Hiobsbotschaften

Warum heißen Hiobsbotschaften Hiobsbotschaften? Weil laut Altem Testament dem armen Kerl Hiob eine schlechte Nachricht nach der anderen überbracht wurde, nur weil er Ziel eines obskuren Tests geworden war, wie weit man ein Menschlein mit Mist bewerfen kann, bis er GOTT die Schuld an seinem Dilemma gibt und den Gehorsam und die Gefolgschaft an selbigen kündigt und zurückspuckt. Weiterlesen →

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Traumsequenzen 13.04.2010

Es gab nur ein winziges Fenster, durch das sich kleine Lichtstrahlen zwängten. Die Wände waren weiß gekalkt und fast überall mit Werkzeugen und Schränken behangen und vollgestopft. Auf einer lädierten Kommode stand ein uraltes Röhrenradio; eines jener Sorte, wo man rechts und links zwei Knöpfe hat, um die Senderfrequenzen zu suchen und die Lautstärke einzustellen. In den Schubladen fand ich Unmengen verrosteter Nägel und Schrauben, Eisendrähte, aufgewickelt zu Rollen. Überall waren Sägen, Hämmer, Bohrmaschinen und Kabel. In einer Ecke stapelte sich Holz und in einem Schraubstock klemmte ein Holzklotz, an dem vor kurzen noch gehobelt worden war. Es roch nach Rost, Öl, Holz und Staub – jene unverkennbare Mischung eines Werkstattkellers. Und ich kannte den Keller, es war der meines Vaters. Weiterlesen →

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Wieder ein Sonntag Morgen

Wieder ein Sonntag Morgen. Ich bin als Erste aufgestanden. Golden strahlt die Morgensonne durch das Stubenfenster und verspricht mir einen wundervollen Tag. Ich koche den ersten Kaffee und checke meine Emails und diverse Foren, entsorge den üblichen Spam-Kram. Okay, es geht mir gut. Auf Twitter verabschieden sich „meine“ Amis ins Bett und meine usual suspects sind wohl noch am Schlafen. Ich überlege, was ich mit diesem Tag anstellen könnte. War lange nicht mehr spazieren. Gut, werde mir nachher die Kamera schnappen und ein bisschen Frühlingsluft um mich wehen lassen. Bilder werden folgen.

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Ein ganz normaler Tag?

7.33 Uhr

Montag Morgen im Büro. Wie immer habe ich zuerst meine Emails gecheckt. Wie immer quoll nur der Spam-Ordner über. Twitter habe ich mir selbst verboten, und das ist auch gut so, denn meine Laune ist noch keinen Deut besser. Ich habe einfach Angst vor der kommenden Folge Supernatural.

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Möchtest du Kuchen?

Gerade habe ich mich von Twitter für ein paar Tage verabschiedet. Ich habe keine Ahnung, warum. Mir ist irgendwie nicht danach. Gespielte Gute Laune – oder auch JammerTweets, und in 140 Zeichen nichts erklären zu können. Alles erscheint mir dumm und aufgesetzt und sinnlos … Weiterlesen →

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Weggelaufen – aber nirgendwo angekommen

Jetzt ist es soweit …. ich bin geflüchtet, musste raus, weg, weglaufen … fort von der Familie, die nicht verstehen will oder kann.

Was ist passiert? Weiterlesen →

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Büro-Orchidee

Allen Pflege- und auch allen wochenlangen Nicht-Pflegeattacken zum Trotz blüht und gedeiht sie in unserem Büro. Von Chef längst totgesagt, treiben immer wieder aufs Neue kleine Knospen; und plötzlich steht sie in voller Pracht, still, elegant und wunderschön.

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Ein verregneter Sonntag Morgen …

… und ich fühle mich großartig! Ich habe eine optimistisch klingende Email meiner Freundin erhalten, selbst Emails geschrieben, lausche dem Getschilpe der frühen Vögel, die sich wohl  um den armen Wurm zanken, habe leckeren Cappuccino duftend vor mir stehen und der Tag gehört einfach mir. Am Wäscheständer auf dem Balkon hängen die Regentropfen wie die Noten auf einem Notenblatt. Mein Kater schnurrt mir die Regentropfenmelodie in die Ohren und möchte kuscheln. Meine Family grunzt noch seelig in den Federn –  manchmal ist das Leben einfach.

Nach einem ausgiebigen Frühstück – noch immer mit weichen Brötchen und die Bissen mundgerecht zugeschnitten – werde ich ein bisschen dem Wäscheberg zu Leibe rücken und mich danach auch an die Fortsetzung von Supernatural wagen. In den letzten Tagen hatte ich verständlicher Weise anderes im Kopf – ohne dabei natürlich Dean und Sam vollständig zu verdrängen. Geht auch gar nicht. Sie gehören längst zum Alltag.

Mit dem Montag werden dann auch die letzten Tage der #hellatus davon tropfen und am Donnerstag bzw. Freitag Morgen werde ich wieder zittern, bangen, beten, hoffen, lachen, weinen und scheibchenweise sterben – dabei fasziniert in mich hineinlauschen und erstaunt sein, wie tief sich das alles anfühlt.

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Never ending Zahnarzt-Story

Nachtrag

Ich dreh noch durch. Gerade fiel mir siedend heiß ein, dass ich ja morgen zum Kiefernchirurgen muss, damit der die störrische Zahnwurzelspitze rausbaggert. Und da von meiner Wohnungstür bis zum Chriurgenkampfplatz mal so schlappe 45 km liegen, dachte ich: Ruf doch mal an und frage, ob du nach der OP überhaupt noch in der Lage sein wirst, nach hause zu fahren … oder du doch besser die Limou mit Chauffeur orderst.

Also rief ich an – und die hatten mich gar nicht auf dem Schirm!!!! Frau J.? OP morgen? Nö, morgen wollten wir nur erst mal miteinander reden und einen Termin absprechen, OP wäre dann erst nach unserem Urlaub! – Hallo??? Worüber wollen die reden? Übers Wetter, oder was? Oder schleppen die mich mitsamt Wurzelspitze auf den nächsten Friedhof, baumeln mir eine tote Katze um den Hals, drücken mir eine Kerze in die Hand und besprechen den bösen bösen Teil im Kiefer, der mich ärgert, mit Lateinischen Hokuspokus? Hallo??? Ich habe Schmerzen! Wurzelsektion ist nicht etwa ein neues Hobby von mir!

Nach langem Hin und Her und der theatralisch vorgestöhnten Version von Wurzelzahnschmerzen am Telefon kam dann heraus, dass ich wohl den Termin von 14 Uhr haben könnte, da wäre einer abgesprungen von der OP und dann würde ich aufgeschnippelt werden können – ohne Gespräch vorher. Mir ist gerade schlecht. Aber ich will das jetzt hinter mich bringen.

Der Witz an der Sache: Ich bin noch immer dermaßen verschnupft und Wick-zugedröhnt, dass ich zurzeit gar keine Wurzelzahnschmerzen verspüre. Wenn ich das aber jetzt morgen nicht machen lasse, tummeln die sich die nächsten 3 Wochen in der Toskana herum und urlauben – und dann hab ich garantiert wieder die fiesesten aller Schmerzen.

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Supernatural wächst …

Supernatural, die 4. (der besseren Übersicht poste ich die Entwicklung meiner FF lieber hier)

Es tut mir leid für alle, die bereits auf die Fortsetzung sehnsüchtig warten sollten, aber tödlicher Schnupfen und störrische Zahnwurzeln behindern gerade meine Muse extremst und nachhaltig. Vermutlich niest sich meine Muse auch gerade dumm und dämlich (warum sollte es der auch besser gehen als mir?). Aber es drängt mich, weiter zu schreiben und zumindest Kapitel 8 – oder eigentlich ja schon Kapitel 9 –  ist längst fertig im Kopf und wird einiges (aber noch nicht alles) aufklären. Ich muss also mal wieder um ein kleines bisschen Geduld betteln. Die eine oder andere angezündete Kerze für mich würde meiner Muse sicherlich auch gut tun und mich beim Kampf gegen diese aggressiven Schnupfenbazillen unterstützen 🙂

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Supernatural, die 3. (Eintrag vom 10.03.2010)

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Manchmal nervt Twitter …

… besonders dann, wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, Tweets verschluckt, Replies verheimlicht und erst Stunden später rausrückt. So wie gerade. Meine sonst so lustig in Englisch und Deutsch, manchmal auch in Japanisch und Spanisch sprudelnde Timeline hält demonstrativ die Klappe – und das ist schlimmer, als am Telefon das Dauerbesetztzeichen zu hören.

Nun habe ich 15 Minuten des Sonntages damit vertrödelt, auf eine eingefrorene Twitter-Timeline zu starren. Jetzt ist Schluss! Ich werde mich um das Frühstück kümmern (sieht dergestalt aus, dass ich Bazillus und Knuffel animiere, Kaffeewasser aufzusetzen, Eier zu kochen und den Tisch zu decken.) Na dann …

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3 Stunden internetlos

Eigentlich war es nur eine Stunde, aber die war schlimm genug. Ich hatte ein bisschen an meiner FanFiction geschrieben, sie hochgeladen, wie immer Emails und diverse Foren gecheckt und dann beschlossen, ein Sonntags-Nachmittags-Schläfchen zu halten, weil ich mich seit Tagen müde und kaputt fühle und Kopfschmerzen mit mir herum schleppe. Also: Laptop-Klappe zu und erst mal Extrem-Couching. Weiterlesen →

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Sonnabend Morgen …

… und ich bin als einzige von meiner Familie wach. Durch das Fenster drängt sich Frühlingssonne und ich erinnere mich an einen anderen Frühlingstag, lange Jahre zurück. Bilder, Gerüche, Farben in meinen Kopf erschaffen das Gefühl von damals neu.

Es war noch kühl, trotz der prickelnden Sonne, die besonders die Farben des jungen Grünes der Bäume und der dunklen Erde herauskitzelte. Die Luft roch würzig nach frischen Tag, von fern wehte das Gekrächze eines Hahnes, der sich mit einer Kreissäge stritt, herüber. Blaumeisen und Spatzen zankten sich lustig in den Zweigen. Die Wiese dampfte, Tau schimmerte an den Grashalmen. Der Himmel war makellos blau und unendlich.

Ich war ein kleines Mädchen, trat an der Hand meines Vaters auf unseren Hof hinaus und atmete den Frühling ein, fasziniert von der Intensität der Farben und Gerüche um mich herum. Ich spürte den Frühling, seine Kraft und Energie, und ließ mich von ihm tragen.

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Frühlingssehnsucht – Longing for spring

Ich sehne mich nach dem Frühling. Ich möchte in die Stadt fahren, durch die Straßen und Passagen schlendern, die alte Kirche besuchen, um in ihre Geheimnisse und Geschichten eine Weile einzutauchen; im Buchladen ein bisschen stöbern und die Zeit vergessen, in meinem Lieblingsstraßencafe den besten Cappuccino der Welt trinken, dabei die vorbeischlendernden oder hastenden Menschen beobachten und meinen Gedanken nachhängen. Der warme Wind wird mir übers Gesicht streichen und die Sonnenstrahlen lassen das zarte Grün in den Bäumen funkeln. Kinder naschen wieder Eis und Spatzen streiten sich laut tschilpend um Pommesstückchen. Straßenmusikanten fideln und auf den Bänken am Brunnen küssen sich verliebte Pärchen …

Ich sehne mich nach dem Frühling in der Stadt.

Noch ist es grau und trüb draußen, der Wind ist stürmisch und lässt einen frösteln, die Menschen scheinen keine Zeit zu haben und hasten vorbei und das Lieblingscafe hat noch keine Korbstühle auf die Straße gestellt.

Aber ich kann ihn bereits ahnen, den Frühling. Nur noch ein paar Wochen, und ich werde in die Stadt fahren können, um durch ihre Straßen zu schlendern …

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I’m longing  for spring. I want to go into town to stroll through the streets and passages, visit the old church to dip into their secrets and stories for a while, browse in the bookstore a bit and forget the time, to drink the best cappuccino in the world in my favorite street cafe, while I’m watching people are strolling past or hurrying and I’m sinking in my thoughts. The warm wind will stroke my face and let the sun shine into the tender green of the trees. Children are nibbling ice cream and sparrows are chirping and fighting over potato pieces. Street musicians tweedle and on the benches by the fountain loving couples are kissing each other  …

I yearn for the spring in the city.

It is still gray and cloudy outside, the wind can be chilly and stormy one, people seem to have no time to rush over and the favorite cafe has made no wicker chairs on the street.

But I can imagine it already spring. Just a few weeks and I’ll be able to drive into town to stroll through its streets to …

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Winter an der See

Der Himmel und das Meer hatten die selbe Farbe, fast wie Blei, doch nicht trostlos, sondern eher: geheimnisvoll, magisch.

Der Wind war gnädig und zauste nur wenig an den Haaren, einzelne Schneeflocken tanzten und ich war mit dem Wind und dem Meer fast allein. Träge zogen die Eisschollen mit dem Strom dahin und ein paar Wildgänse riefen mir ihren Gruß zu.

Ich wanderte durch die Schneedünen, mit mir und meinen Gedanken allein. Dire Straits in den Ohren wanderten meine Gedanken mit den Wellen weit weit fort … und zu einem ganz besonderen Menschen, dem mein Herz gehört. Der Wind trocknete eine winzige Träne und in mir war wieder diese Dankbarkeit, dass ich fühlen darf …

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