosophisch – und ich glaube, die Großmutter war auch die Braut vom Anfang, die sich erschießen wollte, dann aber doch glücklich lächelte und sich 60 Jahre später mit Törtchen den Gar aus machte.

Vor der Heimfahrt graute mir ein bisschen, 55 km auf eisglatten Straßen ist kein Kinderspiel. Aber es ging gut und ohne allzu innige Bekanntschaft mit Gräben schließen zu müssen hab ich es dann noch rechtzeitig nach hause geschafft, um die letzten 10 Minuten D.W. im deutschen Fernsehen anzuhimmeln.

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Montag

… der vorvorletzte Montag in diesem Jahr. Und wenn ich gestern Abend auch was von Zufriedenheit gepostet habe (jedenfalls sollte das so herausgeklungen haben), so ist diese Entspanntheit mit einem Weckerklingeln davongehuscht. Ich sitze bereits im Büro, habe die ersten Arbeiten erledigt, natürlich auch die ersten tweets abgesendet – und meine Finger benehmen sich auf der Büro-Tastatur wie Anfänger. Ich ärgere mich über jeden Tippfehler – und mache ihn gleich noch einmal. Dabei habe ich mir extra heute morgen noch die Nägel gestutzt. Meine Laune senkt sich ins Bodenlose hinab. Ich stehe hilflos daneben und winke hinterher. Na, das kann ja ein Montag werden …

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If Dean would be

… my DEATH than I would die happy.

Aber nein – es geht mir gut. Das Wochenende war ich fleißig und ich bin zufrieden. Der Cliffhanger ist erträglich, es gibt große Hoffnung, dass wir nach der Hiatus Ende Januar unsere Brüder zurückbekommen, wie wir sie lieben (auch wenn eine dunkle Vorahnung in mir sagt, dass Sam doch an der Wand kratzen wird –  das verstehen jetzt nur Insider 🙂 )

Aber wie auch immer; das Gute an der Winterpause ist, dass ich die nächsten 6 Sonnabende ausschlafen kann und nicht mehr mitten in der Nacht in Panik aufwache, dass ich den Livestreamlink verpassen könnte.

Morgen ist schon wieder Montag; Weihnachtsmarkt-Montag mit den Kino-Mädels; mit anschließendem DVD-Abend, an dem wir dann endlich mal die Männer al dente zu uns nehmen.

Es tat so unsagbar gut, ihn trotz aller Sorgen um seinen Bruder doch auch wieder lächeln zu sehen. Damit gehe ich jetzt ins Bett.

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Freitag frei

… bedeutet: Mehr Zeit für den Haushalt. *seufz* Und so schwinge ich den Putzlappen mehr lustlos als erfolgreich, und immer wieder lockt das Lappi verführerisch mit Tweets, die ich doch fix lesen möchte. Eh ich mich versehe ist schon wieder eine halbe Stunde auf Twitter vergangen, wo ich doch da schon die Betten wieder bezogen haben könnte. Dann ist da noch der verflixte Gedanke: Ach – das oder jenes kann’ste doch auch morgen noch machen, läuft ja nicht weg. Wenn ich dem jedoch nachgebe … na, ihr kennt das sicherlich. Man wird irgendwie nie richtig fertig, wenn man nicht energisch wirklich das umsetzt, was man sich vorgenommen hat. Deswegen schließe ich diesen Blogeintrag jetzt auch besser wieder, bevor es gleich wieder dunkel ist draußen und die Betten immer noch nicht bezogen sind.

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ICH HAB IHN!

Na wen wohl?! -Meinen lang ersehnten DEAN Calendar 2011!  Hach. Ich geh mal eben den Kalender abknuddeln:

Ab morgen hängt der im Vormittagsbüro und wird montags bis freitags allmorgendlich angebetet.

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Nicolausing

Wow, was für ein wundervoller Tag. Obwohl man mir morgens im Büro das Wasser abdrehte und ich ohne Cappuccino ausharren musste. Ich hatte trotzdem fantastisch gute Laune, den ganzen Tag über. Und obwohl ich meine Twitter-Timeline mit Hasen-Englisch quälte (und immer noch quäle), fühlte ich mich so, als könnte ich die ganze Welt umarmen. Virtuell habe ich das auch getan – trotz furchtbarem Englisch-Kaudawelsch. Von meiner liebsten Frau O. wurde ich mit Pralinen überrascht. YUMMI.

Supernatural hat diesen Poll gewonnen, der die letzten Wochen und Monate durch meine Timeline schwirrte. Natürlich hab ich auch gevoted!

Jetzt sind unsere Winchesters auf dem Cover eines US TV Guides. Es fühlte sich heute schon ein bisschen wie Weihnachten an.

The I’m very proud too to be a part of that awesome fandom of supernatural!

THANKSvid

For lauter virtuellem Celebrating machte es mir auch nichts aus, durch den dicksten Nebel und immer mit der Gefahr von Blitzeis unter den Rädern nach hause zu kurven; ich summte vergnügt vor mich hin.

Fazit: Manchmal sind Montage überhaupt nicht schlimm!

Bleiben nur zwei Fragen für mich übrig:

1) Wie komme ich an meinen DEAN-Kalender heran, der seit Sonnabend im örtlichen Postoffice rumlungert, das so blöde Öffnungszeiten hat, dass ich vor Freitag keine Chance habe, ihn abzuholen? Nicht auszudenken, was ihm dort alles passieren kann …

und 2) … soll ich es wagen, WORDPRESS wie vorgeschlagen zu aktualisieren? Ich trau mich nicht! *lach*

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2. Advent

… Vanille-Duft-Kerzen, Muffins, Kakao/Cappuccino und die Herr der Ringe-DVD im Player. Katerchen kuschelt mit dem Teddy auf dem Sofa, Familie ist zusammen, es ist warm und draußen stürmt es. Niemand will so richtig vor die Tür, aber muss ja auch niemand. Der Sonntag fühlt sich einfach gemütlich und verträumt an und noch als ich dachte, das Seelenlochtief wäre unvermeidbar, fühle ich mich jetzt einfach nur geborgen und wohl. Macht euch einen schönen 2. Advent.

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Der neue Mitbewohner

.. ist ein Trockner. Ab heute gibt es flauschig weiche Handtücher bei uns und möglicherweise keine Diskussionen mehr, wer warum und wie Wäsche aufhängen soll. Außerdem verspricht der Trockner-Hersteller Siemens, dass man eigentlich sein Bügeleisen getrost in der hintersten Schrankecke verstauen und vergessen darf – Bügeln sollte ab heute nur noch in absoluten Ausnahmen wie Hochzeiten und Todesfälle erforderlich werden. Na, schau’n ma mal.

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Die Frage nach der Seele in #SPN

Die 6. Staffel läuft ja schon ein paar Wochen, und sie ist zumindest anders, als erwartet. Vermutungen, Erklärungsversuche, Rechtfertigungen und Hoffnungsbekundungen fluten durch Twitter. Jeder macht sich eben so seine Gedanken, und alle fühlen (das behaupte ich jetzt einfach mal), dass etwas ganz ganz gewaltig falsch läuft, dass etwas Elementares fehlt.

Meine Freundin Jo (@JMacLean) hat es einfach und wie ich finde treffend auf den Punkt gebracht; und ich habe ihre Erlaubnis, ihren Blogeintrag hier zu verlinken. Besser hätte ich es nicht formulieren können – selbst in deutsch nicht.

Den ganzen Beitrag gibt es hier.

Bleibt noch, mich dem wöchentlichen SPN-Gebet anzuschließen: Möge die bevorstehende #hellatus uns nicht umbringen, und hoffen wir, dass Sera und Eric uns unseren Sam zurückgeben. Amen.

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Prompt Mord

Guten Morgen. Bauchschmerzen!

Davon abgesehen habe ich prompt von Mord geträumt, und das verblogge ich jetzt- trotz JMStV (leck mich doch einfach!).

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