Und zack!

Geboostert.

Auf Fatzebuch gelesen, „Heute Impfen, zurzeit keine Wartezeit“, sofort in die Jeans gesprungen, noch mit Schlafflechtzopfhaaren um die Ecke gesprungen, dort angemeldet, Zettel ausgefüllt, Pieks bekommen, Pflaster, Stempel, Abmarsch. 😁

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Der 3. in Folge

Ich rede vom Freitag. Und ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich zu sehr daran gewöhne und das genieße, aber mich nicht daran gewöhnen sollte, denn 2022 ist das freie Freitagslotterleben auf Dauer wieder vorbei. Wobei mich der gestrige Freitag ziemlich verwahrlost vorfand, was aber daran lag, dass ich die Nacht nicht (also nicht nur „kaum“ sondern buchstäblich NICHT!) geschlafen habe. Ich hatte auch kein KINDLE in der Hand oder habe Katzenvideos geschaut – ich lag einfach nur da, wartete auf den Schlaf, war auch müde, aber ich schlief schlicht nicht ein. Es drehten sich auch keine Gedanken im Kopf großartig, der war sehr leer, ich bin einfach nur nicht eingeschlafen!
Entsprechend sah ich dann am freien Freitag auch aus und schlich mehr oder weniger durch selbigen. Der Tag verlief dann eben auch erwartungsgemäß, nämlich im Trüben und im Halbdämmer, und dann war er auch kurz nach dem Aufstehen quasi schon wieder vorbei.

Ansonsten gibt es kaum Neues zu berichten, immer das übliche Büro-Geblubber. Außerhalb von Büro und Couch findet Leben gerade nicht statt; auch, weil ich ja noch nicht geboostert bin und schlicht auch Schiss habe, mich auf den letzten Metern noch mit dem bescheuerten Omicron anzustecken.

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Fast perfekt

Was ein entspanntes, leckeres 3-Tages-Wochenende, mit Gerichten aus der Heißluftfritteuse, die sich immer beliebter macht, mit Kerzen und Bratapfel, Adventskalender und Ausschlafen, mit Maurice, dem Kater, der in der Scheibenwelt mit Ratten durch die Gegend zieht, mit Kerzen und Pyramiden und dem Lieblingspodcast; natürlich auch (wie könnte ich anders?!) mit Brian & Justin, und mit Stromberg – also mit Christoph Maria Herbst, der mit seinen anderen Mitstreitern in Der Vorname herrlich brilliert. (Sehr zu empfehlen, der Film!).
Es wäre fast perfekt gewesen, wenn der Schnee leise rieselt und das virtuelle Kaminfeuer prasselt, WHAM! spielte endlich im Radio Last Christmas, es duftet nach Marzipan und Tannennadeln … aber eben nur fast perfekt; denn eine Nachricht überschattete das kleine Inselchen meiner persönlichen Zufriedenheit: R.I. P. Mirco Nontschew.

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Das war meine letzte Woche (in Bildern)

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Bild 1 von 17

Just me and my Saturday Morning look

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Der 2. freie Freitag, und

nun ein 1. Adventssonntag 2021. Ich kann mich dran gewöhnen, an die freien Freitage; sollte das aber besser nicht, denn schon mit dem neuen Jahr wird das alles wieder vorbei sein. Aber noch genieße ich, und mache das Beste daraus. Der 2. freie Freitag wurde für Weihnachtsdekoarbeiten genutzt, ich bin also quasi schon fertig mit dem Weihnachtsstrauß und dem Adventskranz, auch die Pyramide steht schon.

Das Ergometer steht nun im Bad, so wie das Wäschetrocknergestell (weil der eigentliche Wäschetrockner nun doppelt so lange braucht, um zu trocknen und es an der Luft oft schneller geht und weniger Energie verbraucht). Damit man trotzdem noch in die Dusche einsteigen kann, kam mir meine WoodPuzzel-Spielsucht gelegen. Man kann noch aufs Klo und sich auch die Zähne putzen, aber wenn man in die Dusche will oder die Waschmaschine ausräumen muss, muss man vorher ein bisschen schieben. Kann man ja auch gleich als Sport verbuchen.

Die Weihnachtszeit ist so gar nicht WW-freundlich. Stollen und Co. schlagen mächtig ins Kontor. Aber ich versuche es auszugleichen. Mit mehr Gemüse. Gestern gab es dann zum Abendbrot zum Beispiel das hier:

Dazu gab es Putenfleisch und den neu erstandenen Zitronenpfeffer. Der ist das gute Ergebnis meines Ärgers mit DHL in der vergangenen Woche. Über DHL habe ich mich (mal wieder) maßlos geärgert. Es ging um das bestellte Geburtstagsgeschenk für Chef. Das musste ich nämlich doch am nächsten Tag in der Filiale selbst abholen, und dabei habe ich den Zitronenpfeffer gefunden im Raiffeisenmarkt, wo nun auch die Post wohnt.

Beschwerde! (an DHL, auch abgesandt .. aber ich vermute, es wird nicht viel passieren, denn das Spielchen treiben diverse PostzustellerInnen in Rdk. schon seit Jahren!)

Sehr geehrte Damen und Herren,

am gestrigen Mittwoch, den 24.11.2021 sollte das Paket an die angegebene Büroadresse geliefert werden. Das Büro ist im Erdgeschoss, es war beleuchtet, ich schloss auch extra nicht die Tür ab, da ich ja um die geplante Zustellung per Email zuvor informiert wurde.

An besagten gestrigen Tag kam jedoch niemand, es klingelte auch niemand. Ich war die ganze Zeit anwesend. Das Licht im Büro war an. Es ist hier auch ein Dorf, „man“ weiß also eigentlich, dass ich wochentags immer im Büro bin, auch zur Mittagszeit.

Als ich dann nach der Mittagspause erneut den Briefkasten kontrollierte, fand ich den Zettel vor, dass man mich „leider“ nicht angetroffen hätte.

Es ist eine bodenlose Frechheit! Denn wie gesagt, ich war da. Ich bin eigentlich immer im Büro, auch über die Mittagszeit und vor allem, wenn ich eine Zustellung erwarte! Nun musste ich am Folgetag während der Arbeitszeit das Paket abholen – es beinhaltete 3 Flaschen Wein. Ich bin sehr verärgert, vor allem, weil das nun nicht zum ersten Mal so passiert ist. Bei anderen Zustellern (AMAZON, HERMES, UPS …) habe ich diese Probleme nicht!

Mit freundlichen (aber leicht säuerlichen) Grüßen


Das war also die vergangene Woche und der Anfang vom 2. langen Wochenende. Gleich zünden wir die erste Kerze des Adventstellers an und essen Stollen (WW muss dann eben auch mal die Klappe halten). Morgen wird ein besonderer Montag sein, denn abends geht es wohl tatsächlich zu Torsten Sträter. Für seinen Auftritt haben wir seit 2019 Karten. Es wäre mir zwar lieber, man würde es angesichts der aktuellen Corona-Zahlen noch einmal verschieben, aber danach sieht es nicht mehr aus. Ich habe mir nun extra dafür meinen Impfausweis digitalisiert und versuche, mich morgen noch einmal testen zu lassen. Und dann hoffen wir einfach auf einen guten Abend, wenn man das Gehirn einschaltet und nicht Schlupflöcher in den Regeln zu finden versucht.

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sonntagsblue-sig … und das schon seit quasi kurz nach Mitternacht. Alles grau heute, alles ein wenig kopfschmerzig, aber nicht so, dass man darüber lamentierend und die 2. Tablette einwerfend sich auf Twitter beschweren möchte. Es ist einfach nur außen und innen eben grau.

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Es war tatsächlich ein freier Freitag!

Der erste von den restlichen Freitagen des Jahres 2021! Ich konnte es ja bis zum Donnerstagabend nicht recht glauben, aber – tatsächlich – ich hatte am Freitag frei! Wohlweislich hatte ich am Abend auch den Wecker für das Freitagserwachen ausgeschaltet (und selbst dann konnte ich es noch nicht recht glauben, dass es wirklich so sein sollte, dass ich den Rest des Jahres die Freitage frei habe).
Es kam trotzdem ein bisschen anders, als geplant.

Ich hätte ausschlafen können, aber dann nahmen die Entwicklungen einen anderen, völlig ungeplanten Verlauf. Bazillchen brachte im Auftrag von Knuffel das Auto zur Inspektion und für Kleinkram in die Werkstatt, und simste ihm dann an, sie könne jetzt abgeholt werden. Knuffel – ebenfalls frei habend – lag noch im Bett, aber wenn das Töchterchen ruft und abgeholt werden will, schubst einen das schon mal noch so im Halbschlaf in den Panikmodus. Er sprang also auf, um sich fertig zu machen und das Bazillchen abzuholen. Seine Unterhosen sind in meinem Schlafgemach (LOL – klingt das bescheuert, aber es ist so, denn der Kleiderschrank steht nun mal im Schlafzimmer und in dem schnarche ich ungestört). Um also an seine frischen Unterboxen zu kommen, muss er sich ins Schlafzimmer schleichen. Dazu muss er natürlich durch die Tür, und die hat einen automatischen Schalter, so dass das Licht angeht, und zwar in der Flutlichtversion. Ergebnis: Sein ganzes Geschleiche nützte nichts, ich war jetzt auch wach. Da war es gerade mal übliche Aufstehzeit.

Wir einigten uns dann darauf, dass Knuffel duscht, ich fix das Bazillchen abpflücke inklusive belegte Brötchen zum Frühstück abgreife, wir alle gemeinsam frühstücken und wir dann – zum ersten Mal in den 21,5 Jahren, in denen wir nun schon in Nordingham wohnen – gemeinsam über den Wochenmarkt schlendern. So taten wir.

Vorher wollte ich noch das DPD-Paket im Schuhgeschäft auslösen. Das Schuhgeschäft macht ja jetzt auch Post! Die Post im Schuhgeschäft hat selten freie Parkplätze. Ich brauchte zwei Anläufe, um das Paket auszulösen, da ich das erste Mal meinen Ausweis nicht mit dabei hatte. Dafür, dass das Paket in homeoffice-Zeiten von Knuffel, der IMMER zu hause ist, nach eben jenes zu Hause geliefert werden sollte, und wir dann angeblich nicht da waren, machte es ziemlich viele Umstände. Aber nun gut, ich habe es jetzt – und wir waren auf dem Wochenmarkt.

Alter! War der voll! Wir wollten nur die Gänsekeulen für Weihnachten bestellen, aber das war gar nicht so einfach. Erst anstellen, dann durch die Maske zur Verkäuferin brüllen, was man eigentlich wollte, und sie wollte nicht so recht. Vermutlich dachte sie, sie ist eine der schlagfertigen, frechen Marktfrauen, ich fand sie irgendwann nur unfreundlich. Wir bekamen das bestellt, was wir wollten; ob wir es auch bekommen am 21.12. bleibt fraglich.
Wir sammelten dann noch am Käsestand diverse Köstlichkeiten ein und beim Obst- und Gemüse einen bunten Strauch Karotten in allen Farben sowie köstliche Clementinen. Alles in allem war es ein vergnüglicher Freitag, der aber meine innere Uhr völlig durcheinander brachte. Mir ist jetzt wie Sonntag, dabei ist erst Samstag … es fühlt sich kompliziert an. Aber eben gut. Ich könnte mich vermutlich glatt an freie Freitage auf Dauer gewöhnen.

Dann ist sie endlich angekommen, und ich könnte nicht glücklicher sein.

Das Abnehmen läuft auch gut. Langsam, aber stetig, und ich mag mein Essen. Ich trinke nun auch mehr, seit ich überall meine 1 Liter-Trinkflaschen stehen habe, sowohl im Büro, als nun auch zu Hause. Seitdem funktioniert das. Allerdings muss das ganze Wasser ja auch wieder irgendwo hin. Es ist eben ein Kreislauf. 😉

Sonst gibt es nicht viel zu berichten, es geht mir gut, ich fühle mich gut, Chef war die vergangene Woche mal wieder im Diktatwahn, denn er muss ja vordiktieren für die paar Tage, in denen er jetzt im Kurzurlaub ist. So rotierte ich noch mehr, als sonst. Wie das werden soll, wenn L. Ende des Jahres seine Abheftdienste bei uns quittiert, weiß auch noch keiner so recht.

Dann war da noch letztes Wochenende der Abend mit Stefan Jürgens. Ungewohnt, so eng mit Menschen in einem Raum, alle ohne Maske, aber wohl geimpft und kontrolliert, trotzdem eben … ungewohnt. Das Konzert war toll. Stefan Jürgens ist toll, ich könnte ihm stundenlang zuhören und ich habe mir vorgenommen, dass das nicht das letzte Konzert von ihm für mich gewesen sein wird, aber es wäre mir sehr viel lieber, wenn man nicht ständig an das Virus dabei denken muss. Der Gedanke und das mulmige Gefühl setzten sich dann auch im Traum im Hotelzimmer fort, so dass ich dort mitten in der Nacht leicht panisch im Hotelbadezimmer am mitgebrachten Deo schnubbern musste, um mich zu versichern, dass ich noch riechen konnte und somit wohl zumindest jetzt noch virusfrei war.

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Allein irgendwo in Vegesack

Es ist der Sonnabend Abend, an dem das Stefan Jürgens Konzert stattfindet. So weit, bis dahin, alles gut. Wenn auch seltsam. Ich sitze immerhin im Hotelrestaurant und hatte eine sehr übersichtliche gefüllte Hähnchenbrust auf einem Klecks Kürbismus und 3 Pilzstückchen. Lecker. Aber übersichtlich. Daher noch einen Latte Macchiato hinterher, denn es ist noch viel zu früh, um die 20 Meter zum eigentlichen Konzertort zu laufen.

Das Lokal füllt sich mit Gästen, ein paar verorte ich auch in die extra angereiste Groupieecke. Mal sehen, ob ich Recht behalten werde. Wo wohl Herr Jürgens gerade diniert?

Alles ist ein bisschen seltsam, fühlt sich fremd an, ein bisschen melancholisch geradezu. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich allein unterwegs bin. Wann war ich das letzte Mal allein unterwegs? Überhaupt unterwegs? Immerhin mein Kindle ist bei mir, der treue Begleiter. Mit dem Kindle könnte ich auch ein Selfie machen, wie die 2 Damen eben, die mir gegenüber sitzen. Aber das wäre dann vielleicht noch seltsamer.

Nachtrag

Bin froh, dass ich gefahren bin. Es war ein wundervolles kleines Konzert, und Stefan Jürgens ist großartig sanft, humorvoll und normal.

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Ein kleiner Ausbruch und Vorfreude

Es ist mal wieder eine Woche vergangen, eine Woche voller Diktate und Arbeit, aber ich mag mich nicht beschweren, sie war ganz okay. Viel Arbeit ist ja nichts neues, aber es gibt Neuigkeiten, was meine zukünftigen Freitage betreffen könnte. Damit ich meine Überstunden und restlichen Urlaubstage 2021 irgendwie noch abbauen kann, würde A. freitags arbeiten und dafür montags zu Hause bleiben. So haben wir alle ein verlängertes Wochenende. Wenn das klappen könnte, wäre ich mehr als dankbar. Das wird sich in der kommenden Woche aber erst endgültig entscheiden und dann vermutlich ab dem 19.11. bis zum Rest des Jahres gelten. Vielleicht. Wäre jedenfalls toll, wenn das klappt.

Letzten Freitag war auch etwas besonderes in diesem 2. Corona-Herbst. Den Bürovormittag habe ich pünktlich zu Ende gebracht. Zu Hause wartete der Abwaschberg. Der musste noch unbedingt weg, bevor Bazillchen die neuesten Einkäufe abliefert. Dann haben wir zusammen LOL geschaut, anschließend Champignonscremesuppe gebastelt und mit Begeisterung und frischem Brot gemampft, bevor wir alle zusammen ins Cinemotion nach BRHV aufbrachen, um den meistenteils im Dunkeln gedrehten Film ETERNALS zu schauen, und ich habe dazu Popcorn gemampft. Es war das erste Mal, dass ich nach Corona im Kino war. Es war … ungewohnt … und offenbar sind Filme, die ich sitzend schauen soll, besonders lang. *lach*
Den 2. Teil der ETERNALS brauche ich persönlich aber nicht, da reicht es, wenn man mir anschließend die wichtigsten Info einfach an den Kopf schleudert, also ob Ikarus … und ob der Celestiel … und überhaupt. Vermutlich habe ich bis dahin aber längst den gesamten Film vergessen und erinnere mich nur noch genau so dunkel, wie der Film gedreht war, daran, dass eine relativ wortkarge Angelina Jolie ein bisschen ästhetisch herumkämpfen durfte.

Den Samstag haben wir dann das Paket abgeholt in Rdk., das eigentlich NICHT am Freitag oder Samstag ins Büro geliefert werden sollte, wenn mich DHL schon fragt, dann aber DOCH Freitag 13:45 Uhr als Paketbenachrichtigungszettel im Büro landete; als wenn man noch ungeduldig tänzelnd an der Ecke abwartend gestanden hätte, dass ich endlich Freitag pünktlich Feierabend mache und das Büro verlasse! Also bin ich Samstag nach Rdk. um erst Papier wegzubringen und das Paket auszulösen. Danach haben wir es tatsächlich zum ersten Mal seit der Eröffnung vor 2 Jahren geschafft, bei Bazillchen im Engelbrecht-Bäcker-Cafe als Familie zu frühstücken.

Der Rest des Wochenendes war dann eher … verpennt auf dem Sofa, und da wir die Heute-Show nicht wie sonst zum Samstags-Frühstück, sondern jetzt am Sonntag geschaut haben, ist es ein wenig, als wenn die Zeit durcheinander ist. Das fühlt sich auch jetzt noch so an, ein bisschen wie aus der Zeit gefallen.

Am nächsten Sonnabend werde ich hoffentlich das Konzert von Stefan Jürgens und eine Badewanne erleben und genießen. Beides für sich genommen, selbstverständlich. Und am Ende des Monates Torsten Sträter, sofern Corona bis dahin nicht noch weiter aufdreht; Impfung hin oder her. Ich habe keine Lust, auf dem Bauch zu liegen.

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Good bye, LUCIFER

Die letzte halbe Staffel nun komplett geschaut. Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten, wieder in den Plott zu finden, aber das gab sich dann mit der Zeit. Ich werde trotzdem wohl irgendwann die kompletten 6 Staffeln noch mal durchsuchten (müssen).

Jedenfalls haben wir gerade eben das Serienfinale geschaut und der erste Gedanke, der mir dazu einfiel, ist:

Ein so viel besseres und versöhnlicheres, befriedigendes Ende, als es Supernatural je bekommen hat. LUCI blieb sich bis zum Ende treu, und der Abschied fällt nicht schwer, sondern kommt mit einem seufzenden Lächeln daher, und einem fetten DANKE für eine tolle Serie, mit tollen Darstellern und genialen Charakteren, die sich entwickeln durften und das taten … und jeder – wirklich jeder – bekam sein Ende, mit dem ich leben kann!

Danke, Tom Ellis. Wegen ihm bedauere ich, dass es für mich wohl auch in 2022 keine CON in Rom geben wird.

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Dann geht er hin

… der Monat Oktober 2021. Unglaublich – aber ich wiederhole mich an dieser Stelle ständig: Die Zeit fliegt vorbei, es ist erschreckend.

Augenblick der kleinen Rückschau:

Das Abnehmen mit WW läuft langsam, aber gut. Insgesamt sind jetzt knapp 7 kg runter. Das war beim ersten Mal bereits nach 3 Monaten fast das Doppelte, aber gut, dafür darf ich bei dem jetzigen gewählten WW Programm Nudeln essen. Daher auch mein absolutes Lieblingsgericht derzeit:

Rosenkohlnudeln, nicht total vegan, weil Schinkenwürfel und Parmesan mit dabei sind, aber so absolut fucking lecker. Es sind Vollkornnudeln; dazu kommt noch Balsamicoessig oben auf. Balsamicoessig ist auch so was, das ich gerade neu für mich entdeckt habe.

Die letzten 2 Wochen waren bürotechnisch eines: Anstrengend, da ich allein gegen die Aktenflut und den Diktatwahn ankämpfen musste. Immerhin hatte ich für 5 Tage eine kleine Praktikantin, die zumindest die Wiedervorlagen und ein bisschen das Abheften und Akten-raussuchen mir abnehmen konnte. Trotzdem habe ich natürlich die Wochenenden zu Hause tippend verbracht, um irgendwie Herrin der Lage zu bleiben.
Ich hatte mir das auch schon so schön ausgemalt: die angehäuften Über- und Wochenendstunden (immerhin bisher über 35 Stunden) könnte ich bis zum Ende des Jahres immer wieder mal an einem Monat abbummeln. Daraus wurde leider nichts, denn bis in das neue Jahr hinein ist Chef wohl jeden Montag in einer Strafsache unterwegs, und deswegen ist es so gar nicht möglich, dass auch noch ich dem Büro fern bleiben könnte. Adieu Vorstellung von verlängerten Wochenenden. Nun, ist jetzt eben so. Irgendwie werde ich schon mal wieder frei bekommen.

Auf dem KINDLE tut sich auch nicht besonders viel. An der Stelle ein fettes Geseufze meinerseits, denn ich habe den Eindruck, dass einige der stories, auf deren Vollendung ich seit Monaten warte, schlicht vergessen worden und verschwunden sind. Zwar habe ich letztens erst wieder eine ganze Ladung von FF aus den Jahren 2013 bis 2015 aufgestöbert und mich freudig ans Lesen des für mich neuen Stoffes gemacht, aber ich merkte schnell … hmmm … ich bin anderen Standard gewöhnt. Die stories waren / sind nett; aber oft zu mädchenhaft: Zu viel geballtes Drama auf einmal, oder Kapitel für Kapitel nur Gänseblümchenfrieden und alles ist ja so schön. Beide Extreme sind dann auf Dauer auch nicht zu ertragen. Also weiche ich schon wieder auf die lieb gewordenen alten stories aus, die ich mittlerweile schon zum x. Mal gelesen habe, die aber nie ihre Wirkung bei mir verfehlen.

Ausblick:

Im November stehen tatsächlich zwei Konzerte an! Noch wurde keines erneut abgesagt, und ich habe ein Hotelzimmer gebucht, das eine Badewanne haben soll. Singen wird Herr Stefan Jürgens – also im kleinen Clubhaus, nicht in der Hotelbadewanne, jedenfalls nicht in meiner. LOL

Und dann sollte ja auch Herr Sträter endlich folgen … oder war der schon wieder verschoben wie Reinhard Mey? Ich bin schon ganz durcheinander und müsste nachschauen. Ja, tatsächlich: Noch steht auch für Torsten Sträter der 29.11. Warten wir es ab, ob es tatsächlich dabei bleibt.

Nun werde ich noch ein wenig die Dusche schrubben (es macht hier sonst ja niemand, denn außer meckern, wenn ich mal für 30 Minuten Luft in die Wohnung lassen will) zeigt Knuffel sonst keine Ambitionen. Danach muss ich Lucifer die letzte halbe Staffel schauen; oder lesen … jedenfalls Sofa.
Gehabt euch wohl.

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Etwas Wald

Seit wir in den Norden gezogen sind vor gut 20 Jahren, jammere ich immer wieder mal herum, dass mir der Wald fehlt. Nun, die Wahlheimatstadt hat einen kleinen Wald, nichts vergleichbares natürlich zu den Wäldern, in denen ich aufgewachsen bin, aber eben doch Wald. Und in dem war ich heute. Grund und Anlass für diese Aktion waren gleich mehrere:

  • zum einen war ich noch nie im Stadtwald, aber jedes Mal, wenn wir dran vorbeifuhren, nahm ich mir vor, da mal reinzugehen
  • das Wetter war heute bombastisch, so dass man wengistens für ein paar Minuten raus musste – so will es offenbar das Social Media Gesetz
  • und der wichtigste Grund von allen: die zusätzlichen Schritte (immerhin war ich eine Stunde ohne Pause unterwegs und für mich ist das mit meinem Kniezustand schon eine Leistung) – die zusätzlichen Schritte jedenfalls in der WW-App berechtigen zu dem 2. Stück Erdbeer-Cheesecake. Mampf!

Noch ist der Herbst nur kalendarisch hier eingetroffen, ich lief kurzärmlig bei 20 °C durch den noch ungefärbten, grünen Wald. Aber morgens ist es so mystisch neblig und den ersten Herbststurm hatten wir die Tage auch schon. Bald werden die Blätter sich auch hier verfärben und sofort herunterfallen, vermutlich alles an einem Tag. Aber was soll’s. Es ist Herbst und ich mag diese Jahreszeit in all ihren Facetten.

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Es begann

erst so entspannt, dieser Freitag im Oktober. Zwar stand noch wie gehabt ein Bürovormittag an, aber der flutschte wie die Finger auf der Tastatur. Pünktlich zu Hause wollte ich mir den Luxus des Mittagsschlafes gönnen, den ich ja nunmal nur am Freitag genießen kann. Also nach dem Mittagssalat ab in die Federn, noch ein bisschen Lesen, bis ich merkte: Hm … du kriegst die Sätze schon nicht mehr richtig zusammen, das ist der Moment, in dem du gleich wegdämmern wirst! Ihr kennt das Gefühl vielleicht, man lächelt noch mal zufrieden und gleitet in das andere Universum ….

Wäre da nicht der ungehobelte Rasenmähermann direkt unterhalb des Schlafstubenfenster. Der war offenbar ausgeschlafen, und gerade, als ich sanft dahingleiten wollte in das Luxusgut Schlaf, fing der an, seinen Rasenmäher aufzudrehen und jeden Grashalm zu meucheln, der nicht schnell genug weg kam! Von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr lag ich wach und er malträtierte seinen Mäher, dass ich meine eigenen Gedanken nicht mehr verstand, sondern nur noch urgewaltige Mordgelüste in mir kochten! So ein blödes Arschloch! Ja, Verzeihung! Ich bin gelaunt jetzt, und zwar ü b e l, müde und genervt! „Wann soll er denn sonst Mähen?“ fragte Knuffel! Mir egal, aber nicht s t u n d e n l a n g, wenn ich Schlafen könnte.

Okay, ich komme jetzt runter von meinem Frustlevel und mach aus dem restlichen Abend einfach das Beste. Neue Folgen Soko Wien und Carl Ribarsky werden dabei helfen. Und dann sind da ja noch die versprochenen Aussichten auf ein goldenes Oktoberwochenende, und man könnte ja noch die CANON ausführen und dabei das Schrittziel der Woche noch ein wenig pushen. Ja, WW läuft immer noch und heute gab es sogar Luftballons, denn die ersten 5 kg von hoffentlich ganz vielen, die noch folgen sollen, sind runter. Es dauert jetzt wohl länger, aber, stetiges Eichhörnchen zerknabbert die Nuss (oder so).

Oh, und dann war da noch DIE Entdeckung von Chris de Burgh von letzter Woche. Also nicht Chris de Burgh an sich, den kennt man ja spätestens mit seiner Lady in Red. Nee, der Chris de Burgh war im #Moma (ja, Geständnis, wir gucken das fast immer morgens zum Tee und Müsli) … also der CdB war im Moma und stellte dort sein neues Album The legend Of Robin Hood vor. Also einen Song daraus. Den fand ich aber schon … also ich fand den richtig arg gut und war direkt neugierig, was da noch so ist … und was soll ich sagen: Ich habe das ganze Album bisher mehrfach gehört und finde jeden einzelnen Song daraus wundervoll; auch wenn ich wohl die Geschichte um Robin Hood und seinen Clan von Gesetzlosen im Sherwood Forrest nur in der Kinderversion bisher kannte. Jedenfalls: Reinhören! Lohnt sich!

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Auszeit auf der Insel Langeoog

Zuerst: Die Insel ist toll, aber ich bin nicht fit, um sie zu erlaufen. Und so verbrachten wir den vollen Samstag, den wir auf der Insel hatten, nach dem Frühstück direkt im Strandkorb am Meer, was toll war.

Abgesehen von der Unfitness, an deren Beseitigung ich ja nun zumindest arbeite, war das einzige mehr oder weniger Desaster der erzwungene Tapas-Abend.

Ich hatte mir das schön ausgemalt: Die Übernachtung war inklusive Frühstück und zum Abendbrot würden wir in eines der zahlreichen Restaurants gehen und WW (zumindest ich für meinen Teil) ignorieren. Das klappte am Freitagabend schon mal nicht, denn man brauchte überall eine Tischreservierung, die wir nicht (mehr) bekamen, auch nicht für den nächsten Abend. Also trotteten wir abends zurück ins Hotel, an dem ja auch ein Restaurant angeschlossen war. In dem gab es aber zumindest an dem Abend nur und ausschließlich zum Abendessen Tapas. Das Konzept von Tapas ist ja nett: kleine Häppchen von allem was. Total WW-tauglich, eigentlich, wenn man nicht den ganzen Tag unterwegs war und sich ausgehungert auf Steak oder Nudeln oder Pizza freute … und Tapas bekam. Ich gebe zu, ich war ein wenig bitchig an dem Abend, obwohl die Tapas dann auch irgendwann den ärgsten Hunger besänftigten.
Am Sonnabend nach dem Strandkorbrelaxing fanden wir dann doch noch abends ein Restaurant (Ebbe & Flut) … und nach Kartoffelsuppe als Vorspeise, Gnocchis mit Brokkoli und diverse Rhabarberschorlen war mein Punktekonto bei WW zwar voll, aber ich happy.
Wenn ich wieder fitter sein sollte, dann ist so ein Inselkurztripp sicher noch eine andere Nummer mit mehr Bildern.

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Wake me up when September is over?

Ups!? Da haben wir heute schon den 25.09.:

  • 1 Tag vor der Bundestagswahl mit mächtig viel Wahlkampfgetöse auf den Sendern und viel Facepalmmomenten meinerseits bei Triellen, Duellen, oder im Siebenschreik(r)ampf
  • bereits die erste Woche cheflos im Büro,
  • 4 kg weniger seit Beginn von WW Anfang August und
  • noch immer ohne wirklich neue stories auf dem KINDLE, aber mit der ungebrochenen Liebe für Brian & Justin
  • jedoch noch immer ohne den am 5.8. geshoppten Dragon, wobei ich langsam den Geduldsfaden in kleine Franzen schnippel und heute PayPal kontaktiert habe
  • 1 Woche vor dem ersten Langeoog-Kurz-Urlaub meines Lebens und
  • 1 Stunde, bevor ich das sehr altersschwache Mazda für teuer Geld und mit einer neuen TÜV-Marke von den Rotjacken wieder auslösen gehe, nachdem ich eine Woche lang ohne Mazda mein Hin- und her-Kommen jonglieren musste, aber zum Glück Familie hatte, die mir die Öffis ersparten
  • und dann war da noch die Frechheit, dass ich immer noch nicht das #LUCIFER Finale sehen konnte, weil sich Amazon Deutschland erdreistet, dass man das noch 4 Wochen verschieben kann, das merken die doofen Deutschen schon nicht
Symbolbild für die letzten Wochen

Es gab nicht viel zu berichten, oder alles auf einmal, wie ich glaubte, eine QAF Storie aus 2009 gefunden zu haben, nur um dann festzustellen, dass sie von der Autorin ist, die jeden (und ich meine jeden!) ihrer Sätze beendet mit „he tells him“, „she says to her“, „Brian ask Ted“ … an jedem verfickten Satzende, wo wörtliche Rede vorkommt! Es macht mich fertig, als wenn ich die 2,3 Sekunden vorher vergessen haben würde, wer mit wem gerade in dem Absatz agiert.

Dann war da noch der kleine Sonntagsausflug nach Burhave, damit ich meinem Vorsatz auch taten folgen lassen konnte, mehr zu laufen, auch wenn es immer noch eher ein Watscheln ist:

Und ein bisschen Instagram-Sprüche-Zeugs war auch noch:

Offensichtlich bin ich noch immer zu blöd, um mein Instagram hier hin zu kleben, oder auch nur einen Link dazu einzubetten; es funktioniert einfach nicht oder loadet sich ins Nirvana. Wie auch immer: Instagram –> werkarniggel

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