ESC 2019 + WW + Praktikanten

Wie jedes Jahr im Mai habe ich mindestens einen festen Twitter-Termin (wenn ich nicht gerade in Rom herumhänge, und dieses Jahr bin ich ja nun eben nicht in Rom *seufz*). Dafür gab es gestern den Eurovision Song Contest; und mit Twitter und Pfirsich-Bowle war der wie immer sehr lustig. Klar, Deutschland loste (sprich: luuuuhste) mal wieder herum und bekam als einziges Land beim Zuschauervoting genau NULL Punkte. Dabei fand ich den deutschen Beitrag von Sis!ers, den ich 1 Stunde zuvor in der Studioversion neugierig mir dann doch mal von Alexa vorspielen ließ, gar nicht so grottig. Aber gut, Geschmäcker sind wohl verschieden. Mein Favorit war sowieso Norway vor dem dann Gewinnersong aus den Niederlanden. Und auch Spain fand ich irgendwie sehr niedlich. Aber reden müssen wir über Madonna!

Oh, hat die in der Pause eine schlechte performance abgeliefert! Für so etwas würde ich sicher keine 180 $ oder so hinblättern, sie sang so schief, dass es wirklich nicht mehr auszuhalten war. Ganz schlechtes Kino! Ich war wirklich enttäuscht.

Gut, vergessen wir Frau Piratin Madonna (sie trat mit Augenklappe auf), und kümmern uns um das andere Thema, das mich nun seit ein paar Tagen wieder herumtreibt:

ABNEHMEN mit dem Punktesystem bei Weight Watchers.

Es klappt ganz gut und ich habe es geschafft, meistenteils im Punktelimit zu bleiben. Seltsamer Weise fällt es mir schwerer, die „erlaubte“ Tagespunktzahl manchmal zu erreichen. Wenn man sehr viel drunter bleibt, weil man zB nur Zero-Punkte Sachen wie Obst und Gemüse gegessen hat, bekommt man seinen Tag nicht blau. Das ist schwieriger, als ich dachte. Aber diese Woche sieht es auch ganz gut bei meinen blauen Tagen. Natürlich habe ich noch einen weiten Weg vor mir, das weiß ich. Aber ich habe mehr Energie wieder und mehr Elan, was zu unternehmen.

Und so sagte ich gestern spontan dem Vorschlag von Bazillchen zu, im Juni in BRHV an einem Donnerstag an einem Rudelkaraokesingen teilzunehmen. Ich bin sehr gespannt und werde berichten. Versprochen.

Wäre noch von der letzten Bürowoche zu berichten, in der ich Donnerstag und Freitag jetzt eine Praktikantin auf dem Bürohocker neben mir habe – und ich komme zu NICHTS mehr! Freitag war es besonders schlimm! Ich hab NICHTS geschafft – so jedenfalls mein Gefühl. Klar war mir klar, dass die Kleen erst 14 ist und nicht sofort mir Arbeiten abnehmen kann, dass ich viel erklären und zeigen werden muss. Aber … (und Abers sind immer ein kleines bisschen Scheiße, doch in dem Moment muss es eben doch ein Aber geben) … Wenn man ihr sogar zeigen muss, wie man einen Brief so eintütet, dass das Adressfeld noch zu sehen ist … kommt man eben schneller, wenn man es selbst macht, will man irgendwie halbwegs pünktlich ins Wochenende und nicht noch 3 Stunden hinten dran hängen, die man versäumt hat, weil man erklären musste, wie der Kopierer funktioniert, man sie dann selbst Erfahrungen sammeln lässt, und am Ende die 40 Seiten, die man haben wollte, doch noch eben schnell selbst kopiert, weil ihre 35 Seiten nicht lesbar waren. Zum Glück kommt sie nur 1,5 Tage jetzt pro Woche, die dann aber bis zum Ferienbeginn. Ich muss mir irgendwie Aufgaben ausdenken, die sie beschäftigt halten und sie mir nicht im Weg steht. Am kommenden Montag muss ich erst mal aufarbeiten, was alles am Freitag liegen blieb. Und auch, wenn Chef sich noch mit Meckern zurückgehalten hatte, es wird ihm irgendwann gegen den Strich gehen; und den Schwall werde ich abbekommen. Und es gibt nichts, was ich tun kann, um das zu verhindern.

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Wehe, wenn sie umbauen!

Denn dann stehe ich minutenlang völlig verwirrt im doch bisher so vertrauten Lebensmittelsupermarkt, wollte nur mal eben schnell dieses oder jenes zum Feierabend holen (in dem speziellen Fall gestern Abend nur noch Äpfel) … und dann haben die komplett alles verstellt und umgebaut bzw. sind noch mitten drin.
Da, wo früher die Eier waren, stehen jetzt die Windeln, und wo ich vorher quasi blind den Joghurt einsammelte, bekomme ich jetzt Herrensocken. Also völlige Umverteilung innerhalb des Marktes! Ich war nicht die einzige, die ein wenig hilflos herumstand und sich neu sortieren musste. Wird eine Weile dauern, bis ich mir eine neue Route ins Gehirn gepflanzt habe … und dann stellen sie sicher auch gleich wieder die Regale um!

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Gaby und Lucifer

Es ist Sonnabend, und bevor ich mich von Lucifer endgültig loslöse und den Putzlappen schwinge (denn es ist notwendig, hier mal wieder für Ordnung zu sorgen), wollte ich noch eben von Gaby Köster berichten, deren Programm Bazillchen und ich am Donnerstag Abend lauschten.

Was soll ich sagen: Ich war ja sehr gespannt und hatte gemischte Gefühle. Wer den Namen Gaby Köster kennt, weiß auch um ihren Schlaganfall und wie sie quasi von gleich auf jetzt aus dem Komikerzenit herausgerissen wurde. Nun steht, oder besser sitzt sie also wieder auf den Kleinbühnen der Republik. Ich gebe zu, ich hatte ein wenig Angst, dass mich eine Mitleidswelle für sie überschwappen würde. Andererseits hatte ich erwartet, dass sie in alter bekannter Manier sich über ihren Schicksalsschlag auf humorvolle Weise Gedanken macht und diese mit uns teilt.

Nichts von dem!

Sie benötigte Hilfe, um auf die Bühne zu kommen. Die einst stolze, selbstbewusste Frau mit der großen Kölscher Klappe benötigte Hilfe, um die 3 Stufen auf die Bühne zu ihrem kleinen Tisch zu kommen. Ihr rechter Arm hängt herab, sie kann ihn wohl nicht bewegen.
Nun gut, so einen Schlaganfall ist eben etwas, das man nicht eben so wegsteckt; und von anderen weiß man, dass die sich oft gar nicht mehr bewegen konnten nach so einem Tritt. Sie steht immerhin auf der Bühne wieder, und wenn sie lachte, war ein kleines bisschen ihres alten Lebens und Sprühens zu merken.

Leider kamen dann nur … alte Witze. „Ich esse keinen Honig, ich kaue Bienen!“ 60 % der vorgelesenen Sprüche kannte ich bereits seit Jahren, und sie stammten nicht ursprünglich von ihr. Aber gut, für den Großteil des Publikums schienen sie neu zu sein. Hinter uns saß ein Herr, der anscheinend alles schreiend komisch fand, selbst, wenn Frau Köster sich auf der Bühne räusperte. Es war ein wenig nervig, ständig dieses Gegackere im Rücken zu unmöglichsten Zeiten zu haben, und die halblaut gemurmelten Wiederholungen des gerade gehörten Witzes zu hören. Aber dann ermahnte ich mich selbst, dass es eben auch Toleranz ist, andere so zu akzeptieren, wie sie sind, und wenn der Herr hinter mir gerade Spaß hat, dann soll er ihn eben haben. Dann würde ich es eben so gut es geht ausblenden.

Persönlich war ich, es klang vielleicht an, ein wenig enttäuscht, dass Frau Köster so rein gar nicht persönlich wurde, sondern auf dicke Mädchen in unmöglichen Klamotten im Sommer herzog (ich konnte nicht so recht lachen), über Trump sich ausließ und dann natürlich auch Applaus erntete, wenn sie über die erschreckend dumme braune Soße in Europa dozierte. Ansonsten parodierte sie ihre Omma oder eben Frauen gesetzten Alters, die heute doch viel mehr Spaß und Lebensfreude haben, als früher.

Würde man mich fragen, ob ich wieder zu einem Auftritt von ihr gehen würde, wäre die wahre Antwort: Nein. Brauche ich nicht noch einmal.

Ganz anders: LUCIFER!

Am selben Abend, als wir unser Date mit Frau Gaby K. hatten, stellte Amazon Prime die komplette 4. Staffel online! Die komplette! 4. Staffel, nicht nur Folge 1! Und wir (Knuffel und me) konnten nicht widerstehen, und zumindest die 1. Folge noch sehen, bevor ich los musste. Und am Ende dieser ersten Folge wusste ich schon: Das wird ein Binge-Watching-WE! Wir sind quasi mitten drin. Eigentlich schon fast durch, und wir haben uns jetzt selbst eine Zwangspause auferlegt, denn 10 Folgen sind schneller aufgeguckt, als man glaubt, und dann kommt das bescheuerte WARTEN-Loch, wobei ich ja nicht mal weiß, ob Netlix auch eine weitere Staffel überhaupt produzieren wird. Hoffentlich!

Wie auch immer, es sind noch 3 Folgen der 4. season nun übrig, und ich bin hin- und hergerissen, was meine Gefühle angeht.

Spoiler – zum Lesen Text markieren

Also Deckstar macht mich ja fertig, und ich mag Eve auch, und dass Dan und Ella jetzt zusammen kommen, hab ich nicht kommen sehen. Und was zum Henker hat es mit der Prophezeiung auf sich? Wer, wenn nicht Cloe ist Luci’s erste Liebe? Schließlich ist er nach wie vor nur bei ihr verwundbar! Und wieso kann Cloe Luci nicht als das akzeptieren, was er wirklich ist?! Die beiden gehören einfach zusammen und würden für den jeweils anderen sofort alles andere aufgeben, oder sich zumindest vor jede Kugel schmeißen.
Andererseits, kann Luci sich überhaupt akzeptieren, was / wie er ist? Seine neuen Flügel kann er offenbar nicht akzeptieren.
Und dann der Hammer mit Linda! Linda, Amenadiel und Maze … ich lache immer noch. Und sweet Trixi …

Hach, ich mag die 4. Staffel! Und hoffe bereits jetzt auf die 5.

Und nun muss ich aber wirklich mal ein bisschen so tun, als würde ich Haushalt als das höchste aller Gefühle halten.

Later!

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HE IS BACK!

Endlich! LUCIFER Season4 ist da (und ich bin darüber mehr aus dem Häuschen, als ich bei Bekanntgabe der 15. Staffel SPN war!). Jedenfalls ist er endlich zurück. Vor einem Jahr war ich ja ziemlich am Boden zerstört (und nicht nur ich), als bekannt wurde, dass FOX die Serie gecancelt hatte, wegen zu wenig Quote! Zu wenig Quote?! Die spinnen!

Wie auch immer, nun ist die erste Folge der Staffel 4 da, zumindest auf Amazon, einen Tag später in Deutschland, als für den Rest der Welt. Aber egal … es ist da!

UND ICH KANN ES NICHT SOFORT SCHAUEN, weil ich heute Abend schon ein Date mit Gaby Köster habe.

Aber vorher ist Büro und überhaupt … Akten voraus. Dann gehen wir es mal an!

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Es ist da!

Das neue Höndü! Pünktlich heute gekommen, und so hübsch verpackt, unberührt lag es in seinem Kartönchen. Es liegt gut in der Hand und ich glaube, ich bin ein wenig verliebt. Aufgeregt auf jeden Fall. Das wird heute Abend ein Gefummel, wenn ich alle meine mir vertrauten Apps und Einstellungen wieder hinfriemeln muss. Aber ich freu mich! Mein erstes neues eigenes Handy.

PS: Ich würde ja gern ein Foto machen, wie es da so in seinem Karton darauf wartet, erweckt zu werden. Aber dazu bräuchte ich … ein Handy. LOL Das LG 9 ThinQ jedenfalls soll eine ganz hervorragende Kamera haben. Ich bin so gespannt.

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Sonntagsfaulheit

Ich habe gelesen, Gitarre geübt, mein Abendessen bei WW eingetragen, höre gerade WDR5 und versuche, nicht daran zu denken, dass ich morgen früh auf die Waage muss. Ja, ich muss, denn was bringt all das Punkte berechnen und aufschreiben, wenn man dann zu feige ist, sich der Wahrheit zu stellen, dass 1,5 Jahre des bequemen Pizza/Nudeln/Burger-Bestellens eben nicht unbemerkt am Körper vorbeiziehen? Noch dazu, wo man das Rauchen aufgegeben hat und mit dem Hinkebein eher schlecht unterwegs ist, bis man das ganz sein ließ. Strampeltierchen war auch keine Option, denn das hatte und hat keine KINDLE-Halterung, und deswegen wollte ich lieber lesen als strampeln, weil beides gleichzeitig ging eben nicht wirklich.

Morgen also mein erster Waagentag, ich bin nervös, ahne das Schlimmste und weiß, dass ich dann doch entsetzt und frustriert sein werde, dass es wieder so weit kommen konnte. Hatte ich nicht irgendwann mal siegessicher gebloggt, dass ich es nie mehr so weit kommen lassen wollte?
Man gehe mir also an dem morgigen Montag wenn möglich besser aus dem Weg.

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Der Supergau

Das Handy ist tot! Mein Handy ist tot. Gestern Abend, aus heiterem Himmel, ohne Vorwarnung, bei 100 % noch vorhandenen Akku, machte die eben geöffnete App (ich glaube es war WW) erst nichts mehr, dann wurde es dunkel, und dann …. Flatline. Nichts zu machen. Es ging nicht mehr an. Ich habe den Akku rausgeschraubt, ihn aufgebahrt, bewedelt und mit Gebeten und Flehen besprochen, ich habe ihn am Morgen wieder eingebaut, das Handy an das Aufladekabel geklemmt, ihm 60 Minuten Zeit gegeben, irgendwas zu machen … doch: NICHTS. Tot. Schweigen. Kein Aufflackern, kein Zucken, kein noch so kleines Licht … absolut nichts. Ich konnte drücken, fluchen, schreien oder weinen, wie ich wollte.

Das heißt: Ich bin nicht über WhatsApp erreichbar momentan, ich kann keine Überweisungen tätigen, ich kann nicht auf bestimmte Seiten im Netz gehen, die die Bestätigung übers Handy an mich schicken werden. Ich kann nicht mehr die Lichter steuern in der Wohnung, kein Radio mehr hören und selbst Netflix und Amazon-TV ist gerade unerreichbar für mich, denn für all das brauche ich mein Handy. Super! Ich kotze gerade. Dazu die klugen Sprüche meines Mannes, dass ich mir eben über solche Sachen nie Gedanken gemacht habe, was mal ist, wenn das Handy weg oder kaputt ist! Bla bla bla! Als wenn ich diese ganzen Dinge wollte oder darauf bestanden hätte, sie zu haben. Ich wäre perfectly happy gewesen, die Lichtschalter weiter wie jeder andere Mensch zu betätigen, oder eben Radio zu hören. Klar war es dann bequem, wenn es erst mal eingerichtet war und man quasi alles mit dem kleinen Ding in der Hand steuern und einstellen konnte.

Umso blöder jetzt die Erkenntnis, wie aufgeschmissen ich bin, wenn es dann nicht mehr funktioniert. Zum Glück ist das KINDLE autark. Die Kopfschmerzen bekam ich heute gratis, und das neue Handy kostet mal schlappe 450 ungeplante Euro. Dafür habe ich ja dieses Jahr keine Convention – vermutlich sollte also alles so sein. Ärgerlich ist es trotzdem, ich gewöhne mich an meine Handys, auch wenn sie die gebrauchten meines Mannes und in die Tage gekommen sind. Ich will und brauche nicht aller 2 Jahre den letzten Schrei an Smartphone-Hype. Aber jetzt gibt es zum ersten Mal ein neues für mich. Bis dahin muss ich den Sonntag und den Montag noch ohne Handy-Hilfe auskommen, was schwer wird. Es wurde ja quasi zu 3. Hand.

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Alles auf Anfang

… es geht wieder los: Kalorien zählen bzw. Punkte berechnen. Was darf ich essen, was sollte ich besser bleiben lassen? Den Kühlschrank WW-tauglich machen und – der schwierigste Schritt von allen – die Waage wieder ins Bad und mich auch wirklich einmal die Woche drauf stellen! Was sie anzeigen wird am Montag, meinen Wiegetag? Zu viel! Viel zu viel, wie in alten schweren Zeiten, als hätte ich nie 45 kg irgendwann mal abgenommen.

Aber es muss was passieren! Auf so vielen Ebenen ist das alles gerade nur noch falsch und steif und unbeweglich und tut weh. Laufen schmerzt, Sitzen tut weh … alles ist einfach zu viel.

Seit dem 02.05. mache ich nun Weight Watchers, damit ich nicht alleine bin in meinem erneuten Kampf gegen die Kilos.

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Dem Günther seine Krawatte so nah

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es wird keine Fotos geben, denn Handy, Kameras etc. waren strengstens verboten in den Studios, wo Sendungen wie eben Wer Wird Millionär? produziert werden. Wir (in dem Fall Jo und me) hatten ja nur 4 Jahre lang gewartet, bis wir diese Gelegenheit bekamen, und vorgestern war es dann endlich so weit.

Zuerst gab es die Studioführung, interessant, informativ. Wenn ich vorher schon ahnte, dass man beim Fernsehen nach Strich und Faden beschummelt wird, dann hatte ich danach die Gewissheit. Nichts ist so, wie es am TV Bildschirm am Ende scheint. Die Studios sind winzig in Wirklichkeit. Dafür hängen die Himmel dort nicht voller Geigen, sondern Scheinwerfer! Jeder Quadratzentimeter ist vollgepackt mit Scheinwerfern und auch Monitoren und Mikrofonen, aber überwiegend Scheinwerfer in allen Größen. Die tourguid verriet dann auch, dass für eine Stunde Aufnahme, in der immer alle Scheinwerfer an sind, um jeden Winkel optimal auszuleuchten, gut und gerne mal 30.000 € an reinen Stromkosten drauf gehen. Dass das dann auch warm wird, ist der Grund dafür, dass in den Studios keine Heizungen eingebaut sind, die braucht kein Mensch. Eine einzige Kamera, die man, wenn man wöllte mit dem kleinen Finger bewegen könnte, kostet schlappe 350.000 €; dafür werden die Türen zB von Stern-TV, die sich am Anfang einer jeden Sendung für den Moderator öffnen, human-betrieben. Denn niemand will, dass gerade bei deiner Livesendung der Moderator gleich zu Beginn gegen eine geschlossene Tür rennt, weil in dem Augenblick die Technik versagte. (Okay, ich gebe zu, ich fände das sehr lustig).
Tonstudio, MAZ und Regie-Räumen (letzter immer in der Mitte) waren dann wie vermutet vollgestopft mit Monitoren und Technik und es wurde erklärt, worauf alles geachtet werden muss, bevor das endgültige Bild auf den heimischen Fernseher ankommt.

WWM ist nicht live, und wir würden bei der TV-Aufzeichnung dabei sein. Ich war aufgeregt. Dem Günther ganz nah. Wir saßen in der 3. Reihe direkt hinter den Kandidaten-Stühlen, ziemlich am Rand. Nachdem wir auf lustige Art und Weise noch ein bisschen gebrieft wurden, wann wir klatschen und wann wir (noch wichtiger) auf keinen Fall klatschen sollten usw. kam Günther Jauch, begrüßte das Publikum und seine Kandidaten, wegen des Spezials zum Muttertag (wird am 13.05.2019 ausgestrahlt) waren es diesmal nur Frauen; und dann ging es auch schon überraschend straight durch die Sendung, ohne großes Brimborium, eine Frage nach der anderen, das Jauch’sche Geplänkel mit den Kandidaten auf dem Stuhl und deren nervösen Anhang auf dem Sofa – wie man eben die Shows kennt. Nur einmal musste Herr Jauch eine Werbung erneut anmoderieren, weil er wohl den Hinweis auf eine Sonder-Mega-Los-Aktion nicht richtig genannt hat. Und am Ende der Aufzeichnung wurde bei der einen Kandidatin noch mal so getan, als würde sie gerade erst bei 4.000 € stehen und sie sollte ihre Maskottchen richtig in die Kamera halten, damit man die ordentlich in Nahaufnahme zeigen konnte. Die andere musste noch mal ihre Handstempelchen in die Kamera schubsen. Aber sonst wurde nichts nachgedreht. In den Werbepausen (die bei der Aufzeichnung nur 2 Minuten dauerten), in denen noch mal Mikros gerichtet wurden und in denen man Gelegenheit hatte, mal kurz aufzustehen, passierte erstaunlich wenig. Ich hatte ja angenommen, dass bei so einer Aufzeichnung ganz viel Brumborium passiert, Abpudern, Krawatte richten, Rücksprache mit dem Regisseur, noch mal Hinweise ans Publikum, Szenen, die erneut gedreht werden müssten … aber nichts von alledem. Und noch während ich hätte schwören können, es ist erst eine Stunde vorbei, war die ganze Aufzeichnung und 2 Stunden vergangen. Noch mal Gruppenfoto der Kandidaten mit dem Günther … und Tschüss.

Günther selbst ist liebenswert normal und locker, höflich, witzig, natürlich, keinerlei Starallüren oder Sonderwünsche. Er machte seinen Job und hatte offensichtlich Spaß dabei. Leider saßen wir in Günthers Rücken, mit Blick auf seinen Monitor ab und an … der ein paar mehr Informationen hatte, als der normale Zuschauer am Fernsehen sieht. Sehr interessant.

Erwähnenswert ist auch die Rückfahrt mit dem Taxi von den Studios in Hürth nach Köln zum Bahnhof! Wir erwischten einen Verrückten, der brauste mit uns durch die vollen Straßen und war sichtlich angenervt, als die Ampel für ihn längst grün zeigte, aber der Fahrradfahrerbulk vor uns kein Ende nahm und immer mehr in die Straße einbogen und mehr und mehr und immer noch welche. Irgendwann schien ihm ohnehin kurze Geduldsfaden komplett in eine Zündschnur zu ploppen, als er losfuhr, auf die Fahrradfahrer zu und ich fürchtete schon in den Schlagzeilen zu landen a la Crazy Taxi-Driver fuhr in Fahrraddemo!, als er dann eben doch abbog .. und sich prompt verfuhr, wir in einem Affenzahn durch Einbahnstraßen durch irgendwelche Arbeitersiedlungen brausten und ich mich nur noch schreckstarr an allem festhielt, was das Taxi innen zu bieten hatte. Wir haben es geschafft, der Rest des Abends verging dann entschleunigt.

Den Samstag haben wir ausgeschlafen, das Staffelfinale von supernatural geschaut und anschließend hab ich dann Jo zum Wonder Waffel geschleppt, wo man dann vor der Herausforderung stand, sich entscheiden zu müssen: Welche der 4 Soßen? Welche Früchte? Welche Süßigkeitentoppings und zum Schluss: Welches Eis? Ich war überfordert und nahm mir vor, es erst mal schlicht anzufangen und später exotischeres auszuprobieren. Zu dem später kam es allerdings nicht mehr, denn nach dieser ersten wunderbaren Waffel war ich schlicht: satt. So was aber auch. 😀 Aber Bremen hat (so verriet mir Google dann) auch ein Wonder Waffel Laden.

Der Zug nach Hause hatte auf allen Ebenen Verspätung, den in Bremen durfte ich dann noch kurz berühren, aber seine Türen gingen nicht mehr auf, so dass ich ihn nur noch losfahren sah. Also nahm ich den nächsten bis nach Hude (wegen der Bauarbeiten kommt man von Bremen derzeit nicht mehr mit dem Zug ohne Umsteigen in Hude nach NHam) … und stand dann, 21 Uhr, gestrandet in Hude, der letzte Zug weg, das Bett (und noch viel schlimmer) das heimische WC noch 45 km weit weg und ich den Tränen nah, übermüdet, kopfschmerzig und leicht verzweifelt. Aber Töchterchen kam dann zur Rettung, und während ich noch erzählte und erzählte, vergaß ich Kopfschmerz, Müdigkeit und die dramatischen Versuche meiner Blase, sich in den Mittelpunkt zu drängen.

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urlaubsreif. Und das, obwohl die Woche eine kurze war und Chef-befreit. Allerdings mit so vielen Hinterlassenschaften bestückt, dass man trotzdem das Gefühl hat, wie der blöde antike Käfer seine Mistkugel den Berg hinauf zu rollen, einen endlosen Berg, einen steilen Berg, und die Mistkugel wird größer und größer … ich bin jedenfalls schon wieder urlaubsreif.

Aber morgen ist ja DER Freitag, an dem ich – ausnahmsweise – frei habe, um mit Jo zu Günthers WWM-Krawatte zu pilgern. Das wird aufregend, aber auch anstrengend. Ich freu mich aber auch auf die Zugfahrt, kann ich doch da ungestört von Akten und Diktaten herumKINDLEn und in die vorbeisausende Landschaft starren, ohne dass jemand was von mir wollen sollte. Hach! Das wird schön! Ich weiß es einfach.

Dann wurde heute wieder ein LUCIFER-Trailer durchs Netz geschubst, und HELL YES! Die 4. Season wird garantiert genial! Gebt her! Macht schon! I CAN’T WAIT ANY MORE! Wann ist es endlich 8. Mai? Und wehe, das deutsche Netflix hat LUCI nicht dann schon im Programm! Dann flipp ich!

Ach ja, SPN-Season-Finale ist auch. Ähm … ja.

Veröffentlicht am von werkarniggel | Kommentar hinterlassen

Während

es bereits Ostersonntag ist, ich (immerhin bereits geduscht) den ersten Kaffee nippend Criminal Indent schaue und darauf warte, dass irgendwas bei mir auf dem Sofa passiert während ich gleichzeitig eigentlich zu nichts wirklich Lust habe, Twitter nebenher herumplätschert und ich eben nur mal schnell was gucken wollte auf meinen story-Dealer-Seiten, fand ich sie: die vermutlich nächste favorite-writer mit einer Vampir-AU-story, die hoffentlich so gut ist, wie sich Summary und ein paar Test-Absätze, die ich bereits gelesen haben, versprechen. Selbstverständlich hat sie ein HAPPY END (ich hab’s 2 mal vorsichtshalber bereits gecheckt, damit mir nicht wieder so etwas passiert wie vorgestern, aber es sieht gut aus!).
Doch bevor ich mich in Eternal Refrain stürze, muss ich noch ein paar andere (nicht minder gute) stories beenden … Es ist ja noch ein wenig Ostern, und ich hab keine Verpflichtungen, muss nirgends sein, keine Verabredungen, keine Versprechen … nur mein KINDLE and me.

Veröffentlicht unter Blog, QAF | Kommentar hinterlassen

Da war es gestern passiert!

Karfreitag? Ne, den meine ich nicht, der passiert ja quasi jedes Jahr und ich habe ihn verlesen und verschlafen so gut es ging und meine Kopfschmerzen es erlaubten. Nein, ich meine, nun ist das passiert, was ich eigentlich die ganze Zeit vermeiden wollte:

Fand eine story, war fasziniert von der Zusammenfassung, sie hatte das Happy End am Ende, der Schreibstil war … okay, POV-geschrieben. Mittlerweile kann ich die ja meistenteils lesen, ohne einen innerlichen verwirrten Schreikrampf zu bekommen. Ich schubste sie also auf das KINDLE, und fand kurz danach die Fortsetzung der story; ebenfalls mit Happy End. Ich wurde nachlässig und las nur die letzten 3 Absätze. Justin und Brian treffen sich (wieder) an der Lampe … Where are you heading? – No place special. – I can change that. … Alles schien gut, also auch rauf aufs KINDLE. Sie waren kurz genug, um (beide) an einem Tag durchzulesen, nur …

um im 2. Teil entsetzt festzustellen, dass Justin dann doch an den Folgen der Verletzungen aus dem ersten Teil ziemlich zu Beginn stirbt; Brian lässt ihn weinend gehen … und lebt ohne ihn, bis er mit 80 dann auch friedlich einschläft, ohne sein Sunshine jemals untreu geworden zu sein, oder ihn auch nur vergessen zu haben. Sie treffen sich im Himmel endlich wieder, beide jung und unverletzt … Where are you heading?

Und ich war – trotz dieses Pseudo-Happy-Ends – am Boden zerstört, weil ich damit nicht gerechnet habe. Bis zum Schluss der story fabrizierte mein Gehirn eine story-line nach der anderen, wie der Tod von Justin nur gefaked sein könnte und alles richtig gut wird am Ende. Traum, Koma, Fake-Tod, um Stockwell zu überführen, Zwilling, Wunder, sogar Wiederauferstehung (es war schließlich Ostern!). Ohne, dass das jemals kam. Justin blieb tot, Brian trauerte … und ich heulte den Rest des Abends.

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Gestern

… brannte Notre Dame. Das wird in die Geschichte eingehen. Die Bilder taten weh, selbst wenn man mit katholischer Kirche und Papst nichts am Hut hat; aber vielleicht gerade weil es ein Bauwerk ist, das ich gerne noch mit eigenen Augen gesehen hätte – und was ich nun nicht mehr kann.

Falls ich überhaupt jemals wieder mehr als 2 Tage am Stück aus dem Büro herauskomme. Immerhin habe ich jetzt die Erlaubnis, mich umzuhören, ob wir irgendwo eine fähige Bürokraft ergattern können, die auf 450-€-Basis auf Zuruf bei uns aushilft und dann auch die Urlaubszeit abdeckt. Ob sich so jemand finden lässt? Ich habe da meine Zweifel.

Überhaupt bin ich momentan ein bisschen arg am Seelenlochabgrund platziert. Alles ist mir zu anstrengend und zu schwer, zu viel Aufwand, zu wenig Energie. Der Körper zickt und kneift und stöhnt und ächzt an allen Ecken und Enden und ich müsste dringend Kilos abspecken, denn ich kann mich kaum noch bewegen und bin mit mir selbst voller Hass, weil: Es sind ja meine Pizzas und mein Birnensaft, die zu gut schmecken und schnell beschafft sind. Also müsste ich Diät … und wieder Fahrrad … ich müsste, ich sollte, ich könnte. Ich wollte nie wieder so fett werden; und bin es doch nun doch wieder. Ich sollte, könnte, müsste also … und dann … fühle ich mich eben nur leer und kraftlos und antriebslos; und wieso das alles noch eigentlich? Für wen? Für was?

Ich brauche dringend ein paar Tage frei! Sehr dringend!

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Zu müde

… um was zu bloggen. Da war supernatural am letzten Freitag, aber; ach, lassen wir das weitere Gejammer darüber. Es hatte ein paar gute Szenen, vor allem die zwischen Dean und Sam (wie immer), aber beim Rest fragte zumindest ich mich ständig: Was zur Hölle soll das alles? Wo ist der Weg? Das Ziel? Um was geht es überhaupt noch?

Und dann ist da noch das andere Thema, das, als ich den Vollzeitjob annahm, versprochen wurde, zu lösen. Aber wie es nun aussieht, ist es schlimmer, als die 16 Jahre zuvor. Wovon ich spreche? Von meiner Urlaubsvertretung natürlich. Nachdem sich bei dem Kurztrip nach Rügen herausstellte, dass diese quasi nicht vorhanden sein wird, wenn es mehr als 3 Tage betrifft. Ganze Wochen, inklusive Freitage? Aber nein! Das geht nicht. Und so haben Chef und A. bereits fleißig ihre Urlaube für 2019 übers Jahr verteilt, nur ich steh ohne einen Hauch von Ahnung herum, konnte nichts planen, nichts eintragen, weil ich keinen habe, der mich vertreten wird. Wie ich darüber fühle? Es kotzt mich an! Und ich zweifel mal wieder meine Entscheidung an.

Und ansonsten bin ich nur müde. Müde, müde, müde! Was nicht nur an der gestohlenen Stunde vom letzten Wochenende liegt. Ich bin gerade wieder von allem so müde. Das einzige, was mich oben hält, ist der tägliche Ausblick, mit dem KINDLE in meine Welt zu flüchten. Dass ich dabei gerade wieder diese Geschichten bevorzuge, in denen das Drama einen das Herz herauszureißen droht, ist bezeichnend. Je mehr Drama und Tränen, um so besser gerade. Dann kann ich all meinen Frust rauslassen, und meine Müdigkeit.

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Höchst dramatische Bilder(Funde)

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