Texel Impressionen

Da waren wir quasi fast total spontan für 3 1/2 Tage auf der holländischen Texel-Insel, und wenn man mich fragt, was am schönsten war: Der Sturmtag am Leuchtturm, wo der Seesturm den Sand ins Meer trieb und uns ein kostenloses Gesichtspeeling bescherte. Es war großartig!

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Ed Sheeran

fast im Regen, und trotzdem war es gut. Er ist unglaublich auf der Bühne, wie er ganz alleine das Publikum rockt. Ich hatte jedenfalls Spaß, und darum geht es ja.

Wir standen ziemlich weit hinten, was okay war. Ich bin zu alt, um stundenlang direkt vor der Bühne eingeklemmt zu sein. Also wanderten wir im hinteren Bereich herum, zu Beginn von Bierbude zu Bierbude, denn die hatten Regendächer, unter die sich alle drängten, sobald wieder große Tropfen fielen, und sie fielen und platterten die ganzen 2 Stunden zuvor, bis Ed dann endlich auf der Bühne auftauchte. Aber nasser als nass konnte man irgendwann auch nicht mehr werden und der Regen war ja warm.

Ich war, optimistisch wegen meiner abgenommenen 10 kg, ohne Krücken unterwegs, was vielleicht doch ein wenig zu optimistisch gedacht war. Wir mussten erst mal ziemlich weit laufen (durch strömenden Regen), bevor wir zum eigentlichen Messegelände gelangten, obwohl das eigentlich von unserem Hotelzimmer aus nur einmal über die Straße war. Und blöderweise hatte ich gar nicht meinen Schrittzähler mit! Das hätte FitPoints gegeben! So gab es nur Muskelkater am nächsten Tag. Der hatte es aber in sich. Auch das Stehen tat meinen Knien nicht besonders gut und man fand einfach nichts zum Sitzen, nicht mal was zum Anlehnen, denn auch diese Randplätze wurden eisern verteidigt von denen, die schneller da waren als wir. Aber nun gut, wir waren da und Ed Sheeran auch, also … ignorier Regen und Beinschmerzen und Kniezwicken!

Die letzten 3 Lieder vom Ed haben wir dann doch noch weiter weg, aber eben sitzend genossen, bevor wir den Laufkreis schlossen und zum Hotel zurück krochen, also ich kroch dann wirklich auf den letzten Knie/Bein-Knorpeln und das Hotel wollte einfach nicht näher kommen.

Das Hotel war für eine Nacht in Ordnung, das Frühstück okay, aber ausbaufähig. Die Bettmatratzen zu weich und bouncig … Und das ausgewählte Flafafelle-Haus hatte prompt nen Wasserschaden, als wir ausgehungert vor dem Konzert dort ankamen, so dass wir auf den benachbarten Griechen ausweichen mussten, was aber total okay war und mir half, meine WW-Punkte am Konzertabend nicht zu überschreiten. (Für mich gab es gegrilltes Hähnchenbrustfilet mit Rosmarinkartoffeln und gegrillte Zucchini und Paprika).

Alles in allem ein guter Urlaubsstart, mit genügend Action, Überraschung, Drama und Bahn-Verspätung. Speaking of Bahn: Extra für die Rückfahrt das Abteil im Ruhebereich gebucht, nur um dann bei jeder Station durch ein fürchterlich lautes Bahnjingle mit anschließender Ansage aus dem gemütlich relaxeden Bahnerlebnis gebrüllt zu werden.

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T minus 2,5 Arbeitstage bis zum Urlaub! Ich kann es kaum noch erwarten. Nie war der Urlaub dringend notwendiger, als dieses Jahr.

Und nichts geplant, außer Ed Sheeran am Samstag. Alles andere: spontan oder gar nicht. 10 Tage Bett/Balkon klingt auch nicht verachtenswert, wo ich doch auch noch diese eine story auf dem KINDLE habe, extra für den Urlaub aufgespart.
Vielleicht aber finden wir spontan ein kleines Urlaubsinselchen zum Hinflüchten.

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Balkonien

Schon ein Hauch Urlaubsflair….

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Zuwarmi-Update am 25.07.2019 – heute soll es den heißesten Tag des Jahres geben, und die Hitzerekorde des letzten Jahres werden noch in den Schatten gestellt. Es ist warm, aber wem ich erzählen das? Allen ist warm. Auch der Gerichtsvollzieherin, die ich heute berufsbedingt anrufen musste, und die sich mit den Worten meldete: Ab 25 °C stellt mein Gehirn die Mitarbeit ein! Humor hat sie jedenfalls noch zwischen den Kuckucks-Aufklebern.
Ich habe gerade Mittagspause, meine Penne auf Gemüse verputzt, höre Musik und lese Twitter, während der Venti mich zubläst. Ich habe die Tage schon die ganze Zeit „Schulter“, und die wird sicher mit dem Dauergeblase auch nicht besser werden. Aber ohne Venti geht es eben auch nicht.

Heute immerhin habe ich meine Sommerurlaubsvertretung in die Tücken dieses Büros einführen dürfen. Es ist schon erstaunlich, was ich alles seit nunmehr Jahren an Arbeitsabläufen routiniert abspule, ohne großartig darüber nachzudenken, aber wenn man jeden Schritt erkären muss, merkt man erst, was man alles nebenbei erledigt. Und wie man zum Beispiel den Tagesstempel umstellt, ohne sich die Finger tintig zu machen.
Und wenn ich schon von der Urlaubsvertretereinarbeitung berichte: Ich freue mich dermaßen auf meinen Urlaub, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Obwohl kein Kreta, Hawaii oder was auch immer auf dem Programm stehen; nur ein bisschen Ed Sheeran und ganz viel Balkon. Auf selbigen hält man es bei diesen Temperaturen am besten früh morgens um 6 Uhr aus. Heute getestet. Denn schlafen konnte ich ab da sowieso nicht mehr, also saß ich mit Kaffee und KINDLE und genoß, dass es nur etwas über 20 °C waren.

Ansonsten geht es mir gut, trotz Hitze. Das WW-Programm läuft, die Schulter tut weh (verlegen, wie gesagt) und die Hosen sitzen lockerer. Und jetzt muss ich auch schon wieder mich um Akten kümmern. Wenigstens sind die Finger heute nicht auf Krawall gebürstet und tippen brav, wie man es ihnen sagt. Der PC allerdings … der streikt und macht auf ALTERSSCHWACH gepaart mit WARM! Hatte heute schon wieder einen Absturz. Morgen kommt der Techniker. Morgen ist Freitag. Halten Sie durch!

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Seit Tagen bimmelt (ich vermute ein- und derselbe) uneinsichtige Mensch in meiner Mittagspause im Minutentakt Sturm, hinterlässt aber nie eine Nachricht, wenn der AB pflichtbewusst rangeht, sondern – wie bereits gesagt – bimmelt sofort nicht mal eine halbe Mintue später wieder durch, mit dem selben Ergebnis.

Und es nervt! Gewaltig!

Bin sowieso gerade sehr genervt, weil abgrundtief urlaubsreif. Kann es kaum noch erwarten, dass in knapp 2 Wochen endlich meine Ferien los gehen; und da ich nur 2 Wochen am Stück urlauben darf, werden sie viel schneller vorbei sein, als mir lieb sein wird. Also quasi jetzt schon!

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Einmal im Jahr

… und vor allem, wenn das Knuffelgemahl die BIG FAT 5 erreicht hat, muss man auf sämtliche WW Punkte dieser Welt pfeifen und endlich das Steakhouse ausprobieren, von dem alle Welt oder zumindest Nordingham spricht:

Ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal Ofenkartoffel hatte, oder Cocktail … ganz zu schweigen von dem hier nicht mehr abgebildeten NY Cheesecake mit Himbeeren und Eis, den ich als Nachtisch auch noch haben musste. Drölfmillionen Punkte! Ich sags euch!

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Wie purzelt’s?

Meine Twittertimeline wird es mitbekommen haben: Ich weightwatchere seit Anfang Mai, und das ziemlich erfolgreich, wie ich selbst sagen darf. Bisher sind insgesamt 9,1 kg weniger drauf seit dem Start. Und noch immer macht es auf eine seltsame Weise Spass, die WW Rezepte auszuprobieren und sich das Essen aufzuschreiben, Tomatenbrot ist noch immer mein ablsolutes derzeitiges Lieblingsfutter. Ich habe sogar angefangen, eine Fit-Watch zu tragen, um zu zählen, wie viele Schritte ich im Büroalltag zurücklege (es sind im Schnitt um die 5.000 immerhin).
Morgen ist wieder Wiegetag, und ich hoffe, dass ich dann die 10-kg-Abnahme geknackt haben werde. Ich merke, dass ich wieder fitter und schneller unterwegs bin, die Bein-/Knieschmerzen sind erträglicher geworden und ich agiler, munterer.
Und so soll es bitte weiter mit dem Gewicht nach unten gehen.

Ich möchte wieder mit dem Sport anfangen – schwimmen – sobald ich wieder UHU bin, was ich hoffe, noch in diesem 2. Halbjahr zu werden. Und ich habe ja auch ein Ziel vor Augen: JIBLAND & JIBCON nächstes Jahr im Mai. Na dann … auf geht’s.

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Die Besorgnis, die Erleichterung, der Schock und das Abkommen

Seit Tagen kotzte Klecks, und nicht nur aufgrund des extra geshoppten Katzengrases. Als er dann anfing, auch nicht mehr fressen zu wollen, sogar die sonst heißgeliebte Leberwurst verschmähte und Hähnchenstückchen einfach nicht mal mehr in den Mund nehmen wollte, beschlossen wir, ihn letzten Montag zum Tierarzt zu schleppen. Was an sich schon logistisch eine Herausforderung war, denn zurzeit hat die Familie nur ein funktionierendes Auto, und das stand brav mit mir im Anwaltsbüro, 15 km von zu Hause und dem Tierarzt entfernt, als ich dort letzten Montag anrief, um erst mal einen Termin zu bekommen. Den bekam ich dann auch und nach einigem Hin und Her bekamen wir es auch hin, dass Tochter mit dem Zug zu mir kam, sich das Auto holte, den Klecks zum Tierarzt kutschte und mich abends von der Arbeit pflückte. Das klappte dann auch alles. Klecks wurde untersucht, bekam Blut abgenommen.
Erste Diagnose danach und am nächsten Tag per Telefon: Soweit scheint es nichts schlimmes zu sein; er hat kaum noch Zähne, aber vermutlich einen Wurm, den er sich auch trotz Stubentigerkarriere eingefangen haben kann. Er hat abgenommen (von guten 8 kg wog er jetzt nur noch 5 kg). Er bekam eine Wurmkur verabreicht, Schmerzmittel und wurde dann wieder mit nach Hause gegeben. Die Blutbildauswertung ergab: Alles supi für sein Alter. Eventuell eine Schilddrüsenüberfunktion, aber nichts, was man nicht irgendwie medikamentös handeln könnte. Zur Sicherheit aber sollte man am Mittwoch noch einen Ultraschall machen lassen, nur um sicher zu gehen.
Also kutschte ich unseren Klecks eigentlich zuversichtlich Mittwochmorgen vor der Arbeit noch mal zum Tierarzt, gab ihn, der schweigend in seiner Box saß, ab und fuhr zur Arbeit. Dann begann das Warten auf den Anruf, was der Ultraschall ergeben hat. Wie gesagt, ich war zuversichtlich, denn mittlerweile fraß der Racker ja wieder, schnurrte, spielte und putzte sich, nur schlief er auch sehr viel und suchte sich bevorzugt nun Ecken, dunkel und still. Aber er kotzte weniger und schien ansonsten munterer.

Und dann kam der Anruf, bzw. Knuffel wurde angerufen und er erzählte es mir: Pankreas-Krebs, zu sehr fortgeschritten, um ihn noch behandeln zu können.

Das war ein Schock!

Wir bekamen Klecks wieder mit nach Hause und Schmerzmittel für ihn. Wir sollten überlegen, wie es weiter gehen soll. Und wir überlegten. Klecks derweil benahm sich wie immer: verlangte Futter, trank sein Wasser, versuchte Passwörter am PC zu knacken, schaute mit Knuffel seine Serien und trampelte mir im Gesicht herum, auf der Suche nach der passenden Stelle, um mir ins Ohr zu schnurren. Alles schien/scheint nun normal zu sein.
Und so beschlossen wir, es einfach hinzunehmen. Die Tage/Wochen/vielleicht auch noch Monate, die kommen werden, werden wir ihn verwöhnen und der kleine Racker spürt, dass er nun mit mehr Unfug durch kommt. So lange, wie er scheinbar vergnügt und schmerzfrei sein Leben genießen kann, lassen wir ihn – und feiern jeden Tag, den er noch bei uns sein darf. Und vielleicht feiern wir ja auch noch nächstes Jahr seinen 14. Geburtstag? Wir nehmen, was kommt, und lassen ihn gehen, wenn er nicht mehr mag.

Das Leben ist endlich, das muss man akzeptieren, wenn man sich ein Haustier anschafft. Es tut selbstverständlich trotzdem weh, Abschied nehmen zu müssen. Aber nach dem Schock macht sich gerade Dankbarkeit breit, dass wir ihn noch ein bisschen um uns haben dürfen, bevor das unvermeidbare dann irgendwann kommen wird.

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Hucha … die letzten Tage des Juni’s 2019

… und auf dem Blog ist so gar nichts los. Was nicht bedeutet, dass bei mir nichts los ist! Dann eben jetzt fix ein Update, für wen auch immer, oder nur für mich, ist ja egal.

#Weight Watchers
läuft und zwar gut. 6 kg sind schon weg, die Rezepte sind super. Das Knuffel macht auch so halbwegs mit, und was soll ich sagen: Es ist schon ein wenig unfair, dass er ab und an dann doch sich seine Pizza & Burger gönnt, und dabei schon mehr abgenommen hat, als ich. Aber nun gut. So ist das eben. Ich merke die ersten – 6 kg bereits an den Hosen, diversen T-Shirts und daran, dass ich in den lehnenbehafteten Schreibtischstuhl der Kollegin wieder sitzen kann, ohne mit dem Arsch an besagten Lehnen zu schrammen. Auch das Bewegen geht sehr viel besser, wenn auch Treppe runter noch immer so elegant wie ein fetter betrunkener Pinguin, immer mit einer Hand am Geländer.

#JIB11 in 2020
und ich werde dabei sein. Ich habe für JIBLAND (Lucifer so hoffe ich, ist auch wieder mti dabei) und JIB Tickets bekommen und gestern auch gleich bezahlt. Das bedeutet, ich werde zur ultimativen letzten Supernatural CON in 2020 in Rom sein, hoffentlich dann schon wieder um einige Kilos leichter und ohne Krücken. Daran arbeite ich ja aber.

#Warm
es ist, und alle sind am Stöhnen und am Jammern. Ich nicht. Es ist mir auch warm, aber ich mags und komme überraschend auch gut mit der Hitze klar. Natürlich ist die Dusche vor allem abends mein bester Freund und wird genossen.

#Küche
wurde entrümpelt und alles, was nicht verwendet wurde, flog und fliegt raus! Man, kommt da was zusammen. Leider funktioniert auch auch die Küchenmaschine nicht mehr, das gute Stück; das ich nun gerade bei den vielen zu schnippelnden Salaten etc. bei WW gut gebrauchen könnte. Da muss wohl eine neue her.

#Handy-Stores
Nehmt mir die Online-Einkaufs-Apps weg! Es ist ja nicht mehr zum Aushalten! Da will ich nur mal eben einen Artikel lesen, ploppen zB Bon Prix-Angebote dazwischen, ich krieg HABEN WILL Äuglein, und mit einem Klick …hab ich das dumme T-Shirt auch schon geshoppt, nachts um 3! Das ist aber auch zu verführerisch!

#Ausblicke
Morgen – also Donnerstag nach der Arbeit – spontan mit Frau Bazillus und deren Freundinnen verabredet, um im Fischereihafen in BRHV bei Livemusik abzuhängen. Das wird hoffentlich chillig.

Am Freitag düse ich dann nach OL und begrille da die zwei Geburtstagskolleginnen der ARSU; wobei natürlich in erster Linie QUATSCHEN-QUATSCHEN-QUATSCHEN auf der Tagesordnung stehen wird. Bin ja gespannt, wie NWP ein gutes 1/2 Jahr nach meinem Weggang klarkommt. Ich erwarte natürlich Gejaule, dass man mich wieder haben will, allein darum, weil es meine Seele ein bisschen streicheln würde.

Den #Irrtum
der Woche ließ mein Knuffel vom Stapel, als er von seiner Schwester eine Nachricht erhielt mit einem Foto von L. im langen weißen Kleid! Er kam zu mir und behauptete, L. hätte nun geheiratet! WHAT? Das Kind ist jetzt 16! Die hat bestimmt nicht geheiratet!
Schon mal was von Schulabschluss gehört? *kicher* So entstehen Gerüchte.

Das #KINDLE
macht nach wie vor den Großteil meiner Abende aus, auch wenn es nun meistens im Bett bleibt und nicht mehr mit ins Büro darf. Zurzeit lese ich zwar neue stories, aber regelmäßig zwischendurch muss ich zu den alten lieb gewordenen zurück, wie so eine Sucht. Hauptsache: Drama udn dan Happy End. Alles wie immer.

Und schon ist die Mittagspause auch schon wieder vorbei.

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An ordinary Saturday

Das Bild entstand nach dem Rudelsingen am letzten Donnerstag im Fischereihafen Bremerhaven.

Eigentlich sollte das Bad geputzt und die Betten neu bezogen werden. Uneigentlich ist die verdammte Couchschwerkraft gerade sehr viel stärker und ich gucke sinnloses Zeug im TV wie Blaulicht Report. Immerhin habe ich mir vorgenommen, in den Werbepausen mit dem Putzing zumindest anzufangen.

Das angekündigte Gewitter hat auch gerade Verspätung, was ich blöd finde, denn die Luft ist gerade sehr schwer, so dass mir ein wenig schwindelig wird.

Um 15 Uhr (also erst, nachdem alle anderen gestern und eine Stunde vorher schon ihre JIB11-tickets ordern konnten) darf ich dann mit dem Rest der unglücklichen Schar, die nicht so privilegiert sind, mein Lotto-Glück versuchen, um nächstes Jahr im Mai nach Rom zu fliegen. Ich habe keine große Hoffnung, dass es klappt, aber mal sehen. Mittlerweile kann ich das ziemlich emotionslos sehen. Es wäre schön, bei der (für mich dann definitiv) letzten Rom-Con dabei zu sein, und noch besser wäre es, wenn ich dann auch Tom Ellis so huldigen könnte, wie ich es letztes Jahr nicht konnte, weil wir da durch den Vatikan stampften (also ich krückte). Die Email ist jedenfalls bereits vorbereitet und alles andere wird man dann sehen, wenn es soweit ist.

Knuffel und ich haben dann heute morgen die 1. Staffel The Orville zu Ende geschaut und waren uns einig, dass das derzeit das bessere Star Trek ist.
Ansonsten schau ich aktuell gerade keine Serie. SPN und LUCIFER sind in der Sommerpause (wobei mir gerade auffällt, dass ich LUCI noch in Englisch gucken sollte, GOOD OMENS auch.) Lesetechnisch habe ich zwar einige neue stories auf dem KINDLE, verfalle aber momentan wieder in die Sucht, meine alten zu lesen, einfach, weil ich deren Drama kenne (und auch genieße). Derzeit steht mir der Sinn wieder sehr nach viel Drama, Schmerz, Dunkelheit …

Ups … ich wollte doch während der Werbepause putzen … statt dessen blogge ich nun, auch während Werbung läuft und Knuffel kocht gerade den nächsten Kaffee … na, der Samstag hat ja noch ein paar Stunden …

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Das Rudelsingen!

Genau genommen bereits das 27. in BRHV; aber für mich war es das erste Mal und ich hätte es auch fast vergessen. WOW, what ’nen Spaß! Gerne mehr. Das Publikum war 40+ aufwärts und die Damen eindeutig in der Überzahl, aber es wurden auch ein paar Männer gesichtet. Und dann trällerte man gemeinsam (im Stehen) drauf los und queer beet: Elvis, Beatles, BAP, Ed Sheeran, ZZ TOP, Hans Albers, Sarah Conner, Santiano, Country Roads, Sternenhimmel, Im Wagen vor mir … und so viele mehr. Ich kannte erstaunlich viele songs, aber außer bei Ed’s Perfect brauchte ich die Texte, die an die Leinwand gebeamt wurden. Danach war ich heiser und glücklich und hatte das doppelte an Schritten auf der Schrittezähleruhr zu verzeichnen.

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Good Omens

It has started! It is finally here! Go, and watch it on Amazon!

https://www.youtube.com/watch?v=hUJoR4vlIIs

Die erste Folge habe ich bereits geschaut, auf Englisch, und I already LOVE IT.

Und überhaupt hat so ein freier Freitag (Brückentag) was unheimlich tolles an sich, so urlaubig – wären da nicht ab 8 Uhr die Heckenschneider, Rasenmäher und Kettensägenrassler gewesen, die freitags (ich vergaß) in der Nachbarschaft wüten und alles aus dem Brückentaglangeschlaf-Vorhaben reißen.

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Langes Wochenende voraus!

Es ist kaum zu glauben, aber ich habe einen Freitag-Brückentag und im wahrsten Sinne des Wortes frei. Das kam überraschend und war gänzlichst Chef’s Idee. Er stellte sich am Montag einfach hin und verkündete, dass wenn alle Bänder geschrieben wären, am Freitag das Büro eben zu bleibt, weil er sowieso nicht da ist und einen Gerichtstermin hat. A. ist sowieso freitags nie da. Was soll ich sagen: Ich haute in die Tasten und versuchte so viel wie möglich zu schaffen. Natürlich nutzte Chef jede sich bietende Gelegenheit, irgendwas zu diktieren, nur damit der Aktenberg ja nicht kleiner werden würde. Und natürlich ließ er es sich auch nicht nehmen, mich gefühlt jede Stunden feixend darauf hinzuweisen, dass das wohl nichts wird mit dem freien Freitag, weil da liegen ja immer noch Bänder. Bis zum Mittwoch Abend wusste ich buchstäblich nicht, ob ich nun tatsächlich frei bekommen werden würde oder nicht. Also im Grunde rechnete ich schon damit, aber ich war auch darauf gefasst, dass in letzter Minute doch noch was ganz dringendes gerade am Freitag erledigt werden müsste und mir den Plan vom freien langen Wochenende versauen würde.

Aber wie man meinem Twitteraccount bereits entnehmen konnte, entließ mich dann doch Chef gestern mit den Worten: Wir sehen uns dann am Montag! Und ich sah zu, dass ich Land gewann und nach Hause kam, zu Bett und Kindle.

Vor hatten wir eigentlich, nach dem obligatorischen Hausputz den Balkon zu entrümpeln und neu zu gestalten. Seit ich nicht mehr rauche, geht niemand mehr auf den Balkon. Man müsste ja auch erst über diverse Bassboxen steigen. Zu viel Aufwand, nur um auf den Balkon zu gehen. Andererseits wäre es aber schön, wenn man den Balkon wieder nutzen könnte, ohne den ganzen Krempel, der mal eben schnell da abgestellt wurde mit den Worten: Bring ich dann demnächst zur Deponie! Und so dümpelt zB der olle Drucker seit Jahren dort herum.

Blöderweise merke ich aber, dass ich längst nicht mehr so fit und ausdauernd bin, wie ich das vor ein paar Jahren noch war. Nehme ich beispielsweise den Badputz, ganz normale Tätigkeiten, die nun mal gemacht werden müssen, bringen mich dermaßen aus der Puste, dass es schon nicht mehr feierlich ist. Der Schweiß tropft, beide Knie drohen nachzugeben, mir wird schwindlig. Die Brille rutscht ständig von der Nase, aber ohne Brille geht das putzen auch nicht, denn dann sehe ich nicht mehr, was ich putze. Es ist bescheuert und blöd und anstrengend und irgendwo auch frustrierend. Aber es macht ja sonst niemand.

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Wochenrückblick

Ich kann nicht glauben, dass es schon wieder Freitag ist. Die Tage im Büro fliegen dahin, auch wenn die Do-Frei-Praktikantin mich eher entschleunigt, zumindest was die Akten betrifft. Trotzdem bin ich jedes Mal wieder auf’s Neue erstaunt, wohin die Woche huschte, die doch eben erst mit dem mehr oder weniger gehassten Montag anfing und so endlos schien. Praktikantin ist ein gutes Stichwort: Ich muss wirklich meine Ansprüche zurückschrauben und mir immer erst wieder ins Gehirn rufen, dass sie erst 14 ist und bis letzte Woche noch nie einen Briefbogen gefaltet und in einen Umschlag verfrachtet hat. Und der man nicht bedenkenlos einen Stapel Akten in die Hand drücken kann, die sie alphabetisch in den Schrank sortieren soll, ohne dass dann eben doch die Akte Blanko sich doch auf sonderbare Weise zwar im Fach B, aber doch an völlig falscher Stelle weil bei BA befindet und nicht hinter BL … und so weiter … Chef ist sogar der Meinung, ich gehe ein extremes Risiko ein, wenn ich sie Faxe faxen lasse, bei denen ich am Ende nur den Sendebericht kontrolliere, ob die Nummern und gesendeten Seiten stimmen. Wenn es nach Chef ginge, würde A. den ganzen Tag nur beobachten, wie ich arbeite … was mich aber ehrlich gesagt noch mehr aus dem Flow reißen würde. Und so versuche ich eben donnerstags und freitags irgendwie einen Mittelweg zu finden … und lasse sie Briefe eintüten, Faxen und Akten suchen und Kopien machen.

Heute der Freitag war übrigens fingertechnisch besonders frustrierend. Es wollte einfach kein Tippfluss eintreten, ich stolperte mit den Fingern bei jedem Wort auf der Tastatur herum. Glücklicherweise war Chef auswärts, aber er verlangte, dass komplett fertige Unterschriftenmappen makellos bei seiner Rückkehr vorliegen. Der Schrank mit den Diktatstapeln liegt noch immer voll, dafür bimmelte mal wieder das Telefon mit dem nächsten Drama der Familie XY, die der Meinung sind, man muss sofort alles fallen lassen, weil sie jetzt anrufen und verlangen, dass man unverzüglich sich nur noch um deren Belange kümmert, weil nichts kann in dem Moment ja wichtiger sein. Dazwischen die Praktikantin und ihre Fragen: Was ist ein Seminar? Was passiert, wenn ich jetzt einen Schriftsatz in eine völlig falsche Akte hefte? und ein redseliger Praktikantin-Betreuer, der nicht gehen wollte, obwohl ich nach 20 Minuten langsam mal durchblicken ließ, dass ich einen Haufen Arbeit noch vor mir und schlicht keine Zeit habe, mir seine Geschichten von Vater war im Bergbau anzuhören.

Bliebe noch zu berichten, dass sich wenigstens etwas an der Problematik URLAUB für mich etwas zu tun scheint. Ich habe den Sommerurlaub sogar schon eingereicht, aber natürlich noch kein absolutes OKAY bekommen; sondern tatsächlich nur ein ironisch hingekritzeltes „Zu viel!“ bei den beantragten 10 Tagen. Aber immerhin haben wir jetzt einige Bewerbungen auf die 450-€-Stelle, und eine (mehr oder weniger spontane) Bewerbung sagte wohl Chef sehr zu und auch ich hätte nichts dagegen, ist es doch jemand, mit dem mich Jutta verbindet, mit der ich schon so einige Partys eben bei Jutta in Erinnerung habe. Wir haben uns zwar zwischendurch bestimmt 10 Jahre lang nicht mehr gesehen / gesprochen, aber als S. gestern da war, um die konkreten Konditionen mit Chef abzuklopfen, bevor sie sich endgültig entscheidet, hatte ich das Gefühl, dass das gut passen könnte. Und es würde eben ein wenig Druck aus dem Kanzleiwahnsinn nehmen.

So, genug Büroablästerungsgeblubber. Ich couche jetzt ein wenig und kümmere mich morgen um den Haushalt. Ob Bazillchen und ich morgen zum BRHV Seestadtfest pilgern, bleibt noch abzuwarten, denn momentan ärgern mich meine Knie wieder mehr. Ich fürchte, nun ist der Innenmeniskus im Arsch.

Oh, und dann noch der WW-Wochenbericht: am 02.05.2019 damit angefangen, letzten Montag zum 2. Mal brav die Waage bestiegen, insgesamt bis dahin bereits 2,5 kg abgenommen. Die Gerichte schmecken, die App macht Spaß, die Community Mut. Es könnte nur ein kleines bisschen schneller gehen. Ich bin – was das betrifft – von der HCG-Kur verwöhnt … da waren es nach 2,5 Wochen ja schon 5 oder 6 kg weniger. Aber ich habe mir vorgenommen, dran zu bleiben … schon meinen verfickten blöden Knien zu liebe.

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