Freitags-Frei

Spontan gedacht: Eigentlich wäre es schön, wenn ich morgen ausschlafen könnte, und das Büro mal ohne mich auskommt.

Spontan um Erlaubnis gebettelt. Spontan ein OKAY! vom Chef bekommen.
Und selig seufzend und in Vorfreude auf den morgigen freien Freitag besonders fleißig in die Tasten gehauen.

Und nun überlege ich, was ich mit diesem unerwarteten freien Tag anfangen könnte! Ausschlafen? Oder doch schon morgens aus dem Bett kullern ((weil meine inneren Organe (Namen will ich jetzt keine nennen) ja doch das letzte Wort haben werden, und wenn sie freitags sonst immer um eine bestimmte Uhrzeit ins Badezimmer getragen werden wollen, dann bestehen sie gewöhnlich auch an freien Freitagen auf diesem Ritual!)).
Ich könnte also 20 Minuten länger schlafen und danach über den lokalen Wochenmarkt schlendern, was ich gewöhnlich nicht kann. Ich könnte mich in die Brasserie setzen, Latte Macchiato ordern und den Leuten und den frechen Spatzen in der Morgensonne beim Markttreiben zuschauen; wie so eine Rentnerin.

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Der verbotene Keks – und ich biss ab!

Ich wollte nicht! Aber dann tat ich doch! Gerade eben. Ich klickte auf den Promo-Trailer … und nun bin ich arbeitsunfähig! Spoiler-Cut für diejenigen, die standhafter bleiben wollen, als ich! Weiterlesen

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Gelaufen!

Mir war heute nach dem Büro so gar nicht nach Ergometer zumute. So ganz und gar nicht! Das Wetter war zu schön, goldene Abendsonne, leichter Wind, warm, aber nicht zu heiß. Ich wollte raus! Aber konnte ich es wagen, doch wieder zu laufen? Also nicht einfach gemütlich Spazieren gehen, sondern L A U F E N, eventuell sogar Joggen? Würde mein Knie sofort in Protesthaltung knacken und vehement und zickig alle Argumente in den Weg werfen, die mir von dem Orthopäden vor einem 3/4 Jahr prophezeit wurden? Aber ich wollte laufen!
Und ich lief! Ich hatte mir vorgenommen, es langsam anzugehen und erst einmal zu testen, wie es sich so macht. Immerhin war ich mehr als 9 Monate nicht mehr laufend unterwegs. Würde ich mich an meine Kondition erinnern? Nun, eine kleine Runde wenigstens wollte ich es versuchen, und wenn das Knie beizeiten in den Streik treten sollte, dann spaziere ich eben nach Hause.
Doch alles lief sich gut, nach 10 Minuten hatte ich meinen Rhythmus gefunden, verfiel in meinen angenehmen Lauf-Automatismus, und lief und lief … und genoss den frühen Herbstabend. Knapp 45 Minuten war ich unterwegs und absolvierte nicht ganz 5 km dabei. Das ist sicherlich nicht so schnell wie „damals“, als ich noch regelmäßig lief, aber es ist auch nicht schlecht; und vor allem hielt ich die 45 Minuten durch, musste nicht Ausruhen und hektisch nach Luft schnappen oder Seitenstiche wegatmen! Alles gut. Und das Gefühl nach dem Laufen ist doch immer noch unbeschreiblich! Einfach schön.
Ich denke, wenn ich es nicht gleich wieder übertreibe, sondern es bei einer wöchentlichen Runde um die 5 km belasse, sollte ich wieder Laufen gehen – wenn mir eben danach ist.

Edit am nächsten Morgen auf Twitter:

 

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Drachen steigen – weil ich dazu nicht zu erwachsen bin!

[mit einem Tag Verspätung gebloggt, weil … dieses blöde Brute Force mal wieder … ]

DrachenSteigen

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Ein Pfälzer Wochenende steht bevor!

Viel zu lange her, dass ich mich mit meinen Vancouver-Reisegefährten getroffen habe, aber das wird sich noch diesen Monat ändern. Gerade habe ich unter Einsatz sämtlicher Nerven und diverser ausgestoßener Flüche ein Zugticket für das letzte September-Wochenende gebucht, und sogar noch einen neuen Rucksack bei Amazon erstanden. Extra dafür, denn wir werden wandern gehen, durch die Pfalz, die ich bisher nur aus Google-Bildern kenne. Das wird toll, und ich freue mich darauf! Egal, welche Burg es letztendlich sein wird!

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Hacker everywhere!

Gestern Abend: leichter bis mittelschwerer Schock auf dem Sofa. Gerade, als ich gewohnheitsmäßig meine absolvierten Schwimmminuten bebloggen und mich demzufolge auf dem üblichen Dashboard einloggen wollte, bekam ich nur die Meldung serviert:

„Brute Force DingensBummens ist aktiviert … Zugang nicht möglich … Hackerangriff derzeit im Gange … Versuchen Sie es später … „

So in etwa. Panisch rief ich bei der Server-Hotline an, bekam da auch einen sehr netten Mitarbeiter, obwohl es schon nach 9 Uhr war, der mich zwar beruhigte, dass mein Blog jetzt nicht gehäckselt, aber eben derzeit mit roher stumpfer Gewalt angegriffen wird (wer macht denn so was und warum? Hier steht ja nun nicht gerade die geheime Coca Cola Formel oder die Schatzkarte zum Bernsteinzimmer!). Wenn der Angriffssturm vorbei ist, solle ich flux mein Passwort ändern und noch so einen anderen Passwort-Creator davor schalten … und dann sollte alles wieder gut sein. Ich ließ mich beruhigen und das Bloggen vorerst sein, natürlich aber motzte ich darüber auf dem geliebten Twitter herum.

Und heute Morgen dann – im Büro – die bange Frage: Ist es vorbei?

Es ist … Himmel sei Dank. Es sind auch noch alle Beiträge, soweit ich das auf dem ersten Blick und noch kaffeelos gerade überblicken konnte, brav und vollzählig anwesend.

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Hello September

Der gestrige Montag war ein Montag, voller Hektik und Trubel und dem Gefühl, dass alles im Büro nur noch immer hektischer und trubeliger wird, je mehr man versucht, dagegen anzukämpfen. Was war ich froh, als der Montag rum war. Und es waren für den Abend sogar Gewitter angekündigt. Der Himmel verdunkelte sich auch brav und kündigte Unwetter an! Doch was war? Nüscht war hier! Die Luft flackerte nur ein wenig, aber es donnerte kaum bis eigentlich gar nicht!

Nun ist der August Geschichte. Der September soll sportlich gesehen nahtlos anschließen und vielleicht ein bisschen besser werden. Die Wochenenden nicht mehr so faul auf dem Sofa … Bewegung heißt das Zauberwort, denn es müssen noch ein paar Pfunde wieder runter. Habe ich mich auf die Waage getraut? Nein! Immer noch nicht. Aber Ende September will ich mich auch dieser Herausforderung stellen. Es muss sein, damit ich überhaupt weiß, wo ich kilo-technisch stehe.
Und weil man nicht nur von seinen Vorhaben reden, sondern diese auch gleich in Angriff nehmen soll, saß ich heute pünktlich auf dem Ergometerchen (obwohl ich fast versucht war, es heute bereits zu schwänzen, weil ich noch von gestern so kaputt war). Aber nein! Ich tat es nicht, sondern pflanzte mein Hinterteil auf das Strampeltier, warf #supernatural DEAD IN WATER in den player und nahm mir vor, zwar etwas weniger intensiv, aber trotzdem zügig in die Pedale zu treten. Das Ergebnis war zufriedenstellend: Zwar habe ich die 20-km-Marke nicht erreicht, aber immerhin über 19 km habe ich in den 45 Minuten in Programm 2, Level 2 geschafft und bilde mir ein, dass es bereits einfacher ging, als die Male zuvor. Kondition wächst ja bekanntlich, wenn man sie ständig herauskitzelt.

Nun gab es das erste Mal den neuen Eiweißshake (statt Abendbrot), frisch geshoppt bei den AMAZONen. Sein einziger Kritikpunkt war doch tatsächlich, dass es zu sehr nach Nutella schmecken würde. Hallo? Es gibt nichts, was ZU SEHR nach Nutella schmecken könnte! Ich war neugierig, und während ich hier diese ersten Blogzeilen gemütlich auf dem Sofa liegend tippse, schlürfe ich eben jenen neu ergatterten Shake – und bin begeistert. Den nehme ich liebend gern und öfters! Also mir schmeckt er. Er ist low carb – und reicht mir völlig aus, zumindest an 2 oder 3 Abenden in der Woche.

Dann war da noch der heutige Morgen. Ich war überpünktlich (eigentlich 10 Minuten zu früh) dran; nur noch 15 Meter und die Bahnschranken trennten mich von meinem Schreibtisch. Natürlich waren die Schranken unten. Sie sind IMMER unten, wenn ich da lang will, was daran liegen könnte, dass ich so ziemlich immer zur selben Zeit an den Bahnschranken lande. Gewöhnlich kommt aber fix der Zug, rattert durch und man kann ganz normal drüber.

Heute nicht!
Die Schranken gingen runter, das rote Licht blinkte verheißungsvoll, ich stand als 2. Auto, schaltete das MAZDA ab und das Licht aus – und wartete brav. Kann ja nicht lange dauern. Und wartete. Und wartete. Wartete immer mehr. Mit mir warteten bereits viele. Es warteten immer mehr. Nach 12 Minuten stieg ich aus, um nachzuschauen … da kam ja endlich ein Zug, in Schritttempo. Tuck tuck tuck – tut tut tut …. und endlich war er durch. Ich rein ins Auto, Mazda angeschmissen … aber: NÜSCHT! Die Schranken blieben wo sie waren, nämlich unten, und auch das rote Licht blinkte fleißig weiter in Rot. Wir warteten weiter, denn wo sollte ich auch hin? Um von der anderen Seite ins Büro zu kommen, müsste ich einen Umweg von ca. 10 km fahren, und auch dort dieselbe Bahnstrecke irgendwie überqueren müssen; und mir schwante, dass dort auch die Autos standen und warteten … warteten … und immer noch warten.
Nach 23 Minuten dann: Schwupp – Schranken gingen hoch! Welch Freude. Hatte bestimmt irgend so ein Azubi heute bei der Bahn vergessen, den Knopf zu drücken. LOL

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The last day in August 2015

Fixundalle_Montag31082015

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Der August 2015, sportlich gesehen

…. könnte einen Ticken besser ausgefallen sein. Vor allem die Wochenenden waren dann allesamt faul und sportereignis-los.

August_2015

Immerhin habe ich konsequenter Weise das Donnerstag-Schwimm-Programm durchgezogen, was keine Selbstverständlichkeit war. Zu oft in den Wochen davor gewann diesen Kampf der innere Schweinewuff mit seinen Einflüsterungen der faulen Art. Es macht eben viel aus, wenn man einen Schwimm-Buddy hat, (danke an der Stelle an Julia), was mir ungemein geholfen hat, den Schweinehund-Einflüsterungen zu widerstehen.
Dafür war das Ergometer-Training von einigen persönlichen Strampelrekorden geprägt: in 45 Minuten in Programm 2 mit Level 2 … habe ich es zweimal dabei auf über 20 km geschafft. Danach schwamm ich quasi im eigenen Schweiß unter die Dusche, aber stolz wie Bolle auf mich selbst.
Auf die Waage jedoch habe ich mich immer noch nicht wieder getraut, aber ich bilde mir ein, dass mein Lieblings-T-Shirt (ein Girly-Shirt, geshoppt in Vancouver) wieder besser passt. Ich bleibe weiter dran und werde versuchen, vor allem weniger abends in mich hineinzustopfen.
Denn schließlich habe ich (mal wieder) ein Ziel: Nächstes Jahr in Rom, neben Jensen & Jared und Jensen & Misha … da darf ich einfach nicht wie eine Tonne herumstehen, wenn mir schon die Atmung versagen wird.

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DAS

… hätte ich zu gern direkt live gesehen.

Dank der lieben @JMacLean, die quasi meine 2015er Vancouver CON Augen und Ohren ist, war das aber heute morgen in meiner Timeline, und ich kann nicht aufhören, es mir anzuschauen.

And holy shit! Da ist sogar Mark Sheppard am Schlagzeug, oder?

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KINDL

Es hat ja lange gedauert bei mir. Bisher habe ich stumpf und aus Überzeugung behauptet, dass, wenn ich lese, ich lieber auf die altmodische analoge Papier-Art lesen möchte, in Seiten blättern, in den Büchern schnuppern will und sie danach in das (längst übervolle) Buchregal quetschen möchte. In den letzten Jahren habe ich jedoch zugegebener Maßen eher wenig gelesen. Ab und an mal einen supernatural-Roman, den meistens auf Englisch, aber im Grunde wenig. Das änderte sich, als ich eher durch Zufall auf Twitter darauf hingewiesen wurde, dass es endlich den Abschluss-Teil von AYLA (schon seit 2012) gibt. Den habe ich mir natürlich auf die mir einzig vertraute Weise, ein Buch zu lesen, als Taschenbuch bestellt. Bevor ich jedoch für mich die Steinzeit-Saga um AYLA und JONDOLAR abschließen konnte, musste ich so ziemlich alle vorherigen Bände natürlich auch noch mal lesen. Und so kam es, dass ich seit gut 6 Wochen wieder regelmäßig abends im Bett in Bücherwelten abtauche, so, wie ich es als Kind immer tat.

Ich entdeckte also das Lesen für mich wieder – irgendwie. Und wie ein Süchtiger braucht man, nachdem man ein Buch abgeschlossen hat, sofort neuen Lesestoff.

Und so schnappte ich mir Knuffel’s KINDL mit dem Gedanken ‚Ich könnte es ja mal versuchen.‘

Huch! Sieh an – das liest sich ja doch gut! Auch wenn keine Blätter rascheln und ich am Anfang noch Schwierigkeiten hatte, wie man jetzt blättert, gewöhnte ich mich doch schnell an diese Art des Literatur-Verschlingens. Bald entdeckte ich dann auch die Vorzüge – die Bücher werden mit der Zeit nicht schwer in den Händen, und wenn ich es am nächsten Abend „aufschlug“, dann hatte ich sofort die Stelle wieder, in der ich zuletzt gelesen hatte. Denn wie oft vergaß ich abends im Analog-Papierbuch, das Lesezeichen hineinzulegen, oder es fiel irgendwann aus dem Bett und verblätterte sich vollständig. Nicht so eben das KINDL! (Vermutlich erzähle ich euch gar nichts Neues.)

Ich las den ersten Thriller

und war begeistert – von dem Buch und von der neu entdeckten Art zu lesen, ohne, dass es mein Knuffel neben mir störte, wenn mein Nachtlicht noch stundenlang an blieb und ich mit den Seiten raschelte. Das ist alles nun Geschichte.

Und nun bekomme ich bald mein eigenes KINDL … und ich freue mich darauf.

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Akten-Nightmare

Es waren schlicht zu viele Akten! Überall, rings um mich verteilt, sie stapelten sich bis zur Bürozimmerdecke, lagen auf dem Fußboden verteilt herum. Aktenwände und -berg wohin ich sah. Sie klapperten mit ihren Deckeln und forderten Aufmerksamkeit. Alle waren wichtig und sollten sofort bearbeitet werden, doch wenn ich eine Akte aufschlug, dann fiel der Inhalt heraus, wehte durch das Zimmer, verursachte noch mehr Chaos.
Oder ich konnte die Schrift in ihr nicht entziffern, weil die Buchstaben in der Akte tanzten oder Zahlen verschwanden.

Ich weinte, vor Verzweiflung, weil ich dem Aktenchaos einfach nicht Herr wurde.

Dann ging die Tür auf, und durch das Aktenwirrwarr stieg mein verstorbener Senior-Chef mit einem wütenden Gesicht. Es hatte keinen Zweck, ihm das Aktenchaos verbergen zu wollen, er stand ja mitten drin, und ich schämte mich. Ich war zu nichts zu gebrauchen! Was musste er von mir denken! So suchte ich gar nicht erst nach Ausreden, sondern verbarg mich hinter einem mannshohen Aktendeckel.

Seniorchef lief kopfschüttelnd durch das Aktenberglabyrinth, murmelte Flüche, zog ab und an einen Akte aus dem Chaos und begann, mit rotem Stift Notizen und Anmerkungen darin zu hinterlassen. ‚Noch mehr Arbeit!‘ dachte ich nur, unendlich erschöpft.

Doch als er begann, Akten in einen Koffer zu stopfen, um sie offensichtlich mitzunehmen, konnte ich nicht weiter still sein und mich hinter der großen Akte versteckt halten! Er wollte mir eine Akte wegnehmen! Das ging nicht! Das geht auf keinen Fall! Mein Chef hat mir aufgetragen, mich in seiner Abwesenheit um die Akten zu kümmern! Um jede einzelne! Und nun wollte Senior Akten wegschleppen!
Ich sprang aus meinem Versteck hervor und entriss Senior die Akten aus den Händen.

…. und dann war ich plötzlich wach … warum auch immer an einem Sonnabend Morgen, kurz vor 7.30 Uhr, fühlte mich für einen Moment erschlagen; doch nur für einen Moment. Es war ein Traum, ein dummer Traum von Akten … Möglicherweise waren es in den letzten Wochen einfach nur zu viele von ihnen …

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GOT IT!

Was habe ich gebangt, dass es zur JIB7 im Mai 2016 das erste Mal sein könnte, dass ich nur zuschauen darf, wie andere sich die 3 Sekunden an Jensen kuscheln können und ihm nah sein dürfen. Bei der Jensen-Single-Foto-Verteilung bin ich ja leer ausgegangen, aber:

I’ve got my two Double-Photo-Ops!

Yes, verdammt! …

einmal mit Jensen und Jared,
das Traumpaar schlechthin und ich werde mitten drin sein,

und einmal mit Jensen & Misha
was Premiere für mich sein wird, denn Misha habe ich bisher immer mehr oder wengier ignoriert – der war mir unheimlich weil zu spontan!

Alles wird gut; ich hüpfe wie ein strahlendes Karniggel durch das vor Arbeit quietschende Büro, lächel und träller vor mich hin und nichts und niemand kann mich nun mehr stoppen!

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JIB 7 Booking-Wahnsinn

… ging heute in die nächste Runde. Double-Photo-Op booking. Die Email war vorbereitet, das Starren auf die Uhr begann eine Viertel Stunde vorher. Nur nicht zu früh abschicken, aber auch nicht zu spät! Der Anruf von Bazillus 2 Minuten vor 14 Uhr musste abgewürgt werden! Jetzt nicht, brüllte ich in das Telefon, und starrte weiter auf die Uhrzeit … noch 35 Sekunden … 20 Sekunden ….
13:59:55 drückte ich nervös und zitternd den Sende-Button. Ob es diesmal klappt? Das Jensen-Single-Foto habe ich nicht bekommen, zu viele waren vor mir mit ihrer Email durchgerutscht. Nun, Jared ist ja auch nicht zu verachten, aber eben kein Jensen. Heute nun die Chance, Jensen mit Jared und mit Misha zu erwischen, scheiß auf die Kosten (wenn ich beide angefragten Double-Photo-Ops bekommen sollte, sind die zusammen teurer, als der ganze Pass!). Aber egal … ich brauche wenigstens einmal Jensen hautnah nächstes Jahr im Mai! Und wenn es wieder nicht klappt?
Wenn es nicht klappt, dann …. ich weiß nicht … nicht darüber nachdenken! Es muss klappen!

Danach habe ich zur Beruhigung erst einmal eine Zigarette geraucht, bei Bazillus angerufen und anschließend den Film über die Geschichte von Paul Potts weiter geschaut. Eine sehr rührende Geschichte über den Handy-Verkäufer, der Britain’s Got Talent im Jahr 2007 gewann und mit seiner unglaublichen Stimme alles wegpustete, ob man nun Oper mag oder nicht. Natürlich weinte ich wieder. War klar, gar nicht anders zu erwarten.

Und nun liege ich auf dem Sofa, trinke Eiskaffee, höre Musik und warte, dass es Abend wird, damit wir unser kleines Grillfest bei Bazillus starten können, immer in einer Mischung aus Hoffnung, Angst, Panik und tiefster Verzweiflung das Mailfach beobachtend, ob … oder doch nicht.

Der ganze normale Wahnsinn eben, der mit der JIB einhergeht.

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Schlampig?

Ich habe lange überlegt, ob und – wenn überhaupt, ob dann öffentlich –  ich darüber bloggen sollte, welcher Vorwurf mir gestern von Chef gemacht wurde. Ich habe mich für das Öffentliche entschieden, nachdem ich mir die ganze Sache quasi eine Nacht lang durch den Kopf habe gehen lassen. Zum Verständnis sollte ich aber von vorn beginnen:

Freitage sind im Vormittagsbüro immer besonders arbeitsgeladen, jedenfalls in der Regel. Der gestrige Freitag machte keine Ausnahme, und noch holen wir ja die 2-Wochen-Urlaubszeit der Vollzeitkollegin auf. Da bleibt eben vieles liegen, das ist einfach so und auch nicht weiter tragisch.

Eigentlich hatte ich gute Laune, das Vancouver-Shirt passt wieder besser und spannt nicht so und Freitage sind keine Trauertage, trotz der vielen Arbeit. Das Wochenende winkt bereits verführerisch.
Ich lag gut in meiner persönlichen Büro-ToDo-List, die Buchhaltung war in den Akten bereits wieder eingetragen, nur noch nicht direkt gebucht, das wollte ich gern in Ruhe machen. Wichtiger waren die Diktate, einige eilige darunter, die am selben Tag möglichst noch raus sollten. Alles normal – eigentlich.

Als ich im Chef-Büro diesen nach einer bestimmten Akte fragte, die ich suchte und – wie immer – bei ihm noch vermutete, entwickelte sich das Gespräch aber ganz plötzlich in eine andere Richtung.

„Frau J., in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass Sie schlampig geworden sind, vor allem, was die Buchhaltung betrifft!“ warf er mir vor, und ich war auf diesen Vorwurf so gar nicht vorbereitet. Ich schluckte. Schlampig? Manchmal, in stressigen Zeiten, bin ich vielleicht schusselig, aber generell schlampig? Ich sagte nichts, hörte erst einmal zu; aber innerlich ging ich bereits in Abwehrstellung. Meine bis dahin gute Laune hatte sich schlagartig verflüchtigt.

„Zum Beispiel hier in dieser Sache“, sprach er weiter. Er hielt mir die entsprechende Akte unter die Nase. „Sie schauen nicht mehr den Kostenbogen an, sondern buchen wahllos einfach drauf los! Dabei hätten Sie erkennen müssen, dass das keine Gebühren sind!“ Sein Finger pochte vorwurfsvoll auf den letzten Eintrag im Aktenbogen.
Ich schluckte und schaute genauer hin. Ja, kein Zweifel, die Eintragungen stammten von mir, und sie waren offenbar falsch.
„Wenn Sie, wie ich es Ihnen angewiesen habe, immer in die Akte schauen würden, wäre das nicht passiert! Das ist hochgradig peinlich, dass dieser Geldeingang falsch verbucht wurde. Das sind keine Gebühren, das gehört dem Mandanten; das hätten Sie erkennen müssen, wenn Sie sich die Zeit genommen hätten, in die Akte zu schauen. Ich kann schließlich nicht alles überprüfen!“ fuhr er fort. „Das ist einfach nur schlampig!“
Ich stand mit knallrotem Kopf neben Chef und starrte auf den Aktenbogen mit den falsch verbuchten Gebühren. Warum hatte ich das nicht erkannt? Jetzt, mit den Erklärungen Chef’s, sah ich es auch. Natürlich! Aber warum habe ich es nicht vorher erfasst? Ich stand schweigend wie ein gescholtenes Kind vor dem Schuldirektor, konnte nichts sagen. ‚Nur nicht weinen!‘ kreischte es in meinem Kopf. Deswegen heult man doch nicht!
Chef erklärte weiter, wie peinlich ihm die Sache war, als er dem Schuldner eingestehen musste, dass natürlich die Sache längst gezahlt war. Ich hörte kaum zu, sondern versuchte zu rekapitulieren, warum ich diesen Geldeingang als Gebühren und nicht richtiger Weise als Fremdgeld verbucht hatte. Ich ergattete die Akte und blätterte darin, und fand den Kostenfestsetzungsantrag  mit genau dem eingegangenen Betrag! Ja, richtig! Mir fiel es wieder ein! Natürlich schaue ich in die Akten, auch in den Aktenbogen; und ich hatte bei dieser Buchung sicher nicht aus dem Bauch heraus entschieden, die Zahlung als Gebühren zu verbuchen. Ich war mir schlicht sicher gewesen, dass es auch Gebühren waren!
Noch immer konnte ich nichts sagen, sondern schlich wieder aus dem Chef-Büro, seine Ermahnung noch in den Ohren, jetzt aufmerksamer zu buchen!

Ab da an zog sich mein Freitagvormittag. Er wollte einfach nicht vorbei gehen. Ich arbeitete meinen Kram ab, still, sehr still. Es fiel auch schon S. auf, die gar nicht mitbekommen hatte, wie mir gerade der Kopf gewaschen wurde.

‚SCHLAMPIG!‘ hallte es immer wieder durch mein Gehirn. War ich schlampig geworden?

Nein, war ich nicht! Fehler passieren, davon ist niemand frei. Doch in dieser bestimmten Sache habe ich den Fehler gar nicht als Fehler erkannt! Ich war bei der Buchung nicht eine Spur unsicher gewesen, dass es sich möglicherweise nicht um Gebühren handeln könnte! Aber jetzt bin ich unsicher! Wie viel – in anderen Akten – ist noch falsch gebucht worden?

Andererseits: Wie oft – vor allem als ich die Buchhaltung vor 3 Jahren übernahm – hatte ich Geldeingänge vorsichtshalber in das Fremdgeldkonto gebucht, um erst mit Chef zu sprechen, was es denn nun genau wäre; Gebühren (die uns zustehen) oder eben Fremdgeld, das wieder ausgezahlt werden müsse? Und wie oft war er einfach genervt und hielt mir eine Predigt derart, dass ALLES erst einmal ihm gehört. Im Zweifel immer für den Anwalt!

Der Freitag ging dann doch vorbei, ich tippte einfach wie besessen und achtete darauf, dass ausschließlich fehlerfreie Schriftsätze in der Unterschriftenmappe landeten.

‚Schlampig! Sie sind schlampig geworden!‘

Je länger ich darüber nachdachte, um so ungerechter kam mir der Vorwurf vor. Ja, ich hatte da einen Fehler gemacht, keinen Flüchtigkeitsfehler, sondern einen Verständnisfehler. Meine gesamte Arbeit aber dann als ’schlampig‘ zu beurteilen? Das traf! Ich bin nicht schlampig!

Am Nachmittag, bevor mich das Couchkoma überfiel, und auch am Abend im Bett dachte ich weiter darüber nach. ‚Schlampig!‘ Das Wort schien sich in mein Gehirn festzubrennen. Aber mittlerweile hatte ich den Vorfall eingehend analysiert.

Das Ergebnis: Offenbar kam Chef gar nicht auf die Idee, dass ich einen Aktenvorgang nicht verstanden haben könnte. Seine unweigerliche Erklärung für den aufgetretenen Fehler: Ich muss schlampig gearbeitet haben, nicht bei der Sache gewesen sein.
Ich arbeite jetzt seit 12,5 Jahren in der Anwaltskanzlei, seit 3 Jahren kümmere ich mich um die Buchhaltung, um Chef zu entlasten. Gelernt habe ich Bürokauffrau, hatte von Anwaltskram zu Beginn nicht den Hauch einer Ahnung; alles war neu. Auch die Buchhaltung machte mir erst gewisse Probleme, weil sie so aufgebaut ist, dass ein Nicht-Gelernter sich schnell zurechtfinden kann, wenn er nur weiß, ob es sich um eine Ausgabe oder Einnahme handelt. Der in der Berufsschule mir eingebleute ewige Buchungssatz SOLL an HABEN stiftete da zu Beginn bei mir eher Verwirrung.

Wie gehe ich jetzt damit um, dass Chef mein anwaltliches Denken quasi für fehlerfrei hält und demzufolge Fehler, die passieren, auf Schlampigkeit zurückführt? Soll ich mit ihm sprechen?
Was ist besser, wenn er glaubt, ich arbeite schlampig, ohne zu ahnen, dass ich es (zumindest in dem Fall) einfach nicht besser wusste? Schlampigkeit kann man abstellen, Unwissen eher nicht – zumindest nicht, wenn dir niemand deine Fehler erklärt.

Ich muss mit Chef also reden, am Montag, und ihm gestehen, dass es keine Schlampigkeit meinerseits war, sondern Unwissen/Unverständnis. Und dass ich es für ungerecht halte, von einem gemachten Fehler auf die gesamte Arbeit zu schließen!

Denn ich bin nicht schlampig – aber offenbar manchmal schlicht zu blöd!

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