Für alle Welt

… oder zumindest für viele in Deutschland steht die Welt wegen dieses blöden Virus gerade Kopf; und auch ich bin seit gestern zu Hause und nicht im Büro … wegen einer Bindehautentzündung, die nervig ist und juckt und ja, auch weh tut und mich am Lesen hindert.

Also hocke ich meistens auf dem Sofa und höre Musik (mal wieder Stefan Jürgens hoch und runter), beobachte die Nachrichten in einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Erschrecken, wo diese ganze Covid-Sache noch hinführen soll. Schon jetzt wird 2020 ein besonderes Jahr sein, das Jahr des Virus, das das Leben gehörig durcheinander bringt, auch wenn man selbst gar nicht infiziert wurde. Abgesagte CONs und verschobene Konzerte, Klopapierhetzjagden und eine allgemeine Hysterie überall. Dabei sind gar keine wankenden Zombies auf den Straßen. Und ich kann euch sagen, dass so eine bescheuerte Bindehautentzündung auch nicht lustig ist. Gar nicht!

Aber wenigstens habe ich Twitter, Kaffee und (wenn auch nur stückchenweise und wohlportioniert) mein KINDLE; so lange ich diese Dinge habe, macht mir keine Quarantäne Angst. Wenn jetzt iTunes noch die neue Folge #supernatural herausrücken würde, hätte ich gar nichts mehr zu jammern und zu meckern. 😃

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Nun hier auch

CORVID / CORONA

… oder wie auch immer dieses fucking Ding nun richtig heißt. Bisher habe ich jeden Tag mehr oder weniger erstaunt die Entwicklungen, Hamsterkäufe und Panikschübe beobachtet und den Kopf geschüttelt, aber keine Hände mehr. Ansonsten bin ich zu meinem Büro gefahren und habe meine Arbeit gemacht. Corona war weit weg. Gestern dann die Ankündigung von fast bundesweiten Schulschließungen. Dann rückte es näher mit der Verschiebung des für den 21. März geplanten Bülent Events. Das wurde in den August verschoben, auf einen Sonntag. Damit kann ich leben; es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es nicht verschoben worden wäre.

Aber seit letzter Nacht steht fest: Auch die JIB im May in Rom wird dann nicht stattfinden können. Verschoben erstmal auf irgendwann im Sommer; Genaueres steht noch nicht fest.

FUCK im Quadrat!

Es ist ja nicht so, als wenn ich nach Herzenslust mal eben mehr als eine Woche irgendwann frei nehmen kann! Es war schon schwer genug, die Woche im Mai freizuhalten, und das klappte nur, weil A. ihr Hand-Design-Geschäft seit letztem Jahr quasi um diese JIB-Woche von mir drumherum terminiert hat.
Nun ist also keine JIBweek im Mai. Das Hilton konnte ich wohl stornieren, aber versuche mal bei Eurowings den Billigflug zu canceln! Pah! Keine Chance. Das Geld ist wohl weg, kann ich ja noch nicht mal so ohne weiteres Umbuchen – wie denn auch, wenn ich nicht weiß, wann genau und ob ich da frei bekomme! Es ist zum Verrücktwerden und frustriert ausrasten! Vermutlich werde ich alles streichen müssen; und wenn ich keinen finde, der meine Convention-Pass und Photo Ops übernehmen will, dann hab ich mal eben schlappe 1000 € plus an den Corona Virus verloren. FUCK DEN SCHEIß! Ich bin enttäuscht und wütend und wenn ich könnte, würde ich diesem blöden Virus gehörig in den Arsch treten!

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Still #qaf

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Rudelsingen

Mittlerweile für mich schon das 4. Mal, immer wieder lustig und wer sich fragt, was man da so herumsingt (-jault, uuuuuuuuuuuuht, jodelt, brummt oder schreit …), hier ist die Liste vom letzten Mal:

  • Rote Lippen soll man küssen
  • Karma Chameleon von CULTURE CLUB
  • Liebeslied Du liegst mir am Herzen
  • Wunder gibt es immer wieder von Katja Ebstein
  • Alice. Elvis (die deutsche Version mit Elvis ist komisch, man muss einfach nur lachen dabei!)
  • Love me tender
  • Chöre von Mark Foster
  • Nena mit 99 Luftballons
  • Simon Garfunkel: Mrs Robinson
  • Tainted Love
  • Männer sind Schweine (nach wie vor universelle Gültigkeit)
  • Vicky Leandros: Ich liebe das Leben
  • Beatles  Hey Jude
  • Rudelsinghymne Uuuuuuuuh
  • Astronaut von SIDO
  • Westernhagen mit Ich lebe
  • Lady in Black von Uriah Heap
  • It’s my life von Bon Jovi
  • Bergvagabunden von Heino (ernsthaft jetzt? Heino!?)
  • Africa von Toto (das singt sich schwierig!)
  • Don’t worry be happy … von … ? egal .. don’t worry, just be happy
  • Ohne dich von MÜNCHNER FREIHEIT
  • ABBA mit Super Trouper (ist fast immer dabei)
  • Mamor Stein Eisen bricht (wenn auch immer noch grammatikalisch falsch, weil sie im deutschen nun mal nur brechen können)
  • Zugabe: dat du mien leevsten bist

Kleines Gesprächsintermezzo kurz vor Beginn des Rudeljaulens:
In die Stuhlreihe vor uns schälte sich ein Rudel Damen, die sich offenbar erst kurz vorher kennengelernt hatten; sie begrüßten sich jedenfalls noch (trotz Corona, diese Rebellinnen in Birkenstockstiefletten!) mit Handschlag und versicherten sich gegenseitig zähnefletschend-lächelnd, dass man ruhig nebeneinander sitzen könne, man würde nicht beißen. Worauf ich nicht an mich halten konnte und ungefragt aus der Reihe dahinter einwenden musste: Och, wie langweilig!

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Neues aus dem Chaos

Bin noch gar nicht dazu gekommen, von dem Chaos im Büro zu berichten, das ausbrach, als man Ende Februar dann 6,5 Stunden lang mit 2 Experten vor Ort und diversen Remote-verbundenen Admins irgendwo an der RenoStarQuelle versucht hat, die Büro-EDV in das 21. Jahrhundert zu verfrachten: Neue PCs, neues NAS-System … NICHTS ging mehr. An dem Freitag dann am Ende nur provisorisch. Alles nur so halbgar. Entsprechend unzufrieden bin ich dann letztes Wochenende auch nach Hause gefahren. Ab Montag dann nach und nach und Stückchenweise Chaosbeordnung. Immer mit dem Gefühl, dass, wenn man ein Problem endlich irgendwie aus der Welt schaffen konnte, an anderer Stelle zwei oder drei neue auftauchten. Dazu dass permanente Gemecker und Gemaule von A. und auch Chef, dass das jetzt alles anders ist und anders aussieht und sich anders verhält und überhaupt das alte System viel besser gewesen wäre.

Es ist aber auch eine arge Umstellung, wenn man zB jahrelang bestimmte Shortcuts gewohnt ist, die alle nicht mehr funktionieren, sondern erst mühsam wieder zusammengesammelt werden. Wenn man sich dabei dann auch noch dämlich anstellt, und versucht, die Tastenkürzel manuell einzutragen (was eben nicht funktioniert!), dann verliert man schnell den Verstand oder zumindest die letzten normalen Gehirnzellen, die noch mitarbeiten.

Aber so langsam gewöhne ich mich an die Eigenarten des neuen Systems und an den Wackelkontakt, daran, dass der WLAN Drucker bei Windows 10 wohl die Angewohnheit hat, regelmäßig und aus unerfindlichen Gründen in die Offline-Pause zu wandern, was dann nur ein PC Neustart wieder heilen kann; was aber nicht die Lösung sein kann, weil wenn ich meinen PC herunterfahre, alle anderen PC auch betroffen sind und nicht auf die Datenbank zugreifen können, denn nach wie vor und entgegen der Absprachen befindet sich die Datenbank nicht auf der neu installierten NAS, sondern auf meinem PC. Warum? Weil das Datenbanksystem noch nicht für externe NASen ausgelegt ist!

Aber okay, das muss man jetzt erst mal so hinnehmen (man ist den Aussagen dieser IT Experten ja auch hilflos ausgeliefert; und wer weiß schon, was wirklich Tatsache und EDV Gesetz ist und was nur vorgeschobener Problem Grund ist, um nicht noch 3 Stunden Arbeit reinzuhängen, damit es so funktioniert, wie man sich das vorstellt).

Nun gilt es jedenfalls, den Ditkatstapelberg von einer Woche Rückstand aufzuholen. Ich gebe mein bestes. Aber ich soll ja auch die Buchhaltung! Und dann fehlen da Akten, die müssen auch sofort gesucht werden! Immer in diesen anklagenden Ton, warum die überhaupt fehlen! Verschwundene Akten ist ein Phänomen gerade! So viele neue Plätze gibt es ja in dem neuen Büro nicht, aber offenbar mehr Verstecke für widerborstige Akten. Und es ist die neue Marotte, dass einfach in das Büro gerufen wird „Ich brauche mal ….!“ und die Übersetzung dieser magischen Worte immer bedeutet, das ich alles sofort hinzuschmeißen und zu suchen habe; nur um mich 13 Minuten später rechtfertigen zu müssen, warum immer noch die Buchhaltung nicht fertig und der Diktatstapel größer statt kleiner geworden ist. Ommmmm … nicht aufregen. Nur nicht aufregen. Ignorieren! Wenn ich ganz gebannt mein begonnenes eiliges Diktat schreibe, lässt man mich vielleicht in Ruhe meine Arbeit tun.

Selbiges kann man von den sog. Experten leider nicht behaupten. Mehrfach ist es nun schon so gewesen, dass sie mir gerade noch erklärt haben, dass nun mit den PCs oder mit den Sicherungen alles wieder in Ordnung wäre, nur um – natürlich 3 Minuten zu spät, wenn man den Experten bereits wieder davonfahren sieht – festzustellen, dass es eben nicht geht oder nun etwas anderes kaputt ist. Es ist fast lächerlich, wie oft das passiert ist.
„Alles läuft wieder“ sagt das EDVler, verlässt das Büro und nimmt das Internet gleich mit.
„Ich habe alle notwendigen Sicherungen wieder aktiviert und die nicht gebrauchten ausgetauscht, außerdem geht jetzt der Lüfter im Serverschrank wieder. Ich bin dann mal weg!“ sprach der alte Elektriker, und kaum war der draußen, stellte ich fest, dass zwar der Lüfter im Serverschrank routierte und Krach machte, als müsste er ein olles Kernkraftwerk kühlen, dafür waren aber NAS und Router ohne Strom … und demzufolge auch das Internet und Telefon verschwunden. Also hab ich dann entgegen der Chef’schen Anweisung, nichts anzufassen, wovon man keine Ahnung hat, versucht, die Sicherung zu finden, die der Herr Elektriker als nicht notwendig angesehen hat, um Internet und Telefon wieder zu aktivieren. Es ist wirklich nervenraubend momentan im Büro.

Aber ich bin lernfähig. Ich ertappe mich zwar öfters bei der Überlegung, ob ich nicht doch jetzt am Samstag noch eben nachmittags ins Büro fahren könnte, um ein bisschen Arbeit nachzuholen, die eben liegen blieb, wenn man auf der Suche nach verlorenen Internet und Telefon und Akten ist, aber … Nö! Ich bin vorletzten Freitag schon bis zum bitteren Ende und das doppelte meiner eigentlichen Arbeitszeit im Büro geblieben, und war dann trotzdem halb Schuld, dass es nicht funktionierte, wie gewünscht. Ich habe jetzt Wochenende … und schalte daher auch die Gedanken an das Büro auch auf diesem Blog schlicht

aus!

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Während

an diesem Sonntagabend in Hamburg noch Stimmen ausgezählt werden und die AfD endlich mal wieder eine geklatscht bekommen hat, ich meinen Schnupfen nach wie vor auf dem Sofa huldige und verbotener Weise ein ganzes gigantisches bestelltes Baguette Hawaii zum Abendbrot habe klingeln lassen, überlege ich, ob ich für den #Tatort schon zu müde bin oder das KINDLE zu lange alleine ließ (weil ich auf Netflix eigentlich ursprünglich nur mal was gucken wollte, dann aber bei der ersten vorgestellten Serie drauf klickte und dann – oooooops – die ersten 4 Folgen LOCKE & KEY inhalieren musste, ohne es wirklich zu merken) … habe ich den Satzanfang verloren; und wollte ich nicht noch Fotos von der Freitag besuchten Holiday On Ice Show posten?

Ach was, zu müde, zu verschnupft … es war toll, ohne Frage, wir haben einen Lieblingshintern auserkoren und sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, das Bazillchen und ich, dass das russische Liebespaar auf dem Eis am Ende, als es vom Schneesturm erst von der Erde geweht und dann in einen außerirdische Streetgangwar verwickelt wurde, als in der Ferne der Heimatplanet verbrannte, am Ende gestorben sein muss, als der Winter sich auf das Eis legte. Oder ich rede bereits wirr. Der Hintern war jedenfalls toll. Und morgen ist Montag. Der kommt immer nach dem Sonntag, ob mit oder ohne Schnupfen und Tatort. Unausweichlich, wie so ein Naturgesetz.

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Es gibt eigentlich

…. gar nichts zu berichten, was ich nicht schon gebloggt hätte. Mein Leben ist außerhalb von Büro und Nachtbriefkästen eben eher langweilig. Das bedeutet, es gäbe keinen Grund, an diesem Sonnabend – jetzt – nicht mit dem Putzen zu beginnen. Ich arbeite aber noch fieberhaft (und akut verschnupft) an der Perfektion einer Ausrede.

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Der Nachtbriefkastenschreck

Ein Nachtbriefkasten steht zum Beispiel vor Gerichten. Für Terminsachen, die erst nach Büroschluss des Amtsgerichtes fertig gestellt werden konnten, aber noch unbedingt den Stempel des betreffenden Tages als Eingang brauchen, weil sonst die Frist abläuft. Deswegen nennt sich das eben Nachtbriefkasten. Früher dachte ich, dass da wirklich so ein armer Mensch nachts um Mitternacht noch mal raus muss, um alles bis dahin eingeworfene noch mit dem richtigen Eingangsstempel versehen zu können. Heute weiß ich, dass da einfach eine Klappe den Briefkasten teilt, die um Mitternacht automatisch zuklappt, und alles, was unten der Klappe liegt bekommt den Stempel vom Vortag, der Rest ist dann zu spät eingeworfen.

Gestern nun musste ich an jenen besagten Nachtbriefkasten. Aber man ließ mich nicht! Von welcher Seite ich mich auch dem einzigen großen, glitzernden Nachtbriefkasten des AG NHam näherte, große Gitterzäune und Schilder versperrten mir den Weg, ich solle doch den hinteren Eingang benutzen, um in das Gericht zu kommen, das nach 18 Uhr natürlich zu war. Im noch immer herrschenden Sturm stampfte ich also mehr und mehr verzweifelt um das Amtsgerichtsgebäude drum herum, und überlegte gerade ernsthaft, mich wie Indiana Jones dereinst durch die Büsche zu schlagen, um an den heiligen Nachtbriefkasten zu gelangen. Schon war ich auf dem Weg durch den nächsten Busch, als …

eine dunkle Stimme aus dem stürmischen OFF vorwurfsvoll fragte: Wo wollen Sie denn hin? Hier kommen Sie nicht durch!
Ich erschreckte mich derart gewaltig, dass ich erst mal nach Luft schnappte und wie ein … also ich weiß nicht, wie was zusammenklappt, aber mein Herz raste wahnsinnig, ich bekam immer noch kein Wort heraus, erkannte aber immerhin den Inhaber der Stimme als den täglich hier beim Amtsgericht anzutreffenden Wachtmeister, dem ich dann auch – noch immer jappsend und versuchend, mein Herz unter Kontrolle zu bringen – den Umschlag um die Nase wedelte und leider nicht so vorwurfsvoll, wie ich es gerne gehabt hätte, weil eben noch immer nach Luft schnappend, nach einem Weg zu dem verfickten NACHTBRIEFKASTEN zu fragen!
Er nahm es dann an sich, fragte, ob er noch einen Notarzt rufen solle, was ich dann verneinen konnte, und dann sah ich zu, dass ich nach Hause kam.

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Dies und das, während man auf den Sturm wartet

#Sabine, der Sturm mit meinem Namen, ist im Anmarsch; hier allerdings mit Verspätung. Er sollte längst da sein, aber bisher ist es nur etwas schnelle Luft. Da hat das Dach schon erheblich mehr gewackelt, zumindest gefühlt.

Mir fehlt Klecks und erst jetzt konnte ich darüber schreiben, dass er gestorben ist, was der Tierarzt vor einem halben Jahr schon vorhergesagt hat. Aber er fehlt.

Tagsit hat endlich ihre story beendet Affinity; und ich habe sie bereits auf dem KINDLE und versuche, langsam zu lesen und nicht alles zu verschlingen beim ersten Mal, wohl wissend, dass ich es dann bedauern werde, wenn sie zu schnell wieder zu Ende gelesen sein wird und jedes weitere Mal Lesen eben nie wieder so sein wird, wie dieses eine erste Mal. Also zügel ich den Drang, 24 Stunden am Tag zu lesen.

Dafür läuft im TV nebenher #HartzundHerzlich, und ich weiß, es zielt darauf ab, dass ich mich aufrege!

Im Büro läuft alles seinen normalen unroutinierten Gang. Es groovt eben noch nicht. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass ich zuletzt ein Schreiben einer Mandantin geschlagene 40 Minuten lang wie blöd suchte, weil Chef dazu dringend was diktieren musste. Ich hab das ganze Büro und die Akten auf den Kopf gestellt, zuletzt sogar in Akten geschaut, die an dem Tag, als ich das Schreiben zuletzt gesehen zu haben glaubte, auch nur in der Nähe gewesen sein könnten. Es ließ sich einfach nicht finden! Verdammt.
Und gerade, als ich aufgeben und die Schuld auf mich nehmen wollte, fiel es mir wieder ein: Der neu angelegte Ordner in dem zusätzlichen Schrank! Wo es dann auch brav abgeheftet war unter N., wie es sich gehört und wo ich gleich zu Beginn hätte gucken sollen! Ahhhh. Ob das jemals besser wird?
Dafür hatten wir diese Woche bereits den 2. Kunden, der verzweifelt die Bank suchte, die doch vorher hier immer gewesen war! Ganz zu schweigen von den unzähligen Leuten, die nach wie vor versuchen, im verlassenen Obergeschoss unsere Kanzleiräume wie gewohnt zu suchen; und dann völlig verwirrt vor unserem mit §-Zeichen beklebten Fenster stehen, ohne es zu sehen und vorwurfsvoll ins Telefon blubbern, dass ihnen niemand aufmacht, obwohl sie doch einen Termin haben jetzt. *kicher*

Zum Schluss noch Gemecker wegen dem störrischen UHU, der einfach seit 6 Wochen sich weigert, auf meiner Waage zu landen, das blöde Ding! Obwohl ich brav im Budget bleibe! Ich vermute mal, dass die letzten 500 g Zunahme schlicht daran lagen, dass ich mich mehr bewegen (einfach, weil ich es wieder kann) und der mitgebrachte Muskelkater vom letzten Wochenende in Essen Zeugnis darüber ablegen kann, dass ich mit Jo einen ganzen Tag lang durch beleuchtete Parks, eine alte Zeche, Einkaufszentren und die Stadt Essen gelatscht bin. Aber verdammt noch mal, ich will das UHU Tier endlich haben!

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Klecks is gone

…. und ich kann jetzt erst darüber schreiben, denn er fehlt, und es war sehr schmerzhaft. Bis in das Jahr 2020 hat der kleine Racker gut durchgehalten, hat neben uns am Stubentisch seine Häppchen verlangt oder bei Knuffel auf dem Schreibtisch gedöst. Und er war ständig hungrig, er schien nie satt zu werden, mauzte immer herum. Sein Bauch wurde dicker und dicker, er selbst aber knöchiger. In den letzten Tagen wischten wir mehrmals täglich seine Haufen weg, ohne ihm Vorwürfe deswegen zu machen, er kam einfach nicht mehr rechtzeitig auf sein Klo.

Und an dem Wochenende vor 2 Wochen zeichnete es sich ab, dass er stündlich abbaute. Er fraß nicht mehr, atmete schwer und er wusste wohl selbst, dass es zu Ende ging.

Er verkroch sich in die dunkelste Ecke, ließ sich noch einmal streicheln und uns verabschieden, und dann wollte er in Ruhe gelassen werden. Am nächsten Morgen fanden wir ihn dann – und es tat trotzdem weh, auch wenn es eben absehbar war. Klar trösten wir uns mit dem Gedanken, dass er noch ein tolles, erfülltes halbes Jahr gehabt hat und bis auf die letzten Stunden sicher auch happy mit uns war und in vertrauter Umgebung gehen durfte. Aber er fehlt eben. Jeden Tag ein bisschen. Sein Katzenfutter steht noch und seine Korbbox. Abends ist es besonders schlimm, wenn ich auf die Couch klopfen will, damit wir wie gewohnt kuscheln können, wenn mir dann wieder einfällt, dass er nicht mehr kommen wird. Er fehlt eben, das Baby. Mach’s gut, Klecks. Und grüße Muckel, Saschi, Trixi und Krümel.

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Die erste kurze Auszeit 2020

…. kann man gut mit der Freundin in Essen verbringen. Und wir haben es uns erst gemütlich gemacht, und am Samstag sind wir auf Entdeckung gegangen. (Betonung auf GEHEN, den Muskelkater in den Beinen und die Blasen an den Füßen habe ich immer noch).

Zuerst zu der Ausstellung SURVIVORS OF HOLOCAUST – sehr beeindruckend und berührend.
Nach Sonnenuntergang dann in den Gruga-Park, der in allen Farben des Regenbogens beleuchtet war (und in dem meine Makro-Objektiv völlig versagte und die meisten Bilder – ohne Stativ aufgenommen – eher eine wacklige Angelegenheit wurden. Aber schön war es, die Lichter, Farben, Eindrücke … am liebsten mochte ich das Pavillon Kino).
Und auf dem Nachhauseweg trafen wir noch Herrn Fuchs, mitten in der Innenstadt …

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