Deutschland sucht wieder

… angeblich einen neuen Superstar. Mir erscheint es eher, als suche RTL den Schmerzpunkt der Zuschauer. Wenn ich glaubte, tiefer geht’s nicht mehr, wurde ich Sonnabend Abend eines Besseren belehrt. Es geht immer noch tiefer. Fremdschämen der Höchstkultur. Hin- und hergerissen zwischen Bedauern ob so viel arroganter Dummheit und Talentfreiheit – und zwar sowohl vor als auch hinter dem Jury-Tresen – und Fassungslosigkeit, wieso derartige „Lasst uns jemanden völlig zum Deppen machen“-Shows scheinbar Quote erzielen und ein Ende deswegen nicht zu erwarten ist.

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Flucht

Weite Prärie, Grasfelder und ein blauer Horizont. Ich glaubte den Wind zu spüren, als ich mit Winnetou und Old Shatterhand durch den Wilden Westen ritt. Die Dämmerung setzte bereits ein und es wurde schwieriger, die Spuren von Santer zu verfolgen. Ich schmunzelte über Sam Hawkins.

Völlig versunken in meiner eigenen Welt, wie sie mir damals die Bücher schenkten.

Plötzlich Geschrei, jemand zog an meinen Haaren, brüllte mich an. Minutenlang wußte ich nicht, wo ich war. Ich sah das gerötete Gesicht meiner wütenden Stiefmutter über mir. Sie schüttelte mich, ununterbrochen schreiend und schimpfend, und versuchte, mir das Buch aus den Händen zu reißen. Ein paar Seiten des Romans zerrissen. Tränen schossen mir in die Augen. Ihre Hand hinterließ einen brennenden Abdruck auf meinem Gesicht. Ich hatte den Müll nicht hinunter gebracht; und auf ihr Rufen nicht reagiert. Sie holte zum nächsten Schlag aus und packte wieder nach meinen Haaren. Ich stieß sie mit Wucht weg, schleuderte sie gegen die Schrankwand. Einen Moment lang war ich selbst erschrocken über die Kraft. Sie wohl auch. Ich war 13 Jahre alt, und begann mich zu wehren.

Natürlich bekam ich Stubenarrest. Natürlich brüllte und schimpfte sie weiter und schrie das ganze Haus zusammen, wie unnütz und frech ich wäre und dass man mich in ein Heim stecken muss. Mich und meinen Bruder gleich mit.

Noch abends im Bett las ich die mit Tesafilm halbwegs reparierten Seiten von Karl May und flehte Winnetou und seinen Blutsbruder an, mich mitzunehmen, weg aus dieser Welt. Sie erfüllten mir für ein paar Stunden diesen Wunsch.

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Geschützt: Montags-Update am Donnerstag-Abend

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Engel im Schnee

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Die Versammlung der Flüchtlinge

Die Strahlen des bleichen Mondes zersplitterten auf den dunklen, groben Steinfliesen. Der Wind heulte und es hörte sich fast wie das Klagen eines Wolfes an. In der Mitte des Gemeinschaftswaschraumes befand sich ein Ring aus Waschbecken, ebenso waren die gegenüberliegenden Wände mit Becken und Duschen ausgestattet. Ein stetiges Tropfen zerriss im Minutentakt die zeitweise einsetzende Stille. Kerzen und Teelichter waren überall verteilt und warfen flackernde Schatten an die Wände.

Etwa 15  Jungen und Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren saßen auf schmalen Bänken oder auf Jacken und Decken direkt auf dem Boden und wärmten sich die Finger an den Kerzen. Rotwein in Pappbechern und Kaffee wurden herumgereicht. Jemand spielte auf der Gitarre das Lied vom kleinen Trompeter, einige sangen leise dazu mit. Als das Lied verklungen war, trug ein junger Mann mit dunkler Stimme ein Liebesgedicht vor. Alle lauschten ergriffen den Worten, niemand lachte oder kicherte. Wir waren eine Gemeinschaft von Flüchtlingen. Flüchtlinge vor dem Grau der sozialistischen Vereinheitlichung, der Gleichschaltung. Zaghaft befreiten sich die Gedanken in dem dunklen, kalten Waschkeller und stiegen wie Seifenblasen zum bleichen Mond auf. Leise wurden Diskussionen geführt. Ein Mädchen erzählte von ihren Träumen; sie wollte Paris sehen oder den Fuji Yama, aus New York berichten. Wir alle hatten Träume, aber wir ahnten, dass es für die meisten vermutlich geheime Träume bleiben würden, unerreichbar. Doch in dem alten Klostergebäude, in der Nacht vor der Konferenz für angehende Journalisten, spürte ich die Magie der verschworenen Gemeinschaft. Wir waren keine Verräter, nur weil wir unseren Träumen gestatteten, zaghaft frei zu tanzen. Ich gehörte dazu, ich teilte meine Gedanken, Träume, Sehnsüchte mit Menschen, die ich erst wenige Stunden zuvor kennengelernt hatte. Wir kamen aus allen Teilen des Bezirkes, waren in journalistischen Arbeitsgemeinschaften organsiert; wollten studieren – und die Welt sehen. Die Welt, die doch so viel größer sein musste, als etwas über 108.000 km². Drohten wir zu laut zu werden, gemahnte uns ein beruhigendes Pssss, den Ton zu dämpfen, denn die verantwortlichen Erzieher ahnten nichts von diesem geheimen Treffen. Sie glaubten uns in den Schlafsälen des ehemaligen Klosters. So sanken wir wieder in die Stille zurück, und das Tropfen des Wassers hallte den wegwehenden Träumen nach wie ein Echo.

Wieder erklangen die Akkorde der Gitarre und jemand stimmte die Internationale an. Von uns aus, weil wir es wollten, sangen wir mit, leise, aber uns der Strophen und ihrer Aussage im Klaren.

Diese Nacht veränderte mich, ohne, dass es mir zuerst bewusst wurde. Ich dachte über Vaterlandsliebe und Nationalismus nach, über meinen Platz in einem System, das mir Gedanken aufzwingen wollte und Wege vorzeichnete. Ich war nicht unglücklich in der DDR; aber wie viele hatte auch ich Träume. Ich war 15 Jahre alt, und mein Leben fing gerade erst an. Zum ersten Mal sah ich den Käfig, und zum ersten Mal spürte ich die Magie und die Kraft der wahren, ungezwungenen Gemeinschaft.

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Glücksmomente

Warm schimmerten goldene Sonnenstrahlen durch das gardinenlose Fenster im Studentenwohnheim. Sie blinzelte durch die noch halb geschlossenen Augen und sah dem Tanz der winzigen Staubkörnchen zu. Minutenlang versuchte sie sich an Jahreszeit und Wochentag zu erinneren. Es musste Frühling sein, den wärmenden Strahlen nach zu urteilen. Schläfrig und zufrieden lauschte sie den Geräuschen der Straße, die hereinwehten. Vorbeifahrende Autos, das Klackern von Stöckelschuhen auf Asphalt. Vermutlich war es ein Sonnabend und eigentlich sollte sie längst in der Schule sein. Aber es gab Wichtigeres, als die Schule. Sie ließ den letzten Abend noch einmal vorbeiziehen, und wieder durchfuhr sie dieses unglaublich warme Gefühl unverdienten Glücks. Er hatte sie ausgewählt! Sie, das kleine unscheinbare, naive Mädchen. Bei dem Gedanken an ihm schlug ihr Herz schneller und ihre Hand tastete suchend nach seinem Körper. Zärtlich fuhren ihre Fingerspitzen über seine Brust. Sie lauschte auf seinen ruhigen Atem und pustete sanft über die feinen Häarchen an seinem Arm. Er lächelte und öffnete die Augen, um sie anzublicken und wieder fühlte sie sich auserwählt und glücklich. Sie küssten sich und sie wünschte, die Welt könnte diesen Augenblick lang für immer still stehen.

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Good bye 2010

and hello 2011 – Jahr des Hasens. Wenn das mal kein gutes Omen für mich als @werkarniggel aka Gestrüppkarnickel ist. Was wird mir 2011 wohl servieren? Ganz ganz viel #supernatural-Craziness. Gleich zwei Conventions stehen an, einmal im April in Rom und dann im Mai in Mannheim, und auf beiden werde ich IHN live und in Farbe sehen. Wenn ich daran denke, schlägt mein Herz schon jetzt schneller und völlig aus dem Takt.

Dann ist da noch der 15. Januar – naja – es wird ein Sonnabend sein und ich gedenke, diesem Tag keine besondere Bedeutung zu geben. Eigentlich möchte ich ihn komplett ignorieren. Macht sich da ein bisschen Midlifecrises breit? Fühlt sich so an. Schnell die trüben Gedanken abschütteln – man ist so jung, wie man sich fühlt, und ich fühle mich an den meisten Tagen wie ein Teenager, jedenfalls im Herzen.

Das Jahr 2011 wird auch wieder ein Twitter-Jahr werden. Twittern ist eine liebe Gewohnheit geworden. Jeden Tag entdecke ich neue Mit-Twitterer, mit ihren wundervollen, lustigen, gefühlvollen, manchmal auch traurigen oder wütenden 140-Zeichen-Texten. Oft finde ich dahinter Menschen, die mir auf wunderbare Weise vertraut scheinen. Vielleicht werde ich in 2011 mehr von ihnen auch im Real Life kennenlernen.

Vorgenommen habe ich mir für 2011 nicht viel: Das #Fit for JiB muss unbedingt abgestaubt werden, denn momentan mag ich mich so gar nicht!

Intensiver leben! Bewusster leben – und auch genießen können. Das machen, worauf ich Lust habe. Für die Vancouver-Tour sparen! Ja, im Herbst 2012 möchte ich für ein paar Tage nach Vancouver fahren, mit „meinen“ Mädels, ganz nah sein am Set von #supernatural. Warum sollte das nur ein Traum bleiben? Worauf will ich warten? Nein, das ist mein Ziel: Vancouver!

Beruflich wird sich wohl wenig verändern; ich werde meine zwei Jobs machen und mir vornehmen, weniger Arbeitszeit zu vertwittern.

Diesen Silvesterabend 2010 werde ich im Schlafanzug und mit Wärmflasche verbringen, mit Hubby an meiner Seite. Ein verborgenes Stückchen meines Herzens wird bei IHM sein, weil es das immer ist, weil ER mir durch die Dunkelheit hilft.

Euch allen ein gutes Jahr des Hasens.

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Schattenspiele

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X-Box Kinect

… ist unser neues Spielzeug. Wow, macht das Spass! Wildwasserrafting ist meine neue Lieblingssportart und es kommt uns zu Gute, dass wir keinen Untermieter haben; denn über den würde jetzt allabendlich die Apokalypse in Form von 3 trampelnden Nilpferden einbrechen.

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Das Rote Fahrrad

Es war Weihnachten. Wie jedes Jahr hatten mein kleinerer Bruder und ich die Stunden vor der Bescherung im Zimmer unseres großen Bruders ein Stockwerk höher verbracht. Er spielte uns Musik vor und seine selbstgebastelte Lichtershow warf rote, blaue, gelbe und grüne Lichtfarbkleckse an die Wände. Dazu spielten die Puhdys und Karat – angesagte Bands damals, so um 1979 in der DDR.

Mein kleiner Bruder quengelte manchmal, er war neugierig und hin und her gerissen, ob er noch an die Weihnachtsmannstory glauben sollte, die uns unser Vater immer auftischte. Immer war der Weihnachtsmann gerade eben weg, wenn wir wieder nach unten in die Wohnstube gerufen wurden. Angestrengt lauschte mein Bruder in das Treppenhaus, ob er nicht etwas hören würde, was die Ankunft des Weihnachtsmannes verraten würde.

Endlich war es soweit, Vater klopfte an die Zimmertür und lächelte. „Oh, ihr habt schon wieder den Weihnachtsmann verpasst!“

Wir stürmten in das Wohnzimmer – und da stand es an die Schrankwand gelehnt: Das rote Fahrrad! Mein rotes Fahrrad! Ich war ganz aus dem Häuschen und hätte es am liebsten sofort ausprobiert. Wir schoben das Fahrrad in den großen langen Flur und Vater und mein älterer Bruder stellten Sattel und Lenkrad auf meine Größe ein. Gleich morgen nach dem Frühstück würde ich fahren können, versprach mir mein Vater. Den Rest des Abends verbrachten wir gemeinsam im Wohnzimmer, Kerzen und Räuchermännchen waren an, die Weihnachtspyramide drehte sich, der Fernseher lief und zu Naschen gab es Schokolade und Kekse, und die teure Orangen-Perle, die es für uns Kinder nur an Festtagen zu trinken gab.

Der 1. Weihnachtsfeiertag war klirrend kalt, aber es hatte nicht wieder geschneit. Ich konnte es kaum erwarten, mein neues rotes Fahrrad auszuprobieren. Vater trug es durch das Treppenhaus nach unten und ich hüpfte aufgeregt nebenher. „Aber in einer Stunde bist du wieder zurück, dann gibt es Mittag!“ ermahnte mich Vater und ich versprach alles, stülpte die Handschuhe über und hui … los ging es, durch die Straßen und Gassen meines Heimatdorfes. Stolz wie sonst nichts, denn das war ja kein Kinderfahrrad, nein, dass war ein richtig großes Fahrrad, in Rot und es gehörte von nun an mir. Es machte auch nichts, dass meine Füße noch nicht auf den Boden reichten, wenn ich auf dem Sattel saß und ich, wann immer ich anzuhalten gedachte, einen kleinen Hoppser machen musste. In meiner Fantasie verwandelte es sich bald in ein schnelles Pferd und ich nannte es Karino.

So fuhr ich etwa eine ¾ Stunde durch den klirrend kalten Weihnachtsmorgen.

Und dann gab es ein fürchterliches knirschendes Geräusch, und der Vorderreifen war platt. Eine Eispfütze hatte den Reifen beschädigt. Weinend schob ich das Fahrrad die letzten Meter nach Hause. Was würde wohl Vater sagen? Ich hatte versprochen, es immer gut zu pflegen und sorgsam zu behandeln und nun war es gleich auf der ersten Fahrt kaputt gegangen.

Vater erwartete mich bereits im Hauseingang und ich weinte noch mehr. „Hey, was ist denn passiert?“ begrüßte er mich und hockte sich zu mir hinunter, um sich den Schaden zu betrachten. Ich stotterte und schluchzte nur, dass ich das nicht gewollt hatte und dass es einfach passiert ist. Vater zog eines seiner großen Taschentücher aus der Hose und wischte mir damit die Tränen ab. „Ist schon gut, das bringen wir wieder in Ordnung. Ist halb so schlimm. Morgen funktioniert es wieder!“ Den Nachmittag verbrachte ich bei meinem Vater in seiner kleinen Kellerwerkstatt. Er zeigte mir, wie man das Loch im Schlauch findet und flickte den Reifen. Das alte Kellerradio spielte Weihnachtsmusik und ich schaute ihm zu. Ich hatte meinen Vater unendlich lieb. Er wußte einfach immer, was zu tun war.

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Und sie dreht sich auch dieses Jahr

… unsere Weihnachtspyramide.

Meine „Weihnachtsausbeute“:

die vierte Staffel SUPERNATURAL! YEAH! *kreisch* (ich kenn die zwar schon, aber trotzdem *kreisch!*

ein Stativ für die Canon inklusive Fernauslöser

ein Handtuch (darin war die SPN DVD-Box eingewickelt *lol*)

ein Hörbuch „Schrei nicht so laut“ – ein Thriller

ein Rügenkalender

… und einige Kilos zusätzlich wieder auf den Hüften :-); aber über Weihnachten sind Diäten verboten, ab dem 01.01. wird wieder ge-FIT-For-JiB-t.

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Weihnachten kann kommen

Der Baum ist geputzt, die Wohnung aufgeräumt, die letzten Geschenke besorgt, der Kühlschrank gefüllt und Weihnachtskarten versendet … Weihnachten kann anfangen; ich bin bereit.

Frohe Weihnachten euch allen.


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Schneekugel-Drama

Weihnachtsfeier in der Firma. Wie jedes Jahr mit Wichteln, was so abläuft: Jeder besorgt ein Geschenk (also ein richtiges Geschenk, keinen Schrott, den man eigentlich in die Tonne werfen wollte), packt das in Zeitungspapier ein. Zum Wichteln versammeln sich dann alle um den großen Tisch, die Geschenke stehen in der Mitte und die Würfel werden reihum gegeben. Würfelt man eine Eins oder eine Sechs, darf man sich ein Geschenk aus der Mitte aussuchen – aber noch nicht auspacken. Sind alle Geschenke auf diese Art an Mann und Frau gebracht, darf man auspacken. Damit ist der erste Teil erst einmal erfüllt.

Ich hatte eine Spieluhr-Schneekugel erwischt und war vom ersten Anblick an verliebt in sie. Ich besaß noch nie eine Schneekugel, und auch keine Spieluhr. Das Geschenk war perfekt für mich.

Aber die Wichtelregeln gingen noch weiter: Nun hieß es: Wieder reihum würfeln. Bei einer Eins oder Sechs durfte bzw. musste das Geschenk getauscht werden. Meine Schneekugel wollte aber scheinbar niemand, vielleicht sahen sie aber auch meine verliebten Blicke. Nur die Kollegin neben mir kündigte jedesmal an, die Schneekugel ebenfalls toll zu finden und sie sich auf jeden Fall zu schnappen, sollte sie entsprechend würfeln. Zwei Runden lang aber hatte ich Glück. Einmal wurde sie mir zwar doch „geklaut“, doch ich konnte sie meinerseits mit einer Sechs zurückerobern.

In der vermaledeiten 3. Würfelrunde kam es, wie es kommen musste: Die Schneekugel ging mit großen Tara und Rumbum an eben jene Kollegin, und mein Würfelglück versagte, ich konnte sie nicht zurückwürfeln und blieb auf meinem Wichtelgeschenk sitzen. Ehrlich, ich war traurig!

Damit ist das Drama Schneekugel aber immer noch nicht beendet.

Gerade, als ich mich geknickt verabschiedete, um die Schlitterfahrt nach hause anzutreten, nahm mich M. beiseite; angeblich hätte er noch etwas Dienstliches mit mir zu besprechen. Er stürmte davon und wieder zurück und versteckte etwas hinter seinem Rücken. Dann stand er lächelnd vor mir und meinte, dass ich doch noch eine Schneekugel bekommen könnte, wenn auch nur eine kleine Ausgabe. Hinter seinem Rücken zauberte er eine winzige Schneekugel hervor, mit einem Weihnachtsmann in der Mitte, und schenkte sie mir. Ich war total gerührt und spontan umarmte ich M. Und dabei fiel die kleine Schneekugel aus meinen Händen und zerspiltterte auf dem Fußboden.

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MoFi 2010

Der Radiowecker murmelte was von Mondfinsternis und deshalb sprang ich dann doch 20 Minuten eher aus den Federn und auf den Balkon. Tatsächlich, der Mond sah bereits angeknabbert aus. Kamera gezückt – und wieder bedauert, dass ich kein Stativ habe. Gerade bei Nachtaufnahmen – oder jedenfalls wenn sekundenlange Belichtungszeiten erforderlich werden – bekommt man es ohne zu wackeln einfach nicht hin. Deswegen sind die Bilder eben auch ein bisschen … verzittert. Toll sah es trotzdem aus, die MoFi. Leider war die totale Mondfinsternis dann doch nicht zu sehen, da der Mond beschlossen hatte, vorher unterzugehen. Naja, vielleicht das nächste Mal:

Falls mir also jemand ein Stativ für meine Canon EOS 450D schenken möchte …. 🙂 Dann klappts bestimmt auch ohne Verwackeln.

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Noch mehr

… klirrend kalte, strahlend schöne Winterbilder; aufgenommen auf meiner täglichen Fahrt von Büro 1 in Büro 2:

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