Thor – The Dark Kingdom

Ansehen!

Lohnt sich, auch, wenn man eigentlich nicht so viel mit MARVEL Superhelden am Hut hat. Der Film ist klasse! Die Bilder spektakulär und gewaltig. Auch der Humor ist gut dosiert. Ich will auch nicht zu viel verraten; nur Folgendes:

  1. Ich wusste es! LOKI (und hier muss ich die Klappe halten, aber mein Herz blieb kurz stehen … doch dann wusste ich es!)
  2. Die Begräbnis-Zeremonie der Königin war wunderschön!
  3. Ja, Thor ist auch niedlich, wenn er da halbnackt … aber gut

Schaut am besten selbst.

Hier gibt es die offizielle Seite zu THOR2.

Allerdings haben Knuffelchen und ich es gestern ein wenig übertrieben: Erst das oppulente Fressen beim BRHV-New-China-Buffett (ich wollte nie wieder essen danach, so satt war ich); und anschließend noch die Spätvorstellung (Beginn war 22.40 Uhr) im CINEMOTION. Ich bin zu alt für so was, hatte am Anfang echt Schwierigkeiten, die Augen aufzuhalten – und musste heimlich den Gürtel öffnen, so vollgefuttert fühlte ich mich. Also besser demnächst wieder: Nicht so viele Chinaman-Enten-Köstlichkeiten und lieber eine Vorstellung eher. Aber an sich war das ein wundervoller Ausbruch aus dem Wochenalltag; den ich ja schon lange nicht mehr hatte.

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Dean goes doggy

In der nächsten Folge wird es hundisch, zumindest lässt die Vorschau das erahnen. Dean bellt? Oder mutiert jedenfalls zu einem Doc. Dolittle, der die Sprache der Tiere (oder nur die der Hunde?) plötzlich versteht? Hui …. freu mich drauf.

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Bin sowieso der Meinung, dass den Winchestern noch ein Hund fehlt. 😀

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Da ging er hin

… der Oktober. Er hatte es eilig und so stiefelte er mit Riesenschritten – wie alle Monate 2013 bisher – durch die Zeit. Es macht mich ein wenig sprachlos, wie schnell tatsächlich die Zeit verfliegt. Da ist was dran, dass es die Zeit mit zunehmenden Alter eiliger zu haben scheint. Nun ja.

Novemberbild2013

Jetzt ist also schon November. Er wird noch einmal arbeitsreich, aber ohne besondere geplante Höhepunkte was das bisschen Freizeit betrifft. Vielleicht ab und zu mal ins Kino und dann ist ja noch der Bridget-Jones-Abend mit Tokaji geplant. Sonst nichts. Ich habe noch ein paar Urlaubstage für 2013 übrig, bin mir aber nicht so recht schlüssig, ob und wann ich die nehmen soll.

Heute nun ist endlich erst einmal Freitag, nach einer hektischen und vollgepackten Woche auch mehr als verdient. Während sich der Rest der Republik noch mal faul in den Betten wälzte und reformationstechnisch frei hatte, mussten wir in Niedersachsen und Bremen wieder mal die Wirtschaft am Gang halten. Und was das für ein gereizter Freitag war! Meine hustende J. im Büro geht mir ja schon seit einer Woche auf die Eierstöcke, vor allem mit ihrer Husterei! Wenn sie mich angesteckt hat, blase ich ihr aber die Leviten! Aber noch fühle ich mich mehr oder weniger (wieder) fit. Es schnieft zwar noch und gestern  die erste Ergometer-Einheit nach der 3-wöchigen Pause brachte mich ganz schön ins Keuchen, aber im Grunde bin ich zufrieden. Es kommt eben jetzt darauf an, dass ich den Schweinehund an der kurzen Leine und mich nicht wieder von ihm bequatschen lasse, die Zügel schlaff und schlaffer zu lassen, weil es ja dunkel ist und garstig draußen und man da nicht rennen kann und Sport überhaupt … man ist ja müde ….

Nichts da! Diesen Fehler will ich nicht noch einmal begehen. An der Stelle war ich nämlich schon mal bei der ersten Abnehmerei. Da war ich dann auch wochenlang erkältet, und als ich hätte wieder Laufen gehen sollen, kam eine Ausrede nach der anderen, und dann war ja sowieso Weihnachten und im neuen Jahr würde ich dann wieder durchstarten … und daraus wurde dann nichts. Nur die Kilos schlichen sich wieder drauf. Das soll mir nicht noch einmal passieren!

Mit dem neuen NEXUS Höndü, das ich von Knuffel geerbt habe, macht es jetzt auch Sinn, die  runtastic-App zu kaufen. Ist auch schon geschehen und ich hoffe, bei meiner nächsten Joggingeinheit stürzt mir das Programm nicht wieder wie vorher mit der alten XPERIA Gurke ins sonstwo.

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Geschützt: Wer braucht denn schon … ?!

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Stürmisches Staubfusselentsorgungsblogging

Nach einem blogfreien aber sehr gemütlichen und endlich auch nicht mehr verschnupften Wochenende habe ich festgestellt, dass hier der Blog Staubfussels züchtet. Mir ist aber gerade gar nicht nach Bloggen zumute, auch wenn ich noch über den letzten Donnerstag erlebten Komische-Nacht-in-OL-Abend berichten könnte.

Damit es aber nicht weiter hier Staubflusen rieselt, wenigstens ein paar Bilder vorab zur nächsten supernatural SLUMBER PARTY; auf die Episode freue ich mich besonders, auch wenn mir die letzte noch mit all ihren Fragen in den Knochen steckt:

SlumberParty3

SlumberParty2

SlmberParty

Jared

So! Jetzt versteht ihr sicher, warum ich mich darauf freue. Sam hat gerade die perfekte Haarlänge!

Was es sonst noch so gab? Ein neues Höndü, nämlich das abgelegte vom Knuffelchen, ein Samsung NEXUS4, mit dem das Rumgespiele mit den Apps sogar Spass macht und diese auch funktionieren! Soeben habe ich mir meine Menstru-App-Daten zuschicken lassen. LOL

Dann trau ich mich seit Wochen nicht auf die Waage, weil ich seit 2 Wochen keinen Sport gemacht habe / machen konnte. Erstens wegen dem tödlichen Schnupfen, dem ich gerade noch so entkommen konnte, und zweitens weil ich echt arg gestresst war die letzten Wochen, wenn Vormittags-Kollegin im Urlaub ist, ich die Schichten deswegen tauschte und trotzdem kaum jemals pünktlich aus dem Büro rauskam. Deswegen heißt die Devise nun auch nach dem Schnupfen und Schichttauschstress: Besiege den inneren Schweinehund: rauf auf das Darheselchen und rein in die Laufschuhe. Aber heute geht das auch schon wieder nicht, denn ich habe wieder Englisch-Abendschule.

Und zuletzt noch: Es stürmt gerade heftigst bei uns an der Küste, und ich mag das total!

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I’m No Angel

… und ich bin total verkonfust:

Wo fange ich an? Wo bin ich überhaupt? Das wird konfus! Bin noch völlig durcheinander. Ich schreibe, wie ich denke. Aber da es hier jetzt von Spoilern wimmeln wird, mach ich erst mal einmal einen Sicherheits-Spoiler-Cut. Weiterlesen

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Der Sonntag

… tropfte dahin, weich und gemütlich, relaxed und ohne Stress. Zeit, um Kräfte zu sammeln, sich gesund zu schlafen. Ich verbrauchte Taschentücher und schluckte Schnupfentabletten. Minztee floss in Mengen. Sehnsucht schlich sich in mein Herz, schlimmer als jemals zuvor wieder, Sehnsucht nach Canada und seiner wilden Schönheit. Sentimentalität und Kopfschmerzen in mir, Orkse und Hobbitse und Elfen und Aragon im Fernsehen. Dazu selbst gemachter Quark-Grieß-Mandarinen-Kuchen und Kerzenflackern. Es hatte schon etwas Vorweihnachtliches. Ich werde den Schnupfen überleben und mit der Sehnsucht in mir drin leben. Alles in allem: kein schlechter Sonntag.

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Immer noch und immer wieder

Sehnsucht nach Kanada:

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Und immer noch krank.

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Canada-Sehnsucht

… denn auf Phönix kam gerade eine zweiteilige Doku über das wundervolle Land und seine (teilweise aus Deutschland dorthin ausgewanderten) Menschen, und die Sehnsucht packte und schüttelte mich:

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Krank!

Wann war ich denn das letzte Mal richtig  krank? Ich kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, es muss Monate her sein! Mal hier und da ein paar Kopfschmerzchens, meist selbst gezüchtete. Aber richtig krank? Nee, nicht das ich wüsste. Nun – jetzt hat es mich erwischt. Schnupfen, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen haben sich versammelt. Meine Nase ist wund vom vielen Schnauben und ich fühle mich einfach nur schlapp und bäh und will gar nichts, außer liegen bleiben. Deswegen lasse ich auch Haushalt Haushalt sein und packe mich abwechselnd auf Couch und ins Bett, hoffend, dass das eklige Zeugs namens Echinacea Erkältungssaft wirkt. Daneben schütte ich Unmengen von Tee in mich hinein, was zur Folge hat, dass ich ständig auf’s WC muss. Nicht zu sprechen von dem exorbitant hohen Taschentuchverbrauch derzeit.

Jedenfalls bin ich amtlich und richtig krank, pünktlich zum Wochenende mal wieder, ich bin ja ein guter Arbeitnehmer und mach so was nur an arbeitsfreien Tagen! Grmpf! Wenn ich bis Montag nicht wieder fit sein sollte – dann weiß ich auch nicht. Aber ich hoffe jetzt mal, dass ich es sein werde, denn alles andere würde die ganze Wochenplanung gewaltig um den Haufen schubsen.

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Devil May Care

Ich kann nicht anders: diese Folge ist so was von HOT! Da springen die Hormone Achterbahn und Bungee.

devilmaycare

Ich werde sie wieder und wieder und wieder und wieder …. gucken müssen!

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Selbstgeißelung

Ich halte es nicht aus! Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Gestern dachte ich: jetzt, wo ich die Job-Schichten wegen Urlaubsvertretung getauscht habe und morgens immer eine Stunde früher ins weiter entfernte Büro aufbrechen muss, kann ich mich an den Supernatural-Dienstagen (die für mich ja Mittwoche sind) zusammenreißen und bis zum Abend warten! Dachte ich so. (Denken ist nie gut, wenn das Herz geflutet ist!) Denn die Arbeitstage sind voll. Gestern (also Dienstag) war ich zum Beispiel seit 5 Uhr auf den Beinen, um 7 Uhr trat ich meinen ersten Dienst an, jagte mittags ins zweite Büro und tippte dort wie eine Besessene gegen Aktenberge und Chaos an, bis ich schließlich 19.30 Uhr wieder auf der heimischen Couch sitzen konnte; sogar zu müde für das eigentlich geplante und gewollte Sportprogramm. Dann hab ich aber noch diesen Alzheimer-ARD-Film geguckt und der hat mich emotional ziemlich geschafft. Also sagte ich mir gestern Abend:

„Karniggel“, sagte ich zu mir, „sei vernünftig und warte mit der neuen Folge supernatural bis zum Abend, auch wenn es dir schwer fallen wird! Du musst mal wieder eine Nacht durchschlafen und die Tage sind lang und die Winchesters laufen ja nicht weg. Du schaffst das schon, 16 Stunden länger auf deine geliebten Brüder zu warten!“

Ich liege mit dieser Einschätzung so was von falsch! Falscher geht’s nicht!

In Windeseile bin ich heute Morgen ins Büro gefahren, habe die Folge auch glücklich bereits gesaugt und auf dem Stick gebannt – und jetzt werde ich wahnsinnig! Sie ist ganz nah, ich muss eigentlich nur auf PLAY drücken und in das supernatural-Universum verschwinden, Synopsen Synopsen sein lassen und mich mit DEAN treiben lassen. Aber ich kann das hier nicht! Zu gefährlich! Ich weiß, dass ich völlig versinken würde in supernatural, nicht mehr ansprechbar. Das würde – das müsste! – früher oder später auffallen; und es könnten Fragen kommen, wenn ich beispielsweise tränenüberströmt hinter meinen Monitor hocke! Im Anwaltsbüro kann ich auch nicht schauen, denn da habe ich keinen Ton. Ich habe also das köstliche, bitter-süße, verführerische Stückchen Cupcake namens Supernatural-Folge quasi bei mir, es duftet und ruft und verführt, und ich muss WARTEN!

Nicht einmal Twitter kann ich als Ausweinplattform benutzen! Denn dort liegen die Spoiler wie Tretminen gesträut und ich weiß: wenn mir von allen Seiten um die Twitterkarniggelohren weht, wie toll … und OMG?! und WTH?! … Wie konnte …. und „habt ihr die und die Szene ….?!“  oder auch immer gern „hahahaha – Awesome! Jared & Jensen are too precious!“ ——> ich würde vergehen, sterben, schreien, kreischen, mir die Haare raufen ….

Ich muss das jetzt irgendwie durchstehen, mich in den Twitter-Mentions verkriechen und mir einreden, dass ich so ein paar Stunden länger Zeit habe, mich auf die neue Folge vorzufreuen! Wenigstens weiß ich aber aus sicherer Quelle (danke an der Stelle noch mal an Jo), dass es DEAN (sieht man von den Schuldgefühlen ab, die er mal wieder mit sich herumschleppt) gut geht – und das hilft mir gerade etwas durch den Tag! Wenigstens etwas!

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The magic of light in the woods

magiclight

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Der Traum von Jared als Messias

Vorweg: Ich weiß nicht, was es bedeuten soll, dieser Traum der letzten Nacht. Ich habe Jensen vermisst. Trotzdem war es kein supernatural-Traum, so sehr ich mir das auch gewünscht hätte. Er ging tiefer, als wenn da eine Sehnsucht wäre, die aufbricht, sich frei bricht, eine Sehnsucht nach mehr als nur bloßes Existieren.

Am besten, ich poste erst einmal nur, was ich gesehen und gefühlt habe in diesem Traumuniversum:

Abendsonne leuchtete durch hohe, grünlich schimmernde Bäume, tauchte alles in traumhaftes Licht, verzauberte den Wald und die Wesen in ihm. Ich schlenderte hindurch, mich neugierig umschauend. Vereinzelt standen Menschen jeden Alters und Geschlechts an kleinen Holzbuden, an denen Spielzeuge und Süßigkeiten verkauft wurden. Gelassene Stimmung strömte durch das Bild, niemand schien in Eile oder verärgert.

Neben mir erschien ein Mann, ein großer Mann, mit längeren braunen Haaren. Ich kannte diesen Mann. Jared? Ja, es war Jared, nicht etwa Sam. Wie selbstverständlich nahm mich Jared an die Hand und schlenderte mit mir zum nächsten Verkaufsstand. Ich wunderte mich kurz, warum er gerade mich an die Hand nahm, aber ich ging ohne zu zögern mit. Jared redete die ganze Zeit und ich genoss es, seine Stimme zu hören, auch wenn ich kein Wort zu verstehen schien. Nur manchmal pulsierten Wortzusammenhänge in mein Verständnis. Jared sprach von seiner Frau, dass er für sie Ohrringe kaufen möchte. Ich sollte ihm dabei helfen, die richtigen auszusuchen. Verwundert schaute ich auf den hochgewachsenen Kerl, der mich noch immer an der Hand führte und sich nicht um die Menschen kümmerte, die mittlerweile auf uns aufmerksam geworden waren. Sie tuschelten, zeigten auf Jared und auf mich und folgten uns in einem gewissen scheuen Abstand. Ich fühlte Stolz: Jared hatte mich ausgesucht, ihn zu begleiten. Aber wo war Jensen? Suchend schaute ich mich um, fand Jensen aber nicht.

Mittlerweile hatten Jared und ich einen Verkaufsstand im Wald erreicht. Die Verkäuferin schaute verlegen auf Jared, in einer Mischung aus Stolz und Scheu. Ich sagte ihr, dass Jared Ohrringe sucht. Sie legte nervös ein paar vor uns hin und Jared nahm jedes einzelne glitzernde Paar und zeigte es mir. Er schaute mir dabei lächelnd ins Gesicht, und seine Augen glitzerten aufmunternd. Ich wählte zögernd ein paar Ohrringe aus, die er seiner Frau schenken könne. Jared war mit der Wahl zufrieden und steckte die Ohrringe ein.

Hinter uns hatte sich nun eine Menschentraube gebildet, die tuschelnd zusammenstand, aber noch einen gewissen Abstand zu uns einhielt, als wagten sie nicht, sich zu nähern, wollten sich jedoch auch nicht zu weit entfernen. Ich wusste, es ging um Jared, mich duldeten sie nur an seiner Seite, weil er es offensichtlich so wollte. Jared drehte sich zu den Menschen um und winkte ihnen zu, bevor er mich wieder an die Hand nahm und mit sich zog. Ich wollte weglaufen, nicht mit ihm im Mittelpunkt stehen, aber er schüttelte nur sanft den Kopf und lächelte über meine Fluchtgedanken. „Du kommst mit mir. Das ist schon richtig!“ sagte er; und ich wehrte mich nicht weiter.

Wir liefen langsam durch den immer noch wie verzaubert scheinenden Wald mit dem goldenen Licht zwischen den hohen Bäumen. Je weiter wir gingen, umso näher rückten die Bäume zusammen, ohne das Licht jedoch auszusperren. Es blieb golden und sanft, während sich der Wald langsam in eine Art natürliche Kathedrale verwandelte. Jared schritt auf den Altar zu, der am anderen Ende der Kapelle aus einer besonders großen und knorrigen, mit Moos bewachsenen Wurzel gebildet wurde. Die Wurzel schien zu schimmern und zu glänzen. Ich ließ seine Hand los, ließ ihn gehen. Ein Teil von mir wollte nicht, dass er geht. Ein Teil von mir ahnte, fühlte!, dass ich ihn verlieren würde, wenn er an dem Wurzelaltar gelangt. Doch ein ebenso starker Teil in mir wusste auch, dass ich kein Recht hatte, ihn aufzuhalten. Tränen rannen über mein Gesicht und ich kniete mich in das weiche Moos und schickte Gebete zu allen Wesen und Geistern des Waldes, sie mögen ihn beschützen. Die anderen Menschen, die Jared und mir scheu gefolgt waren, hatten sich ebenfalls in der Waldkapelle versammelt. Sie knieten und summten leise, und die gesummte Melodie floss durch die Baumkathedrale, verband sich mit dem Licht, berührte alle Seelen. „Messias“ hauchte der Wind. „Messias“ streichelte das goldene Licht. Überall hörte meine Seele dieses eine Wort und ich verstand, wer der Messias war. Noch immer tropften große Tränen über meine Wangen in das Moos, während ich wie die anderen nur mit meiner Seele dieses eine große sanfte Wort der Hoffnung flüsterte: Messias.

Jared war an der Altarwurzel angekommen. Der mit Holzschnipseln und Tannennadeln bedeckte Boden unter ihm begann sich zu bewegen. Schwarze, große Skorpione tauchten auf, hoben bedrohlich ihre Schwanzspitzen mit dem Tod bringenden Stachel. Jared lächelte noch immer, während er gelassen und wissend auf die Skorpione blickte. Ich weinte, während meine Seele noch immer Messias sang, sich daran festklammerte, an den Klang der Hoffnung. In meiner Tasche spürte ich plötzlich die Ohrringe, die ich Jareds Frau geben sollte. Wie waren sie da hinein gekommen?

Gleich musste es soweit sein, nur noch wenige Augenblicke, und die Skorpione würden ihre Stachel in Jareds Haut versenken und ihn damit töten. Ich würde ihn verlieren. Wir alle würden ihn verlieren. Wir alle mussten ihn verlieren. Noch immer sangen die Menschen lautlos, nur mit den Seelen, und die intensive Melodie hüllte die Kathedrale, den Wald, alle Menschen sanft und tröstend ein. Noch immer still weinend sah ich zu, wie Jared zusammenbrach und auf den Waldboden sank. Zarte Blätter rieselten von oben auf ihn herab, bedeckten ihn ganz und entzogen ihn meinen Blicken.

Als ich aufwachte, waren die Waldkapelle, die Skorpione, die Menschen und das Licht – alles war verschwunden. Auch Jared konnte ich nirgends mehr entdecken. Hatte ich geträumt? Aber das Gefühl des Verlustes, der Trauer war noch da. Ich tastete in meiner Tasche nach den Ohrringen. Richtig, ich konnte sie fühlen. Ich hatte nicht geträumt? Aber wohin war dann alles Andere verschwunden?

Die Welt um mich herum zerbrach, zersplitterte, veränderte ihr Aussehen. Plötzlich

war ich verdammt noch mal wach, wirklich wach! Verwirrt und ein bisschen verzweifelt, aber auf merkwürdige Weise auch getröstet und wissend, dass alles gut werden würde. Auch wenn ich keine Ahnung habe, was das alles zu bedeuten hat, warum mein Unterbewusstsein mir solche Szenen schickt.

KathedralenJaredTraum

Ich weiß, dass da noch viel viel mehr war; größere Bilder, andere Geschehnisse, die ich kurz nach dem Aufwachen noch im Gedächtnis hatte. Aber sie verloren sich im Alltag des sonnabendlichen Morgens, mit seinen Geschäftigkeiten. Ich habe bereits Altpapier entsorgt und noch ein paar kleinere Besorgungen in der Stadt erledigt. Die ganze Zeit über hatte ich dieses Waldkathedralenbild vor Augen und rätselte, warum es gerade Jared war, der mir als eine Art Messias erschienen war.

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SEASON 9 Premiere

SPNSeason9

Ich krieg gerade nichts mehr zusammen! Was für eine AWESOME AWESOME geile Premiere. Ich bin so gefühlsgeflasht, dass mir schwindelig ist.

Das neue Intro ist genial. I Love it!

Und dann natürlich DEAN! Praying DEAN, Fighting DEAN!

SAM so …. todgeweiht und will sterben; und dann ….. alles andere; auf eine Art und Weise, mit der ich im Leben nicht gerechnet hätte! Das wird spannend, und selbstverständlich DRAMA!

CAS – so human, so süß. Das wird so genial, ihm das Leben zu zeigen, wobei: Wäsche waschen kann er ja schon. 😀

BOBBY war back (und dann auch gleich auf der Fahrerbank *lachweg*plopp*) – zwar erst mal nur als Teil von Sam (der Teil, der Sterben wollte), aber immerhin erst mal.

CROWLEY durfte nur aus dem Kofferraum von Baby mal kurz klopfen. LOL

Und dieser neue Engel, der jetzt …. Esekiel …. das wird spannend! Scheiße spannend.

Und wenn ich mich jetzt nicht ein bisschen beruhige, überlebe ich diese Season nicht! Ahhh – supernatural is LOVE!

Edit

Dann wachst du wieder auf und stellst fest, dass der supernatural-cast auf Twitter zur 2. Premiere (an der Westküste) rumzwitschert – und du musst auf und ins Büro und kannst nicht „lauschen“, was Jared so ausplaudert.

Season9premierewatching

Aber wenigstens kannst du nachlesen, in aller Ruhe und bei Kaffee und irgendwie hoffen, dass dieser Tag nicht so schlimm wird mit deiner hibbeligen Aufgeregtheit, der Müdigkeit, dem Unbedingt-Nocheinmal-Gucken-Wollen, den Fragen, den Befürchtungen und all der Liebe, die in dir krabbelt und summt und und singt und strömt …

Ich werde pathetisch!

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