SOWII

Hah! Heute Morgen, als ich noch die verstörenden Traumfetzen wegwischte, dass MEIN Chef in SEINEM Büro einen Grill anschmiss und in Schürze Rippchen bruzelte, die ich dann essen und seine unschlagbaren Grill- und Kochkünste loben und verkünden sollte …

Was bitte schön war das denn?! Und nun bin ich zum zweiten Mal an diesem Morgen aus dem Konzept.

Also: Heute Morgen bekam ich von iTunes eine Email, in der stand, dass ich nun Shape of Water haben könnte, in OV, also in English! HURRAY!

Das heißt, ich werde heute nach der Arbeit am neuen schnellen Schleppi sitzen, den Film downloaden und dann … heulen. Und ich werde es zelebrieren. Das WM-Auftakt-Spiel Russland gegen Saudi Arabien interessiert mich sowieso eher periphär.

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Könnte

Oybin im Sommer 2013

Sonntag, den neuen Schleppi auf den Knien, Musik auf den Ohren und eine neue weiße Seite im Blog, aber nicht wirklich einen Plan, worüber ich berichten wöllte oder könnte, ohne in den längst vertrauten und doch gerade an einem Sonntag unpassenden Jammermodus zu verfallen. 
Ich schaue alte Bilder an, als wir in Großschönau waren (auch schon wieder 5 Jahre her) und arbeite ein wenig mit GIMP (also ich versuche mit dem Programm warm zu werden, aber PS ist mir eben doch vertrauter). Ich würde gern die Kamera ausführen, aber gleichzeitig erscheint mir das zu viel Aufwand. Ich könnte die aktuelle story auf dem KINDLE weiterlesen; aber die ist momentan eher so … schleppend. Ich könnte mir einen Früchteeisshake machen, aber dazu müsste ich aufstehen. Ich könnte die neue Akkordabfolge auf der Gitarre üben … oder auch nicht, weil ich ja auch gerade Fleetwood Mac höre.
Ich weiß gerade mit mir selbst nichts zu recht anzufangen. Und morgen ist unausweichlich auch schon wieder Montag. Nur nicht drüber nachdenken und das Unausweichliche noch ein paar Stunden ignorieren. 

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13 Jahre ist es her,

… da lief die letzte (und immer noch zugegeben unbefriedigende) Nicht-Happy End-Final-Episode von Queer as Folk über die Schirme (nicht, dass ich das damals mitbekommen hätte!). 

Und gestern dann veröffentlichte das EW Magazin im Pride-Monat Juni 2018 Reunion-Fotos, die zumindest meine Timeline schlicht ein wenig ausflippen liesen: 


Manche Menschen altern einfach entweder gar nicht oder schön … 

 

Nun ruft man ja schon seit einiger Zeit nach einer Fortsetzung der Serie mit den Originalschauspielern von damals; aber ich bin mir gar nicht so sicher, ob auch ich das haben möchte. Für mich wäre der Riss zwischen der Final-Folge und JETZT dann doch zu gewaltig und genau so groß wie die Angst, dass sie mehr zerstören könnten, als Wunden zu heilen. Und vielleicht denke ich auch nur deswegen so nüchtern und unverlangend, weil es für mich noch keine 13 Jahre her ist, dass ich im Finale geweint habe; sondern mein Brian&Justin-Universum endete schlicht nie. Ich bin nach wie vor mitten drin. Interessanter Weise verspüre ich aber (im Gegensatz zu J² stories) kein Verlangen nach Gale & Randy-stories. Ich bleibe schlicht bei der Liebe zwischen Brian & Justin, vertraut, unendlich, warm und an manchen Tagen das, was mich durchhalten lässt. 

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Familienzuwachs

Nachdem mein Knuffel mein Gebitche und Gejammer über die Lahmarschigkeit meines alten Laptopes wohl nicht mehr ertragen konnte, habe ich jetzt einen neuen … und erobere ihn langsam. Einiges ist doch anders, als gewohnt (es dauerte wirklich geschlagene 10 Minuten, bis ich herausfand, wie ich überhaupt den Nummernblock aktiviert bekomme). Dafür leuchten seine Tasten und die Grafikkarte ist zum Niederknien gut. Er hat ein externes DVD Laufwerk dazu bekommen (damit ich weiter meine zwei Serien gucken kann) und vor allem ist er schnell; kein stündliches Warten mehr, bis er mal hochfährt, wenn er dann mal hochfährt. Hach … er darf jetzt hoffentlich auch eine Weile halten. An die Tastatur und das Touchpad muss ich mich natürlich noch gewöhnen, aber das sollte relativ schnell gehen. 

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MRT

… mit entwürdigenden Schwierigkeiten. Meine Schenkel sind zu dick für die Schienen. Als wenn ich das mit Absicht so eingefädelt hätte, um den Ablauf des Nachmittags durcheinanderzubringen.

Dann lag ich ganz still in der brummenden Röhre und weinte still vor mich hin.

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31. Mai Zweitausendachtzehn. Ein Donnerstag, alle schwitzen im Büros, Werkstätten, auf Gerüsten und auf dem Acker. Alle?

Nein … nur der dumme Bevölkerungsteil der Republik, der das Pech hat, in einem Gebiet zu leben, der nicht die jungfräuliche Geburt proklamiert und der daher Fronleichnam nicht wie alle anderen im Bett / im Garten / am Pool / am Meer / in den Bergen / im Eiscafe …. verbringen darf. Grmpf!

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Sweet sweet Ella

Eine ganze (Bonus)-Folge, die sich nur um unsere sweet und ein bisschen durchgedrehte ELLA aus #LUCIFER drehte, und wie süß war diese stand-alone-Episode bitte?

Boo Normal! Ich mag Ella, seit sie ab der 2. Staffel das Team um Dect. CHLOE & LUCIFER als Forensikerin unterstützt. Wer würde sie nicht lieben können? Sie ist ein bisschen das Fangirl, das wir alle ein klein wenig innerlich sind. Und dann stellt sich heraus, dass Ella’s imaginare Freundin gar kein Geist ist, sondern ….  taaadaaaa …. AZRAEL …  Todesengel und jüngere Schwester von LUCI; die LUCI bittet, sich um ELLA ein bisschen zu kümmern, da sie es nicht immer kann.
(Nebenbei entwischt eine 14-Jährige gekonnt sowohl DAN als auch LUCI und ein klein wenig lache ich darüber immer noch.)

Um so dümmer Fox‘ Entscheidung, der Serie keine 4. Staffel zu geben! Immer noch unverständlich, dieser Beschluss von wem auch immer! Schlicht nicht akzeptabel! Aber die Hoffnung ist noch da, dass es eine Fortsetzung geben wird – wo auch immer. Wenn man den Twitter-Schnipseln Glauben schenken darf, steht man noch immer in Gesprächen. *hoff*hoff*hoff*

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Es ist warm!

Ach was, ehrlich? Ist mir gar nicht aufgfallen, so bei gefühlt 38 °C im Büro, ohne Klimaanlage. Nutzt es, dass wir jammern? Nein! Jammern wir trotzdem? Selbstverständlich! Ich auch. Weil: Es ist ja nun einmal warm. So warm, dass ich an diesem Montag einfach Englisch schwänze und überhaupt beschlossen habe, dass dieses Kurssemester mein letztes sein wird! Es hat zwar Spaß gemacht und ich werde es auch ein kleines bisschen vermissen, aber es wird eben auch mit jedem Jahr anstrengender, montags mehr als 16 Stunden auf den Beinen und unterwegs zu sein und auch noch englische Grammatik in sich hineinzustopfen und zum wiederholten Male an der Aussprache von unfortunately zu scheitern. Mir bleiben ja die QAF-stories und Serien, das ist Englisch genug erst Mal.

Speaking of Beene … (übersetzt: Beine) in meinem Fall: meines, und zwar das linke:
War ich doch versucht, am WE an spontane Selbstheilungskräfte zu glauben, weil: fast schmerzfrei und ich kann es wieder beugen? Sogar die Krücke konnte ich stehen lassen, so lange wie ich Treppen aus dem Weg gehe. Was’n da los? Doch kein Meniskus-Schrott? Könnte es mit den warmen Temperaturen zusammenhängen, dass mein Kniegelenk so tut, als wäre (fast) nichts mehr nach 3 Monaten Terror?
Glücklicherweise habe ich heute morgen doch die Krücke mit ins Büro geschleppt – und das war leider die richtige Entscheidung, denn fertig sind wir mit dem Thema wohl doch nicht: Nach 2 Stunden Büro war meine wiedererlangte Fast-Schmerzfreiheit wieder hinüber. Also weiter mit Krücke – vorerst jedenfalls.

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Zufriedenes Sonnabendgelümmel

die Gitarre hat neue Saiten bekommen und erstaunlicher Weise dauerte das nur 1 Stunde und ohne Nervenzusammen- und Tränenwutausbruch meinerseits – ich bin ziemlich stolz auf mich

der Wohnungsputz ist erledigt – ohne Krücke und seit Tagen ohne Ibu-Doping; bin versucht, an spontane Selbstheilungskräfte zu glauben

und nun liege ich entspannt auf dem Sofa, höre Musik, twittere oder kindle und genieße den gekühlten Birnensaft und den Luftzug, den der Venti herüberschubst

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Just do it! Ich bin 3 Tage zurück im Vormittagsbüro … und möchte am liebsten in irgendein Loch kriechen und von den 5 Buchstaben D S G V O nichts mehr hören, sehen, lesen, denken oder überhaupt machen müssen! Dabei habe ich striktes Tipp-Verbot (weil: ich soll diesen anderen Mist machen) und die Buchhaltung bleibt eben auch liegen (ich soll immer noch diesen anderen Mist machen, mit dem Chef jetzt auch noch herumprahlt, das wir ja mittlerweile so durchgedreht firm darin sind, dass wir anderen zeigen könnten, wo es lang geht!) Machen Sie mal!

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Okay … gebt mir die 14!

weil … wegen dem hier: 

Und möglicherweise behalte ich ja mit meiner Vorahnung Recht: Dass DEAN von innen heraus MICHAEL bekämpft, und seine (DEANs) Persönlichkeit und Liebe zu SAMMY, CAS, JACK ….. die Oberhand gewinnt. Welcome back, Kripke Original … würde ich sagen; ich habe große Hoffnung jetzt in die 14.

Und an der Stelle bitte Standing Ovations for Mr Jensen Ackles und seine umwerfende Schauspielleistung … in dem einem Moment ist er noch DEAN, im anderen klar MICHAEL (Thanks for the suit) … und du kriegst Gänsehaut. 

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Season 13 Finale

… ich habe es noch nicht gesehen, obwohl es jetzt schon (US Premieren-Ausstrahlungs-Zeit angesetzt) bereits mehr als 15 Stunden in der Welt ist. Ich hab ein bisschen Angst davor, nicht so sehr davor, dass es mich zerreißen wird (dazu bin ich eh schon viel zu viel gespoilert). Nein, es ist eher so eine diffuse Furcht, dass es GAR NICHTS in mir auslösen könnte, und damit der endgültige Beweis ist, dass supernatural nicht mehr das für mich ist, das es einmal war – und Abschiede tun eben immer weh. 

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Let’s talk about Finales

Sowohl supernatural als auch Lucifer! (Und bevor ich über das abschließende JIB-Montags-Konzert und die Heimreise weiter berichte). 

Was mich am meisten aus den Socken gehauen hat, war die Nachricht, dass entgegen meiner fester Erwartung LUCIFER keine 4 Staffel bekommen soll! Damit war mein Karaoke-Freitagabend auf der JIB Party eher gemäßigter Laune, ich war sauer und frustriert! Wie kann man denn eine Serie wie Lucifer nicht verlängern? Und an der Stelle sage ich es ganz ehrlich: Hätte man mich vor die Wahl gestellt, #supernatural season 14 oder Lucifer … meine Wahl wäre eindeutig und ohne zu zögern auf LUCIFER gefallen! Dass Wayward Sisters auch nicht in Serie gehen soll, wenn es nach den Entscheidern geht, war genau so ärgerlich, konnte ich aber mit mehr Fassung ertragen. Aber dass man Lucifer gecancelt hat … das regt mich immer noch auf und ich will das nicht hinnehmen. 

Während der JIB haben wir dann auch jeweils die Vor-Final-Folgen von #supernatural und #Lucifer dank Jo’s Laptop und WLan-Reichweite in ihrem Zimmer geschaut; und wieder war es Lucifer, das mich schlicht aus der Fassung brachte. 

Spoiler dann ab hier: 

#LUCIFER
Dass Charlotte sich für Amenadiel  opfert und durch die Kugel von dem derzeit sterblichen Pierce stirbt, Amenadiel dann seine Flügel zurückbekommt und Charlotte in den Himmel bringt … spätestens da waren bei mir alle Sturzbäche offen. 

Andererseits von der vorletzten #supernatural Folge ist mir nicht viel in Erinnerung hängen geblieben: AU CAS der wie eine Hitler-Version auftrat und dann von unserem CAS mal eben erdolcht wird, GABRIEL, der mal wieder stirbt (und ich wartete tatsächlich naiv wie ich bin darauf, dass der mit SPN Luci Wasserski fährt, weil dass die spoilerfreie Umschreibung in den Panels war LOL) und das am Ende fast alle aus der AU in unsere Welt hüpfen, inklusive Bobby, Mary, (war Ketch dabei?), Charlie und Jack; sich SPN Luci nicht unüberraschend mit AU Michael zusammenschmeißt … Ende.

Die Final-Folge kommt noch, und ich werde sie sicher schauen; aber alles in allem hat mich diese Staffel supernatural dann doch nicht aus den Socken gekippt. Meine Hoffnung liegt  jetzt auf dem neuen Charakter, den Jensen in der 14. spielen wird, und der nicht DEAN sein wird. 

Ganz anders #LUCIFER … wenn mich die vorletzte Folge schon emotional quasi an den Rand brachte, so war das Finale dermaßen aufreibend, dass ich schreiend, weinend und quasi Haare raufend gestern zu Hause vor dem Laptop hockte und es immer noch nicht glauben will, dass man uns mit diesem massiven Cliffhanger regelrecht hängen lassen will. CHLOE hat endlich gesehen, dass LUCI eben nicht nur ständig in Metaphern redet, sondern alles immer wahr war. LUCI killt PIERCE. LUCI begreift, dass nicht sein Vater für sein Devils Face verantwortlich ist, sondern nur er selbst, weil er sich eben immer als Monster sah, und bevor er eines wurde … Er rettet CHLOE, die ihn nie als Monster oder Teufel sah. I am the Devil, Chloe. Dass LUCI sich trotzdem immer noch als Monster sieht, und CHLOE mit der plötzlich hereinbrechenden Wahrheit umgehen muss, wäre dann mindestens eine weitere Staffel Wert. (Meine Vermutung ist, dass er Angst hat, dass CHLOE ihn so sehen könnte, weshalb er sich ja 3 Staffeln lang gesträubt hat, ihr wirklich schlussendlich die ganze Wahrheit schonungslos zu zeigen). Und nicht zu vergessen sind auch die unglaublichen Nebenplots: Wie MAZE dann doch alles niedermetzelt, weil sie glaubt, LINDA ist in Gefahr, wie DAN um CHARLOTTE trauert, wie ELLA die Wahrheit über PIERCE akzeptieren muss und wie alle einen Weg finden müssen, um PIERCE aus den Weg zu schaffen ….  WOW … schlicht nur WOW! 

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Die Panels

Der Freitag, Samstag und Sonntag stand dann wie immer im Zeichen von #supernatural. Weniger war für mich auch in diesem Jahr die bessere Wahl, also beschränkte ich mich auf wenige Fotos und nur Autogramme von J², und ansonsten saß ich zuhörend im Panel-Raum und ließ auf mich wirken. Neugierig war ich auf Alex = Jack, der so viel jünger in der Serie aussieht, auf David = Arthur Ketch, der erstaunlich nett wirkte (es stellt sich eben heraus, dass selbst die Halbbösewichte in Wahrheit total liebenswürdig sind und mit einer Passion von ihrer Rolle sprechen, dass man sie einfach lieb haben möchte). Briana war wie immer umwerfend, und Rob, Richard waren die üblichen Clowns, und Adam = Mick Davis habe ich irgendwie trotzdem ständig verpasst. LOL 

Mein J2-Photo Op war erneut eine außerordentliche Erfahrung. Jensen und Jared sahen meine Krücke und Jared nahm mich einfach an die Hand und ließ nicht mehr los, und dann … drehte sich alles und ich wurde zweimal gehugged … und es war wie immer, atemlos, großartig, erschütternd. Man sollte meinen, dass nach all den Jahren das mal nachlassen würde, das tut es nicht. 

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Es war wieder diese Zeit im Mai …

… nur diesmal war es ein kleines bisschen anders. Die Krücke verlangsamt das Reisen gewaltig und verändert so auch die Wahrnehmung. Die Zugfahrt war okay, die meisten Mitreisenden waren hilfsbereit, als sie mich mit Krücke und Koffer jonglieren sahen. Auch das Einchecken am nächsten Morgen bekam ich irgendwie hin, zum ersten Mal nur per Handy online, ohne Ausdruck und entsprechend nervös, ob das dann beim eigentlichen baggage check-in auch problemlos klappen würde; was es tat. Der Hinflug war superpünktlich und ereignislos einschläfernd, irgendwie wie Bus fahren; und dann war ich wieder in der Ewigen Stadt – oder zumindest an ihrem Flughafen, wo Leonardo mit seinen großen Händen wie immer grüßend stand. Judy aus Canada holte mich ab und begleitete mich zum Hilton auf einen bis dahin nicht entdeckten Pfad abseits der Laufbänder und Flughafen-Röhren. 

Roommate finden, einchecken, frisch machen JIBland Registration absolvieren und dann schon los zum ersten Photo-OP mit Lucifer himself. Und was war ich aufgeregt deswegen! Wie wird Tom Ellis sein? 

Um es gleich zu spoilern: Er ist unglaublich freundlich, hilfsbereit und kam mir entgegen, als ich mit meiner Krücke in das Fotozimmer angehumpelt kam. Was mich total überrumpelte und sprachlos machte! Er nahm mich an die Hand und dann verlor ich irgendwie jegliches Gefühl für Realität und Zeit … und mein Gesicht war so gar nicht fertig, als es auch schon wieder vorbei war und ich irgendwie aus dem Raum hinauskrückte, völlig hin und weg und ahnungslos, was genau gerade passiert ist. 

Ihn dann im Panel singen zu hören, was fantastisch und ich im teuflisch guten Himmel, auch wenn ich alle anderen Guests der JIBland nicht kannte und deren Serien nur von Namen her mal eventuell gehört hatte. Allein wegen Tom Ellis hat es sich bereits gelohnt, und ich bin dankbar und begeistert, ihn getroffen zu haben. 

 

 

 

Am nächsten Tag erkundeten wir dann doch aber lieber Rom, auch wenn wir dadurch ein weiteres Panel und die Autograph-Session mit Lucifer verpasst haben; aber immerhin war ich dann doch endlich mal im Vaticanischen Museum (was gerappelt voll war), habe die Sistine Chapel bewundert (die auch voll war mit Menschen, die an die Decke starrten) und den Petersdom … etwas, zu dem ich all die Jahre vorher irgendwie nie gekommen bin. 

Clever, wie wir sein wollten, bezahlten wir auch brav extra Geld um die Schlange vor dem Eingang zum Vatikanischen Museum zu umgehen und direkt im Petersdom herausgelassen zu werden, um nicht wieder die ganzen 4 km durch die Vatikanischen Museums-Gänge zurückzumüssen. Aber: Judy und ich waren die einzigen, die bei der Sicherheitskontrolle nach rechts gewunken wurden, um unsere Rucksäcke abzugeben. Keine Diskussion, der Rucksack blieb da und konnte nachher wieder abgeholt werden; was aber unser schönen ausgeklügelten Plan, die Rückstrecke zu sparen, torpedierte! Grmpf! Aber es war nun einmal so und für Diskussionen hatten wir auch keine Zeit, weil unser Guide bereits mit seinem Stangenfähnchen wedelte und los wollte. Und so schwabbten wir wie gefühlt 10.000 andere durch die Gänge, bestaunten die Deckengemälde und die Statuen aus allen Epochen und hörten den Erklärungen unserer Guide über die angehängten Kopfhörer zu.

Nach knapp 2,5 Stunden waren wir durch, sammelten uns kurz am Petersplatz und beschlossen, schlicht ein Taxi zu nehmen, um unsere Rucksäcke auszulösen. Die Taxi-Fahrt an sich war strange, denn der Taxifahrer sprach kaum Englisch, blubberte aber immer was von YELLOW! und wir hatten keine Ahnung, was er wollte. Wir standen mitten auf der Straße vor einer  Bank, und er verlangte leicht verzweifelt YELLOW! YELLOW! Und Judy und ich guckten nur verständnislos. Ich hatte ja sowieso kein Geld oder Kreditkarte dabei, denn das lag ja im zurückgelassenen Rucksack. Judy wedelte mit einem 20 €-Schein, was doch ausreichend sein sollte für eine 6-Minuten-Fahrt. Irgendwann aber dämmerte es mir, was der Taxidriver wollte! Er wollte schlicht einfach nur 5 Euro … oder gab auf  … kutschte uns zum Eingang des Museums, half mir aus dem Taxi, schnappte sich die 5 Euro und suchte das Weite.

Wir lösten die Rucksäcke aus, und wieder war die Krücke vorteilhaft, denn wir standen am falschen Ende der Gepäckrückgabe, hätten noch etliche Stufen laufen müssen, die man mir und damit auch Judy ersparte, und man mir den Rucksack entgegenbrachte. Uff. Es war auch noch alles drin, sonst wäre mein Abenteuer Rom 2018 an der Stelle sowieso mehr oder weniger zu Ende gewesen. 

Fix ins nächste hübsche kleine Straßenrestaurant gehoppelt, endlich sitzen, Gelato und Kaffee und erst mal entspannen, bevor wir zurück zur Hopp-On-Hopp-Off-Haltestelle wackelten, um unsere Sightseeing Tour fortzusetzen. Die meisten Bilder in der Gallery sind mit dem Handy aufgenommen, da  a) die Kamera natürlich im Rucksack verblieb und ich b) am Ende der Vatikan-Tour schlicht zu kaputt war, um die schwere Kamera ständig herauszuholen. Handy-Bilder mussten reichen. Noch auf Pasta zum Abendessen direkt in der City und dann endlich zurück ins Hotel.

Rise war schon da, als ich völlig erschöpft ankam, wollte aber gleich wieder los. Großartig; konnte ich in Ruhe baden (völlig ignorierend das Risiko, in der Badewanne mit einem kaputten Knie gefangen zu sein). Aber ich managte es irgendwie, nach einem erholsamen Bad aus der Wanne heraus und ins Bett zu krabbeln, wo ich quasi sofort ins Koma fiel. 

… will be continued ….  

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