Die neue KINDLE Hülle bekommt einen eigenen kleinen Blogbeitrag, denn sie ist so hübsch und war so nötig, denn die vorherige war schwarz, und versteckte sich gerne – ohne auch nur einen Mux von sich zu geben – auf dem schwarzen Laptop, auf dem schwarzen Bettlaken, in den Tiefen des schwarzen Innenlebens der Tasche ….

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Frühen Feierabend gemacht und den Nachmittag genutzt und das KINDLE aufgeräumt, dabei 4 neue Stories gefunden.
Mir vorgenommen, mit dem KINDLE-Backup nicht wieder 2 Jahre zu warten.
Jetzt schaue ich noch Aktenzeichen XY gelöst und freue mich auf die neue zu lesende Geschichte von Moonshadow Woman. Das könnte eine lange Nacht werden, aber glücklicherweise muss ich nur noch morgen ins Büro und habe dann Wochenende.

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Update – Teil 2

… Aber das ist es nicht, was mich so mitgenommen hat, jedenfalls nicht ganz. Der Verstand weiß längst, dass ich so etwas nicht persönlich nehmen darf und nicht persönlich nehmen muss. Das Harmoniezentrum in mir aber jault gequält.

Nein, da liegt schon wieder etwas Dunkleres sehr viel tiefer, und hebt seinen hässlichen Kopf und will mir eintrichtern, dass alles sowieso keinen Sinn hat. Seit Anfang November bewegt sich auf der Waage trotz diesbezüglicher Anstrengungen mit Hilfe von WW … NICHTS. Kompletter Stillstand. Es geht einfach nicht weiter, und ich verliere die Geduld und langsam die Motivation.

Da ist es kein Wunder, dass ich gerade wieder die traurigsten aller QAF FanFictions herauskrame … derzeit A QAF Fairytale „The Little Merman“. Es gibt aber auch keine neuen stories derzeit, jedenfalls für mich nicht. TAGSIT hat ihre BUDDY Story fertig seit vorgestern, und ich werde sie nicht lesen, nicht lesen können, denn das ist mir einfach zu viel Brian-Folter. Das kann ich nicht. Es wird die erste story von ihr sein, die ich nicht antaste. Also warte ich notgedrungen noch weiter, bis es Nachschub für mein KINDLE gibt.

Dann war da noch die Sache mit dem EWE Zählerstand und meine diesbezüglichen Verrenkungen vor dem Stromzähler. Darum mussten wir uns bisher gar nicht kümmern, da kam immer jemand und las halt ab. Jetzt macht man das selbst – und stellt dabei nach 20 Jahren fest, dass die Glasscheibe an unserem Zähler falsch angebracht ist, so dass man zwar die richtige Zählernummer identifizieren kann, aber der Zählerstand bleibt verborgen. Dafür verrenkt man sich morgens vor der Fahrt ins Büro vor besagtem Stromzählerkasten und versucht, schräg nach oben durch das Sichtfenster und die Spinne tapfer ignorierend ein Foto vom Zählerstand zu machen. Es ist unwürdig! Knuffel hat es dann hinbekommen und wir haben die neuen Zahlen brav übermittelt. Und auch gleich den monatlichen Abschlag erhöht; denn nach den Meldungen im Radio wird Strom/Gas so wie Benzin bald Luxus sein.

Es gibt auch Neuigkeiten von der JIB11 in Rom. Nun soll sie – diesmal endgültig – am ersten Dezember-Wochenende stattfinden. Angeblich mit J2! Ich glaube nicht daran, denn an dem besagten Wochenende im Dezember findet auch die Creation Con in Nashville statt, und auch die präsentieren J2 am Sonntag. Im Gegensatz zur JIB ist Creation ein Profi-Unternehmen, und wenn die dort das Erscheinen zugesichert haben, dann … müssten sie schon das Klonen heimlich erfunden haben, damit sie am Freitag und Samstag davor noch eben in Rom sein können! Im Leben nicht! Ich habe das Con-Ticket und die Photo Ops längst abgeschrieben, ich werde nicht fahren; ganz unabhängig davon, dass keiner sagen kann, wie es mit der Welt und dem Virus im Dezember aussehen wird. Ob die Welt überhaupt noch irgendwie da sein wird. Alle scheinen derart am Nervenkostüm zu zerren; ob nun in der Familie, bei den Nachbarn, and er Supermarktkasse, Politiker, Staaten … alles scheint aggressiv aufgeladen zu sein und vor einer Explosion zu stehen.

Immerhin: Mein Vorsatz, 8 Wochen lang nichts zu shoppen im Internet, ist in der Hälfte bereits erfüllt. Den Januar über habe ich nichts gekauft, nur weil es so hübsch glitzerte und ja soooooooo praktisch angepriesen wurde.

Derzeitiger Lieblingssong (bei der gestrigen Betty’s Diagnose gehört):

Olympia kann mir gestohlen bleiben, der verlogene Verein, ebenso wie die FIFA. Ich nehme mir mein KINDLE und bubble mich ein, für mehr reicht derzeit die Energie gerade nicht mehr.

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Geschützt: Update Teil 1 – Passwort auf Anfrage

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Es stürmt ein wenig

… aber ich bekomme kaum etwas mit, denn ich bastel am Blog herum. Es klappt nicht alles so, wie ich es mir vorstelle, und an einiges traue ich mich schlicht nicht, daran herumzufummeln. Was, wenn alles nur verschlimmbessert wird und ich dann nicht mehr weiß, wie ich es rückgängig machen kann? Also sitze ich und probiere und fluche und … hab es dann doch erst mal ungefähr so hinbekommen, wie ich es haben wollte.

Wie der aufmerksame Leser (so es diesen überhaupt gibt, jedoch betone ich an dieser Stelle immer gern, dass ich ja keinen Anspruch auf Beachtung erhebe und daher alles, was auf diesen Seiten geschieht, für mich ist) … jetzt habe ich mal wieder den Faden verloren. Das kommt scheinbar öfters vor, jetzt, in meinem fortgeschrittenen Alter. Ah, habs wieder: Also: Ihr habt es vielleicht bemerkt, es fehlen Dean und Sam und supernatural im Header und nun auch an der Seite. Warum? Weil es darum hier schlicht nicht mehr großartig gehen wird. Um QAF bzw. die Fanfiction dazu allerdings schon. Also wollte ich das auch nach außen hin und auf den ersten Blick zeigen. Supernatural werde ich für alle Zeiten dankbar sein, denn diese Serie hat mein Leben enorm beeinflusst und verändert (zum besseren, selbstbewussteren, möchte ich betonen), auch wenn ich noch in 20 Jahren ein wenig enttäuscht sein werde, wie sie das Potenzial der TV Show in den letzten Staffeln verschleuderten. Nichtsdestotrotz bleibt supernatural ein Begleiter eines wichtigen Jahrzehnts für mich, und nun gehe ich eben weiter, mit neuen Flausen im Kopf.

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Nur mal eben

…. die Themes aktualisieren, auch das neue WordPress Update aufspielen führte zu
–> Ich könnte ja auch mal ein neues Header-Bild einbasteln
–> wo war eigentlich das alte gespeichert?
–> Hilfe!, Verdammt, was war das Passwort der Datenbank?
–> wo zum Henker sind die Dinger gespeichert? Vor 3 Jahren wusste ich das mal!

Und schließlich sitzt man Stunde um Stunde (und merkt es nicht), stellt fest, dass man zwar noch so ziemlich alle Shortcuts vom Photoshop im Kopf, aber selbiges Programm nicht mehr auf dem Laptop hat, weswegen man GIMP benutzen muss, das aber nie das macht, was man machen will und noch dazu Drölfmillionen Updates zuvor haben will.

Aber nun, da ist er … ein neuer Header, schlicht und auf das Wesentliche reduziert. Dean musste leider Platz machen für das Paar, das mich seit 2017 ja nun Nacht für Nacht um den Schlaf bringt (und ich liebe es!)

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Kleinere Bauarbeiten

-… während der Sonntag vor sich hinkrümelt, auf den Ohren (mit den neuen Noise Canceling Kopfhörern) 1Live versuche ich seit 35 Minuten, Instagram mit auf der Seite einzubinden, nur: ich schaffe es einfach nicht. Es will einfach nicht und ich weiß noch immer nicht, wo der fucking Fehler liegen könnte.

Ich gebe es jetzt auf, und schaue #QAF weiter oder lese …das hatte ich ja sowieso ursprünglich vor. Dann will ich heute noch das Hühnchen braten und bevor ich in den Tatort schalte eine ordentliche heiße Dusche nehmen, damit ich – falls ich wieder kurz nach 4 Uhr wach werden sollte – gleich ohne große Umschweife ins Büro hopsen kann, denn je zeitiger ich dort die kommende Woche aufschlage, um so zeitiger habe ich dann auch Feierabend. Aber nur keinen Stress, ich nehme es, wie es kommt.

Heute Abend kommt der Tatort wieder aus dem Saarland, und die zwei Kommissare heißen Adam und Leo; und es könnte … es könnte! Wenn die ARD nicht zu feige ist, das heilige Objekt Tatort in dem Sinne bunt zu malen und queer zu machen … wobei sie sonst von nicht vielen Albernheiten zurückschrecken. Nun, schauen wir und gucken, was heute Abend passieren wird.

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Sonntagsgelümmel

Es ist mal wieder Sonntag, ich sitze auf dem Sofa (wo auch sonst) und würde gern irgendwas machen, wenn ich nur wüsste, was, und wenn nicht so ziemlich fast alles, was mir in den Sinn kommen könnte, mit Energieinvestition verbunden wäre, zumindest erst mal duschen zu gehen und Socken anzuziehen. Also werde ich wohl weiter auf dem Sofa hocken und mir gleich das Kindle schnappen und mit einem Blick durchs Fenster mein aufmuckendes Gewissen beruhigen: Grau in Grau, nass und unfreundlich; kannst unbekümmert weiter lümmeln!

Ich müsste auch endlich mal das neue KINDLE aufräumen, denn da sind jetzt 260 Seiten á 6 stories drauf, und die Hälfte davon J2 und supernatural, die ich ja nun seit einigen Jahren gar nicht lese, so lange wie die Liebesgeschichte zwischen Brian & Justin ununterbrochen brennt. Obwohl es auch dort mittlerweile Nachschubprobleme gibt. Noch sind einige stories in Arbeit, auf deren Vollendung ich warte, aber das kann noch dauern. Also wälze ich das Kindle um und durchstöbere die alten, von denen einige sich anfühlen, als hätte ich sie gar nicht gelesen? Hm … es könnte auch daran liegen, dass ich oft nächtelang nur gelesen habe, manchmal 2 oder 3 stories parallel; da kann mir schon mal die eine oder die andere aus dem Gedächtnis hüpfen. Derzeit lese ich gerade Moonlight Magic; sie kommt mir vertraut vor, aber an manchen Stellen dann doch auch wieder nicht; sehr seltsam. Gleich werde ich mich dieser Geschichte wieder vollends widmen und den Sonntag verlesen.

Gestern Abend habe ich in der Mediathek „Das Seil“ geschaut — und nicht verstanden. Ich hätte gern gewusst, wer denn nun das Seil gespannt hat und welchen Zweck es hatte, und was am Ende des Seils war. Aber: Nix davon wird auch nur ansatzweise erklärt! Alle, die das Ende des Seils suchten, kamen irgendwie ums Leben, während die Zeit außerhalb der Seilsuche einfach (schneller?) weiterging. Und am Ende findet man das Ende des Seils auch gar nicht, sondern einfach ein weiteres Seil, das das erste kreuzt.
Ich weiß natürlich, dass man das Seil als Metapher verstehen muss, ich verstehe nur nicht, für welche sie steht. Überhaupt erschließt sich mir der Sinn des Films nicht. Vielleicht war ich aber auch einfach nur zu müde.

Und dann war da noch der herausgekramte Netzfund von @catgiggles. Ich kann gar nicht glauben, dass die allerbeste Kanada-Reise in diesem August auch schon wieder 10 Jahre her sein wird: (Wobei wir da gerade bei einem Abstecher in Seattle sind, wie man sehen kann)

Kommende Woche ist meine Kurze-Tage-Woche; und irgendwie freue ich mich da sehr drauf, auch wenn ich an dem Freitag dann bis mittags im Büro sein muss. Aber noch im Hellen Feierabend zu haben und nach Hause fahren zu können, hat in diesen Tagen etwas ungemein Gutes. Aber noch haben wir ja ein bisschen Sonntag, und das Kindle ruft.

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Happy Birthday to me

Wieder ein Jahr älter, man kann es ja auch nicht aufhalten. Ich bin beschenkt worden, das ist das Großartige am ‚Geburtstag haben‘. Gerade sitze ich auch mit den neuen Noise Canceling Kopfhörern, höre Radiohead und blogge über diesen Tag, der mir gehören sollte, egal, wie laut die Waschmaschine auch piepen mag -… ich höre sie ja nicht mehr, denn ich bin zumindest heute „fucking special“. Ich muss trotzdem nachher die Wäsche machen.
Außerdem fährt nun Mazda bald mit dem LUCIFER Kennzeichen durch die Gegend und ich werde mit Regelmäßigkeit in Zertz gegen mein Bazillchen verlieren.

Heute vor 400 Jahren wurde auch Molière (Der eingebildete Kranke) geboren, das hat mir morgens, als ich noch schlaftrunken im Bett ohne die special Kopfhörer WDR 5 hörte, verraten. Diverse andere Leute hatten und haben heute ihren Ehrentag auch, da falle ich nun wirklich nicht weiter ins Gewicht.

Speaking of Gewicht: Heute darf ich WW ignorieren, wurde von der family und mir so beschlossen. Deswegen gibt es heute auch nachmittags noch Kuchen, nachdem wir bereits ein üppiges Frühstück hatten. Und abends soll es auch etwas geben, für das ich 100 g Natur-Joghurt auf die Einkaufsliste gesetzt hatte, ich weiß nur nich mehr, was genau ich kochen wollte. Das muss dieses Vergesslichkeitsdingens sein .. Aber irgendwo habe ich das bestimmt auch aufgeschrieben.

Und dann wollte ich noch über die Schwurblerzeitung berichten, die auch in unserem Briefkasten vor ein paar Tagen landete und die so völlig harmlos als „Demokratie bewahrend- frei denkend!“ Slogan daher kommt, aber nach einem ersten Blick nur maßlos meinen Blutdruck pusht. Dazu jedoch später mehr.

Aber immer eines nach dem anderen, schließlich bin ich jetzt jenseits der 50. Brian Kinney wäre vermutlich bereits in einer Art Panikzustand. *lach* Aber unter uns: Ich fühle mich heute, mit 51, nicht älter als gestern.

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Und so trug es sich zu

… dass in der 2. Arbeitswoche des Jahres 2022 das Karniggel an einem Montagnachmittag um 16 Uhr schon auf dem heimischen Sofa saß und Chai Latte trank, anstatt beAs und Emails einzuscannen und Mandanten zu empfangen.
Es ist noch ein wenig ungewöhnlich, und ich musste mich ständig daran erinnern, dass ich nun im Wochenwechsel verkürzt arbeite, sonst hätte ich ganz aus Versehen und aus reiner Gewohnheit sicherlich wie sonst auch bis 18 Uhr im Büro gehockt.

Aber ich glaube, mir gefällt die neue Aufteilung. Ich kann mich daran bestimmt sehr schnell gewöhnen, wobei beide Arbeitswochen ihre Vorteile haben: Die geraden Wochen kann ich, wenn ich zeitig genug anfange, auch zeitig Feierabend machen. Dass ich dann den Freitagsdienst übernehmen muss, ist nach den vielen Jahren, in denen ich da gar keine Wahl hatte, gar keine so große Umstellung.
Dafür habe ich in den ungeraden Wochen bis 18 Uhr „Schicht““, muss aber dafür montags bis donnerstags eben nicht so früh raus. Geht auch.

Ich mag es, dass ich jetzt mehr Zeit haben werde. Als ich also heute um 15:40 Uhr Richtung Heimatcouch kurvte, war es noch sonnig hell … und ganz ungewohnt.

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Hallo, again ….

Da bin ich wieder, und feiere den ersten freien Freitag des Jahres 2022. Geänderte Arbeitszeiten, etwas wenigere Wochenstunden für mich, dafür geplant jeden 2. Freitag (so wie heute) frei. Muss sich noch ein bisschen eingrooven, aber ich denke, das wird schon. Man muss dem eben auch Zeit geben.

Meine freie Zeit habe ich heute zumeist damit verbracht, mich über den verschrobenen Traum zu amüsieren, Kaffee zu trinken und Musik zu hören. Einfach so, ohne größere To-Do-Liste. Auf der steht heute lediglich Wäsche!

Und vielleicht heute am späten Nachmittag erst Testen und dann Kino. Aber alles ganz gemütlich und mit Zeit; die sich bewusst zu nehmen, ist einer der Vorsätze für 2022, die ich gefasst habe; nun, da ich die 50 in wenigen Tagen überschritten haben werde.

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Hallo, 2022

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Geheimnisse zwischen den Jahren

Ich habe frei, und ich verwahrlose. Komme abends nicht ins Bett, oder nicht in den Schlaf, lese bis in die Puppen oder gucke Katzenvideos, verpenne dann bei Radiomusik bis in den Mittag und schaffe es kaum unter die Dusche – wozu auch? So kann das nicht weiter gehen! So geht es ja auch nicht weiter! Also habe ich mir heute, am vorletzten Tag des Jahres 2021, selbst auferlegt, mich zu disziplinieren, den Wecker wieder zu stellen, ordentlich zu essen und nicht zu fressen, weil es halt da ist und es niemanden interessiert. Ab und zu werde ich sogar den Putzlappen schwingen. Okay, letzteres notgedrungen, weil es sonst kaum jemand macht. Der Abwaschberg für heute ist bereits erledigt, dazu lief die Highwaymen-Playlist (it’s still playing) und ich versuche mich gerade zu motivieren, unter die Dusche zu krabbeln. Ich muss es mir nur schmackhaft vorstellen: Frisch duftend in den warmen Hausanzug auf dem Sofa eingekuschelt zu Kaffee und Kindle. So der Plan. Ein einfacher Plan, mehr braucht es gerade an diesem Tag nicht.

Und noch eine Erkenntnis musste ich die letzten Tage des Jahres 2021 machen: Während ich mittlerweile wieder gern Spazieren gehe, weil ich mich wieder besser und ohne Krücken bewegen kann, scheinen meine Füße das völlig anders zu sehen. Vorgestern war ich genau 36 Minuten unterwegs. Gemütlich. Durchs Viertel, mit der neuen Bommelmütze. Alles war gut. Nur 2555 Schritte – für mich ist das bereits viel.
Aber am nächsten Tag: Fußsohlenschmerzen. Schon wieder! Ich konnte kaum auftreten und schüttelte nur ungläubig den Kopf! Das kann doch nicht wahr sein jetzt?! Verdammt, wenn ich jedes Mal nach einem halbstündigen Spaziergang danach 1,5 Tage kaum auftreten kann, dann läuft da doch was gewaltig schief! Es nervt so ungemein und es füttert meinen inneren Schweinehund mit Ausreden-Bonbons. Einlegesohlen? Andere Schuhe? Ich bin schlicht momentan überfordert.

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Die letzten Tage 2021

Unser Weihnachten war gemütlich und verfressen, insoweit nicht anders, als andere Weihnachten. WW habe ich für 3 Tage ignoriert. Wir haben mehr Musik gehört als TV geschaut, gelesen, gespielt, geschlafen und natürlich gekocht und gegessen. Nun habe ich die Woche zu Silvester noch frei, und verbringe sie zumindest heute mit Kopfschmerzen. Nichts gewaltiges, nur eben ein Picken im Kopf. Zu wenig getrunken, vermute ich. Ich bin am Überlegen, ob ich mir nachher nicht einfach die neue kuschelige Pommelmütze schnappe und das Fotohandy ein Stündchen Spazieren trage. Vermutlich mache ich das auch gleich, sobald die 2. Kopfschmerztablette ihren Job erledigt hat.

Habe ich schon berichtet, dass ich zu Weihnachten ein ganz neues KINDLE geschenkt bekommen habe? Nein? Nun, ich habe. Es sind aber nach wie vor die alten und lieb gewonnenen QAF Stories drauf. Momentan herrscht gerade ziemlich Flaute, was die Lieferung von neuen Lesestoff betrifft. Also lese ich queer through beet … gerade eine der Sultan/Brian AUs.

In den Nachrichten hört/sieht/liest man seit gestern auch von den Corona-Spaziergängern, die immer radikaler werden. Ich bin es so müde, verstehen zu wollen, warum diese Menschen glauben, Unterdrückte zu sein, die gegen ein feindliches Regime ankämpfen; und dazu auch ihre kleinen Kinder vor sich her schieben! Ich verstehe es einfach nicht, das egoistische Zelebrieren der vermeintlichen Freiheit auf Kosten aller. Dafür wird dann noch Verständnis und Toleranz von Querdenkern und Unzufriedenen eingefordert, von denselben, die auf Solidarität und gegenseitige Rücksichtnahme einen Scheiß geben!

Wenn ich an diese Entwicklung denke, könnte mir Angst werden, dass diese Gesellschaft immer mehr am Egoismus zusammenbrechen wird.
An 2022 selbst habe ich keine großen Erwartungen; gesund bleiben, die optimale Balance zwischen Büro und Freizeit finden, auf mich selbst hören, Zufriedenheit als Glück annehmen und genießen, in allem, was ich tu.

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4. Advent

Der letzte Sonntag vor Weihnachten ist angebrochen, das Jahr rennt seinem Ende entgegen, ich freue mich auf die freien Tage und bin voller Erwartung, was das Jahr 2022 bringen wird. Vermutlich einige Veränderungen, was meine Arbeits- und die Bürozeiten betreffen wird. Wir werden sehen. Ich könnte mich durchaus daran gewöhnen, freitags nicht ins Büro zu müssen, auch wenn ich mich nicht daran gewöhnen sollte, denn das war mein letzter freier Freitag, wahrscheinlich. Aber mal sehen, wie wir das neu geregelt bekommen, wenn ich schon Stunden abgebe und damit auch auf Gehalt verzichte … noch ist nichts vereinbart.

Ich genieße erst mal nur den Sonntag und das relativ faule Wochenende, habe mir vorgenommen, wegen Weihnachten nicht in Stress zu verfallen. Das KINDLE hilft mir dabei.

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