JMStV

First things first: Diese Seite bleibt so lange online, bis man mich quasi zwingt, sie zu zensieren und/oder abzuschalten.

Heute kochte Twitter mal wieder über. Stichwort JMStV – du kannst gerne danach googeln. Zuerst glaubte ich noch an einen Scherz, aber nein, die ersten Blogger haben bereits angekündigt, ihren Blog einzustellen – und verübeln kann es ihnen wohl niemand. Als Internetnutzer bist du in Deutschland ja bereits verdächtig und als Blogger sowieso potentiell terroristisch veranlagt.

Nun ist dieser Blog hier eher harmlos (reine Selbsteinschätzung), vermutlich interessiert es auch gar niemanden, was ich hier treibe. Aber man kann ja nie wissen. Schließlich dreht sich hier auch einiges (wenn nicht gar das meiste) um #supernatural – und diese Serie ist ja nun mal ab Staffel 3 als FSK 18 eingestuft, was natürlich indiziert, dass alle Inhalte, die sich damit befassen, nun ebenfalls Jugendliche unter 18 Jahren in bösartiger Weise gefährden. Muawaaaaa!

Wenn ich dieses Gesetz, was da ab 01.01.2011 auf die deutsche Internet- und Blogwelt zurollt, richtig kapiert habe, soll ich also meine Seiten hier – alle Seiten – mit einem Alterslabel versehen und entsprechend den Zugang beschränken, oder die Blogseite von vornherein nur noch zwischen 22 Uhr und 6 Uhr oder so online stellen.

Jetzt also an alle Minderjährigen zum Mitmeißeln:

Diese Seite hier ist ab 18 – denn eventuell laufen euch gedankliche Vorstellungen von nackten Brüdern durchs Gehirn, sie beinhaltet u. a. Anleitungen zum Köpfen von Vampiren, Erschießen von Geistern und das Exorcieren von Dämonen. Wenn du also minderjährig bist, wirst du jetzt natürlich brav weglesen und auf die Seite von der Sendung mit der Maus surfen – die ist total informativ und unterhaltsam und total ungefährlich.

Veröffentlicht unter Blog | Kommentar hinterlassen

Die Weihnachtspyramide

Als Kind habe ich gern Weihnachten gefeiert. Auch wenn mein Vater meinen jüngeren Bruder und mich als Atheisten erzog, waren die Weihnachtsfeste immer etwas besonderes. Vielleicht waren sie nie so werbeartig perfekt, aber es waren Weihnachten – mit Kerzen, Heimlichkeiten, Plätzchenduft und einem Weihnachtsbaum, der jedes Jahr der schönste war, den wir je hatten, auch wenn Papa manchmal noch ein paar zusätzliche Äste an den Baum klebte, damit er nicht so kahl aussah.

Jahre später – meine Tochter wurde damals gerade 1 Jahr alt – trafen mein Mann und ich auf besondere Menschen, die uns faszinierten, die Antworten auf unsere Fragen gaben und die von sich selbst behaupteten, die Wahrheit zu besitzen. Wir wollten gern glauben und sicher sein, dass es doch einen Gott gab, der unserem Leben eine besondere Bedeutung geben und es mit Sinn füllen würde. Wir lernten, dass Weihnachten ein heidnisches Fest ist – und bald feierten wir es nicht mehr, um dem gerade erst neu entdeckten Gott zu gefallen. 6 Jahre lang brannten bei uns keine Adventskerzen, gab es bei uns keinen Weihnachtsbaum, keine Weihnachtslieder, keine Geschenke, keine festliche Stimmung, keinen Weihnachtsmarkt – Weihnachten fand nur noch “draußen” statt.

Irgendwann aber wachten wir auf, entdeckten unsere Fragen wieder, unsere Neugier, und erkannten langsam die Wahrheit hinter der Wahrheit.

Es dauerte noch einmal 2 Jahre, in denen wir uns zwar körperlich von der Sekte gelöst hatten, aber es noch immer nicht wagten, Weihnachten fröhlich zu feiern. Immer noch hatten wir das beklemmende Gefühl, etwas Verbotenes zu tun.

In der Weihnachtszeit 1999 dann brachte mein Mann eine schlichte Holzpyramide mit nach hause. Wir steckten die Flügelblätter daran und zündeten die Kerzen an. Sie begann sich langsam zu drehen und wir wurden eingehüllt von dem Kerzenschimmer und schauten eine Stunde lang zu, wie sie sich drehte. Und obwohl es nur eine kleine Pyramide aus Holz und der einzige weihnachtliche Schmuck im Haus war, war sie es, die den Dezember-Tagen 1999 den weihnachtlichen Glanz verlieh.

Ich nahm meine Tochter in den Arm und weinte; weinte um die verlorenen Jahre, an denen Weihnachten doch etwas besonderes sein sollte und die unwiederbringlich verloren waren. “Wein doch nicht, Mama, ab jetzt machen wir uns jedes Jahr unser besonderes Weihnachten” tröstete die damals 9-Jährige mich.

Unsere erste Holzpyramide gehört seitdem zu jedem Weihnachtsfest.

(geschrieben Dez. 2008)

Veröffentlicht unter Geschichten | Kommentar hinterlassen

Unglaublich

Die ganze Welt scheint heute zu lächeln; und das an einem Montag – unglaublich! Unglaublich schön!

Veröffentlicht unter Blog | 1 Kommentar

HP VII-I

… und ich weinte um Dobby, den Hauself – so wie im Buch auch schon.

Veröffentlicht unter Blog | 1 Kommentar

Update

Die Tage werden kürzer und sind vollgestopfter mit Arbeit. An den Wochenenden falle ich in Seelenlöcher. Ich fühle mich alt und fett und hässlich und manchmal denke ich, mein Leben ist vorbei; nichts wird mehr passieren, keine Wunder, keine Lovestory. Nothing.

Veröffentlicht unter Blog | 1 Kommentar

Abend

Veröffentlicht unter Bilder | Kommentar hinterlassen

Klecks, der Räuber

Veröffentlicht unter Bilder | Kommentar hinterlassen

Emotionale Achterbahnfahrt again and again and again …

Täglich durchstöbere ich ja „meine“ Blogs, und heute fand ich dieses Video bei Ginny, das mir Gänsehaut verpasst, mir die Tränen in die Augen treibt und das meinen #supernatural-Nicht-Verstehern unter meinen Lesern vielleicht näher bringt, warum es mir diese Serie dermaßen angetan hat, dass sie es immer wieder schafft, mein Innerste nach außen zu kehren:

Veröffentlicht unter Supernatural | 1 Kommentar

Kopfschmerzen

heile ich am besten mit #GREEN. Und so verbrachte ich diesen Sonntag mit #GREEN, viel #GREEN, to feel better. Mit Staffelfolgen aus der 1. und 2. – wo Brüder noch füreinander da waren. Ich hoffe, sie werden es bald wieder sein, Sam bekommt seine Seele zurück und wir den Sam, der zu Dean gehört.

Danke an der Stelle an alle Skype-SPN-Mädelz, die mir halfen, Kopfschmerzen einfach auszublenden. Ihr seid awesome.

Veröffentlicht unter Blog, Supernatural | Kommentar hinterlassen

Sniper Dean with Sam

Veröffentlicht unter Bilder, Supernatural | Kommentar hinterlassen

Wenn

man plötzlich wieder Schülerin ist in, einem fremden Land, wo die Menschen eine andere Sprache sprechen;
man  durch endlos scheindende, leere Gänge läuft und dem Widerhall der eigenen Schritte lauscht;
sich allein fühlt, ausgeschlossen,
seine Bücher und Hefte fallen lässt in einem dieser endlosen leeren weißen Schluchten,
dessen Wände dich zu erdrücken drohen,
und wie aus dem Nichts plötzlich Stimmen dich umschwirren;
erst eine, dann viele, aber du siehst niemanden, zu dem die Stimmen gehören,
sie donnern auf dich ein, mit einem hämischen Lachen,
treffen dich wie Schläge und machen dich klein, wertlos;
und du versuchst weinend wegzulaufen, vor den Stimmen, durch die endlosen Gänge,
doch sie verfolgen dich – bis du bereit bist, aufzugeben, zusammensinkst, still wirst;
und eine Tür öffnet sich, plötzlich und unerwartet, doch wie zu deiner Rettung;
ein Raum nur für dich, und du spürst die Anwesenheit des einen;
du wirst schlagartig ruhig, dein Puls normalisiert sich, du atmest auf
und wirst in den endlosen Gang zurück gehen, wissend,
du kannst allem die Stirn bieten, mit einem Lächeln … wegen ihm

dann hattest du den selben Traum wie ich.

Veröffentlicht unter Traumsequenzen | Kommentar hinterlassen

Goosebumps

Veröffentlicht unter Supernatural | Kommentar hinterlassen

iPod Nano

„Ich brauche einen neuen MP3-Player, Hubby. Meiner ist total im Arsch!“

„Okay“, sprach’s Hubby, stiefelte los und erjagte einen iPod-Nano in einem Laden, wo man angeblich ja nicht blöd ist; legte mir die Beute heute Abend lächelnd und mit Kuss vor die Füße und widmete sich seiner virtuellen Monsterjagd.

Nun habe ich also einen iPod Nano und den ersten Nervenzusammenbruch beim Versuch, dahin irgendwelche Musik und Hörbücher zu schubsen, die ich dann hören kann. Angeblich – so sprach das Hubby weise – sollte ich damit auch Videos ansehen können. Ich war skeptisch, denn das Display ist winzig. Ja, ich befürchte sogar, dass ich in einem Anflug von Gähnen das gesamte Nano-Winzling verschlucken könnte.

Für nen Apple iPod was auch immer braucht man auch apple-Software, also öffnete ich erst einmal dieses iTune-Monster, das mir schon ohne iPod immer suspekt vorkam. Aber wie kriegt man jetzt die Musik von da nach dort? Nach 2 Stunden Rumfummelns und Wundern klagte ich mein Leid der Timeline – und mir ward geholfen. Nun kann ich sämtliche Hörbücher auf dem iPod dings hören plus Musik. Aber keine Videos, weil: Ich kann noch so sehr versuchen, da ein Video drauf zu schubsen, wenn das Teil gar keine Videos abspielt, weil’s nicht in seinem Vertrag steht. Das ist wie wenn ich die Waschmaschine dazu bringen will, das Fernsehprogramm zu übertragen.

Veröffentlicht unter Blog | 2 Kommentare

Humpday

Humpday ist ein Wort, das ich von Twitter gelernt habe und bedeutet wohl so was wie Bergfest in der Woche. Also Mittwoch. Der heutige Humpday war sanft. Nicht ruhig, das bestimmt nicht, aber er war gut. Ich habe beide Büro’s mit dem Gefühl verlassen, etwas geschafft zu haben. Der Aktenberg im Vormittagsoffice schmilzt sichtlich. Auch nachmittags ist allerhand zu tun, das Telefon ist da im Dauerklingelzustand, aber es ist okay. Alles in allem ein gutes Gefühl von Zufriedenheit.

Badminton fiel im gegenseitigen Einverständnis aus – wir wären auch nur zu zweit gewesen und ich hätte noch auf H. warten müssen, da dieser sein Hundchen vorher einschulen musste. 🙂 Vermutlich ist Badminton tatsächlich langsam am einschlafen. Doch wie meistens im Leben gilt auch hier: Wenn sich eine Tür schließt, wird sich früher oder später eine neue Tür öffnen.

Jetzt werde ich den Abend langsam und gemütlich ausklingen lassen. Kerze an, Tee kochen, ein bisschen Twitter, ein bisschen Musik, das Katerchen bekuscheln und natürlich ein bisschen GREEN für die Seele.

Ich wünsche euch auch dieses zufriedene, heimeliche Gefühl. Habt einen schönen Abend.

Veröffentlicht unter Bilder, Blog | Kommentar hinterlassen

Good Bye Duncan

… good bye Englisch-Stunde am Dienstag Nachmittag.

Erinnert ihr euch noch, wie happy ich war, als ich erfuhr, dass ich ausnahmsweise doch am Englisch-Kurs teilnehmen darf, um Englisch-Sprechen zu lernen? (Erinnerungsauffrischungslink) Nun, ich war es und mehr als dankbar, dass man mir diese Möglichkeit gegeben hat, auch wenn es bedeutet, dass ich für die eine Stunde am Dienstagnachmittag am Montag und/oder Mittwoch länger arbeiten musste. Aber ich hab es gern gemacht und ich habe eine Menge gelernt. Betonung liegt auf „habe“ – denn es wird für mich vorerst keinen Englisch-Kurs mehr geben, da dieser auf vormittags verlegt wurde. Damit habe ich keine Chance mehr. Ich bin gerade total down deswegen. Der Witz an der ganzen Sache ist, dass ja über Englisch-Kurse von der Firma nachgedacht wurde, weil wir mehr und mehr eben auch Engländer and Co. an der Telefonstrippe haben; also wir jetzt, im Sekretariat, an vorderster Front sozusagen. Also wurde rumgefragt, wer noch an einem Englisch-Kurs interessiert wäre und ich brüllte HIER HIER HIER! ICH ICH ICH! Was ja auch Sinn macht, denn ich hatte die englischen Sprechenden ja als erstes am Telefon und stotterte dann total überfordert und hektisch nur rum. Dann wurde eine Liste gemacht und diverse Angebote abgefragt und irgendwann startete sogar der erste Kurs – vormittags; wo ich bekanntlich ja nicht da bin, da ich da dem Anwalt bürotechnisch unter die Arme greife. Das bedeutete, dass vom Sekretariat niemand mehr am Englisch Kurs teilnahm. Daher durfte ich dann – nach einigem Nörgeln und Jammern – doch nachmittags bei der anderen Firma in deren Englischkurs einsteigen.

Aber das ist jetzt alles vorbei, da eben jene nun auch auf Vormittags-Kurse umsteigt.

Nun bin ich am überlegen, wie ich das ausgleichen kann; ohne dabei mich und die Familie in den finanziellen Ruin zu treiben. Es muss doch eine Möglichkeit geben, damit ich Englisch sprechen lerne! Ich versteh ja das meiste, wenn ich es höre oder lese – aber mir fehlt eben die praktische Übung beim Sprechen. Und es ist bald April! Ich will um keinen Preis wie ein Karpfen vor GREEN stehen und NICHTS sagen können aus Angst, es völlig falsch auszusprechen! (Dass ich vermutlich aus ganz anderen Gründen keinen Ton herausbekommen werde, ist eine andere Geschichte.)

Falls das also ein potentieller Sprachtrainer in OL und Umgebung zufällig lesen sollte: Suche English-Teacher mit Milde und Humor, möglichst supernatural-begeistert oder jedenfalls ansteckbar dafür sowie geduldig mit meinem th-Problem zwecks wöchentlichen Sprechübungen. *seufz*

Veröffentlicht unter Blog | 3 Kommentare