Urlaubsupdate

So, nach 2 Tagen (okay, es waren eigentlich 5) ohne Dusche und ohne Bürste, nur im Schlaf-T-Shirt und ohne Socken, Binge-watching von 4 Pastewka-Staffeln, musste ich diesem Lotterleben einen Riegel vorschieben und wieder in normale Fahrwasser einsteuern. Also war ich heute eine Stunde vor dem üblichen Büroweckerklingeln wach und auf, war Duschen, Schminken und hab sogar was an, die Haare sind geföhnt und das Papier zur Deponie gebracht. Der Wochenendeinkauf ist erledigt und die Küche halbwegs wieder aufgeräumt.
Und nun?

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Obama’s Commencement Speech

… weil sie so wahr und warm und richtig ist:

https://www.nytimes.com/2020/05/16/us/obama-graduation-speech-transcript.html

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Free ESC

… und kein Raab, obwohl ich genau das erwartet und gehofft hatte. Dafür habe ich (wie immer im Mai) die Gelegenheit gehabt, ausführlich mich selbst zu baden, bei Bazillchen (weil Rom geht ja nicht). Danach gab es den angekündigten Ersatz-European Song Contest mit etwas Sekt und Pizza und Twitter; alles in allem ein relaxeder Abend – bis eben jene Enttäuschung, dass Raab eben nicht wie erwartet und gehofft aus seiner Versenkung krabbelte.

Damit ist heute Sonntag und die Hälfte meiner 2 Urlaubswochen herum. Die Kopfschmerzen halten sich in Grenzen, das KINDLE ist noch gut gefüttert, das WW-Programm auf Pause gesetzt und startet nach dem Urlaub erst wieder richtig durch und ansonsten versuche ich, den Herrn Gemahl nicht mit so schnöden Dingen zu reizen, wie den Geschirrspüler auszuräumen, wenn er doch gerade seine Serien schaut! Wie kann ich es auch wagen, dabei mit dem Geschirr zu klappern!

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Da ist er nun

… der erste richtige Urlaubsmontag; an dem ich normalerweise den Koffer packen und noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen würde für Rom. Aber dieses Jahr ist ja alles ein kleines bisschen anders, wie wir alle wissen. Ich habe es trotzdem genossen, nach dem Weckerklingeln – weil ich vergessen habe, den Alarm auf Urlaub zu setzen! – wieder ins Bett zum KINDLE kriechen zu können.
Und nun hocke ich auf dem heimischen Sofa, habe Kaffee und mein Müsli, gucke das verlängerte Morgenmagazin auf dem ZDF und habe gerade versucht, mir den Klinkenstöpsel der Kopfhörer statt in den PC in die Ohren zu stopfen; was belegen dürfte, dass die Situation gerade eben alles andere als normal ist.
Aber immerhin habe ich für Mittwoch ein Date gerade klar gemacht. 🙂

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Testversuch

Wenn das hier klappt, dann weiß der Leser auch, was ich an meinen bevorstehenden Urlaubstagen vorhabe.

Es scheint zu funktionieren, auch der Versuch, mit einem anderen PDF-Embetter den download sicherzustellen. Na dann … kann der (Arbeits-)Urlaub ja kommen 😊 [und ja, mir macht das auch Spaß, das so auszutüfteln, dass es am Ende so funktioniert, wie ich es haben will!]

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

B

a

l

d

… hab ich frei. Zwei Wochen dann kein Büro; aber ja auch keine Convention in Rom, wie ursprünglich geplant, nicht mal ein paar Tage einfach so Jo in E. oder sonstwo. Schlicht: Bett und Balkon; aber wenigstens Ausschlafen und Lesen, viel Lesen … Ich bin reif!

Veröffentlicht am von werkarniggel | Schreibe einen Kommentar

Wieder eine Woche

Es reihen sich die Blogeinträge, die alle damit beginnen, dass wieder eine Woche rum ist, in der nichts außerhalb C. passiert —- und mit C. auch nicht wirklich mehr.

Ich habe Masken bestellt, denn wir ahnen wohl alle, dass die nun zum Alltagsbild gehören werden. Und man will ja nicht irgendeinen Lappen vor Mund und Nase hängen haben wollen.

Wir haben einen Balkongrill bestellt plus dazugehörigen Tisch. Der Tisch ist schon da, das Steak zum Grillen auch; nur der Grill fehlt noch, soll aber heute im Laufe des Tages klingeln.

Das WLan ist hier im Arsch. Zumindest teilweise. Seit Tagen geht die SONOS nicht mehr, und auch das KINDLE-Synchronisieren klappt nicht mehr. Da sitze ich also und bastel in stundenlanger Calibre-Arbeit einmal 31 Kapitel und dann noch mal 41 Kapitel der neu entdeckten Duke of Tremont -Saga zusammen, schubse sie wie gewohnt auf’s geliebte eBook-Reader-Gerät, und als ich heute dann mit dem zweiten Teil eben jener besagten Duke-Story anfangen wollte, war die nicht auf dem KINDLE! ICH HATTE DIE ABER GANZ BESTIMMT …
Hab dann alle 41 Kapitel noch mal sortiert, zusammengeklebt, einen hübschen Rahmen drum und ins Mobi-Format ge-calibret und es OHNE WLan aufs KINDLE geschubst! Ha!

Und nun KÖNNTE ich den 2. Teil beginnen (nachdem der erste Teil in sich ja eigentlich abgeschlossen war und ich den 2. Teil der Saga eher rein zufällig auf der Suche nach einer völligen anderen story gefunden habe), wenn da nicht diese kleine fiese nagende Stimme in meinem Kopf krakeelen würde: Aber wenn du sie jetzt anfängst, dann ist sie auch ganz schnell wieder zu Ende und dann hast du sie gelesen und dann ist da das Loch und es wird nie mehr so sein, wie beim ersten Mal Lesen, wenn sie noch unschuldig und du unwissend bist ….

Ja, ich hab so einen leichten Koller wegen C. Nicht, dass sich bisher viel bei mir geändert hätte. Es ist eher so, dass das Wissen, dass man nicht mal eben irgendwo hin für ein paar Tage fahren DARF mich verrückt macht. Kein Essen gehen, kein Kino, keine Konzerte, kein Rudelsingen … auf was freut man sich dann noch in diesem verblödeten Jahr 2020? Keine CON, kein ROM, kein Sommerurlaub und die Frage: wo fahren wir denn mal für ein paar Tage hin? Vielleicht tatsächlich auch kein Bülent und wenn alles Scheiße läuft auch kein Torsten Sträter Ende November, für den wir Karten bereits letztes Jahr im Oktober gekauft haben …
Man, also ich habe dann ja wirklich nur noch das KINDLE. Wenigstens das. Und es könnte mir fast genug sein, wenn ich die Wahl hätte, KINDLE oder Kino … aber die Wahl hat man ja nicht.

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Nix wirklich Neues

Immer noch C. Immer noch kein Uhu. Immer noch werde ich von Chef quasi 16:58 Uhr darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt Feierabend wäre – 1 Stunde vor dem eigentlich vertraglich vereinbarten. Seit 3 Wochen geht das Spiel jetzt schon; irgendwie hat er das mit der Kurzarbeit völlig anders interpretiert. Und es ist ja nicht so, dass nichts zu tun wäre. Ich habe genug zu tun; aber wenn Chef nicht aufpasst, gewöhne ich mich daran, kurz nach Fünf bereits zu Hause zu sein.

Ansonsten gibt’s immer noch nichts Neues. Außer: Dass man auch nur das Wort: Spinne! ausrufen muss, um mich sofort hektisch um mich schlagend und mir die Klamotten vom Leib reisend ans andere Ende vom Büro hüpfen zu lassen, ohne besagte Spinne überhaupt gesehen zu haben. Die Panik war aber echt.

Tja, was sonst noch? Erdbeerbowle/-prossecco, Twitter mit #Tatort am Sonntag und heute #WWM, ganz viel KINDLE und neue und geliebte alte stories, Schokolade (das erklärt das Nicht-Landen des Uhus) und neuerdings wieder Klassik Radio Movie. Vielleicht konnte ich meine non-tix für die JIB und JIBland verkloppen, auch wenn ich sie nur für einen Bruchteil des Preises abgebe. Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Ich sagte ja, nichts Neues. Nur und trotzdem und vor allem nach einem Montag urlaubsreif, wenn man nur irgendwo hin könnte.

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Das Toner-Fiasko der totalen Verwirrung

Seit Tagen jammert der Drucker bei uns im Büro herum, dass er nur noch wenig Toner habe. „Ja, ja, ja! Ich mach ja gleich! Nachher!“, murmelte ich ihm immer zu und bat um Geduld, und meistens hält er dann auch noch eine Weile länger durch. Heute wollte ich dann den Toner endlich wechseln; sollte ja kein Problem sein. Nach dem Büroumzug Anfang des Jahres hatte ich eigenständig die 3 noch vollen Tonerkartons neu platziert. Ich holte mir also einen Karton, öffnete den quakenden Drucker … und stellte entsetzt fest: Das passt da nie im Leben hinein! Das muss der falsche Toner sein!
Seit dem Umzug haben wir im Büro auch nur noch 2 Geräte, beide von Kyocera, die überhaupt noch nach Toner verlangen ab und an. Beide unterscheiden sich nur minimal in einer Nummer.

Da stand ich nun also, den einen vollen Toner in der Hand, vor dem geöffneten quengelnden Drucker und war einem Weinkrampf nahe. Wo sollte ich jetzt Toner herbekommen? Also den örtlichen Dealer angerufen. Der hatte natürlich keinen da, müsste erst bestellt werden, könnte so 3 oder 4 Tage, jedenfalls bis nach Ostern dauern. Oh Nein! Ich brauch Toner! Aber nutzt ja nichts, also bestellt, und zur Sicherheit die Kyocera-Nummern durchgegeben.
„Das wären dann jeweils die Toner mit den Nummern TK-1160!“, versicherte mir der Telefondienst habende Azubi.
„Nein!“, brüllte ich noch entsetzter ins Telefon, „Das sind die falschen! Davon habe ich ja 3, die passen nicht rein!“
„Echt jetzt? Sie sind dann aber die erste, bei der die nicht passen!“, erwiderte der.

Ich glotzte auf den Toner, ich starrte auf das Innenleben des Druckers. Das konnte nicht passen! Mittlerweile hatte aber auch Chef von dem Fiasko Wind bekommen, hielt sich aber zurück.
„Ich melde mich gleich bei Ihnen!“, versprach ich dem Tonerwachtmann. Ich musste der Sache auf den Grund gehen erst, ohne in der einen Hand den Toner und in der anderen den Telefonhörer zu halten.
„Soll ich denn jetzt den Toner bestellen?“, fragte der und ich schwöre, der hat die Augen verdreht!
„Ich melde mich gleich!“, versprach ich nochmals, legte auf und schickte Chef weg …

Und dann betrachtete ich in Ruhe das Tonerdingens und die Kartusche, stellte fest, dass ich das ganze Gestell aus dem Drucker gefummelt hatte, aber eigentlich nur der mittlere Teil ausgetauscht werden muss – und das passte natürlich! Also: Toner seufzend und ohne Probleme gewechselt und wieder beim Tonernotdienst angerufen:
„Das Gespräch von vor 5 Minuten streichen Sie bitte aus der Matrix, das hat nie stattgefunden!“
„Also passt der Toner?“
„Ja, passt, und ich hab jetzt also noch für beide Geräte jeweils eine volle Kartusche. Erzählen Sie bitte niemanden von dem Tonerblackout, den ich gerade hatte.“
„Ihr Geheimnis ist sicher!“ (naja … es dürfte trotzdem für Erheiterung gesorgt haben).

Chef … mit genervten Blick vorwurfsvoll zu mir: „Was war das denn eben für ein unnötiges Drama?“
„Fragen Sie nicht, sagen Sie nichts!“

Veröffentlicht unter Blog | 1 Kommentar

Balkonien 2020

ist ja zum Glück in unserem Fall auch „zu Hause“, und heute, an diesem ersten warmen Frühlingssonntag, habe ich tatsächlich den kompletten Nachmittag eingemummelt noch in die Decke zwar auf selbigen verbracht und Klassik Radio Movie und später auf WDR5 das Krimi-Hörspiel gehört. Das war schön, das war schon ein wenig wie Urlaub.
Die Kopfschmerzen habe ich aber trotz Sonnenzufuhr, Augenrelaxing und 2 Ibu600er immer noch von gestern Abend mit in den Sonntag geschleppt. Langsam werden die auch wirklich lästig, die Kopfschmerzen.

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Das KINDLE

… bedürfte dringend einiger Aufräumarbeiten. Mittlerweile tummeln sich da genau 1493 Dokumente, davon geschätzt mittlerweile sicher 70 % für QAF, der Rest für J²AU + ein kleines bisschen supernatural.
Und ich wollte auch Aufräumen …. aber wie das immer so ist; dann habe ich doch auf den üblichen Dealer-Wiesen nach neuen stories gesucht (nur mal schnell gucken); und fix 6 neue gefunden, zubereitet und draufgeschubst, und nun habe ich keine Zeit mehr zum Sortieren.

Veröffentlicht unter Blog | Schreibe einen Kommentar

Und wieder eine Woche rum

Es ist nichts sonderlich weltbewegendes passiert in der Woche. Ich kämpfe nach wie vor an der Aktenfront, von der Chef der Meinung ist, dass die sich wegen Corona auf einen Stillstand reduzieren würde. Das ist nicht der Fall! Ich könnte locker noch das Wochenende Extra-Schichten schieben und würde trotzdem am nächsten Tag keine Däumchen drehen. Es ist genug zu tun nach wie vor, und vor allem, wenn man wie ich derzeit mit Chef alleine im Büro ist, weil die Teilzeit-Kollegin urlaubt. Chef bestand allerdings darauf, dass ich in der Woche bereits eine Stunde eher das Büro verlasse – und er kommt kontrollieren ab und zu, ob ich wirklich auch nicht mehr im Büro bin, wenn er 20 Minuten nach 17 Uhr seine Runde mit dem Hundchen dreht. Ich gebe zu, ich könnte mich daran gewöhnen, immer schon vor 17:30 Uhr zu Hause zu sein, statt 18:25 Uhr. Andererseits nehme ich dann aber auch immer das Gefühl mit nach Hause, nicht alles geschafft zu haben, was ich mit meiner normalen Mehr-Stunde vielleicht noch geschafft hätte.

Dafür gibt es Neuigkeiten zur JIB 11. Die sollte ja im Mai stattfinden, wurde dann wegen dem C-Dämon auf Anfang Juli verlegt! ANFANG JULI! Ich halte das für unverantwortlich früh. Und deswegen habe ich beschlossen: Ich fahre dieses Jahr nicht nach Rom – letzte supernatural-CON hin oder her. (Es tut mir vor allem auch wegen Tom Ellis weh, das absagen zu müssen). Aber ernsthaft: Ich glaube kaum, dass wir in nun knapp 2 Monaten das Corona-Monster besiegt haben werden. Und selbst wenn in Europa wieder normale Zustände herrschen sollten – die USA fangen erst an, und mit dem TRUMPel da an der Macht sieht es bei denen zappenduster aus! Nein, ich will mich jetzt nicht über das TRUMPel aufregen und auslassen, der regt mich einfach nur auf und bringt mich seiner arroganten dummen Ignoranz und Selbstdarstellung allein auf Twitter schon regelmäßig an den Rand eines Wutanfalles. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass die CON, wenn sie denn Anfang Juli wirklich stattfinden sollte, sicherlich nicht mit allen Schauspielern aufwarten wird! Die haben Familien, kommen vielleicht gar nicht aus ihrem Land raus (oder nachher wieder zurück), müssen teilweise jetzt stockende Filmtage aufholen. Nein, Juli 2020 für eine CON mit mehr als 800 Teilnehmern aus aller Welt in Rom abzuhalten, halte ich für unverantwortlich.
Leider ist es ja kein normaler professioneller CON-Veranstalter, wir (ich) habe(n) keine tickets gekauft, sondern für die Eintrittspässe und Photo-Möglichkeit gespendet. Ergo … gibt es auch kein Geld zurück, nur weil man nicht kann oder nicht (mehr) will. Man darf froh sein, dass man gnädigerweise die Möglichkeit bekommt, sein nicht-ticket an andere Fans zu verscherbeln, und ein Verscherbeln ist es, wenn man wenigstens ein bisschen was zurück haben will. Aber nun ja, so ist das Leben, es geht nicht immer so, wie man es plant. Und wer weiß schon, was noch kommt.

Für mich kommt jetzt erst mal ein Wochenende mit dem KINDLE und – wenn die Wetterfrösche Recht behalten sollten – das erste Balkonien 2020 (denn man darf jetzt nicht mal mehr ans Meer fahren, selbst wenn man nur 20 km davon entfernt wohnt). Ich habe mein KINDLE und 4 kleine Prosecco-Fruchtwein-Fläschchen …. und ich werde diese benutzen.

Veröffentlicht unter Blog, JIB Cons | 3 Kommentare

Wieder ein Sonntag

Eine Woche Kontaktbeschränkungen ist rum. Für mich persönlich hat sich nicht viel geändert. Die letzte Nacht erfolgte Zeitumstellung setzt mir da schon mehr zu, obwohl auch das mit meinen jetzigen Arbeitszeiten seit der Vollzeitstelle besser geworden ist, da ich immer – egal, ob Winter- oder Sommerzeit – in der Woche ausgeschlafen aufwache nun und daher weniger Probleme mit dieser dummen Uhrenumstellerei habe. Was aber nicht heißt, dass ich es klaglos und meckerlos hinnehmen kann, dass man mir wie allen anderen Europäern letzte Nacht wieder eine Stunde geklaut hat; heißt das doch auch immer eine Stunde weniger Wochenende. Aber was nutzt schon meckern und jammern, außer, seinem eignen Frust eine Art Ventil geben zu können?

Sprechen wir lieber über erfreuliche Dinge: #StarTrekPicard Staffelfinale 1. WOW … die ganze Serie einfach nur WOW. Das fühlte sich mit jeder Episode besser an und war am Ende Star Trek in Reinstform; und ich musste nicht mal wirklich einige der lieb gewonnenen (neuen) Charaktere am Ende opfern! Ich freu mich schon auf Staffel 2 (wann immer sie auch nach BC dann über AMAZON flimmern wird). Es hat mir auch ein bisschen Hoffnung und Zuversicht in die Menschheit zurückgegeben.

Dann war da ja noch #supernatural
Ich wünschte, da könnte ich halb so euphorisch von den letzten beiden Folgen berichten. Die letzte war recht amüsant und AU SAM & DEAN (diese Snobs!) zuzusehen, war lustig. Aber …. es gibt eben immer noch Abers und Fragen und Hä? Und so gar keinen wirklichen Plan. Alles ist hingewürfelt, zusammengerührt und wieder auseinandergezerrt. Aber ich hoffe weiter, bis zum (bitteren) Ende.

Okay, was noch? Ich habe meine Gitarrenübungen gemacht, auch wenn der Unterricht derzeit auch wegen des Virus ausgesetzt ist. Der C-Akkord ist gar nicht mehr schlimm und langsam taste ich mich in Gebiete vor, die man dann durchaus als hörbar einstufen kann.

Dafür läuft WW eher schleppend. Also eigentlich läuft es gar nicht, sondern stagniert vor sich hin. Seit Wochen! Kein UHU. Mal nur 100 g vor der magischen Schwelle entfernt, dann wieder + 900 g, + 300 g, -400 g … aber nie UHU! Es ist zum fucking verrückt werden! Und ich kann noch so viele Ausreden suchen und Erklärungen finden und mir selbst Durchhalteparolen zuflüstern, ich weiß, dass es an den Keksen liegt, die im Büro verteilt werden. Aber nun habe ich in den kommenden 2 Wochen eine echte Chance, der Keksfalle zu entkommen, denn A. ist im Urlaub und mit ihr die Keksschachtel!

Gefreut in diesen C-Krisen-Tagen habe ich mich über eine alte Liebe neu entdeckt:

Dazu musste zu meiner Schande erst die liebe Frau O. mich darauf schubsen! Tz! Wie konnte das denn so weit kommen, dass ich nicht mal mehr mitbekomme, wenn die Lieblingsband der alten Tage sich aus der Quarantäne heraus songtechnisch an die Nation wendet? 😍

Veröffentlicht unter Abnehmen, Blog, Supernatural | Schreibe einen Kommentar

Neues aus dem B wie Beilig-Büro

Dass Chef sich immer noch amüsiert, weil mich einige unser Mandanten in Ermangelung anderer Möglichkeiten via WhatsApp um (derzeit meist nur Telefon-)Termine bitten und mich dabei mit „Liebe Herrin“ ansprechen, ist die eine Sache. Neulich jedoch bekam ich in Abwesenheit von Chef einen Anruf vom Oberlandesgericht in BS. Der Mensch war Richter und derzeit im Homeoffice am Schlammakten abarbeiten. Er klang jung und freundlich und gut drauf und hatte natürlich auch einen Namen, den er noch schneller nannte und der in meinen Ohren wie „Burka“ klang. Also schrieb ich Chef eine Nachricht, dass Herr Burka sich am nächsten Tag gegen 11 Uhr wieder melden würde.
Chef – der kleine Streber, der er bestimmt auch in der Schule war 😁 – wollte sich natürlich vorbereiten, ließ sich die Akte hertragen, blätterte und blätterte und fand die Person, die ich offenbar am Telefon hatte, die aber nicht Burka heißt, sondern Purruka (oder so!). Ich solle mir die Ohren mal untersuchen lassen!

Der nächste Tag kam und mit ihm der Anruf von Herrn P. oder Burka – denn ich bleibe bei dem Namen, ist er doch der, den ich auch beim 2. Mal heute verstanden habe. „BEvor ich Sie durchstelle, tun Sie mir bitte einen kleinen Gefallen, und melden Sie sich noch einmal mit Ihren Namen!“ bat ich Herrn Burka, und der schmunzelte quasi durchs Telefon. „Ja, ich weiß“, sagte er, „Ich rede zu schnell. Ich verspreche, ich werde meinen Namen noch einmal ganz langsam sagen!“ erwiderte er. „Um Gottes Willen nein! Sprechen Sie so schnell wie immer bitte!“, worauf er schallend lachte und fragte: „Haben Sie etwa eine Wette laufen?“. „So was Ähnliches.“, gestand ich, und stellte den immer noch durch die Leitung grinsenden Herrn Burka an Chef durch.

Als Chef dann nach 25 Minuten wieder aus seinem Zimmerchen herauskam, grinste auch er, entschuldigte sich und meinte, er hätte dann auch Herr Burka verstanden.
Die Sache, warum Herr Burka anrief, war in 4 Minuten geklärt, die restlichen 21 Minuten ließen sich Chef und Herr Burka über Mitarbeiter aus, und nun weiß auch der Herr Burka in BS, dass mich unsere Mandanten brav mit HERRIN ansprechen. Wenn – falls! – es irgendwann in diesem Jahr zu dem Gerichtstermin in BS kommen sollte, dann soll Chef mich bitte zu dem Termin mitbringen. 🙂

Veröffentlicht unter Blog | 1 Kommentar

C-Tagebuch

Vermutlich haben einige schon diese Idee in diesen außergewöhnlichen Virenzeiten, wo kein Tag vergeht, wo man nicht mit diesem blöden Virus konfrontiert wird. Fangen so nicht diese End-Zeit-Movies an, dass die Menschheit einem Virus/Alien/dem außer Kontrolle geratenen übergroßen Toastern zum Opfer fiel und nur eine handvoll Überlebende durch geisterhafte, verlassene Städte schleichen, auf der Suche nach Wertvollen … wie der letzten Rolle Klopapier?

Noch mache ich mich darüber lustig, aber das Lachen vergeht einem mit jedem Tag mehr, an dem nichts mehr normal zu sein scheint. Und ganz klar, wenn es zum Supergau kommen sollte, also der schlimmste aller Fälle eintritt und es erst noch sehr viel schlimmer alles werden wird, bevor es auch nur einen Hauch besser werden kann, dann werde ich ohne Zweifel zu den Massen gehören, die nie namentlich überleben, sondern nur eine Kommastelle in der Statistik sein werden; an deren Namen man sich nicht mehr erinnert, sondern die man fast ehrfürchtig leise einem gleichermaßen geschockten Publikum hinhaucht, um zu demonstrieren, wie schlimm die damaligen Zeiten waren und wie groß die Opferzahlen wirklich ausfielen. Vielleicht sollte einem bewusst werden, dass wir an einem solchen Beginn stehen könnte, als „das alles anfing“, damals, im frühen Zwanzigzwanzig, als die Menschen noch nach Klopapier jagten und Corona-Partys feierten, die Gefahr ignorierten und nicht ahnten, wohin das alles führen sollte. So, wie wir heute von den Dinosaurieren sprechen, die den Meteoriten kommen sahen und noch neugierig die Köpfe hoben vom Grasen, und nicht ahnten, wie schnell ihre Welt nicht mehr da sein würde. Oder die Neanderthaler, als sie in ihren Höhlen hockten und von dieser neuen Gruppe Menschen grunzten oder flüsterten, die gesichtet worden sind, die so anders aussehen und anders laufen und andere Felle tragen …

Ach, ich werde ganz merkwürdig, ich merke das ja selbst. Man – ich – will an ein bisschen Normalität festhalten. Normalität, die man vor ein paar Tagen noch abwertend Alltag genannt hat und verabscheute. Und heute ist Einkaufen schon etwas, worüber man nachdenken muss. Wann, wer, wohin? Was ist überhaupt noch auf? Und werden sich die Leute daran halten, Abstand zu halten, oder ist der Weg an die ALDI-Kasse derjenige, dem ich dann Tage später das Virus verdanken werde? Und was ist, wenn ich es dann habe? Werde ich dahinsiechen, wie die bedauernswerten Menschen in den Fernsehnachrichtenbildern, die auf dem Bauch liegend an Sauerstoffmasken angeschlossen trotzdem nach 4 oder 5 Tagen schlicht abkratzen? Will man so enden? Muss es soweit kommen? Wird es soweit kommen? Ist es vielleicht schon viel schlimmer, als man uns zeigt? Es ist kein Wunder, dass Verschwörungstheorien wie Pilze wachsen und gedeihen; eine verschrobener und obskurer, als die andere. Man könnte schlicht durchdrehen. Und was gestern noch wie eine Theorie kopfschüttelnd belacht wurde, entpuppt sich am nächsten Tag als gar nicht mehr so fledermaus-abwegig.

Aber ich will mich nicht anstecken lassen an der Hysterie und Panikmache, am Schwarz-Sehen und Zombie-Beschwörungen. Für mich wird sich in den nächsten Tagen noch nicht viel ändern: Ich darf noch ins Büro, dort ist noch einiges zu tun. Aber zum Gericht darf ich nicht mehr; die Gerichtspost wird auf den normalen Postweg zugestellt. Ansonsten bleibt man eben zu Hause, nur mit dem Unterschied, das man vor C. eben noch die Wahl hatte, ob man da hin oder dorthin wollte, bevor man sich dann eben doch wieder für C wie Couch entschied. Jetzt, wo man diese Wahl nicht mehr hat, ertappt man sich dabei, gern woanders sein zu wollen, als auf dem heimischen Sofa. Man verlangt eben wirklich immer gerade das in dem Moment, was man nicht haben kann.

Wie es weiter geht, weiß keiner so genau. Wie lange es noch dauern wird auch nicht. Dass es das ganze Jahr oder möglicherweise JahrE andauern könnte, erschreckt auch mich. Ein paar Tage oder Wochen eingeschränkt zu werden, damit kann man noch irgendwie umgehen; aber wenn das jetzt der Alltag der Zukunft sein sollte … nur noch pendeln zwischen Büro und Couch und vielleicht dem nächsten Supermarkt; aber kein Kino, keine Konzerte, keine Eisdiele, keine Fotosafaries mit Freunden, keine Sail 2020 in Bremerhaven, keine Flugreise wohin auch immer, kein Sommerspass im Wasser, keine Schiffstouren, kein Bülent, kein Torsten Sträter, kein vielleicht Stefan Jürgens live, wenn sich Gelegenheit ergibt, denn für all das wird es keine Gelegenheiten geben ….nichts von den kleinen Ausreißern aus dem Alltag! Da könnte man wirklich schon nur an den Gedanken daran fast zerbrechen.

Schnell! Neue Gedanken, Sunshine in my mind, bevor es zerbröselt. Ich habe mein KINDLE und noch immer die besten Lovestories des #QAF Universums. Ich habe Twitter und die Sonntagabende mit dem gemeinsamen Tatort schauen. Ich habe meinen Musikstreamingdienst, der mich neue Musik entdecken lässt (derzeit gerade HAEVN). Und ich habe meine Minifamilie, die (noch) gesund ist. Ich habe noch keine Existenzangst, auch die Miete ist bei uns vorerst nicht gefährdet. Wir sind – im Gegensatz zu einigen anderen – noch in einer komfortablen Situation. Und in dem Sinne konzentriere ich mich jeden Tag auf das, was ich noch habe und genießen kann, und betrauere nicht allzu sehr die Dinge und Gelegenheiten, die ich derzeit eben nicht haben kann.

Veröffentlicht unter Blog | 3 Kommentare