300!

Schlicht: Danke!

Da war sie, die 300. Folge #supernatural, 14 Staffeln and counting … und in der 300. Emotionen wie am Ende der 1.
Ich hab ja in letzter Zeit, also genau genommen ab der 12., eigentlich nur noch herumgenörgelt, und trotzdem geguckt und gehofft … aber alles im allem: Ich liebe die Show noch immer; das war so, das ist so, das bleibt so.

Ich darf auch herumbitchen. Gerade weil ich sie liebe. Die 300. war besonders, wegen JDM. Ich würde ja gern Bilder posten, aber iTunes lässt keine Screenshots mehr zu! Wenn, dann wäre es das Bild des family dinners. Weil Familie immer alles war, um was es in supernatural ging und geht. Wen immer man in diese Familie integriert. Nett auch, dass man 15-Jährige in den Handlungsbogen drum herum einflocht; denn wenn wir ehrlich sind: Die Show ist alt, wir sind alt. 😀 Als die Show startete, waren diese Kids gerade erst geboren. Und so veränderte die Perle nicht nur für kurze Zeit die #SPN timeline, sondern die Show an sich auch so viele Leben in unserem Universum, including meines.

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Die Chef’sche Rede zur Angestelltenschaft

Wenn Trump das macht, dann kann Chef das auch, und so zitierte er uns heute in sein Büro, um sich so ein bissel was von der Seele zu quaken.
Kurz und gut: Zu mir gab es folgendes Fazit: Ich habe keine dicke Haut und nehme mir alles viel zu sehr zum Gemüt, wenn er mich anblafft …

wie gestern, als endlich das neue Telefon zu mir fand, inklusive Techniker, der mir die diversen Funktionen erklären sollte oder wollte, während es – natürlich – prompt auf allen Leitungen klingelte, und ich Chef nicht schnell genug das eine Telefonat durchstellte und das andere noch mehr weniger abwürgen konnte; worauf er seinen Kopf aus seinem Büro steckte und mich vor vor dem Techniker quasi anbrüllte, was daran so lange dauern kann, ein Telefonat anzunehmen und durchzustellen! Und ich war so stolz auf mich, dass ich in dem Moment nicht sofort in Tränen ausbrach, was aber wohl eher daran lag, dass ich zu wütend war, und der Techniker ziemlich erschrocken nicht mehr wusste, in welche Ecke er sich am besten verkrümelt.

Ich habe also zu weiches emotionales Fell; und so gar kein Zeitmanagement! Seiner Meinung nach. Ich solle mir meinen tägliche Arbeit doch relaxed so einteilen, dass ich in Ruhe abends noch die Emails rausmailen, die Post eintüten und die Faxe verschicken kann, um dann – wie alle anderen Vollzeitkräfte vor mir – pünktlichst 18.01 Uhr das Büro zu verlassen. Würde ich ja gerne! Ich versprach, knirschend, Besserung, denn meiner Meinung nach – und auch das sprach ich an – habe ich ein durchdachtes Management und jeden Tag zumindest einen groben Plan, was ich wann in Angriff nehme, inklusive genügend Puffer, um Unvorhergesehenes und Eiliges (wie eilige Diktate) dazwischen auch bearbeiten zu können. Was ich nicht eingeplant habe und was heute Abend wie Faust auf Eimer natürlich passierte, sind diese dummen Verzögerungen, weil Programme/Technik einfach nicht so funktioniert, wie sie sollten. Und so versuchte ich verbissen 20 Minuten lang, den Scanner zu bewegen, die Sachen zu scannen, die noch raus sollten. Doch der fabrizierte einen Absturz nach dem anderen und wollte nicht mit dem RenoStar-Programm, so dass mir nichts weiter übrig blieb, als irgendwann genervt das komplette System runterzufahren und neu zu starten, was noch mal 10 Minuten mindestens in Anspruch nahm, bevor dann wieder alle Verbindungen hergestellt waren. Und so ging meine eingeplante halbe Stunde dahin, in der ich locker die 20 Schriftsätze einscannen und wegmailen hätte können. Tja, nun saß ich eben doch wieder nach 18 Uhr, … oder hätte ich die jetzt stumpf alle liegen lassen sollen?; oder das beA, das dann auch noch 18.05 Uhr eintrudelte? Ich konnte mir nicht verkneifen, Chef meinen Frust zu zeigen; aber ich vermute, er ist trotzdem der Meinung, dass es natürlich meine Schuld ist … bla bla bla …

Okay, aber zumindest haben wir gesprochen und er hat sich mehr oder weniger halb entschuldigt für das gestrige Anblaffen, ohne das Wort direkt in den Mund zu nehmen. Chef’sche Art eben. Ich muss eindeutiger gelassener werden … und Akten auch mal liegen lassen können.

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Weil

…. Wochenenden ja noch schneller vorbeirauschen, als Arbeitswochen an sich, hier das letzte ebenso im Schnelldurchlauf:

Freitag im Büro wie angekündigt nur die Buchhaltung dem Monatsabschluss näher gebracht und keinen einzigen Satz getippt; überraschend pünktlich aus dem Büro gekommen und zum Treffen mit Frau Bine O. getuckert, dabei sich gefühlt wie in „alten Zeiten“, als ich diese Strecke ja montags bis donnerstsag gefahren bin. Die Brücke ist jetzt fast fertig!

3 Stunden mit Bine O. geredet … geredet … geredet …. es bestand viel Redebedarf! … und als nachträgliches Geburtstagsgeschenk die Herzkette bekommen, an der ich auf dem Weg zum Cafe bereits vorbeigeschlichen bin. DANKE nochmal *hugs*

Dann endlich wirklich ins Wochenende, das ich lesend verbracht habe, meistenteils … sowie eine kleine Alkoholspontanfete Samstagsabend, die dann Kopfschmerzen zauberte am Sonntag, aber naja .. irgendwas ist ja immer …. und am Sonntagabend dann noch die Johnny Cash Show. Die war … okay, wenn auch falsche Location (Man kann einfach nicht still sitzen wie im Theater, wenn der wirklich gute amerikanische Sänger auf der Bühne fast rockt … oder weint, je nachdem ….)

Und heute der Montag war ein Montag im montäglichsten Sinne; die Finger benahmen sich wie Klumpfüße auf der Tastatur. Doch in der Mittagspause habe ich dann fix eine Doku über Alternative Krebstherapien mir angeschaut – und bin maßlos erschrocken, wie da mit der Angst der Patienten Geld gemacht wird; und am Ende verrecken die dann, obwohl vielleicht noch mit der ebenfalls (zugegeben) beschissenen Schulmedizin und deren Chemo/Bestrahlung (oft nachweislich) noch eine Chance bestanden hätte, statt dessen legt man für hunderte von Euro die Hände auf und murmelt auf Arabisch irgendwelche Frühlingszwiebelgedichte! Unglaublich! Danach jedenfalls war mein Montagsgejammer relativiert!

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Seerosenfliesenzimmer

Die Reise stand bevor und ich war aufgeregt, ich hatte alles gepackt in einen riesigen Rucksack. So viel hatte ich gehört von dem fremden Land und seinen magischen Landschaften. In einem Hotel würde es noch einen Zwischenstopp geben für eine Nacht. Dort würden die Pässe eingesammelt werden und am nächsten Morgen ginge der Flieger …

Das Hotel, in dem wir untergebracht waren, bestand aus einer riesigen Treppe, die sich in die Höhe wandt. Seitlich von ihr abzweigend in unterschiedlichen Höhen wie Seerosenblätter kleine Balkonzimmer, die nur so groß waren, dass eine Liegestatt hinein passte. Kissen und Decken waren überall verteilt und obwohl der Boden wie Fliesenbelag glitzerte, war er weich und sanft. Wände gab es keine, sondern man blickte auf Meer, Berge und noch mehr Sterne. Ich schlief geborgen ein.

Am nächsten Morgen dann der Schock! Ich hatte meinen Pass vergessen! Statt dessen hatte ich den grünen, bereits leicht zerfledderten Impfpass meiner Mutter bei mir. Damit würde ich die Reise nicht antreten können. Ich überlegte hin und her, wie ich an meinen Pass noch kommen könnte, aber wie ich es auch anstellen würde: es war keine Zeit mehr und der Flieger hob bereits ab. Ich war gestrandet im Seerosenblatthotel.

Wenn ich schon hier war, konnte ich sicherlich auch die Gegend erkunden. Und am nächsten Morgen entdeckte ich dann auch in der Ferne den braunen Tempel, in Felsen eingelassen. Eine gewaltige steinernde Treppe führte zu seinem Eingang. Da wollte ich hin! Doch mich trennte ein Fluss. Über den Fluss schipperten kleine Boote, und die Menschen an Bord waren freundlich. Ich half Netze flechten, aber ich verknotete sie mehr, als dass ich sie flickte. Der alte Kapitän lachte nur milde und zeigte es mir erneut, und noch einmal, und noch einmal. Dabei erzählte er mit einer sanften Stimme in einer Sprache, die ich nicht verstand, und zeigte auf die Tempeltreppe.

Irgendwann verließ ich das Boot und machte mich daran, die Treppenstufen zu erklimmen. Stufe für Stufe, anstrengend, Scheinbar unendlich schien der Eingang entfernt, und so kletterte ich weiter, Stufe für Stufe für Stufe, immer wieder an mir zweifelnd, ob ich es schaffen würde, aber zu neugierig, um aufzugeben. Und wo sollte ich auch hin? Mittlerweile war es nach unten genau so weit wie nach oben. Also erklomm ich weiter den Tempel und wunderte mich, warum ich das ganz alleine tat. Niemand außer mir war auf den Treppenstufen. In Verschnaufpausen sah ich hinunter auf den Fluss und seine Boote, wie Spielzeugschiffchen schaukelten sie auf den Wellen. Ich sah das Seerosenzimmerhotel hinter dem Fluss … und kletterte weiter. Und weiter, Und ich kletterte. Stufe für Stufe für Stufe.

… und dann kam ich an den Eingang des Tempels, die letzte Stufe hinter mir lassend. Es gab keine Türen, sondern nur einen großen Torbogen, der in Dunkelheit führte. Keine Geräusche, kein Leben, nur Felsen und Stufen unter mir und das Dunkel vor mir. Und ich ging hinein, folgte der Dunkelheit und der Stille und spürte …

so gar keine Angst, kein Unbehagen, nur Neugier und Bereitschaft, neues Wissen aufzusaugen. Und dann wusste ich – plötzlich -, als wenn ein Vorhang von unsichtbarer Hand gelüftet wurde, dass dieser Tempel nach dem Polarstern ausgerichtet worden ist und immer dessen Licht folgt; dass nach der Dunkelheit etwas anderes ist, das weder dunkel noch hell ist, kein Felsen, kein Wasser, mehr als ein Gedanke und alles beinhaltend und mehr. Dass der Weg dahin noch mehr Stufen und Zweifel und Anstrengung bedeuten wird, aber es nur diesen Weg für mich gibt, das ihn alle gehen, in unterschiedlichen Geschwindigkeiten … aber alle den selben Weg; und wenn man ab und an zurückschaut, sieht man glitzernde Seerosenblätterliegewiesen und Boote auf dem Fluss und andere, die folgen werden.

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„Nichts

… wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!“, pflegte man zu sagen, und es ist wahr. Nach ein paar Tagen beruhigt sich alles irgendwie, und Chef kommt auf seine Art an, ohne sich quasi auch nur irgendwie zu erklären oder gar zu entschuldigen, aber sein Bedürfnis nach Small Talk spricht dann doch Bände.
Vielleicht muss ich mir bei einigen Sachen auch nur schlicht ein dickeres Fell zulegen und zuknöpfen, und das nicht immer an mich so dermaßen heranlassen, dass es mich aus der Fassung bringt.
Jedenfalls ist es jetzt wieder halbwegs gut im Büro – bis zur nächsten Krise. Aber die versuche ich dann besser zu meistern, versprochen!

Ich zieh mich noch immer meistensteils zu #QAF zurück. Oder in. In beides mal wieder – stories und Folgen. Hab sie ja alle auf DVD, und das ist gut so. Es wäre aber auch nett, wenn ich sie bequem auf dem Lappi jederzeit schauen könnte, wenn mir danach ist, ohne umständlich das externe DVD Laufwerk dranzubaumeln. Ist das zu viel verlangt? Offenbar. Denn iTunes – die verf*ckten F*cker! – haben nur die deutsch synchronisierte 1. Staffel im store für deutsche Kunden. Im US store kann man alle Staffeln selbstverständlich kaufen, aber nicht, wenn man einen deutschen iTunes Account hat! Dann nicht! ICH REGE MICH SCHON WIEDER AUF! Es ist ja nicht so, als müssten sie umständlich irgendwelche DVD Boxen quer über den Atlantik mit einem Wal schippern! Es ist ein verdammter Download, den ich willig bin, zu bezahlen (pro Staffel immerhin 20 / 25 $) … aber die wollen mein Geld nicht!
Natürlich habe ich meinen Frust auf Twitter ausgelassen, denn direkte Emails kann man denen ja auch nicht schreiben! Ich erwarte keine Antwort, ich wollte nur meinen aufgestauten Frust los werden.

Dass ich heute, an einem Samstag, wo bereits die neueste Episode #supernatural seit 36 Stunden in der Welt ist, ich sie sogar schon gedownloadet aber eben noch nicht geschaut habe, mich derzeit nur mit der Liberty Family beschäftige, ist sehr bezeichnend. Ich hab gerade die after-bombing-Folge von #QAF geschaut und genossen, all those feelings! … die vermisse ich eben bei #supernatural mehr und mehr.

Gestern hatten wir wieder Gitarrenunterricht, jetzt nur noch 14-tägig, aber ausreichend. Den Tag davor hatte ich versucht, die Übungen zu meistern, die ich beim letzten Mal aufbekommen habe; aber es wollte einfach nicht so klingen, wie es klingen sollte. Ständig war irgendwas falsch, und obwohl ich nur mit dem wirklich simplen E-Moll-Akkord begleiten sollte, bekam ich es nicht hin, so dass ich frustriert mich als unfähig ansah.
Und dann hast du deine Gitarrenunterrichtsstunde, willst deine Unfähigkeit demonstrieren, Jens, unser Lehrer zeigt nur kurz, wo genau du einsetzen musst .. .und es geht? ES GEHT?! Nicht, dass ich jetzt C oder … zurzeit noch schlimmer G7 beherrschen würde … aber es klingt! Zumindest die einfachsten Lieder, mal mehr mal weniger. Ich freue mich gerade darüber, und auch wenn meine finger weh tun und ich denen eine Pause gönnen muss, und mein linker Ellenbogen auch seit Tagen entzündet ist (wie es scheint) … ich übe gern weiter, bin ich eben doch nicht so unfähig, wie ich vorgestern noch dachte.

Erwähnte ich, dass ich Wochenenden, an denen ich nichts weiter vor habe und tun und lassen kann, was ich will, am liebsten mag? Ich höre gerade Heinz Rudolf Kunze und überlege, ob ich lieber noch einen Kaffee oder einen Chai Latte mir basteln soll. Der Haushalt ist erledigt und das Wetter ist dermaßen sauig, dass man ohne Gewissensbisse zu Hause bleiben kann, ohne sich am Montag rechtfertigen zu müssen, warum man das WE „verplempert“ hat. Gut, ich müsste heute noch irgendwann einkaufen gehen … aber das mach ich später. Erst mal noch ein wenig couchen. Ich denke, ich lese gleich noch ein bisschen …. Habt ein relaxtes Wochenende.

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Der kleine Kotz-Post in der Mittagspause

Den hätte ich eigentlich schon gestern Abend schreiben sollen, als ich heulend nach Hause fuhr aus dem Büro und am liebsten schon wieder gekündigt hätte!

Wieso mache ich aber auch überhaupt nie was richtig?

Da ich irgendwann vor Urzeiten Chef mal zeigte, wie man eine PDF erstellt (oder diese öffnet, oder wie man im Web nach Programmen suchen kann, um seltsame Dateien zu öffnen … ) jedenfalls seit geraumer Zeit denkt Chef, dass ich was PC & Co. betrifft DIEjenige bin, die alles wissen und können muss. Meine diversen Einwürfe, dass ich auch nur ab und an mal was aufschnappe, aber ansonsten brav die Leute anbettel bei Problemen, die sich damit auskennen, ignoriert er.

Und was war nun passiert?
Bekanntlich buchhalte ich ja in der Kanzlei herum. Was auch nicht das Problem ist. Nun wollte das Steuerbüro doch noch die Sachkontenblätter für 2017 haben – warum ich die noch nicht hergegeben hatte, weiß ich jetzt auch nicht mehr, aber ist ja kein Problem, ich weiß ja, wie es geht. Also tat ich, was ich auch die Jahre zuvor immer tat, wenn das Steuerbüro solche Dinge haben wollte: Ich stellte das Buchhaltungsarchiv für 2017 wieder her und wollte dann die Sachkontenblätter drucken.

Nur ließ sich eben das blöde Jahr 2017 aus unerfindlichen Gründen (die ein ITler vielleicht verstehen würde) nicht wieder herstellen. Alle anderen Jahre waren da, 2017 nicht. Ich habe keine Ahnung, wo der Fehler lag oder was ich hätte anders machen können. Ich kam jedenfalls an die 2017-Konten nicht (mehr) ran. Also rief ich dann die Hotline (stand ja auch so in dem Fehleraufploppkasten des Programmes). Via TeamViewer haben die sich dann auch auf meinen PC drauf geschaltet, aber das Problem ging wohl tiefer und war eben nicht mal eben so zu lösen. Der EDVler konnte mir auch nicht sagen, wie das Problem überhaupt zustande kam.

Zwischenzeitlich kam Chef aus seiner Mittagspause zurück und sah mich nur am Telefonieren, und während ich diverse Dateien mitsuchte, um wie gesagt an die geforderten Jahreszahlen zu kommen. Dabei konnte ich natürlich schlecht tippen, oder buchhalten, oder überhaupt ans Telefon gehen … ich war ja anderweitig besetzt. Die Sache dauerte, und kam dann gestern Abend doch nicht zu einem Abschluss.

Irgendwann – als mich die Hotline auf morgen vertagte – habe ich dann versucht, Chef das Problem zu erklären; aber der wollte das alles NICHT wissen. Der Fehler lag SELBSTVERSTÄNDLICH bei mir! Ich bin dafür verantwortlich, und warum mache ich denn den Jahresabschluss 2018 schon, wenn der von 2017 nicht stimmte?! Ähm … nein Chef, die Jahresabschlüsse waren alle in Or…
„Das interessiert mich nicht! Es ist ihre Aufgabe, dass das in Ordnung ist, und sie verplempern mein Geld und meine Zeit …!“
Ist klar! Mein Fehler! Wie konnte ich auch nur etwas anderes annehmen?

Wenn ich mich getraut hätte, hätte ich Chef seine Tür geknallt. Das tat er dann für mich. Dann redeten wir nicht mehr miteinander. Das tun wir immer noch nicht, einen Tag und mittlerweile eine gerettete 2017-Sachkonten-Aufstellung später. Wenn er lustige Anekdoten zum besten geben will, stellt er sich in das andere Schreibzimmer, wo A. sitzt. Ich werde ignoriert. Mir werden die Mappen zurück auf den Tisch geknallt. Wenn Post zurückkommt, weil die Adressaten nicht mehr dort zu ermitteln sind, ist das mit vorwurfsvollem eisigen Blick meine Schuld – wieso weiß ich das denn nicht, bevor ich 70 Cent verplemper?!

Ich kann mal wieder nur verlieren; und es ist auch kein Wunder, dass ich letzte Nacht davon träumte, unbedingt den Zug nach OL zu erwischen und dort um die Rückgabe meines Jobs zu betteln. Da wusste man jedenfalls, was ich kann und man sagte auch mal Danke.

Zurzeit herrscht eisiges Schweigen, und ich hab ständig Wuttränen in den Augen, denn ich weiß gar nicht, was ich hätte anders machen sollen. An das nächste Update traue ich mich gar nicht heran, denn wenn es schief geht, ist es selbstverständlich MEINE Schuld.

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Nun aber

Vancouver, damals, irgendwo in einer Touristinfo, August 2012 …

Zurücklehnen und die Woche – oder sind es schon wieder Wochen? – Revue passieren lassen. Es könnte ein wenig durcheinander werden.

Da war zum einen mein Geburtstag, einige haben an mich gedacht – an der Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön für all die Glückwünsche. Am eigentlichen Geburtstag, der dieses Jahr auf einen Dienstag fiel, wachte ich allein in der Wohnung auf. Knuffel war schon in sein Büro nach OL verschwunden und der Kater war noch nicht sehr gesprächig. Immerhin bekam ich eine Signal-Nachricht mit Geburtstagsgrüßen von ihm, also Knuffel. Es schien so, als würde es ein ganz normaler hektischer Bürotag werden; und ich gebe zu, dass ich hätte heulen können bei dem Gedanken, dass es eben ein ganz normaler Tag sein würde. Wen interessiert schon mein Geburtstag?
Chef brachte eine Tüte Geschenk; Gewürze und einen Gutschein aus diesem wirklich genialen kleinen Laden, der Gewürze und Messer verkauft und in den ich kaum rein komme, weil seine Öffnungszeiten mit meinen Arbeitszeiten selten kompatibel sind. Aber irgendwie muss ich das noch schaffen.
Kurz vor Mittag kam dann die Überraschung ins Büro: Ein riesengroßer Blumenstrauß mit einem Teddy … für einen wunderbaren Menschen stand in der Begleitkarte, sonst nichts.

Ich rätselte, fühlte vorsichtig bei diversen Verdächtigen vor, die sich aber alle als unschuldig herausstellten. Um es aufzulösen: Knuffel! 🙂

Naja, die restliche Woche raste vorbei, wie immer. Es geht ja immer alles noch viel schneller. Aber ich will nicht klagen. Am gestrigen Freitag nahm ich meine Mini-Familie und spendierte ihnen Essen im Brauhaus, sie überstimmten mich schlicht. Ich dachte bisher immer, dass es da drinnen halt nur so Snacks zum Bier geben würde, also Bretzel und Kurzgebratenes wie Spiegelei oder halt mal ne Currywurst – aber nein … das Essen dort war vielseitig. Knuffel und ich hatten selbstgemachte Spätzle, Rotkohl und Wildgulasch. Ich denke, wir werden das Brauhaus öfters aufsuchen.

Dann war da noch das SPN-rewatching+basteln mit Jo der 9. Staffel, Folge 2, geburtstagsbedingt auf den Mittwoch verschoben. Und alles war gut, bis ich auf den Blog unsere gebastelten Gedanken zur Episode bloggen wollte – und nicht mehr rein kam. Nope, nichts zu machen; irgendein Plugin schoss quer und verhinderte das Einloggen komplett. Nun hätte ich ausflippen und einen Tobsuchtsanfall bekommen können; aber ich war an dem Mittwoch schlicht zu müde und beschloss, das am Wochenende zu richten. Ein kurzer Blick in diverse Foren bestätigte, dass ich nicht die einzige mit dem Problem war. Es gab ja nicht nur ein WordPress-Update, sondern auch diverse Windows-Aktualisierungen, Themes wurden angepasst und Plug-Ins auch … und irgendwo da dazwischen passte etwas nicht mehr.
Und während ich Freitagnachmittag müde von der Bürowoche auf dem Sofa vor mich hindämmerte, gab ich das ganze Problem einfach an den Support weiter, bevor ich noch mehr Chaos anrichten würde; verdöste ein paar Stunden, und als ich es dann wieder versuchte, war alles wieder gut auf dem Blog (sonst könnte ich ja auch kaum bloggen heute). Puh … noch mal entspannt davon gekommen. 😀

Ach ja … ich bekam übrigens Johny Cash-tickets für den ersten Februar-Sonntag 2019, direkt in der Stadthalle vor unserer Haustür quasi. Es ist eine Tribute-Band (natürlich, wäre ja auch seltsam, wenn Mr Johnny RING OF FIRE Cash himself auf der Bühne seine Country-Rocksongs zum besten geben würde, ist er doch schon eine Weile …. wo auch immer … im Himmel? Ich hoffe, dass es diesen Ort gibt.)

Dann gab es noch ALPHA – der Film, den ich gerne im Sommer im Kino gesehen hätte, aber der auch nicht mit meinen Bürostress vereinbar war. Den spendierte ich mir also auf iTunes und kann ihn jetzt jederzeit inklusive BTS schauen … und er lohnt sich; allein wegen der Bilder, auch wenn die story an sich einfach ist. Und es hat ein fucking HAPPY END! Und ich brauche happy endings mehr denn je gerade.

Und warum auch immer vermisse ich die Tage Vancouver / Kanada wieder mehr als sonst:

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Da war einiges …

… in der letzten Woche, nicht nur Aktenstapelmarathon, sondern leider auch Blogchaos, weil ein paar Plug-In-Updates Schnupfen hatten und mein Dashboard blockierten.

Dann war da noch Alpha, Geburtstag, der Teddy-Flower-Vorfall, Vorfreude auf Johnny Cash, eine neue supernatural-Folge (die ich aber erst noch schauen muss). Aber das alles muss jetzt noch ein bisschen länger warten, bis ich nicht mehr ganz so müde bin.

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Hello 2019

Da bist du ja schon! Was heißt schon, das Jahr 2019 ist auch schon wieder 5 Tage alt, und ich komme erst jetzt dazu, auf dem Blog ein wenig zu berichten, was sich so getan hat. Oder nicht getan hat; in Ermangelung von irgendwelchen extravaganten Partys. Silvester haben wir total entspannt mit dem Fernseher verbracht. Wir hatten nicht mal Alkohol, dafür aber das nachgeholte Festessen von Weihnachten, auf das am 2. Weihnachtsfuttertag schon niemand mehr Appetit hatte. Die Knallerei fand erfreulicher Weise tatsächlich zum größten Teil nur in der Silvesternacht und nicht Stunden oder gar Tage vor- und nachher statt, so dass KLECKS sich nur marginal hinter der Couch verstecken musste. Was aber am erstaunlichsten war, ist der Umstand, dass ich während der Büro-Ruhe zwischen den Jahren, in denen Chef ganz alleine im Büro herumwirtschaften wollte (weil er dann doch nicht anders kann) ich NICHT die erwartete WhatsApp erhielt mit dem panischen, aber nicht weniger befehlsmäßigen Inhalt: DA IST EIN beA! Was dann für mich übersetzt bedeutet hätte: Kommen Sie sofort her!
Nein, ich hatte meine Ruhe die ganzen 11 freien Tage lang; und ich gebe zu, am Ende freute ich mich fast wieder darauf, am Mittwoch ins Büro zurückzudürfen, obwohl mich dort das Restechaos aus 2018 erwarten würde …

… und erwartet hat. Aber hey, einer meiner stillen Vorsätze für 2019 ist, dass ich gelassener mit Akten umgehe: Ich bin weder faul noch unstrukturiert, ich mache meine Arbeit eines nach dem anderen, und es ist ganz normal, dass ich nicht alles gleichzeitig schaffen kann. Damit muss ich leben, damit muss Chef leben, auch wenn er mich aufzieht, dass da ja immer noch Bänder liegen! Ich nehme seit 16 Jahren diesen flapsig hingeworfen Spruch viel zu ernst! Relax! Dafür hat Chef am 4. Januar bereits seinen Jahresabschluss auf dem Tisch!

Was ist bereits neu? Wir haben eine neue Mitbewohnerin: Alexa!
Oh, Gott! Nein … jetzt hat sie auch diese Datenspionin im Haus! (Ich höre einige bereits entsetzt die Augen verdrehen, wie kann man nur sich freiwillig diesem Datengiganten aussetzen!?). Ja, ich weiß … aber ganz ehrlich: es ist schon cool, auf dem Klo sitzend Befehle mehr oder weniger zu brüllen: Alexa, mach das Licht an/aus/grün .. oder mach Musik an … lauter/leiser … Wie spät ist es? … Erinnere mich daran, den Müll mit runter zu nehmen in 15 Minuten.
Es ist schlicht lustig zu beobachten, wie Knuffel mit seinen Händen voll mit Kaffeetassen minutenlang in der Küche steht und Alexa beizubringen versucht, das Licht auszuschalten, ohne dafür seine Nase an den Schalter zu drücken. Also steht er da, und ruft Alexa! Mach das Licht aus! Und Alexa, mit ihrer leicht erotisch angenervten dunklen Stimme reagiert nicht, oder nur mit den Worten: Es tut mir leid, diesen Befehl kenne ich noch nicht. Während mein Kaffee kalt wird! LOL Mein Zuhause ist eine Comedy-Arena!

Und was ist mit den richtigen Vorsätzen für 2019? Sport und so, damit man wieder ein wenig fitter herumwatscheln kann, wenn man schon wieder watscheln muss?
Ich habe ganz ehrlich und frei gestanden keinen Bock auf Sport. Ich müsste, schon um den ganzen zurückgewanderten Kilos zu Leibe zu rücken. Aber dann flüstert die kleine fiese Stimme in meinem Kopf: Wofür? Ich bin also noch unentschlossen, mir da ein direktes Ziel zu setzen oder mit Diät/Sport anzufangen; aber immerhin habe ich mir vorgenommen, besser auf mich aufzupassen, regelmäßiger zu trinken, auf mein Essen wieder zu achten (weniger Take outs!) und soweit das Wetter ausgeh-angenehmer sein wird, eben genau wieder das zu tun: Mehr rauszugehen.

Highlights 2019 werden jedenfalls sein: Ed Sheeran im August und davor mit Jo zusammen Rügen! Auf Rügen freue ich mich am meisten, auch wenn dafür nur bisher das Vorhaben im Kopf geplant ist. Es ist zu lange her, dass ich auf meiner liebsten Insel Zeit verbracht habe.
Nicht ändern wird sich wohl auch in 2019 mein Lesestoff; gebt mir mehr Brian & Justin Love/Drama-stories; I can’t never get enough! (Und es gibt ja noch so viele, ich muss sie nur finden!)

Und dann war da noch der letzte Traum, der mich …. okay; das kann ich nicht erzählen, weil Chef mit lesen KÖNNTE (also so rein theoretisch), und wenn er dann erfahren würde, dass ich davon träumte, dass er mir die Füße massierte, während ich wie eine Wahnsinnige seine Diktate tippte, könnte er ja sonstwas von mir denken … und dann könnte ich nie wieder ins Büro zurück. *lol* Ups!

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Das Faulenzen an den letzten Tagen

… wird langsam selbst für meinen Hintern zu anstrengend. Ich verschmelze mit dem Sofa und mit dem KINDLE. Als ich noch rauchte, kam ich wenigstens regelmäßig auf den Balkon. Vorbei. Ich freute mich über 6 neu gefundene stories und mutmaßte, dass die freien Tagen doch nicht ausreichen könnten; aber es stellte sich heraus, die Autorin ist eben noch ein wenig … naja .. naiv. Und eine Story hatte ich sogar schon, sie kam mir so unheimlich bekannt vor (ich las sie trotzdem noch einmal bis zum Schluss). Aber mir fehlt eine story, die ich noch nicht kenne, die mich packt vom ersten Absatz an, bei der ich weinen muss und meine Hormone wieder gewirbelt werden, wo ich nicht loslassen kann und wo ich zwischendurch ganz ernsthaft ein paar Mal zum Ende „blättern“ muss, um mich des wirklich dort stehenden Happy Endings zu vergewissern. Es sind einige in Arbeit, die genau diese Art von Geschichte zu werden versprechen, aber sie sind eben noch nicht fertig, und das ist auch so eine Regel: Ich lese nur completed stories – um nicht doch am Ende noch, quasi auf den letzten Metern, von einem Cliff geschubst zu werden – ohne Happy End Fallschirm.

Und so hangel ich mich durch die Tage, die irgendwie aus dem Rahmen fallen, weil sie weder Feiertag noch Alltag sind, und habe das Gefühl, auf etwas zu warten, das aber gar nicht auf meinem Sofa stattfinden wird; aber alles andere scheint mir gerade dann doch mit zu viel Anstrengung verbunden.

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Weihnachtsabendmorgen

… na, eigentlich schon fast Mittag. wir hatten ein kleines Frühstück, der Kartoffelsalat ist geschnippelt und der Braten für morgen ist in der Röhre. Im Radio lustige Weihnachtsmusik … Reinhard May und ein höchst ungewöhnliches Tier, das ihm seine liebste im Song schenkt. Was das wohl für ein Tier ist? Eines mit zwei Köpfen, ein Zieh-Mal-Drück-Mal ploppt in meinen Kopf. Das war eines der Tiere von Dr. Dolittle, von dem ich als Kind ein Buch hatte, und das Zieh-Mal-Drück-Mal hatte zwei Köpfe und war mein liebstes. Meine Tanten mussten mir davon immer vorlesen, während ich mit einem gigantischen Federbett in einem noch größeren Bett lag in der immer kalten Schlafstube. Schlafstuben waren in meiner Kindheit immer kalt; und ich mochte den Geruch von frisch gewaschener Bettwäsche. Ich habe keine Ahnung, warum sich gerade diese Erinnerung gerade hereingeschlichen hat. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit, an Weihnachten, das ich ein wenig sentimentaler bin, als sonst. Vielleicht liegt es auch daran, dass mir eben bewusst wurde, dass nun vermutlich weniger Weihnachtsfeste vor mir liegen, als ich hinter mir habe; und deswegen ist es so wichtig, dass man die paar, die noch kommen, inklusive das von 2018, so verbringt, dass man nicht irgendwann denkt: Hätte ich mal …

Ich werde mir noch einen Kaffee erlauben und Radio hören, Twitter liebevoll im Auge behalten und den Braten auch, nachher eine kolossale Dusche genießen und nach dem Stollen-Essen gehen wir tatsächlich zu einer Amateur-Theater-Aufführung: die Weihnachtsgeschichte. Und schon deswegen wird dieses Weihnachten ein kleines bisschen anders sein, als die anderen Weihnachten bisher waren.

Frohe Weihnachten.

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Er ist da!

Der Weihnachts-Jahreswechsel-Urlaub. Die letzten Tage habe ich quasi nur noch in Akten gewühlt, getippt, getippt und getippt, nichts mehr aufgeräumt, weil: Tippen Sie eigentlich auch mal was?! Man kommt gegen Chef’s Diktatwahn allerdings nicht an, so lange er nicht mal wieder einen halben Tag wenigstens vor Gericht die Welt, oder zumindest diverse Mandanten retten geht.

Das Weihnachtsfeier-Essen mit den ehemaligen OL-Kollegen am letzten Mittwoch, für den ich sogar von Chef extra einen halben Tag frei bekam, war dagegen erfrischend lustig und informativ und ich genoss den Abend und freute mich, alle wieder zu sehen. Ich erwichtelte sogar den begehrten Toffiffe-Likör, den wir gerade angerissen haben, während ich diesen Beitrag schreibe. Überhaupt tat es gut zu erfahren und zu sehen, dass man noch immer vermisst wird. Ansonsten hat sich in OL kaum was verändert, immer noch strukturlos-chaotisch, mehr und mehr Aufträge, kaum noch Zeit, Stress, Kloschlangen …

Und dann komme ich abends happy nach Hause und finde eine WhatsApp von A. die mit dem Scanner im Büro hemmungslos überfordert war. Ich muss immer noch lachen, denn obwohl sie angeblich alles gecheckt hatte und sogar den PC runter- und hochgedrängelt hatte … der PC meckerte immer herum, es gäbe keinen Scanner, damit keine Scans, damit keine PDFse, die man dann kurz vor Feierabend noch in alle Welt rumschubst. Ja, wie auch, wenn man den Scanner nicht mit dem USB-Kabel (das, damit es nicht stört, schlicht seitlich am Tisch abgelegt war) nicht anstöpselt. Chef brach dann am nächsten Morgen, als er mich vergnügt die Scans des Vortages nachholdend vorfand, zusammen, als er erfuhr, woran das ganze Drama schlicht lag. Heute konnten wir uns dann beide nicht verkneifen, immer wieder kichernd darauf hinzuweisen, dass das doch toll ist, wie man scannen kann, wenn man nur das Kabel reinsteckt. Ich glaube, A. war am Schluss ein bisschen angepieselt.

Und weil ich dann heute auch mit dem Fax auf Kriegsfuß stand, das partout nicht dieses eine Fax rausschicken wollte, das aber heute noch einen Eingangsstempel vom Gericht brauchte, weil also ein Fax-Schreiben sich immer quer stellen muss am letzten Tag, hatte ich nach mehreren Nörgeln, Fluchen und lautem Schnaufen Chef’s genervtes Okay: Dann nehmen Sie halt das beA! Und so beA-te ich zum wirklich aller ersten Mal und ganz hochoffiziell den Schriftsatz an das Sozialgericht; war stolz wie Bolle und konnte dem dämlichen Fax-Geräte den Mittelfinger zeigen!

Und so kam es, dass ich tatsächlich wirklich pünktlichst 13 Uhr auf dem Weg zum letzten Gitarrenunterricht des Jahres 2018 war. Weihnachtslieder und ‚Maria durch den Dornwald ging‘; und ja, ich kannte das Lied wirklich nicht; aber der Adel hat das ja auch besungen. Es ist aber schwer von den Noten zu spielen .. aber ich kann ja jetzt üben …
Anschließend nur noch schnell zur Post das letzte Einwurf-Einschreiben aufgeben, sich dabei den rechten Fuß vertreten, dass man nur noch noch mehr humpelnd zum Gerichtsnachtbriefkasten kam, um auch noch den Schriftsatz einzuwerfen, der auch noch heute beim Stamm-Amtsgericht auftauchen musste. Fristbriefkästen sind eine tolle Erfindung, und es muss auch niemand um Mitternacht noch mal raus, um den Briefkasten zu leeren, wie ich bedauernd lange Zeit annahm. Nee, der hat eine Zeitschaltuhr, und Punkt Mitternacht schließt sich eine Klappe und trennt damit die Post von dem, was noch rechtzeitig (also sozusagen heute) eingeworfen wurde, und das, was danach kam, also 0.01 Uhr des nächsten Tages eingeworfen wurde.

Ja, wie auch immer; ich hab jedenfalls alles mehr oder weniger erledigt, auch wenn das Büro noch wie Schlachtfeld aussieht und ich dann am ersten Arbeitstag im neuen Jahr erst mal einen Tag brauchen werde, um aufzuräumen und Reste wegzusortieren.

Aber nun habe ich U R L A U B; und ich werde die Tage genießen; mit Kerzen und Essen und Toffiffe-Likör, Erdbeerbowle, Weihnachtsschnulzen, dem KINDLE und dem Kater und überhaupt mit der Familie, ganz relaxed und gemütlich. Es könnte allerdings sein, dass Chef am Montag doch noch anruft, weil er ein beA sieht, das er nicht abrufen kann. *kicher*

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Dann war da noch der Freitags-Verrat

… über den ich erst jetzt berichten mag, denn wie so oft an den letzten Wochenenden war ich vor allem damit beschäftigt, mich auszuruhen und den Montag nicht so schnell kommen zu lassen, aber das tut er doch immer. 

Aber was war passiert am Freitag, dass mir das immer noch sauer aufstößt? Freitags habe ich normal 13 Uhr Feierabend. An den Freitagen, an denen wir Gitarrenunterricht haben, muss ich auch pünktlich weg, weil die Zeit läuft und wir genau 35 Minuten ohne Stau brauchen, um zum Unterrichtsort zu kommen. An diesem Freitag hatten wir jedoch keinen Unterricht, und da Chef auf einem auswärtigen Gerichtstermin für das Recht unserer Mandanten kämpfte und zwischendurch anrief, dass er es wohl nicht mehr vor 13 Uhr zurück ins Büro schaffen würde, sah es so aus, als wenn ich tatsächlich pünktlichst aus dem Büro ins Wochenende kommen würde. Dachte ich. Wir hauten rein, tippten und tippten und füllten die Unterschriftenmappen mit Schreiben, die dann eben erst am Montag raus gehen würden, wenn Chef seine Unterschrift draufgekritzelt haben wird. Wenn … 

Tja, wenn er nicht 15 Minuten vor 13 Uhr doch ins Büro stürmte, triumphierend, im Eilschritt die gefüllten Mappen unterschrieb, mir noch zuflötete, ich bräuchte nur noch die Emails versenden … Schönes Wochenende … weg war er. 12.50 Uhr fing ich an, die Schreiben einzuscannen, natürlich stürzte das Scann-Programm erst mal 3 mal ab, weil sich Scanner und RenoStar nicht mögen, und sobald RenoStar auf den Server zugreift, verweigert der Scanner jegliche Mitarbeit. Das Spiel hatte ich dann wie gesagt 3 Mal. Jedes Mal den Scanner wieder abstöpseln, RenoStar schließen, das Programm überzeugen, nicht nach der Problem-Lösung zu suchen, die es ja doch nicht finden würde. 12:57 Uhr hatte ich dann alle Schreiben eingescannt und die restlichen paar in Umschläge gepackt (wenn ich eh schon zu spät bin …), während die Kollegin dankbarer Weise wenigstens schon die Faxe weggescheucht hatte.
12.58 Uhr fing ich dann an, Emailse zu versenden, eine nach der anderen, 22 Stück, für jedes brauchte ich ca. 40 Sekunden, bevor ich den PDF-Anhang entsprechend benannt und gespeichert habe, die Emailadressen überprüft habe, auf Senden klicken … es dauert halt doch eben seine Zeit, und jedes Mal das stille Gebet, dass der Server nicht abkackt oder das Internet mal wieder ausfällt …. Ganz zu schweigen von der ständig schwebenden Gefahr, in der Eile die falsche PDF an eine völlig falsche Email dranzubaumeln … 

13:15 Uhr hatte ich dann auch alle Emailse versendet, Chef und Kollegin waren da schon längst weg. 13:20 Uhr hab ich dann auch AB angeschaltet, das Büro abgeschlossen und war auf dem Weg ins Wochenende … stinksauer … Und das bin ich immer noch! Kollegin meinte zwar, ich hätte die Emails ab 13 Uhr einfach liegen lassen sollen, aber das hab ich mir dann auch nicht getraut, schließlich war es eine direkte Anordnung: Schicken Sie die Emails noch raus! Dem konnte/kann ich mich nicht recht widersetzen; aber ich überlege, was gewesen wäre, wenn ich an dem Tag doch Gitarrenunterricht gehabt hätte? Vermutlich wäre ich dann nach dem Gitarrenunterricht zurück ins Büro gefahren … und wäre noch grummeliger gewesen!
An den anderen Bürotagen kriegt Chef sonst jedes Mal 5 Minuten nach 18 Uhr, wenn ich immer noch da bin, einen halben Tobsuchtsanfall, wieso ich noch da wäre, meine Vorgängervollzeitkolleginnen hätten ihre Arbeit immer so eingetacktet, dass sie sofort 18 Uhr aus dem Büro konnten; er würde dann schließlich seine Ruhe haben wollen und Überstunden werden sowieso nicht angerechnet oder gar bezahlt!

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The Spear

… und die Hoffnung, weil am Ende ist MICHAEL/DEAN wieder da, und mit einem Fingerschnipps die Winterpause. 

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Unhuman Nature

Man sollte meinen, es gäbe keinen Platz mehr bei mir für die einstige absolute Lieblingsserie. Und ich gebe zu, ich tu mich schwer damit seit der 12. Staffel. Meine Hoffnung lag ja auf den storybogen der 14.: MICHAEL DEAN, aber der wurde ja scheinbar nach nur 1,5  Episoden eingezogen. Scheinbar. 

Nun ist JACK, unser foster son und Nephelim und derzeit ohne grace schwer krank, und seine 3 Väter ziehen los, um irgendwas zu tun, damit es ihm besser geht und er wieder gesund wird. Wobei DEAN als Vater einfach umwerfend ist! Mitten drin dann die Weisheit, dass es nicht die Orte sind, die man in seinem Leben gesehen haben muss (wie Hawaii, Tahiti oder das Taj Mahal), sondern dass es die Zeit ist, die man mit den Menschen verbringt, die einem am wichtigsten sind … und so geht JACK mit DEAN erst Baby fahren und dann angeln. 

Derweil geht diese sinnlose Story um NICK weiter, der den Mörder seiner Family sucht. Wer braucht diese story bitte? Ich nicht. Dabei ist zumindest mir klar, dass NICK nicht (nur) das Opfer ist, als das er sich darstellt… und nicht erst, seit er seit 2 Folgen loszog, um so ziemlich alle Beteiligten von damals ein bisschen zu foltern und dann zu killen.
Meine Theorie ist, dass NICK schon immer schizophren war, ABRAXAS ist seine mörderische Seite, von der LUCI natürlich wusste, als er NICK besetzte, damals, in der 5. Staffel; als die Geschichte um LUCI noch ins supernatural-epic-story-Bild passte. Am Ende betet NICK jedenfalls verzweifelt zu seiner finsteren Seite … und weckt damit wohl LUCI aus dem NICHTS wieder auf! Arrrrr! Hatte ich erwähnt, dass ich diesen storybogen so gar nicht brauche? Das ist so …. hervorgeholt und unnötig!

Dabei passieren im Bunker gerade ganz andere Dinge (zum Glück scheint er jetzt nicht mehr so übervölkert zu sein, und SAM hat aufgehört, die Küche zu schrubben, Pflaster zu kleben und Nachhilfe zu Netflix zu geben). Jedesmal (exakt bisher 2 Mal), wenn es um die eventuelle Heilung des NEPHELIM geht, bekommt DEAN Hör-/Sehstörungen. Das muss ja was zu bedeuten haben!
Meine Theorie: MICHAEL zieht noch immer die Fäden inside of DEAN, er ist nicht einfach so verschwunden. JACK als geheilter powervoller NEPHI könnte dem AsylMICHAEL gefährlich werden und ihn überhaupt enttarnen, deswegen funktioniert am Ende doch nicht der Heilungsversuch mit dem Gabriel-Grace, das CAS von dem russischen Healer-Paten „für einen späteren Gefallen von den Winchestern“ besorgt hat. 

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