Dann war da noch

… die Ankündigung via Videobotschaft auf Twitter von Team Free Will höchst selbst, dass die kommende Staffel 15. die finale Staffel sein wird von #supernatural …

Und alles, was mir spontan durch den Kopf schoss, war: Gut! Bringt es anständig zu Ende! Vielleicht wird die Season 15 dann ja auch so, wie ich meine Lieblingsshow eigentlich in Erinnerung behalten will: Bombastisch, glorious, mit einem Knall zum Abgang, mit emotionalen Achterbahnfahrten und Weinen und Lachen und Flehen und am Ende … Danke für die Reise.

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Das geschriebene Wort zu Rügen

Rügen ist immer toll, auch außerhalb der Saison und bei eher mäßigem Wetter, wobei wir noch Glück hatten. Es war halbwegs zwischendurch trocken, jedenfalls so weit, dass man Fotografieren konnte. Am ersten Abend hatten wir Sturm, und I LOVED IT! Wie der Wind die Wellen peitschte und durch die noch kahlen Bäume im nahen Wald rauschte; es gibt für mich nichts Beruhigendes. Schon auf der Hinfahrt durchfuhren wir eine Sturmwolke, die beides war, Angst einflößend und faszinierend zu gleichen Teilen.

Das Hotel, das wir uns ausgesucht haben, war toll, wenn auch der Flur zum Zimmer etwas weit. Überhaupt war Laufen für mich doch ein wenig schwieriger, als vermutet. Abgesehen davon, dass ich total außer jeglicher Kondition bin, ohne die Krücken wäre ich an dem Wochenende doch nicht weit gekommen. So schlich ich eher mit Jo über die Insel. Wir besuchten Binz und Saßnitz, fuhren – unverschuldet umsonst – mit dem Schiff über stürmische Wellen an den berühmten Kreidefelsen vorbei. Wieso umsonst? Weil ich ständig ohne Bargeld unterwegs bin, was im 21. Jahrhundert eigentlich kein Problem mehr sein sollte. War es im Prinzip auch nicht, nur dass die Schiffticketverkäuferin ihr EC-Gerät nicht verstand. Ich hab ja versucht, sie darauf hinzuweisen, dass da offenbar etwas nicht geklappt hat, wenn auf der ausgedruckten EC-Quittung in fetten Buchstaben steht: Vorgang abgebrochen! Ihre Antwort war darauf nur: Das ist normal, das macht der öfters. Das ist so schon richtig!
Na dann?! Es war natürlich wie vermutet, die pro Nase 15 Euro Schiffssold wurden nie abgebucht, und wir haben trotzdem die Kreidefelsen vom Meer aus gesehen.

Und dann fuhren wir quer durch Rügen, Alleenstraßen entlang, und je später es wurde, umso größer das Verlangen nach Schnitzel. Hach, was würden wir nicht geben für ein gutes Schnitzel. Das Handy-Navy, das uns bis dahin gute Dienste leistete, zeigte auch einige Restaurants an, die angeblich auch Schnitzel und Co. auf der Speisekarte führen würden. Allein … der Weg dahin führte über einspurige Feldwege, und zwar mitten über selbige, also Feldstraßen. Immer mit dem stillen Gebet, es möge kein Auto entgegenkommen. Wir hatten diesbezüglich Glück – mit dem Verlangen nach Schnitzel eher weniger, denn nachdem wir nach ein paar Kilometer Feldstraße wieder in Zivilisation zurückfanden und das anvisierte Schnitzelrestaurant nah vermuteten, führte uns das Navy straight den selben Feldweg wieder zurück. Mittlerweile war es dunkel und es regnete und ich hatte Hunger und war müde und meine Knie taten weh … und VERDAMMT NOCH MAL ICH WILL JETZT MEIN SCHNITZEL!

Zum Glück gibt es auch auf Rügen, genauer gesagt in Bergen auf Rügen, ein Shoppingcenter, mit einer Heißen Theke; die explizit und für uns als letzte und einzige Kunden noch Schnitzel anpries. Obwohl: Ich musste mir das Schnitzel erst argumentativ verdienen, wollte mir doch die Schnitzelsachbearbeiterin erzählen, es stände nur auf der Mittagskarte. Stand es nicht! Es stand da als TAGESMENÜ. Gebt mir mein Schnitzel! Ich bekam es dann irgendwann auch, nachdem ich dafür doch noch den um die Ecke stehenden ATM plündern musste. Es war nicht das beste Schnitzel, das ich jemals gegessen habe, es war verdaubar und erinnerte nur ganz leise an Pappe. Und als wir dann endlich im Hotelzimmer zurück und im Bett waren, konnte ich selig einschlummern. Kaputt, aber dann doch zufrieden.

Den Sonntag haben wir relaxter begonnen, genossen erneut das reiche Frühstücks-Büffet, danach ein Spaziergang (mit Krücken und gaaaaanz langsam) am Meer entlang und ein bisschen durch den Wald und anschließend durch den Schlosspark, genau in das ehemalige fürstliche Affenrundhaus, das jetzt ein Spielzeugmuseum inklusive Cafe ist. Dort kehrten wir ein und hörten Helene Fischer und Hanne Haller und wurden ansonsten mit unseren Getränken mehr oder weniger in Ruhe gelassen. Im Schlosspark blühte bereits der Bärlauch und zumindest ich konnte ihn riechen. Die Statue des Fürsten Malte, zu dem wir anschließend pilgerten, war noch verhüllt. Hmpf. Das Haus, das auf dem Kopf steht in Putbus, betwitterten wir amüsiert, waren jedoch zu müde, um alles verquer zu erlaufen. Mich zog es zurück ins Bett, ich war fix und alle von dem Samstag davor. 😀 Nix mehr gewohnt die Alte.

Sonntag Abend dann das kleine Restaurant gefunden, das eigentlich nur 10 Gehminuten entfernt sein sollte, von dem uns Google aber sagte, die Straße dahin wäre für Fußgänger gesperrt, weshalb wir dann doch mit dem Mazda hinfuhren LOL. Die Straße war NICHT gesperrt, Google Maps war einfach noch nicht auf dem neuesten Stand, aber wir dann drin, in dem kleinen Restaurant, auf Stühlen, die einfach nicht für mein ausladendes Hinterteil gebaut waren … ich passte kaum rein. Das Essen aber war köstlich, die Strohhalme aus Glas, die Schorlen aus dem eigenen Früchteanbau. Dank der unbequemen Stühle waren wir dann auch pünktlich zum Münsteraner Tatort wieder im Bett.

Und dann war das Wochenende schon wieder vorbei, der Montag war da, und die Rückfahrt stand an. Bis, dass der Mazda dringend tanken sollte und stundenlang keine einzige Tankstelle unseren Weg kreuzte, war es nicht besonders erwähnenswert. Der normale Wahnsinn auf deutschen Straßen an einem Montag. Aber wir kamen gut durch und waren viel zu früh in Bremen, um Jo in den Zug zu setzen. Adios Rügen. Gerne wieder.

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Rügen-Bilder

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Das letzte Wochenende

… war ja das lang ersehnte Rügen-Wochenende, und ich bin noch gar nicht dazu gekommen, zu erzählen und zu zeigen. Das soll sich heute ändern, ich werde mir Zeit nehmen … nach dem Frühstück. Ich muss auch noch durch 116 Bilder gucken, und meine Gedanken sortieren. Zwischendurch muss ich auch noch irgendwann nachmittags mein Mazda wieder vom Büro abholen und den Wochenendeinkauf erledigen, oder es gibt in der nächsten Woche keine Mittagsstullentweets.
Aber hier gibt’s schon mal einen kleinen Vorgeschmack:

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Fast

… wäre das Rügen-Wochenende, das für nächste Woche bereits seit Januar geplant ist, apokalyptisch in den Eimer geplumpst, oder hätte zumindest einen sehr viel schlechteren Start gehabt. Zum Glück – und an dieser Stelle spoiler ich dann das Ende gnadenlos – wurde doch noch alles gut.

Es ist und war ja auch schon immer kompliziert, für den Anwaltsjob, den ich ja nun seit November 2018 in Vollzeit arbeite, eine Urlaubsvertretung zu finden, denn die bisherige UV ist jetzt quasi jetzt „meine“ Halbzeitmitarbeiterin mit sehr eingeschränktem zeitlichen Nebenkapazitäten außerhalb der vereinbarten 20 Stunden pro Woche, und als solche arbeitet sie nicht mehr am Freitag. Was sie aber noch tat im Januar, als wir die Urlaubsplanung zumindest grob durchsprachen. Für mich stand fest, dass ich irgendwann vor den Osterfeiertagen ein verlängertes Wochenende bräuchte, also von Freitag bis Montag, in dem ich mit Jo nach Rügen wollte. „Sag mir nur rechtzeitig Bescheid, dann kriegen wir das hin!“ hieß es. Ich sagte A. rechtzeitig Bescheid … und alles war klar …. dachte ich.

Bis ich letzten Donnerstag dann, also eine Woche vor dem geplanten Fluchtwochenende, so nebenbei erwähnte, das ich mich total darauf freue, dass ich nächsten Freitag schon unterwegs Richtung Rügen sein werde.
„Weiß Chef eigentlich, dass an dem Freitag dann niemand im Büro ist?“, fragte mich A. dann auch quasi so nebenbei … und ich fiel aus allen Wolken.
„Wieso? Ich dachte, du wärst dann den Freitag eben da?“
„Freitags arbeite ich doch nicht mehr! Aber der Montag geht klar, da bleibe ich dann den ganzen Tag im Büro!“
Ach so! Ja dann …

Mir schwanten Probleme, denn als ich Chef das erste Mal von meinem Freitag-bis-Montag-Frei-Vorhaben berichtete, fragte der wie immer nur: Ist für Vertretung gesorgt?, was ich da ja noch dumm und guten Glaubens ja vollherzig bejahte. Also musste ich ihn gestern quasi gestehen, dass er Freitag das Büro alleine haben würde …

Und Chef sah das gar nicht ein! Das ginge so ganz und gar nicht!

Adios, zeitiger Aufbruch auf die Lieblingsinsel. Meine ganze Planung zerbröckelte und ich sah mich bereits nächsten Freitag zähneknirschend und die Welt verfluchend bis Eins im Büro hocken, was bedeuten würde, ich käme erst um 14 Uhr in Richtung Rügen los, Jo müsste ewig warten, bis ich sie abholen würde können, wir würden mit viel Glück vielleicht irgendwann zur Tagesschau kaputt im Hotel ankommen und überhaupt … ich hätte heulen können vor Wut!

Chef sah wohl, dass ich kurz vor einem wütenden Zusammenbruch stand und mich regelrecht verarscht fühlte. Er ordnete an, ich sollte A. sofort anschreiben/anrufen, ob sie nicht wenigstens ein paar Stunden an dem Freitag ins Büro kommen kann, da Chef selbst ja ab 11 Uhr zum Gericht unterwegs ist und im Prinzip nur noch jemand das Büro besetzen müsste zwischen 11 Uhr und 13 Uhr – das sollte doch vielleicht hinzubekommen sein. Ich kroch also via WhatsApp bettelnd zu Kreuze … bis A. sagte: Na gut, dann komm ich eben ausnahmsweise an dem Freitag ins Büro.

Rügen und mein freier Freitag ist also gerettet – diesmal. Wie ich unter solchen Umständen aber meinen Sommerurlaub planen soll, krieg ich noch nicht ganz gedanklich sortiert. Die Freitage habe ich dann immer – also auch während der Urlaubszeit – im Büro zu sein, weil niemand anderes da ist? Oder wie, oder was? Ich bin gerade wegen der ganzen ungeklärten gesamten Urlaubsvertretungssituation arg frustriert.

Aber wenigstens ist meine Flucht nach Rügen erst mal gesichert.

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Ein ganz normaler Samstag

und ich vermisse ein bisschen Canada. Eigentlich müsste ich mal wieder ein bisschen Haushalt machen, eigentlich, aber ich habe darauf grad so gar keine Lust. Ich will lieber in Ruhe Canada vermissen und mich zurückträumen. Oder mehr #QAF stories finden.

uhe Canada vermissen und mich zurückträumen. Oder mehr #QAF stories finden.

Aber meine Lieblingsseite wurde von MAGA Idioten gehacked, die es vermutlich nicht ertragen können, dass LOVE WINS. Immer. Und überhaupt: Samstags gucken wir ja immer die ZDF HEUTE SHOW vom Freitag nach; und wenn es nicht so verflucht dumm alles wäre, könnte man glatt trotz lauter Lachen an der Welt verzweifeln.

Aber so hustet KNUFFEL seit einer Woche nur dermaßen herum, dass sogar der Kater genervt ist. Und es wird nicht besser. Wir ließen den Freitag-Gitarren/Bass-Unterricht deswegen ausfallen (und ich hatte extra auch die 2. Stimme des Songs auf der Gitarre geübt!). Immerhin war er beim Arzt, und das mag schon für sich was heißen.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten. Ich freue mich nach wie vor auf Rügen im März, #WWM im April, Gaby Köster kommt zu uns im Mai und Bazillus & me fahren zu Ed im August. Dazwischen passt noch einiges, und gerade so viel dass es nicht zu viel wird. Im Büro läuft es auch viel besser, wenn man sich nicht unter Druck setzen lässt, so groß auch die Versuchung ist, in alte Muster zu verfallen. Step by step predigte ich immer, nur um mich selbst manchmal nicht daran zu halten und hektisch alles auf einmal machen zu wollen. Nun gut, ich kann immer noch nicht gut 17.56 Uhr alles fallen lassen, weil mich Chef um genau 18.01 Uhr aus dem Büro haben will, wenn ich doch auf dem einem Band nur noch 3 Minuten zu schreiben hätte und das eben noch fertig machen KÖNNTE, wenn man mich ließe, auch wenn es eben bedeutet, dass ich auch noch 18:06 Uhr im Büro bin! Aber nein! ich soll dann eben die 2MinutenNochwas sein lassen und weg sein … und das widerstrebt mir, gerade weil es eben nur noch 2MinutenNochwas sind …

Gerade läuft Johnny Cash im Radio. hach ja, das Original ist dann eben doch noch eine Liga für sich. Vielleicht könnte ich jetzt doch ein bisschen Haushalt machen, bevor ich diese eine neue story anfange, die ich in der Zwischenzeit gefunden habe, und die gut zu sein verspricht.

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Ganz fix zwischendurch

… und während ich noch offiziell Mittagspause habe:

WER WIRD MILLIONÄR?

Also ich nicht, aber ich werde im Publikum sitzen dürfen. Nach nur 4 Jahren Wartezeit durften wir nun endlich ein ticket bestellen.

Die Seuche geht um, aber hoffentlich macht sie um mich noch einen Bogen. Die Co-Abhängigkeit eines hustenden Knuffels, der die Nächte schlaflos durch die Wohnung wandert, ist ausreichend.

Die Sache mit dem Internet, dem Stöpsel und der Telekom müsste ich ausführlich berichten, aber dazu fehlt mir die Zeit.

Im Großen und Ganzen aber geht es mir gut, das Büroleben ist voll gestopft wie immer, aber entspannt, und ich müsste eigentlich mal endlich mit der Diät anfangen …. und neue stories fürs KINDLE finden … mehr Gitarre üben und weniger Chai Lattes inhalieren … LOL Ach was … alles gut.

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300!

Schlicht: Danke!

Da war sie, die 300. Folge #supernatural, 14 Staffeln and counting … und in der 300. Emotionen wie am Ende der 1.
Ich hab ja in letzter Zeit, also genau genommen ab der 12., eigentlich nur noch herumgenörgelt, und trotzdem geguckt und gehofft … aber alles im allem: Ich liebe die Show noch immer; das war so, das ist so, das bleibt so.

Ich darf auch herumbitchen. Gerade weil ich sie liebe. Die 300. war besonders, wegen JDM. Ich würde ja gern Bilder posten, aber iTunes lässt keine Screenshots mehr zu! Wenn, dann wäre es das Bild des family dinners. Weil Familie immer alles war, um was es in supernatural ging und geht. Wen immer man in diese Familie integriert. Nett auch, dass man 15-Jährige in den Handlungsbogen drum herum einflocht; denn wenn wir ehrlich sind: Die Show ist alt, wir sind alt. 😀 Als die Show startete, waren diese Kids gerade erst geboren. Und so veränderte die Perle nicht nur für kurze Zeit die #SPN timeline, sondern die Show an sich auch so viele Leben in unserem Universum, including meines.

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Die Chef’sche Rede zur Angestelltenschaft

Wenn Trump das macht, dann kann Chef das auch, und so zitierte er uns heute in sein Büro, um sich so ein bissel was von der Seele zu quaken.
Kurz und gut: Zu mir gab es folgendes Fazit: Ich habe keine dicke Haut und nehme mir alles viel zu sehr zum Gemüt, wenn er mich anblafft …

wie gestern, als endlich das neue Telefon zu mir fand, inklusive Techniker, der mir die diversen Funktionen erklären sollte oder wollte, während es – natürlich – prompt auf allen Leitungen klingelte, und ich Chef nicht schnell genug das eine Telefonat durchstellte und das andere noch mehr weniger abwürgen konnte; worauf er seinen Kopf aus seinem Büro steckte und mich vor vor dem Techniker quasi anbrüllte, was daran so lange dauern kann, ein Telefonat anzunehmen und durchzustellen! Und ich war so stolz auf mich, dass ich in dem Moment nicht sofort in Tränen ausbrach, was aber wohl eher daran lag, dass ich zu wütend war, und der Techniker ziemlich erschrocken nicht mehr wusste, in welche Ecke er sich am besten verkrümelt.

Ich habe also zu weiches emotionales Fell; und so gar kein Zeitmanagement! Seiner Meinung nach. Ich solle mir meinen tägliche Arbeit doch relaxed so einteilen, dass ich in Ruhe abends noch die Emails rausmailen, die Post eintüten und die Faxe verschicken kann, um dann – wie alle anderen Vollzeitkräfte vor mir – pünktlichst 18.01 Uhr das Büro zu verlassen. Würde ich ja gerne! Ich versprach, knirschend, Besserung, denn meiner Meinung nach – und auch das sprach ich an – habe ich ein durchdachtes Management und jeden Tag zumindest einen groben Plan, was ich wann in Angriff nehme, inklusive genügend Puffer, um Unvorhergesehenes und Eiliges (wie eilige Diktate) dazwischen auch bearbeiten zu können. Was ich nicht eingeplant habe und was heute Abend wie Faust auf Eimer natürlich passierte, sind diese dummen Verzögerungen, weil Programme/Technik einfach nicht so funktioniert, wie sie sollten. Und so versuchte ich verbissen 20 Minuten lang, den Scanner zu bewegen, die Sachen zu scannen, die noch raus sollten. Doch der fabrizierte einen Absturz nach dem anderen und wollte nicht mit dem RenoStar-Programm, so dass mir nichts weiter übrig blieb, als irgendwann genervt das komplette System runterzufahren und neu zu starten, was noch mal 10 Minuten mindestens in Anspruch nahm, bevor dann wieder alle Verbindungen hergestellt waren. Und so ging meine eingeplante halbe Stunde dahin, in der ich locker die 20 Schriftsätze einscannen und wegmailen hätte können. Tja, nun saß ich eben doch wieder nach 18 Uhr, … oder hätte ich die jetzt stumpf alle liegen lassen sollen?; oder das beA, das dann auch noch 18.05 Uhr eintrudelte? Ich konnte mir nicht verkneifen, Chef meinen Frust zu zeigen; aber ich vermute, er ist trotzdem der Meinung, dass es natürlich meine Schuld ist … bla bla bla …

Okay, aber zumindest haben wir gesprochen und er hat sich mehr oder weniger halb entschuldigt für das gestrige Anblaffen, ohne das Wort direkt in den Mund zu nehmen. Chef’sche Art eben. Ich muss eindeutiger gelassener werden … und Akten auch mal liegen lassen können.

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Weil

…. Wochenenden ja noch schneller vorbeirauschen, als Arbeitswochen an sich, hier das letzte ebenso im Schnelldurchlauf:

Freitag im Büro wie angekündigt nur die Buchhaltung dem Monatsabschluss näher gebracht und keinen einzigen Satz getippt; überraschend pünktlich aus dem Büro gekommen und zum Treffen mit Frau Bine O. getuckert, dabei sich gefühlt wie in „alten Zeiten“, als ich diese Strecke ja montags bis donnerstsag gefahren bin. Die Brücke ist jetzt fast fertig!

3 Stunden mit Bine O. geredet … geredet … geredet …. es bestand viel Redebedarf! … und als nachträgliches Geburtstagsgeschenk die Herzkette bekommen, an der ich auf dem Weg zum Cafe bereits vorbeigeschlichen bin. DANKE nochmal *hugs*

Dann endlich wirklich ins Wochenende, das ich lesend verbracht habe, meistenteils … sowie eine kleine Alkoholspontanfete Samstagsabend, die dann Kopfschmerzen zauberte am Sonntag, aber naja .. irgendwas ist ja immer …. und am Sonntagabend dann noch die Johnny Cash Show. Die war … okay, wenn auch falsche Location (Man kann einfach nicht still sitzen wie im Theater, wenn der wirklich gute amerikanische Sänger auf der Bühne fast rockt … oder weint, je nachdem ….)

Und heute der Montag war ein Montag im montäglichsten Sinne; die Finger benahmen sich wie Klumpfüße auf der Tastatur. Doch in der Mittagspause habe ich dann fix eine Doku über Alternative Krebstherapien mir angeschaut – und bin maßlos erschrocken, wie da mit der Angst der Patienten Geld gemacht wird; und am Ende verrecken die dann, obwohl vielleicht noch mit der ebenfalls (zugegeben) beschissenen Schulmedizin und deren Chemo/Bestrahlung (oft nachweislich) noch eine Chance bestanden hätte, statt dessen legt man für hunderte von Euro die Hände auf und murmelt auf Arabisch irgendwelche Frühlingszwiebelgedichte! Unglaublich! Danach jedenfalls war mein Montagsgejammer relativiert!

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Seerosenfliesenzimmer

Die Reise stand bevor und ich war aufgeregt, ich hatte alles gepackt in einen riesigen Rucksack. So viel hatte ich gehört von dem fremden Land und seinen magischen Landschaften. In einem Hotel würde es noch einen Zwischenstopp geben für eine Nacht. Dort würden die Pässe eingesammelt werden und am nächsten Morgen ginge der Flieger …

Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, bestand aus einer riesigen Treppe, die sich in die Höhe wandt. Seitlich von ihr abzweigend in unterschiedlichen Höhen wie Seerosenblätter kleine Balkonzimmer, die nur so groß waren, dass eine Liegestatt hinein passte. Kissen und Decken waren überall verteilt und obwohl der Boden wie Fliesenbelag glitzerte, war er weich und sanft. Wände gab es keine, sondern man blickte auf Meer, Berge und noch mehr Sterne. Ich schlief geborgen ein.

Am nächsten Morgen dann der Schock! Ich hatte meinen Pass vergessen! Statt dessen hatte ich den grünen, bereits leicht zerfledderten Impfpass meiner Mutter bei mir. Damit würde ich die Reise nicht antreten können. Ich überlegte hin und her, wie ich an meinen Pass noch kommen könnte, aber wie ich es auch anstellen würde: es war keine Zeit mehr und der Flieger hob bereits ab. Ich war gestrandet im Seerosenblatthotel.

Wenn ich schon hier war, konnte ich sicherlich auch die Gegend erkunden. Und am nächsten Morgen entdeckte ich dann auch in der Ferne den braunen Tempel, in Felsen eingelassen. Eine gewaltige steinernde Treppe führte zu seinem Eingang. Da wollte ich hin! Doch mich trennte ein Fluss. Über den Fluss schipperten kleine Boote, und die Menschen an Bord waren freundlich. Ich half Netze flechten, aber ich verknotete sie mehr, als dass ich sie flickte. Der alte Kapitän lachte nur milde und zeigte es mir erneut, und noch einmal, und noch einmal. Dabei erzählte er mit einer sanften Stimme in einer Sprache, die ich nicht verstand, und zeigte auf die Tempeltreppe.

Irgendwann verließ ich das Boot und machte mich daran, die Treppenstufen zu erklimmen. Stufe für Stufe, anstrengend, Scheinbar unendlich schien der Eingang entfernt, und so kletterte ich weiter, Stufe für Stufe für Stufe, immer wieder an mir zweifelnd, ob ich es schaffen würde, aber zu neugierig, um aufzugeben. Und wo sollte ich auch hin? Mittlerweile war es nach unten genau so weit wie nach oben. Also erklomm ich weiter den Tempel und wunderte mich, warum ich das ganz alleine tat. Niemand außer mir war auf den Treppenstufen. In Verschnaufpausen sah ich hinunter auf den Fluss und seine Boote, wie Spielzeugschiffchen schaukelten sie auf den Wellen. Ich sah das Seerosenzimmerhotel hinter dem Fluss … und kletterte weiter. Und weiter, Und ich kletterte. Stufe für Stufe für Stufe.

… und dann kam ich an den Eingang des Tempels, die letzte Stufe hinter mir lassend. Es gab keine Türen, sondern nur einen großen Torbogen, der in Dunkelheit führte. Keine Geräusche, kein Leben, nur Felsen und Stufen unter mir und das Dunkel vor mir. Und ich ging hinein, folgte der Dunkelheit und der Stille und spürte …

so gar keine Angst, kein Unbehagen, nur Neugier und Bereitschaft, neues Wissen aufzusaugen. Und dann wusste ich – plötzlich -, als wenn ein Vorhang von unsichtbarer Hand gelüftet wurde, dass dieser Tempel nach dem Polarstern ausgerichtet worden ist und immer dessen Licht folgt; dass nach der Dunkelheit etwas anderes ist, das weder dunkel noch hell ist, kein Felsen, kein Wasser, mehr als ein Gedanke und alles beinhaltend und mehr. Dass der Weg dahin noch mehr Stufen und Zweifel und Anstrengung bedeuten wird, aber es nur diesen Weg für mich gibt, das ihn alle gehen, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten … aber alle den selben Weg; und wenn man ab und an zurückschaut, sieht man glitzernde Seerosenblätterliegewiesen und Boote auf dem Fluss und andere, die folgen werden.

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„Nichts

… wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“, pflegte man zu sagen, und es ist wahr. Nach ein paar Tagen beruhigt sich alles irgendwie, und Chef kommt auf seine Art an, ohne sich quasi auch nur irgendwie zu erklären oder gar zu entschuldigen, aber sein Bedürfnis nach Small Talk spricht dann doch Bände.
Vielleicht muss ich mir bei einigen Sachen auch nur schlicht ein dickeres Fell zulegen und zuknöpfen, und das nicht immer an mich so dermaßen heranlassen, dass es mich aus der Fassung bringt.
Jedenfalls ist es jetzt wieder halbwegs gut im Büro – bis zur nächsten Krise. Aber die versuche ich dann besser zu meistern, versprochen!

Ich zieh mich noch immer meistensteils zu #QAF zurück. Oder in. In beides mal wieder – stories und Folgen. Hab sie ja alle auf DVD, und das ist gut so. Es wäre aber auch nett, wenn ich sie bequem auf dem Lappi jederzeit schauen könnte, wenn mir danach ist, ohne umständlich das externe DVD Laufwerk dranzubaumeln. Ist das zu viel verlangt? Offenbar. Denn iTunes – die verf*ckten F*cker! – haben nur die deutsch synchronisierte 1. Staffel im store für deutsche Kunden. Im US store kann man alle Staffeln selbstverständlich kaufen, aber nicht, wenn man einen deutschen iTunes Account hat! Dann nicht! ICH REGE MICH SCHON WIEDER AUF! Es ist ja nicht so, als müssten sie umständlich irgendwelche DVD Boxen quer über den Atlantik mit einem Wal schippern! Es ist ein verdammter Download, den ich willig bin, zu bezahlen (pro Staffel immerhin 20 / 25 $) … aber die wollen mein Geld nicht!
Natürlich habe ich meinen Frust auf Twitter ausgelassen, denn direkte Emails kann man denen ja auch nicht schreiben! Ich erwarte keine Antwort, ich wollte nur meinen aufgestauten Frust los werden.

Dass ich heute, an einem Samstag, wo bereits die neueste Episode #supernatural seit 36 Stunden in der Welt ist, ich sie sogar schon gedownloadet aber eben noch nicht geschaut habe, mich derzeit nur mit der Liberty Family beschäftige, ist sehr bezeichnend. Ich hab gerade die after-bombing-Folge von #QAF geschaut und genossen, all those feelings! … die vermisse ich eben bei #supernatural mehr und mehr.

Gestern hatten wir wieder Gitarrenunterricht, jetzt nur noch 14-tägig, aber ausreichend. Den Tag davor hatte ich versucht, die Übungen zu meistern, die ich beim letzten Mal aufbekommen habe; aber es wollte einfach nicht so klingen, wie es klingen sollte. Ständig war irgendwas falsch, und obwohl ich nur mit dem wirklich simplen E-Moll-Akkord begleiten sollte, bekam ich es nicht hin, so dass ich frustriert mich als unfähig ansah.
Und dann hast du deine Gitarrenunterrichtsstunde, willst deine Unfähigkeit demonstrieren, Jens, unser Lehrer zeigt nur kurz, wo genau du einsetzen musst .. .und es geht? ES GEHT?! Nicht, dass ich jetzt C oder … zurzeit noch schlimmer G7 beherrschen würde … aber es klingt! Zumindest die einfachsten Lieder, mal mehr mal weniger. Ich freue mich gerade darüber, und auch wenn meine finger weh tun und ich denen eine Pause gönnen muss, und mein linker Ellenbogen auch seit Tagen entzündet ist (wie es scheint) … ich übe gern weiter, bin ich eben doch nicht so unfähig, wie ich vorgestern noch dachte.

Erwähnte ich, dass ich Wochenenden, an denen ich nichts weiter vor habe und tun und lassen kann, was ich will, am liebsten mag? Ich höre gerade Heinz Rudolf Kunze und überlege, ob ich lieber noch einen Kaffee oder einen Chai Latte mir basteln soll. Der Haushalt ist erledigt und das Wetter ist dermaßen sauig, dass man ohne Gewissensbisse zu Hause bleiben kann, ohne sich am Montag rechtfertigen zu müssen, warum man das WE „verplempert“ hat. Gut, ich müsste heute noch irgendwann einkaufen gehen … aber das mach ich später. Erst mal noch ein wenig couchen. Ich denke, ich lese gleich noch ein bisschen …. Habt ein relaxtes Wochenende.

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Der kleine Kotz-Post in der Mittagspause

Den hätte ich eigentlich schon gestern Abend schreiben sollen, als ich heulend nach Hause fuhr aus dem Büro und am liebsten schon wieder gekündigt hätte!

Wieso mache ich aber auch überhaupt nie was richtig?

Da ich irgendwann vor Urzeiten Chef mal zeigte, wie man eine PDF erstellt (oder diese öffnet, oder wie man im Web nach Programmen suchen kann, um seltsame Dateien zu öffnen … ) jedenfalls seit geraumer Zeit denkt Chef, dass ich was PC & Co. betrifft DIEjenige bin, die alles wissen und können muss. Meine diversen Einwürfe, dass ich auch nur ab und an mal was aufschnappe, aber ansonsten brav die Leute anbettel bei Problemen, die sich damit auskennen, ignoriert er.

Und was war nun passiert?
Bekanntlich buchhalte ich ja in der Kanzlei herum. Was auch nicht das Problem ist. Nun wollte das Steuerbüro doch noch die Sachkontenblätter für 2017 haben – warum ich die noch nicht hergegeben hatte, weiß ich jetzt auch nicht mehr, aber ist ja kein Problem, ich weiß ja, wie es geht. Also tat ich, was ich auch die Jahre zuvor immer tat, wenn das Steuerbüro solche Dinge haben wollte: Ich stellte das Buchhaltungsarchiv für 2017 wieder her und wollte dann die Sachkontenblätter drucken.

Nur ließ sich eben das blöde Jahr 2017 aus unerfindlichen Gründen (die ein ITler vielleicht verstehen würde) nicht wieder herstellen. Alle anderen Jahre waren da, 2017 nicht. Ich habe keine Ahnung, wo der Fehler lag oder was ich hätte anders machen können. Ich kam jedenfalls an die 2017-Konten nicht (mehr) ran. Also rief ich dann die Hotline (stand ja auch so in dem Fehleraufploppkasten des Programmes). Via TeamViewer haben die sich dann auch auf meinen PC drauf geschaltet, aber das Problem ging wohl tiefer und war eben nicht mal eben so zu lösen. Der EDVler konnte mir auch nicht sagen, wie das Problem überhaupt zustande kam.

Zwischenzeitlich kam Chef aus seiner Mittagspause zurück und sah mich nur am Telefonieren, und während ich diverse Dateien mitsuchte, um wie gesagt an die geforderten Jahreszahlen zu kommen. Dabei konnte ich natürlich schlecht tippen, oder buchhalten, oder überhaupt ans Telefon gehen … ich war ja anderweitig besetzt. Die Sache dauerte, und kam dann gestern Abend doch nicht zu einem Abschluss.

Irgendwann – als mich die Hotline auf morgen vertagte – habe ich dann versucht, Chef das Problem zu erklären; aber der wollte das alles NICHT wissen. Der Fehler lag SELBSTVERSTÄNDLICH bei mir! Ich bin dafür verantwortlich, und warum mache ich denn den Jahresabschluss 2018 schon, wenn der von 2017 nicht stimmte?! Ähm … nein Chef, die Jahresabschlüsse waren alle in Or…
„Das interessiert mich nicht! Es ist ihre Aufgabe, dass das in Ordnung ist, und sie verplempern mein Geld und meine Zeit …!“
Ist klar! Mein Fehler! Wie konnte ich auch nur etwas anderes annehmen?

Wenn ich mich getraut hätte, hätte ich Chef seine Tür geknallt. Das tat er dann für mich. Dann redeten wir nicht mehr miteinander. Das tun wir immer noch nicht, einen Tag und mittlerweile eine gerettete 2017-Sachkonten-Aufstellung später. Wenn er lustige Anekdoten zum besten geben will, stellt er sich in das andere Schreibzimmer, wo A. sitzt. Ich werde ignoriert. Mir werden die Mappen zurück auf den Tisch geknallt. Wenn Post zurückkommt, weil die Adressaten nicht mehr dort zu ermitteln sind, ist das mit vorwurfsvollem eisigen Blick meine Schuld – wieso weiß ich das denn nicht, bevor ich 70 Cent verplemper?!

Ich kann mal wieder nur verlieren; und es ist auch kein Wunder, dass ich letzte Nacht davon träumte, unbedingt den Zug nach OL zu erwischen und dort um die Rückgabe meines Jobs zu betteln. Da wusste man jedenfalls, was ich kann und man sagte auch mal Danke.

Zurzeit herrscht eisiges Schweigen, und ich hab ständig Wuttränen in den Augen, denn ich weiß gar nicht, was ich hätte anders machen sollen. An das nächste Update traue ich mich gar nicht heran, denn wenn es schief geht, ist es selbstverständlich MEINE Schuld.

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Nun aber

Vancouver, damals, irgendwo in einer Touristinfo, August 2012 …

Zurücklehnen und die Woche – oder sind es schon wieder Wochen? – Revue passieren lassen. Es könnte ein wenig durcheinander werden.

Da war zum einen mein Geburtstag, einige haben an mich gedacht – an der Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für all die Glückwünsche. Am eigentlichen Geburtstag, der dieses Jahr auf einen Dienstag fiel, wachte ich allein in der Wohnung auf. Knuffel war schon in sein Büro nach OL verschwunden und der Kater war noch nicht sehr gesprächig. Immerhin bekam ich eine Signal-Nachricht mit Geburtstagsgrüßen von ihm, also Knuffel. Es schien so, als würde es ein ganz normaler hektischer Bürotag werden; und ich gebe zu, dass ich hätte heulen können bei dem Gedanken, dass es eben ein ganz normaler Tag sein würde. Wen interessiert schon mein Geburtstag?
Chef brachte eine Tüte Geschenk; Gewürze und einen Gutschein aus diesem wirklich genialen kleinen Laden, der Gewürze und Messer verkauft und in den ich kaum rein komme, weil seine Öffnungszeiten mit meinen Arbeitszeiten selten kompatibel sind. Aber irgendwie muss ich das noch schaffen.
Kurz vor Mittag kam dann die Überraschung ins Büro: Ein riesengroßer Blumenstrauß mit einem Teddy … für einen wunderbaren Menschen stand in der Begleitkarte, sonst nichts.

Ich rätselte, fühlte vorsichtig bei diversen Verdächtigen vor, die sich aber alle als unschuldig herausstellten. Um es aufzulösen: Knuffel! 🙂

Naja, die restliche Woche raste vorbei, wie immer. Es geht ja immer alles noch viel schneller. Aber ich will nicht klagen. Am gestrigen Freitag nahm ich meine Mini-Familie und spendierte ihnen Essen im Brauhaus, sie überstimmten mich schlicht. Ich dachte bisher immer, dass es da drinnen halt nur so Snacks zum Bier geben würde, also Bretzel und Kurzgebratenes wie Spiegelei oder halt mal ne Currywurst – aber nein … das Essen dort war vielseitig. Knuffel und ich hatten selbstgemachte Spätzle, Rotkohl und Wildgulasch. Ich denke, wir werden das Brauhaus öfters aufsuchen.

Dann war da noch das SPN-rewatching+basteln mit Jo der 9. Staffel, Folge 2, geburtstagsbedingt auf den Mittwoch verschoben. Und alles war gut, bis ich auf den Blog unsere gebastelten Gedanken zur Episode bloggen wollte – und nicht mehr rein kam. Nope, nichts zu machen; irgendein Plugin schoss quer und verhinderte das Einloggen komplett. Nun hätte ich ausflippen und einen Tobsuchtsanfall bekommen können; aber ich war an dem Mittwoch schlicht zu müde und beschloss, das am Wochenende zu richten. Ein kurzer Blick in diverse Foren bestätigte, dass ich nicht die einzige mit dem Problem war. Es gab ja nicht nur ein WordPress-Update, sondern auch diverse Windows-Aktualisierungen, Themes wurden angepasst und Plug-Ins auch … und irgendwo da dazwischen passte etwas nicht mehr.
Und während ich Freitagnachmittag müde von der Bürowoche auf dem Sofa vor mich hindämmerte, gab ich das ganze Problem einfach an den Support weiter, bevor ich noch mehr Chaos anrichten würde; verdöste ein paar Stunden, und als ich es dann wieder versuchte, war alles wieder gut auf dem Blog (sonst könnte ich ja auch kaum bloggen heute). Puh … noch mal entspannt davon gekommen. 😀

Ach ja … ich bekam übrigens Johny Cash-tickets für den ersten Februar-Sonntag 2019, direkt in der Stadthalle vor unserer Haustür quasi. Es ist eine Tribute-Band (natürlich, wäre ja auch seltsam, wenn Mr Johnny RING OF FIRE Cash himself auf der Bühne seine Country-Rocksongs zum besten geben würde, ist er doch schon eine Weile …. wo auch immer … im Himmel? Ich hoffe, dass es diesen Ort gibt.)

Dann gab es noch ALPHA – der Film, den ich gerne im Sommer im Kino gesehen hätte, aber der auch nicht mit meinen Bürostress vereinbar war. Den spendierte ich mir also auf iTunes und kann ihn jetzt jederzeit inklusive BTS schauen … und er lohnt sich; allein wegen der Bilder, auch wenn die story an sich einfach ist. Und es hat ein fucking HAPPY END! Und ich brauche happy endings mehr denn je gerade.

Und warum auch immer vermisse ich die Tage Vancouver / Kanada wieder mehr als sonst:

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Da war einiges …

… in der letzten Woche, nicht nur Aktenstapelmarathon, sondern leider auch Blogchaos, weil ein paar Plug-In-Updates Schnupfen hatten und mein Dashboard blockierten.

Dann war da noch Alpha, Geburtstag, der Teddy-Flower-Vorfall, Vorfreude auf Johnny Cash, eine neue supernatural-Folge (die ich aber erst noch schauen muss). Aber das alles muss jetzt noch ein bisschen länger warten, bis ich nicht mehr ganz so müde bin.

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