Boom! Und dann drehte sich meine Welt nur noch

… als wenn ich 3 Tage durchgesoffen und am Montagmorgen den Kater meines Lebens gehabt hätte. Was ich nicht hatte. keine Ahnung, wo das wieder herkam, aber so konnte ich auf keinen Fall ins Auto steigen und ins Büro fahren. Und wie das immer so ist, hatte der Hausarzt gerade seinen 2-Wochen-Urlaub angefangen. Also muss ich zur Ersatz-Ärztin, die zum Glück noch einen Termin gerade frei hatte und mich direkt einbestellte. Ich lies mich also schwankend in ihre Praxis kutschieren, die in den 70igern sicher mal modern war. Die Ärztin ist auch in ihren 70igern, und von daher muss sie wohl auch kein Blatt mehr vor den Mund nehmen: Sie sind zu fett! Lautete ihre erste Diagnose und ich lächelte nur müde durch die Atemschutzmaske; als wenn ich das nicht selbst wüsste. Sie untersuchte mich, ich berichtete von dem tödlichen Schnupfen, der mich seit Wochen bereits wieder heimsucht, sie ignorierte meinen Schnupfen. Der Blutdruck war schwindelerregend hoch, viel zu hoch. Ich bekam ein Blutdruckmessgerät verschrieben und Tabletten und 1 Woche absolutes Stressverbot. Nichts Büro! Meinen Einwand, dass so viel zu tun ist, wischte sie mit einem Satz weg: Wenn Sie im Sarg liegen, muss es auch ohne Sie gehen, und es wird ohne Sie gehen! Das saß, ich sagte nichts mehr und ergab mich, außerdem war mir schon wieder schwindelig.

Zu Hause habe ich wie angeordnet mehrmals täglich den Blutdruck gemessen und er war nie wirklich gut, das sah sogar ich als medizinisch ungeschultes verschnupftes Heulding, das ich dann am Montag war. Am Dienstag ging es etwas besser, aber der gestrige Mittwoch war ein einziger Rückschlag an sich. Heute dann ohne Frühstück aber mit einer vollen Urinflasche zum Blutabnehmen hin. Ultraschall, Blutanalyse; die Ergebnisse erfahre ich erst morgen. Außerdem Überweisung zum Neurologen und Orthopäden, da Frau Doktor vermutet, dass ich durch das lange Sitzen im Büro eine Fehlhaltung herangezüchtet habe, die den Schwindel kombiniert mit dem Bluthochdruck und dem Übergewicht + beginnende Wechseljahre ausgelöst haben könnte. Aber mein tödlicher Schnupfen ….?

Naja … was will man machen, jünger wird man nicht mehr und ich bin bereits älter geworden, als die eigene Mutter. Was kommt, kommt. Und ich habe ja immer noch das KINDLE und B&J=Love.

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Erinnerungssplitter

Was ist das, was in letzter Zeit mir Splitter aus der Vergangenheit ungefragt und zu den unmöglichsten Zeiten ins Gehirn spült? Wie gerade eben auf der Heimfahrt, ausnahmsweise mal wirklich pünktlicher Büroschluss. Und dann war er da, der Erinnerungsfetzen, wie ich als 12-Jährige abends im Bus saß, auf dem Weg von Zittau nach Hause. Ich fuhr von meinen Tanten heim, es war spät im November, regnerisch, trüb. Ich schaute versonnen aus dem Fenster und die Luft müffelte abgestanden warm im Bus, dass mir ein wenig schlecht war. Draußen huschten die Straßenlampen vorbei, wechselten sich ab mit beleuchteten Fenstern …

Und dann sah ich ihn: Den ersten Weihnachtsbaum. Dann fiel es mir auf: Dass es November ist, Weihnachten kommen wird, wie jedes Jahr, und dass es nun nicht mehr lange dauern würde. Zeit war so ein Konzept, das ich als Kind kaum begreifen konnte. Alles war immer noch so lange hin! Dass die Wochen rasen, fällt erst mit jedem Jahr, das man älter wird, immer mehr auf und wird einem bewusst.

Und so saß ich im Bus, müde, ein bisschen melancholisch, und mir wurde klar, dass es bald Weihnachten werden würde, damit wieder ein Jahr vorbeigegangen sein wird. Und vielleicht ahnte das Kind in mir, dass Zeit eben doch nicht ewig und unfassbar ist, wie man lange glaubt, wenn der nächste Geburtstag scheinbar unendlich weit weg ist, so wie die nächste Woche, der nächste Monat, die bevorstehende nächste Jahreszeit.

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Der letzte Septembertag 2020 geht zu Ende. Und fast auch die 2 Wochen cheffreies Büro. Ich habe immer noch zu tun, von easy-locker-going war und ist also noch keine Rede, aber den meisten Krempel haben wir soweit erledigt. Ich kann nicht fassen, dass es nun Oktober ist.
Ich könnte mal wieder ein paar Tage frei gebrauchen, richtiges FREI … nicht nur ein Wochenende, das dann doch immer zu kurz ausfällt.

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Mal wieder warte ich auf das Fertigwerden diverse vielversprechender stories und versuche, nicht zu viel nächtens auf diversen Apps zu bestellen, wenn ich nicht schlafen kann. Ich verabscheue Trump und könnte mich pausenlos über dessen respektloses und anstandsloses Verhalten aufregen, wenn es nicht so energieraubend wäre. Im TV läuft das SuperCup Spiel FCB vs. BVB …. aber ich bekomme kaum was mit. Eigentlich möchte ich ins Bett, zum KINDLE … womit ich wieder bei den stories wäre. Die Highlights in meinem Leben, corona-bedingt nun noch mehr, als vorher. Zu non-Corona-Zeiten wären wir gestern mit der Kanzlei über den Roonkarker Mart gelaufen. Der FCB führt jetzt 2:0, Knuffel hat die erste Packung Pringles entsorgt und ich kann mich sowieso auf nichts mehr konzentrieren, was nicht sunshiny-blond (und momentan mit Vampirgelüsten) unterwegs ist und den hazel-brown Brian-fucking-Kinney verführt, bis der seine Regeln völlig vergisst. Deswegen geh ich jetzt auch … ich weiß nun eh nimmer, warum ich mich überhaupt erst eingeloggt hatte.

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Es ist wieder Teezeit

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Und wöchentlich grüßt der Freitag

Ja, ja, ja … wir wissen es doch alle: Die Wochen rasen, schneller und schneller und immer schneller. Es ist nicht zu fassen, dass die erste Chef-Urlausbwoche nun schon wieder vorbei ist. Langsam komme ich nun auch dazu, den angewachsenen Schlammaktenberg abzuarbeiten, der mit dem Post-it drauf: „Wenn mal Zeit ist!“. Das Käschtel ist aber immer noch am Überquellen. Trotzdem bin ich recht zufrieden mit mir, und jemand anderes klopft mir ja auch nicht auf die Schulter und sagt: Gut gemacht. Also muss ich ab und an mal ein bisschen selbst klopfen.

Dann wollten wir heute den neuen Weser-Schlösschen-Imbiss-Burger als Mittagessen probieren. Also bin ich nach dem Freitagsbüroschluss den gaaaaaaaaaaanzen langen Weg zum anderen Ende der Stadt gedüst, habe ein Parkticket gezogen und mich durch die Reihen wartender Autos geschlängelt, die auf die Fähre wollten (die aber wegen eines Defektes nur alle 40 statt wie sonst alle 20 Minuten fuhr und daher den Stau produzierte) … und stand dann enttäuscht vor einem geschlossenen Imbissbüdchen. So, wie die Öffnungszeiten da sind, haben wir auch in diesem Arbeits-Leben keine Chance, jemals den angepriesenen Avocado-Burger zu probieren.

Dafür hatten wir dann selbst gebastelte Thunfischnudeln mit Salat. War auch lecker, und danach fiel ich ins Bett, las noch exakt 3,6 Wörter der aktuellen Brian & Justin lovestory und fiel in Tiefschlaf. Offenbar merkt mein altersschwacher Körper besonders an den Wochenenden, wie kaputt ich eigentlich bin, und lässt mich das vorwurfsvoll spüren.

Am Abend hatten wir dann doch noch den Burger, wenn auch nicht von dem Büdchen, sondern schlicht von McDoof und dann haben wir Betty’s Diagnose auf ZDF geschaut, die neue Staffel, wobei Herr Knuffel nur am Lästern war, aber trotzdem hinschauen musste. Ich mag die Serie und schau sie gern, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie tolle Musik hat, die ich meistens erst googlen muss und dann feststelle, dass ich das voll mag. So habe ich damals auch HEAVN gefunden und nun ganz offenbar

Line of Fire

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Endlich!

Es ist mal wieder Freitag, und auch, wenn ich am Montag noch darüber meckerte, dass das Wochenende noch schneller vorbeischlittert, als die Woche selbst, bin ich schon wieder erstaunt, dass nun bereits wieder Freitag ist.
Die Woche hatte es in sich – letzte Arbeitswoche vor dem Chef-Urlaub. Er wirbelt, ich komme kaum hinterher, habe mir aber redlichst Mühe gegeben. Es ist auch noch genug Arbeit da für 6 Wochen Chef-Urlaub.

Aber nun ist erst mal Wochenende, und ich werde es (wie fast immer) lesend verbringen. Oder zumindest meistenteils. Natürlich ist da ja nun auch noch etwas Haushalt und meine neues abendliches Entspannungsprogramm: Abwasch per Hand zum jeweiligen Lust-Album. Ich genieße es tatsächlich, das bisschen Geschirr abzuwaschen, und fast bin ich ein bisschen dankbar, dass unser Geschirrspüler an Pumpenversagen verendete. Es kommt ja auch ganz offensichtlich niemand mehr extra her, um eine Geschirrspülerpumpe auszutauschen. Man bekommt nicht einmal mehr eine Antwort auf eine entsprechende Anfrage.

Na gut, wasche ich eben weiter abends ab. Das entspannt und tut den Fingern gut, die ja tagsüber im Akkord tippen müssen und sich besonders in der nun vergangenen Woche angestellt haben, als wären sie störrische Teenager, die nicht einsehen wollen, dass es nun mal schnell und möglichst fehlerfrei gehen muss.

Und dann war es heute endlich soweit! Seit Tagen schlich ich mehr oder weniger um diese eine story herum und wartete sehnsüchtig auf die Vollendung. Und das kam und kam nicht. Mittlerweile schaute ich fast stündlich nach! (Als wenn das irgendwie helfen würde!) Aber nun, pünktlich zum Wochenende, ist sie endlich da … und ich hüpfte vor Freude durch die Wohnung, meine neuerlichen Knieschmerzen für den Moment ignorierend:

Sie ist natürlich ohne Umschweife auf mein KINDLE geschubst und ich würde am liebsten sofort anfangen, zu lesen, aber ich werde noch erst die andere Geschichte beenden – habe ich mir zumindest vorgenommen.

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Und wieder eine Woche weg vom 2020

Ich glaube, ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass die Wochen nur noch so dahinrasen. War nicht gerade erst Wochenende? Es ist unglaublich. Aber ich will mich nicht zu viel beschweren, vielleicht geht damit dieses blöde 2020 schneller vorbei; wobei es ja keine Garantie gibt, dass 2021 irgendwie besser werden würde.

Torsten Sträter, für dessen Show wir im Oktober 2019 für November 2020 Tickets gekauft haben, wurde auf November 2021 verschoben.

Ich warte seit einigen Tagen eher ungeduldig auf die Fertigstellung einiger neuer #qaf-stories, die einfach nicht fertig zu werden scheinen. Eine Herausforderung für mein Geduldsfaden. Ansonsten habe ich Zeugs geshoppt – oder war das schon letzte Woche? Ich komme ziemlich durcheinander mit den Wochen in letzter Zeit, denn es passiert ja auch nicht wirklich viel – oder ich darf nicht darüber sprechen, was passiert, jedenfalls nicht so öffentlich.

#supernatural hatte gestern nach 15 Jahren den letzten Drehtag und alle waren total sentimental und emotional. Es geht eben eine Ära zu Ende, ob man das nun mag oder nicht, es ist so. Ich verdanke der Serie viel und werde dafür auch dankbar sein und noch im Altersheim davon erzählen; auch wenn ich die letzten Staffeln (ab Staffel 12 eigentlich) eher so semi-gut fand.
Wie es mit der JiB weitergehen wird, weiß auch noch niemand so genau. Seit dem 7.9. könnte man das Handover-Prozedure starten; zumindest in der Theorie, denn in der Praxis gibt es noch kein genaues Datum, wann denn nun die Jib 11 stattfinden wird; und so lange, wie ich kein festes Datum habe, kann ich auch nicht sagen, ob ich nun meine Pässe und Photo-Ops verkaufen will / muss oder selbst hinfahren kann. Aber wehe! man muxt auf und äußert Kritik! Dann wird sofort auf einen eingehackt, man wäre undankbar und fordernd, und man sollte doch dankbar sein, dass man überhaupt die Chance hat … bla bla bla … meine Güte … wir reden hier von 3-stelligen Beträgen die man nicht mal so eben auf der hohen Kante hat. Da möchte ich schon beizeiten verlässliche Daten haben!

Ja, ich bin ein bisschen gnatzig die Tage. Ja, ist das denn ein Wunder? Man muss ja nur einmal Nachrichten schauen: Die Welt geht vor die Hunde und wir brüllen uns gegenseitig Schuldzuweisungen zu und verlangen, dass der jeweils andere sofort den ersten Schritt tut, um was zu ändern. Mir ist bange um die US-Wahl im November, denn so sehr, wie ich das orangene TRUMPel verabscheue, ich fürchte fast, dass der wieder wie auch immer gewinnt! Dann muss ich mich leider betrinken, an dieser Welt vollends verzweifeln und mich noch mehr in mein eigenes Universum zurückziehen.

Und jetzt gehe ich das Schlafzimmerfenster putzen und die Betten herbstfertig machen. Dann will irgendwann Bazillchen bei uns Salz machen und während das dann trocknet, wollen wir den nachts geshoppten low carb and low fat cheesecake essen und Mulan auf DISNEY+ gucken. Ich hab jetzt also noch gut zu tun. Bis nachher, Kollegen.

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Es gab schon bessere Sonntage

… obwohl ich nun nicht behaupten kann, dass es mir (körperlich) schlecht ginge. Es ist eher … das andere; und mittlerweile habe ich auch das Gefühl, nicht mehr offen darüber schreiben zu können, aus Furcht, die falschen Leute könnten das lesen und letztendlich gegen mich verwenden. Ist es dann nicht besser, den Blog hier zu schließen, wenn ich sowieso nicht mehr schreiben kann wie ich denke? Ich denke ernsthaft darüber nach.

Dafür shoppe ich … Schuhe, Handtaschen (okay, um diese eine Tasche bin ich jetzt seit Wochen online drum herumgeschlichen, sie fiel mir immer wieder auf und ich wollte sie jedes Mal haben, auch wenn ich sie nicht brauche, und heute habe ich nachgegeben), Plüschhunde, BHs, Jacken, Schmuck … es ist ja immer nur ein Klick und ich weiß .. nichts davon bräuchte ich wirklich, aber für einen Moment macht es mich glücklich und dann noch einen Moment, wenn das Paket ankommt und ich längst vergessen habe, was ich bestellt habe. Das ist falsch, ich weiß das. Es ist so falsch, wie maßlos Schokolade essen.

Ich könnte, und ich sollte raus gehen, an die Luft, Spazieren gehen, für mich sein … der Verstand weiß, dass mir das gut tun würde in mehr als einer Hinsicht, aber ich bringe seit einigen Wochenenden nicht mehr die Energie auf, das Sofa zu verlassen, wenn ich nicht wirklich muss. So bestehen die meisten Sonnabende und Sonntage aus Warten, dass das Wochenende wieder vorbei geht und es Montag ist. Es hilft auch nicht sonderlich, jede Viertel Stunde nachzuschauen, ob eine neue Geschichte fertiggestellt ist auf meinen diversen KINDLE FANFIC Dealer Seiten. Wenigstens kommt heute ein (glaube ich) neuer #Tatort und vielleicht … aber das kann ich niemanden an der Stelle versprechen, nicht einmal mir selbst … raffe ich mich vorher doch noch auf und gehe für eine Stunde raus; der Appetit kommt ja beim Essen, das trifft auch beim Rausgehen zu.

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Angepisst!

Es ist endlich Wochenende – damit enden aber die guten Nachrichten auch schon. Was folgt, ist eine Aneinanderreihung von Piss-Meldungen:

  • Der Black Panther Schauspieler ist tot, Fuck!Cancer … und das ist schon traurig genug
  • Jensen wird ganz emotional, weil sie nun die wirklich allerletzte Folge supernatural abdrehen und nach 15 Jahren TBC nun THE END nach dem letzten Absatz steht.
  • in Berlin egoistische Verschwörungsdeppen mit Nazis gegen Corona-Auflagen demonstrieren und Freiheitsberaubung proklamieren, egal, welche Konsequenzen das dann für alle haben wird, die auch Corona satt haben, sich jedoch aus RÜCKSICHT AUF ANDERE an die Regeln halten!
  • es gibt seit Tagen keine neue story auf meinen FanFic-Seiten und ich bin quasi etwas auf Entzug
  • der Geschirrspüler liegt nun ernsthaft mit Pumpenversagen im Sterben

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Meine Woche in kleinen Bildern

Was ich mir wünsche, aber nur als APP-Geräusche abends im Bett erhalte …

… es sei denn, sie versuchen mich zu veräppeln, indem sie vortäuschen, es könnte ein Gewitter geben …

… und ohne den geht mal wieder gar nichts, schon gar nicht im Büro.

(alle Bilder von Instagram „werkarniggel“ … da gibts noch mehr).

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Geschützt: Auch von verwahrlosten Schlössern und Freitagen, die sich wie Montag anfühlten

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Balkontage

… oder es wären fast welche in diesem Sommer 2020, wenn man es nach 15 Uhr auf dem Balkon aushalten könnte. Kann man nicht. Der Ventilator rennt auf Hochtouren und ist das beliebteste Familienmitglied derzeit. Letzte Nacht ratterte der kleine Ventilator am Bett und fächelte zwar die erwünschte schnellere Luft und die Illusion von Abkühlung zu mir, allerdings war er eben zu laut. Lösung dafür: Kopfhörer und eine der True Crime Folgen in der Audiothek, während die Gewitterapp ihren virtuellen Donner und Regengeprassel in das Dachgeschossschlafzimmer und in mein Unterbewusstsein flößten. Die Folge davon war allerdings nicht wie sonst, dass ich nach der ersten Leiche einschlafe, sondern dass ich immer nur sporadisch einnickte, den Anfang der Crime Story und das Ende der nächsten mitbekam, immer getrieben von dem Gedanken, dass ich ja bevor ich einschlafe den Ventilator ausmachen müsste. Erholsam ist anders! Wenigstens ist endlich Wochenende.

Heute haben wir dann mal den Vormittag noch genutzt um auf dem Balkon zu frühstücken. Morgens geht dass noch, aber wenn ab ca. 15 Uhr die Sonne wie gesagt um die Ecke lugt, kann man nur noch die Flucht antreten und in der Dusche ausharren.

Heute ist Weltkatzentag und ich vermisse Klecks. Aber ich brauche gar nicht erst ankommen mit der Frage, ob wir wieder einem oder auch zwei Katzen ein zu Hause geben könnten. Die Diskussionen kenne ich. Ich hab da keinen Bock mehr darauf. Dann bin ich eben wirklich allein und heule eben nur für mich abends, im Bett.

Ich finde gerade wieder alles Scheiße (und es ist mir egal, wer das liest). Ich bin frustriert, ausgepowert und das Jahr 2020 kann mich mal kreuzweise. Eigentlich könnte man alles hinschmeißen und sich einen Strick nehmen oder die Kugel geben. Ich pendel nur noch zwischen Büro und Bett, bin immer an allem Schuld, kann es niemanden Recht machen und außer meinen KINDLE stories ist da nichts, auf das ich mich freuen kann. WW habe ich gekündigt (hat keinen Sinn mehr, und wofür auch?)

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Aus! Aus! Vorbei!

Der Urlaub 2020. So schnell sind 2 Wochen vorbei. Morgen geht es wieder ins Büro. Ja, ich gestehe, ich vermisse es auch ein bisschen. Oder besser ausgedrückt: Es ist nicht völlig unerfreulich, dass ich morgen wieder an meinen Platz darf. Trotzdem hätte ich auch nichts dagegen, noch ein paar Wochen dranzuhängen, obwohl ich NICHTS großartig gemacht habe, das aber mit Ausdauer. Klar, war da der kleine Ausflug zu Jo und in die Höhle und das war großartig; oder das Shoppen und Treffen mit Frau O. in der ersten Woche. Ansonsten aber war ich brav zu Hause, habe mein KINDLE aufgeräumt, neue stories gefunden, auf dem Sofa abwechselnd gelesen und gedöst – was immer gerade eben über mich kam.

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Kleine Fluchten in sagenhafte Schluchten

Dechenhöhle im Juli 2020 und noch so drum herum, wie Schippern auf dem Baladaynsee (oder so!, ich krieg den Namen einfach nicht hin). Das meiste habe ich schon via Instagram & Twitter herumposaunt, aber hier noch mal die komplette Handybilder-Ausbeute. Wir hatten mal Glück, denn eigentlich darf man in Höhlen nicht fotografieren (denn die wollen ja schließlich ihre Bilder selber verkaufen anschließend, aber weil wegen der Corona sowieso alles schon anders und anstrengender ist unter der Maske, durften wir nach Herzenslust wenigstens mit dem Handy knippsen was das Zeug hielt, und das tat ich dann … immer drauf, gesehen habe ich die Ausbeute meistens erst hinterher, weil wegen angelaufener Brille und so.

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