Da geht er auch schon wieder

dahin, der kalendarisch perfekte Februar 2021. 1 1/2 Tage noch, und dann ist März. Ich scheine Blognachholbedarf zu haben, oder nur einem akut verstärkten Mitteilungsbedürfnis nachzugeben. Der Dezember 2020 hatte nur einen schwächlichen Eintrag, in dem zwar halbherzig irgendwann mehr angekündigt wurde, aber dann passierte eben doch nichts.

Der Januar war eher so … naja. Gejaule, Gejammer, Büro, Büro, Büro … fast immer nur die selbe Platte, die dann ja auch niemand mehr hören will.

Gestern dann habe ich bei Wein und Musik geschrieben und geschrieben und nachgedacht und weiter geschrieben, als wollte so vieles raus, was sich in mir verkrochen hatte. Und es ist noch längst nicht alles an der frischen Luft. Manches wird wohl auch nie „aus mir heraus dürfen!“

Und da ist er wieder, der Satz, der mit „Eigentlich“ anfängt, denn eigentlich sollte ich jetzt den Flur und die Küche wischen und die Winterpullover umsortieren. Eigentlich, uneigentlich mag ich gerade einfach nur hier sitzen und Cappuccino trinken und Radio hören und Twitter beim Blubbern zuschauen …

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So viel (passwortgeschützt) geschrieben, Worte gesucht, um Gedanken und Gefühle auszudrücken. Doch dann ist es ein Bild, aufgenommen vor 10 Jahren, das mehr über den Zustand meiner Seele sagt, als alle Worte, die ich heute finden konnte.

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Stefan Jürgens

.. singt gerade, und davor Ina Müller, und ich glaube, sie kennen mein Innerstes. Beide.

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Geschützt: Gedanken – Teil II

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Gedanken – Teil I

Da sitze ich nun, am Freitagabend. Die Woche, die am Montag noch so endlos schien, ist vorbei. Zeit, um Kraft zu tanken, abzuschalten, ins geliebte Universum abzutauchen; und ja … auch um die dunkle Seite einzuordnen. Aber dazu im Teil II, der aus Gründen wieder passwortgeschützt sein wird.

Ich habe eine Flasche meines Lieblingsweines aufgemacht und ich höre Ina Müller, wobei ich das aktuell laufende Album 48 noch gar nicht kenne und eigentlich dort genauer hinhören müsste.

Dann mal los …

Der Fast-Unfall, oder wie die Katastrophe um ein Haar in meine Realität geprallt wäre. Donnerstagmorgen, ich bin wie immer auf dem Weg ins Büro. An der Kreuzung aus dem Wohnviertel heraus auf die Hauptstraße halte ich an (wie immer), und sehe, dass links die Fußgängerampel gerade auf Gelb für die Autofahrer schaltet. Prima, denke ich, dann kannst du dich problemlos gleich einordnen. Von rechts kommen mit ziemlicher Geschwindigkeit 2 Autos an, die natürlich auch das Gelb der Ampel längst gesehen haben sollten. Normalerweise sollte man annehmen, dass sie jetzt auf die Bremse treten und an der ersten Haltelinie anhalten, damit eben Linksabbieger wie ich Gelegenheit haben, sich fix einzuordnen. Ich traue den anderen Autofahrern in der Hinsicht schon lange nicht mehr, und richtig, sie machten gar keine Anstalten anzuhalten, scheinbar. Das erste Auto fuhr bis zur Ampel; und blieb dann doch abrupt stehen. Der hinter ihm fahrende Mercedes hatte wohl damit nicht mehr gerechnet, er versuchte gar nicht erst auf die Bremse zu gehen, sondern zog sein Fahrzeug kurzerhand nach links und rauschte über die Fußgängerampel, die längst für diese auf Grün geschaltet war. U. a. war auch ein kleiner Knirps mit übergroßen Rucksack unterwegs, denn die Grundschule ist in unmittelbarer Nähe, sie ist auch der Grund, warum da überhaupt eine Fußgängerampel installiert ist.
Ich hielt den Atem an, als der Mercedes-Raser über jenen Fußgängerüberweg rauschte, als der kleine Knirps bereits einen Fuß auf der Straße hatte.

Es ist NICHTS passiert. Zum Glück. Wäre Knirps nur eine halbe Sekunde schneller oder der Mercedes noch ein Mü fixer unterwegs gewesen, hätte das schlimme Folgen gehabt. Oder wenn ich – in der Annahme, dass man mich rücksichtsvoll in die Ampelschlange lässt, bereits auf das für mich freie Stück Straße eingefahren wäre … nicht auszudenken! Oder wenn der Mercedes-Fahrer seinen Wagen nicht mehr unter Kontrolle gehabt hätte, und zu weit nach Links ausgeschert wäre. Vor wenigen Tagen waren die Straßen noch arg glitschig. Blut, Chaos, und ein verletzter Schulknirps wären die Folgen gewesen.

So standen wir alle sekundenlang in Schockstarre – Autofahrer, Fußgänger auf beiden Seiten, ich … und schauten den davonrasenden Mercedes-Fahrer fassungslos hinterher. In dem Bruchteile einer halben Minute hin oder her wurde über Schicksale entschieden. Und da war sie wieder, die Frage .. was wäre wenn … man nur ein paar Sekunden schneller gewesen wäre. In einem Paralleluniversum ist jetzt vielleicht ein 8-Jähriger tot. Aber wir hatten Glück, einen Adrenalinschub und einen leichten Schock und dann schien die Sonne und es wurde warm … in diesem Universum.

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Die Woche auf Insta

Lauter kluge Sprüche für die Woche. Sprüche sind immer so weise (die meisten jedenfalls, selbst die auf Fliesen von Disco-Toiletten. Dort fanden sich auch ein paar wirklich coole Sprüche zu meiner Zeit, als ich noch auf Disco-Toiletten … ähm … rumhing? Abhing? What ever. Zumindest denkt man, dass die weise sind, wenn man frisch verliebt oder betrunken oder beides ist, und die Welt gerade Blasen blubbert…)

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Diese Woche besonders gern gehört

… Ina Müller’s 55 Album! Empfehlung!

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Geschützt: Und bald klapp ich

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Die Woche im Instagram-Rückspiegel

Der Instagram-Blog funktioniert irgendwie nicht. Zu Beginn schon, aber sobald ich den Bearbeitungsmodus verlasse, erscheint minutenlang nur der Ladebalken. Deswegen jetzt eben so:

Wer direkt auf Instagram schauen will, der suche nach werkarniggel

… und nun schaue ich erst mal Carl Ribarsky in #SokoWien … so viel Zeit nehme ich mir jetzt einfach.

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Geschützt: Zwischenupdate

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Samstagsabend

Wann hat man eigentlich aufgehört, am Samstag Abend im TV für die ganze Familie Shows zu zeigen? Oder spannende Mystery Krimis?
Wir sind von unserem kleinen Nordseewintertripp zurück, haben kurzerhand Nudeln bestellt, Nachrichten geschaut und nach dem Futtern habe ich mir noch eine kleine „neue“ story aufs KINDLE gebastelt. Ich habe nun vor, mit Weißwein und Kuscheldecke der ewigen Lovestory von Brian und Justin ein neues Kapitel hinzuzufügen, denn – wie gesagt – es gibt scheinbar keine großen Familien-Samstagsabend-Shows mehr.

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Nordseewinter

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Geschützt: Explosion

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Das Biomülltonnendesaster der letzten Wochen

Wir sind eine Hausmietergemeinschaft, 9 Parteien insgesamt. Wir selbst leben jetzt in der kleinen Dachgeschosswohnung im 3. Stock das 21. Jahr. Es gab nie Probleme.
Bis Anfang Januar 2021. Da ging es glaube ich los.

Die Gemeinschaftsbiotonne wurde seit Wochen plötzlich falsch befüllt. Irgendein Vollhonk schmeißt da seinen Bioabfall in Plastiktüten hinein! In PLASTIK-Tüten!

Folge: Die Tonne wurde prompt nicht geleert, sondern bekam einen roten Warnzettel drangehangen und wurde vor die Haustür gestellt!

Wir waren das nicht! Wir wissen, wie man Müll trennt. Verdammt, wir friemeln sogar vom Teebeutel das Pappschildchen ab, weil das Papiermüll ist! Die extra gekauften verrottbaren Biotüten aus grünem dünnen Plastik verrotten doch nicht so schnell, wie in der Werbung angepriesen, also haben wir die jetzt auch ersetzt durch braune Biopapiertüten.

Und jetzt bekommt es so ein Volltrottel nicht hin, seinen Biomüll ordentlich zu verpacken und in die Tonne zu werfen! In die einzige Gemeinschaftstonne! In stinknormalen durchsichtigen und vor allem verbotenen Plastiktüten!

Wohin jetzt mit unserem Biomüll, den wir ja nicht einfach auf die falsch befüllte Tonne kippen können? Der Unternachbar regte sich genau so auf, wie wir; aber wir wissen schlicht nicht, wer der Übeltäter ist. Niemand scheint das gewesen zu sein!

Die Krönung war dann der Brief der Hausverwaltung, mit dem Hinweis darauf, was alles NICHT in den Biomüll gehört, und der Drohung, wenn man in den nächsten Tagen feststellen sollte, dass der plastikverpackte Biomüll irgendwo in den Büschen landet, es eine Strafanzeige geben würde! Ich explodierte im Hausflur beim ersten Lesen des Briefes, da noch in der Annahme, selbiger wurde nur an mich versandt. Beim 2. Lesen fand sich dann aber doch der Hinweis, dass der an alle Mieter der Nummer 1 ging.

Tja, und nun steht die Biotonne noch immer falsch befüllt vor dem Hauseingang und bei mir läuft der Biomüll in der Papptüte bald über! Und ich bin immer noch stinksauer.

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Lay your head down

Neuentdeckung Dank des Bergretterdramas am Samstagvorabend

Das Schneechaos wurde hier übrigens wieder abgesagt.

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