Hello 2019

Da bist du ja schon! Was heißt schon, das Jahr 2019 ist auch schon wieder 5 Tage alt, und ich komme erst jetzt dazu, auf dem Blog ein wenig zu berichten, was sich so getan hat. Oder nicht getan hat; in Ermangelung von irgendwelchen extravaganten Partys. Silvester haben wir total entspannt mit dem Fernseher verbracht. Wir hatten nicht mal Alkohol, dafür aber das nachgeholte Festessen von Weihnachten, auf das am 2. Weihnachtsfuttertag schon niemand mehr Appetit hatte. Die Knallerei fand erfreulicher Weise tatsächlich zum größten Teil nur in der Silvesternacht und nicht Stunden oder gar Tage vor- und nachher statt, so dass KLECKS sich nur marginal hinter der Couch verstecken musste. Was aber am erstaunlichsten war, ist der Umstand, dass ich während der Büro-Ruhe zwischen den Jahren, in denen Chef ganz alleine im Büro herumwirtschaften wollte (weil er dann doch nicht anders kann) ich NICHT die erwartete WhatsApp erhielt mit dem panischen, aber nicht weniger befehlsmäßigen Inhalt: DA IST EIN beA! Was dann für mich übersetzt bedeutet hätte: Kommen Sie sofort her!
Nein, ich hatte meine Ruhe die ganzen 11 freien Tage lang; und ich gebe zu, am Ende freute ich mich fast wieder darauf, am Mittwoch ins Büro zurückzudürfen, obwohl mich dort das Restechaos aus 2018 erwarten würde …

… und erwartet hat. Aber hey, einer meiner stillen Vorsätze für 2019 ist, dass ich gelassener mit Akten umgehe: Ich bin weder faul noch unstrukturiert, ich mache meine Arbeit eines nach dem anderen, und es ist ganz normal, dass ich nicht alles gleichzeitig schaffen kann. Damit muss ich leben, damit muss Chef leben, auch wenn er mich aufzieht, dass da ja immer noch Bänder liegen! Ich nehme seit 16 Jahren diesen flapsig hingeworfen Spruch viel zu ernst! Relax! Dafür hat Chef am 4. Januar bereits seinen Jahresabschluss auf dem Tisch!

Was ist bereits neu? Wir haben eine neue Mitbewohnerin: Alexa!
Oh, Gott! Nein … jetzt hat sie auch diese Datenspionin im Haus! (Ich höre einige bereits entsetzt die Augen verdrehen, wie kann man nur sich freiwillig diesem Datengiganten aussetzen!?). Ja, ich weiß … aber ganz ehrlich: es ist schon cool, auf dem Klo sitzend Befehle mehr oder weniger zu brüllen: Alexa, mach das Licht an/aus/grün .. oder mach Musik an … lauter/leiser … Wie spät ist es? … Erinnere mich daran, den Müll mit runter zu nehmen in 15 Minuten.
Es ist schlicht lustig zu beobachten, wie Knuffel mit seinen Händen voll mit Kaffeetassen minutenlang in der Küche steht und Alexa beizubringen versucht, das Licht auszuschalten, ohne dafür seine Nase an den Schalter zu drücken. Also steht er da, und ruft Alexa! Mach das Licht aus! Und Alexa, mit ihrer leicht erotisch angenervten dunklen Stimme reagiert nicht, oder nur mit den Worten: Es tut mir leid, diesen Befehl kenne ich noch nicht. Während mein Kaffee kalt wird! LOL Mein Zuhause ist eine Comedy-Arena!

Und was ist mit den richtigen Vorsätzen für 2019? Sport und so, damit man wieder ein wenig fitter herumwatscheln kann, wenn man schon wieder watscheln muss?
Ich habe ganz ehrlich und frei gestanden keinen Bock auf Sport. Ich müsste, schon um den ganzen zurückgewanderten Kilos zu Leibe zu rücken. Aber dann flüstert die kleine fiese Stimme in meinem Kopf: Wofür? Ich bin also noch unentschlossen, mir da ein direktes Ziel zu setzen oder mit Diät/Sport anzufangen; aber immerhin habe ich mir vorgenommen, besser auf mich aufzupassen, regelmäßiger zu trinken, auf mein Essen wieder zu achten (weniger Take outs!) und soweit das Wetter ausgeh-angenehmer sein wird, eben genau wieder das zu tun: Mehr rauszugehen.

Highlights 2019 werden jedenfalls sein: Ed Sheeran im August und davor mit Jo zusammen Rügen! Auf Rügen freue ich mich am meisten, auch wenn dafür nur bisher das Vorhaben im Kopf geplant ist. Es ist zu lange her, dass ich auf meiner liebsten Insel Zeit verbracht habe.
Nicht ändern wird sich wohl auch in 2019 mein Lesestoff; gebt mir mehr Brian & Justin Love/Drama-stories; I can’t never get enough! (Und es gibt ja noch so viele, ich muss sie nur finden!)

Und dann war da noch der letzte Traum, der mich …. okay; das kann ich nicht erzählen, weil Chef mit lesen KÖNNTE (also so rein theoretisch), und wenn er dann erfahren würde, dass ich davon träumte, dass er mir die Füße massierte, während ich wie eine Wahnsinnige seine Diktate tippte, könnte er ja sonstwas von mir denken … und dann könnte ich nie wieder ins Büro zurück. *lol* Ups!

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Das Faulenzen an den letzten Tagen

… wird langsam selbst für meinen Hintern zu anstrengend. Ich verschmelze mit dem Sofa und mit dem KINDLE. Als ich noch rauchte, kam ich wenigstens regelmäßig auf den Balkon. Vorbei. Ich freute mich über 6 neu gefundene stories und mutmaßte, dass die freien Tagen doch nicht ausreichen könnten; aber es stellte sich heraus, die Autorin ist eben noch ein wenig … naja .. naiv. Und eine Story hatte ich sogar schon, sie kam mir so unheimlich bekannt vor (ich las sie trotzdem noch einmal bis zum Schluss). Aber mir fehlt eine story, die ich noch nicht kenne, die mich packt vom ersten Absatz an, bei der ich weinen muss und meine Hormone wieder gewirbelt werden, wo ich nicht loslassen kann und wo ich zwischendurch ganz ernsthaft ein paar Mal zum Ende „blättern“ muss, um mich des wirklich dort stehenden Happy Endings zu vergewissern. Es sind einige in Arbeit, die genau diese Art von Geschichte zu werden versprechen, aber sie sind eben noch nicht fertig, und das ist auch so eine Regel: Ich lese nur completed stories – um nicht doch am Ende noch, quasi auf den letzten Metern, von einem Cliff geschubst zu werden – ohne Happy End Fallschirm.

Und so hangel ich mich durch die Tage, die irgendwie aus dem Rahmen fallen, weil sie weder Feiertag noch Alltag sind, und habe das Gefühl, auf etwas zu warten, das aber gar nicht auf meinem Sofa stattfinden wird; aber alles andere scheint mir gerade dann doch mit zu viel Anstrengung verbunden.

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Weihnachtsabendmorgen

… na, eigentlich schon fast Mittag. wir hatten ein kleines Frühstück, der Kartoffelsalat ist geschnippelt und der Braten für morgen ist in der Röhre. Im Radio lustige Weihnachtsmusik … Reinhard May und ein höchst ungewöhnliches Tier, das ihm seine liebste im Song schenkt. Was das wohl für ein Tier ist? Eines mit zwei Köpfen, ein Zieh-Mal-Drück-Mal ploppt in meinen Kopf. Das war eines der Tiere von Dr. Dolittle, von dem ich als Kind ein Buch hatte, und das Zieh-Mal-Drück-Mal hatte zwei Köpfe und war mein liebstes. Meine Tanten mussten mir davon immer vorlesen, während ich mit einem gigantischen Federbett in einem noch größeren Bett lag in der immer kalten Schlafstube. Schlafstuben waren in meiner Kindheit immer kalt; und ich mochte den Geruch von frisch gewaschener Bettwäsche. Ich habe keine Ahnung, warum sich gerade diese Erinnerung gerade hereingeschlichen hat. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit, an Weihnachten, das ich ein wenig sentimentaler bin, als sonst. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir eben bewusst wurde, dass nun vermutlich weniger Weihnachtsfeste vor mir liegen, als ich hinter mir habe; und deswegen ist es so wichtig, dass man die paar, die noch kommen, inklusive das von 2018, so verbringt, dass man nicht irgendwann denkt: Hätte ich mal …

Ich werde mir noch einen Kaffee erlauben und Radio hören, Twitter liebevoll im Auge behalten und den Braten auch, nachher eine kolossale Dusche genießen und nach dem Stollen-Essen gehen wir tatsächlich zu einer Amateur-Theater-Aufführung: die Weihnachtsgeschichte. Und schon deswegen wird dieses Weihnachten ein kleines bisschen anders sein, als die anderen Weihnachten bisher waren.

Frohe Weihnachten.

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Er ist da!

Der Weihnachts-Jahreswechsel-Urlaub. Die letzten Tage habe ich quasi nur noch in Akten gewühlt, getippt, getippt und getippt, nichts mehr aufgeräumt, weil: Tippen Sie eigentlich auch mal was?! Man kommt gegen Chef’s Diktatwahn allerdings nicht an, so lange er nicht mal wieder einen halben Tag wenigstens vor Gericht die Welt, oder zumindest diverse Mandanten retten geht.

Das Weihnachtsfeier-Essen mit den ehemaligen OL-Kollegen am letzten Mittwoch, für den ich sogar von Chef extra einen halben Tag frei bekam, war dagegen erfrischend lustig und informativ und ich genoss den Abend und freute mich, alle wieder zu sehen. Ich erwichtelte sogar den begehrten Toffiffe-Likör, den wir gerade angerissen haben, während ich diesen Beitrag schreibe. Überhaupt tat es gut zu erfahren und zu sehen, dass man noch immer vermisst wird. Ansonsten hat sich in OL kaum was verändert, immer noch strukturlos-chaotisch, mehr und mehr Aufträge, kaum noch Zeit, Stress, Kloschlangen …

Und dann komme ich abends happy nach Hause und finde eine WhatsApp von A. die mit dem Scanner im Büro hemmungslos überfordert war. Ich muss immer noch lachen, denn obwohl sie angeblich alles gecheckt hatte und sogar den PC runter- und hochgedrängelt hatte … der PC meckerte immer herum, es gäbe keinen Scanner, damit keine Scans, damit keine PDFse, die man dann kurz vor Feierabend noch in alle Welt rumschubst. Ja, wie auch, wenn man den Scanner nicht mit dem USB-Kabel (das, damit es nicht stört, schlicht seitlich am Tisch abgelegt war) nicht anstöpselt. Chef brach dann am nächsten Morgen, als er mich vergnügt die Scans des Vortages nachholdend vorfand, zusammen, als er erfuhr, woran das ganze Drama schlicht lag. Heute konnten wir uns dann beide nicht verkneifen, immer wieder kichernd darauf hinzuweisen, dass das doch toll ist, wie man scannen kann, wenn man nur das Kabel reinsteckt. Ich glaube, A. war am Schluss ein bisschen angepieselt.

Und weil ich dann heute auch mit dem Fax auf Kriegsfuß stand, das partout nicht dieses eine Fax rausschicken wollte, das aber heute noch einen Eingangsstempel vom Gericht brauchte, weil also ein Fax-Schreiben sich immer quer stellen muss am letzten Tag, hatte ich nach mehreren Nörgeln, Fluchen und lautem Schnaufen Chef’s genervtes Okay: Dann nehmen Sie halt das beA! Und so beA-te ich zum wirklich aller ersten Mal und ganz hochoffiziell den Schriftsatz an das Sozialgericht; war stolz wie Bolle und konnte dem dämlichen Fax-Geräte den Mittelfinger zeigen!

Und so kam es, dass ich tatsächlich wirklich pünktlichst 13 Uhr auf dem Weg zum letzten Gitarrenunterricht des Jahres 2018 war. Weihnachtslieder und ‚Maria durch den Dornwald ging‘; und ja, ich kannte das Lied wirklich nicht; aber der Adel hat das ja auch besungen. Es ist aber schwer von den Noten zu spielen .. aber ich kann ja jetzt üben …
Anschließend nur noch schnell zur Post das letzte Einwurf-Einschreiben aufgeben, sich dabei den rechten Fuß vertreten, dass man nur noch noch mehr humpelnd zum Gerichtsnachtbriefkasten kam, um auch noch den Schriftsatz einzuwerfen, der auch noch heute beim Stamm-Amtsgericht auftauchen musste. Fristbriefkästen sind eine tolle Erfindung, und es muss auch niemand um Mitternacht noch mal raus, um den Briefkasten zu leeren, wie ich bedauernd lange Zeit annahm. Nee, der hat eine Zeitschaltuhr, und Punkt Mitternacht schließt sich eine Klappe und trennt damit die Post von dem, was noch rechtzeitig (also sozusagen heute) eingeworfen wurde, und das, was danach kam, also 0.01 Uhr des nächsten Tages eingeworfen wurde.

Ja, wie auch immer; ich hab jedenfalls alles mehr oder weniger erledigt, auch wenn das Büro noch wie Schlachtfeld aussieht und ich dann am ersten Arbeitstag im neuen Jahr erst mal einen Tag brauchen werde, um aufzuräumen und Reste wegzusortieren.

Aber nun habe ich U R L A U B; und ich werde die Tage genießen; mit Kerzen und Essen und Toffiffe-Likör, Erdbeerbowle, Weihnachtsschnulzen, dem KINDLE und dem Kater und überhaupt mit der Familie, ganz relaxed und gemütlich. Es könnte allerdings sein, dass Chef am Montag doch noch anruft, weil er ein beA sieht, das er nicht abrufen kann. *kicher*

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Dann war da noch der Freitags-Verrat

… über den ich erst jetzt berichten mag, denn wie so oft an den letzten Wochenenden war ich vor allem damit beschäftigt, mich auszuruhen und den Montag nicht so schnell kommen zu lassen, aber das tut er doch immer. 

Aber was war passiert am Freitag, dass mir das immer noch sauer aufstößt? Freitags habe ich normal 13 Uhr Feierabend. An den Freitagen, an denen wir Gitarrenunterricht haben, muss ich auch pünktlich weg, weil die Zeit läuft und wir genau 35 Minuten ohne Stau brauchen, um zum Unterrichtsort zu kommen. An diesem Freitag hatten wir jedoch keinen Unterricht, und da Chef auf einem auswärtigen Gerichtstermin für das Recht unserer Mandanten kämpfte und zwischendurch anrief, dass er es wohl nicht mehr vor 13 Uhr zurück ins Büro schaffen würde, sah es so aus, als wenn ich tatsächlich pünktlichst aus dem Büro ins Wochenende kommen würde. Dachte ich. Wir hauten rein, tippten und tippten und füllten die Unterschriftenmappen mit Schreiben, die dann eben erst am Montag raus gehen würden, wenn Chef seine Unterschrift draufgekritzelt haben wird. Wenn … 

Tja, wenn er nicht 15 Minuten vor 13 Uhr doch ins Büro stürmte, triumphierend, im Eilschritt die gefüllten Mappen unterschrieb, mir noch zuflötete, ich bräuchte nur noch die Emails versenden … Schönes Wochenende … weg war er. 12.50 Uhr fing ich an, die Schreiben einzuscannen, natürlich stürzte das Scann-Programm erst mal 3 mal ab, weil sich Scanner und RenoStar nicht mögen, und sobald RenoStar auf den Server zugreift, verweigert der Scanner jegliche Mitarbeit. Das Spiel hatte ich dann wie gesagt 3 Mal. Jedes Mal den Scanner wieder abstöpseln, RenoStar schließen, das Programm überzeugen, nicht nach der Problem-Lösung zu suchen, die es ja doch nicht finden würde. 12:57 Uhr hatte ich dann alle Schreiben eingescannt und die restlichen paar in Umschläge gepackt (wenn ich eh schon zu spät bin …), während die Kollegin dankbarer Weise wenigstens schon die Faxe weggescheucht hatte.
12.58 Uhr fing ich dann an, Emailse zu versenden, eine nach der anderen, 22 Stück, für jedes brauchte ich ca. 40 Sekunden, bevor ich den PDF-Anhang entsprechend benannt und gespeichert habe, die Emailadressen überprüft habe, auf Senden klicken … es dauert halt doch eben seine Zeit, und jedes Mal das stille Gebet, dass der Server nicht abkackt oder das Internet mal wieder ausfällt …. Ganz zu schweigen von der ständig schwebenden Gefahr, in der Eile die falsche PDF an eine völlig falsche Email dranzubaumeln … 

13:15 Uhr hatte ich dann auch alle Emailse versendet, Chef und Kollegin waren da schon längst weg. 13:20 Uhr hab ich dann auch AB angeschaltet, das Büro abgeschlossen und war auf dem Weg ins Wochenende … stinksauer … Und das bin ich immer noch! Kollegin meinte zwar, ich hätte die Emails ab 13 Uhr einfach liegen lassen sollen, aber das hab ich mir dann auch nicht getraut, schließlich war es eine direkte Anordnung: Schicken Sie die Emails noch raus! Dem konnte/kann ich mich nicht recht widersetzen; aber ich überlege, was gewesen wäre, wenn ich an dem Tag doch Gitarrenunterricht gehabt hätte? Vermutlich wäre ich dann nach dem Gitarrenunterricht zurück ins Büro gefahren … und wäre noch grummeliger gewesen!
An den anderen Bürotagen kriegt Chef sonst jedes Mal 5 Minuten nach 18 Uhr, wenn ich immer noch da bin, einen halben Tobsuchtsanfall, wieso ich noch da wäre, meine Vorgängervollzeitkolleginnen hätten ihre Arbeit immer so eingetacktet, dass sie sofort 18 Uhr aus dem Büro konnten; er würde dann schließlich seine Ruhe haben wollen und Überstunden werden sowieso nicht angerechnet oder gar bezahlt!

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The Spear

… und die Hoffnung, weil am Ende ist MICHAEL/DEAN wieder da, und mit einem Fingerschnipps die Winterpause. 

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Unhuman Nature

Man sollte meinen, es gäbe keinen Platz mehr bei mir für die einstige absolute Lieblingsserie. Und ich gebe zu, ich tu mich schwer damit seit der 12. Staffel. Meine Hoffnung lag ja auf den storybogen der 14.: MICHAEL DEAN, aber der wurde ja scheinbar nach nur 1,5  Episoden eingezogen. Scheinbar. 

Nun ist JACK, unser foster son und Nephelim und derzeit ohne grace schwer krank, und seine 3 Väter ziehen los, um irgendwas zu tun, damit es ihm besser geht und er wieder gesund wird. Wobei DEAN als Vater einfach umwerfend ist! Mitten drin dann die Weisheit, dass es nicht die Orte sind, die man in seinem Leben gesehen haben muss (wie Hawaii, Tahiti oder das Taj Mahal), sondern dass es die Zeit ist, die man mit den Menschen verbringt, die einem am wichtigsten sind … und so geht JACK mit DEAN erst Baby fahren und dann angeln. 

Derweil geht diese sinnlose Story um NICK weiter, der den Mörder seiner Family sucht. Wer braucht diese story bitte? Ich nicht. Dabei ist zumindest mir klar, dass NICK nicht (nur) das Opfer ist, als das er sich darstellt… und nicht erst, seit er seit 2 Folgen loszog, um so ziemlich alle Beteiligten von damals ein bisschen zu foltern und dann zu killen.
Meine Theorie ist, dass NICK schon immer schizophren war, ABRAXAS ist seine mörderische Seite, von der LUCI natürlich wusste, als er NICK besetzte, damals, in der 5. Staffel; als die Geschichte um LUCI noch ins supernatural-epic-story-Bild passte. Am Ende betet NICK jedenfalls verzweifelt zu seiner finsteren Seite … und weckt damit wohl LUCI aus dem NICHTS wieder auf! Arrrrr! Hatte ich erwähnt, dass ich diesen storybogen so gar nicht brauche? Das ist so …. hervorgeholt und unnötig!

Dabei passieren im Bunker gerade ganz andere Dinge (zum Glück scheint er jetzt nicht mehr so übervölkert zu sein, und SAM hat aufgehört, die Küche zu schrubben, Pflaster zu kleben und Nachhilfe zu Netflix zu geben). Jedesmal (exakt bisher 2 Mal), wenn es um die eventuelle Heilung des NEPHELIM geht, bekommt DEAN Hör-/Sehstörungen. Das muss ja was zu bedeuten haben!
Meine Theorie: MICHAEL zieht noch immer die Fäden inside of DEAN, er ist nicht einfach so verschwunden. JACK als geheilter powervoller NEPHI könnte dem AsylMICHAEL gefährlich werden und ihn überhaupt enttarnen, deswegen funktioniert am Ende doch nicht der Heilungsversuch mit dem Gabriel-Grace, das CAS von dem russischen Healer-Paten „für einen späteren Gefallen von den Winchestern“ besorgt hat. 

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Land in Sicht!

Es ist eine Akteninsel!

Premiere! Zum ersten Mal habe ich rein gar nichts mehr zu tun im Anwaltsbüro! Der gesamte Aktenstau der letzten Wochen ist aufgearbeitet, die Buchhaltung ist up to date, sogar die Schlammakten, die noch immer herumdümpelten, habe ich endlich durchgesehen und fertig gemacht. Ich müsste noch Akten ablegen (das scheitert aber daran, dass die Ablagekartons noch nicht nachgeliefert wurden) und ich könnte noch das Archiv aufräumen – das scheitert allerdings daran, dass das Archiv weiiiiiit weg ist und ich alleine im Büro bin. Blöderweise habe ich aber auch an  diesem denkwürdigen Tag nicht mein KINDLE bei mir, das liegt brav und warm im Bett und wartet auf mich.

Und dann wollte ich einfach mal wieder so in der alten Firma in OL anrufen und dort nach dem Stand der Dinge fragen, wie sie denn so laufen, so ohne mich; da werde ich mit den Worten abgewimmelt: Gerade gaaaaanz unpassend! Oha … was iss’n da wieder los? Das klingt nach mittelschwerer Katastrophe und Jahresendzeitstresschaosapokalypse. Hatte ich erwähnt, dass heute der erste Tag ist, an dem ich mit allen übertragenen Aufgaben durch bin? Habe sogar uralte Schubladen entrümpelt und entmistet. Meine Güte, was da so alles ans Licht kommt!

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…it is this certain time at the year again, where I don’t want to leave my comfy sofa and my Kindle, just staring into the flames and sinking in that calm.

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Noch ein Wochenrückblick

Das wird wohl langsam die Norm, dass ich – wenn überhaupt – freitags oder wie heute erst am Sonnabendmorgen die vergangene Woche blogtechnisch Revue passieren lassen kann. Was hiermit erfolgt, denn ich habe Kaffee. Es wird nur am Anfang nicht wirklich Neues zu berichten geben, quasi einfach nur das ‚Wie läuft’s jetzt im Büro?‘-Update. 

Es läuft, und zwar gut. Richtig gut. Wir haben aufgeholt beim Aktenchaos, und am Donnerstag lagen nur noch zwei Diktatstapel und ich hatte die Buchhaltung auf dem Laufenden. Langsam entwickeln sich neue Routinen und ich schaffe es öfters, wirklich pünktlich zum Feierabend auch mit den geplanten Aufgaben fertig zu sein.
Ich war kaputt am Abend, aber seltsam happy, wie nach einem wirklich wirklich anstrengenden Arbeitstag, von dem man aber wusste, dass man einiges geschafft hatte und eigentlich stolz auf sich sein konnte, wenn Chef schon kein Wort sagt. 

Das/die sagte er dann aber am Freitag, und zwar (mal wieder) die falschen: Da liegt ja schon wieder alles voll? Schreiben Sie eigentlich auch mal was?
Und was war passiert?

3 lange Schriftsätze, die ich nur als Entwurf vorlegte, eine Gläubigerliste mit 46 Gläubigern, die überprüft und für den anstehenden Serienbrief vorbereitet werden musste, 2 neue Akten anlegen, 1 PKH-Formular überprüfen und in der Telekom-Warteschleife fluchend darauf warten, dass man etwas menschliches erwischt. Das alles nahm Zeit in Anspruch und endete nicht sofort in einer Unterschriftenmappe … während Chef diktierte und diktierte und noch mehr diktierte, bis es eben so aussah, als wenn ich gar nichts getan hätte. Nicht alles, was man in dem Büro tut, ist sofort sichtbar, Chef! 

Aber ich hab mir selbst Mut zugesprochen, diesen Spruch von Chef nicht zu ernst zu nehmen, da ich doch weiß, dass ich bestimmt nicht faul meine Zeit im Büro absitze. Und ich bin pünktlich in den Freitagsmittag-Feierabend geflüchtet, noch herum liegende Diktierstapel hin oder her. 

Und zu Hause, nach der obligatorischen 14-tägigen Freitags-Ente und einem kleinen Nickerchen las ich dann einen Tweet über eine Netflix-Serie, #HauntingOfTheHillHouse …. war neugierig, suchte, fand, machte es mir bequem … und gruselte mich derart, dass sogar der Kater mich ermahnend beißen musste. Ich guckte bis einschließlich 7. Folge, teilweise vorsichtshalber ohne Ton, und schrie trotzdem herum. Dann war es kurz vor 1 Uhr und ich traute mich nicht ins Bett. Ich ging trotzdem, und fand in allen Geräuschen (die es vorher hier gar nicht gab) und in allen Schatten (die definitiv auch vorher nicht so schattig waren) Geister! Es dauerte, bis ich einschlief, und ich musste vorsichtshalber das Radio anlassen. Der Kater, die feige Socke, wollte gar nicht mit in die Schlafstube (ich hatte ihn wohl zuvor zu sehr geschüttelt in einigen panischen terroristischen Schreckminuten). 

Und nun ist Sonnabend, ich sitze noch ein wenig benommen von der Nacht aber immerhin schon mit Kaffee vor dem Laptop und lamentiere mit mir selbst, ob ich jetzt weiter gucken soll, weil tagsüber kann es ja so schlimm nicht sein. Oder mach ich doch lieber Haushaltputzing und bring den Einkauf hinter mich, bevor ich weiter gucke? Und sollte heute nicht auch die neue Folge #supernatural auf iTunes mal ankommen? Die müsste ich ja auch noch gucken, dabei ist SPN bei weitem nicht mehr (und war es nie) dermaßen gruselig, wie HOTHH. 

Ich hab mich dafür entschieden, erst mal ordentlich zu frühstücken. Die Waschmaschine läuft bereits. Nach dem Frühstück werde ich mich um den Haushalt kümmern und die Betten abziehen (die sind dran) und ich werde das Knuffel zum Einkaufen schicken, dann ist der aus’m Weg und ich hab freie Schrubber-Bahn. Danach werde ich mich weiter um das Haunted Hill House netflixisch kümmern, gemütlich abends supernatural gucken und eventuelle böse Geister mit Brian & Justin Lektüre lesend vertreiben … so der Plan. Ich liebe Wochenenden. Let’s do this. 

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Es ist übrigens jetzt soweit: In meinen Träumen schleiche ich mich zurück in die vertraute Nachmittagsfirma und übernehme dort die Arbeiten, die ich jahrelang am liebsten gemacht habe – bis man mich findet und aus dem Büro eskortiert. Dann schleiche ich mich wieder herein.— Sabine J. (@werkarniggel) November 10, 2018

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Es groovt sich langsam ein

… im Büro. Derzeit ist noch so viel nachzuholen, was liegen geblieben ist, dass ich noch nicht großartig zum Nachdenken oder auch nur zum Pause machen komme. Deswegen ist es auch noch nicht wie befürchtet passiert, dass ich 11:30 Uhr verwirrt nach OL aufbrechen wollte. 
Es ist auch durchaus ermutigend, dass sich langsam die Schlammaktenberge lichten und man überhaupt Akten wieder in ihren ursprünglichen Biotop (also im Aktenschrank) finden kann. 

Weniger gut ist, dass der Schnupfen sich offenbar breit macht und mir letzte Nacht Kopfschmerzen bescherte, die mich sogar wach hielten. Tags über ging es dann zwar, weil: 600er Ibu und eben wie gesagt keine Zeit zum großartig Nachdenken; aber ganz ehrlich: Den Mist brauch ich jetzt nicht auch noch, mir reichen die Wehwehchen, die immer noch Bein und vermehrt nun auch Rücken mir bescheren. 

Und dann war da gestern noch die Midterm-Wahl in US, und ich hoffte so sehr, dass man Trump irgendwie ans Bein pinkeln kann. Mir ist klar, dass man ihn mit dieser Wahl nicht wirklich aus dem Amt schubsen kann; aber immerhin wird es jetzt für diesen Idioten schwerer, seine hirnrissigen engstirnigen Gesetze durchzubekommen. 

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Von Schnupfen und anderen Dingen

Es ist Sonntag Abend, ich schaue auf der ARD eine Dokumentation über junge Krebspatienten, die mein Schnupfengejammer der letzten 2 Tage verstummen lassen. Was ist schon diese kleine, wenn auch lästige Erkältung, die ich mit Hustensaft, Aspirin, Lutschtabletten und Unmengen an Taschentüchern schon in den Griff bekommen werde, und zwar Chef-freundlich vorwiegend am Wochenende?

Ich habe supernatural geguckt – es war okay für eine Halloween-Folge, sie war … nett, riss mich aber jetzt nicht aus den Socken, auch wenn DEAN im karierten Jacket und mit Brille umwerfend cute war und SAM endlich wieder rasiert. Eventuell war ich durch die Schnupfenmedikamente noch ein wenig benebelt, um das voll wertschätzen zu können. Auch habe ich die Folge erst heute geschaut, also ganze 2 Tage nach ihrer CW Ausstrahlung. 

Ich habe eine neue story angefangen zu lesen, und ich weiß noch nicht, ob ich sie wirklich mag. Sie ist total AU, Brian ist so eine Art Gangster-Boss und befehligt Michael, Emmett und Ted auf kleineren Raubzügen durch Breeder-Suburbans, als sie mehr oder weniger zufällig Justin dabei retten/kidnappen, der von seinem Vater erschossen werden sollte. Also ich mag die story schon, und sie hat auch (ich hab natürlich vorgespult zum Ende, bevor ich sie mir aufs KINDLE holte) das notwendige Happy End, das ich immer noch brauche. Jedoch in den letzten Tagen stand mir eher der Sinn nach den All Time Fav stories, und so las ich In His Kiss & Together, Simply Sexual, Smoldering, Lost, Making Memories Anew … und ich genoss jede einzelne und brauchte auch das Weinen.  Aber ich sollte auch der neuen story die Chance geben, eventuell auf die All Time Favs Liste zu kommen. 

Am Freitag Abend und auch den gesamten Samstag über hatte ich Schüttelfrost, Husten und Schnupfen und fühlte mich schlicht elend. Ich konnte nicht wirklich schlafen, aus verschiedenen Gründen. Entsprechend „drauf“ war ich auch; hätte mich am liebsten verkrochen. Konnte ich aber nicht, denn ich musste den Mazda aus der ATU-Werkstatt wieder auslösen gehen. Sein Licht sollte jetzt nicht mehr flackern und er hat neue Winterreifen bekommen. Und siehe da: Er schnurrt nun wieder wie ein Kätzchen und ist so leise, dass ich daran zweifelte, ob ich auch wirklich fuhr. Leider war damit auch der komplette Abschiedsbonus von NWP verbraucht, aber was soll’s; ich brauch ja mein Mazda-leinchen, und er sollte auch ordentlich beleuchtet und bereift sein. 

NWP und das Vermissen? Klappt noch nicht so ganz, weil ich schlicht keine Zeit habe, darüber nachzudenken, dass ich nun nicht mehr zu NWP mittags fahre. Momentan muss ich mich überhaupt daran erinnern, nicht die 45 Minuten Mittagspause zu verpassen, die ich machen soll. Das KINDLE nehme ich gar nicht mehr mit ins Büro, denn ich komme außerhalb von Akten sowieso zu kaum mehr was. Aber immerhin hatte ich dann am Freitag trotz aufkommender übler Erkältung und fehlendem Reformations-Mittwoch das Gefühl, langsam aufzuholen und Grund in das angestaute Aktenchaos bekommen zu haben. 

Hatte ich bereits erwähnt, dass ich diesen Hustensaft literweise in mich hineinkippen könnte? Lecker, wie er ist? Kann man nach Hustensaft süchtig werden?

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Zu Ende

16,5 Jahre NWP gingen zu Ende. Ich habe glaube ich fast alle umarmt und gedrückt, und ich wollte nicht gehen; aber die Entscheidungen sind gefallen und es wird sich herausstellen, ob sie auch in ein paar Wochen/Monaten sich noch richtig anfühlen werden. 
Es wurden Reden gehalten, Berliner Pfannkuchen verschmaust, und eben gedrückt und umarmt und versprochen, dass man in Kontakt bleibt. Es ist ja auch bald Weihnachtsfeier. Und wer weiß, die NWP-Türen sind nicht für immer verschlossen, wer weiß schon, was die Zukunft bringen wird. 

Und so fuhr ich an den Abend nach Hause, das letzte Mal die vertraute Strecke, mit Tränen in den Augen.

Am nächsten Tag wollte ich eigentlich meinen letzten freien NWP-Urlaubsnachmittag nicht an CHEF und die endlosen Akten verschenken, sondern wenigstens etwas davon noch haben. Doch der Dienstag war so vollgepackt mit Arbeit, dass ich nicht mal zum Essen großartig kam; und als ich dann das nächste Mal auf die Uhr schaute, war es bereits nach 18 Uhr. Immerhin hat mir CHEF strikt untersagt, am heutigen freien Reformationstag/Halloween ihm im Büro zu behelligen; die Buchhaltung würde auch noch einen Tag länger liegen bleiben können. 

Ich nahm meine Kopf- und Rückenschmerzen, fuhr nach Hause, und wollte nur noch eine Dusche, etwas zu essen und mit dem KINDLE ins Bett. Aber es kam anders, und vor allem die Worte: Wer weiß, was du den ganzen Tag treibst und nur behauptest, dass du so viel Arbeit hast! 
Steck dir deine Pizza in den Hintern und lass mich in Ruhe, Arschloch!
Ich ging hungrig und heulend ins Bett, und an dem Abend zweifelte ich bereits das erste Mal daran, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich fühlte mich allein gelassen, unwert, unbrauchbar. Und dann heulte ich mich in den Schlaf. So viel zum Neuanfang …  

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