Einkaufssamstag

Man kommt ja nicht wirklich drum herum, auch wenn wir es versuchen. Aber der Kaffee war fast alle, und die Milch komplett aus, und ohne das ist ein Wochenende nicht denkbar. Also ab in den Supermarkt mit vorherigem Frühstüksabstecher zur Bäckerei mit Cafe, wo wir sowieso Sonderrechte haben. „Ach, ihr seid Moni’s Eltern?“ … „Sie sieht wirklich aus wie ihr Papa!“ … „Auch so unrasiert?“

Kaum saßen wir mit unseren Milchkaffees und den frisch geschmierten Brötchen unserer Wahl, als eine junge Frau mit Tablett suchend herum stand und offenbar unschlüssig war, wo sie nun sitzen könnte. Ich zog den Stuhl  neben mir heraus und sagte ihr, dass wir nur an Dienstagen beißen. Sie schaute verwirrt, was aber daran lag, dass sie Engländerin ist und kein Wort verstanden hatte. „We bite only on Tuesdays!“ übersetzte ich hilfsbereit, worauf sie lachte und erzählte, dass sie und ihr Ehemann (der aber nicht auftauchte) wegen business in Deutschland wären, das Wetter aber hier ja aber überraschend schlechter ist als in England selbst. Dann halfen wir ihr noch mit dem WiFi-Passwort, das man nur auf den Bäckerrechnungen findet, wenn man es weiß. 

In den Schluchten des Supermarktes angekommen verschwand dann mein Knuffel, gerade, als ich fragen wollte, ob er damit einverstanden ist, dass wir nicht die Granny Smith Äpfel nehmen, sondern die anderen. Die Frau, die neben mir stehend ich irrtümlich für Knuffel hielt, meinte aber, dass ich mit den anderen Äpfeln auch nicht falsch liegen würde. Äpfel sind immer gut. 

Am gigantischen Marmeladenregal gab es keine Diskussion; Hagebuttenmarmelade ist seit Monaten mein Favorit. Allerdings sah eine Mutti ziemlich überfordert aus mit der Wahl, bis ich ihr einfach auch eine Hagebuttenmarmelade in den Einkaufswagen legte mit dem Hinweis, dass sie diese Sorte nicht bereuen wird, denn sie ist sowohl süß aber nicht zu süß. Ihre Familie wird sie lieben. Sie verließ erleichtert das Marmeladenregal.

Am Käseregal stand ein Ehepaar, der Mann schaute auf die vielen Käsesorten während seine Frau verzweifelt auf ihrem Handy herumtippte. Ich griff den Grünländer-Käse mit Paprika und Chilli und erklärte, dass der absolut empfehlenswert ist. Der Mann bekam einen sehnsüchtigen Blick, aber sein Frauchen erklärte, dass sie keinerlei Käse essen kann, es sei denn, er ist geschmolzen auf der Pizza. „Und ihr Mann darf deswegen keinen Käse essen?“ „Doch, na klar Schatz, wenn du den Chilli-Käse probieren willst, dann nimm halt einen mit!“ Ehemännchen schaute sehr dankbar, als ich zum Eierstand weitertrottete. 

Eier-Einkauf ist eine Sache des richtigen Eies, natürlich Bio und Frei und von glücklichen Hühnern. Wir schauten uns die Eier an. Eines war verschrumpelt in der Packung. Von da an war es wie ein Memory-Spiel: In welcher Packung war das verschrumpelte Ei noch mal? Als ein Miteieinkäufer genau DIE Packung mit dem verschrumpelten Ei griff und NICHT hineinschaute, hielt ich es für meine Pflicht ihn darauf aufmerksam zu machen, dass er im Begriff ist, ein verschrumpeltes Ei zu kaufen, während Knuffel mich lachend anmauzte, dass ich doch nicht fremde Männer auf verschrumpelte Eier hinweisen könnte. Der Miteinkäufer nahm dann eine andere Eierpackung. 

Am Schrubber-Stand war ich dann mal wieder auf der Suche nach dem passenden Stiel für meinen kaputten Vileda-Schrubber, aber der Supermarkt unseres Vertrauens hat nur die grüne Gegenmarke. Ein Opa stand auch vor den Putz-Utensilien, während ich noch vor mich hinmurmelte, dass ich mal wieder nicht nachgeschaut habe, ob eventuell die Chance besteht, dass der Fremdfirmen-Schrubber-Stiel eventuell doch passen könnte. Opi fühlte sich angesprochen (ich konnte diesmal nichts dafür!). „Sprechen Sie mit mir?“ fragte er, worauf ich ihm mein Dilemma mit dem Vileda-Schrubber-System erklärte. „Können Sie nicht analog wischen? Also wie früher, schlicht mit einem Lappen?“, warf er ein. Was ich könnte, aber es ist anstrengend. Die neuen Systeme haben ihre Vorteile – so lange wie sie nicht kaputt gehen. „Glauben Sie mir, es ist einfacher mit so einem Wisch-System zu wischen, ihre Frau und deren Rücken werden Ihnen dankbar sein.“ Wir beschauten noch zusammen diverse Schrubber-Systeme und er gab mir schmunzelnd den Ratschlag, doch meinen Mann auf altmodisch wischen zu lassen, bis ich meinen Stiel gefunden haben würde. „Aber der muss schon kochen!“ „Ach so, na dann …!“ Opi schlurfte dann mit seinem eigenen Schrubbersystem in Richtung Kasse. 

An der Kasse gab es nicht genügend Kundenabtrennstäbe, so dass ich die Gurke des Kunden vor mir schlicht zur Grenze erklärte. „Sie haben doch nichts dagegen, dass wir Ihr Gemüse als Abtrenngurke missbrauchen?“ Er hatte nicht. Knuffel stöhnte. 

Endlich hatten wir unseren Einkaufsamstag hinter uns. So schlimm war es gar nicht. Man kann interessante Menschen treffen. 

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Twigs & Twine & Tasha Banes

Ich muss mich erst mal sortieren. Zunächst: Ich hab tatsächlich überlebt, und die aktuelle Folge erst am Nachmittag geschaut, und nicht vor dem Büro. Und nachdem, was ich gerade gesehen habe, war das sogar eine gute Entscheidung, denn wenn ich – wie sonst – morgens gestreamt hätte (was ich aus Feigheitsgründen und EuGH-Urteil mich nicht mehr getraut habe), dann wäre meinen Gedanken unweigerlich festgeklebt und ich hätte den Buchhaltungsmonatsabschluss konzentrationsmäßig total vergessen können. Natürlich ist es auch vor allem mal wieder ein Song, der sich festkrallt … und der mehr als Worte beschreibt, was diese Folge mit mir macht:  

[Fuck, wieso funktioniert das Einfügen von Spotify-Links nicht mehr so, wie ich dachte, es sollte funktionieren?
Korrektur 3,2 Nervenzusammebrüche später: Geht doch!]

… you never will sleep again in peaceful dreams ….

Okay, kommen wir zur ersten Gedankenflut zu der Folge, während ich (of course) den song höre (auch wenn die Version ab und zu an Hundegejaule erinnert). 

KETCH ist ein sadistisches Arschloch; MARY kommt endlich dahinter und findet auch schließlich heraus, dass MICK in einer Box (Nummer 12257) gelandet ist. Derweil beschließen SAM & DEAN sich nicht länger den Kopf über den uncharakterisch entflohenen CAS und KELLY mit LUCY-Baby auf der Flucht zu zerbrechen, sondern beschließen, MAX und ALICA (den beiden Hunter/Witch-Twins) zu helfen, deren Mutter zu finden. Und dann nahm das Lila-Drama seinen Lauf, und am Ende … (und ab hier spoiler ich jetzt gnadenlos, aber es ist ja schon spät) … also am Ende verliert MAX seine Mutter und seine Schwester; nur, dass er das nicht ertragen kann. Wie oft sind die Winchesters Deals eingegangen, um den jeweils anderen zu retten? Okay, meistens war es DEAN, und eben auch MARY; aber der fucking point ist: Es läuft immer darauf hinaus: Man tut einfach alles für diejenigen, die man liebt. Schlicht: Alles. Und so übernimmt Max am Ende ohne das Wissen seiner Schwester doch den Lila-Deal, und hext seine Schwester in diese Strohpuppe, während In Peaceful Dreams läuft und DEAN darüber nachdenkt, ob MAX wirklich in Ordnung kommen kann (und seine Zweifel hat)
… und die dumme Bitch Lady BUBBLE ist wieder mit im Spiel ist! *kreisch*! Ich dachte, die hätten wir jetzt hinter uns gelassen for good!

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Fluff versus Tod!

Zwischenbericht: Nachdem ich gestern nach dem Faux pas (schreibt man das so? Ich müsste nachschauen, habe aber keine Lust dazu!) … also nach dem Vorfall gestern mit dem Unhappy Ending brauchte ich FLUFF and endlose LOVE; und ich bekam. Die gegenwärtig zu lesende story ist sooooooooo … hach! Und das beste daran: es ist nicht so, dass die Charaktere dabei völlig verrrenkt und entstellt werden, sie sind immer noch Brian & Justin. Man, das brauchte ich wirklich!

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Der getarnte Montag aus der Hölle ohne Happy End

Das lange Wochenende war toll; ich vergrub mich mit KAFFEE und KINDLE und Gitarre und #QAF in mein eigenes Universum und war schlicht weg und happy. Aber alles geht zu Ende, und dieser Dienstag nach dem langen Wochenende war dann ein getarnter Montag aus der Hölle – und es hört immer noch nicht auf!

Der Vormittag: wie erwartet hektisch, Fristabläufe und Mega-Klagen und -erwiderungen, und alles am besten gestern! Ich tippte wie eine Wahnsinnige, und fluchte noch lauter, denn nach dem langen Wochenende inklusive gewollter und durchgezogener Laptop-Abstinenz und Gitarrenspielübungen benahmen sich meine Finger schlicht chaotisch. Nicht ein Wort ohne Tippfehler! Zurück – selber Fehler nochmal; ein noch lauterer Fluch meinerseits. Und das unter Zeitdruck. Es wurde nicht besser. Es ist auch jetzt noch nicht besser, man sollte meinen, ich habe noch nie eine Tastatur berührt. Dazu das Telefon, Bimmeln im Minutentakt. Dann war der Kaffee alle! Außerdem maulte Chef herum, denn sein gefakter Montag war noch schlimmer, immerhin fuhr man schon wieder in seinen geparkten BMW. Die Stimmung im Büro? Verflucht unten mit gigantischen Hektik-Anteilen. An der Stelle wollte ich den Montag äh Dienstag bereits entsorgen.

Der Nachmittag versprach weniger hektisch zu werden, und erst benahm er sich auch brav und anständig und ohne großes Synopsenchaos. Sogar der Kaffee war jedes Mal noch da, wenn ich zur Cafeten-Maschine trottete. Ich tippte meinen Kram, rechnete meine Kasse ab – alles gut. Sollte es ein Happy End geben? Happy End ist das Stichwort:
Ich brauche neue stories; ich habe mein KINDLE fast durchgelsen am Wochenende. Also: kurz mal eben story hunting auf AO³. Da war sie, die Serie. 5 neue Stories, nur für mich. Na, fast nur für mich. Ich schaute mir jedes einzelne Ende an … und war begeistert. Der erste Eindruck: Der Stil passt; ich würde Spaß haben. Und dann die Katastrophe: Letzte story der Serie (und fast hätte ich darauf vertraut, dass mir ja die anderen Zwischenenden gut getan haben, ich also nicht das Ende checken müsste – wird schon!) Ich tat es trotzdem: und es war wie ein Stromschlag und Schock und Knock-Out, alles auf einmal. Brian stirbt in Justin’s Armen! WHAT THE HELL?! Wieso!? How dare you?!
Da saß ich, im Büro, tränenüberströmt, schluchzend, mit Bildern im Kopf, die ich nicht haben wollte! No way werde ich diesen story-Abschnitt lesen! NEVER! EVER! Just the fuck no! Das Problem nur: Das Bild war gepflanzt und breitete sich wie ein Virus aus!

Call me Weichei! Aber ich habe eben meine Prinzipien und kann nicht aus meiner Haut und aus meinen Gefühlen. Und heute Abend muss ich exorzieren, koste es, was es wolle.

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The Future

…. ist ein Mikado-Spiel, und mit einem Mal wackelt jemand an dem Haufen starrer Stäbe völlig überraschend, und alles kommt ins Stolpern und Rollen und bricht zusammen … WHAT THE HELL?!

CAS stahl den Colt von SAM & DEAN … und dann wird er LUCI-CHILDs Stepfather? Der es aufziehen und dafür Sorge tragen wird, dass es gut …. ist? Bleibt? No one is born evil! LUCI (wenn auch kurz) kocht; und wenn LUCI kocht, dann kocht er wütenden schmerzhaften Dampf aus seinen Ohren. DAGON und der COLT sind – schwupp – über den Jordan, so wie der ominöse Joshua, der gar nicht der Joshua aus dem Garten ist, den SAM & DEAN mal auf ihrer Suche nach GOTT gesucht haben auf der dark side of the Moon-Folge. Aber auch egal, den killt man auch mal eben. Wer ist jetzt eigentlich noch übrig? Also SAM & DEAN (of course), LUCI (in CROWLEYs Knast), CROWLEY (wo auch immer) und CAS und KELLY, die neue Familie von Nazareth 2.0. Ach ja, und die BMoL mit Mr. KETCH und MARY und der Schlampe, die mal eben MICK hat umbringen lassen. Aber vielleicht verschwindet ja die storyline um die BMoL wie alles andere einfach so Rauch auflösend im Nichts? Ich weiß gerade nicht, ob ich fasziniert oder wütend sein soll, dass es bereits Folge 19 ist, das Staffelfinale schon sichtbar am Horizont dümpelt, aber wenn man mich fragen würde, was das all-umspannende Thema in Staffel 12 war/ist, käme ich ins Schulternzucken …. und würde lieber Mikado-Stäbchen herausholen …. 

Und da liegen sie nun, SAM und DEAN, von CAS sanft ins Nirvana geschubst, damit der bis nächste Woche mit KELLY und dem LUCI-Baby abhauen kann … und DEAN wird so angepisst sein!

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Diese Angst

… alle (guten) stories bereits gefunden und gelesen zu haben! Dass es keine mehr gibt; und ich gezwungen sein könnte, die alten und lieb gewonnenen schlicht noch einmal zu lesen (und wieder zu lesen, und wieder und wieder). Nicht, dass mir das viel ausmachen würde!
Aber ich möchte auch neue stories haben! Gute stories; stories, die mir den Schlaf rauben dürfen.

Und dann suche ich, tauche in AO3 und KinnetikDreams ein, und manchmal sieht es so aus, als wenn ich gefunden hätte, was mein Herz suchtet.

…. und dann ist es fucking verdammt noch mal in Ich-Form geschrieben?! Das funktioniert bei mir nicht.

Oder – schlimmer! – die story klingt in der Summary richtig, richtig gut, nach Drama und Hurt und Angst und Romance und vor allem: Mit happy Ending. Auf das KINDLE geschubst – so gefreut, endlich mit dem Lesen anfangen zu können – und dann ist sie schlecht! Schlicht schlecht! Wie eine Kinder-Strichmännlein-Zeichnung. Die Grammatik ist fehlerhaft, Wörter fehlen oder sind falsch, und es trieb mich in den Wahnsinn! Die story an sich war … argh! Ich kann es gar nicht beschreiben! Man kann auch zu viel Drama in eine Geschichte einbauen. Aber, wie kleine Kindergeschichten dann auch sind, quasi mit einem Fingerschnipps wird plötzlich alles wieder gut. Brian küsst Justin, und der hat sein Augenlicht wieder (und ich rede nicht von einem fucking Märchen! Es gibt sicher wundervolle Brian&Justin-Fairytales!). Es war einfach zu viel! Zu viel Strichmännchengekritzel. Ich habe sie nicht zu Ende lesen können; da konnte auch das überzuckerte Happy End nichts mehr retten.

Aber was, wenn ich alle guten stories längst gefunden und verschlungen habe?

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Changes

“ …. und übrigens habe ich gestern gekündigt!“, sprach S. vor 4 Wochen, quasi in einem Nebensatz und zwischen zwei Akten. Mein Blick muss wohl Erstaunen, Ungläubigkeit, Schock; mit einem Wort: WHAT?! ausgedrückt haben, denn ich sprach darauf ….. genau! Nichts. Ich war … buchstäblich … sprachlos. „Ab Mai bin ich hier weg!“, erklärte S. weiter; sie meinte das offenbar totenernst! Sie hat gekündigt. Und Chef hatte nun noch 4 Wochen Zeit, Ersatz heranzuschaffen.

Die Wochen rasten, die Stimmung im Büro schwankte wie ein Papierböotchen in einer Sturmflut.

Chef fand Ersatz (es gleicht einem kleinen Wunder). Neue Kollegin, AL. Blutjung, aber offenbar kein schüchterner Eiszapfen. Wir werden sehen; ihre Bewährungstage haben heute angefangen, aber bisher habe ich ein gutes Gefühl.

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Heart Of Gold

Es ist Frühling, auch wenn es sich Temperatur-mäßig noch gar nicht so anfühlt. Aber die Zeichen sind da. 
Ich sollte Haushalt machen; sollte. Aber ich prokrastiniere erfolgreich und klammere mich an meinen Samstagmorgen-Kaffee. In meinem Kopf Geschichten und Ideen und Bilder – wie immer. Nur noch ein paar Minuten auf dem Sofa, mit Spotify-Music (daher der aktuelle Titel dieses Beitrages), nur noch ein paar Augenblicke. Der Haushalt läuft nicht weg. Es geht mir gerade so gut. So carefree. 

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I still don’t know

… aber manchmal muss man einfach auch nicht wissen, sondern einfach nur fühlen. So geht es mir gerade. Ich genieße die freien Tage, mache einfach das, was ich mag: Lesen, meine zwei Serien schauen, Kaffee trinken, Gitarre spielen, mich über stories und #QAF austauschen … das Leben könnte so einfach sein, so ohne Bürostress. 
Gerade sitze ich am Ostersonntagmorgen auf dem heimischen Sofa, höre Spotify-music, habe Kaffee und denke über die aktuelle Story nach, die mich letzt Nacht und bereits den ersten Teil des Morgens gefangen genommen hat. Wie kommt es, dass ich an den lang ersehnten Tagen, an denen ich ausschlafen KÖNNTE!, vor 6 Uhr und damit vor meiner üblichen Aufstehzeit wach bin; und ich meine WACH!?! Natürlich ist das KINDLE nur eine Armlänge entfernt gewesen und ich konnte nicht widerstehen. Die Prozentanzeige des „Lesefortschritts“ (was ist das für ein bescheuertes Wort überhaupt – Lesefortschritt?) ist kurz vor zweistellig, und ich will nicht, dass es jemals endet, dass die Zahlen noch höher klettern, denn das bedeutet, auch diese story wird enden, irgendwann; zwar mit dem erwünschten Happy End (das stelle ich immer noch sicher, bevor etwas auf dem KINDLE landet), aber es wird eben enden, und ich weiß, wie ich mich dann fühlen werde: wie in ein Loch gefallen! Das ist immer so, wenn ich eine story beende, die mich packt und fesselt und den Atem nimmt. 
Die aktuelle Story beginnt in Seattle, und ich genieße sie so sehr, was auch daran liegt, dass ich ja selbst durch Seattle’s Straßen einst spazierte. Man, ich vermisse die Zeit!

So suddenly I am in love with a stranger …. das ist gerade der song, der mir spotify präsentiert, und ich bin immer noch erstaunt, dass Englisch quasi zur zweiten Sprache bei mir geworden zu sein scheint. Ich muss nicht mehr großartig darüber nachdenken, es ist einfach da. Ich wünschte nur, ich hätte das Selbstbewusstsein, meine eigenen stories in English zu verfassen. Da sind so viele Gedanken in meinem Kopf, was eine gute story abgeben würde; aber es müsste eben in English sein, weil deutsch einfach nicht mehr passt. Deutsch (so sehr ich auch diese Sprache mag, sie ist schließlich meine Muttersprache, wird es immer bleiben) klingt einfach hölzern, plump und steif an bestimmten Stellen, an sehr bestimmten Stellen! An bestimmten Stellen, wo es wichtig wäre, Liebe schon an den Worten zu fühlen, und nicht nur den Akt des fuckings. Ähm … ja … *hust*, schon gut; das war gar nicht das Thema dieses Beitrages. Jedenfalls: So gern und unkompliziert ich mittlerweile haufenweise stories in English (und nur in English!) verschlinge, Serien nur noch in English schaue; so sehr zweifel ich daran, dass ich nicht an meinem eigenen Perfektionsverlangen verzweifeln würde und deswegen eine story in English jemals zu Ende bringen könnte. Also lese ich einfach; und es gibt so viele (und gleichzeitig doch so wenig) gute. Es ist nie genug, ich verlange immer nach mehr, und meine Ansprüche wachsen mit jeder guten story, die auf dem KINDLE landet.
Speaking of KINDLE: Was ist dessen Fassungsvermögen überhaupt? Ich habe da jetzt ungefähr 1.000 stories drauf – ab wann platzt das KINDLE und verweigert schlicht die Aufnahme weiterer Dokumente? Und von welchen trenne ich mich dann? Oder kaufe ich schlicht ein zweites KINDLE? Das wäre überhaupt eine Überlegung: Ein KINDLE nur für QAF, das andere nur für SPN und J²-AU — die ich sträflichst vernachlässige derzeit. Aber wer könnte mir das vorwerfen? Die neue Sucht will befriedigt werden, lässt derzeit keinen Platz für andere Gedanken oder Geschichten, und ich beuge mich dem Verlangen, wann immer ich kann. (Was by the way mich manchmal in Schwierigkeiten bringt, denn wenn Justin Brian in meiner Raucherpause einen BJ¿ schenkt, bleibt das von meinem Körper nicht gerade unberührt. *hust* ROFL – Oh My God! Ich plaudere schamlos tiefste Geheimnisse aus, die ich besser für mich behalten sollte, oder ich laufe Gefahr, jeglichen Respekt zu verlieren! Fuck Respekt! – es ist schlicht die Wahrheit über meine Sucht. 
Ich habe ja versucht, das KINDLE zu Hause zu lassen, wenn ich im Büro bin, und nur abends im Bett (wenn ich in meinem eigenen Universum und allein bin) zu lesen; aber! Pah! Als wenn ich das könnte! Selbst wenn das KINDLE aus reinsten Selbstschutzmaßnahmen zu Hause weggesperrt bleibt, ist da immer noch und jederzeit die Möglichkeit, die aktuelle story fix auf die KINDLE-App des Höndüs zu schubsen! Und schon stehe ich wieder am Anfang meines Problems. Der Vergleich mit einer Sucht ist gar nicht so weit hergeholt!

Mein Sonntagmorgen tröpfelt dahin, der Kaffee ist mittlerweile ausgetrunken und mich verlangt es nach einem weiteren. 

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The Memory Remains

Well, was soll ich sagen? Hello, goat dude? 

Es war eine solide Episode, aber nichts, was mich atemlos zurück ließ. Okay, DEAN war in Gefahr, SAM durfte ihn retten. DEAN schien nach all der Zeit ein wenig eingerostet zu sein mit seiner Flirttaktik, aber wer kann einem Winchesters schon widerstehen am Ende?
Das Monster wurde vernichtet, mit dem COLT, und SAM & DEAN haben noch keine Ahnung, was mit MICK geschehen ist. Sie haben überhaupt keine Ahnung, was die BMoL vorhaben, die während der Ziegenjagd unter KETCH’s Führung den Bunker durchforsten und verwanzen. KETCH nimmt das vergilbte Familienfoto von Mom MARY & DEAN mit – und sollte das nicht DEAN auffallen, eher früher als später? Wir werden sehen müssen. 
KETCH kann ich momentan mal wieder nicht einordnen. Er befolgt Befehle, das ist das, was er immer gemacht hat – bis er sich in MARY WINCHESTER verknallte. How I thought, you can’t see a fucking thing through that thing. 

Was bleibt von dieser Episode ist die Frage, was übrig bleiben wird, wenn man geht; wer sich erinnern wird. Und dann ritzen SAM & DEAN ihre Initialen in den Men of Letters-Tisch, so wie vor so vielen Jahren im Impala; und mein Herz schmolz komplett dahin und schluchzte. Und ich sprach zu mir selbst: Ich werde mich erinnern, so lange wie ich lebe, und vielleicht sogar darüber hinaus.

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Das gepresste Update

Hoppla – da ist auch der April schon wieder mitten drin, und ich mitten drin; nur der Blog nicht. Und es ist meine Schuld! Deswegen gibt es jetzt noch fix ein gepresstes – aber aus bestimmten Gründen nicht ganz vollständiges – Life update.

1. Der Mazda, die Gummibärchen und der TÜV

Anruf meinerseits bei den Rotjacken: „Hier ist … also ich bin hier, und mein Mazda, der mit dem Dämonenblockzeichen, möchte TÜV haben!“ sprach ich ins Telefon; worauf es durch das Telefon zurücksprach: „Joa, der hat ja die und die Autokennzeichen, den schubsen wir Freitag mit ins Programm, sollte kein Problem sein.“
Hä? Wie jetzt, die wissen sofort auf Anhieb, welcher Mazda? Ich war erstaunt, der diensthabende Rotjackenmensch grinste hörbar und meinte nur lapidar: „Den Mazda kennen wir gut! Der ist bei uns in guten Händen.“ Oder so. Doch:
Es hat nicht funktioniert! Die Gummibärchen, strategisch platziert und mit Memo-„Vernasch-Mich!-Klebezetteln versehen, haben ihren Charme definitiv verschossen (waren aber trotzdem wie erwartet alle). Oder MAZDA kommt einfach in die Jahre, sein Kilometerstand ja auch; jedenfalls fanden sie, die Rotjacken, einiges zum Rumnörgeln:  Bremse hinten (huch?), irgendeine bescheuerte Aufhängung vorne, Gummibärchenabdichtungen da und dort … Am Ende war ich um 750 Ocken ärmer, aber der Mazda ist jetzt wieder TüV-geprüft unterwegs; und was hätte ich auch machen sollen? Ich brauche ihn ja.

Dadurch, dass MAZDA aber dann nicht wie geplant am Samstag wieder freigekauft werden konnte von den Rotjacken, hatte ich spontan Halb-Urlaub. D. h. Montag- und Dienstagnachmittag frei. Yippi! Lucky me! Ich musste nicht so früh raus und nur ins Vormittagsbüro, war aber nachmittags schon wieder zu Hause und konnte mich hingeben. *hust* Den Geschichten, und der Serie! QaF! Fragt nicht! English lies ich schlicht am Montag ausfallen, einmal werden die ja wohl auf mich verzichten können.

2. Der Updateteil, der sich um die derzeitige Stimmung im Anwaltsbüro und deren Ursache drehen sollte, muss leider unter Verschluss gehalten werden. Nur so viel: Es knackste am Freitag, genau 22 Minuten vor dem Wochenende, und seitdem herrscht Frost. Die nächsten Wochen werden anstrengend, noch frostiger (fürchte ich) und ich bekomme keinen männlichen Kollegen, der sich mit mir um meine DEAN-Tasse zanken würde.

3. Derzeit scheitere ich grandios und ständig am C-Akkord, habe aber C7, E7 und A7 jetzt dazu gelernt; und ab und an klingt es sogar schon so, als wenn ich wüsste, was ich tue; als wenn es richtig wäre mit dem Begleitschrammeln. Die Fingerkuppen der linken Hand lösen sich auf, ich habe kein Gefühl mehr in den Fingern. Die Auswirkungen davon … detailliere ich jetzt besser nicht.

4. Ja, supernatural spielt immer noch eine Rolle – zumindest freitags. Allerdings musste ich letztens ziemlich in mich gehen, um überhaupt ins Gehirn zu bekommen, was in der letzten Folge passiert ist (obwohl es ohne Frage eine gute Folge war! und ich gerade mal an einem Dienstag nachzudenken hatte, was letzten Freitag in der supernatural-Welt passiert ist). Zu viel QaF im Kopf, besonders am WE, wo ich nämlich mehr oder weniger mit einer Twitterfreundin Szene für Szene, Blick für Blick, Song für Song, Worte, die gesagt wurden, Worte, die nicht gesagt wurden, die anders gesagt wurden …. auseinandernehme.

5. Hawaii – ich habe meinen ESTA Dingenskirchen beantragt; und trotz meines beleidigenden frustrieren Trump-Tweet kurz nach der nervenaufreibenden verfluchten Odysse durch den Antragsmist auch genehmigt bekommen. Hakt da ernsthaft irgendwer an „Ja, ich habe die Absicht, eine terroristischen Anschlag zu verüben!“? Meine Güte, und was die alles wissen woll(t)en: Den Namen meiner Eltern … meinen Arbeitgeber … meinen Twitter-Namen! Nach 40 Minuten hatte ich mich durchgekämpft mit Jo’s Hilfe!

6. Was noch? Nüscht – ich lese da gerade eine Geschichte, eine laaaaaaaange Geschichte …. bin jetzt bei knapp 65 %, und ich fürchte ein wenig die Minute, wo ich  bei „The (happy) End …. until the next sequel“ angekommen sein werde, denn die Ankündigung auf eine Fortsetzung stammt aus März 2006; und dann kam nichts mehr. Das Verfallsdatum für Hoffnung dürfte damit überschritten sein. Doch es ist ja nicht so, dass mein KINDLE nicht sowieso schon zu platzen droht!

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The British Invasion

… oder schlicht! HOLY UPS! Erst geht es episodenlang gar nicht so recht voran, und dann bricht alles auf einmal zusammen! Ich muss erst noch sortieren.  SPOILER! Fett!

„Make your voice a mail!“ 

Nee, ich kriegs so auf die Schnelle vor Dusche und Büro gerade nicht auf die Reihe, nur so Splitter, die gewöhnlich dann mit einem AHHH oder wahlweise auch mit einem OOOOhhhh und ab und an auch mit einem ICH HAB’S DOCH GEAHNT! daher kommen:

Mr. KETCH und MARY … definitiv geahnt.

MICK und der Ausflug in seine Harry Potter-Vergangenheit, die ihn einholt, die er überholt, und der nicht überlebt; gerade, als ich anfing, ihn ein wenig zu mögen. Wer hätte gedacht, dass er DEAN unter den Tisch trinken könnte. LOL (Hungover Winchesters sind einfach zu cute)

AILEEN ist back – und überlebt und ihre Interaktion mit SAM (und DEAN) war utterly cute. 

LUCIs Scharade vor bzw. quasi hinter dem Rücken von CROWLEY …. absolut überzeugend! CROWLEY wird so im Arsch sein, und nicht in einem lifeaffirming positive way. 

Das LUCI-child macht jetzt schon trouble, und alle sagen, Kelly wird die Geburt des Nephelims nicht überleben und dass das Kind sich einen Dreck um seine Mutter schert. (Speaking of I don’t care: *kicher* Das war witzig, wie sich niemand für den Streber interessieren wollte).

Zurück zum LUCI-child: Es ist also ein HE (ich hätte ja mal eine dämonisches nephelimisches SHE bevorzugt, aber gut), das HE könnte alle überraschen: Mutter, Vater, Princesses of Hell, Hunters, snobbige BMoL … und ganz anders sein … Könnte. Aber zurzeit tendiere ich eher dahin, dass wir mit HE den „richtigen“ Gegner für Staffel 13 ausbrüten, denn in Staffel 12 fehlte der Gegner ein wenig. Obwohl: Nun hat ja Mr. KETCH die Aufgabe, alle American (rebellischen, ungehorsamen) hunters zu eliminieren – Keine Fragen, gehorche! The BMoL zeigen ihr wahres Gesicht – und es ist hässlich, da hilft auch kein Tee! Ich für meinen Teil denke ja, die BMoL werden ihr blaues Wunder erleben! Blöde snobs. Ich lasse mich gerade gehen. Mr. KETCH ist so was von verliebt in MARY – der wird der nächste sein, der rebelliert, und am Ende maschieren SAM & DEAN in Hogwarts ein!

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Ladies Drink Free

Okaaaaayyyy …. was war das? Nach zwei Wochen Pause endlich eine neue supernatural-Folge. SAM & DEAN mit Mick und Claire. Auf Letztere hätte ich gut verzichten können, aber na ja. Erstaunlich, dass sie am Ende überlebt! Gut für DEAN und SAM, besonders für DEAN, noch ein Verlust wäre wohl schwer zu verkraften gewesen für ihn, denn she is like their little sister nun. Stellt sich noch die Frage: Wo war CAS? Hat er nicht noch immer eine besondere Beziehung zu Claire, fühlt sich verantwortlich, als ihr Vater? Sollte er nicht zumindest am Ende mit zugegen gewesen sein, wenn sie derart in Bedrängnis gerät, und eventuell ins Gras beißen könnte?

Mick lernt, was die BMoL in all den Jahren nicht gelernt haben: Es gibt längst nicht mehr nur schwarz und weiß; monster vs. human. Aber ernsthaft jetzt: Die BMoL entwickeln in ihren Hogwarts-Schulen effektive Waffen, mit denen man mal eben 20 Werwölfe auf einmal ausschalten kann; bekommen es aber in all der Zeit nicht hin, auch an Gegenmitteln zu arbeiten, die dann funktionieren könnten? Nein, das erledigt SAM dann mal so nebenbei. Tz. Really? 

Ich weiß noch nicht, was ich von der Folge halten soll. Sie war … nett, und nett ist die kleine Schwester von: Man hätte auch drauf verzichten können. 

Geschmunzelt habe ich über die SAM-DEAN Konversationen, vor allem wenn sie zu Lasten von Mick gingen. Und warum zur Hölle haben sie uns DEANs morgendliches Schwimmen (without any swim suit!) vorenthalten? 

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Geschützt: You gotta live your live – or run!

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Dies und Das und ganz viel … Ähm

Es ist bereits Mitte März 2017 – Boohoo! Wie konnte das denn passieren? Wo ist der versprochene Frühling? Und wieso war gestern schon wieder Montag, das Wochenende wie immer viel zu kurz? Wie kamen schon wieder 5 neue #QAF-stories auf mein KINDLE, wenn ich doch noch genug zum Lesen hätte, aber immer in der Angst schwelge, dass die nächste Geschichte nicht so gut sein könnte, oder es (Gott bewahre!) gar keine mehr gibt? Ob mir J² jemals verzeihen, dass ich seit Monaten nur noch Justin&Brian – die fucking größte lovestory seit Romeo & Juliet – im Kopf, im KINDLE, im Traum habe? Sie wissen es ja nicht, ahnen nichts von der Affaire, die längst mehr ist, als eine Affaire. Meine Twitter Timeline lässt sich nicht mehr hinter’s Licht führen. Es flüchte, wer kann, denn so schnell wird das nicht aufhören mit dem J&B-Bilder-Geschubse.

Eigentlich sollte ich jetzt brav an Synopsen arbeiten und die Buchhaltungsunterlagen heraussuchen, also schlicht … arbeiten … aber ich kann gerade nicht! Da ist dieser neue Account auf Twitter aufgetaucht, der J&B verteilt, und meine persönlichen Hormone laufen gerade über, besonders, da auch die aktuelle Geschichte sich nicht aus meinem Kopf verabschieden will. Fuck work! Immerhin schaue ich keine Porno-Seiten auf Arbeit und laufe Gefahr, mir wie TED Kaffee über die Hose zu kippen. Das liegt aber auch nur daran, dass meine Lautsprecher hier alles andere als laut sind. (Und sowieso ständig jemand stören würde, wenn ich gerade ins andere Universum heimlich und verbotener Weise flüchten will).

Speaking of Hose: Jeans-Hose im besonderen. Meine Lieblingsjeans ist tot! Ich trug sie permanent, also quasi täglich. Sie passte wie Arsch auf Eimer. Sie trug mich durch Rom, durch Essen, durch Frühling, Sommer, Herbst und Regen. Nun ist sie durchgeschuffelt. Ich brauche eine neue. Zurzeit trage ich eine, die ist mir 1 Nummer zu groß, und das Gerutsche geht mir auf den Senkel. Hosenträger würden helfen, sehen aber Scheiße aus.

Damit wären wir auch schon beim nächsten spontanen Thema dieses Nachmittags: Mein nicht mehr vorhandenes Sportprogramm. Runtastic nörgelt und vermisst mich. Wie ich der lieben CHAOSKADDY gerade schon auf Twitter versuchte zu erklären, gibt es leider noch keine wasserfesten KINDLEs … Ich kann nicht schwimmen UND lesen. Ich könnte Lesen und Ergometerstrampeln! Könnte ich, aber ganz ehrlich: Zurzeit bin ich faul. Mehr als faul! Dauerfaul! Verdammt! Das muss aufhören. Ich muss meinen wasserfesten Player finden (der ist bestimmt irgendwo im Badregal verbuddelt, direkt unter den Schwimmlatschen) und ihn mit #QAF Songs beschubsen. Dann KÖNNTE ich (rein theoretisch) wieder zumindest einmal die Woche schwimmen gehen, wenn ich es schaffe, mich zu rasieren. Arrr! Andererseits: Angenommen ich plansche so vergnügt vor mich hin im Wasser, in den Ohren: LET’s Get Suck And Wet von (was sonst?!) #QueerAsFolk; und mein Gehirn stellt generell auf HORMON-Überload um, wobei der Bereich, der für das FanFic-Chaos verantwortlich ist, seinen Teil beisteuert. Das Ergebnis = ein völlig sinnbefreites, triebgesteuertes Karniggel im Wasser … wollt ihr das wirklich? Aber ich sollte ernsthaft wieder mehr Disziplin … und Sport … und weniger Pizza und Nudeln …

Okay, was sonst noch? Gitarren-Lektionen. Ich hatte derer bereits 4, jeweils immer Freitagnachmittag. Und hey! Langsam klingt es bereits, als wüsste ich, was ich tue und könnte spielen – wenn man nicht sooo genau hinhört und mich nicht fragt, was das für Lieder sein sollen, die ich da herum-akkorde. *lach* D – Em – G (und der kleine Finger knickt jetzt seltener ab!) – A … und wieder von vorn. Und dann anders Eins – und Zwei – und Drei – und Vier – und beim nächsten Durchgang das 2Und weglassen und das 4Und auch. Die Übergänge sind noch nicht so flutschig und nach LOVE IS ALL AROUND US klingt die Begleitung auch noch nicht, aber immerhin … ich bin etwas stolz auf mich und lecke meine blutenden Finger. Na, sie bluten nicht wirklich, es hat sich mittlerweile Hornhaut gebildet und ich bin etwas gefühlsärmer dadurch in den Fingerspitzen der linken Hand, was sich bei der Büroarbeit schon bemerkbar macht. Aber ich nehme das in Kauf. Irgendwie mussten es ja auch alle anderen mal gelernt haben, die jetzt an Lagerfeuern sitzen und mal eben die Gitarre herausholen und spontan 586 Lieder begleiten können. Ich kann noch nicht mal eines – aber das verraten wir niemanden, sondern schrubbeln munter weiter; immer D – Em – G – A und wieder von vorn … Zwischendurch auch mal wieder zur Erinnerung den C, und das Am und wieder G; und natürlich die Tonleitern! Immer mit den Tonleitern ….

Ja, verdammt – es macht Spaß. 🙂

Ich brauche noch ein Bild zum Abschluss, sonst ist der Blog so unbunt.
#supernatural kann gerade nicht liefern, die pausierten letzte Woche und auch in dieser gibt es noch keine neue Folge (und schon stockt mein zumindest wöchentliches Herumgeblogge hier famous!)
Der Frühling kommt nun scheinbar so langsam aus seinem Versteck heraus, und ich SOLLTE die CANON mal wieder ausführen … hab ich aber auch nicht (siehe Gründe wegen: es gibt keine wasserfesten KINDLEs etc. + es hat die letzten Tage wirklich nur geregnet! Nicht, dass es mich besonders arg stören würde, denn bei Regen braucht man kein so schlechtes Gewissen zu züchten, warum man schon wieder das gesamte WE lesend/Serie schauend auf dem Sofa verbracht hat!)

Dann nehme ich eben dieses (es ist sowieso die ganze Zeit in meinem chaotischen Gehirn):

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