Neue Musik entdeckt

Dabei ist sie eigentlich gar nicht neu, sondern nur anders, nämlich unplugged. Ich bekam von CAT den Link geschickt, klickte mich neugierig in die Spotify-Playlist … und schon nach den ersten Takten verliebte ich mich. Den Abend lasse ich den TV aus, habe eben jene Playlist auf den Ohren, genieße, erkenne und bin begeistert. Gerne mehr davon. Danke.

Spotify

Damit lasse ich diesen herrlich entschleunigten Freitag ganz behutsam ausklingen.

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Ziemlich spontan freie Freitage

… haben ihre eigene Magie und Geschwindigkeit und fühlen sich einfach nur verdammt gut an, vor allem, wenn man nichts weiter auf dem Zettel stehen hat, sich also dem völligen Nichtstun hingeben und selbiges zelebrieren darf, ohne dass das Gewissen herummosert und besondere Aktivität verlangt, dazu verstaubte und längst vergessen geglaubte To-Do-Listen vom Dachboden der Erinnerung ins Bewusstsein poltern lässt;

also wenn man nichts tun MUSS aber alles tun KANN, wozu man Lust hat.

Einkauf und Hausputzing ist auf frühestens morgen verschoben, und so liege ich nun auf dem Sofa, an einem Freitag, um diese Uhrzeit, und das Katertier wundert sich, warum ich um diese Zeit an diesem Tag zu Hause bin und einen seinen angestammten Plätze mit Beschlag belege. Musik rieselt durch das angenehm beheizte Wohnzimmer, der 3. Kaffee dampft noch, Twitter plätschet gemächlich nebenher. So mag ich das – fern von der Hektik der Akten und dem Chaos der Synopsen. Ich sollte mir viel öfter derartige Büroverschnaufpausen gönnen.

Oktob_Wesermarsch

Gleich werde ich noch etwas lesen oder weiter Musik hören, die neue Folge #supernatural noch einmal schauen oder schlicht mich noch einmal ins Bett legen und eine Runde dem Schlafschafkissengeflüster lauschen.

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Form And Void

WOW! Endlich habe ich die neue Folge auch sehen können, nachdem ich ja die Nacht verpennt hatte und dann notgedrungen warten musste, bis mein Bürotag endlich zu Ende tropfte. Und ich bin begeistert! Von allem! Und wo soll ich anfangen?

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Alte Praktikanten und Verpennt!

Tja! Hier sollte jetzt eigentlich was von der brand-new Folge #supernatural stehen; doch – ich habe grandios versagt und noch grandioser verschlafen! Kann man sich das vorstellen? Ich bin nicht mitten in der Nacht aufgestanden, um den Winchestern zu huldigen. Wie konnte das denn passieren? Rein theoretisch ist mir schon klar, wie das passieren konnte: Mein Körper hat sich kurz vor 3 Uhr strikt geweigert, das Bett zu verlassen, nach den arbeitsreichen Wochen allgemein und dem relativ späten Heimkommen gestern. Denn gestern war mal wieder Kino-Zeit.

Wir haben „Man lernt nie aus“ geschaut, mit einem herrlich (ungewohnten) Robert de Niro und Anne Hattawaydingsbums (Plötzlich Prinzessin). Der Film war nett, auch recht unterhaltsam, und vor allem lang. Natürlich wird alles gut und man lernt: Nimm dir ab und an mal eine Auszeit von deinem Stress, mach Tai Chi und bleib immer offen für Neues, ohne dein Alt-Bewährtes zu vergessen. Und habe (als Mann und Kavallier) immer ein Taschentuch dabei, denn Frauen weinen, damit man ihnen ein Taschentuch reichen kann.

Jedenfalls war Robert de Niro als weiser Praktikant daran Schuld, dass ich erst so spät im eigenen Bett landete. Und dann prompt meine Suchtserie verpennte.
Sie ist auch jetzt noch nicht online, aber Twitter plappert bereits darüber, und ich habe den fatalen Fehler begangen, die ersten Reviews zu lesen; weiß also ungefähr, was passiert ist in der Episode, ohne auch nur ein Fetzchen davon gesehen zu haben. Notgedrungen muss ich dazu noch bis abends warten.

Einen Zahnarzttermin habe ich auch gleich noch und nicht genügend Kaffee im Büro, um diese Mischung aus Frust, Dämlichkeit, dummer Zahnarztangst, Neugier und permanenter Müdigkeit aus mir herauszubekommen.

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Dreaming back

BBC1

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More thoughts to #supernatural 11-01

11-01

Mehr als ein Tag ist seit der nächtlichen Premiere vergangen. Das Twitter-Netz sprudelt vor Vermutungen und Theorien. Ich habe keine eigene. Keine Vorstellung, wohin die Reise mit den Brüdern in dieser Staffel gehen wird.

Je länger ich nun darüber nachdenke, was ich von DARKI und ihrer Verbindung zu DEAN halten soll, umso mehr Ideen pflanzen sich in mein Gehirn: Möglicherweise beinhaltet das ja auch die Chance, wieder an Demon- oder zumindest an eine Art DARK-DEAN zu kommen. Davon hatten wir in Staffel 10  leider viel zu wenig, ich hätte Demon-DEAN gerne etwas länger behalten bzw. zurück. Nun, vielleicht ergibt sich da ja noch was.

Eine interessante Theorie darüber, in wessen Hände CAS geraten sein könnte, gab es auch: ROWENA steckt dahinter? Abtrünnige Engel, die auf ROWENAs Seite kämpfen und für sie CAS foltern? Welchen Sinn sollte das denn haben? Abgesehen davon, dass es dann von ROWENA sehr dumm gewesen wäre, CAS überhaupt erst entkommen zu lassen; sie hatte ihn ja quasi schon! Dann vermute ich schon eher METATRON dahinter … den sollten wir nicht so ganz auf das Abstellgleis schieben.

CROWLEY – brillant, in welchem meat suit auch immer. Hoffentlich vergessen die SPN writer nicht, dass sie am Ende der Staffel 10 seine wahre Identität ein kleines bisschen offen legten. Rote Augen, immun gegen jegliche Flüche … Da fällt mir auf: War es nicht auch ein Spell aus ROWENAs Hexenküche, den SAM bei CROWLEY anwandte, und der grandios versagte? Und doch konnte er sich dann nicht mehr bewegen, als der verhexte CAS auf ihn losging? Hmm … wer täuscht hier was vor?

Was ich von DARKI halten soll, weiß ich noch nicht. Wie das ultimativ böse BÖSE kommt sie mir derzeit noch gar nicht vor, ja, sogar eher ein bisschen geheimnisvoll-sympathisch.

Und SAM? Hmm … SAM ist mir ein bisschen unausgegoren derzeit. Seine Ansprache „we have to change…“ war zu dem Zeitpunkt ziemlich arg aus der Luft gegriffen; die Brüder hatten/haben weiß Chuck andere Probleme gerade am Hals. Immerhin gestand er, dass er jederzeit wieder die DARKNESS aus ihren Loch geholt hätte, wenn er damit nur DEAN retten kann. Das rechne ich ihm hoch an! Er hat in der Beziehung noch immer was gutzumachen; ich erinnere nur daran: SAM hit a dog …

Stellt sich nun die Frage wieso schnarcht mein Kater? wie viel weiß DEAN noch über DARKI und was hat er alles noch nicht erzählt/sich erinnert? Haben sich DARKI und DEAN vielleicht schon geküsst? Möglicherweise verging in dem Darkness-Smoke-Hurrikan die Zeit anders, nämlich viel länger … ?

Und was zum Henker ist mit DEATH? Er kann nicht einfach durch seine eigene Sense dahingemeuchelt worden sein, er ist schließlich DEATH!

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Innerlich kaputt und unruhig

Unruhe

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Out of the Darkness, into the Fire

Eigentlich sollte ich jetzt wieder im Bett liegen. Ich hatte den Laptop schon herunter gefahren. But: I can’t! Schlafen kann ich jetzt sowieso nicht mehr, und deswegen sitze ich nun bei Kaffee und schaue die Folge eben noch einmal. Ich bin mir noch nicht so sicher, was ich davon halten soll.

Spoiler-Cut.

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Morgen

… ist in mehrfacher Hinsicht ein besonderer Tag.

Der 7. Oktober

… sie hätte Geburtstag.
Ohne sie wird der Tag still sein. Mit Tränen gefüllt. Es ist noch immer so schwer zu begreifen.
Ich werde ihre Lieblingsblumen – weiße Rosen – auf ihr Grab legen.

… und wenn ich dann abends ganz fix ins Bett husche, wird die Nacht wieder kurz werden, und mein Herz wird auf andere – gewollte Weise – in Stücke zerfetzt, denn endlich jagen sie wieder … und ich mitten drin, in der Gefühlsachterbahn …

Into the Darkness, but together!

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Wochenrückblick vom Sofa aus

Die Woche war lang, sehr lang. Vollgepackt mit Arbeit und Terminen. Montag bis 19.15 im Nachmittagsbüro gehockt, selbiges dann noch ausgeräumt, weil am nächsten Tag neue Fenster eingebaut werden sollten. Es gerade noch rechtzeitig zum Englisch-Kurs geschafft und 22:30 Uhr todmüde ins Bett gefallen. Allerdings war ich so aufgedreht und mein Gehirn noch so in diversen Synopsen-Problemen verstrickt, dass ich lange brauchte, um endlich einzuschlafen.

Kennt ihr das, wenn ihr eigentlich hundemüde und kaputt seid, aber nicht einschlafen könnt? Ich hätte heulen können; überlegte sogar, wieder ins Büro zurückzukehren, weil sich einfach kein Einschlafen einstellen wollte.

Entsprechend kaputt war ich am Dienstag. Doch die Akten warteten schon. Glücklicherweise hatte ich in weiser Voraussicht mit dem Nachmittagsbüro abgemacht, dass ich erst einmal mittags anrufe, ob die Fenster schon drin sind und es überhaupt Sinn macht, nach OL zu kommen. Es machte keinen rechten Sinn, die Fensterbauer waren noch zu Gange und in dem Chaos wäre ich mit meinem Synopsen-Chaos regelrecht untergegangen. Also blieb ich im Anwaltsbüro – sehr zur Verwunderung von Chef und zur Freude meiner dortigen Kollegin – und kloppte dann nachmittags dort an der Synopse herum. Wieder bis kurz nach 18 Uhr, ununterbrochen Tabellen überprüft, layoutet, Inhalte abgeglichen …
und dann war es auch schon Zeit für den alljährlichen Gang über den Roonkarker Mart; Chefs bezahlen. Ich war zwar müde, aber lustig war es trotzdem. Vor allem das Boss-hitting im Auto-Scooter. Die Fahrt im Break-Dancer allerdings war für meinen Kopf mal wieder tödlich; das werde ich in Zukunft wohl tatsächlich ein für alle Mal als „dafür bin ich zu alt“ canceln. Wieder war es weit nach 23 Uhr, als ich endlich ins Bett und dann auch in einen unruhigen Schlaf fand.

Mittwoch – Zombie auf Station, aber es nutzte nichts, Akte mussten geschubst und Synopsen geschrieben werden. Ich klammerte mich an Kaffee und die Aussicht, dieses mal vor 20 Uhr ins Bett fallen zu können.

Abends dann – ich lag schon wie geplant rechtzeitig im Bett – der Anruf der Kollegin aus dem Vormittagsbüro: Ihr Pferd war in einen Graben gestürzt!
Natürlich verstand ich, dass sie jetzt bei ihrem Shevi blieben muss, die ganze Nacht, und am Donnerstag erst mal früh nicht ins Büro kommen würde können. Das Pferd war nun mal wichtiger; die paar Akten würde ich schon alleine schubsen können.
Auch der Nachmittag war wieder vollgepackt mit allerlei Monatsabschlüssen, Serienbriefen und Synopsen. Aber wenigstens kam ich halbwegs pünktlich aus dem Büro und ins Bett.

Der Freitag dann verlief – wie es Freitage im Anwaltsbüro so an sich haben – sehr hektisch. Akten, Akten, Akten; noch mehr Akten und auch noch die Buchhaltung, die in der Woche liegen blieb. Nach Büroschluss noch eben fix mit Tante Aenne ihre Haferflocken und Tee geshoppt, und bereits einen Eindruck bekommen, was mich bei meiner eigenen Einkaufshölle noch erwarten würde. Samstag blieben ja die Geschäfte zu, der heimische Kühlschrank jedoch war ratzefatz leer, es musste also sein.

Und dann war ich nur noch froh, diesen Freitag und überhaupt diese Woche hinter mich gebracht zu haben. Sie ging in die Knochen und an die Substanz …. und die kommende Woche wird noch ein wenig intensiver werden, denn J. Geburtstag rückt näher; der erste, den wir nur an ihrem Grab verbringen können. Das wird eine schwierige Zeit, besonders für ihre Familie.

Und dann beginnt in der Nacht zu Donnerstag auch endlich die 11. Staffel supernatural; und auch, wenn es mich in mehrfacher Hinsicht umbringen wird – ich kann nicht anders, werde mir die Premiere live geben und danach sicherlich zu nichts mehr zu gebrauchen sein.

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Only ONE WEEK!

[vimeo]https://vimeo.com/141091877[/vimeo]

… und ich kann gar nicht meine Gefühle beschreiben; irgendwas zwischen totaler Aufregung und Furcht, was alles passieren wird oder könnte in Staffel 11.

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Lange Wochen, volle Tage

… keine Zeit, nur Büro, Büro. Und müde! Ausgepowert, kaputt. Meine Synapsen brauchen Pause.

Was freue ich mich auf ein einfaches, faules Wochenende!

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Die Zugfahrt nach Hause

(der dritte und letzte Teil des Pfalz-Berichtes)

… am Sonntag-Morgen war weniger spektakulär, aber anstrengend. Cat bastelte für jeden von uns ein Lunch-Paket, über das ich noch sehr dankbar sein sollte.

Wegen der Dampfnudeln musste ich noch immer pupsen *kicher*, durfte aber natürlich nicht. Der Zugkaffeeschubser ließ sich nicht blicken, die Reservierungsverweigerer hoppsten wie immer von Platz zu Platz. Ich schwankte dann doch 9 Wagons weiter zum Bistro, wo ich – endlich angekommen – 15 Minuten warten musste, bis der Kaffee fertig war, den ich dann wie eine Trophäe vor mich hinbugsierend durch Großraumabteile voller (teilweise müffelnder!) BVB-Fans zu meinem Platz zurückbeförderte (und dabei nur einmal fast einen Mitreisenden bekleckerte, als der Zug besonders schwankte).

Natürlich hatten wir Verspätung, und die Verspätung der Verspätung wurde mit jedem Zwischenstopp länger, die Durchsagen des Lokführers dafür immer länger. „Guten Tag und herzlich Willkommen im IC nach … (Pause) …. Hamburg über …. “ (längere Pause und fast erwartete ich, Blättergeraschel zu hören, wenn der Zugführer flux nachschaut, wo er überall langfahren muss).
Natürlich waren irgendwo Personen auf der Fahrbahn und selbstverständlich bekam man seine Anschlusszüge nicht. Chaos, Panik und Gemaule; nur ich blieb gelassen und verbissen das Pupsen unterdrückend sitzen, wo ich war, schaute aus dem Fenster oder versuchte zu lesen. Der Mitreisende neben mir, ein Christian, zerrte sofort nach seinem Einstieg einen Laptop heraus und versank in einem Egoshooter-Spiel, war damit schwer beschäftigt und nicht mehr ansprechbar.

Und so tropfte die Zeit und die Landschaft am Zugfenster vorbei. Jo hatte es eher als ich nach Hause geschafft und whats-appte, dass sie ihren Bus noch erwischt hatte. Happy Jo. Nun, ich würde meinen Zug nach NHam definitiv und trotz 1 Stunde Umsteigezeit nicht mehr rechtzeitig erwischen. Glücklicherweise war das Knuffel-Abholkommando schon unterwegs nach Bremen und so konnte ich vor 20 Uhr doch ziemlich geschafft aber glücklich ins Bett fallen.

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Wandertag in der Pfalz

(der zweite Teil)

Endlich Samstag – Wandertag. Nach dem Frühstück ging es bei herrlich sonnigem Wetter, wie geschaffen für einen Ausflug, los.

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Bei Cat gibt es tatsächlich noch Telefonzellen!

Der erste Ausflugsstopp ging zur Rietburg. Auf der Hinfahrt, am wunderschönen Rhein entlang, bestaunten Jo und ich bereits die vielen Burgen, die am Ufer zwischen den Weinbergen in geordneter Regelmäßigkeit auftauchten.

Dann betrog ich mein angeschmissenes Runtastic-App, indem wir uns kurzerhand in die Seilbahn pflanzten und uns gemütlich die 350 m hinauf fahren ließen. Beim „Einstieg“ war ich zuerst ein bisschen panisch, aber die Einstiegshilfen-Männer waren freundlich und sie wussten sicherlich, dass nichts passieren konnte, wenn man sich nicht allzu blöd anstellte. Dann baumelten die Beine über üppigen Grün und ich genoss die Fahrt.

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Die Aussicht war schon mal umwerfend, wenn auch – wie wir in meiner alten Heimat gesagt hätten – „düchtsch düsch“.

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Anschließend spazierten wir durch den Wald, bewunderten die Steinskulpturen, die mich einmal mehr an die kanadischen Wälder erinnerten, und philosophierten über die Unterschiede von Pfälzer Wäldern mit denen jenseits des großen Teichs.

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Und obwohl Cat skeptisch war, was den Weg betraf,  und ob wir auf noch auf dem Richtigen wären, fanden wir nach einer Stunde wieder zurück zur Rietburg und segelten sanft mit der Seilbahn wieder nach unten.

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Dieser lustige Kerl begegnete mir, auf unserer Suche nach einer geöffneten Apotheke im Städtchen unterhalb der Rietburg. Er saß über dem Ofen eines mittelalterlichen Brotstandes und ich bekam die Erlaubnis des Ofemeisters, das Kerlchen zu fotografieren.
Nachdem wir die dringend benötigte Apotheke (Kopfschmerzen bei einem der Expeditionsteilnehmer ;)) gefunden hatten, ging es auf zur nächsten Burg:

Trifels.

Anschließend besichtigten wir noch das niedliche kleine mittelalterliche Städtchen der Gerber, der Wasserräder und – natürlich – auch der Weinreben.

Ahrweiler

Ausgehungert fielen wir am frühen Abend bei der CAT-Mama + W. ein, und ich aß die köstlichsten Dampfnudeln + Kartoffelsuppe meines Lebens. Das war so umwerfend lecker, dass ich noch meinen Enkeln davon vorschwärmen werde.

Den Abend verbrachten wir müde und zufrieden auf der Couch, schauten einen Horrorfilm (darüber möchte ich jetzt lieber schweigen) und anschließend zur Ablenkung noch ein bisschen einen türkisch aussehenden Sohn Mannheims mit langen Haaren, bei dessen komödiantischen Ergüssen (die ich mir von CAT übersetzen lassen musste) ich aber einzuschlafen drohte. Frische Waldluft, Burgruinen-Erkletterung und die Dampfnudel-Fress-Narkose forderten ausdrücklich Bettruhe. 😀

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Mit dem Zug in die Pfalz

(der erste Teil des Pfalz-Wochenend-Berichtes)

„Kommt doch zu mir!“ lautete der Vorschlag, und „zu mir“ hieß in diesem Fall ins wunderschöne Baden-Württemberg zu @cat. Mit mir war @JMacLean unterwegs, und schon die Zugfahrt zu Cat war aufregend.

Eigentlich fahre ich supergern Zug, es erinnert mich an meine Kindheit. Da bin ich irgendwie ständig Zug gefahren, was kein großer Akt war, wenn der Vater bei der Bahn arbeitet und man deswegen nie eine Fahrkarte kaufen brauchte, sondern wann immer man wollte man kreuz und quer durch die Republik fahren konnte, so man denn Zeit und Lust dazu hatte.

Jedenfalls freute ich mich auf die Zugfahrt und die Erlebnisse, die sie mit sich bringen würde. Dabei war die Buchung des Tickets schon Wochen vorher alles andere als einfach. Es musste ein Zug gefunden werden, der nicht 2 Mio. Jahre bis nach Mannheim braucht, zu einer annehmbarer Zeit dort ankommen würde, nicht zu viele Umsteigeakte erforderlich macht und auch noch von Bremen über Essen fahren sollte, damit Jo zusteigen kann.

In dem ganzen Zugbuchungshickhack fanden wir dann einen, der uns beiden gefiel und buchten; glücklicherweise auch die dazugehörigen Platzreservierungstickets, was sich als sehr (sehr!) clever noch herausstellen sollte.

Weniger clever war die Tatsache, dass ich die falsche Abfahrtszeit erwischte. Freitags ist ja noch immer Großkampftag im Anwaltsbüro, und mein eigentlicher Plan sah so aus, dass ich erst die Akten schubsen wollte, nach Büroschluss zum gegenüberliegenden Bahnhof spaziere und die Fahrt in die Pfalz antrete. Doch:

Erst am betreffenden Freitag fiel mir auf, dass der gebuchte Zug eine ¾ Stunde nach Büroschluss zwar tatsächlich abfahren würde, allerdings in Bremen; und um nach Bremen zu kommen, müsste ich das Büro so ca. 1,5 Stunden vor meinem eigentlichen Freitagsfeierabend verlassen. Na super! Chef (so befürchtete ich) würde not amused sein, hatte ich doch letzten Freitag schon 1 Stunde geschwänzt – wenn auch mit Chef’s Erlaubnis.

Nun gut, es nutzte ja nichts, die tickets waren nun mal so gebucht, der neue Rucksack mit dem Schlafschaf drin gepackt … mit Chef würde ich schon einig werden. Und ich wurde, tigerte äußerlich entspannt aber innerlich aufgeregt wie ein kleines Kind zum Bahnhof und freute mich auf ein fantastisches Wochenende.

Die Strecke bis Bremen war ereignislos, die NordWestBahn klapperte die Klitschen ab. Nur hatte ich den fatalen Fehler begangen, mir die Zwischenstopps der langen Fahrt nach Mannheim separat auszudrucken, in der irrigen Annahme, dass, wenn ich den Fahrplan mit meiner gebuchten Zugnummer ausdrucke, ich dann automatisch die richtige Strecke erwischen würde. Mit Erschrecken stellte ich dann im Zug nach Bremen fest, dass ich in Dortmund umsteigen sollte … und für den neuen Zug wären dann keine Sitzplätze für Jo und mich markiert! Fehler! Fehler! Fehler! Ich lief innerlich Amok. Ich war ja so blöd! Aber vielleicht konnte ich das ja noch in Bremen berichtigen, die haben da ja so einen Service-Point, da kann ich bestimmt noch Platzkarten nachträglich reservieren.

Am besagten Bahn-Service-Punkt stand eine Schlange, aber da ich Zeit hatte, stellte ich mich an; kam auch dran, schilderte meine Verwirrung und mein Problem, und erntete ein mildes Lächeln. „Sie fahren nicht oft Zug, oder?“ Na vielen Dank auch! Ja, ich bin ein seltener Zugfahrer, aber einen Zugfahrplan kann ich schon noch lesen und da steht Umsteigen und anschließend nichts mehr mit Platzkarten …

Die milde lächelnde Dame belehrte mich dann, dass ich doch ein Sparticket gebucht habe, nie und nimmer umsteigen bräuchte, sondern brav von Bremen bis Mannheim auf meinen Platz bleiben konnte. Die Verbindung, die ich mir nachträglich ausgedruckt hatte, beginnt zwar auch mit meiner Zugnummer, ist aber für die Eiligen, die dann in den ICE umsteigen, um eine ganze Stunde früher in Mannheim oder Stuttgart anzukommen.
Uff! Aha. Na, dann ist ja alles gut. Glücklicherweise habe ich nachgefragt (Frauen tun so etwas!), sonst wäre ich tatsächlich in Dortmund aus dem Zug gesprungen und hätte alles durcheinander gebracht.

Mein Schlafschaf, das seinen Kopf aus meinem Rucksack steckte, erregte Aufmerksamkeit auf dem Bahnsteig. Ein Mann schaute es besonders lüstern an und ich klärte ihn auf, was die Vorzüge eines Schlafschafes sind.

Dann fuhr endlich der Zug ein mit dem Wagen dran, in dem unsere Sitzplätze sein sollten, und nach einer chaotischen Ewigkeit vor der Zugtür wartend und von der Lautsprecheransagerin bereits ermahnt, nun endlich einzusteigen in Wagen 8! Ja, wie denn? Ich will ja, wie die 20 anderen neben mir auch, aber wir können nicht, der Zug ist verstopft! – Geschafft!
Die reservierten Sitzplätze erwiesen sich als Segen und als ich den meinigen gefunden und mit Beschlag belegt hatte, konnte ich beobachten, wie die Sitzplatzreservierungsverweigerer Sitzplatz-Hopping betrieben. Also mir persönlich wäre das zu anstrengend.

Neben mir nahm ein süßes altes Ehepaar Platz, mit denen man sich herrlich unterhalten und über die Erlebnisse bei einer Bahnfahrt philosophieren konnte. Und so verging die Zeit wie im Flug im Zug, das KINDLE war mit, auch Musik, man brachte mir Kaffee, der scheußlich schmeckte, aber eben Kaffee war. Jo fand mich in Essen und danach verging die Zugfahrt noch rasanter.

Cat pflückte uns wie versprochen in Mannheim ab – Hallo und Wiedersehensge-HUG-se – und chauffierte uns durch ein nächtliches, volles und brückenchaotisches weil gesperrtes Monnheem auf die „richtige“ Rheinseite. Und dann war ich froh, dass es endlich Essen gab, eine Couch und ein gemütliches #supernatural-watching der geschnittenen Szenen der Staffel 10!

Morgen sollte es auf große Wanderung gehen, durch die Pfalz … und dann gibt es auch Bilder.

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