Die supernatural-Blinddarm-Op im Roadhouse before MRT

Von den kürzlich aufgetretenen dummen, dreisten und besonders doofen Kopfschmerzen hatte ich hier berichtet. Diese zogen heute also den MRT-Termin nach sich, nur um sicher zu gehen, dass man die richtig fiesen Dämonen ausschließen kann. Man bewarf meinen Kopf in der Röhre mit Magnetstrahlen und stellte fest (um es gleich vorweg zu nehmen): Fritzchen hat sich eingenistet, treibt aber nur harmlosen Unsinn als Polyp und kann mit Ignoration bedacht werden; ansonsten ist nichts drin, was nicht in ein Gehirn hinein gehört, alles fein, alles hübsch, alles da, wo es sein soll, neben der üblichen Crazyness und dem supernatural-Wahnsinn.

Mit Letzterem hat auch die jetzige kleine Story zu tun.

Momentan bin ich auf einem FanFiction-Lese-Trip! Es ist ein Trip durch tiefe (wirklich erschütternd tiefe!) Emotionen. Seit ein paar Tagen geht es in einer Geschichte darum, dass DEAN fürchterlich krank ist (eben der Blinddarm), und SAM ihm quasi selbst im Roadhouse operieren und DEANs Leben retten muss. So!
Wenn eine Geschichte gut geschrieben ist und besonders die Brüdermomente (von denen diese Geschichte reichlich hat) gut getroffen sind, dann …. bekommt man Gänsehaut, vergisst die Welt und sämtliche Wartezimmer um sich herum sowieso und ist bei DEAN (der arme muss so leiden!) und SAM (du kannst das schaffen SAMMY! Du musst das schaffen!). Ich war also mitten in jener dramatischen Nacht- und Nebel-Roadhouse-OP, um DEANs Leben bangend, als ich im Wartebereich vor dem MRT herumsaß. Es war mir schnurzegal, wie lange ich warten würde müssen, und gerade, als SAM den ersten Schnitt in DEANs Bauch tat – wurde ich hineingerufen in das Röhrenhöllendingens.

„Kommen Sie bitte?“
„Wie, jetzt? Ich bin mitten in einer blutigen Blinddarm-OP!“
Eine MRT-Helferin führte mich in den abgetrennten Bereich. Ich hatte Ohrstecker, Kette und Brille wie befohlen abgenommen und torkelte halb blind (weil ohne Brille) und auf Socken zum MRT-Raum. Ich bekam Ohrstöpsel, mein Kopf wurde mit Kissen fixiert und dann hieß es: Hinein und ja still liegen!

Noch nie lag ich zur Gänze in der Röhre. Letztens (im Januar) ja nur mit dem Knie. Ich wagte mich kaum zu rühren. Der Krach war erträglich dumpf dank der Ohrstöpsel. Doch dann – mitten im Knattern und Piepen – überfiel mich die Erkenntnis: Ich hatte meine Uhr vergessen abzulegen! Was, wenn das Rattern und Knattern Zeichen dafür waren, dass ich das MRT gerade schrottete? Gleich würde eine der netten MRT-Helferinnen (es sind ja keine Schwestern!) hereinstürmen und mich ausschimpfen, dass ich ein 2 Mio. teures Gerät auf dem Gewissen habe. Oder auf dem MRT-Bildschirm im Raum nebenan tanzten durch meine Vergesslichkeit nun kleine grüne Würmer im Kreis und bescherten dem begutachtenden Arzt völlige Verwirrung.
Zwischendurch aber wanderten die Gedanken auch immer wieder zu DEAN, der (zumindest in meinem Kopf) auf einem kalten Tisch im Roadhouse lag, nackt, und den SAM gerade den Blinddarm herausoperieren muss. *schluchz* Haltet durch! Wie schlimm konnte dagegen so eine viertel Stunde in der Röhre sein? Spuckte das MRT auch Bilder aus, die in meinem Kopf herumschwirrten? Sah der Arzt dann eventuell eine blutige Hinterwaldbar-Hunter-OP? Reiß dich zusammen!

Die 15 Minuten waren schnell vorbei. Ich wurde aus der Röhre herausgeschubst und beichtete sofort meine Uhr-Geschichte. Wie sich herausstellte, war weniger das MRT in Gefahr, als meine Uhr selbst. Aber alles gut, sie zeigte noch immer das richtige Universum an.

Nach der Röhre musste ich wieder warten. Hurra! Das hieß, ich konnte weiter lesen. Also las ich weiter. SAM hatte den Blinddarm endlich entfernen können, war bereit, DEAN wieder zuzunähen. Doch halt! Natürlich war es nicht so einfach! Ein Blutgefäß wurde verletzt, DEAN verlor Blut! Viel Blut! Zu viel Blut! O M G ! kreischte es in mir und mein Herz tanzte vor Entsetzen, klopfte wie wild. Was passiert jetzt? SAMMY – tu was!

„Frau J.!“ schepperte es schon zum 3. Mal durch den Wartesaalbereich! Ich hatte es überhört, so sehr war ich mit den Geschehnissen im Roadhouse beschäftigt! Ich sollte noch einmal in die Röhre, diesmal mit Kontrastmittel intus – und ohne Uhr; und auch nur 5 Minuten lang. Auch das überstand ich, konnte es kaum erwarten, die Geschichte weiter zu lesen.

Wieder draußen, durfte ich wieder warten. JIPPIE! Ich warte gerne, jedenfalls dann, wenn ich mein KINDLE dabei habe. SAM brachte die Blutung zum Stillstand, jedoch war der Blutverlust bereits zu viel. DEAN musste zu Bewusstsein kommen – trotz der Schmerzen, und er musste Trinken … oder Blut bekommen. Wach auf! DEAN! Du musst trinken! Er versuchte es; doch es ging nicht. Er war zu schwach. SAM keuchte, DEAN stöhnte, ich tat innerlich beides, mit Tränen in den Augen! Die einzige Rettung ….

„Frau J.! Der Arzt möchte mit Ihnen über die MRT-Bilder reden!“ ‚Doch nicht jetzt!‘, dachte ich, ‚kann er nicht jemanden anderen vorziehen? Hier sitzen doch noch so viele?‘ Aber es nutzte nichts. Flux rein in die winzige Besenkammer, die er Arztzimmer nannte, in dem zwei riesige Monitore offenbar das Innenleben meines Kopfes zeigten. „Nichts Auffälliges. Sie hatten tatsächlich „nur“ Kopfschmerzen, hier ist jedenfalls nichts, worüber man sich Sorgen machen müsste.“ Mit der Diagnose entließ er mich, ich sollte noch auf die CD mit den Bildern draußen warten. Juchu! Noch mal Warten!

Brav wartete ich ein 4. Mal … Mittlerweile kam man im Roadhouse zu der Erkenntnis, dass DEAN nur zu retten ist, wenn er sofort eine Bluttransfusion bekommt. Von SAM. Ich hätte ja sofort auch gespendet. Alles! Ich betete, dass es gut gehen würde! Alles wurde vorbereitet … und dann waren meine Bilder schon fertig! Das war ja gar kein richtiges Warten, verdammt! Nun stecke ich mitten in der Bluttransfusion fest. Wird es DEAN schaffen? Er muss!

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Paris

Sprachlos. Entsetzt. Traurig. Wütend! Angst.
….

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Humanität!

Paris

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Endlich wieder sanft

13112015

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Our Little World

Spoilercut – unabdingbar!  Weiterlesen →

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Komisches Gefühl

… ist das, an einem Donnerstag Morgen Twitter meiden zu müssen, weil ich keine Ahnung von der neuen Folge habe und nicht von Spoiler + Bildern + Theorien umgeblasen werden möchte. Es fällt mir aber schwer, der Neugier nicht nachzugeben. Es wäre so einfach!
Aber nein, ich bleibe standhaft … und freue mich auf den Abend, wenn auch ich dann endlich OUR LITTLE WORLD suchten kann.

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Mein neuer Dämon – Kopfschmerzen

Kopfschmerzen waren bisher immer etwas, das ich mal temporär hatte, ein, zwei Stunden höchstens. Wenn es gar nicht besser wurde, ging ich ins Bett oder warf eine Tablette ein. Letzteres eher selten, ich versuche eigentlich immer alles möglichst ohne Pharmazie zu überstehen.

Bis auf letzten Sonntag Nachmittag, wie aus heiterem Himmel: ein Stich im Kopf, linke Seite, und dann pulsierte der Schmerz und nistete sich ein. Ich kühlte mit Waschlappen und nahm später eine 600er Ibu, verzichtete sogar  auf den (und das will was heißen, denn es war immerhin ein Münsteraner) Tatort und verkroch mich ins Bett, hoffte auf den nächsten Morgen.

Der Montag danach war jedoch grauenvoll. Geschlafen hatte ich kaum, nur bruchstückhaft, und in den vielen Phasen, in denen ich wach lag, lauschte ich auf den pulsierenden Schmerz in meinem Kopf und fragte mich, wann es vorbei sein würde. Oder ob es vielleicht nie mehr vorbei gehen würde? Was dann? Am Montagmorgen schleppte ich mich ins Büro in der irrigen Hoffnung, es würde bald besser sein. Es musste doch bald besser werden! Doch es wurde nicht. Chef sah mich sitzen und fast heulen. Mein Kopf wurde immer schwerer, der Schmerzpuls raste nach wie vor durch die linke Seite gleich hinter der Stirn. Es hatte so keinen Sinn. Chef schickte mich nach Hause. Ich ergatterte einen Termin bei meinem Hausarzt, an einem Montag gar nicht so einfach. 12.15 Uhr würde sich Dr. B. meinen Kopf anschauen und mir etwas verschreiben, damit es aufhört. Bis dahin verkroch ich mich ins Bett zurück, fand aber keinen Schlaf. Gruselige Gedanken hämmerten auf mich ein. War es so ein Schmerz, wie ihn J. beschrieb, kurz bevor bei ihr das Aneurysma festgestellt wurde? Hatte ich schon Sehstörungen? Nur die üblichen, doppelt sehe ich schon eine ganze Weile ohne besondere Anstrengung.

Eine halbe Stunde vor dem vereinbarten Arzttermin saß ich im Wartezimmer. Dort saß ich 1,5 Stunden lang. Die Untersuchung selbst dauerte dann nur 10 Minuten. Diagnose: Vermutlich Migräneanfall. Aber um ganz sicher zu gehen: Röntgen und zum Neurologen. Am besten sofort. Und für die Schmerzbekämpfung Tabletten.

Also fuhr ich ins Krankenhaus. Das Röntgen ging schnell, zu finden war nichts. „Es sieht so aus, als wenn es „nur“ Kopfschmerzen sind!“ Ja, ich war etwas erleichtert. Blieb noch der Neurologentermin. Der Neurologe war schwer, weil telefonisch überhaupt nicht zu erreichen. Da ich aber eh schon unterwegs war, wollte ich das auch noch hinter mich bringen. Entweder, sie gaben mir gleich vor Ort einen Termin oder eben einen für bald. Denn ich ahnte: Wenn ich jetzt nach Hause fuhr, mich ins Bett legte und die Welt ausschalten würde, wie alles in mir schrie, dann würden die schlimmen Ahnungen mir sämtliche Tumore ins Gehirn zaubern und mich nicht zur Ruhe kommen lassen, vom Kopfschmerz an sich ganz zu schweigen. Er war – fast nun schon vertraut – immer noch gleichmäßig da.

Beim Neurologen wurde ich dazwischen geschoben, als Schmerzpatient sozusagen. Was allerdings nicht bedeutete, dass ich nicht warten musste. Natürlich musste ich warten. Ich dämmerte im dortigen Wartezimmer vor mich hin, den schmerzenden Kopf in meinen Schal vergraben. Dass ich so wieder 1,5 Stunden verbrachte, merkte ich gar nicht. Zeit war plötzlich nicht mehr existent. Vermutlich war ich auch ein wenig weggedöst.
Der Neurologe untersuchte mich, fragte alles Mögliche ab, Vorgeschichte, Sehstörungen, die möglicherweise vorher schon aufgetreten waren, er klopfte an mir herum, beleuchtete meine Augen – und kam schließlich zu dem Schluss: Ja, Migräneanfall. Alles spricht dafür. „Aber wieso denn? Ich hatte noch nie Migräne, ja nicht mal richtige Kopfschmerzen, jedenfalls keine solchen!“ protestierte ich. Tja, nun haben sie die aber! So was passiert.
Zur Sicherheit sollte ich dann doch noch einen MRT-Termin vereinbaren. Aber erst morgen. Mittlerweile war es bereits 17.30 Uhr, ich war den ganzen Nachmittag auf den Beinen, hatte nichts gegessen und wollte nur noch ins Bett.

Zu Hause aß ich dann doch noch etwas; Übelkeit gehörte zum Glück nicht zum Repertoire meines persönlichen Migräne-Dämons. Dann warf ich das erste Migränemittel ein, eine Tablette, die scheußlich schmeckte. Und die nicht half. Ich lag endlich im Bett, doch der Schmerzpuls hämmerte unaufhörlich in meinem Kopf, stetig, unerbittlich.

Am nächsten Morgen – Dienstag – noch immer dasselbe Theater. Kopfschmerzen. Nächste Tablette, viel Kaffee. Ansonsten: Nichts lesen, kein Fernsehen, kein Licht, NICHTS! Warten, dass die Tablette endlich wirkt. Hoffen, dass die Tablette endlich wirkt. Dazwischen: MRT-Termin telefonisch vereinbaren. Varel (bei denen ich Anfang des Jahres schon wegen dem Knie war) hatte vor Mitte Dezember überhaupt keine Termine mehr frei. Auf den Rückruf von Brake wartete ich 2 Stunden, traute mich nicht, einzuschlafen – als wenn ich das gekonnt hätte. Endlich kam der Rückruf, Termin Mittwoch in einer Woche. Früher geht nicht. Super! Angenommen, es ist nicht nur ein Migränedämon, der sich in meinen Kopf eingenistet hat? Och, möglicherweise ist in ihrem Kopf ein Gefäß geplatzt, das sehen wir dann ja in 1,5 Wochen, oder spätestens bei ihrer Obduktion! Noch Fragen an das deutsche Krankensystem?

Reg dich nicht auf! Bleib ruhig. Kopfschmerzen hast du schon genug; und nun ununterbrochen seit 40 Stunden. Das muss doch endlich mal aufhören! Ich warf eine weitere (vom Neurologen verschriebene) Migränetablette ein und betete, dass die endlich wirken würde. Und endlich! Endlich, endlich, endlich … Ruhe im Kopf, zumindest zeitweise. Was für eine Wohltat.

Den 3. Tag meiner Migräne-AU verbringe ich nun auf dem heimischen Sofa, lausche angespannt in mich hinein. Sobald auch nur ein Schmerzdämonchen aufzucken will, werde ich Gegenmaßnahmen ergreifen. Bisher ist alles okay, mehr oder weniger. Der Kopf tut normal weh. Darüber bin ich schon fast dankbar. Morgen werden mich die Büros wiedersehen. Mit den Migränetabletten von nun an immer im Handgepäck.

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Thin Lizzie

11-05-2

Nun gut, ich habe die Geschichte um Lizzie Borden nun zum 2. Mal geschaut; und es hat sich nicht viel in mir verändert. Spoiler-Cut (nur zur Sicherheit): Weiterlesen →

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Vorwort zu Thin Lizzie

Die letzten Donnerstags-Nächte habe ich durchgeschlafen und #supernatural ignoriert, habe mir eingeredet, es wäre verstandesmäßig klüger, mich selbst zu disziplinieren, mir einredend, ich könnte problemlos bis zum Abend warten, wenn der Bürotag vorbei ist und ich die neueste Folge auf iTunes laden und schauen könnte. Bis dahin musste ich „nur“ Twitter vermeiden, um nicht mit zu vielen Spoilern versucht und verseucht zu werden. Es klappte – mehr oder weniger; aber ich fühlte mich wie ein Verräter an meiner Lieblingsserie. Sah so der Anfang davon aus, dass es mir egal sein würde, wann ich die neueste Folge #supernatural schaute? Begann so das Sterben einer Liebe?

Dann kam letzten Donnerstag die wunderbare Baby-Folge; supernatural erzählt aus Sicht des Impalas. Diese Folge ist einfach bezaubernd und intensiv, all meine Gefühle für supernatural waren wieder da … und auch das Verlangen, sofort die neuen Folgen zu sehen, auch mitten in der Nacht, und egal, ob wenige Stunden später der Wecker brummen würde.

Da im Vormittagsbüro der Monatsabschluss Oktober schon unter Dach und Fach ist und wir dort überhaupt die Akten derzeit ziemlich im Griff haben, bot es sich an, den Donnerstagvormittag freizunehmen. Das wiederum bedeutete, ich könnte tatsächlich live schauen, denn der Wecker würde nicht 3 Stunden später plärren und mich aus dem Bett treiben. Und wenn ich schon nicht ins Vormittagsbüro muss, dann könnte doch der freie Vormittag ein ganzer freier Tag werden, wenn auch das Nachmittagsbüro mitspielt und auf mich verzichtet. Und ja, es spielte mit … deswegen habe ich mitten in der Woche plötzlich und unerwartet einen ganzen Donnerstag frei, sitze nun bei Kaffee auf dem Sofa und kann über die nächtliche Folge Thin Lizzie schreiben, was mir eben so durch den Kopf ging und geht, während iTunes bereits die Folge lädt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es wird eine Folge sein, die ich nach dem 2. Mal schauen vermutlich vergessen werde. Sie riss mich nicht gerade vom Sofa, sie war – für mich – sogar ein wenig zäh und lang und … langweilig! Und ein winziger Teil in mir mosert deswegen bereits herum, deswegen einen ganzen Urlaubstag in beiden Büros „verschwendet“ zu haben! Aber möglicherweise ändert sich ja meine Sicht auf Thin Lizzie noch, wenn ich sie zum 2. Mal geschaut haben werde. Gleich ist iTunes fertig mit dem Herunterladen …

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Dies und das in den ersten Novembertagen

Ein Donnerstagvormittag, der nicht im Büro stattfindet. Auch der Nachmittag bleibt frei. Zeit für mich, die ich dringend brauche. Die letzten Wochen schleppte ich nicht nur Ohrenschmerzen mit mir herum, sondern auch ein Seelendunkel, das immer grauer und darker wurde und einfach nicht verschwinden wollte. Auch das Sportprogramm leidet, aber immerhin war ich letzten Dienstag wieder schwimmen, wenn auch nur eine halbe Stunde. Doch es ist ein Anfang.

Momentan bin ich mit mir selbst eher unzufrieden, mit meiner Disziplinlosigkeit, was das Abnehmen betrifft besonders. Und müde. Ständig und stets müde und antriebslos. „Leben“ fand im Büro statt. An den Wochenenden verschimmelte ich auf dem Sofa, las, schlief (ohne, dass ich danach munterer wurde) und schaute Dokus und natürlich supernatural. Erledigte den Haushalt – was man halt so tut, wenn man nicht im Büro ist. Doch die Tage – vor allem die Wochenenden – fühlten sich leer an. Es entsprang ein Grautierchen …

Es ist nichts weiter passiert in meinem Leben, es plätschert dahin, mit seinem Aktenschubsing und dem Synopsenwahnsinn, den kleinen Aufgeregtheiten im Büro, die sich dann jedoch als nichtig herausstellen. Dazu das Grau des steten Nebels der letzten Tage, und der dumme Streit wegen Geld. Es geht oft um Geld … und jeder fühlt sich von dem anderen scheinbar ausgenutzt und übervorteilt. Aber sprechen? Nein … Sprechen ist derzeit keine Option, denn es könnte wieder im Streit enden, und ich bin schlicht zu müde für Streit.

Und so nehme ich Träume – seltsame Träume – mit in meine Nächte. Aufgeschreckte Sequenzen, bizarr und surreal. Mein Traumuniversum ist derzeit ein seltsamer Ort, den ich kaum noch erkenne, in dem ich herumirre und einen Weg suche, aber kein Ziel habe.

Letzte Nacht war es wieder besonders schlimm. Supernatural mischte sich mit anderen Traumsplitterorten.

Ich suchte einen Ort zum Schlafen. Dunkelheit und Grau waberten auch in meinem Traum um mich herum. Plötzlich stand ich vor unserem alten Haus in G. Der angebaute Holzbalkon wölbte sich überdimensional aus der Hauswand hervor. Ich blickte nach oben und suchte nach Licht, doch alles blieb dunkel. Ich klingelte, und tatsächlich öffnete mir jemand die Tür. Jemand, der nicht in dieses Haus und zu diesem Balkon gehörte. Doch sie war nicht verwundert, mich hier zu sehen, sondern führte mich schweigend in eine Art Abstellkammer, in der eine Pritsche zwischen Gerümpel und alten Zeitungen stand. Dort sollte ich schlafen. Sie stieg über Buchstapel und verstaubte Kommoden, löschte ein trüb scheinendes Licht, und ich schlief auf der Pritsche ein, zu müde, um das restliche Haus, das einst mein Heim gewesen war und nun so anders aussah und wirkte, zu untersuchen. Im Traum träumte ich davon, dass ich das Ende der Episode sehen wollte. Doch es gab kein Ende, es wiederholte sich immer nur der letzte Satz … immer und immer wieder …

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Baby!

Vorab: Wenn es möglich ist, dass man sich in eine Serie neu verlieben kann, dann wäre es definitiv mit dieser Folge wieder passiert (wenn ich jemals entliebt werden könnte). Gerade habe ich sie zum ersten Mal gesehen, und ich werde sie ganz bestimmt noch sehr sehr viele weitere Male schauen.

11_04

Viel sagen kann man eigentlich gar nicht, man muss sie schauen und jede Sekunde, jeden NIGHT MOVE in sich aufnehmen und fühlen! Wie BABY immer für DEAN da ist, alles sich immer irgendwie fügt; wie man sogar den Hilfeschrei und die Sehnsucht spürt, in Baby’s Rückspiegel auf den zurückbleibenden SAM – ich schwöre, der Impala hat eine Seele und er ist nur komplett, mit den Brüdern und den Legosteinen und mit den Zinnsoldaten inside!

Das alles ist Liebe!

Dazwischen endlich wieder Brüder-Gespräche, über Träume, Gebete, Zukunft, ….
Singen und Essen im Impala, Lachen, ja, auch Sex … Bitch & Jerk …  das tat so gut.
Ich denke, SAM’s Visionen könnten vielleicht von Michael gesandt sein … aber um ihm was zu sagen? Dass nur die Winchester die DARKNESS stoppen können?

„Gott hilft denen, die sich selbst helfen!“ wurde mehrmals erwähnt … ist das ein Hinweis? Worauf? Dass wir GOTT doch nicht zu Gesicht bekommen werden?

Niedlich waren auch die telefonischen CAS-Intermezzos: What’s a netflix? Und wieso ist die Farbe orange irgendwie ein neues Schwarz? *lach* Einfach herrlich!

So macht #supernatural eindeutig Spaß … und bleibt sich doch treu, obwohl es sich ständig neu dabei erfindet. Ich liebe diese Serie einfach!

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Mieser Verräter

…. die ich bin!

Es war #supernatural-Nacht. Zeitlich-strategisch sogar außerordentlich gut gelegen, denn dadurch, dass Deutschland schon am letzten Wochenende der Sommerzeit den Garaus machte, wäre es letzte Nacht viel weniger zerrissen gewesen. Kurz vor 2 Uhr aufstehen, Livestream suchen, die BABY-Folge schauen und anschließend, also kurz nach 3, direkt wieder ins Bett und noch gute 3 Stunden vor dem Büro schlafen. So lautete der Plan, ein verdammt guter Plan … und nun kommt das ABER:

Seit Tagen plagen mich Ohrenschmerzen. Die wollen einfach nicht weggehen. Es ist nicht so, dass ich vor Schmerz die Wände hochkrabbeln möchte, aber ich merke, es ist da Druck und ab und an zieht eine Schmerzwehe durch das gesamte Ohr. Deswegen habe ich Dienstag schon das Schwimmen lieber ausfallen lassen.
Gestern Abend jedenfalls, nach einem Tag, der Ohrenschmerzen-technisch zwar recht stabil und schmerzfrei war, aber im Nachmittagsbüro mit Hektik am Kopierer begann, gestern Abend jedenfalls war mir ständig schwindelig. Schon die Heimfahrt war eine Aktion für sich: Heizung an – Fenster auf; und wage es ja nicht, Kopf, während der Fahrt abzufallen! Jedenfalls war mir in dem kreisenden Zustand, als selbst das Bett mit meinem Kopf drin schwankte, klar: Das wird nichts mit nachts aufstehen und deiner Suchtserie huldigen. Und so stellte ich den Wecker wieder aus.

Nun ist das Schwindeln erst mal wieder weg, ich bin im Büro, immer noch Ohrendruck, Twitter ist voll und begeistert und zumindest meine Timeline plappert nur von #supernatural, Jensen hat dazu getwittert … und ich? Ich fühle mich wie ein mieser Verräter …

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Ohrenschmerzen und Seelendunkel

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Die vergangenen Tage – besonders das Wochenende und der heutige Montag – begleiteten mich Ohrenschmerzen und dunkle Gedanken. Da ist eine Traurigkeit in mir, nicht greifbar, nicht erklärbar; ich fühle mich ständig müde und antriebslos. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag im Bett oder auf dem Sofa verkriechen. Aber natürlich ruft das Büro. Möglicherweise brauche ich schlicht mal wieder richtigen Urlaub, und nicht bloß den einen oder anderen Freitag ab und zu frei. Urlaub! Und dann auch ein Ausflugsziel oder ein Ereignis, auf das ich mich freuen, dem ich entgegenfiebern kann, das mich aus dem sonst immer selben Alltagsgrau herauskatapultiert.

Aber da ist nichts in absehbarer Zeit! Die nächsten freien Tage werden vermutlich erst zu Weihnachten sein, und davor die Zeit im Büro wird – wie jedes Jahr – von Hektik und Arbeitsaufträgen nur so wimmeln.

Und so schleppe ich mich durch die Wochen, die trotzdem erschreckend rasen, beobachte argwöhnisch meine seit Samstagabend anhaltenden Ohrenschmerzen und frage mich, was da noch kommt, und wie dick es kommt.

Diese Tage wäre mein Vati 89 Jahre alt geworden. Ich winke dir mal seufzend in Gedanken zu, Paps.

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The Bad Seed

11_03

Endlich gesehen! Erst mal Gedanken sortieren. Auf den ersten Blick ist nicht viel passiert, aber beim zweiten Blick dann eigentlich doch.  Weiterlesen →

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Mies gelaunt

In einem Anflug von Selbstüberschätzung war ich gestern Abend der irrigen Annahme, ich könnte in Zukunft auf das Live-Watching von #supernatural in der Nacht zu Donnerstag verzichten und die Folge abwarten, bis ich sie dann abends gemütlich auf dem Sofa hockend schauen kann. Also schlief ich – schlecht – einfach durch, und torkelte heute Morgen bereits mit Kopfschmerzen ins Büro. Twitter sollte ich meiden, mein Gehirn wabbert sinnlos durch den Tag, verarbeitet die einfachsten Aktendinge in Kaugummimasse und überschwemmt mich mit Fragezeichen. Es nieselt draußen, und ich habe das Gefühl, überall in Sackgassen zu landen, was ich auch an Aktenarbeit anfasse. Es flutscht einfach nicht. Ich will die neue Folge sehen!

Natürlich ist es meiner bereits jetzt schon miesen Stimmung noch abträglicher, zu sehen, wie quasi der komplette supernatural-cast in der letzten Nacht die Episode live betwitterte; und ich nur noch die Bruchstücke überfliegen kann, ohne zu verstehen, worum es eigentlich geht. Das ist doch alles doof! Am liebsten würde ich mich verkrümeln vor diesem Tag, der noch so lang erscheint, einfach nicht aufhören will …

Der gestrige geplante Kinobesuch zu Crimson’s Peak musste auch ausfallen; der Film kommt nur noch 21 Uhr, und das ist schlicht zu spät für mich. Also heißt es wohl auch da abwarten, bis Sky sich erbarmt und den Film ins Programm nimmt. Zurzeit scheint jedenfalls bei mir nichts so zu laufen, wie ich es mir vorstelle; irgendwas ist ja immer.

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Sonntagsfaul

Ein wunderbar erholsames weil faules Wochenende neigt sich seinem Ende zu. Gleich kommt der Tatort, und danach geht es frisch in eine neue Woche.
Der Montag ist English-Kurs frei (Herbstferien), dafür kann ich endlich mal wieder Günther und seine Krawatte bei WWM schauen.
Mittwoch geht es schon wieder ins Kino zu Crimsons Peak, und Donnerstag eine neue Folge supernatural.
Klingt alles großartig. Und ich sollte es auch schaffen, das Sportprogramm zu entstauben.

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