Es wird wieder gezählt und notiert

… denn so geht das nicht weiter, dass die Hosen kneifen und ich schon wieder jappse, wenn ich die paar Treppen laufe. Ein paar  lieb gewonnene T-Shirts traue ich mir nicht mehr, anzuziehen, weil sie doch zu arg spannen, und die Lieblingsjacke … naja … schweigen wir.

Es muss also wieder was passieren, und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Gegenmaßnahmen zu ergreifen und wieder aufzuschreiben, was ich so esse den ganzen Tag. Auf die Waage habe ich mich mal wieder nicht getraut. Ich weiß, dass sie mindestens 15 kg wieder mehr anzeigt, als mir lieb ist. Wenn ich das ein paar Wochen durchhalte, und es kein Ergebnis zeigt, muss ich wohl in meinen Wochenalltag irgendwie doch wieder das Ergometerchen und das Schwimmen wieder einbasteln. Und mehr raus am WE! Es ist verdammt lange her, dass ich die Canon spazieren trug! Viel zu lange. 

Morgen ist Wahlsonntag und Gelegenheit, beides zu tun … 

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Nein – ich hab es nicht gänzlichst verdrängt!

Staffel 13 wirft ihre Schatten, und auch wenn es zugegebener Maßen in den letzten Monaten eher den Anschein hier hatte, als wäre diese meine große ewige Liebe zu dieser bestimmten Serie abgeflaut – sie ist es nicht! Ich freue mich auf die 13., habe aber auch ein wenig Angst davor, dass sie es verkacken, die story ähnlich wie in der 12. zu viele ungeklärte Ecken und Kanten hat und nicht richtig in Fahrt kommt; schlicht, dass sie es nicht mehr schaffen, sich auf das zu konzentrieren, was SPN so viele Jahre ausmachte:

Die Geschichte zweier Brüder gegen den Rest der Welt, alle Monster, Dämonen & Engel und Geister, die sich immer und immer wieder und entgegen aller Widrigkeiten füreinander entscheiden und bereit sind, alles für den anderen zu opfern und aufzugeben.
Ja, ich gebe zu: Mittlerweile kann ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass ein gutes Finale besser ist, als gar kein Ende, nur um meine Serie in alle Ewigkeit künstlich gezerrt am Leben zu halten – auch wenn sie dann gar nicht mehr das ist, was mich vor so vielen Jahren gefangen nahm. Nein, sie darf enden, wenn ihre Zeit gekommen ist. Ich habe meinen Frieden, wenn es ein gutes, krachendes Ende sein wird. 

Aber erst einmal kommt die 13. Staffel …. und ich bin gespannt. iTunes ist poliert, damit ich in wenigen Wochen wieder freitags den neuen Folgen entgegenfiebern kann. Bangend, hoffend, dass sie mich nicht enttäuschen werden. 

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Leonard Cohen

… ist mir in letzter Zeit bei verschiedenen Gelegenheiten in die Ohren gesprungen. Er ist letztes Jahr im November gestorben, Twitter trauerte. Mir sagte der Name damals noch nichts. 
Dann schaute Knuffel eines Tages irgendeinen Film/Serie auf Netflix/Amazon/wasweißdennich … und im Abspann lief ein Song, gesungen von dieser markanten Stimme … und wir warteten und warteten um zu lesen, wer den Song sang … Leonard Cohen!
Wenige Wochen später las ich diese eine QAF-story, die sich an Leonard Cohen lyrics orientierte … und die songtexte selbst waren Poesie und schön und traurig und sanft und so wie ich … 

Also muss ich jetzt Leonard Cohen hören. 

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A new dawn, a new day

Es ist Freitag, und alles ist immer noch ein kleines bisschen anders. Langsam – sehr langsam – versuche ich mich wieder in den normalen Alltag vorzuhangeln. Das beginnt damit, dass ich mir nicht erlaube, bis in den Mittag zu schlafen (was schon deswegen nicht funktioniert, weil ich 3 mal täglich Tabletten schlucken muss). Also stehe ich brav spätestens 7 Uhr auf, Körperwäsche, anziehen, Kaffee und ein kleines Frühstück, Checking Twitter und Emails etc., Musik hörend und fast fühlt es sich so an, als könnte ich das durchaus jeden Tag so machen. 
Überhaupt ist etwas anders mit mir. Ich kann noch nicht genau bezeichnen, was genau. Es fühlt sich an, als hätte man eine Batterie aus mir herausgeschraubt, die mich in Hektik versetzte und mir keine Zeit für anderes ließ. Und plötzlich habe ich wieder Zeit, kann auf meinen Körper hören, fühle mich nicht gehetzt und kalkuliere panisch, wie viele Stunden ich noch für die nächste Geschichte vom Tag abknapsen kann, ohne dass ich (wieder) zu wenig schlafe und dann wie ein Zombie den  nächsten Tag beginnen muss. Die Hektik ist raus. Ich lese, wann ich lesen will und ich lese oft nicht, wissend, dass es nicht weg läuft. Vielleicht liegt das daran, dass während der mehr oder weniger unfreiwilligen Bürolosigkeit ich eben 24 Stunden für mich habe. 

Den Strauß oben im Beitrag habe ich gestern von der ARSU via Fleurop bekommen. Er ist wunderschön, ich schaue ihn gern an und denke, in der Wohnung sollten viel öfter Blumen wieder einziehen, ohne, dass damit immer gleich so drastische Maßnahmen verbunden sein sollten, wie Krankenhausaufenthalte, Blutabzapfungen und stundenlanges Ausharren auf der Toilette. 

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Die Kunst des langsamen Essens

Teil meines derzeitigen störrischen Darmproblems ist natürlich selbst gemacht. Ich schlang! Jahre lang! Ich weiß das. Zu viel, in zu kurzer Zeit, und so verputzte ich eben ein belegtes Brötchen in 3 Happen und musste möglichst schnell schlucken, denn das Telefon klingelte bereits wieder. Kein Wunder, dass das irgendwann da endet, wo ich endete; im Krankenhaus, wobei ich noch Glück hatte und nicht sofort auf den OP-Tisch geschmissen wurde, um das zickende Stück Darm abzuschnippeln. 

Und nun lerne ich wieder, langsam zu essen und bewusst zu kauen. Es ist schwer, alte Gewohnheiten abzulegen, aber es geht. So gibt es zum Frühstück 2 Scheiben Toast (noch ungetoastet), für die ich sage und schreibe ca. 40 Minuten brauche, bis der letzte Bissen gegessen ist. Mittags und abends dann das selbe Spielchen. 

Nach 3 Tagen, an denen ich so ziemlich gar nichts gegessen hatte bzw. nur Flüssignahrung zugeführt bekam, dachte ich, dass es die erste vorsichtige Scheibe Weißbrot zum Abendbrot nicht gerade tun wird. In Zeitlupentempo und in winzigen Stückchen hielt ich mich an der Scheibe auf, um deren Ende hinauszuzögern; Minihäppchen, auf denen ich verbissen herumkaute – und hey! Es funktionierte, die erste Scheibe Weißbrot reichte aus und ließ mich nicht halb verhungert zurück. Huch!

Nun setze ich die neue Erkenntnis um, oder zumindest versuche es: Langsam essen, alles kauen! Während ich noch zu hause bin, mag das noch einfach sein; wie es unter normalen Büro-Stress-Umständen ablaufen wird, muss sich noch herausstellen. Wenn ich aber nicht doch noch irgendwann auf dem OP-Tisch landen will, muss ich mir die Zeit einfach nehmen. Wenn als Nebeneffekt wieder ein paar Kilos verschwinden, werde ich darüber bestimmt nicht traurig sein. 

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Wenn du nett bist, musst du eben manchmal leiden

Da wollte ich nett sein! Schließlich habe ich mein KINDLE, ich brauche den TV also gar nicht. Soll die 80-jährige Zimmerteilerin also die Fernbedienung und das Bestimmungsrecht ruhig haben, ich stöpsel mich eben einfach ab und Ohrstöpsel rein und bin dann in meinem Universum, bei dem – wenn sie es jemals auch nur mit dem kleinen Zeh betreten würde – ihr Herzschrittmacher vermutlich selbst Flimmern würde. 

Das ging einigermaßen gut, wobei mir hätte dämmern sollen, welchen Dämon ich damit Tor und Büchse öffnete, als dann den gesamten Nachmittag Soap after Soap lief, und zwar in einer Lautstärke, dass selbst die Ohrpropfen nicht alles stumm schalten konnten. Aber lass sie, sie ist alt, und hat Angst, und fühlt sich nicht wohl … 

Dann kam der Samstagabend, und das Oktoberfest der Volksmusik mit dem Silbereisen, dem DJ Ötzi und diversen anderen Gestalten, flackernd, laut, gewollt lustig – und ich hatte keine Chance! Atemlos durch den Abend. Erschießt mich bitte! Wäre es total unangebracht, die Fernbedienungsmacht zurückzuverlangen? Ob ich sie wenigstens bitten könnte, ein paar Oktaven leiser zu stellen, damit ich meine eigenen Gedanken verstehen kann? Aber andererseits: wenn es die Lautstärke ist, in der sie das immer schaut, wie könnte ich dann herummotzen und ihr den Spaß verderben? Also Augen zu und durch, irgendwie! Es muss doch irgendwann zu Ende sein, verdammt. Ist sie überhaupt noch wach? Ihr Kopf hat seit 10 Minuten nicht mehr im Takt gewackelt. Aber die Fernbedienung hält sie fest umklammert in ihrer Hand. Ab wann ist es angebracht, aus dem Bett zu schleichen, ihr die Fernbedienung aus den Händen zu biegen und das Monster auszuschalten? Was, wenn sie dabei aufwacht und wie am Spieß brüllt und dabei ihr Herz versagt? Sollte ich einfach auf den eigenen Klingelknopf drücken, so dass nach vielleicht 22 Minuten mal eine Schwester ihren Kopf ins Zimmer steckt und mich aus dieser Zwickmühle befreit? Seit wann singt denn die Ferres? Oh Gott; wenn ich mit solchen Fragen anfange, ist es nicht mehr weit bis zum Fuß-Wippen und von da an geht es straight zum Mitgröhlen, bis ich jeden Samstag vor dem Fernseher hocke, Käsehäppchen mampfe und die Schlager alle auswendig mitsingen kann. 

3 Stunden später hatte ich es geschafft, das letzte Hossa verklang, ich atmete auf und genoss die Stille. 

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Ab sofort ohne

Manchmal braucht’s ja einen Schubs, oder eines gereizten Darmes, der dich völlig unerwartet ins Krankenhaus befördert – und dich (in dem Falle mich) von deinen Rauchgewohnheiten abhängt. 

Und so kam es, dass ich bereits seit mehr als einer Woche nicht mehr geraucht habe. Meine letzte Zigarette rauchte ich am 11.09.2017 kurz nach 22 Uhr auf dem heimischen Balkon. 

Nun war der Ausstieg nicht bewusst oder freiwillig, sondern eher den Umständen geschuldet, aber warum nicht die Gelegenheit beim Schopfe packen! Ich kann nur sparen und profitieren. Ich hatte auch Zeit, in mich hineinzuhorchen und mich zu wundern, warum ich nicht den Drang verspürte, spätestens am 3. Tag heimlich aus dem Krankenzimmer zu fliehen und in der Raucherecke einen Glimmstengel zu schnorren. Wieso hatte ich so gar kein Verlangen? Wenn es kein Verlangen ist, was ist es dann?

Die Antwort ist: Gewohnheit. Ich habe meine festen Zeiten und Gelegenheiten, wann ich rauche: Morgens bevor ich das Büro betrete, die nächste, wenn ich mit den Wiedervorlagen fertig bin und bevor ich mit dem Diktat-Tippen beginne, eine um 10.30 Uhr, wenn ich meine Unterschriften-Mappe anfangen muss, fertig zu stellen. Die nächste dann 11.30 Uhr, bevor ich nach OL kutsche. 
Dort esse ich Mittag (oder bisher: verschlang ich mein Mittag) und genehmigte mir die Nach-dem-Essen-Ziggi. Dann eine zum Kaffee, wenn ich meine nachmittägliche Briefkasten-Entleerungs-Tour starte und eh draußen bin, dann eventuell noch eine, je nachdem ob ich will, und eine Zigarette, bevor ich nach Hause fahre. 
Zu Hause dann eine nach dem Abendbrot und eine vor dem Zu-Bett-Gehen. Am nächsten Tag geht alles wieder von vorn los. 

Aber der Darm schubste mich ungefragt aus diesem Trott, und ich verspürte auch gar kein Verlangen, rauchen zu wollen. Nicht weiter darüber nachdenken, schon gar nicht wundern sondern einfach mitgehen und das machen, was man will. Moni vernichtete die Zigaretten, die noch zu Hause deponiert waren. Denn ja, ich muss zugeben: Wären sie in Reichweite, würde ich wohl schlicht wieder rauchen gehen. 

Aber ich habe keine, habe keine gekauft und auch nicht vor, welche zu kaufen, und bin jetzt also tatsächlich seit mehr als einer Woche ohne Probleme rauchfrei, und ich krabbel nicht die Wände hoch oder lutsche verzweifelt an Gummibärchen als Ersatz. Ich wundere mich selbst, oder auch nicht. Ich nehme es hin und ziehe meinen Vorteil daraus. 

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Du musst aber den Bastrock tragen!

Während ich so im Krankenhaus herumlag und nichts weiter zu tun hatte, als auf Futter, den nächsten Tropf, die nächste Spritze und überhaupt zu warten, und ich – sollte mann es glauben können? – zu viel KINDLE hatte, oder zumindest erst die eine Geschichte verdauen musste, bevor ich mit einer neuen anfangen konnte; schlicht also, als ich viel Zeit hatte und den Krankenzimmerfernseher ganz für mich alleine, erzappte ich mich in eine Art Doku. Es ging um indigene Natur-Völker in Brasilien, die – wir wissen es ja alle – verdrängt werden. 

Und dann hatte ich plötzlich ein Dilemma. Ein völlig neues. 
Natürlich unterschreibt jeder sofort, dass die Naturvölker in Ruhe gelassen werden sollten, geschützt werden und ihre Art zu leben und ihre Traditionen bewahrt werden müssen. Meistens hörte ich an dieser Stelle auf zu denken. 

Aber ist das wirklich so? 
Wir reden im gleichem Atemzug von Globalisierung und Entwicklung, und während in den modernen Städten eine iPhone-Entwicklung die nächste in den Schatten stellt, laufen auf der anderen Seite der Welt halbnackte Menschen barfuß durch die wenige Urwälder und erlegen Vögel oder Zeugs mit selbst gebastelten Speeren, so wie es die Vorfahren eben schon vor 20.000 Jahen getan haben. 
Fragt jemand mal die indigenen Völker, ob sie weiterhin so leben wollen, wie ihre Vorfahren vor 20.000 Jahren? Und wenn sie es nicht mehr wollen, die Jugend eben auch lernen will, sich anpassen will an den – ja – Luxus ….  lassen wir das dann zu, oder bestehen wir darauf, dass sie gefälligst so zu bleiben haben, wie sie sind, weil wir denken, dass sie das wollen und es so wunderbar in unsere humanistische Weltanschauung passt, wie edel wir sind, dass wir sie beschützen und sie sein lassen, im Schlamm hausend, Bastrock tragend und an Naturgötter glaubend. Doch wenn wir ihnen nicht gestatten, sich zu entwickeln, sind wir dann nicht genau so verantwortlich für ihren Untergang wie jene, die ihre Art zu Leben anderen einfach aufdrängten? Wollen wir, dass es der Welt gleichermaßen gut geht, also allen; auch wenn das bedeutet, dass man eben bestimmte Lebensarten aufgibt? 

Ich kenne keinen einzigen „Ur-Indianer“ oder Regenwaldbewohner persönlich; ich weiß also auch nicht, was sie wollen. Aber ich wundere mich, ob man sie fragt, ob man ihnen Entwicklungshilfe anbietet und sie selbst entscheiden lässt, was sie in welchem Tempo für sich übernehmen wollen, auch wenn es bedeutet, dass eines Tages diese Lebensweise nur noch als Geschichtslektion dient, oder Traditionen nur noch zu bestimmten Gelegenheiten praktiziert und gezeigt werden. 

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My own Krankenhaus-Stories

Die letzten Tage verliefen völlig ungeplant. Noch immer bin ich nicht auf der gewohnten Spur, die aus Büros, Montags-English-Kurs, Gitarrenunterricht, etwas Haushalt und ganz viel QAF bestehen sollte; denn zurzeit ist alles eben anders. 

Mitgebracht aus dem Krankenhaus habe ich einige Geschichten und Gedanken, aufgelistet in der Notizzettel-App des Höndüs, damit ich sie nicht vergesse oder durcheinander bringe. Nach und nach werde ich sie hier veröffentlichen. Zeit habe ich ja, wurde mir doch verboten, an Büros vor Montag überhaupt zu denken, geschweige denn sie zu betreten. Und wenn ich mich darüber gestern noch aufgeregt habe, dass ich doch wieder fit bin, so merkte ich doch an diesem Morgen, dass es doch noch nicht so Bäume-ausreißend ist, wie ich es gern mit mir hätte. Also gehe ich es langsam an, ganz so, wie der Hausarzt es verdonnert hat. Und jetzt erst mal eine Dusche …

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A lazy Sunday and review of the week

Nun gut, nicht ganz so lazy, wie ich es gerne hätte. Magenschmerzen, nicht richtig, nicht halb, mal schlimmer, mal wieder besser, dann wieder schlimmer. Ein einziges Hin und her, das langsam aber sicher an meinen Nerven zerrt. Aber immerhin läuft die Waschmaschine und ich bin zurück zu Kaffee anstatt Kamillentee. Im Radio läuft der Stammsender Bremen_Eins und gerade die Beatles, ich habe bereits meine Gitarrenübungsaufgaben absolviert und wollte nur mal eben auf Twitter schauen, was so los ist, als mir ein KinnetikDreams-story-Update entgegen hoppste. Und wie so oft … kaum war ich auf meiner story-dealer-seite, ging ich verloren, habe eine neue FF auf dem KINDLE und zwinge mich gerade, sie NICHT sofort zu beginnen. Außerdem sieht es danach aus, als ob ich bald viele viele neue vielversprechende stories einsammeln kann. Ich muss ja nach wie vor auf das happy ending warten. Diese Regel wird sich wohl nie mehr wirklich ändern. 

Aber ich wollte von der letzten Arbeitswoche erzählen, die ich noch irgendwie verarbeiten muss. Sie war anstrengend, und vermutlich auch der Grund, warum mein Magen jetzt, wo ich endlich etwas Ruhe habe, rebelliert und Zirkus macht. 
MAZDA war krank, und zwang mich, meinen Arbeitsrhythmus total umzustellen. Eine Stunde eher aus dem Bett, um bereits um 6 Uhr mit Knuffel nach OL zu fahren. Zwei Tage dann mittags mit dem Bus zurück ins Anwaltsbüro, so der Bus dann kam. Dazwischen fastfood im wahrsten und ursprünglichsten Sinne des Wortes. Abends war ich so geschafft, dass mir doch tatsächlich das KINDLE oft genug aus der Hand fiel und ich mich dem Zwangsschlaf schlicht ergab. Freitag dann wieder Gitarrenunterricht bei Jens, noch immer Greensleeves, noch immer liebe ich dieses alte irische Liebeslied, kann es jetzt auswendig auf der Gitarre, und versuche mich nun bereits am Picking und an den Akkorden dazu. 

Außerdem konnte ich Freitag mein MAZDA freikaufen, was gar nicht so einfach war. Die ATU-Karte mit dem obszön hohen Reparaturbetrag war nur befristet freigeschaltet, so dass sie am Freitag sich schlicht weigerte, die Rechnung zu bezahlen. Dem Reparaturmeister war das sichtlich unangenehm. Wir einigten uns dann darauf, dass Knuffel und I im nahe gelegenen McD erst einen Kaffee und Zeugs zu uns nehmen würden, während die Rotjacken die Karte wieder freischalten. Aus dem Kaffee wurde dann ein Burger für mich – was wohl auch ein Grund gewesen sei dürfte, dass mein Magen ein wenig frustriert reagierte. 
Zurück zu ATU wurde es dann lustig. Ich sollte warten. Ein ATU-Kollege wollte unbedingt mit mir sprechen, bevor ich den MAZDA wieder mitnahm. Ich befürchtete schon wieder Hiobskatastrophen-Botschaften, aber es stellte sich schnell heraus: MAZDA hat einen Ruf bei den Rotjacken. Nun gut, ich gebe zu: Es ist auch nicht gerade subtil, dass es ein fahrender supernatural-Altar ist: Das SPN Zeichen auf der Motorhaube, die Nummernschilder „Driver picks the music, shotgun holds his cakehole“, die Bilder und Ketten und Buttons im Mazda lassen da keinen Zweifel aufkommen. Und das war dann auch der Grund, warum ein ATUler UNBEDINGT mit mir sprechen musste, um mir stolz mitzuteilen, dass er Supernatural ALLE Staffeln hoch und runter guckt. Ich lächelte milde, als ich erkannte: Er ist bei Staffel 11. Armer Unwissender! Seine Augen wurden immer größer, als ich ihn rücksichtslos mit Staffel 12 spoilerte und von Hawaii und Rom erzählte. „Komm bald wieder, und erzähl mehr!“ 

Alles in allem war die letzte Woche zwar anstrengend und für mich auch teuer, aber ich habe sie hinter mich gebracht und sogar das J² Photo Op für die JIB9 ergattert. In den Büros kam ich voran. Ja, ich kann zufrieden mit mir sein. 

Montag dann endlich kann ich auch wieder zum English-Kurs. Ich bin sehr neugierig, was für Neue da sein werden, und was die „alten“ zu berichten haben. Ja, ich freue mich auf den English-Kurs, auch wenn die Montage nun wieder lang sein werden. Ich hab’s vermisst. 

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Da will ich

… einmal in hundert Jahren – gezwungener Maßen – mittags Bus fahren, um beim Anwalt Akten schubsen zu dürfen, und dann kommt der Bus nicht!? What the fuck?

Ich bin 20 Minuten vor dem offiziellen Abflug des Busses brav an der Haltestelle; es ist windig und nass und die Autos donnern vorbei, aber ich hab ja KINDLE, alles erträglich, so lange ich lesen kann. 

Busse kommen und gehen, die geplante Busankunftsminute rückt näher, ich krame bereits mein Geld heraus …. nur: 

Der Bus kommt nicht. 5 Minuten drüber, 10 …. 20 Minuten … nichts. FalschenBus nach falschen Bus lass ich ohne mich abfahren, zweifel zwischendurch schon an meinen Fähigkeiten, einen Busfahrplan zu lesen; oder sitze ich an der falschen Haltestelle? Nochmaliger Check: Nö – ich bin richtig, ich war überpünktlich, der Bus ist schlicht nicht da. Mittlerweile wird mir die Ankunft des nächsten planmäßigen Busses angekündigt, der in meine Richtung fahren soll. Und der kommt dann wenigstens auch. 

Wie erwartet, kann ich bei der knapp 50 minütigen Fahrt nicht lesen, ohne nach 3  Minuten das Bedürfnis zu verspüren, in die Busecke mein Frühstücksmüsli zu recyceln; sprich mir wird kotzübel. Schlafen kann ich auch nicht …. verdammt. 

Und mit einer Stunde Verspätung durfte ich dann doch noch Akten schubsen. 

Chef: Wenn Sie schon hier sind: Ich brauch jemanden, der dem Mandanten das ins Englische übersetzt – in mein Büro! Pronto! Sie können doch Englisch!

Me: Ja, aber doch nur das FanFiction Porno-Englisch …. !

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The lost month

Da sitze ich nun, Sonntagnachmittag, schaue QAF (das ist aktuell ein Bild aus der 4. Staffel, auch wenn stark verändert), höre Musik (auch natürlich von QAF größtenteils) und denke darüber nach, wieso der August 2017 auf diesem Blog gar nicht existiert. Ich habe NICHTS im August gebloggt. Dabei ist doch einiges passiert, aber alles eben zwischen den Büros und dem Bett.

Die Vormittagsbürokaffeemaschine ist verstorben. Nach 10 Jahren hat sie einfach sich geweigert, irgendwas zu machen, außer den ‚Ich bin an‘-Knopf leuchten zu lassen. Chef’s Frau brachte dann eine neue an, und die hat den Vorteil, dass man sie abends befüllen kann, damit sie morgens schon losblubbert, wenn ich das Büro betrete – vorausgesetzt, man vergisst es nicht. 

Im Vormittagsbüro war ich die ganze Woche alleine, das Kleen war krank. So kämpfte ich alleine gegen alle Akten dieser Welt und wurde doch nicht fertig. Wie auch?! Nachmittags dann in das OL-Büro, wo man mir keinen KALTEN HUND vom DDR-Quiz übrig gelassen hat! Ich bin darüber immer noch stinkig! Das Quiz habe ich- wenn auch geschummelt – so was wie gewonnen und mampfe jetzt das Russisch Brot, das auch nur ein Keks und noch nicht mal in Kyrillisch ist –  that’s it. 

Am Freitag hatten wir nach 2 Monaten Pause endlich wieder Gitarrenstunde …. und ich habe den verfickten F-Akkord erstmalig hinbekommen, ohne dass es wie geplatztes Meerschwein klang! Und ich übe jetzt Greensleeves, Erwähnte ich, dass ich diese Melodie so mag und meine Unternachbarn nun nichts anderes mehr hören? Aber ER niest ja auch nach wie vor pünktlich 22.03 Uhr 5 Mal laut und ausdauernd. 

Der MAZDA klang seit Donnerstag Abend auch wie sterbend, also musste der, nachdem ich mich tausend Mal bei Tante Aenne und ihren geshoppten Haferflocken entschuldigt habe, dass MAZDA so laut ist, in die Werkstatt. Da fuhr man mit mir 20 Minuten durch die Gegend, um herauszubekommen, was genau da so ein Krach macht aus dem Bereich des Motorraumes. Ergebnis: Kompressor. Folge: MAZDA bleibt im Bett,  mindestens eine Woche lang. Weitere Folge: das kostet mal eben … 

Shit! Und das einzige, was meinem Herrn & Gemahl dazu einfällt: Dann wirst du wohl nicht nach Hawaii fliegen können!

Am Arsch! Ich krieg das schon irgendwie hin. Ich muss einfach!

Da MAZDA die nächste Woche krank feiert, stellt es meine Arbeitswoche gewaltig auf den Kopf, alles ist anders. Aber wenigstens kann ich 2 Mal mit dem Bus mittags ins andere Büro gekutscht werden. Vorteil: Ich kann dabei lesen (sofern ich nicht seekrank werde, aber ich versuche es). Man muss eben die Vorteile sehen. 

Blöderweise heißt MAZDA krank aber auch, dass ich kommenden Montag aus organisatorischen Gründen nur beim Anwalt arbeiten werde, demzufolge nicht in OL bin – und den ersten Herbst-Semester-English-Kurs verpassen werde. (Der erste Kursabend ist immer besonders lustig, man beäugt und beschnuppert sich misstrauisch und dann dauert es maximal 8 Minuten, bis die Newbies mitbekommen: Japp – she is a little bit odd!) LOL

Gefühlstechnisch war der August eine Achterbahnfahrt …  mit sehr vielen Tälern. Mag es an schlichter Erschöpfung liegen oder dass ich mich momentan fühle, als wenn ich mich wieder durch die Gegend kullern könnte, die Hosen kneifen und die Brust schmerzte, es ging mir nicht besonders pralle. Ich twitterte wenig bis gar nicht und wollte mich am liebsten – wann immer es ging – in mein KINDLE-Universum zurückziehen. Ich las und lese zurzeit die längsten und traurigsten Brian & Justin-stories wieder. Nicht, dass ich nicht noch genügend neue gefundene hätte, aber irgendwie war es auch tröstlich, vertraute Trauigkeit zu spüren; und zu wissen, dass, was immer auch in den Geschichten passieren mag, sie ein happy end haben werden. Immer!

Was noch? Ich hab mich kurz entschlossen mit Hühnchen getroffen. Spontan. Zum Essen. Es war okay, nein, es war mehr als okay. Es tat gut. 

Gestern habe ich für die CON im Mai in Rom das J² photo op bestellt; und bisher habe ich keine  Email erhalten, die sagt: Sorry – sold out. Also bin ich bescheiden optimistisch, dass mein einziges (und überhaupt letztes) J²-Foto eventuell klappen wird. 

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Mamma-Update

lateinisch mamma = Mutter(brust), Amme < griechisch mámma

Ob das Wort Mammut auch daher rührt? Haben Mammutse Brüste? Ja, klar, auch die Mammutsmammas haben ihre Mammutbabies ja gesäugt.

Jedenfalls hatte ich gestern den Mammografie-Termin wegen der Sache mit dem Nodus
Erstaunlicher Weise war ich ruhig, oder ich glaubte zumindest, dass ich ruhig wäre. Zumindest schob ich jeglichen Gedanken weit weg aus dem Bewusstsein – was hätte es auch gebracht, sich vor der Diagnose über alle Wenn und Aber den Kopf zu zerstückeln?
Dass ich aber innerlich nicht so ruhig war, wie ich mir selbst weismachen wollte, merkte ich bereits daran, dass die Nacht davor quasi schlaflos war. Ich vergrub mich in eine meiner stories – das half, aber müde und durcheinander war ich am Montag dann trotzdem. So müde und durcheinander, dass ich prompt die Radiologie – trotz vorheriger Internetrecherche und totensicherer Wegbeschreibung durch Frau O. – zweimal verfehlte und schlicht dran vorbeiwatschelte. Schließlich fand ich rechtzeitig den richtigen Eingang und saß völlig durchgefleddert und verschwitzt im falschen (weil Röntgen-)Wartezimmer. Man fand mich aber trotzdem (ich konnte nicht mal eine KINDLE-Seite lesen!), geleitete mich in die Oberkörper-Frei-Mach-Kabine und presste anschließend meine boobs in den eigens dafür erfundenen Fotoapparat.
Dann musste ich wieder warten; zum Lesen fand ich keine Ruhe mehr, die Gedanken wirbelten, und so sehr ich es auch versuchte, ich konnte sie nicht abstellen. Nach 30 Minuten etwa wurde ich von einem sehr netten Arzt in das nächste Zimmer geführt: Noch einmal Ultraschall. Auch er fuhrwerkte mit dem Ultraschallzauberstab auf meiner Brust herum, hmmmte etwas, lächelte aber

und gab Entwarnung!

Es sind keine Knoten, es sind Zysten, wenn auch recht viele und nur auf der linken Seite. Nichts besorgniserregendes, aber man sollte das regelmäßig und bei jeder weiteren Veränderung kontrollieren lassen. Ansonsten solle ich mir keine Gedanken weiter machen.

Aufatmen. Durchatmen. Kopfkino mit den Was-ist?!-Theater ausschalten. Wie geschafft ich war, merkte ich erst, als ich zu Hause ankam, und die ganze Anspannung der letzten Wochen von mir fiel.

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Abschnitt III und IV

III

Der kleine Prinz kommt – so erfährt und erzählt Antoine – von einem anderen Planeten, der sehr klein ist, so dass sich sein Schaf gar nicht verlaufen könnte. 
Während ich die Zeilen lese, wandern meine Gedanken in eine völlig andere Richtung, und nicht geradeaus. 

Was wäre, wenn es gar nicht um Schafe in Kisten geht? Was, wenn man etwas anderes damit meint, Liebe zum Beispiel? Soll – darf man Liebe anbinden, damit sie nicht fort- und damit sie sich nicht verlaufen kann? Darf Liebe einen Menschen „anbinden“, oder ist es dann keine Liebe? Was, wenn man einen Menschen so sehr liebt, dass man ihm alle Freiheiten lässt, auch auf die Gefahr hin, dass man ihn dadurch verliert? 

Ja, ich gebe zu, ich denke gerade an #QAF; wo diese Thematik eine entscheidende Rolle spielt (jedenfalls auf die Art, wie ich es sehe). 

Noch etwas kam mir in den Sinn: Ein Planet, der so klein ist, dass man nicht weit geradeaus gehen kann. Heimat, die vertraut ist, die man kennt, aber die auch einengt irgendwann. Ich vermisse meine Heimat an manchen Tagen, das Dorf, die Wälder, die Berge, die Gewitter. 

IV

Der türkische Astronom, der den B 612 Astroiden = Heimat des Prinzen zuerst entdeckte, und dem niemand ernst nahm, weil er keine europäische Kleidung trug. Mit der richtigen Kleidung (Kleiderordnung von einem Diktator befohlen) waren dann alle seiner Meinung. 

Wann ist das Buch zum ersten Mal erschienen? Wiki weiß bestimmt die Antwort: 1943 in New York. Aber die Aussage darin ist älter und aktueller, denn je. Oder scheint es mir nur so? Sind wir heute wirklich offener, unvoreingenommener den „Nerds“ gegenüber, weil es hipp ist, nerdig zu sein? Und andersherum: Wenn eine (politische) Meinung nur richtig angezogen daherkommt, getarnt als „Besorgnis für das Volk“; vergisst man dann, darüber nachzudenken, was es wirklich oft ist … Hetze? Auf Twitter beispielsweise begegneten mir ab und an Tweets, die sinngemäß mit den Worten begannen: Ich bin kein Nazi, aber …  und dann kam irgendeine Aussage, warum Flüchtlinge in Deutschland alles kaputtmachen würden, wie man Flüchtlingen alles in den Rachen schieben würde, und sie nur fordern und verlangen könnten, gierig und nie zufrieden, während der deutsche Otto Kleingeist auf der Strecke bleiben würde. 

Ich schweife scheinbar ab, doch das ist ja bei dieser Lektüre beabsichtigt.

„Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele bevorzugt er? ….“ Das sind die wesentlichen Fragen, die man stellen sollte, wenn man von einem neuen Freund erzählt. Ich mag das, ich mag das sehr. Ich muss gerade sehr lächeln und frage mich, welche Fragen (und Antworten) man bei mir stellen/bekommen würde. 

„Es war einmal ein kleiner Prinz, der auf einen Planeten lebte, der kaum größer als er selbst war, und er brauchte einen Freund …“ 
Da ist sie wieder, die Freundschaft, die wir brauchen, wie klein unsere Planeten auch sein mögen. Freund/Freundschaft sind so mächtige, bedeutungsvolle Worte! Ich fürchte, ich war in letzter Zeit kein Freund; denn mir reicht mein kleiner Planet derzeit. 

„Mein Freund gab mir nie Erklärungen. Er glaubte wohl, ich sei ihm ähnlich. Doch ich kann leider keine Schafe in Kisten erkennen. Ich bin vielleicht schon ein wenig wie die Erwachsenen, ich musste ja älter werden.“

Ich kann auch keine Schafe in Kisten erkennen, oder übersetzt eben: Ich kann auch nicht mehr zügellos meine Fantasie ausleben. Zu viel Alltag mit Akten und Synopsen, keine Zeit, um in Wolken zu starren und sorglos den Tag zu verbringen. 

Mich lässt das mit der Freundschaft gerade nicht los; ich denke an Mel. Ich betrachte sie als Freundin. Und doch bin ich auf meinem kleinen Planeten vor ihr weggelaufen. Ich dachte wohl, sie versteht das, mich … 
Oder Jutta! Vor ihr bin ich sicher auch weggelaufen (zumindest zeitweise). Und sie lief sicher auch vor mir davon. Aber wir haben uns nie verloren; auch jetzt nicht, auch wenn sie nicht mehr da ist. Waren wir uns ähnlich? In bestimmten Sachen sicher, in anderen ganz und gar nicht. Manchmal wollte sie mich anbinden. Ich ließ mich nicht anbinden! 

Bin ich ein Freund? Wann ist man ein Freund? Wie viele Freunde braucht man? Manchmal denke ich, dass ich ohne Freunde auskommen würde. Der Gedanke erschreckt mich dann. Aber er ist trotzdem wahr. Wenn ich mir selbst genug bin, ist die Gefahr größer, nur noch sich zu sehen (und in meinem Fall in das Universum abzugleiten, in dem ich niemanden etwas schuldig bin, keine Erklärungen abgeben muss, warum ich mir selbst genug bin.)

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… and the sun goes down on the other side

Nein, das ist keine neue Depri-Phase am Sonntagnachmittag, weil das Wochenende schon wieder wegzuschlüpfen droht. Das ist die Quintessenz einer – wie nenne ich es? – session bei S.

Ziemlich spontan lud uns mein Knuffel bei seinem besten Kumpel für den Samstag ein, zum Kuchen essen und etwas jammen. Und das taten wir dann auch, und wir grillten und jammten und hörten Musik und redeten, sahen Hasen (das sind verflixt keine Hasen, sondern Kaninchen, denn Hasen haben viel längere Ohren … oder war es umgedreht?!) spielende Rehböckchen und einen Bussard, der auch ein Falke gewesen sein könnte.

„Spiel einfach nach Gefühl, wie es eben passt!“ – auch wenn sich der Bassist weigert, und Lehrbuchnoten braucht. Wir waren zwei gegen einen, am Ende spielte jeder, wie er wollte; und wir hatten trotzdem eine lustige Zeit. 

 … und ich probierte S.’s Elektrogitarre aus, und Knuffel spielte den Bass und S. sang diese Zeile dazu (und nicht mehr); und es war schlicht so .. WOW. Quasi wie high nur gänzlich ohne Drogen (in meinem Fall nicht mal Alkohol, denn ich war die Chauffeurin). 

Das nächste Mal nehmen wir aber wirklich unsere Gitarren mit, und vielleicht sperre ich mich nicht mehr so dagegen, auch eine Elektrogitarre zu spielen und zu sehen, was passiert. 

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