Das ist nur ein kleiner Beitrag, geschrieben am Handy mit der neuen Tastatur, die ich mir gewünscht habe, um nicht für jeden schnellen Tweet den Lappi herauskramen zu müssen. Und sie funktioniert, wunderbar und so wie erwartet.
Aber noch viel besser funktionierte die erste Nacht mit dem Seitenschläferkissen im Bett. Das war himmlisch. Zweimal!
Vielleicht war ich aber auch nur zu sehr müde von den letzten Wochen. Da gäbe es auch noch einiges zu berichten, zum Beispiel von dem Update-Passwort-Disaster, den Tisch Kalendern und von dem unsichtbaren Briefkastenschlüssel. Aber davon später, in Ruhe, wenn ich das WordPress Update auf dem Blog hinbekommen habe und zum „richtigen“ Bloggen dann doch das Lappi herausgesucht habe. Später, nach dem 2. Kaffee und wenn wir Souls geguckt haben werden.. Vielleicht. Vielleicht tauche ich auch ins KINDLE Liebesuniversum ein oder male… Oder bin wieder am Küche aufräumen (keinen Geschirrspüler mehr zu haben, ist in Weihnachtskochzeiten dann doch eher semioptimal). Wie auch immer, ich verspreche, ich werde berichten. Bis dahin singt ihr einfach noch ein paar Weihnachtslieder, knabbert ein paar Weihnachtsmänner den Kopf ab und guckt Netflix meinetwegen alle. Euch wird schon was einfallen.
Was bin ich froh, dass diese Woche vorbei ist, obwohl ich eigentich ganz zufrieden mit mir sein kann. Es ist ja auch sonst niemand anderes. Ich habe getippt wie eine Blöde, getippt, getippt und getippt und noch mehr getippt. Der Aktenberg zum Abheften ist nun größer als der Aktenschrank. Am kommenden Montag nutzt es alles nichts, ich MUSS dann erst mal aufräumen, auch wenn Chef herummotzen wird, warum ich dann nicht tippe.
Ansonsten ist nichts Aufregendes passiert. Ich habe die Nordenhamsche LIDL- und DM Eröffnung ignoriert, abends zu müde, um mich in das dort vermutlich herrschende Chaos zu stürzen. Ich werde schon noch Gelegenheit dazu bekommen, wenn sich der Run ein wenig gelegt haben wird. Bis dahin klammere ich mich an den neu geshoppte Wein. Der wurde als „Unsere Süßen“ angepriesen und (wie leider so oft) schwappte die Werbung auch in meine Timeline auf Facebook oder Instagram oder Twitter, und ich musste den natürlich anklicken und kaufen. Das muss wirklich anders werden, dass man mich mit einem winzigen Werbespot derart manipulieren kann. Aber wie auch immer; der Wein kam an und was soll ich sagen: Er ist verdammt lecker und süß, wie beworben. Die nächste Ladung bestellt Knuffel.
Zum Schluss noch ein KINDLE-Update: Habe ich doch letztes Wochenende so nebenbei mal eben 15 neue Stories aufs KINDLE geladen von einer Autorin, die ich bisher immer gemieden habe. Doch es stellte sich heraus: Das ist gar nicht die, die ich meiden wollte (die nämlich alles in ICH-Form schreibt und dann immer in dem Abschnitt voransetzt, wer nun das ICH ist. Aber alle klingen gleich; ich bin tief verwirrt jedes Mal und hab nach 2 oder 3 dieser Art Stories aufgegeben, Sachen von ihr lesen zu wollen, so interessant auch immer die Summary klingen mag). Aber wie gesagt: Ich hatte die schlicht verwechselt, und die neuen stories, die nun auf meinem KINDLE eingezogen sind, sind alles andere als verwirrend, sondern wärmen mein Herz an der richtigen Stelle. Wie ich es mag. Wenn ich abends ins Bett schlüpfen und mein KINDLE küssen kann, bin ich eindeutig am glücklichsten; auch wenn ich in den letzten Tagen nach nur wenigen Kapiteln schlicht zu müde war, um noch eine Nacht mir lesend um die Ohren hauen zu können, so sehr wie es mich auch gereizt hätte.
… und in der letzten Folge haben sie es dann doch wieder geschafft! Ich habe quasi durchgeheult! (Und dann auch Brother’s in Arms von Dire Straits, was ja sowieso schon immer zu meinen Lieblingssongs gehört, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Versionen von CARRY ON). Damn you! I LOVE YOU.
Normalerweise sollten hier die Instagram-Bilder aufploppen. Früher (wo ja sowieso vieles besser war) ging das auch mehr oder weniger problemlos. Aber nun nicht mehr. Was auch immer ich versuche, am Ende bekomme ich die Aussage, dass der Link nicht eingebettet werden kann.
Na, es ist Sonnabend, soweit nichts ungewöhnliches. Aber es ist der Sonnabend nach der US Wahl, und wir haben noch kein offizielles Ergebnis, aber seit Biden vorn liegt und wohl auch PA gewinnen wird, sieht die Sache nicht mehr ganz so düster aus, trotz lauernden Corona-Virus. Ernsthaft: Wenn dieses Trumpeltier die Wahl legal für sich entschieden hätte, würde ich am Verstand der meisten Amerikaner zweifeln. So bin ich der Meinung, dass die Hälfte, die Trump gewählt haben (abseits der paar idiotischen Patrioten, die am liebsten den KKK an der Macht sehen würden), einfach nur ungebildet sind, wenn deren einziges Argument, für Trump zu stimmen war, dass Biden böse ist. Oder den Sozialismus einführen will. Wie Randy Rainbow sagen würde: GURL, wake up! Als geborenes und aufgewachsenes Kind eines sozialistischen Staates kann ich dir versichern, dass eine bezahlbare Krankenversicherung für Jedermann noch nicht die Definition von Sozialismus ist!
Wie dem auch sei, meine Laune ist deutlich besser, jetzt, wo man stündlich damit rechnen kann, dass Biden auch offiziell zum Gewinner erklärt wird. Und das brauche ich auch, nachdem ich in der vergangenen Woche einige Heulanfälle auf dem Weg nach Hause durchmachen musste. Alles schien so dunkel und ausweglos und sinnlos, und überhaupt bin ich vermutlich das schlechteste Wesen und unfähig … im Büro und im Haushalt. Anschiss vom Chef, Streit mal wieder mit Knuffel; es macht einfach keinen Spaß mehr, auf dieser Welt irgendwie darum zu kämpfen, dass man nicht untergeht. Wozu? Und dann ertappte ich mich dabei, dass ich einfach in der einen Kurve geradeaus weiterfahren könnte …
Und dann erinnerte ich mich: Da gibt es noch die eine oder andere Story, auf deren Vollendung ich warte, noch die eine CON, das Finale von Supernatural, vielleicht noch das eine oder andere Highlight nach Corona, noch einmal zum Rudelsingen …. es ist zu früh, um aufzugeben.
Und wenn wir schon von #supernatural sprechen: Das erste, was mir entgegenschoss am Freitagmorgen (neben dem Wahlergebnis), war eine kurze Video-Sequence, wie CAS DEAN gegenüber gesteht, dass er ihn liebt … bevor die Emptyness ihn verschlang. Meine Timeline war daraufhin gespalten wie Amerika: die einen jubelten, dass Destiel endlich für 3 Minuten Canon wurde, andere jubelten, dass das nervende verräterische Federengeletwas im Trenchcoat, den niemand mehr brauchte, endlich weg ist, und noch andere waren schlicht der Meinung, dass so lange DEAN kein Haar gekrümmt wird, man alles andere verschmerzen und Castiel sicher nicht vermissen wird. Ich meinerseits habe nichts gegen die Vorstellung von Destiel, Canon or not. Na, das stimmt nicht ganz: geprägt durch hunderte qaf-stories (und vorher J²) bin ich natürlich darauf gepolt, dass da all die Jahre latent was lief zwischen Cas und Dean … die Blicke, die Gesten … und ich mochte es so; auch wenn ich nichts dagegen gehabt hätte, wenn es mehr geworden wäre, als nur 3 Minuten vor Schluss ohne Happy End, auch wenn ich nicht zu denen gehörte, die nach jeder Folge die Writer zum Teufel verfluchten, weil sie wieder nicht ihrem Verlangen nachgegeben haben. Nun, die aktuelle Folge muss ich noch komplett sehen, und ich bin froh, dass ich inzwischen das tiefe Seelental wohl wieder etwas hinter mir gelassen habe, denn das hätte das Potenzial gehabt, mich vollends aus der Bahn zu werfen.
So, und nun? Es ist noch Sonnabendvormittag, wir haben in Frieden gefrühstückt, wie immer die heute-Show nachgeguckt und uns über das TRUMPel amüsiert, fix das bisschen Haushalt gemeinsam hinter uns gebracht. Nun sitze ich beim 2. Kaffee, während die Waschmaschine rödelt und das Radio trödelt. Es verspricht sonnig zu werden und ich könnte heute Nachmittag ein wenig Herbstluft schnuppern, nur für mich. Ich werde (natürlich) lesen und sobald die neue Folge auf iTunes da ist, die DESTIEL-Folge schauen. Knuffel und Bazillchen werden einen großen Topf Hühnersuppe kochen. Und dann kommt ein gemütlicher Sonntag mit dem Abschluss Tatort aus Münster mit einem Touch Mystery: Boerne ist im Koma = Limbus, wo der Chef wie Kommissar Thiel aussieht; und die beiden müssen dann quasi aus dem Halbjenseits aufklären, wie Boerne ins Koma kam. Das verspricht dunkel und blackhumorig zu werden. Der Münsteraner Tatort ist eigentlich fast immer gut.
Also, lasset die WE-Spielchen beginnen … ganz langsam und gemütlich und ohne Stress, das ist schlecht für den immer noch zu hohen Blutdruck.
Morgen wissen wir dann wohl mehr oder weniger, ob wir dieses orangene narzisstische arrogante Ekelpaket los werden oder noch länger ertragen müssen. Wenn das ausschlaggebende Argument der Trumpwähler nur das ist, dass Biden das Böse unter der Sonne ist (die er dann auch noch verdunkeln wird, wenn nicht gar stehlen!), dann kann man durchaus an der Intelligenz zumindest eines Teiles der Menschheit zweifeln. Ich hoffe auch aus ganz persönlichen Gründen, dass Trump den verdienten Tritt in den Arsch bekommt, denn dann kann sich meine ausgesprochene Lieblingsautorin – wie versprochen – um diverse Plots mit viel fluff und humor und smut und noch mehr porn kümmern, und mein FanFiction Herz nach all den Wochen des Entzuges wieder mehr LOVE tanken.
Tja, so schnell geht das. Blogtechnisch war der Oktober ja eher ruhig. Gesundheitlich mehr durchwachsen, büromäßig ein Hoch und Tief. Und nun ist der letzte Oktobertag und es ist Samstag und ich sollte nach dem zugegeben üppigen Frühstück mit dem Hausputzing anfangen, kann mich aber gerade so gar nicht dazu aufraffen.
Es gibt aber auch kaum was zu bloggen, und wer will schon schwankende Blutdruckwerttabellen sehen?
Die letzte Nacht war auch eher durchwachsen, irgendjemand brüllte mich nachts um 2 aus dem Schlaf, weil er rein wollte! Danach war ich wach und fing (natürlich) die eine story an zu lesen, um die ich nun auch schon seit Wochen drumherum schleiche. Justin ist in den Drogensumpf abgerutscht, nachdem Brian noch im ersten Jahr und vor dem Prom-Bashing nach NY ging und Justin abservierte. Dann kommt Brian nach Hause, weil er doch merkte, dass es mehr war, als nur ein Fuck – um zu lernen, Sunshine Justin is gone, beyond repair … und ich war es danach auch! Freiwillig! Mir ist gerade vermehrt wieder nach viel Hurt!Justin, auch wenn es in dem Moment weh tut. Aber wem erzähle ich was Neues?
#Supernatural ist in den letzten Episoden, und das Fehlen jeglicher Einträge hierzu ist eigentlich schon Indikator dafür, wie ich empfinde. So schade. Wobei: die vorletzte Folge hatte durchaus ihre Schreckminuten und einen anständigen Gruselfaktor, aber weiter im Plott hat sie uns nicht wirklich gebracht. Plott? Welcher Plott? 3 oder 4 Folgen vor dem Serienfinale und wir haben nur einen vagen Plan: Jack soll Chuck und Amara umbringen und dabei selbst sterben, Cas will das verhindern, Sam ist künstlich stinkig, weil Dean davon wusste und ihm nichts sagte. Ach Kinners … wo ist meine einstige absolute Lieblingsserie hin?
Dann lese ich lieber zum 24. Mal Smoldering von TAGSIT (oder eine der anderen vielen Lieblingsstories) und heule mir erleichtern die Seele frei.
Vor nächster Woche ist mir ein bisschen schwindlig. Wegen dieser Wahl in US. Auch, wenn die Umfragewerte für Jo Biden sprechen, das mag gar nichts bedeuten, das war 2016 mit Hillary auch so. Ich traue dem nicht, und ich befürchte echt das Schlimmste. Aber kann ich was machen? Nee, kann ich nicht, außer Tagsit (eben jene) in ihrem Twitterkampf unterstützen und mir meine eigene Menschlichkeit bewahren. Ansonsten meide ich Menschen, wo es nur geht, gehe kaum noch raus, shoppe nur online (wie zum Beispiel Kopfschmerztabletten) und hoffe, dass das 2020 nun bald vorüber ist und den ganzen Scheiß hinter uns lässt. Zumindest kann ich mich wann immer ich will in mein geliebtes Universum zurückziehen und dort (wenn es sein müsste) auch noch die nächsten 15 Jahre verbringen.
… als wenn ich 3 Tage durchgesoffen und am Montagmorgen den Kater meines Lebens gehabt hätte. Was ich nicht hatte. keine Ahnung, wo das wieder herkam, aber so konnte ich auf keinen Fall ins Auto steigen und ins Büro fahren. Und wie das immer so ist, hatte der Hausarzt gerade seinen 2-Wochen-Urlaub angefangen. Also muss ich zur Ersatz-Ärztin, die zum Glück noch einen Termin gerade frei hatte und mich direkt einbestellte. Ich lies mich also schwankend in ihre Praxis kutschieren, die in den 70igern sicher mal modern war. Die Ärztin ist auch in ihren 70igern, und von daher muss sie wohl auch kein Blatt mehr vor den Mund nehmen: Sie sind zu fett! Lautete ihre erste Diagnose und ich lächelte nur müde durch die Atemschutzmaske; als wenn ich das nicht selbst wüsste. Sie untersuchte mich, ich berichtete von dem tödlichen Schnupfen, der mich seit Wochen bereits wieder heimsucht, sie ignorierte meinen Schnupfen. Der Blutdruck war schwindelerregend hoch, viel zu hoch. Ich bekam ein Blutdruckmessgerät verschrieben und Tabletten und 1 Woche absolutes Stressverbot. Nichts Büro! Meinen Einwand, dass so viel zu tun ist, wischte sie mit einem Satz weg: Wenn Sie im Sarg liegen, muss es auch ohne Sie gehen, und es wird ohne Sie gehen! Das saß, ich sagte nichts mehr und ergab mich, außerdem war mir schon wieder schwindelig.
Zu Hause habe ich wie angeordnet mehrmals täglich den Blutdruck gemessen und er war nie wirklich gut, das sah sogar ich als medizinisch ungeschultes verschnupftes Heulding, das ich dann am Montag war. Am Dienstag ging es etwas besser, aber der gestrige Mittwoch war ein einziger Rückschlag an sich. Heute dann ohne Frühstück aber mit einer vollen Urinflasche zum Blutabnehmen hin. Ultraschall, Blutanalyse; die Ergebnisse erfahre ich erst morgen. Außerdem Überweisung zum Neurologen und Orthopäden, da Frau Doktor vermutet, dass ich durch das lange Sitzen im Büro eine Fehlhaltung herangezüchtet habe, die den Schwindel kombiniert mit dem Bluthochdruck und dem Übergewicht + beginnende Wechseljahre ausgelöst haben könnte. Aber mein tödlicher Schnupfen ….?
Naja … was will man machen, jünger wird man nicht mehr und ich bin bereits älter geworden, als die eigene Mutter. Was kommt, kommt. Und ich habe ja immer noch das KINDLE und B&J=Love.
Was ist das, was in letzter Zeit mir Splitter aus der Vergangenheit ungefragt und zu den unmöglichsten Zeiten ins Gehirn spült? Wie gerade eben auf der Heimfahrt, ausnahmsweise mal wirklich pünktlicher Büroschluss. Und dann war er da, der Erinnerungsfetzen, wie ich als 12-Jährige abends im Bus saß, auf dem Weg von Zittau nach Hause. Ich fuhr von meinen Tanten heim, es war spät im November, regnerisch, trüb. Ich schaute versonnen aus dem Fenster und die Luft müffelte abgestanden warm im Bus, dass mir ein wenig schlecht war. Draußen huschten die Straßenlampen vorbei, wechselten sich ab mit beleuchteten Fenstern …
Und dann sah ich ihn: Den ersten Weihnachtsbaum. Dann fiel es mir auf: Dass es November ist, Weihnachten kommen wird, wie jedes Jahr, und dass es nun nicht mehr lange dauern würde. Zeit war so ein Konzept, das ich als Kind kaum begreifen konnte. Alles war immer noch so lange hin! Dass die Wochen rasen, fällt erst mit jedem Jahr, das man älter wird, immer mehr auf und wird einem bewusst.
Und so saß ich im Bus, müde, ein bisschen melancholisch, und mir wurde klar, dass es bald Weihnachten werden würde, damit wieder ein Jahr vorbeigegangen sein wird. Und vielleicht ahnte das Kind in mir, dass Zeit eben doch nicht ewig und unfassbar ist, wie man lange glaubt, wenn der nächste Geburtstag scheinbar unendlich weit weg ist, so wie die nächste Woche, der nächste Monat, die bevorstehende nächste Jahreszeit.
Der letzte Septembertag 2020 geht zu Ende. Und fast auch die 2 Wochen cheffreies Büro. Ich habe immer noch zu tun, von easy-locker-going war und ist also noch keine Rede, aber den meisten Krempel haben wir soweit erledigt. Ich kann nicht fassen, dass es nun Oktober ist. Ich könnte mal wieder ein paar Tage frei gebrauchen, richtiges FREI … nicht nur ein Wochenende, das dann doch immer zu kurz ausfällt.
Mal wieder warte ich auf das Fertigwerden diverse vielversprechender stories und versuche, nicht zu viel nächtens auf diversen Apps zu bestellen, wenn ich nicht schlafen kann. Ich verabscheue Trump und könnte mich pausenlos über dessen respektloses und anstandsloses Verhalten aufregen, wenn es nicht so energieraubend wäre. Im TV läuft das SuperCup Spiel FCB vs. BVB …. aber ich bekomme kaum was mit. Eigentlich möchte ich ins Bett, zum KINDLE … womit ich wieder bei den stories wäre. Die Highlights in meinem Leben, corona-bedingt nun noch mehr, als vorher. Zu non-Corona-Zeiten wären wir gestern mit der Kanzlei über den Roonkarker Mart gelaufen. Der FCB führt jetzt 2:0, Knuffel hat die erste Packung Pringles entsorgt und ich kann mich sowieso auf nichts mehr konzentrieren, was nicht sunshiny-blond (und momentan mit Vampirgelüsten) unterwegs ist und den hazel-brown Brian-fucking-Kinney verführt, bis der seine Regeln völlig vergisst. Deswegen geh ich jetzt auch … ich weiß nun eh nimmer, warum ich mich überhaupt erst eingeloggt hatte.
Ja, ja, ja … wir wissen es doch alle: Die Wochen rasen, schneller und schneller und immer schneller. Es ist nicht zu fassen, dass die erste Chef-Urlausbwoche nun schon wieder vorbei ist. Langsam komme ich nun auch dazu, den angewachsenen Schlammaktenberg abzuarbeiten, der mit dem Post-it drauf: „Wenn mal Zeit ist!“. Das Käschtel ist aber immer noch am Überquellen. Trotzdem bin ich recht zufrieden mit mir, und jemand anderes klopft mir ja auch nicht auf die Schulter und sagt: Gut gemacht. Also muss ich ab und an mal ein bisschen selbst klopfen.
Dann wollten wir heute den neuen Weser-Schlösschen-Imbiss-Burger als Mittagessen probieren. Also bin ich nach dem Freitagsbüroschluss den gaaaaaaaaaaanzen langen Weg zum anderen Ende der Stadt gedüst, habe ein Parkticket gezogen und mich durch die Reihen wartender Autos geschlängelt, die auf die Fähre wollten (die aber wegen eines Defektes nur alle 40 statt wie sonst alle 20 Minuten fuhr und daher den Stau produzierte) … und stand dann enttäuscht vor einem geschlossenen Imbissbüdchen. So, wie die Öffnungszeiten da sind, haben wir auch in diesem Arbeits-Leben keine Chance, jemals den angepriesenen Avocado-Burger zu probieren.
Dafür hatten wir dann selbst gebastelte Thunfischnudeln mit Salat. War auch lecker, und danach fiel ich ins Bett, las noch exakt 3,6 Wörter der aktuellen Brian & Justin lovestory und fiel in Tiefschlaf. Offenbar merkt mein altersschwacher Körper besonders an den Wochenenden, wie kaputt ich eigentlich bin, und lässt mich das vorwurfsvoll spüren.
Am Abend hatten wir dann doch noch den Burger, wenn auch nicht von dem Büdchen, sondern schlicht von McDoof und dann haben wir Betty’s Diagnose auf ZDF geschaut, die neue Staffel, wobei Herr Knuffel nur am Lästern war, aber trotzdem hinschauen musste. Ich mag die Serie und schau sie gern, nicht zuletzt auch deswegen, weil sie tolle Musik hat, die ich meistens erst googlen muss und dann feststelle, dass ich das voll mag. So habe ich damals auch HEAVN gefunden und nun ganz offenbar
Es ist mal wieder Freitag, und auch, wenn ich am Montag noch darüber meckerte, dass das Wochenende noch schneller vorbeischlittert, als die Woche selbst, bin ich schon wieder erstaunt, dass nun bereits wieder Freitag ist. Die Woche hatte es in sich – letzte Arbeitswoche vor dem Chef-Urlaub. Er wirbelt, ich komme kaum hinterher, habe mir aber redlichst Mühe gegeben. Es ist auch noch genug Arbeit da für 6 Wochen Chef-Urlaub.
Aber nun ist erst mal Wochenende, und ich werde es (wie fast immer) lesend verbringen. Oder zumindest meistenteils. Natürlich ist da ja nun auch noch etwas Haushalt und meine neues abendliches Entspannungsprogramm: Abwasch per Hand zum jeweiligen Lust-Album. Ich genieße es tatsächlich, das bisschen Geschirr abzuwaschen, und fast bin ich ein bisschen dankbar, dass unser Geschirrspüler an Pumpenversagen verendete. Es kommt ja auch ganz offensichtlich niemand mehr extra her, um eine Geschirrspülerpumpe auszutauschen. Man bekommt nicht einmal mehr eine Antwort auf eine entsprechende Anfrage.
Na gut, wasche ich eben weiter abends ab. Das entspannt und tut den Fingern gut, die ja tagsüber im Akkord tippen müssen und sich besonders in der nun vergangenen Woche angestellt haben, als wären sie störrische Teenager, die nicht einsehen wollen, dass es nun mal schnell und möglichst fehlerfrei gehen muss.
Und dann war es heute endlich soweit! Seit Tagen schlich ich mehr oder weniger um diese eine story herum und wartete sehnsüchtig auf die Vollendung. Und das kam und kam nicht. Mittlerweile schaute ich fast stündlich nach! (Als wenn das irgendwie helfen würde!) Aber nun, pünktlich zum Wochenende, ist sie endlich da … und ich hüpfte vor Freude durch die Wohnung, meine neuerlichen Knieschmerzen für den Moment ignorierend:
Sie ist natürlich ohne Umschweife auf mein KINDLE geschubst und ich würde am liebsten sofort anfangen, zu lesen, aber ich werde noch erst die andere Geschichte beenden – habe ich mir zumindest vorgenommen.
Das ist meine ganz persönliche kleine Austob-Seite. Sie ist lustig, fröhlich – oder auch abgedreht, verzweifelt, nah an der Grenze zum Wahnsinn. So, wie ich mich gerade fühle, wenn ich schreibe. That’s me.
Viele Themen werden sich um Supernatural drehen, weil ich süchtig nach dieser Serie bin.
Das meiste wird direkt aus meinem Leben sein, weil es nun einmal das ist, was mich beschäftigt.
Ich bin jetzt KEINE 49 Jahre mehr, sondern ALT (aber immer noch kaum erwachsen), weiblich, wohne nahe der Nordsee …