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Land in Sicht!

Es ist eine Akteninsel!

Premiere! Zum ersten Mal habe ich rein gar nichts mehr zu tun im Anwaltsbüro! Der gesamte Aktenstau der letzten Wochen ist aufgearbeitet, die Buchhaltung ist up to date, sogar die Schlammakten, die noch immer herumdümpelten, habe ich endlich durchgesehen und fertig gemacht. Ich müsste noch Akten ablegen (das scheitert aber daran, dass die Ablagekartons noch nicht nachgeliefert wurden) und ich könnte noch das Archiv aufräumen – das scheitert allerdings daran, dass das Archiv weiiiiiit weg ist und ich alleine im Büro bin. Blöderweise habe ich aber auch an  diesem denkwürdigen Tag nicht mein KINDLE bei mir, das liegt brav und warm im Bett und wartet auf mich.

Und dann wollte ich einfach mal wieder so in der alten Firma in OL anrufen und dort nach dem Stand der Dinge fragen, wie sie denn so laufen, so ohne mich; da werde ich mit den Worten abgewimmelt: Gerade gaaaaanz unpassend! Oha … was iss’n da wieder los? Das klingt nach mittelschwerer Katastrophe und Jahresendzeitstresschaosapokalypse. Hatte ich erwähnt, dass heute der erste Tag ist, an dem ich mit allen übertragenen Aufgaben durch bin? Habe sogar uralte Schubladen entrümpelt und entmistet. Meine Güte, was da so alles ans Licht kommt!

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…it is this certain time at the year again, where I don’t want to leave my comfy sofa and my Kindle, just staring into the flames and sinking in that calm.

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Noch ein Wochenrückblick

Das wird wohl langsam die Norm, dass ich – wenn überhaupt – freitags oder wie heute erst am Sonnabendmorgen die vergangene Woche blogtechnisch Revue passieren lassen kann. Was hiermit erfolgt, denn ich habe Kaffee. Es wird nur am Anfang nicht wirklich Neues zu berichten geben, quasi einfach nur das ‚Wie läuft’s jetzt im Büro?‘-Update. 

Es läuft, und zwar gut. Richtig gut. Wir haben aufgeholt beim Aktenchaos, und am Donnerstag lagen nur noch zwei Diktatstapel und ich hatte die Buchhaltung auf dem Laufenden. Langsam entwickeln sich neue Routinen und ich schaffe es öfters, wirklich pünktlich zum Feierabend auch mit den geplanten Aufgaben fertig zu sein.
Ich war kaputt am Abend, aber seltsam happy, wie nach einem wirklich wirklich anstrengenden Arbeitstag, von dem man aber wusste, dass man einiges geschafft hatte und eigentlich stolz auf sich sein konnte, wenn Chef schon kein Wort sagt. 

Das/die sagte er dann aber am Freitag, und zwar (mal wieder) die falschen: Da liegt ja schon wieder alles voll? Schreiben Sie eigentlich auch mal was?
Und was war passiert?

3 lange Schriftsätze, die ich nur als Entwurf vorlegte, eine Gläubigerliste mit 46 Gläubigern, die überprüft und für den anstehenden Serienbrief vorbereitet werden musste, 2 neue Akten anlegen, 1 PKH-Formular überprüfen und in der Telekom-Warteschleife fluchend darauf warten, dass man etwas menschliches erwischt. Das alles nahm Zeit in Anspruch und endete nicht sofort in einer Unterschriftenmappe … während Chef diktierte und diktierte und noch mehr diktierte, bis es eben so aussah, als wenn ich gar nichts getan hätte. Nicht alles, was man in dem Büro tut, ist sofort sichtbar, Chef! 

Aber ich hab mir selbst Mut zugesprochen, diesen Spruch von Chef nicht zu ernst zu nehmen, da ich doch weiß, dass ich bestimmt nicht faul meine Zeit im Büro absitze. Und ich bin pünktlich in den Freitagsmittag-Feierabend geflüchtet, noch herum liegende Diktierstapel hin oder her. 

Und zu Hause, nach der obligatorischen 14-tägigen Freitags-Ente und einem kleinen Nickerchen las ich dann einen Tweet über eine Netflix-Serie, #HauntingOfTheHillHouse …. war neugierig, suchte, fand, machte es mir bequem … und gruselte mich derart, dass sogar der Kater mich ermahnend beißen musste. Ich guckte bis einschließlich 7. Folge, teilweise vorsichtshalber ohne Ton, und schrie trotzdem herum. Dann war es kurz vor 1 Uhr und ich traute mich nicht ins Bett. Ich ging trotzdem, und fand in allen Geräuschen (die es vorher hier gar nicht gab) und in allen Schatten (die definitiv auch vorher nicht so schattig waren) Geister! Es dauerte, bis ich einschlief, und ich musste vorsichtshalber das Radio anlassen. Der Kater, die feige Socke, wollte gar nicht mit in die Schlafstube (ich hatte ihn wohl zuvor zu sehr geschüttelt in einigen panischen terroristischen Schreckminuten). 

Und nun ist Sonnabend, ich sitze noch ein wenig benommen von der Nacht aber immerhin schon mit Kaffee vor dem Laptop und lamentiere mit mir selbst, ob ich jetzt weiter gucken soll, weil tagsüber kann es ja so schlimm nicht sein. Oder mach ich doch lieber Haushaltputzing und bring den Einkauf hinter mich, bevor ich weiter gucke? Und sollte heute nicht auch die neue Folge #supernatural auf iTunes mal ankommen? Die müsste ich ja auch noch gucken, dabei ist SPN bei weitem nicht mehr (und war es nie) dermaßen gruselig, wie HOTHH. 

Ich hab mich dafür entschieden, erst mal ordentlich zu frühstücken. Die Waschmaschine läuft bereits. Nach dem Frühstück werde ich mich um den Haushalt kümmern und die Betten abziehen (die sind dran) und ich werde das Knuffel zum Einkaufen schicken, dann ist der aus’m Weg und ich hab freie Schrubber-Bahn. Danach werde ich mich weiter um das Haunted Hill House netflixisch kümmern, gemütlich abends supernatural gucken und eventuelle böse Geister mit Brian & Justin Lektüre lesend vertreiben … so der Plan. Ich liebe Wochenenden. Let’s do this. 

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Es ist übrigens jetzt soweit: In meinen Träumen schleiche ich mich zurück in die vertraute Nachmittagsfirma und übernehme dort die Arbeiten, die ich jahrelang am liebsten gemacht habe – bis man mich findet und aus dem Büro eskortiert. Dann schleiche ich mich wieder herein.— Sabine J. (@werkarniggel) November 10, 2018

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Es groovt sich langsam ein

… im Büro. Derzeit ist noch so viel nachzuholen, was liegen geblieben ist, dass ich noch nicht großartig zum Nachdenken oder auch nur zum Pause machen komme. Deswegen ist es auch noch nicht wie befürchtet passiert, dass ich 11:30 Uhr verwirrt nach OL aufbrechen wollte. 
Es ist auch durchaus ermutigend, dass sich langsam die Schlammaktenberge lichten und man überhaupt Akten wieder in ihren ursprünglichen Biotop (also im Aktenschrank) finden kann. 

Weniger gut ist, dass der Schnupfen sich offenbar breit macht und mir letzte Nacht Kopfschmerzen bescherte, die mich sogar wach hielten. Tags über ging es dann zwar, weil: 600er Ibu und eben wie gesagt keine Zeit zum großartig Nachdenken; aber ganz ehrlich: Den Mist brauch ich jetzt nicht auch noch, mir reichen die Wehwehchen, die immer noch Bein und vermehrt nun auch Rücken mir bescheren. 

Und dann war da gestern noch die Midterm-Wahl in US, und ich hoffte so sehr, dass man Trump irgendwie ans Bein pinkeln kann. Mir ist klar, dass man ihn mit dieser Wahl nicht wirklich aus dem Amt schubsen kann; aber immerhin wird es jetzt für diesen Idioten schwerer, seine hirnrissigen engstirnigen Gesetze durchzubekommen. 

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Von Schnupfen und anderen Dingen

Es ist Sonntag Abend, ich schaue auf der ARD eine Dokumentation über junge Krebspatienten, die mein Schnupfengejammer der letzten 2 Tage verstummen lassen. Was ist schon diese kleine, wenn auch lästige Erkältung, die ich mit Hustensaft, Aspirin, Lutschtabletten und Unmengen an Taschentüchern schon in den Griff bekommen werde, und zwar Chef-freundlich vorwiegend am Wochenende?

Ich habe supernatural geguckt – es war okay für eine Halloween-Folge, sie war … nett, riss mich aber jetzt nicht aus den Socken, auch wenn DEAN im karierten Jacket und mit Brille umwerfend cute war und SAM endlich wieder rasiert. Eventuell war ich durch die Schnupfenmedikamente noch ein wenig benebelt, um das voll wertschätzen zu können. Auch habe ich die Folge erst heute geschaut, also ganze 2 Tage nach ihrer CW Ausstrahlung. 

Ich habe eine neue story angefangen zu lesen, und ich weiß noch nicht, ob ich sie wirklich mag. Sie ist total AU, Brian ist so eine Art Gangster-Boss und befehligt Michael, Emmett und Ted auf kleineren Raubzügen durch Breeder-Suburbans, als sie mehr oder weniger zufällig Justin dabei retten/kidnappen, der von seinem Vater erschossen werden sollte. Also ich mag die story schon, und sie hat auch (ich hab natürlich vorgespult zum Ende, bevor ich sie mir aufs KINDLE holte) das notwendige Happy End, das ich immer noch brauche. Jedoch in den letzten Tagen stand mir eher der Sinn nach den All Time Fav stories, und so las ich In His Kiss & Together, Simply Sexual, Smoldering, Lost, Making Memories Anew … und ich genoss jede einzelne und brauchte auch das Weinen.  Aber ich sollte auch der neuen story die Chance geben, eventuell auf die All Time Favs Liste zu kommen. 

Am Freitag Abend und auch den gesamten Samstag über hatte ich Schüttelfrost, Husten und Schnupfen und fühlte mich schlicht elend. Ich konnte nicht wirklich schlafen, aus verschiedenen Gründen. Entsprechend „drauf“ war ich auch; hätte mich am liebsten verkrochen. Konnte ich aber nicht, denn ich musste den Mazda aus der ATU-Werkstatt wieder auslösen gehen. Sein Licht sollte jetzt nicht mehr flackern und er hat neue Winterreifen bekommen. Und siehe da: Er schnurrt nun wieder wie ein Kätzchen und ist so leise, dass ich daran zweifelte, ob ich auch wirklich fuhr. Leider war damit auch der komplette Abschiedsbonus von NWP verbraucht, aber was soll’s; ich brauch ja mein Mazda-leinchen, und er sollte auch ordentlich beleuchtet und bereift sein. 

NWP und das Vermissen? Klappt noch nicht so ganz, weil ich schlicht keine Zeit habe, darüber nachzudenken, dass ich nun nicht mehr zu NWP mittags fahre. Momentan muss ich mich überhaupt daran erinnern, nicht die 45 Minuten Mittagspause zu verpassen, die ich machen soll. Das KINDLE nehme ich gar nicht mehr mit ins Büro, denn ich komme außerhalb von Akten sowieso zu kaum mehr was. Aber immerhin hatte ich dann am Freitag trotz aufkommender übler Erkältung und fehlendem Reformations-Mittwoch das Gefühl, langsam aufzuholen und Grund in das angestaute Aktenchaos bekommen zu haben. 

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich diesen Hustensaft literweise in mich hineinkippen könnte? Lecker, wie er ist? Kann man nach Hustensaft süchtig werden?

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Zu Ende

16,5 Jahre NWP gingen zu Ende. Ich habe glaube ich fast alle umarmt und gedrückt, und ich wollte nicht gehen; aber die Entscheidungen sind gefallen und es wird sich herausstellen, ob sie auch in ein paar Wochen/Monaten sich noch richtig anfühlen werden. 
Es wurden Reden gehalten, Berliner Pfannkuchen verschmaust, und eben gedrückt und umarmt und versprochen, dass man in Kontakt bleibt. Es ist ja auch bald Weihnachtsfeier. Und wer weiß, die NWP-Türen sind nicht für immer verschlossen, wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird. 

Und so fuhr ich an den Abend nach Hause, das letzte Mal die vertraute Strecke, mit Tränen in den Augen.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich meinen letzten freien NWP-Urlaubsnachmittag nicht an CHEF und die endlosen Akten verschenken, sondern wenigstens etwas davon noch haben. Doch der Dienstag war so vollgepackt mit Arbeit, dass ich nicht mal zum Essen großartig kam; und als ich dann das nächste Mal auf die Uhr schaute, war es bereits nach 18 Uhr. Immerhin hat mir CHEF strikt untersagt, am heutigen freien Reformationstag/Halloween ihm im Büro zu behelligen; die Buchhaltung würde auch noch einen Tag länger liegen bleiben können. 

Ich nahm meine Kopf- und Rückenschmerzen, fuhr nach Hause, und wollte nur noch eine Dusche, etwas zu essen und mit dem KINDLE ins Bett. Aber es kam anders, und vor allem die Worte: Wer weiß, was du den ganzen Tag treibst und nur behauptest, dass du so viel Arbeit hast! 
Steck dir deine Pizza in den Hintern und lass mich in Ruhe, Arschloch!
Ich ging hungrig und heulend ins Bett, und an dem Abend zweifelte ich bereits das erste Mal daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich fühlte mich allein gelassen, unwert, unbrauchbar. Und dann heulte ich mich in den Schlaf. So viel zum Neuanfang …  

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Die letzten Tage

…. nicht nur des Oktobers, sondern auch bei meinem Nachmittagsjob in OL. Es ist eine Mischung aus noch nicht ganz Realisation, leichtem Zweifel, ob es vielleicht doch die falsche Entscheidung war, und Erleichterung, dass nun der Stress der letzten Wochen bald ein Ende haben wird, oder zumindest die Fahrerei aufhört.  Es ist seltsam, wenn sich Menschen von mir mit einer Umarmung verabschieden, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite; die ich aber bald nicht mehr sehen werde (bis auf die Weihnachtsfeier, zu der ich unbedingt wieder kommen soll dieses Jahr). Es ist noch irgendwie unreal. Ein wenig habe ich auch Angst vor dem kommenden Montag, wenn ich mein Abschiedsmahl ausgebe, und vermutlich Reden gehalten werden, wie traurig alle sind, dass ich weggehe. Dann wird die Ernsthaftigkeit unausradierbar in mich hereinkriechen; wenn ich meine Schlüssel und die Parkplatzkarte abgebe und 16komma5 Jahre NWP hinter mir lassen muss. 

Andererseits macht es mir mein Vormittags-CHEF auch nicht gerade einfach. Noch versuche ich ja im Oktober im Vormittagsbüro 25 Wochenstunden so zu strecken und zu dehnen, dass ich die Aufgaben für einen 40 Wochenstunden-Job halbwegs schaffe. Dass das nicht geht, weiß ich, das weiß auch CHEF, aber ich kann nicht aus meiner Haut; ich versuche es verbissen weiter. Ich komme Stunden eher ins Büro, opfere den Gitarrenunterricht am Freitag, um im Büro noch ein wenig Aktenchaos zu beseitigen; ich komme regelmäßig fast zu spät im Nachmittagsjob an, weil ich eben nicht einfach mitten im Diktatsatz alles fallen lassen oder unangekündigte Mandanten stehen lassen kann. Ich kehre abends ins CHEF-Büro zurück, und wenn ich schon mal da bin, kann ich ja auch gleich die eingegangenen beA-Nachrichten abrufen, die CHEF zwar gesehen hat, dass sie da sind, aber nicht ansehen kann (weil er sich auch weigert, diesen beA-Mist wirklich zu benutzen). Kurzum: 

Ich reiße mir den Arsch auf, tippe Akkord, ignoriere die überfällige Buchhaltung. Aber natürlich kann ich mit 25+ Stunden nicht die Vollzeitkraft ersetzen; etwas wird immer auf der Strecke bleiben. Ich  bin dermaßen kaputt, dass ich abends nur noch Essen herunterschlinge und ins Bett falle, kaum noch 1 Kapitel lesen kann, bevor ich wegdämmer bis zum ersten nächtlichen Klogang. Twitter seh ich nur noch von weitem, auch die Gitarre stand 2 Wochen unausgepackt vom letzten Gitarrenunterricht herum. Die Hausarbeit bleibt total auf der Strecke; ich kann derzeit keinen Besuch empfangen. 

Und wie dankt es CHEF? Indem er ständig mich mobbt mit „Da liegen ja immer noch Bänder!“ oder „Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?!“. Es kam die ganze Zeit nicht ein anerkennendes Wort von ihm, dass ich mehr Stunden rein stecke ins Büro, als ich müsste. Er scheint nur das zu sehen, was liegen bleibt. Und ich bin bereits jetzt frustriert darüber. Es fängt schon damit an, dass er sich beschwert, dass Schlitzi (das ist der Brieföffner) jetzt woanders liegt, weil ich mir „meinen“ Schreibtisch eben anders angeordnet habe. Es hört nicht damit auf, dass er meine Art zu telefonieren mit Mandanten/Leuten, die was von uns wollen, entweder zu ausführlich oder zu kurz hält; aber nie richtig. Mal sage ich zu viel, mal stelle ich zu viel durch, was ich doch selbst hätte erledigen können. Immer, wie es ihm gerade passt. Und dann besaß ich auch noch die Frechheit, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen (und vermutlich eher sein NEIN zu kassieren) 2 neue Tastaturen zu kaufen. Stink normale einfache Tastaturen, keine teurer als 20 €, weil ich mit den alten vorhandenen Dingern und besonders mit der am Empfangs-PC, an dem ich ja nun meistenteils sitzen muss, absolut nicht klar kam. Ich PÖSES unbrauchbares, Geld verschleuderndes Angestellte! Vermutlich ist er deswegen wirklich angepisst. Und wegen der Akten, die sich einfach nicht  allein in den Schrank räumen, wenn ich mich derer aber annehmen will, weil er gerade wieder gemeckert hat, dass man ja nichts mehr findet, werde ich sofort angeblufft, wieso ich nicht schreiben würde. Ich kann nur verlieren …

Wenn das sich nicht grundlegend ändert ab November, wenn ich dann wirklich 40 Stunden zur Verfügung haben werde und hoffentlich wieder Grund ins Bürochaos einziehen kann, dann werde ich vermutlich furchtbar bereuen, den Nachmittagsjob gekündigt zu haben; wo man wenigstens meinen Einsatz honorierte und manchmal sogar aussprach: Gut gemacht! Danke. 

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Ein Freitagsupdate

Habe den Gitarrenkurs heute sausen lassen, um Akten zu bekämpfen. Die Aktenfront ist derzeit erwartungsgemäß besonders hart; denn noch immer versuche ich mit 25 Stunden pro Woche den Job einer Vollzeitkraft zu schaffen. Dabei muss ich mich mit A. noch kompatibel machen, was auch nicht immer einfach ist.

Zum Beispiel: Da ich ab November sowieso meistenteils vorn am Empfang sitzen werde und ich mit der dortigen Tastatur und vor allem mit dem Nagetier, das sich Maus schimpft, im Kleinkrieg und Machtkampf stecke, platzte mir am Mittwoch der Kragen, und selbst wenn Chef explodiert wäre, ich hab schlicht beim örtlichen EDV-Dealer eine Sofortlieferung neue Tastatur und Maus bestellt. Die kamen dann auch prompt, wurden schnaufend und mit Kniebeschwerden unterm Schreibtisch herumkriechend von mir höchstpersönlich angestöpselt und ja! So soll es sich schreiben; nicht dieses Herumgestotter der Finger auf der alten, ausgemergelten Tastatur. Meine Güte, ich konnte wirklich flott schreiben … 

… nur um dann heute meinen Platz durch A. besetzt zu sehen, obwohl sie eigentlich als Halbzeitkraft hinten zu sitzen hat. Nein, sie saß vorn an meiner neuen Tastatur, und ich stotterte wieder an der alten hinten herum und hatte das Gefühl, gar nicht vorwärts zu kommen. Aber ich hab’s geschluckt, was soll ich auch diskutieren. Ab November sitze ich vorn. Punkt. Die paar Tage bringe ich bis dahin schon herum, und im Normalfall ist sie ja die restlichen Oktobertage nur da, wenn ich nicht da bin. 

Jetzt bin ich aufgekratzt zu Hause, kaputt und dermaßen aufgescheucht innerlich, dass ich mich selbst wundere. Ich höre Heinz Rudolf Kunze und warte darauf, dass iTunes die neue Folge #supernatural online stellt. Bisher ist noch nichts da. Vor lauter Arbeit bin ich heute weder zum Müsli noch zu einem winzigen Augenblick Twitter gekommen, bin also völlig spoilerfrei und neugierig, ob sie mit der 2. Episode der 14. Staffel gut machen, was mit der Premierenfolge so verkorkst scheint. Muss ich wohl noch abwarten. (Und hoffen, dass ich die Folge heute Abend noch bekomme, und nicht erst wieder morgen im Laufe des Tages).

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Herbst 2018

Bei fast 23 °C, Sonnenschein, laufen wir im T-Shirt durch den Seenpark; d. h. ich watschel mehr und bleibe bei so ziemlich jedem zweiten Blatt stehen. 

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Und dann war da noch

… das plötzliche Verlangen, Terry Pratchetts und Neil Gaiman’s Meisterwerk GOOD OMENS zu lesen, nachdem auf Twitter (wo auch sonst?) die Info verbreitet wurde letzte Woche, dass  irgendwo irgendwann eine Miniserie dazu gedreht wurde, die ich so was von mir ansehen werde! Doch dazu muss man ja noch ein wenig Warten, und in der Zwischenzeit könnte ich ja endlich mal das Original lesen, wo ich doch nur noch in English lese und das kein Problem mehr sein sollte. 

Man kann ja schwups alles, was man sich wünscht (mehr oder weniger) sofort auf’s KINDLE pushen, und so ist da jetzt auch GOOD OMENS drauf und wartet, angefangen zu werden. Ich hätte auch noch irgendwo das Taschenbuch stehen, in deutsch, damals geliebt und ich könnte das auch noch einmal lesen … wenn, ja 

… wenn da nicht noch immer das unstillbare Verlangen nach Brian & Justin wäre. Ungebrochen. Und wenn es keine neuen Geschichten gibt (weil die erst noch vollendet und mit dem Happy End versehen werden müssen, ohne das ich keine einzige lesen werde), dann lese ich eben die geliebten bewährten wie IN HIS KISS & TOGETHER schlicht noch einmal (zum 6. Mal oder so?), genieße es, schlage mir doch noch halbe Nächte um die Ohren, lesend, und kann mich nicht durchringen, dieses geliebte Universum zu verlassen – auch nicht für Good Omens. 

Und gerade habe ich ein paar neue stories heruntergeladen, vielversprechend, in dem Stil, den ich bevorzuge, natürlich gecheckt, ob es gut ausgeht … Brian & Justin sind zusammen und happy = me happy.  Die Guten Omen werden also noch ein wenig warten müssen, bis mein Herz bereit ist, Seitensprünge lesend zuzulassen. 

The end is nigh. ⚡️ #GoodOmens: Coming to @PrimeVideo in 2019. pic.twitter.com/UVIypsq0rt— Good Omens (@GoodOmensPrime) 6. Oktober 2018

https://twitter.com/GoodOmensPrime/status/1048589384692289536

Auf GOOD OMENS freue ich mich trotzdem!

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Stranger In A Strange Land

Vermutlich sollte der Titel darauf hinweisen, das MICHAEL/DEAN in einer für ihn völlig fremden Welt selbst ein Fremder ist; auf der Suche nach dem einen Grund, diese (unsere) Welt von der Vernichtung zu bewahren *gähn*. Ich nehm’s vorweg: Er findet am Ende einen …. Vampir, der seine Anstrengungen Wert ist? (Netter Nebenschauplatz, als Mr. und Mrs. Ackles die Szenen hatten, und MICHAEL/DEAN der/dem Angel Jo erklärt, dass all die Dinge, die sie schätzt – Liebe, Familie, ein home – nichts Wert sind in den Augen eines Engels, dass sie, wie alle anderen, ihren Weg verloren hat.

Und damit wären wir auch schon bei der Kernantwort auf die Frage: Wie war der 14. Staffelauftakt? Wäre es nicht für Mr. Jensen Ackles und seine Performance eines von Bizarro-World besetzten Angels MICHAEL gewesen, ich hätte nach 10 Minuten fast abgeschaltet! Schlechtester Auftakt aller Zeiten einer Supernatural-Staffelpremieren-Folge!

Kommen wir zu SAM (den sie jetzt Bart tragen lassen) und der das Kommando im Bunker übernommen hat zu all den aus Bizarro-World rübergeschubsten Huntern. Zwischendurch hackt er sich auf der Suche nach DEAN in Computers, putzt die Küche, therapiert einen depressiven Nicht-mehr-ganz-Nephelim, der sein Grace verloren hat und daher seiner Kräfte beraubt ist und sich nutzlos fühlt, jetzt, wo er das hat, was er in der letzten Staffel noch haben wollte: SO zu sein, wie alle anderen, gut zu sein! SAM putzt auch die Küche und flickt das verlassene Vessel von LUCIFER wieder zusammen, das auch im Bunker hockt. Ganz recht: NICK ist wieder da … und wie der Rest der Welt frage ich mich, was wir mit dem denn noch wollen? 

Derweil lässt sich CAS auf der Suche nach DEAN von einem Möchtegern-Demon-King als Geißel nehmen, um SAM in eine Falle zu locken. Der MGDK will einen Deal, dass die Winchesters, oder besser SAM in Ruhe seine Geschäfte machen lassen, SAM sagt nein, Prügelei, SAM hält eine Ansprache an den Rest, dass er immer nein sagen wird zu Demons, worauf sich die restlichen panikartig verkrümeln. (An der Stelle wollte ich mich auch verkrümeln, weil dieser Plot nun wirklich dämlich ist und alle anderen Staffeln absurd macht!) 

Sie finden MICHAEL/DEAN nicht, Mutti MARY versucht den zweiten Peptalk der Folge zu SAM, aber es klingt irgendwie alles nur so halb. Einziger Lichtpunkt in der derzeitigen Bunker-Folks-Growd: BOBBY – und der flirtet mit MARY, was einfach nur … GOD! NEIN! Bitte nicht!

Und so blieb ich gestern sehr enttäuscht zurück, nach der ersten Folge der 14. Staffel, und hoffe, dass sie irgendwie noch die Kurve kriegt. Vor allem. wenn sie Jensen mehr MICHAEL/DEAN Szenen geben könnten. Aber ich fürchte … nun, wir werden sehen. 

Die Titelcard aber sieht fantastisch aus!

Das sieht ja schief und unscharf aus? Ja, kein Wunder, denn warum auch immer kann ich von iTunes keine Screenshots mehr machen! Habs ja gerade versucht, und kurz an meinen Fähigkeiten gezweifelt, die richtigen Tasten zu finden. Offenbar ist das nun unerwünscht, Screenshots zu fertigen und wird durch Kopierschutzmaßnahmen unterbunden! Selbst das! Screenshots! Diese Gängelei bringt mich auf die Palme. Deswegen hab ich es eben mit dem Handy abfotografiert. 

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Auch wenn man

vermuten könnte, dass sich die Tage alles um die Winchesters drehen würde, oder – wie seit Monaten nichts anderes mehr von mir gewohnt – entweder #QAF Geseufze oder Büro-Gejammer; gibt es doch noch andere Dinge, auf die ich mich freue und für die ich sogar das KINDLE aus der Hand legen würde und lege. Gerade bei der morgendlichen Zeitungslektüre das entdeckt: 

Und das werde ich schauen, noch bevor ich supernatural schauen werde, denn für die Winchesters bin ich ja quasi bereits mit den Mädels auf Skype verabredet. Vermutlich werde ich bei dem Film heulen. Ich bin so. 
Das S.  bei O’Donovan steht übrigens für Sunshine – schon allein deswegen muss man diesen Film schauen. 

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Du sollst nicht

… böse und verbotener Weise deine Lieblingsserie kostenlos downloaden!

deswegen streamte ich, das war in der Grauzone

du sollst aber auch nicht streamen in Deutschland!

also besorgte ich mir einen iTunes Account und lernte applish

das funktionierte eine zeitlang ganz gut und ich war froh über den angebotenen Staffelpass

du sollst aber nicht die 14. Staffel innerhalb der ersten 24 Stunden sehen, wie der Rest der Welt, der im richtigen Land hockt oder technisch begabt ist und sich schlicht um Verbote nicht schert!

Den Staffelpass schaffen wir auch ab, dann musst du für jede Folge einzeln zahlen (wenn wir sie dann irgendwann mal online stellen) und wir kassieren eben das 2- oder 3-fache.

Ich will grad kotzen, und hoffe noch, dass iTunes sich nicht so arschig wie PrimeVideo benimmt.

Edit am Sonntagmorgen nach dem Drama

Du sollst auch nicht gänzlichst die Hoffnung aufgeben. iTunes (wenn auch erst quasi nach Anstubbsen und Twitter-Kreisch-Tiraden) hat jetzt den Staffelpass auch für mich, und die erste Folge der neuen Staffel downloadet gerade. Jo, die liebste, war so eifrig, mir, die ich auch deswegen doch 2.28 Uhr oder so putzmunter im Bett herumlag letzte Nacht, gleich sofort eine Twitter-DM zu schicken (und ich vermute sie war ziemlich überrascht, dass sie prompt eine Antwort bekam von mir schlaflosen grummelnden Etwas). Kurz war ich am Überlegen, da schon aufzustehen (schließlich war ich wach) um die Stranger In A Strange Land-Folge zu schauen; aber ich blieb dann doch liegen. Ich schau sie auch jetzt noch nicht, 4 Stunden später; denn wir (also Knuffel und ich) müssen noch Papier zur Deponie bringen, den Einkauf meistern und mein Auto noch vom Büro abholen und für mich bleibt dann noch ein wenig Hausputz; also allerhand noch zu tun.

Es ist auch gar nicht der Punkt, dass iTunes mehr als 24 Stunden später mit der neuen Episode rausrückte, sondern im deutschen store im Gegensatz zu fast allen anderen stores so tat, als wäre supernatural mit 13 Staffeln genug (ok, man kann darüber sicher diskutieren, und das bereits seit der 12. Staffel; aber darum geht es ja gar nicht!) Es geht / ging darum, dass ich im US/CAN-store schon sah, dass dort der Staffelpass zu haben war, und wenn ich dann klickte, mich mit meinem Account anmeldete, wurde ich natürlich in den für mich zuständigen deutschen store weitergeleitet, ob ich wollte oder nicht, wo es eben (noch) keine 14. Staffel gab; und ich hatte keine Möglichkeit, denen irgendwie beizupuhlen, dass ich auch den amerikanischen Preis bezahlen würde, wenn man mich nur kaufen lassen würde! 

Was habe ich mich gestern aufgeregt!

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