Out of the Darkness, into the Fire

Eigentlich sollte ich jetzt wieder im Bett liegen. Ich hatte den Laptop schon herunter gefahren. But: I can’t! Schlafen kann ich jetzt sowieso nicht mehr, und deswegen sitze ich nun bei Kaffee und schaue die Folge eben noch einmal. Ich bin mir noch nicht so sicher, was ich davon halten soll.

Spoiler-Cut.

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Morgen

… ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Tag.

Der 7. Oktober

… sie hätte Geburtstag.
Ohne sie wird der Tag still sein. Mit Tränen gefüllt. Es ist noch immer so schwer zu begreifen.
Ich werde ihre Lieblingsblumen – weiße Rosen – auf ihr Grab legen.

… und wenn ich dann abends ganz fix ins Bett husche, wird die Nacht wieder kurz werden, und mein Herz wird auf andere – gewollte Weise – in Stücke zerfetzt, denn endlich jagen sie wieder … und ich mitten drin, in der Gefühlsachterbahn …

Into the Darkness, but together!

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Wochenrückblick vom Sofa aus

Die Woche war lang, sehr lang. Vollgepackt mit Arbeit und Terminen. Montag bis 19.15 im Nachmittagsbüro gehockt, selbiges dann noch ausgeräumt, weil am nächsten Tag neue Fenster eingebaut werden sollten. Es gerade noch rechtzeitig zum Englisch-Kurs geschafft und 22:30 Uhr todmüde ins Bett gefallen. Allerdings war ich so aufgedreht und mein Gehirn noch so in diversen Synopsen-Problemen verstrickt, dass ich lange brauchte, um endlich einzuschlafen.

Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich hundemüde und kaputt seid, aber nicht einschlafen könnt? Ich hätte heulen können; überlegte sogar, wieder ins Büro zurückzukehren, weil sich einfach kein Einschlafen einstellen wollte.

Entsprechend kaputt war ich am Dienstag. Doch die Akten warteten schon. Glücklicherweise hatte ich in weiser Voraussicht mit dem Nachmittagsbüro abgemacht, dass ich erst einmal mittags anrufe, ob die Fenster schon drin sind und es überhaupt Sinn macht, nach OL zu kommen. Es machte keinen rechten Sinn, die Fensterbauer waren noch zu Gange und in dem Chaos wäre ich mit meinem Synopsen-Chaos regelrecht untergegangen. Also blieb ich im Anwaltsbüro – sehr zur Verwunderung von Chef und zur Freude meiner dortigen Kollegin – und kloppte dann nachmittags dort an der Synopse herum. Wieder bis kurz nach 18 Uhr, ununterbrochen Tabellen überprüft, layoutet, Inhalte abgeglichen …
und dann war es auch schon Zeit für den alljährlichen Gang über den Roonkarker Mart; Chefs bezahlen. Ich war zwar müde, aber lustig war es trotzdem. Vor allem das Boss-hitting im Auto-Scooter. Die Fahrt im Break-Dancer allerdings war für meinen Kopf mal wieder tödlich; das werde ich in Zukunft wohl tatsächlich ein für alle Mal als „dafür bin ich zu alt“ canceln. Wieder war es weit nach 23 Uhr, als ich endlich ins Bett und dann auch in einen unruhigen Schlaf fand.

Mittwoch – Zombie auf Station, aber es nutzte nichts, Akte mussten geschubst und Synopsen geschrieben werden. Ich klammerte mich an Kaffee und die Aussicht, dieses mal vor 20 Uhr ins Bett fallen zu können.

Abends dann – ich lag schon wie geplant rechtzeitig im Bett – der Anruf der Kollegin aus dem Vormittagsbüro: Ihr Pferd war in einen Graben gestürzt!
Natürlich verstand ich, dass sie jetzt bei ihrem Shevi blieben muss, die ganze Nacht, und am Donnerstag erst mal früh nicht ins Büro kommen würde können. Das Pferd war nun mal wichtiger; die paar Akten würde ich schon alleine schubsen können.
Auch der Nachmittag war wieder vollgepackt mit allerlei Monatsabschlüssen, Serienbriefen und Synopsen. Aber wenigstens kam ich halbwegs pünktlich aus dem Büro und ins Bett.

Der Freitag dann verlief – wie es Freitage im Anwaltsbüro so an sich haben – sehr hektisch. Akten, Akten, Akten; noch mehr Akten und auch noch die Buchhaltung, die in der Woche liegen blieb. Nach Büroschluss noch eben fix mit Tante Aenne ihre Haferflocken und Tee geshoppt, und bereits einen Eindruck bekommen, was mich bei meiner eigenen Einkaufshölle noch erwarten würde. Samstag blieben ja die Geschäfte zu, der heimische Kühlschrank jedoch war ratzefatz leer, es musste also sein.

Und dann war ich nur noch froh, diesen Freitag und überhaupt diese Woche hinter mich gebracht zu haben. Sie ging in die Knochen und an die Substanz …. und die kommende Woche wird noch ein wenig intensiver werden, denn J. Geburtstag rückt näher; der erste, den wir nur an ihrem Grab verbringen können. Das wird eine schwierige Zeit, besonders für ihre Familie.

Und dann beginnt in der Nacht zu Donnerstag auch endlich die 11. Staffel supernatural; und auch, wenn es mich in mehrfacher Hinsicht umbringen wird – ich kann nicht anders, werde mir die Premiere live geben und danach sicherlich zu nichts mehr zu gebrauchen sein.

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Only ONE WEEK!

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… und ich kann gar nicht meine Gefühle beschreiben; irgendwas zwischen totaler Aufregung und Furcht, was alles passieren wird oder könnte in Staffel 11.

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Lange Wochen, volle Tage

… keine Zeit, nur Büro, Büro. Und müde! Ausgepowert, kaputt. Meine Synapsen brauchen Pause.

Was freue ich mich auf ein einfaches, faules Wochenende!

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Die Zugfahrt nach Hause

(der dritte und letzte Teil des Pfalz-Berichtes)

… am Sonntag-Morgen war weniger spektakulär, aber anstrengend. Cat bastelte für jeden von uns ein Lunch-Paket, über das ich noch sehr dankbar sein sollte.

Wegen der Dampfnudeln musste ich noch immer pupsen *kicher*, durfte aber natürlich nicht. Der Zugkaffeeschubser ließ sich nicht blicken, die Reservierungsverweigerer hoppsten wie immer von Platz zu Platz. Ich schwankte dann doch 9 Wagons weiter zum Bistro, wo ich – endlich angekommen – 15 Minuten warten musste, bis der Kaffee fertig war, den ich dann wie eine Trophäe vor mich hinbugsierend durch Großraumabteile voller (teilweise müffelnder!) BVB-Fans zu meinem Platz zurückbeförderte (und dabei nur einmal fast einen Mitreisenden bekleckerte, als der Zug besonders schwankte).

Natürlich hatten wir Verspätung, und die Verspätung der Verspätung wurde mit jedem Zwischenstopp länger, die Durchsagen des Lokführers dafür immer länger. „Guten Tag und herzlich Willkommen im IC nach … (Pause) …. Hamburg über …. “ (längere Pause und fast erwartete ich, Blättergeraschel zu hören, wenn der Zugführer flux nachschaut, wo er überall langfahren muss).
Natürlich waren irgendwo Personen auf der Fahrbahn und selbstverständlich bekam man seine Anschlusszüge nicht. Chaos, Panik und Gemaule; nur ich blieb gelassen und verbissen das Pupsen unterdrückend sitzen, wo ich war, schaute aus dem Fenster oder versuchte zu lesen. Der Mitreisende neben mir, ein Christian, zerrte sofort nach seinem Einstieg einen Laptop heraus und versank in einem Egoshooter-Spiel, war damit schwer beschäftigt und nicht mehr ansprechbar.

Und so tropfte die Zeit und die Landschaft am Zugfenster vorbei. Jo hatte es eher als ich nach Hause geschafft und whats-appte, dass sie ihren Bus noch erwischt hatte. Happy Jo. Nun, ich würde meinen Zug nach NHam definitiv und trotz 1 Stunde Umsteigezeit nicht mehr rechtzeitig erwischen. Glücklicherweise war das Knuffel-Abholkommando schon unterwegs nach Bremen und so konnte ich vor 20 Uhr doch ziemlich geschafft aber glücklich ins Bett fallen.

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Wandertag in der Pfalz

(der zweite Teil)

Endlich Samstag – Wandertag. Nach dem Frühstück ging es bei herrlich sonnigem Wetter, wie geschaffen für einen Ausflug, los.

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Bei Cat gibt es tatsächlich noch Telefonzellen!

Der erste Ausflugsstopp ging zur Rietburg. Auf der Hinfahrt, am wunderschönen Rhein entlang, bestaunten Jo und ich bereits die vielen Burgen, die am Ufer zwischen den Weinbergen in geordneter Regelmäßigkeit auftauchten.

Dann betrog ich mein angeschmissenes Runtastic-App, indem wir uns kurzerhand in die Seilbahn pflanzten und uns gemütlich die 350 m hinauf fahren ließen. Beim „Einstieg“ war ich zuerst ein bisschen panisch, aber die Einstiegshilfen-Männer waren freundlich und sie wussten sicherlich, dass nichts passieren konnte, wenn man sich nicht allzu blöd anstellte. Dann baumelten die Beine über üppigen Grün und ich genoss die Fahrt.

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Die Aussicht war schon mal umwerfend, wenn auch – wie wir in meiner alten Heimat gesagt hätten – „düchtsch düsch“.

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Anschließend spazierten wir durch den Wald, bewunderten die Steinskulpturen, die mich einmal mehr an die kanadischen Wälder erinnerten, und philosophierten über die Unterschiede von Pfälzer Wäldern mit denen jenseits des großen Teichs.

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Und obwohl Cat skeptisch war, was den Weg betraf,  und ob wir auf noch auf dem Richtigen wären, fanden wir nach einer Stunde wieder zurück zur Rietburg und segelten sanft mit der Seilbahn wieder nach unten.

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Dieser lustige Kerl begegnete mir, auf unserer Suche nach einer geöffneten Apotheke im Städtchen unterhalb der Rietburg. Er saß über dem Ofen eines mittelalterlichen Brotstandes und ich bekam die Erlaubnis des Ofemeisters, das Kerlchen zu fotografieren.
Nachdem wir die dringend benötigte Apotheke (Kopfschmerzen bei einem der Expeditionsteilnehmer ;)) gefunden hatten, ging es auf zur nächsten Burg:

Trifels.

Anschließend besichtigten wir noch das niedliche kleine mittelalterliche Städtchen der Gerber, der Wasserräder und – natürlich – auch der Weinreben.

Ahrweiler

Ausgehungert fielen wir am frühen Abend bei der CAT-Mama + W. ein, und ich aß die köstlichsten Dampfnudeln + Kartoffelsuppe meines Lebens. Das war so umwerfend lecker, dass ich noch meinen Enkeln davon vorschwärmen werde.

Den Abend verbrachten wir müde und zufrieden auf der Couch, schauten einen Horrorfilm (darüber möchte ich jetzt lieber schweigen) und anschließend zur Ablenkung noch ein bisschen einen türkisch aussehenden Sohn Mannheims mit langen Haaren, bei dessen komödiantischen Ergüssen (die ich mir von CAT übersetzen lassen musste) ich aber einzuschlafen drohte. Frische Waldluft, Burgruinen-Erkletterung und die Dampfnudel-Fress-Narkose forderten ausdrücklich Bettruhe. 😀

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Mit dem Zug in die Pfalz

(der erste Teil des Pfalz-Wochenend-Berichtes)

„Kommt doch zu mir!“ lautete der Vorschlag, und „zu mir“ hieß in diesem Fall ins wunderschöne Baden-Württemberg zu @cat. Mit mir war @JMacLean unterwegs, und schon die Zugfahrt zu Cat war aufregend.

Eigentlich fahre ich supergern Zug, es erinnert mich an meine Kindheit. Da bin ich irgendwie ständig Zug gefahren, was kein großer Akt war, wenn der Vater bei der Bahn arbeitet und man deswegen nie eine Fahrkarte kaufen brauchte, sondern wann immer man wollte man kreuz und quer durch die Republik fahren konnte, so man denn Zeit und Lust dazu hatte.

Jedenfalls freute ich mich auf die Zugfahrt und die Erlebnisse, die sie mit sich bringen würde. Dabei war die Buchung des Tickets schon Wochen vorher alles andere als einfach. Es musste ein Zug gefunden werden, der nicht 2 Mio. Jahre bis nach Mannheim braucht, zu einer annehmbarer Zeit dort ankommen würde, nicht zu viele Umsteigeakte erforderlich macht und auch noch von Bremen über Essen fahren sollte, damit Jo zusteigen kann.

In dem ganzen Zugbuchungshickhack fanden wir dann einen, der uns beiden gefiel und buchten; glücklicherweise auch die dazugehörigen Platzreservierungstickets, was sich als sehr (sehr!) clever noch herausstellen sollte.

Weniger clever war die Tatsache, dass ich die falsche Abfahrtszeit erwischte. Freitags ist ja noch immer Großkampftag im Anwaltsbüro, und mein eigentlicher Plan sah so aus, dass ich erst die Akten schubsen wollte, nach Büroschluss zum gegenüberliegenden Bahnhof spaziere und die Fahrt in die Pfalz antrete. Doch:

Erst am betreffenden Freitag fiel mir auf, dass der gebuchte Zug eine ¾ Stunde nach Büroschluss zwar tatsächlich abfahren würde, allerdings in Bremen; und um nach Bremen zu kommen, müsste ich das Büro so ca. 1,5 Stunden vor meinem eigentlichen Freitagsfeierabend verlassen. Na super! Chef (so befürchtete ich) würde not amused sein, hatte ich doch letzten Freitag schon 1 Stunde geschwänzt – wenn auch mit Chef’s Erlaubnis.

Nun gut, es nutzte ja nichts, die tickets waren nun mal so gebucht, der neue Rucksack mit dem Schlafschaf drin gepackt … mit Chef würde ich schon einig werden. Und ich wurde, tigerte äußerlich entspannt aber innerlich aufgeregt wie ein kleines Kind zum Bahnhof und freute mich auf ein fantastisches Wochenende.

Die Strecke bis Bremen war ereignislos, die NordWestBahn klapperte die Klitschen ab. Nur hatte ich den fatalen Fehler begangen, mir die Zwischenstopps der langen Fahrt nach Mannheim separat auszudrucken, in der irrigen Annahme, dass, wenn ich den Fahrplan mit meiner gebuchten Zugnummer ausdrucke, ich dann automatisch die richtige Strecke erwischen würde. Mit Erschrecken stellte ich dann im Zug nach Bremen fest, dass ich in Dortmund umsteigen sollte … und für den neuen Zug wären dann keine Sitzplätze für Jo und mich markiert! Fehler! Fehler! Fehler! Ich lief innerlich Amok. Ich war ja so blöd! Aber vielleicht konnte ich das ja noch in Bremen berichtigen, die haben da ja so einen Service-Point, da kann ich bestimmt noch Platzkarten nachträglich reservieren.

Am besagten Bahn-Service-Punkt stand eine Schlange, aber da ich Zeit hatte, stellte ich mich an; kam auch dran, schilderte meine Verwirrung und mein Problem, und erntete ein mildes Lächeln. „Sie fahren nicht oft Zug, oder?“ Na vielen Dank auch! Ja, ich bin ein seltener Zugfahrer, aber einen Zugfahrplan kann ich schon noch lesen und da steht Umsteigen und anschließend nichts mehr mit Platzkarten …

Die milde lächelnde Dame belehrte mich dann, dass ich doch ein Sparticket gebucht habe, nie und nimmer umsteigen bräuchte, sondern brav von Bremen bis Mannheim auf meinen Platz bleiben konnte. Die Verbindung, die ich mir nachträglich ausgedruckt hatte, beginnt zwar auch mit meiner Zugnummer, ist aber für die Eiligen, die dann in den ICE umsteigen, um eine ganze Stunde früher in Mannheim oder Stuttgart anzukommen.
Uff! Aha. Na, dann ist ja alles gut. Glücklicherweise habe ich nachgefragt (Frauen tun so etwas!), sonst wäre ich tatsächlich in Dortmund aus dem Zug gesprungen und hätte alles durcheinander gebracht.

Mein Schlafschaf, das seinen Kopf aus meinem Rucksack steckte, erregte Aufmerksamkeit auf dem Bahnsteig. Ein Mann schaute es besonders lüstern an und ich klärte ihn auf, was die Vorzüge eines Schlafschafes sind.

Dann fuhr endlich der Zug ein mit dem Wagen dran, in dem unsere Sitzplätze sein sollten, und nach einer chaotischen Ewigkeit vor der Zugtür wartend und von der Lautsprecheransagerin bereits ermahnt, nun endlich einzusteigen in Wagen 8! Ja, wie denn? Ich will ja, wie die 20 anderen neben mir auch, aber wir können nicht, der Zug ist verstopft! – Geschafft!
Die reservierten Sitzplätze erwiesen sich als Segen und als ich den meinigen gefunden und mit Beschlag belegt hatte, konnte ich beobachten, wie die Sitzplatzreservierungsverweigerer Sitzplatz-Hopping betrieben. Also mir persönlich wäre das zu anstrengend.

Neben mir nahm ein süßes altes Ehepaar Platz, mit denen man sich herrlich unterhalten und über die Erlebnisse bei einer Bahnfahrt philosophieren konnte. Und so verging die Zeit wie im Flug im Zug, das KINDLE war mit, auch Musik, man brachte mir Kaffee, der scheußlich schmeckte, aber eben Kaffee war. Jo fand mich in Essen und danach verging die Zugfahrt noch rasanter.

Cat pflückte uns wie versprochen in Mannheim ab – Hallo und Wiedersehensge-HUG-se – und chauffierte uns durch ein nächtliches, volles und brückenchaotisches weil gesperrtes Monnheem auf die „richtige“ Rheinseite. Und dann war ich froh, dass es endlich Essen gab, eine Couch und ein gemütliches #supernatural-watching der geschnittenen Szenen der Staffel 10!

Morgen sollte es auf große Wanderung gehen, durch die Pfalz … und dann gibt es auch Bilder.

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Halbwochenzwischenstandsgeblogge

Das letzte Wochenende:

Ein Wort: Verfressen! Es gab Krautnudeln am Samstag! KRAUTNUDELN! O M G, was war das lecker – und zu viel. Und am Sonntag gleich das nächste kulinarische Highlight: Rinderrouladen, Knödelklöße und Rotkraut, zum Dessert Mascarpone auf oder mit Früchten.

Danach wollte ich eigentlich nie wieder essen, so satt war ich.

Der Montag:

… wie immer lang, inklusive Abend-English-Kurs, der wie immer lustig war. Es macht viel aus, wenn die Gruppe, die zusammen versucht, Englisch zu quaken, gut miteinander harmoniert.
Hubby war über Nacht geplant weg, und das Bett neben mir blieb leer, aber das Katertierchen schnurrte mich beruhigend in einen chaotischen Traum. (In letzter Zeit sind meine Träume sehr … merkwürdig!)

Der Dienstag:

… begann unglaublich müde, wurde dann etwas besser. Der Vormittag flutschte im Büro, der Nachmittag auch. Pünktlichst aus dem Büro entwischt und direkt in die Schwimmhalle gestürmt. Die war voll! Überall Menschen, die wie ich ihre Bahnen ziehen wollten. Es klappte aber diesmal erstaunlich gut und man kam sich kaum ins Gehege. D. h. die ersten 30 Minuten war das so. Dann kam dieser … dieser … Typ!, der denkt, er wäre Adonis höchst selbst, quetschte sich – natürlich – in meine Bahn mit rein und schwamm rücksichtslos mir im Weg herum! Blödes … ARRRRGH. Zweimal bekam ich seine Tritte ab! Zweimal!, und ich schwöre, beim nächsten Mal trete ich zurück!

Nach dem Schwimmen war ich angenehm kaputt + müde und grabschte mir mein Paperwhite (ich lese gerade eine TOS -Story und komme da immer mit der bildlichen Vorstellung der Charaktäre durcheinander: einmal sieht Kirk eben wie der junge Shatner aus, dann wieder wie der Schauspieler aus den Neuverfilmungen, und dann auch immer wieder schleicht sich Dean Winchester in meine Gehirnsynapsen, die für die geistige Bildbearbeitung verantwortlich sind).

Heute nun … ist bereits Mittwoch:

kalendarischer Herbstanfang. Mein Rucksack für das kommende Wochenende ist angekommen. HURRA! Ich bin happy, dass das geklappt hat, denn ich habe den extra für die Pfalz-Tour geshoppt und zu spät gesehen, dass der vermutlich zu Fuß zu mir wandert. Angekündigter Liefertermin war jedenfalls Anfang Oktober – und damit zu spät. Aber nun ist er da, er gefällt mir und das Wander-Pfalz-Wochenende kann kommen.

Und wo sind die 4 1/2 Wochen nur hin, die die Nachmittags-Büro-Bine im Urlaub war? Ich kann es kaum glauben, dass die schon wieder vorbeigeflutscht sind wie in Nullkommanichts!

Ich habe gute Laune, Muskelkater vom Schwimmen und heute Abend nichts weiter vor, als auf dem Sofa #supernatural zu schauen.

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Dean Winchester Resurrection Day #Supernatural « JMacLean’s little corner of the universe

Happy Dean Winchester Resurrection Day 🙂 7 years ago today Dean Winchester dug himself out of his grave after a certain angel dude gripped him tight and raised him from perdition. 😉

Quelle: Dean Winchester Resurrection Day #Supernatural « JMacLean’s little corner of the universe

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Ein halber Plattfuß am Freitag

Puh! Was war denn das bitte heute für ein Start in den Freitag?
Eigentlich hätte es so gut werden können, ich wurde vor dem Weckergebrummse von selbst und ausgeschlafen wach und hoppelte pünktlichst – wie jeden Morgen – zum Mazda. Doch der hatte einen halben Plattfuß hinten links. Nanü? Wie das? Er war noch nicht ganz platt, aber doch erkennbar. Natürlich schob ich sofort Panik und überlegte hektisch, was ich nun mache. Die VK hatte frei, das Knuffel-Hubby musste später zum Kundenbesuch. Wie kam ich jetzt ins Büro? Und später wieder zurück? Und bekam ich Mazda noch zu ATU? Oder sollte ich gleich den ADAC anrufen? Der würde sich aber vermutlich wegen dem halben Plattfuß sowieso kaputt lachen, und Zeit, auf den gelben Engel zu warten, hatte ich auch nicht. Es gab ein paar Paniktränen und hektisches Luftschnappen meinerseits, und die Zeit drängelte, das Büro wartete.

Schließlich habe ich dann das Mazda doch erst mal fix selbst zum ATU-Doktor gebracht, es nutzte ja nichts, jemand muss sich ja um den halben Plattfuß kümmern und ich kanns nicht. Knuffel pflückte mich dort ab und brachte mich noch halbwegs pünktlich und vor allem vor Chef ins Büro. Wie ich von dort dann mittags wieder nach Hause kommen würde, müsste man sehen. Es gab ja noch Zug …

Jedenfalls war ich nach dieser morgendlichen Aufregung ziemlich hektisch mit den Nerven unterwegs, wartete – Böses ahnend – auf den Anruf der Autoheilemacher, was genau jetzt die Luft aus meinem Autoreifen ließ, und überlegte krampfhaft, wie ich nach Hause kommen würde nach Büroschluss.
Natürlich habe ich Chef davon erzählt. Und hoppla … Chef bot sofort an: Dann fahr ich Sie eben nach Hause, das ist kein Problem, allerdings müssen Sie dann eine Stunde früher Feierabend machen. Früher Feierabend? Bitteschön, damit habe ich so gar kein Problem.

Erleichtert haute ich wie besessen in die Tasten, tippte fehlerfrei massig Schriftsätze, und als dann auch noch der beruhigende Anruf von ATU kam, dass sich der Mazda nur mit einer Schraube im Reifen angefreundet hatte und mit 35 € der Reifen schon wieder heile ist, ging es mir besser und mein Adrenalinpegel kam langsam runter. Und wirklich: Punkt 12 schmiss mich Chef quasi aus dem Büro, pflanzte mich in seinen BMW und fuhr mich extra nach Hause. Habe ich nicht einen netten Chef? („Sie hätten das für mich auch getan!“)

Und so kam es, dass ich bereits jetzt mit dem Freitagshausputz durch bin, auf dem Sofa sitze und darüber staunen kann, dass nach diesem chaotischen Freitagsstart alles sich noch zum Guten gewendet hat. Puh!

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Fack Ju Göhte zum 2.

War ja lange her, die Kino-Mädels-Zeit. Irgendwie kamen wir kaum dazu, gestern Abend schon. Eben hoch bejubelte Filmfortsetzung sollte es werden.

Ja, ich habe gelacht! Mehrmals. Auch herzhaft.

Aber eigentlich ist der ganze Film Humburg und Schwachfug, mit einem Quasi-Happy-End und der unvermeidlichen Aussage: Wenn du willst, kannst du es schaffen …  in allen Variationen. Natürlich bekommen die Tsunami-Waisen dann ein Haus gebaut, geht klar, bauen wir mal eben in den 5 Tagen, wo man auch noch nach den Diamanten taucht nebenbei. Sogar der Berührungsphobiker und Asberger-Autist schafft nach der chaotisch-abgedrehten sogenannten Klassenfahrt nach Thailand eine 5-Sekunden-Umarmung mit seinem Vater. Ansonsten gab es Wodka (40 %) und Pingpong-Tischtennisbälle in der Mumu. Alles total normal? Wer will schon normal?! Dann eher die Uschi als LSD-Monster im Spiegel. LOL

Ja, es hat Spaß gemacht. Elyas M’Barek kann man sich gut Oberkörper-frei ansehen (er hatte dafür auch einige Möglichkeiten!) Aber einen 3. Teil brauche ich definitiv NICHT.

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Der erste VHS English-Kurs-Abend nach der Sommerpause

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Es wurde wirklich wieder Zeit, dass ich meine verwahrlosten sogenannten English-Grammar-Kenntnisse wieder entstaube. In den letzten Wochen und Monaten habe ich überwiegend auf Deutsch meine Weisheiten (die ja doch meistens nichts anderes als dummes Geschwätz sind) auf Twitter kundgetan. Gesprochen habe ich Englisch … also eigentlich gar nie niemals mehr. Wann auch? Mir fehlt einfach die Praxis.
Ich kann es lesen, ich verstehe es, wenn zumindest Dean und Sam Winchester im Texas-English Dämonen jagen; ich kann auch den einen oder anderen Tweet auf English ohne Mühe und Probleme und quasi gedankenlos in mein Gehirn schubsen, ohne dass sich selbiges verrenkt. Ja, ich verstehe sogar mehr und mehr Liedtexte, die mir vor einigen Jahren noch Spanisch vorkamen; und das Erkennen, um was es in den Liedern überhaupt geht, zaubert mir hin und wieder noch ein erstauntes und verzücktes Lächeln in die Gesichtsoptik.

Aber sprechen? Sprechen, nun … in meinem Kopf hört es sich richtig an, doch wenn dann meine Zunge den Satz auf Englisch laut sagen soll, fängt sie an, sich zu verknoten und die Grammatik durcheinanderzuschleudern.

Es ist also dringend wieder an der Zeit, montags die Schulbank zu drücken und Englisch zu reden; auch wenn die Montage nun wieder lang und anstrengend sind. Aber es macht Spaß! Das tut es wirklich! It’s really really fun!
Und so saß ich dann gestern Abend auch brav im Lieblingscafe, das sich meiner erinnerte und sofort und ohne, dass ich etwas sagen musste, mir meinen Milchkaffee ohne Zucker aber mit Extra-Keks servierte. Uwe und Peter, die beiden Hausmeister, freuten sich, dass ich wieder das übliche Schwätzchen mit ihnen hielt. Ich hatte mein neues KINDLE mit, genoß den Kaffee und wartete entspannt die Stunde, bis endlich der Abendkurs anfängt.

Neugierig war ich! Wie viele Leute würden wohl diesmal im Kurs sein? Wer machte von der alten Riege weiter? Nur ich? Ich war aufgeregt und aufgedreht … und das merkte man dann wohl auch. Von der alten Garde sind 4 peeps mit mir wieder mit dabei, 4 gänzlich Neue sind dazugekommen, und nach der ersten Beschnubberungsrunde gestern zu urteilen, passen wir auch gut zusammen. Wie wir allerdings von „let me introduce ….“ auf Einhörner, Dinosaurier, Kinder in Handschellen und Drogen in Ostfriesland kamen, krieg ich heute gar nicht mehr zusammen *lach*. Okay, dass Thema Vancouver, supernatural, Jensen (He smells sooooo great!) und Rom-Convention geht eindeutig auf meine K(l)appe.
Und so saßen wir und redeten oder versuchten zumindest zu reden und lachten viel mehr, als das wir redeten, und es war von Anfang an gleich eine nette Runde mit interessanten Leuten, so dass die 1,5 Stunden wie im Fluge vergingen. Ich habe sogar das aufziehende und dann tatsächlich auch stattfindende Gewitter völlig verdrängt während der Konversationsversuche; wurde aber auf der Heimfahrt mit einem fantastischen Wetterleuchten über der Weser belohnt.
Hach, das werden tolle Montage, wenn die Truppe so bleibt.
Und irgendwann kann ich vielleicht sogar auf Englisch reden, ohne dass meinem Gegenüber Fragezeichenkringel in der Stirn blinken und er/sie in Lachen ausbricht. 😀

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Fahrt im Nachttraumzug

Mal wieder geträumt. Intensiv, doch es ergab keinen richtigen Sinn.

Ich musste einen Zug erreichen, stand unter Zeitdruck und ich hatte noch keine Zugfahrtkarte, aber massig Gepäck und meine Gitarre dabei. In den Zug kam ich nur, indem ich mich über ein ca. halben Meter hohes Gerüst hangelte, während der Zug schon anfuhr. Langsam zwar, aber er fuhr, während ich über einen kleinem Abgrund hing. Mit Mühe schaffte ich es, all die Taschen und die Gitarre, die ich mitschleppte, in ein freies Abteil zu wuchten, und atmete heftig. Aber ich war drin, in dem Zug.
Nach einiger Zeit hatte ich wieder genug Kraft und Luft, um mich umzusehen. Ich war allein, der Zug ratterte über die Schienen, es war dunkel und kalt, offenbar Winter. Das Abteil war zwei-etagig. Das Oberdeck hatte kein Dach. Ich ging hinauf, und auch hier war ich allein. Es war tatsächlich Winter, auf den scheinbar vorbeiziehenden Dächern lag glitzernder Schnee. Der Zug raste durch die Nacht. Die eiskalte Nachtluft zerrte an meinen Haaren und prickelte auf meiner Haut, doch sie tat gut. Ich begann, Schneebälle zu formen und auf die vorbeifahrende Landschaft zu werfen, und mit jedem Schneeball, der zerplatzte, übergossen sich Sternenschneeglitzerperlen in die Nacht.

Als ich wieder in das untere Abteil zurückkehrte, war meine Gitarre weg. Schlaff und trostlos lag nur noch der leere Gitarrenrucksack auf dem rot gepolsterten, zerschlissenen Ledersitzplatz. Ich hatte die Gitarre selten gespielt, ja, eigentlich konnte ich gar nicht Gitarre spielen, hatte es nie gelernt; und es sollte mir egal sein, ob sie nun da war oder nicht. Aber es war mir nicht egal. Ich fühlte mich verzweifelt, als wenn man mir einen guten Freund weggenommen hat. Doch wer hat sie genommen? Der einsame Zug ratterte mit mir als einzigen Passagier in diesem Wagon durch die Nacht. Wer hat dann meine Gitarre genommen?

Ich habe es nie herausgefunden, denn danach war ich wach, verwirrt, dass ich nicht in einem Zug durch eine Winternacht fuhr. Die Kirchenglocken läuteten und ein Auto fuhr hastig vorbei. Meine Gitarre stand glücklicherweise brav an ihrem Platz, und ich überlege, wohin ich eigentlich in dem Traumzug so dringend reisen wollte – doch ich werde es wohl nie erfahren.

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Markttreiben

Was für ein schöner Freitag-Morgen. Ein freier Freitag-Morgen, ohne Büro und ohne Akten. Dafür mit Zeit, mich endlich auf dem lokalen Markt mal mit treiben zu lassen, auch wenn es ein wenig regnerisch erst aussah.

Nach der Tasse Kaffee und einem halben mit Schinken belegtem Brötchen schlängelte ich mich unter die Leute, betrachtete die liebevoll eingerichteten Stände, kaufte Eier von glücklichen und eigenhändig gestreichelten Hühnern, Herbst-Deko-Kram für das Wohnzimmer, Weintrauben und Dies und Das. Ich genoss einfach den Vormittag, ohne Hektik, ohne Druck, ohne Plan; einfach schauen und erleben und genießen, wie mir eben war. Ein kleines bisschen Shopping-Wahn durfte auch dabei sein, inklusive einem neuen Oberteil, neuen Ohrringen und diese super-genialen Gel-Einlege-Sohlen für die Lieblingstreter, auf die ich sowieso schon länger scharf war.

Nach hause brachte ich dann – für ein zeitiges Mittagessen – die traditionelle Chinaente; und nun liege ich, satt, zufrieden und mit Kaffee versorgt, Radio hörend auf dem Sofa und denke mir: So einen Freitag solltest du dir ruhig öfter gönnen.

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