Road Trip

Ahhhhh! Wie ich sagte: Drama! Besonders und überhaupt die letzte Szene! Wie konnte Sam Dean gehen lassen? Ich begreif es nicht! Ich möchte Moose an den Ohren ziehen, schütteln, zerren und ohrfeigen! So ein Doofkopp! Wieso sieht er nicht, was ich sehe?

Diese Serie macht mich fertig!

Und ich habe keine Zeit, jetzt ausführlicher darüber zu bloggen, weil hier ein eiliges Band liegt. Ich muss also mein aufgewühltes Gefühlsleben zusammenkleben, unter Kontrolle bringen und irgendwie durchhalten! Am besten, ich lege mir den Crowley-Shotgun-Cas-Moment auf die Gehirn-Endlos-Schleife. *kicher*

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Fack Ju, Plömgebauschel!

Endlich hab ich auch Fack Ju, Göhte im Kino gesehen, der Film, über den scheinbar ganz Deutschland – bis auf meine Frau O. (an dieser Stelle lieb gegrüßt *kicher* – du wollstest ja erwähnt werden!) begeistert ist und lacht; und sich auf den 2. Teil freut. Ja, gut, es ist kein großes feingeistiges Theaterstück mit dem philosophischen Hintergrund, über den man anschließend bei Rotwein und Käsewürfeln und Beethoven-Klängen danach in der Bibliothek diskutiert. Man hat einfach Spaß, manchmal ist es auch eklig und am Ende ist man froh, dass man in der heutigen Zeit weder Lehrer noch Schüler sein muss. Der Ablauf ist vorhersehbar, natürlich bleibt der Aushilfslehrer und sogar die Chantalle lernt noch was. Ich hatte jedenfalls jede Menge Spaß und bereue es nicht, die 7 € fürs Kino ausgegeben zu haben. Es war ein netter kurzer Kinotrip in MinimalKinoMädelZBesetzung, und die Kinokarte wird mein Marmeladenglas füllen.

Und warum jetzt Plömgebauschel?

Weil ich auf dem Heimweg mal wieder den Ohrenbär gehört habe. Das ist quasi der Radio-Sandmann für Kinder. Dort wurde eine Geschichte aus Saponien erzählt, und die fand ich einfach nur niedlich. Hier geht es zum Plömgebauschel. Was ein Plömgebauschel ist? Ich habe da so meine Vermutung.

Und jetzt muss ich doch ganz fix ins Bett, denn morgen ist ein besonderer Tag! Supernatural ist nämlich endlich aus der hellatus zurück, und es wird DRAMA!

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Supernatural Season 1 und ein VLog-Projekt

Zur Erklärung:

Seit einigen Wochen verfolge ich einen bestimmten Vlog auf YT. Ein Vlog ist so etwas wie ein Blog, nur eben in Video-Form. Kurz dachte ich auch darüber nach, zumindest ab und an hier VIDs mit den Status-Updates einzubinden, verwarf das dann aber gleich wieder aus folgenden Gründen:

  1. Wer will schon mein Gelaber hören? Ich weiß ja nicht mal, ob das jemand liest.
  2. Es würde vermutlich immer Stunden dauern, bis ich mit einem VID zufrieden wäre, falls dieser Zustand jemals überhaupt erreicht werden könnte. Denn ich finde mich selbst total unvorzeigbar und fange an zu stottern, wenn ich nervös werde. Und nicht nur stottern, ich laber den reinste Unfug.
  3. Schließlich wüßte ich nicht, wo ich das VID aufnehmen sollte. Hier ist schlicht kein Platz, und ich kann ja auch schlecht die restlichen zwei Karniggel-Family-Members mit einem Schweige-Gelübbde verfluchen.

Also wird es keinen karniggel-Vlog in naher Zukunft geben. Da aber die liebe @buchprinzessin mich schon auf Twitter fragte, ob ich an ihrem neuen Projekt partizipieren möchte und es um supernatural dabei gehen soll, konnte ich schwerlich NEIN sagen. Ich soll folgende Fragen beantworten. Meine Antworten schubs ich immer gleich hinterher.

  • Wie bist du auf Supernatural gekommen?

Tja, das ist jetzt (nachrechne) 7 Jahre her bei mir. Ich habe schon immer Buffy, Angel, Akte X geschaut. Eines Tages kam meine Kollegin mit der Nachricht zu mir: „Schon gelesen? Da kommt jetzt auf Pro Sieben eine neue Serie. Ähnlich wie Buffy, Mystery halt, nur mit zwei Typen!“
Also hab ich natürlich eingeschaltet – und ja, da waren zwei (damals noch blutjunge) Jüngelchen, wobei ich den einen süß fand, den anderen so … naja … anders halt. *lach* Ihr werdet nie erraten, wer wer ist! Ha! Falsch!, wenn ihr dachtet, ich wäre von der ersten Sekunde an in DEAN verschossen gewesen. Nein, zu allererst fand ich Sam ganz süß. Nun, ich hab die ersten 4 oder auch 5 Folgen der 1. Staffel geschaut, fand Sammy immer noch ganz niedlich, aber so richtig gepackt hatte es mich da noch nicht. Wenn ich mal eine Folge verpasst hatte, war das (noch) kein Weltuntergang, ich konnte gut damit leben.

  • Dein Lieblingscharakter?

Das ist jetzt schwer, denn wie bereits beschrieben, war es am Anfang Sam. Die totale Herzumdrehung kam bei mir erst mit einer bestimmten Folge in der 2. Staffel. Ab da war und ist es immer noch DEAN – DEAN – DEAN; wobei ich auch offen gestehe: Supernatural funktioniert nur und ausschließlich mit den Brüdern, fehlt einer, wäre die Serie und die Dynamik kaputt.

  • Die Beste Folge der ersten Staffel? oder dein Highlight

Highlight-Folge der ersten Season von supernatural für mich ist definitiv: Bloody Mary; denn die ist wirklich gruselig.

  • Hast du eine lustige Anekdote rund um die erste Supernatural Staffel?

Bis auf den bereits erwähnten Fakt, dass ich am Anfang tatsächlich ein kleines SAM-Girly war? Nein. Wobei die erste Staffel noch ein paar witzige kleine Film-/Schnittfehlerchen aufweist, wie zum Beispiel der hier:

Filmfehler

  • Möchtest du sonst noch etwas zur ersten Staffel sagen?
  • Wie gefällt dir die erste Staffel?

Ich hätte damals es noch nicht für möglich gehalten, dass eine TV Serie dermaßen mein Leben beeinflussen würde! Ohne supernatural wäre ich vermutlich niemals nach Vancouver und Rom gekommen, hätte nicht einmal im Traum daran gedacht, auf CONs irgendwelche Schauspieler zu stalken. Ich stand neben Jensen und Jared (und sie sind beide in real life noch umwerfenderererererer!) *kreisch*. Ich habe viele viele neue Leute kennengelernt, und einige nenne ich heute Freunde. Ich habe mein English ausgegraben und lerne seit 3 Jahren im Montags-Abendkurs, damit ich meine beiden Winchester wirklich perfekt verstehen kann; denn man muss supernatural im Original-Ton schauen! Und ich lernte Musik kennen, die vorher achtlos an meinen Ohren vorbeiplätscherte …
Die erste Staffel fing noch eher harmlos an; aber was sich daraus entwickelt, ist unglaublich! Sie waren so jung! Bitch! Jerk! Supernatural ist eine Serie, die man über die Jahre begleiten muss, das Band der Brüder fühlen und aufnehmen …
Ich fürchte den Tag, an dem sie für immer zu Ende gehen wird, und weiß doch genau, dass auch dieser Tag kommen wird. Aber noch ist es nicht so weit! Noch darf mein Herz mitfiebern, ich mir die Fingernägel abknabbern und immer ein bisschen zu besorgt sein um DEAN und um seinen little brother und um den nerdigen Angel …  Supernatural ist bei mir mehr als Liebe … es ist eine Obsession! Und ich möchte niemals davon exorziert werden!

Ich werde gerade pathetisch, theatralisch und zu emotional! Supernatural is LOVE!

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Spaziergang 12.01.2014

Gute Vorsätze soll man umsetzen. Da ich gestern – wie bereits berichtet – nur faul auf dem Sofa verbracht habe, ging es heute raus, damit ich nicht am Ende des Wochenendes (die immer viel zu schnell zu Ende gehen) mit mir selbst rumzicken muss. Und nun die Bilderausbeute:

Karte

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Das war ein verschlafener Sonnabend

Was gestern bei mir abging, kann ich heute – 12 ausgeschlafene Stunden später – auch nicht mehr so ganz nachvollziehen. Eigentlich war ich relativ fit, als um Halb Acht der Wecker das supernatural theme anschlug. Warum so zeitig an einem Sonnabend, wo man doch normalerweise ausschlafen könnte? Fotoshooting war angesagt, für die neue Kanzlei-Homepage, die irgendwann im nächsten Jahrtausend (vermutlich nach der Eröffnung des Berliner Flughafens) online gehen soll. Eigentlich wollte ich vorher noch Joggen gehen, aber dieses Vorhaben konnte ich aus fraulichen Gründen gepflegt in die Tonne kloppen. Aber das wird hoffentlich das letzte Mal gewesen sein, dass mir dieser monatliche Zeugs meine Pläne durchkreuzt. Ich hab mich also in Ruhe aufgebrezelt und fertig gemacht, die Haare lagen ausnahmsweise mal brav und wie sie sollten, und so begab ich mich zu dem Fotoshooting, das chef-seitig als Pflicht angeordnet war. Frau J. allerdings war ja „verhindert“. War klar. Das Shooting selbst war … anstregend! Ich verkrampfe immer so im Gesicht und mein Lächeln … Pah! Ich kann so was nicht. Ich seh‘ bestimmt total furchtbar aus! (Bilder habe ich keine zu Gesicht bekommen). Das Shooting dauerte ca. 1/2 Stunde, und ich war fix und fertig danach und merkte, wie mein Kreislauf in die Knie ging. Und damit war der komplette Sonnabend quasi gelaufen. Ich schleppte mich mehr oder weniger wieder nach hause; und verbrachte den Rest des Tages auf dem Sofa. Meine Stimmung sank gegen Null und dann in Minusbereiche. Ich war so unzufrieden mit mir selbst, haderte mit allem und jedem und hätte grundlos heulen können. Ich hab dann geheult, bei jeder Folge #supernatural, die auf SKY ATLANTIC lief (8. Staffel). So verplemperte ich den Nachmittag im Dämmer- und Heulzustand. Und als ich abends ins Bett gehen wollte, zappte ich blöderweise noch in dieses Gen-Experiment-Movie hinein, den ich dann zu Ende schauen musste. So ist es kein Wunder, dass ich heute bis 11 Uhr geschlafen habe, womit der Sonntag auch zur Hälfte bereits verplempert wäre. Aber da es mir heute besser geht, die Sonne scheint und ich ja „vorarbeiten“ muss wegen der übernächsten Krankenhaus-Woche und der sich daran anschließenden Sport-Abstinenz, werde ich mich gleich aufmachen und die Canon Spazieren tragen. Der iPodNano lädt zu diesem Zweck gerade und wenn ich nicht meinen Arsch bewege, wäre ich wieder unzufrieden und zickig mit mir selbst und der Welt. Und das wäre doch blöd, heute, zum 3rd season #Sherlock Finale auf der BBC1.

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Ausgeschlafen!

Erst einmal DANKE für die vielen netten Wünsche zur Guten Nacht – ich hatte eine. Endlich konnte ich mal wieder halbwegs schlafen. Woran die letzten nächtlichen Theater-Chaos-Tage nun gelegen haben? Wer weiß! Ich hoffe nur, die karniggel-Zombie-Versuchsreihe ist nun beendet und kommt so schnell nicht wieder. Ich denke nicht, dass ich ADHS oder so etwas habe; Bier trinke ich nur im Sommer und auch dann nur diese Spassbiere wie BECKS Gold oder JEVER fun … Vielleicht hat das Joggen (auch wenn ich mehr gekrochen bin gestern und es außerdem ab der Hälfte der Strecke nur noch am Regnen war) geholfen, so wie die heiße Dusche und die Baldrian-Einschlafkapseln … oder dass mich mein Knuffelchen zugedeckt hat …

Nun, wie auch immer: Heute lache ich wieder die Welt an und laufe nicht mehr erschreckend und wankend wie ein Karniggel-Zombie durch den Tag. 🙂

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Die 4. Nacht schlaflos

Langsam dreh ich am Rad! Wenn ich diese Nacht wieder kaum Schlaf finde, wird es kritisch, denn ich laufe jetzt bereits wie ein Zombie herum. Dabei kann ich nicht einmal erklären, woran es nun genau liegt! Ob zu viel geschlafen / ausgeruht über die Weihnachtsfeiertage und die erste Woche Urlaub? Aber auch nach dem ersten anstregenden Büromontag gestern, der mit 16 Stunden nun wirklich gut gefüllt war, fand ich keinen Schlaf. Egal, was ich tat, es funktionierte nichts. Ich wälze mich stundenlang schlaflos im Bett. Mal kribbelt es im Ohr, mal juckt der große Zeh, dann bekomme ich Zahnschmerzen, dann wieder nicht; dann klemmt irgendwas am Nachthemd, selbst, wenn ich gar keines an habe, dann tut meine Haut weh. Wenn das einiger Maßen wieder auszuhalten ist, bekomme ich Kopfschmerzen, oder muss auf Toilette, oder habe einen trockenen Mund etc. …. endlos … stundenlang! Nacht für Nacht mittlerweile. Wenn ich doch in eine Art Dämmerzustand verfalle, dann nur für ca. 30 bis 40 Minuten vielleicht; danach geht alles wieder von vorn los, bis ich verzweifelt und heulend unter der Dusche Trost und Linderung suche. Ich kann einfach nicht mehr! Selbst die Baldrian-Klopper, die mich sonst zuverlässig ins Traumnirvana pfeffern, helfen nicht mehr. Ich habe keine Ahnung, was das soll, aber es muss aufhören! Fehlt nur noch, dass Luci mir pausenlos Heino-Lieder ins Gehirn tröpfelt!

Chaos

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Spaziergang

Die neuen Schuhe mussten eingelaufen werden, was sich nach der Hälfte der Strecke als nicht so gut herausstellte, die Füße schmerzen jetzt. Andererseits: Fast alle meine Lieblingstreter sind am Anfang etwas steif; danach aber möchte ich sie nicht mehr hergeben. Und die neuen Stiefletten (die ersten überhaupt nach langen Jahren wieder mit einem kleinen Abatz) klappern so herrlich auf Asphalt, ich mag das.
Dann ließen mich heute auch auf dem guten 1,5-stündigen Spaziergang sämtliche Satelliten schnöde im Stich und machten keinen Pieps, so dass ich zu hause die Strecke bei runtastic manuell nachkonstruieren musste.
Und obwohl ich die Kamera brav mit hatte, ergaben sich heute nicht wirklich gute Bilder. Nur einmal war das Licht kurz fantastisch: Spaz04012014_1

Aber es gibt auch noch nicht wirklich viel zu fotografieren: Es ist meistens grau, nass und matschig. Es liegt kein Schnee und für Frühlingszauber ist es bei weitem noch zu früh im Jahr.

Nun bin ich mit couching beschäftigt und päppel noch ein wenig meinen Kreislauf, der heute irgendwie nicht in Form ist. Körnerkäse gab es auch, gleich noch Tee, und dann freu ich mich auf Sherlock 3×02. Ich werde live gucken, auch wenn morgen wieder der Büroalltag startet und mit dem Montag und dem Englisch-Abendkurs ein langer Tag vor mir liegt. Doch die letzten zwei Nächte habe ich unruhig und unterbrochen geschlafen, wachte gerädert und kaputt auf und alles tat weh. Entweder brüte ich etwas aus, oder es ist höchste Zeit für eine neue Matratze. Jedenfalls werde ich heute nicht vor 23 Uhr ins Bett fallen und hoffen, dass dann die restlichen knapp 7 Stunden mit erholsamen Schlaf gefüllt sein mögen und mich den Montag überstehen lassen werden.

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Schwarzer Schnee

Die Menschenmenge stand mit lodernden Fackeln bewaffnet auf dem nass schimmernden Kopfsteinpflaster vor dem mächtigen alten Kirchenbau. Schweigend warteten sie. Unruhig zitternde Schatten tanzten auf den Gemäuern. Die Stimmung war unheilvoll, gefüllt mit Erwartungen und Angst, nahm sie Besitz von den Anwesenden, paralysierte sie, zwang sie, auszuharren. Schwarzer Schnee rieselte herab, langsam und glitzernd, in großen Flocken, wie ein unheilvolles Omen bevorstehender Ereignisse.

Nach einiger Zeit öffneten sich unglaublich lautlos die schweren eisernen Flügeltüren der Kirche. Einen Raunen wogte durch die Menge, als hintereinander 13 schöne Frauen in prächtigen Brautkleidern die Stufen hinab stiegen, würdevoll und majestätisch. Jedes der 13 Kleider war anders gestaltet; doch alle waren sie schwarz und mit glitzernden Perlen bestickt. Die weit ausschweifenden Säume der Kleider wischten über die Steinstufen. Still weinend schritten die Bräute langsam die Stufen hinab. Die schwarzen Schneeflocken schienen noch mehr zu funkeln und umhüllten die Frauen wie ein Schleier. Die Menschenmenge vor ihnen spaltete sich, gab eine Gasse frei, und die 13 weinenden Bräute verschwanden  in der Dunkelheit. Ein dumpfer Glockenschlag hallte durch die Gassen. Die Menschen fröstelten. Die Fackeln erloschen. Es hatte begonnen.

—-

Getrieben hetzten 7 Menschen die schmale gewundene Steintreppe nach oben auf den Glockenturm. Zumindest vermuteten sie, dass die Stufen zu dem Glockenturm führten, genau wussten sie es nicht. Die Wendeltreppe schien ständig ihre Dimension zu ändern, so dass sich bald niemand mehr sicher sein konnte, in welche Richtung er sich bewegte, ob nach oben oder gar nach unten. Die Menschen liefen weiter, hintereinander, schweigend, getrieben; weil es das einzige war, was sie tun konnten. Hoffend, dass sie bald ein Ziel erreichen würden, wo immer es auch war. Ihre Fingerspitzen glitten über den Putz des alten Gemäuers. Das Mauerwerk wurde porös, bildete immer filigranere Stuckverzierungen, durch die das Mondlicht schimmerte und sich in grotesken aber wundervollen Schattenmustern niederlegte. Endlich hatte die Gruppe eine Plattform erreicht. Der Glockenturmaufgang lag hinter, ein von Mondlicht beschienener See glitzerte unter ihnen. Atemlos blickten die Menschen herunter. Überraschtes Staunen darüber, es geschafft zu haben, lag in ihren Augen. Doch es blieb keine Zeit um zu verschnaufen. Der See unter ihnen verlor seine Ruhe, bäumte sich auf, wurde wild. Sturmböen peitschten gigantische Wellen an den Glockenturm, der plötzlich in der Mitte des Sees stand und sich wie ein Leuchtturm den Gewalten entgegenstemmte. Wolken rasten durch den Himmel und verdunkelten den Mond. Der Glockenturmes zerbröckelte unaufhaltsam, Stück für Stück. Die enge Wendeltreppe des Glockenturmes zerfiel Stufe für Stufe. Die 7 Menschen klammerten sich an das verbleibende Geländer der Plattform und blickten verängstigt auf das tobende Chaos unter ihnen. Schwarzer Schnee rieselte unwirklich sanft herab. 7 Riesenadler flogen heran, umkreisten die Plattform mit den Menschen. Sie ergriffen jeweils einen Menschen und trugen ihn fort. Einen Glockenschlag später zerbarst die Nacht mit dem Mond, dem Schnee und dem tobenden See.

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Sport 04.01.2014

Sport04012014

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Die Macht der Waage

Heute habe ich mich der Herausforderung und damit auf die Waage gestellt. Das Ergebnis war wie erwartet: 80,4 kg. Das sind mehr als 10 kg, die schon wieder zu viel drauf sind, und die kommen nicht nur von den Fressfeiertagen der letzten Wochen. Ich hatte ja schon so etwas um die 80 erwartet und befürchtet, denn – wie bereits an anderer Stelle schmerzlich bemerkt und berichtet – spannt die Lieblings-Cargo-Hose. Das muss sich wieder ändern! Nun sind mehr als 10 kg noch keine Katastrophe und machbar, wenn ich mich nur diszipliniert zusammenreiße, weniger nasche und regelmäßig Sport mache. Das habe ich auch vor. Trotzdem erstaunt es mich, wie mich eine Zahl – und es ist ja im Grunde „nur eine Zahl“ – seelisch runterzieht. Nach den „Oh, verdammt! NEIN! Doch wieder 80!“-Gedanken heute morgen kamen sofort auch diese dämlichen dunklen Gedankenwolken über mich, die mir einreden wollen: Es ist doch alles egal! Du schaffst das niemals! Finde dich damit ab, deine Mutti war dick, deine Tanten, alle Frauen in deiner Familie, die du je kennengelernt hast, waren zu dick! Immer! Gib einfach auf, finde dich damit ab! Und wozu auch verzichten und sich quälen mit Sport? Wozu?

Ja, wozu eigentlich? Ich weiß es auch nicht so genau, wen ich beeindrucken will. Dem Single-Markt stehe ich ja schon seit Jahrzehnten nicht zur Verfügung. Wegen der CONs? Ja, die sind ein Grund, denn wenn ich neben Mr Jensen Ackles oder Jared Padalecki stehe, dann will ich nicht vor Scham im Boden versinken. Sie sind so umwerfend, so … schön! Wie könnte ich sie dann mit mir als rollendes McDonalds Maskottchen auch nur für wenige Sekunden belästigen? Das sind dumme Gedanken, ich weiß; und diese J2-Gelegenheiten sind so selten im Jahr (wenn überhaupt), dass es darauf nicht ankommen sollte. Tut es aber. Ich weiß, dass diese beiden in einer anderen Liga spielen. Das viele Frauen in einer anderen Liga spielen, in einer, die ich niemals (mehr) erreichen werde, egal, wie sehr ich mich anstrenge. Nicht ohne Schönheits-OP.

Ebenfalls eine Rolle spielt sicher aber auch, dass ich mir selbst beweisen will, dass ich es schaffen kann, dass die depressiven Minderwertigkeitskomplexe keinen Ankerpunkt finden. Ich will einfach nicht, dass es schon wieder heißt: Siehste! Erst nimmt sie so viel ab, und dann – PUFF – hat sie alles wieder drauf, weil sie sich nicht zusammenreißen kann. Das hatten wir ja schon mal!

Mein Ziel ist jedenfalls, dass ich in den nächsten 6 Monaten wieder die 70 kg erreiche. DAS MUSS DOCH GEHEN! Und ich will es für mich tun, damit ich mich besser fühle, und ja, auch begehrenswert – von wem auch immer. Damit ich mir selbst sagen kann, dass ich eben nicht wie die Frauen meiner Familie mütterlicherseits bin! Also auf in den Kampf.

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Sport 03.01.2014

Sport03012014

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Ein Freitag

Marktplatzglockenspiel2014

Es ist kein gewöhnlicher Freitag, denn ich habe immer noch frei. Und ich habe Lust auf Blog, auch wenn ich nicht ganz genau weiß, worüber ich bloggen soll. Da das aber mein Blog ist, darf ich auch mal über belangloses Zeugs schreiben. Es muss ja niemand lesen. Also plaudere ich bei einer Tasse Kaffee einfach mal drauf los:

Seit Silvester haben wir einen neuen Mitbewohner auf dem Sofa:

Kuh

Sie heißt bei mir einfach nur Kuh und macht den Eindruck eines Dauer-Besoffenseins, und lümmelt ständig herum. Ein bisschen erinnert sie mich an mich selbst, denn gerade in den vergangenen Fresstagen bin ich kaum vom Sofa hochgekommen. Das machte mich gereizt und zickig mir selbst gegenüber. Freie Tage verwahrlosen mich scheinbar schneller, als mir lieb ist. Dabei nehme ich mir immer so viel vor: Gardinen waschen, Fenster putzen, Sport/Schwimmen, Fotografieren gehen …. doch am Ende eines Tages hab ich nur das Gröbste gemacht, die Küche aufgeräumt, zu viel Kaffee und Körnerkäse inhaliert und ansonsten den Schweinehund kichern lassen. Dann ärgere ich mich über mich selbst. Es ist immer das selbe Spiel, wie eine holprige Gefühlsachterbahn: Mal mag ich mich, dann wieder absolut nicht und alles erscheint sinnlos.

Sherlock2014 ist übrigens das Jahr von Sherlock! Nicht, dass ich DEAN jemals untreu werden könnte! That’s never gonna happen! Aber die BBCone strahlte endlich nach 2 Jahren nach dem Reichenbach Fall die nächste Folge aus. WOOP, was war das für ein Spass am letzten Mittwoch Abend. Und nach den ersten 2 Minuten war ich gepackt, geschüttelt, gerührt, lachte hysterisch, vor Freude, vor Entsetzen, vergnügt und verwirrt, quietschte herum wie ein Flummi; kurzum: Ich hatte einfach nur Spaß. Spoilern darf ich nicht. Nicht mal ein klitzekleines Bisschen! Knuffel hat mir sogar das Grinsen verboten. *lach* Dabei würde ich ihm so gern und brühwarm alles erzählen, wie es wirklich war, als Sherlock vom Dach fiel …. *Mund zu halt*

Auf der Suche nach dem richtigen Stream zerschoss ich mir kurz mein Chrome dermaßen, dass ich schon fürchtete, ich könne Lappi begraben. Dafür hatte ich dann ein Haufen ungewollter Programme installiert, wo ich keine Ahnung hatte, wo die plötzlich herkamen. Der Stream funktionierte dann gsd die ganze Zeit, um die restlichen Probleme würde ich mich später kümmern* und vor allem würde ich nicht panisch-hysterisch nach Knuffel brüllen. Dessen Standard-Spruch würde sowieso immer nur lauten: Selbst Schuld, was klickst du auch jeden möglichen Mist an!

Der anschließende Download der Folge jedoch trieb mich schier in den Wahnsinn, denn es dauerte knapp 5 Stunden; immer mit der Angst belegt, der Lappi macht schlapp, fährt sich zwischendurch runter oder durchkreuzt irgendwie anders meine Sherlock-Pläne. Ein paar Mal sah es auch schwer danach aus. 

* Hab’s dann am nächsten Tag alles fein chick wieder hinbekommen, wie ich es haben will; alle komischen Programme und EXEn runtergeschmissen und den Lappi gescannt. Alles ist gut und läuft in den gewünschten Parametern. Bis zum nächsten Sonntag – da kommt die nächste Folge Sherlock auf BBCone und der Wahnsinn nimmt wieder Fahrt auf.

Der Weihnachtsdekokram ist seit gestern wieder in Kisten und Kartons verpackt, wobei der sich jedes Jahr vermehrt und vermehrt und mir langsam der Verstauungsraum ausgeht. Nun ist ein Teil der Glitzerkugeln und sonstigem Gehängsel für die Tanne im Geheimversteck im Hocker. Ich schreibe das nur, damit ich mich in 11 Monaten daran erinnern kann, wo der Weihnachtsdekokram abgeblieben ist. Vermutlich funktioniert dieser Plan aber sowieso nicht. Ich sollte einen Hinweis über mein Höndü an mich selbst überlassen. *Höndü-Memo bastelt eben*

Vorgestern und gestern hatten Knuffel und Bazillus Aufladetage. Sie diäten nämlich frisch, und diese spezielle Diät erfordert die ersten zwei Tage lang – in der sog. Aufladephase eben – , dass man futtert – futtert – futtert. Wahllos, was eben da ist, bis man das Gefühl hat, man platzt. Und Knuffel hatte das Gefühl: Er stöhnte und zappelte, schob sich aber tapfer weiter Berliner und Lasagne in den Rachen. *kicher* Heute nun endlich darf er „richtig diäten“; eine Wohltat, auch für meine Ohren und Augen. Ich selbst mach keine Diät, aus Gründen, will aber heute noch Schwimmen gehen oder zumindest auf dem Ergometer rocken. Zum Laufen ist es zu garstig.

Der Kaffee ist alle. Ich verschone euch mit weiterem belanglosen BlaBla. Ihr habt es überstanden. 😀

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Sport 01.01.2014

Sport01012014

Es heißt Draculea … Meine Güte, ich habe scheinbar vollständig das Tippen verlernt. Nun ist es zu spät, wie immer.

Jedenfalls habe ich mir vorgenommen, öfters in 2014 das Drahteselchen zu rocken. Ich weiß, dass ich mich nicht immer zum Laufen motivieren kann, aber für das Nicht-Ergometern gibt es eigentlich nie eine Ausrede. Und am Montag stell ich mich auch auf die Waage. Versprochen.

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Das Letzte

bzw. der letzte Eintrag in 2013. Nein, ich mache keinen persönlichen Karniggeljahresrückblick. Silvester ist mir nicht so wichtig, es ist der letzte Tag eines Jahres, an dem (mehr oder weniger sinnlos) Rumgeböllert wird. Und gesoffen. Wir haben hier nichts zu trinken außer Wasser. Den Eierlikör hat mein Bazillus mit auf ihre Party geschleppt. Soll sie feiern! Sie ist in dem Alter, wo man Silvester ausgelassen feiert. Hauptsache, sie kotzt nicht wieder in unsere Dusche, wenn sie irgendwann nach Hause getorkelt ist.

Schlimm ist die Böllerei für Klecks. Er hockt zu meinen Füßen oder versteckt sich unter dem Schaukelstuhl, ist einmal anhänglich schmusig und kuschelig und dann wieder verstört, wenn die Kracher zu laut bei uns krachen. Armer kleiner Kerl. Seine Silvesterböller-Phobie wird jedes Jahr schlimmer scheinbar.

Letztes Jahr an Silvester hatte ich mir eigentlich vorgenommen, dieses Jahr feiern zu gehen. Aber nun sitze ich doch wieder mit Hubby vor dem Fernseher, zu lethargisch, um irgendwas zu veranstalten und an dem Rummel teilzunehmen. Wenigstens kommt im Fernsehen TBBT im Marathon. Ich mag die Nerds. Schnitzel haben wir bestellt und um Mitternacht werden wir Berliner essen und uns das Geböller anschauen, während Klecks sich vermutlich hinter dem Sofa verkriechen wird.

Eigentlich wollte ich am letzten Tag des Jahres auf das Drahteselchen oder Laufen gehen, aber irgendwie verrann der Nachmittag, ohne dass ich mich irgendwie großartig bewegt hätte. Dafür habe ich supernatural geschaut und die Küche aufgeräumt. Überall sind Kerzen an und es ist gemütlich bei uns.

Vorsätze für das neue Jahr habe ich nur diese: Mehr und regelmäßiger Trinken, mehr Fotografieren und keine Angst vor NICHTS zu haben. Letzteres wird schwierig, denn wenn ich an 2014 denke, dann steht da als Erstes die OP an am 21.01. Und die macht mich schon nervös, das gebe ich zu. Aber nun gut: Das haben schon andere hinter sich gebracht und es gibt keinen Grund, sich deswegen panisch an den Fingernägeln zu kauen.

Möge 2014 hübsch werden, und sich mein Marmeladenglas mit vielen schönen Momenten füllen. Das neue Jahr werde ich mit einer Dusche einläuten. Und jetzt auf in den TBBT Marathon.

Kommt gut rein!

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