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Sei freundlich und mutig.
About me:
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …
und erhebe keinen Anspruch auf Beachtung.
November 2026 M D M D F S S 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Darum gehts:
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- Von alten Wegen und neuen Bänken, leuchtenden Füchsen und magischen Momenten
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Wühlbox
Verdammt, da war doch mal was
Hier hatte jemand was zu sagen:
- Sascha zu Geschützt: Zum ersten Mal
- Sascha zu Abnehm-Zwischenstatus
- Peter Puhl zu Frohe Weihnachten
- Sascha Biermanns zu Pust!
- Sascha Biermanns zu Geschützt: Es wird wahr!
- Sascha Biermanns zu Veränderungen in 2022
- Sascha Biermanns zu Vorstellung vs. Realität
- Sascha Biermanns zu Murphys gnadenloser Vorschlaghammer!
- Sascha K. Biermanns zu Geschützt: Alles bleibt anders
- Sascha K. Biermanns zu Queen
- Sascha K. zu Reif für die Insel!
- werkarniggel zu Geschützt: Schleppend!
- Sascha zu Geschützt: Schleppend!
- Sascha Biermanns zu Der 2. freie Freitag, und
- Sascha Biermanns zu Es war tatsächlich ein freier Freitag!
Geschützt: Tag 122
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Der Greif und die Ente – HD geträumt
Eigentlich war es gar kein „Traum“, wie ich sie sonst kenne, mit Geschichten, in denen ich mitten drin bin. Dennoch erinnere ich mich an die letzten Traumbilder, weil sie besonders waren. Nicht nur gestochen scharf, sondern auch aus einer Perspektive, die mich jetzt noch immer verblüfft. Ich versuche, es so genau wie möglich zu beschreiben:
Die Ente war ganz gewöhnlich, wie Millionen andere Stockenten auch: braun-graues Gefieder, dunkler Schnabel, gelblich-orangene Entenfüße. Sie watschelte einen Waldweg entlang, der sonderbar gepflegt aussah, links und rechts von Gras gesäumt. Die Ente schien arglos und vergnügt. Sie sah nicht die Bussard-Greiffüße, die auf sie zugeflogen kamen. Ich schien wie eine transportable Kamera am Bauch eines Greifvogels zu hängen. Rechts und links über mir konnte ich noch die Flügelspitzen erkennen, die sich dem Wind anpassten und den Vogel direkt auf die Ente zusteuerten. Gleich würden wir sie erreichen; und die Ente ahnte nichts. Immer näher kam der Greif und ich spürte die Aufregung, gleich würde er sie erfassen und zerreißen. In mir kribbelte es, aber die arglose Ente tat mir auch Leid, aber was sollte ich tun?
Dann war es soweit: in einem eleganten Bogen setzte der Greifvogel zum Sinkflug an und im sofort anschließenden Aufschwung ergriffen seine Krallen die Ente – aber unglaublich sanft und vorsichtig. Die Ente hatte keinen Laut von sich gegeben und ruhte gelassen, sogar geborgen, von den Greiffüßen umschlossen, und ließ sich davon tragen. Verwunderung überkam mich; sollte sie nicht angstvoll schreien und strampeln, um ihr Leben kämpfen? Sie tat nichts dergleichen.
Nach ein paar Minuten erreichte der Raubvogel seinen Horst. Der Greif mit der Ente in seinen Krallen näherte sich dem großen Nest in 3 großen elliptischen Kreisen. Ebenso vorsichtig und behutsam, wie er die Ente aufgegriffen hatte, ließ er sie, nachdem er Zentimeter über seinen Bau schwebte, aus seinen Fängen in das Nest gleiten. Der Ente war nicht ein Flügel gekrümmt worden. In dem Nest reckten sich 4 kleine Schnäbelchen dem Vogel entgegen, Entenküken, um die sie sich sofort liebevoll kümmerte, während ich mit dem Greif wieder davon flog …
Jetzt verstand ich.
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Geschützt: Tag 121
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Schwimm! – Karniggel – Schwimm!
… und so schwamm ich, Bahn für Bahn, 50 Minuten lang. Neben mir eine Trulla, die mit einer anderen Trulla ständig am quasseln war und um die ich drumherumslalomschwimmte. Auf der anderen Seite ein mutierter Delfin in Badehose und mit Brille, der in einem solch wahnsinnigen Tempo durch das Becken pflügte, dass ich jedesmal auf die Flutwelle warten musste. Aber es war großartig, und speziell die Quassel-Trulla motivierte mich dahingehend, dass ich sie ständig schwimmend überholte. Die aufgeschnappten Gesprächsfetzen puzzelten sich dadurch etwas seltsam zusammen, etwa so:
… die hat vielleicht blöd geguckt …. in OL hab ich das gekauft …. ich habe eine natürliche Figur, die nur unter …. ich schwimm doch schon schnell … nur Gummibären und Obst … akzeptieren den Charakter … regnet … schwimmen nur hin und her ohne … beim Fischmarkt …
Oder so. LOL Jedenfalls hab ich es „Quasselchen“ zu verdanken, dass ich die Bahnen heute im Eiltempo durchgeschwommen bin, denn ich wollte – im heimlichen Wettstreit – immer eher am Ende der Bahn ankommen, als sie; und ich habe JEDESMAL gewonnen. *lach* Danach noch einmal Rutschen. Das Treppen steigen, um dann runter zu rutschen, ist so gar kein Problem mehr. Und als Belohnung gabs dann noch 5 Minuten Sprudelbad, bevor ich mich unter die Dusche hievte. Und als ich dann zerstrubbelt und geschafft aber happy raus kam, stellte ich fest, dass es in der Zwischenzeit ordentlich gewittert haben musste; der Himmel war jedenfalls noch tiefgewitterblau, die Bäume tropften und die Blätter glänzten schon wieder im Sonnenlicht und es lag jener besondere Duft in der Luft, der nach einem Gewitterregen so dominierend ist. Herrlich – auch wenn ich den Thunderstorm mal wieder verpasst habe.
Jetzt habe ich Hunger, aber Knuffelchen ist total begeistert von dem chaotischen EM Fußballspiel POL – GRE; und so werde ich wohl noch warten müssen, bevor ich gefüttert werde.
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Wochenende – und nichts vor!
Der heutige Bürofreitag war irgendwie anders als sonst – locker, fröhlich, ohne die sonst übliche Hetze und trotzdem gut was geschafft. Und jetzt ist Wochenende; ich bin bereits durch die Wohnung gewirbelt, habe die üblichen Putzaktionen durchgeführt und bin soweit zufrieden mit mir. Knuffel kocht Fisch in der Küche und Bazillus ist auch gerade eingetrudelt. Heute Abend werde ich schwimmen gehen oder Fahrrad fahren (was von beiden entscheide ich spontan) und dann einen gaaaaaaanz gemütlichen TV-Abend verbringen. Nichts weiter vor: Keine Termine, keine Verabredungen, kein ‚Ich muss aber noch …‘. Einfach ein ganz stinknormales, ein bisschen langweiliges, aber ungemein erholsames Wochenende. So die Planung.
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Geschützt: Tag 120
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Geschützt: Tag 119
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Angry day
Heute war es mies. Ganz, ganz mies! Stimmungstechnisch gesehen. Und das konnte nicht nur an den 300 g mehr heute Morgen gelegen haben. Keine Ahnung, was los war; aber ich war mit meiner stinkigen Laune scheinbar nicht alleine unterwegs. Dabei gibt/gab es – wenn ich genauer darüber nachdenke – so gar keinen Grund, rumzumotzen. Klar, beim Vormittagsjob ist ein bisschen geballt zu tun; und wenn ich konzentriert die Buchhaltung für den gesamten Mai beacker und ständig bimmelt das Telefon, soll ich Akten suchen, dies noch machen und kann’ste mal eben … irgendwann flippt man gedanklich völlig aus, weil man so ja nicht weiter kommt. Und so flippte ich, besonders, als mein Saldo nicht mit dem Kontoauszug übereinstimmte und ich den Fehler finden musste, aber erst nicht fand. Alle Buchungssätze waren richtig, auch alle Einnahmen und Ausgaben richtig verbucht, und trotzdem stimmte der verdammte Saldo nicht! Bis ich dann feststellte, dass ich schlicht den falschen Kontoauszug – nämlich nicht den letzten – mit dem Computer-Saldo vergleichen wollte. Ist es dann ein Wunder, dass man stinkig wird?
Auf Twitter setzte sich das Rummotzen dann fröhlich fort; mir kam es so vor, als maulte jeder mit jedem und irgendwie war niemand gut gelaunt. Oder färbte die eigene Stimmung nur meine Wahrnehmung? Keine Ahnung, es war jedenfalls ein sehr, sehr merkwürdiger, kratzbürstiger Tag und ich bin froh, dass der jetzt vorbei ist. Allerdings überkommen mich – an Tagen wie diesen – diverse Gelüste! Ganz, ganz schlecht! Wenn ich könnte (weil wenn vorhanden) würde ich jetzt kiloweise Käse futtern, Currywürste verschlingen, beim Chinesen Nudeln und Reis ordern … irgendwas, gebt mir nur Fett und Kohlenhydrate mit Geschmack …
Aber ich darf ja nicht, und das schlechte Gewissen meckert auch schon wegen dem Frustkeks, den ich nachmittags völlig plan- und widerstandslos gemampft habe. Doch ich habe mir selbst versprochen, dass ich deswegen morgen keine 2. Jammerarie auf Twitter abziehen werde. Ich habe heute genug mit eigenen aufmüpfigen Tweets für miese Laune gesorgt; morgen widerstehe ich dem.
Morgen wird sowieso hoffentlich alles besser: der Regen wird aufhören, ich werde nicht mehr frieren und „jene“ Tage sind mit dem Schlimmsten überstanden. Ja, das trichter ich mir jetzt als selbsterfüllende Prophezeiung selbst ins Gehirn und glaube daran.
Edit:
Nach einem miesen Tag sollte man abends eine 1/2 Stunde Spazieren gehen, auch im Regen. Pustet den Kopf frei und ich fühle mich jetzt sehr viel besser (und habe nebenbei noch den Frustkeks exorziert) 🙂
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Geschützt: Tag 118
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Nur noch eben
… berichten, dass auf das Fit For Vancouver heute 70 Minuten straffes Spazieren-Marschieren verbucht werden kann. Die Sonne kam abends noch heraus, und mir war danach und es war gut. Kurz überlegte ich noch, ob ich die Canon oder Nikon mitschleppen sollte; da wir aber auf alt bekannten Pfaden wandelten, verwarf ich diesen Gedanken wieder – und bereute es am Ende, denn
1. gab es einige wunderschön anzuschauende abendgrüne Marschansichten und
2. schwamm ein Schaf durch einen breiten Graben, kam nicht mehr die Böschung herauf auf der anderen Seite, hing wie blöde und blökend am Ufer fest, so dass wir die Nachbarn alarmierten, ob die den Bauer kennen würden … kannten sie leider nicht … vielleicht Polizei? Und während wir noch grübelten, wie dem Schwimm-Schaf am besten aus dem Fluss geholfen werden kann, krabbelte es dann – vermutlich genervt von den menschlichen Gaffern – von selbst auf den Wiesendamm und schüttelte sich … schüttelte sich … schüttelte noch mehr Wasser aus dem Fell – und geht heute bestimmt nicht mehr schwimmen.
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Geschützt: Tag 117
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Geschützt: Tag 116
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Fahrradtour in die Bronzezeit
Wenn man schon ein profimäßig generalüberholtes Drahteselchen hat, muss man das natürlich auch sofort ausführen. Also radelte ich heute mal wieder los, immer an der Weser entlang, Richtung Rodenkirchen; und stand schwupps vor meinem Vormittagsbüro, das ich aber tunlichst ignorierte. Die kleine alte Dorfkirche, die ich schon immer mal besuchen wollte, war leider geschlossen, so dass ich nur drum herum laufen konnte. Dafür habe ich es endlich einmal ins Bronzezeithaus geschafft, das man nach Funden, die in der Marsch gemacht wurden, 2005 originalgetreu nachgebaut hat. Es ist faszinierend, in die Geschichte ca. 800 Jahre v. Chr. einzutauchen, aber ich bin trotzdem froh, dass ich nicht auf Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, TV und Laptop verzichten muss und nicht ständig friere. Wußtet ihr, dass die Kühe vor 3.000 Jahren nur etwa 1,10 Meter im Schnitt groß waren? Ich weiß es seit heute auch. Mini-Kühe. Kühe und allerlei anderes Getier kam mir auf meiner Fahrradtour zu Hauf vor die Linse – es ist eben Dorf hier, weite Wiesen, viel Wind (und immer von vorn). Zu hause angekommen, muss ich erst mal meinen Hintern massieren – der ist so lange Fahrradtouren gar nicht mehr gewöhnt.
Jetzt brauche ich unbedingt eine Dusche und was zu Futtern. Morgen werde ich vermutlich über Muskelkater lamentieren – und dabei trotzdem zufrieden vor mich hin grinsen. Immerhin kommen 2,5 Stunden Fahrradstrampeln auf das Konto Fit for Vancouver.
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Geschützt: Tag 115
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Tandoori-Pute
mit Tomatensalat auf Ruccola-Bett.
Vorbereitung: Marinade herstellen (für 3 Personen, im Rahmen der Diät):
200 g 1,5%iger Naturjoghurt, 3 Knoblauchzehen, 3 Scharlotten, 1Esslöffel Tandoori-Paste, 1 Teelöffel Ingwer (fein gemahlen) und eine Dose Safran-Pulver, Salz und Pfeffer nach Belieben. Alles verrühren. Das Putenfleisch oben und unten einritzen, danach in die Marinade legen und 6 Stunden kühl einwirken lassen.
Zubereitung:
Danach Putenfleisch beidseitig anbraten und anschließend bei 200 Grad 15 Minuten im Ofen garen, wenden, erneut mit der Marinade einreiben und die andere Seite ebenfalls 15 Minuten im Ofen garen lassen. In der Zeit Tomatensalat fertig machen (wir hatten 3 verschiedene Tomaten: Kumato-Tomaten, Ei-Tomaten und Cherrytomaten). Das ganze auf einem Ruccola-Bett anrichten. Weitere Gewürze: Rosmarin, Majoran, Petersiele.
Dazu würde hervorragend etwas Reis passen – aber den gibt es bei uns erst in der 3. , „normalen“ Ess-Phase.
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