Das Toner-Fiasko der totalen Verwirrung

Seit Tagen jammert der Drucker bei uns im Büro herum, dass er nur noch wenig Toner habe. „Ja, ja, ja! Ich mach ja gleich! Nachher!“, murmelte ich ihm immer zu und bat um Geduld, und meistens hält er dann auch noch eine Weile länger durch. Heute wollte ich dann den Toner endlich wechseln; sollte ja kein Problem sein. Nach dem Büroumzug Anfang des Jahres hatte ich eigenständig die 3 noch vollen Tonerkartons neu platziert. Ich holte mir also einen Karton, öffnete den quakenden Drucker … und stellte entsetzt fest: Das passt da nie im Leben hinein! Das muss der falsche Toner sein!
Seit dem Umzug haben wir im Büro auch nur noch 2 Geräte, beide von Kyocera, die überhaupt noch nach Toner verlangen ab und an. Beide unterscheiden sich nur minimal in einer Nummer.

Da stand ich nun also, den einen vollen Toner in der Hand, vor dem geöffneten quengelnden Drucker und war einem Weinkrampf nahe. Wo sollte ich jetzt Toner herbekommen? Also den örtlichen Dealer angerufen. Der hatte natürlich keinen da, müsste erst bestellt werden, könnte so 3 oder 4 Tage, jedenfalls bis nach Ostern dauern. Oh Nein! Ich brauch Toner! Aber nutzt ja nichts, also bestellt, und zur Sicherheit die Kyocera-Nummern durchgegeben.
„Das wären dann jeweils die Toner mit den Nummern TK-1160!“, versicherte mir der Telefondienst habende Azubi.
„Nein!“, brüllte ich noch entsetzter ins Telefon, „Das sind die falschen! Davon habe ich ja 3, die passen nicht rein!“
„Echt jetzt? Sie sind dann aber die erste, bei der die nicht passen!“, erwiderte der.

Ich glotzte auf den Toner, ich starrte auf das Innenleben des Druckers. Das konnte nicht passen! Mittlerweile hatte aber auch Chef von dem Fiasko Wind bekommen, hielt sich aber zurück.
„Ich melde mich gleich bei Ihnen!“, versprach ich dem Tonerwachtmann. Ich musste der Sache auf den Grund gehen erst, ohne in der einen Hand den Toner und in der anderen den Telefonhörer zu halten.
„Soll ich denn jetzt den Toner bestellen?“, fragte der und ich schwöre, der hat die Augen verdreht!
„Ich melde mich gleich!“, versprach ich nochmals, legte auf und schickte Chef weg …

Und dann betrachtete ich in Ruhe das Tonerdingens und die Kartusche, stellte fest, dass ich das ganze Gestell aus dem Drucker gefummelt hatte, aber eigentlich nur der mittlere Teil ausgetauscht werden muss – und das passte natürlich! Also: Toner seufzend und ohne Probleme gewechselt und wieder beim Tonernotdienst angerufen:
„Das Gespräch von vor 5 Minuten streichen Sie bitte aus der Matrix, das hat nie stattgefunden!“
„Also passt der Toner?“
„Ja, passt, und ich hab jetzt also noch für beide Geräte jeweils eine volle Kartusche. Erzählen Sie bitte niemanden von dem Tonerblackout, den ich gerade hatte.“
„Ihr Geheimnis ist sicher!“ (naja … es dürfte trotzdem für Erheiterung gesorgt haben).

Chef … mit genervten Blick vorwurfsvoll zu mir: „Was war das denn eben für ein unnötiges Drama?“
„Fragen Sie nicht, sagen Sie nichts!“

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Balkonien 2020

ist ja zum Glück in unserem Fall auch „zu Hause“, und heute, an diesem ersten warmen Frühlingssonntag, habe ich tatsächlich den kompletten Nachmittag eingemummelt noch in die Decke zwar auf selbigen verbracht und Klassik Radio Movie und später auf WDR5 das Krimi-Hörspiel gehört. Das war schön, das war schon ein wenig wie Urlaub.
Die Kopfschmerzen habe ich aber trotz Sonnenzufuhr, Augenrelaxing und 2 Ibu600er immer noch von gestern Abend mit in den Sonntag geschleppt. Langsam werden die auch wirklich lästig, die Kopfschmerzen.

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Das KINDLE

… bedürfte dringend einiger Aufräumarbeiten. Mittlerweile tummeln sich da genau 1493 Dokumente, davon geschätzt mittlerweile sicher 70 % für QAF, der Rest für J²AU + ein kleines bisschen supernatural.
Und ich wollte auch Aufräumen …. aber wie das immer so ist; dann habe ich doch auf den üblichen Dealer-Wiesen nach neuen stories gesucht (nur mal schnell gucken); und fix 6 neue gefunden, zubereitet und draufgeschubst, und nun habe ich keine Zeit mehr zum Sortieren.

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Und wieder eine Woche rum

Es ist nichts sonderlich weltbewegendes passiert in der Woche. Ich kämpfe nach wie vor an der Aktenfront, von der Chef der Meinung ist, dass die sich wegen Corona auf einen Stillstand reduzieren würde. Das ist nicht der Fall! Ich könnte locker noch das Wochenende Extra-Schichten schieben und würde trotzdem am nächsten Tag keine Däumchen drehen. Es ist genug zu tun nach wie vor, und vor allem, wenn man wie ich derzeit mit Chef alleine im Büro ist, weil die Teilzeit-Kollegin urlaubt. Chef bestand allerdings darauf, dass ich in der Woche bereits eine Stunde eher das Büro verlasse – und er kommt kontrollieren ab und zu, ob ich wirklich auch nicht mehr im Büro bin, wenn er 20 Minuten nach 17 Uhr seine Runde mit dem Hundchen dreht. Ich gebe zu, ich könnte mich daran gewöhnen, immer schon vor 17:30 Uhr zu Hause zu sein, statt 18:25 Uhr. Andererseits nehme ich dann aber auch immer das Gefühl mit nach Hause, nicht alles geschafft zu haben, was ich mit meiner normalen Mehr-Stunde vielleicht noch geschafft hätte.

Dafür gibt es Neuigkeiten zur JIB 11. Die sollte ja im Mai stattfinden, wurde dann wegen dem C-Dämon auf Anfang Juli verlegt! ANFANG JULI! Ich halte das für unverantwortlich früh. Und deswegen habe ich beschlossen: Ich fahre dieses Jahr nicht nach Rom – letzte supernatural-CON hin oder her. (Es tut mir vor allem auch wegen Tom Ellis weh, das absagen zu müssen). Aber ernsthaft: Ich glaube kaum, dass wir in nun knapp 2 Monaten das Corona-Monster besiegt haben werden. Und selbst wenn in Europa wieder normale Zustände herrschen sollten – die USA fangen erst an, und mit dem TRUMPel da an der Macht sieht es bei denen zappenduster aus! Nein, ich will mich jetzt nicht über das TRUMPel aufregen und auslassen, der regt mich einfach nur auf und bringt mich seiner arroganten dummen Ignoranz und Selbstdarstellung allein auf Twitter schon regelmäßig an den Rand eines Wutanfalles. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass die CON, wenn sie denn Anfang Juli wirklich stattfinden sollte, sicherlich nicht mit allen Schauspielern aufwarten wird! Die haben Familien, kommen vielleicht gar nicht aus ihrem Land raus (oder nachher wieder zurück), müssen teilweise jetzt stockende Filmtage aufholen. Nein, Juli 2020 für eine CON mit mehr als 800 Teilnehmern aus aller Welt in Rom abzuhalten, halte ich für unverantwortlich.
Leider ist es ja kein normaler professioneller CON-Veranstalter, wir (ich) habe(n) keine tickets gekauft, sondern für die Eintrittspässe und Photo-Möglichkeit gespendet. Ergo … gibt es auch kein Geld zurück, nur weil man nicht kann oder nicht (mehr) will. Man darf froh sein, dass man gnädigerweise die Möglichkeit bekommt, sein nicht-ticket an andere Fans zu verscherbeln, und ein Verscherbeln ist es, wenn man wenigstens ein bisschen was zurück haben will. Aber nun ja, so ist das Leben, es geht nicht immer so, wie man es plant. Und wer weiß schon, was noch kommt.

Für mich kommt jetzt erst mal ein Wochenende mit dem KINDLE und – wenn die Wetterfrösche Recht behalten sollten – das erste Balkonien 2020 (denn man darf jetzt nicht mal mehr ans Meer fahren, selbst wenn man nur 20 km davon entfernt wohnt). Ich habe mein KINDLE und 4 kleine Prosecco-Fruchtwein-Fläschchen …. und ich werde diese benutzen.

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Wieder ein Sonntag

Eine Woche Kontaktbeschränkungen ist rum. Für mich persönlich hat sich nicht viel geändert. Die letzte Nacht erfolgte Zeitumstellung setzt mir da schon mehr zu, obwohl auch das mit meinen jetzigen Arbeitszeiten seit der Vollzeitstelle besser geworden ist, da ich immer – egal, ob Winter- oder Sommerzeit – in der Woche ausgeschlafen aufwache nun und daher weniger Probleme mit dieser dummen Uhrenumstellerei habe. Was aber nicht heißt, dass ich es klaglos und meckerlos hinnehmen kann, dass man mir wie allen anderen Europäern letzte Nacht wieder eine Stunde geklaut hat; heißt das doch auch immer eine Stunde weniger Wochenende. Aber was nutzt schon meckern und jammern, außer, seinem eignen Frust eine Art Ventil geben zu können?

Sprechen wir lieber über erfreuliche Dinge: #StarTrekPicard Staffelfinale 1. WOW … die ganze Serie einfach nur WOW. Das fühlte sich mit jeder Episode besser an und war am Ende Star Trek in Reinstform; und ich musste nicht mal wirklich einige der lieb gewonnenen (neuen) Charaktere am Ende opfern! Ich freu mich schon auf Staffel 2 (wann immer sie auch nach BC dann über AMAZON flimmern wird). Es hat mir auch ein bisschen Hoffnung und Zuversicht in die Menschheit zurückgegeben.

Dann war da ja noch #supernatural
Ich wünschte, da könnte ich halb so euphorisch von den letzten beiden Folgen berichten. Die letzte war recht amüsant und AU SAM & DEAN (diese Snobs!) zuzusehen, war lustig. Aber …. es gibt eben immer noch Abers und Fragen und Hä? Und so gar keinen wirklichen Plan. Alles ist hingewürfelt, zusammengerührt und wieder auseinandergezerrt. Aber ich hoffe weiter, bis zum (bitteren) Ende.

Okay, was noch? Ich habe meine Gitarrenübungen gemacht, auch wenn der Unterricht derzeit auch wegen des Virus ausgesetzt ist. Der C-Akkord ist gar nicht mehr schlimm und langsam taste ich mich in Gebiete vor, die man dann durchaus als hörbar einstufen kann.

Dafür läuft WW eher schleppend. Also eigentlich läuft es gar nicht, sondern stagniert vor sich hin. Seit Wochen! Kein UHU. Mal nur 100 g vor der magischen Schwelle entfernt, dann wieder + 900 g, + 300 g, -400 g … aber nie UHU! Es ist zum fucking verrückt werden! Und ich kann noch so viele Ausreden suchen und Erklärungen finden und mir selbst Durchhalteparolen zuflüstern, ich weiß, dass es an den Keksen liegt, die im Büro verteilt werden. Aber nun habe ich in den kommenden 2 Wochen eine echte Chance, der Keksfalle zu entkommen, denn A. ist im Urlaub und mit ihr die Keksschachtel!

Gefreut in diesen C-Krisen-Tagen habe ich mich über eine alte Liebe neu entdeckt:

Dazu musste zu meiner Schande erst die liebe Frau O. mich darauf schubsen! Tz! Wie konnte das denn so weit kommen, dass ich nicht mal mehr mitbekomme, wenn die Lieblingsband der alten Tage sich aus der Quarantäne heraus songtechnisch an die Nation wendet? 😍

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Neues aus dem B wie Beilig-Büro

Dass Chef sich immer noch amüsiert, weil mich einige unser Mandanten in Ermangelung anderer Möglichkeiten via WhatsApp um (derzeit meist nur Telefon-)Termine bitten und mich dabei mit „Liebe Herrin“ ansprechen, ist die eine Sache. Neulich jedoch bekam ich in Abwesenheit von Chef einen Anruf vom Oberlandesgericht in BS. Der Mensch war Richter und derzeit im Homeoffice am Schlammakten abarbeiten. Er klang jung und freundlich und gut drauf und hatte natürlich auch einen Namen, den er noch schneller nannte und der in meinen Ohren wie „Burka“ klang. Also schrieb ich Chef eine Nachricht, dass Herr Burka sich am nächsten Tag gegen 11 Uhr wieder melden würde.
Chef – der kleine Streber, der er bestimmt auch in der Schule war 😁 – wollte sich natürlich vorbereiten, ließ sich die Akte hertragen, blätterte und blätterte und fand die Person, die ich offenbar am Telefon hatte, die aber nicht Burka heißt, sondern Purruka (oder so!). Ich solle mir die Ohren mal untersuchen lassen!

Der nächste Tag kam und mit ihm der Anruf von Herrn P. oder Burka – denn ich bleibe bei dem Namen, ist er doch der, den ich auch beim 2. Mal heute verstanden habe. „BEvor ich Sie durchstelle, tun Sie mir bitte einen kleinen Gefallen, und melden Sie sich noch einmal mit Ihren Namen!“ bat ich Herrn Burka, und der schmunzelte quasi durchs Telefon. „Ja, ich weiß“, sagte er, „Ich rede zu schnell. Ich verspreche, ich werde meinen Namen noch einmal ganz langsam sagen!“ erwiderte er. „Um Gottes Willen nein! Sprechen Sie so schnell wie immer bitte!“, worauf er schallend lachte und fragte: „Haben Sie etwa eine Wette laufen?“. „So was Ähnliches.“, gestand ich, und stellte den immer noch durch die Leitung grinsenden Herrn Burka an Chef durch.

Als Chef dann nach 25 Minuten wieder aus seinem Zimmerchen herauskam, grinste auch er, entschuldigte sich und meinte, er hätte dann auch Herr Burka verstanden.
Die Sache, warum Herr Burka anrief, war in 4 Minuten geklärt, die restlichen 21 Minuten ließen sich Chef und Herr Burka über Mitarbeiter aus, und nun weiß auch der Herr Burka in BS, dass mich unsere Mandanten brav mit HERRIN ansprechen. Wenn – falls! – es irgendwann in diesem Jahr zu dem Gerichtstermin in BS kommen sollte, dann soll Chef mich bitte zu dem Termin mitbringen. 🙂

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C-Tagebuch

Vermutlich haben einige schon diese Idee in diesen außergewöhnlichen Virenzeiten, wo kein Tag vergeht, wo man nicht mit diesem blöden Virus konfrontiert wird. Fangen so nicht diese End-Zeit-Movies an, dass die Menschheit einem Virus/Alien/dem außer Kontrolle geratenen übergroßen Toastern zum Opfer fiel und nur eine handvoll Überlebende durch geisterhafte, verlassene Städte schleichen, auf der Suche nach Wertvollen … wie der letzten Rolle Klopapier?

Noch mache ich mich darüber lustig, aber das Lachen vergeht einem mit jedem Tag mehr, an dem nichts mehr normal zu sein scheint. Und ganz klar, wenn es zum Supergau kommen sollte, also der schlimmste aller Fälle eintritt und es erst noch sehr viel schlimmer alles werden wird, bevor es auch nur einen Hauch besser werden kann, dann werde ich ohne Zweifel zu den Massen gehören, die nie namentlich überleben, sondern nur eine Kommastelle in der Statistik sein werden; an deren Namen man sich nicht mehr erinnert, sondern die man fast ehrfürchtig leise einem gleichermaßen geschockten Publikum hinhaucht, um zu demonstrieren, wie schlimm die damaligen Zeiten waren und wie groß die Opferzahlen wirklich ausfielen. Vielleicht sollte einem bewusst werden, dass wir an einem solchen Beginn stehen könnte, als „das alles anfing“, damals, im frühen Zwanzigzwanzig, als die Menschen noch nach Klopapier jagten und Corona-Partys feierten, die Gefahr ignorierten und nicht ahnten, wohin das alles führen sollte. So, wie wir heute von den Dinosaurieren sprechen, die den Meteoriten kommen sahen und noch neugierig die Köpfe hoben vom Grasen, und nicht ahnten, wie schnell ihre Welt nicht mehr da sein würde. Oder die Neanderthaler, als sie in ihren Höhlen hockten und von dieser neuen Gruppe Menschen grunzten oder flüsterten, die gesichtet worden sind, die so anders aussehen und anders laufen und andere Felle tragen …

Ach, ich werde ganz merkwürdig, ich merke das ja selbst. Man – ich – will an ein bisschen Normalität festhalten. Normalität, die man vor ein paar Tagen noch abwertend Alltag genannt hat und verabscheute. Und heute ist Einkaufen schon etwas, worüber man nachdenken muss. Wann, wer, wohin? Was ist überhaupt noch auf? Und werden sich die Leute daran halten, Abstand zu halten, oder ist der Weg an die ALDI-Kasse derjenige, dem ich dann Tage später das Virus verdanken werde? Und was ist, wenn ich es dann habe? Werde ich dahinsiechen, wie die bedauernswerten Menschen in den Fernsehnachrichtenbildern, die auf dem Bauch liegend an Sauerstoffmasken angeschlossen trotzdem nach 4 oder 5 Tagen schlicht abkratzen? Will man so enden? Muss es soweit kommen? Wird es soweit kommen? Ist es vielleicht schon viel schlimmer, als man uns zeigt? Es ist kein Wunder, dass Verschwörungstheorien wie Pilze wachsen und gedeihen; eine verschrobener und obskurer, als die andere. Man könnte schlicht durchdrehen. Und was gestern noch wie eine Theorie kopfschüttelnd belacht wurde, entpuppt sich am nächsten Tag als gar nicht mehr so fledermaus-abwegig.

Aber ich will mich nicht anstecken lassen an der Hysterie und Panikmache, am Schwarz-Sehen und Zombie-Beschwörungen. Für mich wird sich in den nächsten Tagen noch nicht viel ändern: Ich darf noch ins Büro, dort ist noch einiges zu tun. Aber zum Gericht darf ich nicht mehr; die Gerichtspost wird auf den normalen Postweg zugestellt. Ansonsten bleibt man eben zu Hause, nur mit dem Unterschied, das man vor C. eben noch die Wahl hatte, ob man da hin oder dorthin wollte, bevor man sich dann eben doch wieder für C wie Couch entschied. Jetzt, wo man diese Wahl nicht mehr hat, ertappt man sich dabei, gern woanders sein zu wollen, als auf dem heimischen Sofa. Man verlangt eben wirklich immer gerade das in dem Moment, was man nicht haben kann.

Wie es weiter geht, weiß keiner so genau. Wie lange es noch dauern wird auch nicht. Dass es das ganze Jahr oder möglicherweise JahrE andauern könnte, erschreckt auch mich. Ein paar Tage oder Wochen eingeschränkt zu werden, damit kann man noch irgendwie umgehen; aber wenn das jetzt der Alltag der Zukunft sein sollte … nur noch pendeln zwischen Büro und Couch und vielleicht dem nächsten Supermarkt; aber kein Kino, keine Konzerte, keine Eisdiele, keine Fotosafaries mit Freunden, keine Sail 2020 in Bremerhaven, keine Flugreise wohin auch immer, kein Sommerspass im Wasser, keine Schiffstouren, kein Bülent, kein Torsten Sträter, kein vielleicht Stefan Jürgens live, wenn sich Gelegenheit ergibt, denn für all das wird es keine Gelegenheiten geben ….nichts von den kleinen Ausreißern aus dem Alltag! Da könnte man wirklich schon nur an den Gedanken daran fast zerbrechen.

Schnell! Neue Gedanken, Sunshine in my mind, bevor es zerbröselt. Ich habe mein KINDLE und noch immer die besten Lovestories des #QAF Universums. Ich habe Twitter und die Sonntagabende mit dem gemeinsamen Tatort schauen. Ich habe meinen Musikstreamingdienst, der mich neue Musik entdecken lässt (derzeit gerade HAEVN). Und ich habe meine Minifamilie, die (noch) gesund ist. Ich habe noch keine Existenzangst, auch die Miete ist bei uns vorerst nicht gefährdet. Wir sind – im Gegensatz zu einigen anderen – noch in einer komfortablen Situation. Und in dem Sinne konzentriere ich mich jeden Tag auf das, was ich noch habe und genießen kann, und betrauere nicht allzu sehr die Dinge und Gelegenheiten, die ich derzeit eben nicht haben kann.

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Für alle Welt

… oder zumindest für viele in Deutschland steht die Welt wegen dieses blöden Virus gerade Kopf; und auch ich bin seit gestern zu Hause und nicht im Büro … wegen einer Bindehautentzündung, die nervig ist und juckt und ja, auch weh tut und mich am Lesen hindert.

Also hocke ich meistens auf dem Sofa und höre Musik (mal wieder Stefan Jürgens hoch und runter), beobachte die Nachrichten in einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Erschrecken, wo diese ganze Covid-Sache noch hinführen soll. Schon jetzt wird 2020 ein besonderes Jahr sein, das Jahr des Virus, das das Leben gehörig durcheinander bringt, auch wenn man selbst gar nicht infiziert wurde. Abgesagte CONs und verschobene Konzerte, Klopapierhetzjagden und eine allgemeine Hysterie überall. Dabei sind gar keine wankenden Zombies auf den Straßen. Und ich kann euch sagen, dass so eine bescheuerte Bindehautentzündung auch nicht lustig ist. Gar nicht!

Aber wenigstens habe ich Twitter, Kaffee und (wenn auch nur stückchenweise und wohlportioniert) mein KINDLE; so lange ich diese Dinge habe, macht mir keine Quarantäne Angst. Wenn jetzt iTunes noch die neue Folge #supernatural herausrücken würde, hätte ich gar nichts mehr zu jammern und zu meckern. 😃

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Nun hier auch

CORVID / CORONA

… oder wie auch immer dieses fucking Ding nun richtig heißt. Bisher habe ich jeden Tag mehr oder weniger erstaunt die Entwicklungen, Hamsterkäufe und Panikschübe beobachtet und den Kopf geschüttelt, aber keine Hände mehr. Ansonsten bin ich zu meinem Büro gefahren und habe meine Arbeit gemacht. Corona war weit weg. Gestern dann die Ankündigung von fast bundesweiten Schulschließungen. Dann rückte es näher mit der Verschiebung des für den 21. März geplanten Bülent Events. Das wurde in den August verschoben, auf einen Sonntag. Damit kann ich leben; es hätte mich auch sehr gewundert, wenn es nicht verschoben worden wäre.

Aber seit letzter Nacht steht fest: Auch die JIB im May in Rom wird dann nicht stattfinden können. Verschoben erstmal auf irgendwann im Sommer; Genaueres steht noch nicht fest.

FUCK im Quadrat!

Es ist ja nicht so, als wenn ich nach Herzenslust mal eben mehr als eine Woche irgendwann frei nehmen kann! Es war schon schwer genug, die Woche im Mai freizuhalten, und das klappte nur, weil A. ihr Hand-Design-Geschäft seit letztem Jahr quasi um diese JIB-Woche von mir drumherum terminiert hat.
Nun ist also keine JIBweek im Mai. Das Hilton konnte ich wohl stornieren, aber versuche mal bei Eurowings den Billigflug zu canceln! Pah! Keine Chance. Das Geld ist wohl weg, kann ich ja noch nicht mal so ohne weiteres Umbuchen – wie denn auch, wenn ich nicht weiß, wann genau und ob ich da frei bekomme! Es ist zum Verrücktwerden und frustriert ausrasten! Vermutlich werde ich alles streichen müssen; und wenn ich keinen finde, der meine Convention-Pass und Photo Ops übernehmen will, dann hab ich mal eben schlappe 1000 € plus an den Corona Virus verloren. FUCK DEN SCHEIß! Ich bin enttäuscht und wütend und wenn ich könnte, würde ich diesem blöden Virus gehörig in den Arsch treten!

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Still #qaf

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Rudelsingen

Mittlerweile für mich schon das 4. Mal, immer wieder lustig und wer sich fragt, was man da so herumsingt (-jault, uuuuuuuuuuuuht, jodelt, brummt oder schreit …), hier ist die Liste vom letzten Mal:

  • Rote Lippen soll man küssen
  • Karma Chameleon von CULTURE CLUB
  • Liebeslied Du liegst mir am Herzen
  • Wunder gibt es immer wieder von Katja Ebstein
  • Alice. Elvis (die deutsche Version mit Elvis ist komisch, man muss einfach nur lachen dabei!)
  • Love me tender
  • Chöre von Mark Foster
  • Nena mit 99 Luftballons
  • Simon Garfunkel: Mrs Robinson
  • Tainted Love
  • Männer sind Schweine (nach wie vor universelle Gültigkeit)
  • Vicky Leandros: Ich liebe das Leben
  • Beatles  Hey Jude
  • Rudelsinghymne Uuuuuuuuh
  • Astronaut von SIDO
  • Westernhagen mit Ich lebe
  • Lady in Black von Uriah Heap
  • It’s my life von Bon Jovi
  • Bergvagabunden von Heino (ernsthaft jetzt? Heino!?)
  • Africa von Toto (das singt sich schwierig!)
  • Don’t worry be happy … von … ? egal .. don’t worry, just be happy
  • Ohne dich von MÜNCHNER FREIHEIT
  • ABBA mit Super Trouper (ist fast immer dabei)
  • Mamor Stein Eisen bricht (wenn auch immer noch grammatikalisch falsch, weil sie im deutschen nun mal nur brechen können)
  • Zugabe: dat du mien leevsten bist

Kleines Gesprächsintermezzo kurz vor Beginn des Rudeljaulens:
In die Stuhlreihe vor uns schälte sich ein Rudel Damen, die sich offenbar erst kurz vorher kennengelernt hatten; sie begrüßten sich jedenfalls noch (trotz Corona, diese Rebellinnen in Birkenstockstiefletten!) mit Handschlag und versicherten sich gegenseitig zähnefletschend-lächelnd, dass man ruhig nebeneinander sitzen könne, man würde nicht beißen. Worauf ich nicht an mich halten konnte und ungefragt aus der Reihe dahinter einwenden musste: Och, wie langweilig!

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Neues aus dem Chaos

Bin noch gar nicht dazu gekommen, von dem Chaos im Büro zu berichten, das ausbrach, als man Ende Februar dann 6,5 Stunden lang mit 2 Experten vor Ort und diversen Remote-verbundenen Admins irgendwo an der RenoStarQuelle versucht hat, die Büro-EDV in das 21. Jahrhundert zu verfrachten: Neue PCs, neues NAS-System … NICHTS ging mehr. An dem Freitag dann am Ende nur provisorisch. Alles nur so halbgar. Entsprechend unzufrieden bin ich dann letztes Wochenende auch nach Hause gefahren. Ab Montag dann nach und nach und Stückchenweise Chaosbeordnung. Immer mit dem Gefühl, dass, wenn man ein Problem endlich irgendwie aus der Welt schaffen konnte, an anderer Stelle zwei oder drei neue auftauchten. Dazu dass permanente Gemecker und Gemaule von A. und auch Chef, dass das jetzt alles anders ist und anders aussieht und sich anders verhält und überhaupt das alte System viel besser gewesen wäre.

Es ist aber auch eine arge Umstellung, wenn man zB jahrelang bestimmte Shortcuts gewohnt ist, die alle nicht mehr funktionieren, sondern erst mühsam wieder zusammengesammelt werden. Wenn man sich dabei dann auch noch dämlich anstellt, und versucht, die Tastenkürzel manuell einzutragen (was eben nicht funktioniert!), dann verliert man schnell den Verstand oder zumindest die letzten normalen Gehirnzellen, die noch mitarbeiten.

Aber so langsam gewöhne ich mich an die Eigenarten des neuen Systems und an den Wackelkontakt, daran, dass der WLAN Drucker bei Windows 10 wohl die Angewohnheit hat, regelmäßig und aus unerfindlichen Gründen in die Offline-Pause zu wandern, was dann nur ein PC Neustart wieder heilen kann; was aber nicht die Lösung sein kann, weil wenn ich meinen PC herunterfahre, alle anderen PC auch betroffen sind und nicht auf die Datenbank zugreifen können, denn nach wie vor und entgegen der Absprachen befindet sich die Datenbank nicht auf der neu installierten NAS, sondern auf meinem PC. Warum? Weil das Datenbanksystem noch nicht für externe NASen ausgelegt ist!

Aber okay, das muss man jetzt erst mal so hinnehmen (man ist den Aussagen dieser IT Experten ja auch hilflos ausgeliefert; und wer weiß schon, was wirklich Tatsache und EDV Gesetz ist und was nur vorgeschobener Problem Grund ist, um nicht noch 3 Stunden Arbeit reinzuhängen, damit es so funktioniert, wie man sich das vorstellt).

Nun gilt es jedenfalls, den Ditkatstapelberg von einer Woche Rückstand aufzuholen. Ich gebe mein bestes. Aber ich soll ja auch die Buchhaltung! Und dann fehlen da Akten, die müssen auch sofort gesucht werden! Immer in diesen anklagenden Ton, warum die überhaupt fehlen! Verschwundene Akten ist ein Phänomen gerade! So viele neue Plätze gibt es ja in dem neuen Büro nicht, aber offenbar mehr Verstecke für widerborstige Akten. Und es ist die neue Marotte, dass einfach in das Büro gerufen wird „Ich brauche mal ….!“ und die Übersetzung dieser magischen Worte immer bedeutet, das ich alles sofort hinzuschmeißen und zu suchen habe; nur um mich 13 Minuten später rechtfertigen zu müssen, warum immer noch die Buchhaltung nicht fertig und der Diktatstapel größer statt kleiner geworden ist. Ommmmm … nicht aufregen. Nur nicht aufregen. Ignorieren! Wenn ich ganz gebannt mein begonnenes eiliges Diktat schreibe, lässt man mich vielleicht in Ruhe meine Arbeit tun.

Selbiges kann man von den sog. Experten leider nicht behaupten. Mehrfach ist es nun schon so gewesen, dass sie mir gerade noch erklärt haben, dass nun mit den PCs oder mit den Sicherungen alles wieder in Ordnung wäre, nur um – natürlich 3 Minuten zu spät, wenn man den Experten bereits wieder davonfahren sieht – festzustellen, dass es eben nicht geht oder nun etwas anderes kaputt ist. Es ist fast lächerlich, wie oft das passiert ist.
„Alles läuft wieder“ sagt das EDVler, verlässt das Büro und nimmt das Internet gleich mit.
„Ich habe alle notwendigen Sicherungen wieder aktiviert und die nicht gebrauchten ausgetauscht, außerdem geht jetzt der Lüfter im Serverschrank wieder. Ich bin dann mal weg!“ sprach der alte Elektriker, und kaum war der draußen, stellte ich fest, dass zwar der Lüfter im Serverschrank routierte und Krach machte, als müsste er ein olles Kernkraftwerk kühlen, dafür waren aber NAS und Router ohne Strom … und demzufolge auch das Internet und Telefon verschwunden. Also hab ich dann entgegen der Chef’schen Anweisung, nichts anzufassen, wovon man keine Ahnung hat, versucht, die Sicherung zu finden, die der Herr Elektriker als nicht notwendig angesehen hat, um Internet und Telefon wieder zu aktivieren. Es ist wirklich nervenraubend momentan im Büro.

Aber ich bin lernfähig. Ich ertappe mich zwar öfters bei der Überlegung, ob ich nicht doch jetzt am Samstag noch eben nachmittags ins Büro fahren könnte, um ein bisschen Arbeit nachzuholen, die eben liegen blieb, wenn man auf der Suche nach verlorenen Internet und Telefon und Akten ist, aber … Nö! Ich bin vorletzten Freitag schon bis zum bitteren Ende und das doppelte meiner eigentlichen Arbeitszeit im Büro geblieben, und war dann trotzdem halb Schuld, dass es nicht funktionierte, wie gewünscht. Ich habe jetzt Wochenende … und schalte daher auch die Gedanken an das Büro auch auf diesem Blog schlicht

aus!

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Während

an diesem Sonntagabend in Hamburg noch Stimmen ausgezählt werden und die AfD endlich mal wieder eine geklatscht bekommen hat, ich meinen Schnupfen nach wie vor auf dem Sofa huldige und verbotener Weise ein ganzes gigantisches bestelltes Baguette Hawaii zum Abendbrot habe klingeln lassen, überlege ich, ob ich für den #Tatort schon zu müde bin oder das KINDLE zu lange alleine ließ (weil ich auf Netflix eigentlich ursprünglich nur mal was gucken wollte, dann aber bei der ersten vorgestellten Serie drauf klickte und dann – oooooops – die ersten 4 Folgen LOCKE & KEY inhalieren musste, ohne es wirklich zu merken) … habe ich den Satzanfang verloren; und wollte ich nicht noch Fotos von der Freitag besuchten Holiday On Ice Show posten?

Ach was, zu müde, zu verschnupft … es war toll, ohne Frage, wir haben einen Lieblingshintern auserkoren und sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, das Bazillchen und ich, dass das russische Liebespaar auf dem Eis am Ende, als es vom Schneesturm erst von der Erde geweht und dann in einen außerirdische Streetgangwar verwickelt wurde, als in der Ferne der Heimatplanet verbrannte, am Ende gestorben sein muss, als der Winter sich auf das Eis legte. Oder ich rede bereits wirr. Der Hintern war jedenfalls toll. Und morgen ist Montag. Der kommt immer nach dem Sonntag, ob mit oder ohne Schnupfen und Tatort. Unausweichlich, wie so ein Naturgesetz.

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Es gibt eigentlich

…. gar nichts zu berichten, was ich nicht schon gebloggt hätte. Mein Leben ist außerhalb von Büro und Nachtbriefkästen eben eher langweilig. Das bedeutet, es gäbe keinen Grund, an diesem Sonnabend – jetzt – nicht mit dem Putzen zu beginnen. Ich arbeite aber noch fieberhaft (und akut verschnupft) an der Perfektion einer Ausrede.

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Der Nachtbriefkastenschreck

Ein Nachtbriefkasten steht zum Beispiel vor Gerichten. Für Terminsachen, die erst nach Büroschluss des Amtsgerichtes fertig gestellt werden konnten, aber noch unbedingt den Stempel des betreffenden Tages als Eingang brauchen, weil sonst die Frist abläuft. Deswegen nennt sich das eben Nachtbriefkasten. Früher dachte ich, dass da wirklich so ein armer Mensch nachts um Mitternacht noch mal raus muss, um alles bis dahin eingeworfene noch mit dem richtigen Eingangsstempel versehen zu können. Heute weiß ich, dass da einfach eine Klappe den Briefkasten teilt, die um Mitternacht automatisch zuklappt, und alles, was unten der Klappe liegt bekommt den Stempel vom Vortag, der Rest ist dann zu spät eingeworfen.

Gestern nun musste ich an jenen besagten Nachtbriefkasten. Aber man ließ mich nicht! Von welcher Seite ich mich auch dem einzigen großen, glitzernden Nachtbriefkasten des AG NHam näherte, große Gitterzäune und Schilder versperrten mir den Weg, ich solle doch den hinteren Eingang benutzen, um in das Gericht zu kommen, das nach 18 Uhr natürlich zu war. Im noch immer herrschenden Sturm stampfte ich also mehr und mehr verzweifelt um das Amtsgerichtsgebäude drum herum, und überlegte gerade ernsthaft, mich wie Indiana Jones dereinst durch die Büsche zu schlagen, um an den heiligen Nachtbriefkasten zu gelangen. Schon war ich auf dem Weg durch den nächsten Busch, als …

eine dunkle Stimme aus dem stürmischen OFF vorwurfsvoll fragte: Wo wollen Sie denn hin? Hier kommen Sie nicht durch!
Ich erschreckte mich derart gewaltig, dass ich erst mal nach Luft schnappte und wie ein … also ich weiß nicht, wie was zusammenklappt, aber mein Herz raste wahnsinnig, ich bekam immer noch kein Wort heraus, erkannte aber immerhin den Inhaber der Stimme als den täglich hier beim Amtsgericht anzutreffenden Wachtmeister, dem ich dann auch – noch immer jappsend und versuchend, mein Herz unter Kontrolle zu bringen – den Umschlag um die Nase wedelte und leider nicht so vorwurfsvoll, wie ich es gerne gehabt hätte, weil eben noch immer nach Luft schnappend, nach einem Weg zu dem verfickten NACHTBRIEFKASTEN zu fragen!
Er nahm es dann an sich, fragte, ob er noch einen Notarzt rufen solle, was ich dann verneinen konnte, und dann sah ich zu, dass ich nach Hause kam.

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